Beiträge von Draconarius

    Berufserfahrung: weiß nicht, warum man die unbedingt benötigt. Gibt ja genug andere, die das mitbringen. Und ob jetzt 225 Unionsabgeordnete mit nem Dr. jur. und eingefahreren Routinen im Bereich der Lobbyarbeit der deutschen Politik mehr bringen als unbedarfte 25-jährige mit frischen Ideen, bezweifle ich auch.

    Weil man für die politischen Auseinandersetzungen eben auch ein paar populistische Argumentationshilfen braucht und da ist der Beruf - neben Gewicht, Aussehen (der Altmeier wird auch einiges geerntet haben) eben eine ungeschlagene Argumentationshilfe. Was denkst du, wie viel Beifall der/die JU-Vorsitzende bei der Versammlung des zugehörigen Kreis- oder Ortsverbandes bekommt, wenn er sagt: Man braucht keine studierten Soziologen, sondern Handwerker? Einiges. Danach setzt er oder sie dann sein Studium fort und zieht als Bürgermeister/in in das Rathaus ein. Berufserfahrung ahoi.

    Und wie du das an meinen Beitrag siehst: Die Berufserfahrung ist eine sehr zweischneidige Sache.


    Was sich mir da eher stellt: Kann man von Personen, die in den Jugendorganisationen ihrer Parteien und den Kaderschmieden der parteinahen Stiftungen auf Linie gebracht und zu Politikerdarstellern ausgebildet werden, frischen Wind erwarten? Bezweifle das.

    Beim Süßwasserfisch bekommt man nie ganz den Moddergeschmack raus, es sei denn, der kommt aus einem Bassin.

    Das Wässern der Fische in einem entsprechenden Becken ist doch mittlerweile Standard, auch weil die Gewässerqualität ja immer weiter durch zu heiße Sommer, Phosphat und Co. beeinträchtigt ist. Damit kriegst du auch den mosigen oder modrigen Geschmack aus dem Karpfen.


    Allerdings denke ich, dass häufig die Art der Zubereitung und des Fleisches eine Rolle spielt. Hatte letztes Jahr mal in Franken einen gebackenen Karpfen (schaut so aus) - war gut, aber muss ich nicht täglich haben, auch weil viele Gräten drinnen waren und das Fleisch nicht so meins war. - In der Oberpfalz gab es mal gebackenes Karpfenfilet: Keine Gräten, vom Fleisch her deutlich besser. Auch in ner Werkskantine hatte ich schon mal eine ziemlich gute Forelle Müllerin Art - meine Empfehlung: zu empfehlen.

    Ich denke halt, dass die Süßwasserfische in Deutschland eben mehr "traditionelle" Zubereitungsformen haben: Gebacken, Blau, oder auch eher ungewohntes, z.B. mit Lebkuchensoße in Schlesien. Was mich eher befremdet hatte, war "Gefillter Fisch", also eine jiddischer Spezialität, bei dem das Fischfleisch faschiert und wieder in die Haut gefüllt wird. Konnte ich nicht runterbringen. Habe auch mal was von Leberkäse (für Nordlichter: Fleischkäse) mit Fisch bzw. Fischanteilen gehört. Ebenfalls ein No-Go für mich.


    Unabhängig davon: Die Qualität des Fisches selber wird immer eine Rolle spielen: Man kann bei Süß- und Salzwasserfischen ins Klo greifen.


    Des Weiteren kann ich gegrillte und mit grobem Salz bestreute Sardinen / Sardellen empfehlen. Dargereicht dazu einen leckeren Salat und Brot.

    Die hatte ich als Kind mal in einer Lagune bei Venedig gegessen. Dazu gab es allerdings Polenta (ebenfalls gegrillt/gebraten), war wirklich fein. :thumbsup:


    Iglo-Stäbchen

    Aber die könntest du doch eigentlich ohne Probleme selber zubereiten. Seelachsfilet kaufen, in passende Stücke schneiden, dann panieren (Salz (eher mehr), Pfeffer, Mehl, gequirltes Ei, ggf. mit einem Schuß Kochsahne/Milch, Semmelbrösel), dann in der Pfanne rausbacken. Geht eigentlich sehr einfach.

