Beiträge von Draconarius

    Also ich habe mir für den Winter zwei Wollpullover und zwei lange Thermounterhosen besorgt, außerdem habe ich noch vom Wandern diverse dickere Socken, Fleecejacken etc. rumliegen , den Rest regelt die Wohlfühltemperatur (17/18 Grad)....gegen Kälte kann man sich glücklicherweise anziehen.


    Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass einige Leute Probleme bekommen: Kolleginnen und Kollegen in der Arbeit, die in ihren Büros 22°+ hatten etc. :wacko:

    Gunner Heat PC:

    Gunner, HEAT, PC! on Steam


    Ein Spiel, das in Sachen Bedienung in Richtung War Thunder geht, aber nur in einem fiktiven kalten Krieg spielt und bisher die US Army und die NVA gegeneinander antreten lässt. Noch im sehr frühen Early Access: Bietet bisher nur Panzer und gepanzerte Fahrzeuge - mehr soll allerdings noch kommen. Es gibt eine - noch ausbaufähige - Kampagne mit zufallsgenerierten Missionen und unterschiedliche Szenarien fürs schnelle Spiel.

    d die Evolution vom Jäger und Sammler zum hirnlosen WhatsApp oder Truth social Konsumenten hat in 5.000 Jahren so ziemlich alles kaputtgemacht, was möglich war.

    Weiß nicht ob das der Fall ist. Ich glaube, dass schon vor WhatsApp solche Leuchter herumgerannt sind, ihre Dummheit aber nicht so öffentlich zeigen konnten. Die öffentliche Plattform gab es ja abgesehen vom Stammtisch bzw. dem politischen Aschermittwoch in Passau ja nicht.

    Hat das was mit der aktuellen Situation in der Ukraine zu tun? Habt ihr von solchen Vorkommnissen gehört?

    Neben den von Mogges genannten Punkten habe ich beobachtet, dass es immer wieder diese Meinungsmache, insbesondere in sozialen Netzwerken, gegen die Deutschen gibt. Das - ich habe es ja bereis mehrfach erwähnt - liegt meiner Meinung nach an der zögerlichen Haltung der deutschen Bundesregierung, aber auch an sog. Intellektuellen, die sich gegen den Krieg aussprechen, Politikern, die Verhandlungen fordern und Generalen, die eine Kapitualtion der Ukraine prophezeien. Diese Äußerungen werden dann - verbunden mit zögerlichen Verhalten bei Gasstop oder Waffenlieferungen - durch bestimmte Medien als die typisch deutsche Einstellung dargestellt.


    Das Interessante ist, dass das häufig von den eher autokratisch regierten Ländern Osteuropas, v.a. Polen gebracht wird. Also Länder, die oftmals Regierungen haben, die Putin und Co. eigentlich nicht mögen, gleichzeitig aber doch irgendwie ganz gerne dessen Art zu regieren übernehmen würden.


    Es kann natürlich auch sein, dass ein Teil der dortigen Bevölkerungen gegen Deutschland ist, weil es die Ukraine unterstützt, während ein anderer Teil gegen Deutschland ist, weil es die Ukraine nicht ausreichend unterstützt. :confused: :wacko2:

    Staffel 1-3 waren für mich sehenswert.

    Dito. Dein gesamter Beitrag gibt genau meine Gedanken zur Serie wieder, daher ein Danke dafür!


    Ich würde da noch den alten Mann Klaes Ashford mit hinzunehmen.

    Der Pilot vom Mars, der auch Teil der Crew war, ging eigentlich auch noch. Aber abseits der genannten war es häufig eine regelrechte Unsympathie-Parade. Da gab es so Momente, in denen ich mich gefragt hatte, warum die Drehbuchschreiber nicht etwas mehr ein Lied von Eis und Feuer wagen konnten...

    Und bis auf die Ottifantennummer und den Treppenslide hatte die Trilogie kaum solche Szenen, in 11 h Filmmaterial.


    Stimmt, war wirklich minimal. Es gibt Szenen, die meiner Meinung nach Ansätze dazu gezeigt haben. In Moria z.B. die freistehenden Treppen, die eingestürzt sind und dadurch die Szene aufregender gestaltet haben. Aber das war meiner Meinung nach noch im Rahmen.

