Beiträge von Draconarius

Abstimmung für den finalen Termin des virtuellen Forentreffens 2021: klick mich!

    Vermutlich hatten sie es sogar darauf angelegt.

    Davon gehe ich aus. Das wäre ja auch nicht das erste Mal, dass solche Aktionen gebracht werden. Ich meine, dass auch mal Veranstaltungen der Grünen (?) bzw. deren Kandidaten auf diese Weise aufs Korn genommen worden waren.


    Allerdings: Wo und durch wen ist das Foto veröffentlicht worden? - Durch Amthor selbst? Dann wäre das wirklich schlampig. Könnte mit Bärbock zusammen ein Coaching besuchen.


    Frage in die Runde: Sind schwarze Poloshirts mit weißen (+ roten) Rändern kein Warnzeichen mehr, v.a. wenn der Träger sehr kurze Haare hat?

    Und ich muss mir auch eingestehen, dass ich mir erst jetzt Gedanken um so Apps wie Nina mache ...

    Ich hatte mir die App im vergangenen Jahr auf das Handy geladen. Irgendwann im Zusammenhang mit der Corona-Warn-App, allerdings hatte die App bei mir seitdem nicht mehr gemeldet. Wenn man die App geöffnet hatte, wurde auf der Karte für das gesamte Bundesgebiet die Corona-Warnung ausgesprochen, außerdem waren lokale Ereignisse wie Bombenentschärfungen und so genannt, aber aktive Warnungen habe ich nie erhalten. Nach Johns Beitrag habe ich mal wieder einen Blick auf die App geworfen, aber irgendwie war sie noch langsamer beim Laden der Karteninformationen und die Aktivierung der Benachrichtungen hat ebenso nicht funktioniert. - Neuerdings zeigt mir Android auf dem Startbildschirm aber Wetterwarnungen wie Nebel, Gewitter und Co. an...es könnte also doch recht einfach sein....

    Nirgends sah es so aus, als würden die Leute Bescheid wissen und sich vorbereiten...

    Aber ist nicht genau das das Tückische an diesen gesamten Wetterlagen, dass man die örtlichen Auswirkungen nicht vorhersagen kann? Ich war vor ca. 6 Wochen einmal bei meinen Eltern. Dort gab es da auch eine allgemeine Warnung vor Starkregen für ein größeres Gebiet - erwischt hat es dann vor allem zwei Ortschaften. Ähnlliches war - wenn ich mich genau erinnere - vor ein paar Jahren auch in BaWü der Fall. Dort hatte man zwar mit starken Niederschlägen gerechnet, aber dann hat es vor allem einige wenige Ortschaften extrem stark erwischt.

    Ich wüsste - im Fall des Ortes, in dem meine Eltern wohnen - nicht einmal, wen man den Schwarzen Peter zuschieben müsste. Die Bundespolitik steht da nur an hinterer Stelle, vermutlich müsste man da schon auf lokaler Ebene anfangen: Der Ort wächst seit Jahrzehnten kontinuierlich, weil die nahe Stadt mit Arbeitsplätzen lockt. Das freut die Bauern, Gemeinderäte und Co., weil die ihre Felder als Baupätze verkaufen können, die Bauunternehmen freut es, weil Einnahmen, die Banken vor Ort (bei Genossenschaftsbanken sitzen oft Lokalpolitiker im Aufsichtsrat), weil Kreditgeschäfte, die Häuslebauer, weil Eigenheim, und den Säckel der Kommune freut es, weil Gewerbeeinnahmen spärlicher fließen und mittlerweile Grundsteuer und Co. immer wichtiger werden. D.h. seit Jahren werden mit €€€€€€ in den Augen Flächen versiegelt und immer neue Baugebiete ausgewiesen, die Infrastruktur ist aber nicht auf die neuen Herausforderungen ausgelegt. Um die geänderte Situation auf eine kurze Formel zu bringen: Früher hatte man befürchtet, dass die Donau den Ort wegschwemmt, heute muss man sich dort eher davor fürchten, dass der Ort in die Donau geschwemmt wird.


    Und um jetzt wieder auf das Zitat zurückzukommen: Liegt es nicht daran, dass die Warnmeldungen die Leute nur schwer erreichen oder sehr kurzfristig erfolgen? - Mich erinnert das irgendwie an die Situation mit den Impfen: Es gibt zwar Apps fürs Handy, aber die erreichen eben nur einen Teil der Leute. Ansonsten muss man auf Radio, Fernsehen etc. zurückgreifen, aber auch hier erreicht man wieder nur einen Teil.