    Auch kein Lehrer - Gott bewahre - aber Eltern waren/sind Lehrer, außerdem tummeln sich in der nahen Verwandtschaft noch mehrere Exemplare der Sorte; zudem über Studium und auch wieder über Arbeit einiges an Kontakt zu Lehramtsstudenten oder Lehrkräften... :ninja:


    Dass der Beruf nix für mich ist, stand eigentlich relativ schnell fest: War als Schüler an einer Seminarschule...da hatte man das Elend Referendariat immer hautnah mitbekommen. Damit meine ich jetzt fast nicht die Referendare (da war der größte Teil ok), aber die Art und Weise, wie der Unterricht bewertet wird (knallhart), und wie abhängig die von Schülern und Seminarlehrern/Rektoren etc. sind. In einem Fall hatte das angeblich sogar zum Suizid nach dem Referendariat mit beigetragen.

    Wie ist das bei euch?

    Beim Edeka wurde der Kühlschrank von Coca Cola durch einen von Pepsi ersetzt, bei Rewe finden sich immer wieder Lücken bei abgepackten Salaten, bei beiden sind mir außerdem Lücken bei Seifen, Zahnpaste, Deos und Co. aufgefallen.


    Außerdem kaufe ich bestimmte Sachen nur noch in Sonderangebot, weil zu teuer. Gerade die Käseaufschnitte oder Skyr geht ja gerade durch die Decke...


    Was ich als deutlich auffälliger wahrnehme: Bäckereien und Co. haben ihre Öffnungszeiten verkürzt, weil nicht genug Personal da ist. Es gab da schon eine Bäckerei, die konnte kurzzeitig am Samstag - ja, richtig gelesen - nicht mehr öffnen.

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    Im Spiel selber erforscht man unterschiedliche Höhlensysteme, erledigt dabei Missionen und kämpft dabei auch gegen Aliens - erinnert in der Hinsicht auch etwas an den gleichnamigen Film. Allerdings sind die Kämpfe eigentlich nur ein Teilaspekt - mindestens ebenso wichtig ist die Fortbewegung durch die unterschiedlichen Höhlensysteme. Oft sind dabei nämlich ausgedehnte Kletterpartien angesagt, bei denen man sich auch per Seilzug zwischen Plattformen hin und herschwingen muss. Der größte Gegner sind nämlich - zumindest für mich - nicht die Außerirdischen, sondern die Schwerkraft. Ca. 70% der Tode sind Stürze.

    Wieder was dazu gelernt, das ist für mich halt ein 08/15 Wort :D

    Das ist es ja auch grundsätzlich in Deutschland. Es wurde als Begriff halt lange Jahre hauptsächlich in behördlichen, bildungstechnischen oder kulturellen Umfeld genutzt, um barrierefreie Angebote, meistens Informationen zu beschreiben; absolut normales Wort in diesem Bereich, wurde dort im Rahmen von Inklusionsmaßnahmen immer wieder benutzt. Selbst das Dorfpavillon Gützenrath für den Naturpark Schwalm-Nette wird von den Betreibern als "niederschwelliges Informationsangebot" bezeichnet. Und das hat - wie du schon am komisch anmutenden Namen merkst - nix mit der kuk-Erblanden am Hut.


    Seit Corona wird niederschwellig vermehrt für die Zielvorstellungen der Politiker beim Impfen genutzt. Hatte so gut wie jeder Gesundheitsminister oder Gesundheitsexperte mantraartig wiederholt - gab es in der Realität aber hier in Bayern im Umfeld nicht in den Impfzentren meines Wissens nicht, sondern nur bei speziellen Aktionen von Hausärzten, z.B. in der Disko oder so. Bzw.: Die Impfzentren hatten es teilweise gekonnt, konnten es nicht kommunizieren.

    Bei Wikipedia und Social Media gibt's einen Unterschied:


    Wikipedia: 99% ist richtig, 1% ist Schwachsinn.

    Social Media: 1% ist richtig, 99% ist Schwachsinn.

    Nicht zielführend, beides miteinander zu vergleichen, weil Social Media anderen Verhaltensweisen und Kommunikationsmustern unterliegt und auch ein anderes Ziel verfolgt, auch wenn es teilweise fundierte und interessante Beiträge gibt.


    Und abgesehen davon: Auch bei Wikipedia gibt es immer wieder den Vorwurf der Manipulationen an bzw. Falschdarstellungen in Artikeln; das kann man teilweise erkennen, wenn man einen Blick in die Diskussionen oder Versionsgeschichten der Artikel wirft. Zudem kann man auch aus fachlicher Sicht bei manchen Artikeln sagen, dass sie unzureichend, unausgewogen, teilweise falsch etc. sind. - Und das ist vermutlich noch um einiges bedenklicher, vor allem, wenn man davon ausgeht, dass Wikipedia den Anschein der Sachlichkeit hervorruft und manche die Inhalte bei Wikipedia für fast vollständig richtig korrekt halten. ;)

    Kommen Unbedarfte auch in den Genuß der Warnung, ohne daß man sich im Vorfeld technisch weiterbilden muß?