    Wenn man jetzt einmal die filmische Umsetzung der Bergüberquerungen bzw. -unterquerungen in "Die Gefährten" und im "Hobbit" vergleicht, dann ist der erste Film doch noch nah an den Büchern. Aber im Hobbit gehts gleich los mit den Steinriesen, die a la Pacific Rim aufeinander losgehen, dann das Jump-and-Run in der Mine und am Ende noch den Kampf auf den Baumwipfeln...

    Die Slapstickisierung der Zwerge war aber schon recht stark da: Gimli wird geworfen, am Bard gezogen, unterliegt in der Extended Version Legolas im Trinken, der komischerweise nicht besoffen wird (im Buch (Hobbit) vertrugen die Elben aber nix...) etc.


    Ansonsten ja: Auch von meiner Seite ein klares Ja zur Extended-Version. Habe kürzlich auch bei Prime die normale Fassung geschaut und habe mich über sämtliche Szenen, die da doch fehlen, gewundert. Wo ist die Szene wo Saruman stirbt, etc....


    An sowas hängt ihr euch auf?

    Etwas schon, ja. Gerade bei der Hobbit-Trilogie empfand ich den starken Fokus auf Action schon sehr als Füllmaterial und in Kombi mit dem übertriebenen CGI - das die extremen Auswüche der Action-Sequenzen ja auch erst ermöglicht - sehr nervig. Zusammen mit der Rückfärbung aus der heutigen Fantasy-Kost auf die Filme hat das für mir nach dem Kinogang für einige Enttäuschung gesorgt. Die Herr der Ringe-FIlme habe ich immer zweimal im Kino gesehen - den Hobbit nur einmal - und beim letzten Teil habe ich sogar das Geld für das Ticket bereut.


    Weils in den Zusammenhang irgendwie hereinpasst - interessanter Clip bei Youtube über Schlachtszenen in Filmen:

    Gabs in der neuen Serie nicht eine Szene, wo dem dunklen Elben-Soldaten gesagt wurde, bei solchen Verbindungen kämen nur nicht lebensfähige Kinder heraus?

    Ich denke, dass die Aussage situationsbedingt war, weil der Elben-Wächter von der Verbindung abgehalten werden sollte. - Im Bezug auf die Welt/den Kanon von Mittelerde ist diese Aussage aber nicht zutreffend. - Schau dir z.B. die Stelle im 1. Buch der Trilogie an, an der das Lied von Beren und Luthien von Streicher gesungen wird - müsste unmittelbar in oder nach den Mückenwassermooren vorkommen, also im Kapitel "Ein Messer im Dunkeln". Beren war Mensch, Luthien halb Elbe, halb Maia (Maiar könnte man in Tolkiens Welt als Halbgötter/Engel einordnen). Direkt im Anschluss wird dann die Genealogie der Nachfahren beider ausgebreitet, die durchaus zeigt, dass die lebensfähig sind.

    Würde also die Aussage aus der Serie zutreffen, dürfte es Elrond nicht geben.


    Aber die Logik der Szene an sich...

    ... ist halt bescheiden, ihre Heerschar bekommt den Kampf nicht gebacken. Obwohl das Beste der Besten der Elben!

    Aber dann kommt sie und rettet die Situation...

    Das sowieso. Aber ich finde auch, dass die Darstellung von Trollen in den Filmen und der Serie meiner Meinung nach eine Rückprägung aus der skandinvischen Folklore oder der Fantasy nach Tolkien erfahren hat: Die sind zu groß. Es gibt z.B. im Silmarillion eine Stelle, in der der menschliche Held mit seiner Axt bis zu 72 Trolle getötet haben soll in einer Schlacht. Das ist - trotz aller Phantasie - mit diesen Trollen aus Filmen und Serie nicht plausibel.

    Aber das liegt auch daran, dass vor allem in den Filmen teilweise die Action-Abschnitte wie Jump&Runs oder Action-Sequenzen aus Spielen angemutet hatten, z.B. die Flucht aus der Goblin-Stadt im ersten Hobbit-Film, die meiner Meinung nach den doch sehr guten Start dieses Abschnittes heruntergezogen hat.

    Elrond ist Halbelfe?

    Ja. Es gibt im Silmarillion und den darauffolgenden Büchern (bis hin zum Herrn der Ringe) immer wieder Fälle, wo Menschen und Elben Kinder haben. Diese müssen sich dann für ein Schicksal entscheiden. Also entweder als Elben leben und unsterblich sein oder als Menschen.