    Was ist denn bitteschön ein "Russenregal"? Ich kann´s mir in etwa vorstellen, hab so was aber noch nie gesehen.

    Früher gab´s auch mal ganze Supermärkte mit Rußlandimporten. Da konnte man wirklich Spaß haben und durchschlendern; v.a. an der Kaviartheke. Hab aber schon lange keinen mehr gesehen. Liegt´s an den Sanktionen, daß man als Unternehmer nicht mehr importieren darf?

    Das sollte bei bei ReWe, Kaufland, Globus und auch bei Real - falls es den noch gibt - standardmäßig vorhanden sein. Manchmal sind das nur ein paar Regalfächer, manchmal ein ganzer Gang. Ich würde es auch eher Warschauer-Pakt-Regal nennen. Sind Süßigkeiten, Konserven, Biere etc. aus dem östlichen Mitteleuropa, Osteuropa, Baltikum und Balkanraum. Teilweise zusammen mit den Asia-Waren und den Orient-Waren in der Reihe, teilweise eben alleine.


    Die entsprechenden Supermärkte gibt es auch noch. Als ganze Kette, z.B. der MixMarkt in der Oberpfalz und in Mittelfranken (Osteuropäische Spezialitäten in Ihrer Nähe | Mixmarkt), teilweise nur einzelne Läden, die sich dann eben rumänischer, bulgarischer, moldawischer etc. Supermarkt nennen - google mal, sollte es in der nächsten Stadt eigentlich geben. In Regensburg hatten die früher sogar wöchentlich ihre Prospekte ausgeteilt. War immer interessant, deutlich größere Auswahl an Flussfischen und auch an Fleischteilen (Putenhälse, Lammfleisch, etc.) als bei den üblichen Märkten hier.

    Hat einer hier im Forum schon einmal Industries of Titan gespielt? Falls ja: Wie ist es? - Ich meine, dass es das schon länger im Epic Store gab, es aber erst jetzt auf Steam erhältlich ist...

    Bekommt halt nicht jeder Schmiergelder, um sich einen Kommunikationscoach leisten zu können.

    Lassen die Parteien nicht sämtliche Kader bzw. Vertreter, die ein bestimmtes Amt erreichen bzw. dafür kandidieren durch irgendwelche Coachings laufen? - Ist mir zumindest bei vielen Politikern, die ich bisher erlebt hatte, so erschienen. Da gibt es Parteistiftungen, die die solche Schulungen anbieten; eventuell haben die Parteien auch Leute in ihren Reihen, die von Berufswegen auf diesem Gebiet unterwegs sind und das anbieten können etc.


    Ich bin seit 25 Jahren im Vertrieb tätig und kann Dir sagen, daß ein Riesenunterschied besteht, ob man sein eigenes Produkt verkauft oder das der Konkurrenz schlechtmacht.

    Bisschen ausführlicher war die CSU dann aber doch noch:

    Handbuch.pdf_bn-231994825.pdf

    Nachdem ich beide Aussagen hintereinander gelesen hatte, musste ich grinsen. :thumbsup:

    Äh, ja sollte es.

    Es liegen dann doch Welten zwischen einer Doktorarbeit, welche überwiegend mit den Ideen und Thesen andere Wissenschaftler*innen zusammengeschustert wurde und teilweise in wissenschaftlichen Magazinen erschien, oder aber ob es ein Sachbuch ist, was ich bei Thalia in der Grabbelkiste finde.

    Ansich ist beides Scheiße und hat nicht zu passieren, aber die Gewichtung ist definitv eine andere.

    Naja, wenn man sich mit der Materie auskennt, erkennt man den Unterschied. Aber ob der Unterschied zwischen Fach- und Sachbuch - auch da ist bei vielen ein Literaturverzeichnis bzw. der Nachweis von Zitaten Usus - tatsächlich so vielen der Wähler geläufig ist? Darum ging es bei meinem Kommentar. Die sehen vielleicht einen dicken Wälzer, viele Seiten, das war es. Die Unterschiede dazwischen sind vielen nicht geläufig; wenn wir auf die reine Fachbuchebene gehen: die Unterschiede Arbeitsweise zwischen den Fächern: Eh wurst. Ist ein Buch. Das wars. Schon gut, wenn die einen Doktor nicht gleich für einen Mediziner halten.