    Also ich kam nicht in den Genuß der Meldung, weil bei meinen Handy zwar die Cell Broadcast Warnungen aktiviert waren, aber der Haken für Probewarnmeldungen als Werkseinstellung deaktiviert war. :pfeif:

    und von der Komplexizität finde ich Martins Machwerk deutlich "anspruchsvoller", die Handlungen verwobener, die Zusammenhänge realistischer und mit dem ganzen Universum an Geschichten, Märchen. Legenden und Historie von den ersten Besiedelung Westeros

    Die Handlung ist so verwoben, dass sie immer verworrener wird und immer mehr ausufert. Das führt ja auch dazu, dass er mit der Serie nicht vorankommt und offenbar selbst die Lust am Weiterschreiben verloren hat. - Erinnert mich ein bisserl an die Serie The Walking Dead: Hatte stark angefangen, aber plätscherte ab einem gewissen Zeitpunkt nur so vor sich hin. Ich glaube einen guten Autor zeichnet auch das aus, dass er weiß, wann er zu einem Ende kommen muss.


    Mehr hast Du nicht gelesen? Noch nicht einmal die komplette Reihe 1-7 von Frank Herbert?

    Band 1 habe ich ca. 5 mal gelesen. Die anderen Büchern stehen seit 20 Jahren in einem Schrank bei meinen Eltern daheim und wartet aufs gelesenwerden. :unsure:

    Nach heutigen Maßstäben würde die ein Lektor eines bekannten Verlages noch nicht mal probelesen geschweige denn in größeren Auflagen drucken; das hatte ich gemeint.

    Ja, aber 1996 hatten auch 6 Verlage das Manuskript zu Harry Potter abgelehnt. :P


    Herr der Ringe ist jetzt auch nicht auf meiner Top3-Buchliste. Allerdings hat da Buch etwas. Es ist unglaublich immersiv, weil eben eine ganze Welt dahinter steht, und man das auch immer wieder spürt - vielleicht ein Spätausläufer der Professorenromane des 19. Jahrhunderts.

    Und für mich haben die Bücher definitiv was. Wenn ich mal den Vergleich mit den GRR Martin wage:

    Bei A Song of Ice and Fire habe ich jedes der Bücher einmal gelesen. Ich habe versucht, mich ein zweites Mal dranzusetzen. Es ging nicht - war wie einmal konsumiertes Fastfood.

    Herr der Ringe habe ich fünf Mal gelsen und jedes mal was Neues entdeckt. Das schaffen bei mir wenige Bücher. Im Bereich Fantasy/SciFi waren das eigentlich neben dem Herrn der Ringe, dem Silmarillion und dem Hobbit eigentlich nur Rumo von Walter Moers und der Wüstenplanet (1. Teil der Reihe). ;)

    doch das ist doch nicht ansatzweise vegleichbar mit dem Milliardenhype, der nach den Filmen über die Welt hineingebrochen ist

    Muss es doch auch gar nicht. Du brauchst aber doch erst den kulturellen Impakt/Vorbau, der eben durch das Buch entstanden ist. Dieses prägt eine Generation an Lesern und Schriftstellern, die den Herr der Ringe lesen und möglicherweise eigene Werke schreiben. Und ich denke schon, dass man da einen Popularitätstrend erkennen kann. Zwischen Tolkien-Buch und Tolkien-Film sind ja z.B. u.a. auch Rollenspiele entstanden, sei es in Form von Pen&Paper oder digital an einem Computer etc. Und da denke ich schon, dass der Herr der Ringe hier den Weg bereitet hat bzw. den initialen Impuls gesetzt hat. Hätte es da kein Potential gegeben und keine Cash-Cow, die man hätte melken können - die Filme hätten sicherlich nicht genug Geldgeber gefunden. Und nachdem die Filme gelaufen sind, hat sich natürlich die Zahl der potentiellen Konsumenten der Bücher noch weiter erhöht, so dass sich da jetzt wieder weitere Auflagen folgen. Ich hatte ja erst in dem Jahr in einem Buchladen ein Prospekt mitgenommen: Sonderausgabe, mit Ledereinband, oder Leinenbindung, im Schuber, ohne Schuber, Übersetzung Carroux - Übersetzung Krege, oder ganz abstruses etwa Tolkiens fiktive handschrifliche Toilettennotizen auf Klopapier, erstmal ins Deutsche übertragen und mit einem Kommentar versehen von Prof. Dr. Knut-Otto Prophil.