    Frag mich nur halt, was so Szenen, wie am Anfang gg den Troll, sein sollen, nur um Galadriel als Kämpferin besser darzustellen. Sowas vin überflüssig...

    Also ich fand das im Vergleich zu dem Treppensurfen, den Trollklettern und dem Olifantenbergsteigen durch Legolas in der HdR-Verfilmung noch harmlos. Aber ja, diese Action-Einlagen (auch das Eisklettern) sind meiner Meinung nach überflüssig gewesen. Darstellung der Städte und Landschaften in Folge 3 war eigentlich auch wieder gelungen, auch die Darstellung der Orks (z.B. das Graben von Gängen) fand ich ganz gut. Allerdings fand ich die Darstellung der Rüstung der Numenorer wieder etwas sehr dürftig. Wirkte schon sehr nach LARP...

    THoD

    Was ist das?

    Finde auch Elrond vom Cast her ein Fehlgriff; mit seinem fliehenden Kinn optisch noch nicht mal ansatzweise dem "heutigen " Elrond vergleichbar, Galadriel paßt. Vielleicht interpretier ich auch zu viel rein, aber die Elbenrüstungen sehen schon ziemlich nach Playmobil und Plastik aus. Die Szene, als man mit dem Schiff unterwegs war nach Valinor und alle auf Deck standen wie die Zinnsoldaten.......ich weiß nicht.

    Genau das, und vielleicht noch ein bisserl mehr. Agent Smith konnte das Halbelfenhafte und das Alter und Wissen deutlich besser darstellen. Und Galadriel wirkt mMn. ebenfalls zu jung - hat immerhin schon ein paar Jajhrhunderte auf den Buckel damals.

    Auch die Schiffs-Szene und die Rüstungen sah ich so. Es gab in den Filmen schon sehr kitschige Momente - die in der Serie erreichen die locker.


    Ich habe mir kürzlich btw auch mal wieder "Die Gefährten", also die Verfilmung angeschaut und finde irgendwie, dass der Film schlecht gealtert ist. Vor 21 Jahren war das noch einer meiner Lieblingsfilme, aber mittlerweile...es wirkt irgendwie sehr sprunghaft...

    Puh, Ersteindruck nach den ersten Folgen: Landschaftlich oppulent, teilweise interessante Stränge, etwa die Geschehnisse in den Südlanden mit dem Waldelfen. Allerdings werden leider ein paar nicht ganz so tolle Sachen der Filme fortgeführt: Slapstick-Zwerge und Kitsch-Elfen z.B.; außerdem erscheint mir die Jagd nach Sauron irgendwie wie ein Special Forces Operation unter Commander Galadriel...auch etwas missglückt in meinen Augen.

    Tja, nur ist das Silmarillion nicht die Vorlage

    Sehe das auch nur als Inspiration für die Vorgeschichte am Anfang der Serie, u.a. die beiden Bäume und deren Untergang und die Fahrt nach Mittelerde. Allerdings in meinen Augen teilweise falsch wiedergegeben, z.B. dass Finrod von Sauron getötet wurde, dass bei den ersten Schlachten Adler bzw. sogar Drachen mitkämpften etc.

    Fällt wohl nur so richtig auf, wenn man das Silmarillion gelesen hat, oder einen der anderen Bände. Ist wohl auch in den Forgotten Tales und Co. irgendwo erwähnt worden. Meine aber, in der Casting - Liste ein paar Charaktere gesehen zu haben, die im Akallabêth aufgetaucht sind.

    Hm, also leider hat John die für die Diskussion Anlass gebenden Beiträge gelöscht. Aber so neu ist die Diskussion über Funk und die dortigen Formate nicht. Meines Wissens gab es da vor einigen Jahren bereits einige Male jede Menge Videos, die eigentlich überhaupt kein gutes Haar an bestimmten Funk-Formaten gelassen hatten - der unseriöse, blauhaarerte Möchtegernzerstörer kann davon nur träumen. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Macher der Videos sich ganz gerne auch gegenseitig selbst zerstört hatten und damals schon eine klare Tendenz von eher rechten Kreisen da war, diese Szene bzw. Formate zu kapern. Wenn man das ganz unkorrekt auf zwei Nenner bringen kann war das quasi Siff-Twitter/Youtube/x gegen Woko haram. Hatte das daher damals nicht mehr weiterverfolgt. - Die Diskussion über die politische Ausrichtung von Menschen in der Medienbranche ist allerdings auch nicht so neu.