    Ich gehe jetzt sogar so weit, den Spieß einmal umzudrehen: Dissertationen und Co. werden für ein paar Hanseln geschrieben. Auflage: 150 - 300, vielleicht 500, Buch wird oft nur gedruckt, weil es die Promotionsordnungen verlangen, landet in Bibliotheken, bei den ein oder anderen Rezensenten, Experten, das wars; wird im Zweifelsfall in obskuren Zeitschriften besprochen und abgewatscht. Sachbücher, Ratgeber, Biographien, Programmschriften, was auch immer, auch von Politikern bzw. ihren Ghostwritern, sind für breite Leserschaft geschrieben, haben entsprechende höhere Auflagen, ergo größere Breitenwirkungen. Wo hat man mehr Gelackmeierte? (Ich könnte jetzt Godwins Gesetz erfüllen, aber nein.)


    Versteh mich nicht falsch: Ich finde es alles andere als gut, wenn Politiker mit Banalitäten promovieren, ich finde es noch schlimmer, wenn sie dabei plagiieren; aber bei anderen Büchern gilt das auch. Da sollte man zumindest den Schneid haben darauf hinzuweisen, welche Literatur man genutzt hat.


    Und das mit dem Abschlüssen: Das mit dem Vordiplom wird meiner Meinung nach übertrieben. Kurz nach 2000 gab es ein riesiges Durcheinander mit den Bologna-Reformen. Da wurden Zwischenprüfungen der alten Abschlüsse teilweise als Bachelor gewertet, weil noch keine Studienordnungen für die neuen Abschlüsse erstellt waren. Ist einfach den Umständen geschuldet.

    Die Schönungen im Lebenslauf: Ist auch wieder so eine Sache von Blauäugigkeit, die in dieser Position nicht vorkommen sollten. Wenn man selbst den Lebenslauf bei einer Bewerbung schönt und dann ein Personaler mal schärfer nachfragt, kann man schnell blank dastehen. Gilt auch für Politiker. Nur den sitzen dann eben sehr viele Personaler gegenüber - fast so wie beim Fußballbundestrainer, den mehrere Millionen andere Bundestrainer in Spe gegenüberstehen. Damit muss man eigentlich rechnen.

    Natürlich kann man darüber reden, ob kopierte Sachaussagen und Fakten (um was anderes geht es nicht, geistiges Eigentum/Ideen wurde hier nich plagiert) in einem unwissenschaftlichen Veröffentlichung sein müssen oder nicht. "Stümperhaft" beschreibt es recht gut.

    Macht das für die Mehrheit der Wähler einen Unterschied, ob fachwissenschaftlich oder un-/populärwissenschaftlich? Und selbst das Adjektiv "stümperhaft" macht es wohl nicht besser, wenn die Person das Kanzleramt anstrebt.

    In den Augen vieler wird das ein weiterer Bock sein, der da geschossen wird (nach diversen Unklarheiten in Lebenslauf und Co., die sich super für kurze, aufregende Skandale eignen); für die Grünen möglicherweise sogar ein ALBtraum.


    Interessanter Artikel auch mal zum Verursacher der Plagiatsvorwürfe Stefan Weber. Scheint ein paar interessante Beziehungen zu pflegen und Motivationen zu haben.

    Wurden Guttenbergs Fehler nicht auch von einem eher der SPD nahestehenden Professor in einer Rezension erstmals aufgedeckt? Haben sich die ersten größeren Plagiate bei Politikern nicht auch erst gegen die Stoibertochter bzw. Politiker aus dem Umfeld von Union / FDP gerichtet? (bin mir nicht mehr 100%-sicher) Natürlich können dahinter politische Motivationen stecken.

    Was mich etwas irritiert: Während die Inzidenzen nach und nach überall unter 5 fallen, schwankt Dresden um die 6 auf und ab: 5,6 (19.06.); 6,5; 6,3; 6,1; 6,5; 6,1; 5,6; 6,3. Sind da irgendwelche Tests an Flughäfen inbegriffen, die dann der Stadt zugeordnet werden? :wacko2:

    Ist das ein pandemisches Grundrauschen? - Größere Städte profitieren ja von geringeren Inzidenzzahlen bei einem starken INfektionsgeschehen, weil hier die Bevölkerungsdichte die Zahlen im Vergleich zum Land gering hält. Vielleicht ist das dann ja bei einem abgeschwächten Infektionsgeschehen der gegenteilige Effekt. Das Umland wird teilweise seuchenfrei, in den Städten geht es weiter?

    Unrecht bleibt Unrecht, egal ob das jetzt in irgendwelchen Statuten legitimiert wird oder nicht.