    Nach dem Herrn der Ringe in Buchform gab es doch so gut wie keinen Nachahmer im Schriftform, oder?

    Da würde ich jetzt gerne einen auf Nonsens machen und sagen, dass das doch du als "alter weißer Mann" des Forums wissen musst. Ich hatte Herr der Ringe ein oder zwei Jahre vor dem ersten Film gelesen. Davor bin ich nur am PC mit dem Thema in Kontakt gekommen. Meinen Eltern hielten nicht viel von Fantasy-Literatur (also dem Schwert-und-Zauberei-Zeug), wenn es nicht jetzt für Kinder war wie Ronja Räubertochter oder Krabat; da kam gerne der Vorwurf, es handele sich um Schund. Und die Erkenntnis hatte sich bei mir auch relativ schnell danach eingestellt. Ich hatte damals z.B. "Die Orks" von Stan Nicholls gelesen - dumm und unbedarft wie ich damals war, bin ich auf die Werbetexte der Presse, die das angepriesen hatten, reingefallen: War aber in meinen Augen unfassbarer Schund - literarisches Fastfood schlimmster Sorte; keinerlei Vergleich zu Tolkien.

    War das so?

    Na der Herr der Ringe war doch schon in den 60er/70er Jahren ein Klassiker, der Kultstatus erreicht hatte, eine riesige Anhängerschaft eingefahren hatte und als Begründer des Fantasy-Genres schlechthin galt. Wäre er das nicht gewesen, hätte man den Film gar nicht angegangen. Ich hatte den Herrn der Ringe 1999 oder 2000 zum ersten Mal gelesen. Meine Ausgabe war damals schon die sechsunzwanzigste Auflage der kartonierten Sonderausgabe.

    So hab ich das verstanden.

    Ich ja auch. Das oben las sich so als ob der Balrog kommt, weil Frodo das Mithrilkettenhemd trägt, sondern weil die Gefährten entdeckt wurden, nachdem Pippin den Stein in den Brunnen geworfen hatte.

    Was waren denn die bunten Edelsteinchen, die dem MIthril quasi als Legierung beigemischt wurden?

    Das waren doch die Steine, die am Ende als Schmucksteine auf die Ringe gesetzt worden waren, und Elemente symbolisierten: Ring des Feuers, des Wassers, etc.


    In den Büchern taucht Mithril ja einerseits als Kettenhemd auf und erklärt zum anderen den Angriff des Balrogs auf die Gefährten; hatte es sonst noch einen Existenzgrund oder Auftritt?

    Es ist einfach ein Material. Ich habe das Buch mehrfach gelesen, mir ist nie in den Sinn gekommen, dass es den Balrog anlockt.


    Ironie-Smiliey vergessen........

    Keineswegs. Es greift aber ein paar Punkte auf: Die Neben-/Geisteswelt, in der die Diener Saurons eine andere Form haben, es ist wieder ein Hinweis auf Gandalf (Feuer von Anor - Flamme von Udun, vgl. Balrog-Szene in Moria im Buch) und es ist letztlich der Abschluss der Selbstfindung des Charakters. Außerdem ist meiner Meinung nach der Schauspieler einer der besseren/glaubwürdigeren Darsteller in der Serie.


    auf den special editions der DVD-Verson von Herr der Ringe gibt es ne Menge Interviews zum Thema Realisierung der Buchvorlage, Fazit: die Bücher von Tolkien hätten auf dem heutigen Buchmarkt keine Chance auch nur mit einem Bruchteil verkauft zu werden; zu falsch gestrickt ist die Erzählstruktur, zu viele Charaktere verschwinden wieder und werden nicht näher erläutert, Logikfehler und parallele Handlungen, die den Spannungsbogen ( nach heutigem Ermessen ) killen.

    Ist das das Geschwurbel der Filmmacher um einen - in meinen Augen - recht schlecht gealterten Film zu rechtfertigen? - Ohne die Bücher hätte der Film keinen Erfolg gehabt. Ohne die Bücher gäbe es ein ganzes Genre nicht in dieser Form. Und dass die Bücher lohnen zeigen ja auch immer noch die aktuellen x-Sonderausgaben.


    Galadriel hat Morgoth besiegt; einer seiner treuesten Fans ist Sauron, den sie seit Jahren quer durch Mittelerde verfolgt, soweit so gut. Wie das ganze endet, wissen wir ja. Sauron wird besiegt, lebt 3.000 Jahre als gestaltloses Wesen irgendwo undercover unter der Erde und kommt dann mit Frodo und seiner Crew wieder zum Vorschein.