    Ich habe bei Funk - was ich so über die Mediathek mitbekommen hatte, ich bin ja nicht mehr die Zielgruppe - immer den Eindruck, dass sehr starke Schwankungen hinsichtlich der Qualität gab. Manche Formate wirkten seriös, andere wie Doktor Sommer für Generation Y. Teilweise habe ich auch den EIndruck, dass man sich erfolgreiche Youtube-Formate angekauft hatte, um Zuschauer zu gewinnen. Z.B. den Wissen to Go Heini - finde Formate mit allwissenden dargestellten Personen, die die Inhalte präsentieren, immer etwas albern, auch, weil dann manche Denken, der wüsste wirklich etwas. Das war aber schon vor Youtube so, z.B. beim Lesch.


    Im Endeffekt müssen die ÖRs vielleicht einfach solche Formate entwicklen, weil sie ja den Auftrag haben, für alle Gruppen Inhalte zu gestalten. :grübel:

    hält zur Zeit einen Universitätslehrstuhl und schreibt an einer Dissertation/Doktorarbeit zum Thema „internalisierte Trans*unterdrückung“

    Liest sich so, als ob das vieles sein kann, Lehrauftrag über Lehrkraftstelle bis hin zu Wiss. Mitarbeit ohne Auftrag. Lehrstuhl ohne Habil. wohl kaum.


    Ich habe vor zwei Seiten etwas von schlimmsten Aktivisten beider Seiten gesprochen. Das würde ich rückblickend zu "schrillsten Aktivisten" umändern und die Person hier als Beispiel dafür nennen. Ich hoffe, dass das so unverfänglich formuliert war, dass Bob kein Schmerzensgeld droht.

    Davon bin ich eigentlich ausgegangen, bis Draco gepostet hat. Der wohnt gerade mal 20 km Luftlinie von mir entfernt und nutzt scheinbar andere Regionalbahnen. :P

    Seit ein paar Jährchen sind es mindestens 70 km Luftlinie!


    Und wie ich geschrieben habe: Die REs von DB Regio bzw. der DB selbst sind es, wo es immer wieder so gestunken hat. Die anderen Regionalzüge, v.a. von privaten Anbietern (Länderbahn, aber one den alex/ALX) oder auch agilis empfand ich immer sehr angenehm.

    Ich fände es bspw. eine Überlegung wert, wieder zu einem Drei-Klassen-System zurückzukehren. Mit einer Spar-Preis-Klasse, die dann eben Wagons hat, die möglichst viele Fahrgäste für möglichst wenig Kosten transportieren können, bspw. Kunststoffschalensitze, anstatt gepolsterte Sessel, Laminat statt Teppich, maximale Platzausnutzung und beschränkte Gepäckmitnahme für dann sagen wir 10 € im Monat deutschlandweit. Einer Zweiten Klasse wie jetzt schon, mit Reisepreisen, die dann so wie jetzt liegen.

    Also als 9-€ Ticket Nutzer für Fahrten hier im Umkreis unter 100 km fand ich die REs der Bahn eigentlich schon recht drittklassig. Man kommt erst in einen versifften, barrierereichen Bahnhof und steigt dann meist in einem Zug der DB oder DB Regio, der eigentlich so riecht, als ob man die Pissrinne aus dem Bahnhofsklo einfach auf ein Wagengestell verlegt hätte und jetzt durch die Gegend fährt. In einem Fall warsogar die Flüssigkeit, die den Boden des Zugklos bedeckt hatte, bei Kurvenlage aus dem Zug-WC herausgeloffen und hat sich anschließend in dünnen Rinnsalen in das Abteil hinein ergossen. Masken helfen gegen den Geruch auch nicht. Überhaupt Masken: Zugbegleitpersonal, das die Maskenpflicht durchsetzt, gibt es eh nicht.


    Da waren die anderen Regionalbahnen deutlich besser was die Fahrtqualität angeht.

    Gut, habe mir jetzt 20 Minuten Twitter-Gedöns von dieser Summer durchgelesen. Die hat definitiv einen an der Klatsche.

    Also ich denke, dass Twitter nicht der richtige Platz für dieses Thema ist. Da treffen die schlimmsten Aktivisten*innen (in dem Fall finde ich es sinnvoll zu gendern, daher der Stern) beider Lager aufeinander und ich denke, dass dort mehr Schaden entsteht als dass Verständnis geschaffen wird.