    Ich gehe nicht davon, dass es ein Unrecht ist, sondern eine parteiinterne Regelung und somit legitim. Die Frage, ob es für potentielle Wähler nachvollziehbar und akzeptable ist, steht wieder auf einen anderen Blatt. Ich denke hier ebenfalls, dass es für Irritationen sorgen kann.

    Allerdings ist das ein Problem, dass die weitgehend hätten selbst entschärfen können mit einer Formulierung a la ein ungerader und der darauf folgende gerade Listenplatz müssen mit m und w besetzt werden.

    Angst scheint halt über die eigenen kernpolitischen Interessen zu triumphieren.

    Schwierige Aussage meiner Meinung nach. Die Gruppe, die du mit deinem Beispiel umreißt, sind meiner Meinung nach nicht unbedingt die Unions-Wähler, sondern eher die früher klassischen Wechselwähler, die sich nach der politischen Wetterlage gerichtet hatten oder von den Parteien mit populären Forderungen abegriffen wurden. Vielleicht - meine Meinung - hat die Union derzeit noch das größte Potential, um diese Gruppen zu erreichen, vielleicht ist das aber auch die Gruppe, die grundsätzlich in Richtung Nicht-Wählen tendiert. Haben die eigene kernpolitische Interessen oder besser: Sind sie sich ihrer politischen Interessen bewusst? - Warum sonst sind sie nur über die von dir genannten Ängste - oder teilweise besser: Aufreger - zu erreichen?

    Die Angst davor, dass meine Mobilität in schwachen infrastrukturellen Gegenden eingeschränkt wird, anstatt sich mal liebers damit zu beschäftigen, warum Ich Stunden meines Tages im Auto verbringen muss, wenn ich zur Arbeit, oder zum Arzt will, ja selbst für die banalsten Beschaffungen.

    Zu welcher Erkenntnis sollte denn die Beschäftigung führen? - Das ist keine rhetorische Frage, die meine ich wirklich ernst. Das ist ja nämlich ein Thema, das sämtliche kommunalen Ebenen von den Kommunen bis hin zum Bund betrifft.

    Ganz ehrlich, Korruption ist ein rechtlich fest definierter Begriff. Eine „legale Korruption“ gibt es nicht.

    Es gibt hier - glaube ich - zwei Ebenen. Einerseits das Gerechtigkeitsempfinden der Menschen, andererseits das geschriebene Gesetz. Im Gesetz gibt es dann wieder unterschiedliche Tatbestände von Vorteilsnahme bis XYZ und wiederum die grundsätzliche Unterscheidung, ob zusätzlich oder nicht, aber im Alltag ist das schon wieder für die Wahrnehmung egal.



    Das gehört, wenn man ehrlich ist, zur Politik im Grunde dazu.

    Nicht nur in der Politik. Du wirst auch - Stichwort: Netzwerken, Vitamin B und Co. - in sehr vielen Behörden, Firmen und anderen Bereichen auf Vorgänge stoßen, die ein "Geschmäckle" haben. Da wird das rechtlich Zulässige auch maximal ausgeschöpft, seien es Stellenbesetzungen, Ausschreibungen, etc. pp. :wacko:

    Hey Imperator Bob, du bist nicht mehr in Erfurt, um eine Geschichtsstunde beim Fascho Bernd zu gewinnen, oder? :D


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    Immer wenn die AfD solche Aktionen bringt, bin ich mir nicht sicher, ob das nicht ein gut gemachter Satireaccount ist. Wenn man in Wikipedia ein Symbolbild für eine Facepalm-Situation bräuchte, könnte man das bringen. :wacko2:

    Keine Ahnung, wie das hier zu derartig anderen subjektiven Gefühlen führen soll. Wie gesagt, wenn man nicht mRNA geil ist, findet man mittels Google innerhalb von Minuten einen Termin. Scheint in Bayern nicht anders zu sein.

    Wohnte ich in München oder einer Großstadt, wäre das sicherlich kein Problem, weil hier Bevölkerungs- und Ärztedichte die Lieferung großer Imfpstoffmengen begünstigen und außerdem die größeren Betriebe, die über ihre Betriebsärzte impfen, sitzen. Auf dem Land klagen die Landräte darüber, dass die Impfstoffe nur schleppend ankommen.

    Die Folge ist, dass die Impfzentren derzeit nur Impfstoffe für Zweitimpfungen erhalten. Die Hausärzte impfen erst einmal ihre Bestandspatienten: Wenn du wie ich erst kürzlich umgezogen bist, hast du da kaum eine Chance auf einen Termin.


    Lange Rede, kurzer Sinn:

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