    Nö. Galadriel hat niemanden besiegt. Ihre Rolle wurde für die Serie einfach mit mehr Bedeutung aufgeladen, als sie in den Büchern besitzt. Dort war sie halt eine Schwester Finrods, hatte ihren Auftritt im Silmarilion, als sie Feanor ihre Haarsträhne verweigerte, wurde wie alle Noldor aus Valinor verbannt und wurde eben von Tolkien bis in das 3. Zeitalter am leben gelassen. Morgoth und seine Anhänger und Kreaturen wurden von den Göttern/Halbgöttern/Elben und Menschen im Krieg des Zorns besiegt. Da spielt eine einzelne Person keine Rolle. Außerdem hatte sich Sauron doch im zweiten Alter schon zu erkennen gegeben. Da stand er ja schon zuvor in Kontakt mit den Elben, hatte die übrigen 17 Ringe geschaffen und auch Kriege geführt.

    Vorgestern und gestern "Im Westen nichts Neues" auf Netflix. Es liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, dass ich das Buch gelesen habe, allerdings hatte ich den Eindruck, dass es sich mit dem Film so verhält wie mit der Serie "Das Boot". Man nutzt einen großen Namen/Titel, mit dem Ursprungsprodukt hat das Ganze - abgesehen von der Rahmenhandlung - aber sehr wenig zu tun. - Gut, es gibt die Szene mit der Gans und die Szene mit dem Franzosen im Trichter. Aber sonst fehlt sehr viel? - Das Trommelfeuer? Komplett unbeeindruckend. - Der Zwiespalt bei Heimaturlauben? Welche Heimaturlaube. - Die Ausbildung bei Himmelstoß? Wo ist Himmelstoß. - Stattdessen dann der schlecht integrierte Geschichtsunterricht um Erzberger, der zu den Waffenstillstandsverhandlungen fährt.

    Dazu dann teils beknackte Dialoge, z. B. der Offizier, der in Anklang an Gunnery Seargent Hartmann aus FMJ etwas mit dem Gewehr 98 und dem Sauberhalten erzählt.

    Und sowas wird dann als Beitrag für die Oscar-Verleihung eingereicht. Prost Mahlzeit.

    Wann warst Du das letzte Mal im Museum?

    Berufsbedingt sehr oft. - Daher stelle ich auch die rhetorischen Fragen oben. Es gibt sicherlich Museen, wo diese Kontrollen nicht erfolgen. Entweder, weil es den Trägern wurst ist, oder, weil es dem Personal wurst ist. Aber in dem Fall und auf dem Level sollte sowas nicht passieren.


    Bei den kleinen ödelligen, so lala.

    Sorry, aber das ist ein absolut schiefer Vergleich. Wir sprechen da von einem Haus, in dem extrem wertvolle Kunstwerke ausgestellt werden. Es gibt Transportfirmen, die auf den Transport der Werke spezialisiert sind, es gibt teilweise Begleitrestauratoren, die ein Werk während des Transports betreuen, es gibt astronomisch hohe Versicherungssummen, es gibt das Leihgeber, mit Sicherheitsbedürfnis für das ausgeliehene Werk, etc. - daher ist es einfach unverzeihlich, wenn so etwas in der Ausstellung passiert. Die Aufsichten dort sollten das Aktivisten-Gschwerl eigentlich an den Haaren aus dem Museum schleifen, wenn die es auch nur wagen, ein Bild scheel anzusehen.

    Die Aufseher sind in ihrer Agilität meist kaum von den Ausstellungstücken zu unterscheiden.

    Definitiv nicht pauschal zu bestätigen. Es gibt Stadtmuseen, da empfängt dich beim Betreten einer Ausstellungssektion ein Aufseher und begleitet dich bis zum anderen Ende des Raumes. Und das obwohl alles hinter Sicherheitsglas oder in gesicherten Vitrinen ist. Es gibt Bibliotheken und Archive, die ein deutlich strikteres Regime haben, was Aufsicht und Kontrollen angeht.

    Es bleibt zu hoffen, eine Beschädigung des Gemäldes kann nach Untersuchung ausgeschlossen werden.

    Das auf jeden Fall - es bleiben bei mir aber auch ein paar Fragezeichen zurück:


    - Wieso können die mit Rucksäcken bzw. großen Taschen in die Ausstellung mit hochwertigen Gemälden?

    - Wieso schaffen die es unbemerkt, Warnwesten anzuziehen?

    - Wieso sind da keine Aufsichten, die eingreifen?