    Ich finde es daher eigentlich immer ganz gut, dass Twilight hier immer wieder eine Gegenposition zu bestimmten Artikeln einstellt - nicht unbedingt, weil ich Twilights Position in jedem Fall teile, aber weil es doch die Einseitigkeit der Standpunkte immer etwas relativiert. Beim Thema Archäologie wusste ich z.B. nicht, dass nur über Grabbeigaben das Geschlecht der bestatteten Menschen ermittelt wird - dachte, man würde da zumindest Fachleute für Anthropologie einbeziehen, aber fehlt wohl das Geld dafür.


    Dass solche tatsächlich Doktoranden an deutschen Unis sein können sagt leider viel über dieses Land.

    Wenn du wüsstest, was man da alles erlebt... :ninja:

    Geschichtsdeutung ist nun beileibe keine exakte Wissenschaft. Sie wird beeinflusst, ua. durch den Zeitgeist, Erfahrungen, Weltanschauungen oder politisches Kalkül.

    Das einerseits, andererseits ist es eben auch noch alte Geschichte, wo meiner Meinung nach sehr viel Spielraum für Projektion und Deutung herrscht. Bei den römischen Kaisern sind das eben sehr oft die Berichte von Geschichtsschreibern, die möglicherweise konservative römische Knochen waren - es gab in der griechischen und römischen Geschichtsschreibung ja immer wieder die Ablehnung des Orientalischen - oder im Dienste von Nachfolgern schrieben und daher kein gutes Haar an diesen Personen ließen: Was ist Übertreibung, was ist ein annähernd wahrer Kern dahinter? Werden wir nie endgültig sagen können. Und daher ist es eben auch recht anschlussfähig für unterschiedliche Theorien: Du kannst damit die Narrative von spätrömischer Dekadenz bedienen, du kannst aber eben auch Personen als "trans" bewerten. Beides ist natürlich wertend, beides muss nicht zutreffen und kann von den Zeitgenossen komplett anders wahrgenommen worden sein...

    Oder das Hitze- und Dürrejahr von 1540 in Mitteleuropa mit hunderten Stadtbränden, ausgetrockneten Brunnen und Flüssen, verbreiteten Waldbränden und vertrockneten Ernten. Schon damals gab es in Teilen Mitteleuropas Temperaturen von bis zu 40 Grad. Begann damals übrigens ebenfalls in Norditalien. Neben den katastrophalen Auswirkungen führte die Jahrtausendhitze damals allerdings auch zu Jahrhundertweinen am Rhein, Mosel und sogar in München.

    Das ist schon ein faszinierendes Jahr bzw. Wetterphänomen, allerdings ist das meiner Meinung nach in dieser Form eine absolute Ausnahmeerscheinung, ähnlich wie - als extreme Gegenbeispiele - die frühern 1770er Jahre in Bayern oder europaweit der Winter 1783/84 wegen der Laki-Krater auf Island.

    Es gab auch während der "kleinen Eiszeit" immer wieder Jahre mit Dürren, aber trotzdem mit der eindeutigen Tendenz hin zu kälteren Temperaturen; jetzt ist aber bei den Temperaturen das Gegenteil der Fall.

    "Ich" will hier überhaupt nichts. Schalt mal einen Gang runter.

    Das war gar nicht böse gemeint. Sorry.

    Kein Problem, vllt. habe ich auch etwas überreizt reagiert.


    Aber das Grundproblem in der Sache ist - zumindest was ich die letzten Wochen mitbekommen habe - das die Bundeswehr oder die Beschaffungsbehörde so viele Anforderungen in das Lastenheft schreibt, dass man am Ende ein Produkt erhält, dass zwar den Anforderungen entspricht, aber am Ende nicht unbedingt verkauft wird. Ich glaube, dass der Puma so ein Beispiel ist. Dort galten Vorschriften aus dem Zivilleben für den Innenraum. Bei der Suche nach dem Sturmgewehr sind ja auch zwei, nicht gerade unbekannte Firmen abgesprungen.


    Das andere ist der undurchsichtige Kurs der Bundesregierung bei Waffenlieferungen in die Ukraine bzw. die Probleme, die sich damit ergeben. Wer kauft denn ein Fahrzeug, für das man am Ende keine Munition hat, weil die Schweizer Regierung keine Munition freigibt?