Beiträge von Draconarius

    Was ich bei der ganzen Sache nicht verstehe, sollte das zutreffen das dies in der Nato so abgesprochen wurde, warum hacken dann alle auf Deutschland und der Regierung herum das wir (wie vereinbart) nichts an modernem Gerät an die Ukraine liefern ? Was soll dieses ganze Affentheater in den Medien dann ? Welchen Zweck verfolgt man damit ?

    Abgesehen von Bild - die einfach aus Prinzip gerne auf einen SPD-Kanzler rumhacken - und von berechtigter Kritik - Verteidigungsministerin und Anhang machen ja keinen guten Eindruck - gibt es meiner Meinung nach bei Twitter noch eine gezielte Agitation gegen Deutschland, teilweise auch Frankreich und damit auch gegen die EU. Das geht in die Richtung, dass osteuropäische Staaten gelobt werden, gleichzeitig aber Deutschland wegen angeblich nicht erfolgter Lieferung von Waffen und den Lavieren der Regierung als unzuverlässig, führungsschwach, etc. pp. dargestellt wird.

    Meistens stehen einzelne Journalisten oder Think-Tanks/Politberatungsinstitute im Ausland dahinter. Ich könnte mir da aber als Hinterleute auch die Interessensvertretung von Osteuropäischen Parteien wie der PiSS etc. vorstellen.

    Du darfst 12 Jahre ohne Grund befristet eingestellt werden.

    Nicht sechs Jahre bis zu Dissertation, dann nochmal sechs Jahre bis zur Habil? - Gibt btw Behörden auf Landesebene, das ist es noch schlimmer. Maximal 2 Jahre im Landesdienst, danach nie wieder, weil sonst eine unbefristete Stelle daraus werden könnte.


    Geisteswissenschaften sollen nochmal ein anders Kaliber sein.

    Naja. Kommt darauf an. Eine Freundin von mir, die in dem Metier an der Uni arbeitet meinte, dass das meistens eh nur Leute sind, die sich das leisten können. Genug gesagt.


    Was ist eigentlich der Hintergedanken von dem System, Aufsteiger benachteiligen?

    Setzt bei den Aufsteigern die Benachteiligung nicht schon bei der Geburt an, setzt sich an Kita (wenn überhaupt), Kindergarten und Schule fort und kann dann an der Uni eigentlich kaum mehr behoben werden, weil einfach schon zuviel fehlt?


    Wenn am Ende oben nur weiße Männer aus gutem Hause ankommen (und das ist so), dann läuft was falsch.

    Ist eben nicht so. Es gibt auch (alte) weiße Frauen, im zunehmenden Maß. Nich immer ein Vorteil.


    Aber für Akademiker-Niveau ist das eben schon eher die untere Stufe.

    Kommt darauf an. Entsprechend der Lehrdeputats sind die Stellen eingeschränkt. Also x% einer vollen Stelle. Normal 50%, in manchen Fächern auch 65%. Teilweise fragwürdige 33%. Schlimm wird das erst dadurch, dass die Leute entweder von selbst mehr arbeiten oder mehr arbeiten müssen und dass oft eine Befristung die nächste jagt.

    Allerdings: Die Eingruppierung in die Gehaltklasse stimmt. In der Regel E13. - Auf kommunaler Ebene wird da deutlich mehr Schindluder getrieben.


    Meine Frage war, was die eigentliche Intention des Gesetzes zu den befristeten Verträgen ist.

    Na du hattest früher öfter halt da den Fall, dass viel Forschungs-/Lehrpersonal verbeamtet worden oder nur auf einer unbefristeten Stelle gesessen ist. D.h. du hast jemand, der eben mal bis zu 35 Jahren eine Stelle an der Uni besetzt, auch, wenn da mal ein Wechsel u.a. wegen neuen Ansätzen, Perspektiven etc. gut getan hätte. Ergo macht es schon Sinn, wenn da ein Wechsel statt findet. Dass die Stellem befristet ist, wissend die Leute im Vorfeld. Ich weiß, dass das letzte Argument etwas arschig ist. Aber man hat ja während dieser Jahre auch die Möglichkeit zur Weiterqualifikation über Angebote der Uni.


    Geld wird für die Befristung nicht unbedingt ausschlaggebend sein - der Stufenaufstieg nach Berufsjahren wird da auch nicht so viel ausgemacht haben.

    Leute, ihr versteht die Meldung nicht und schwadroniert über bereits vergangene Geschichte. Der russische Vernichtungskrieg findet jetzt aktuell in der Ukraine statt. Russische Streitkräfte und Separatisten vernichten oder rauben die Lebensgrundlage der Ukraine. Vermutlich täglich finden sogenannte strategische Vergewaltigungen statt. Jetzt hat man gezielt eine Saat-Bibliothek zerstört. Währenddessen streitet man in der EU, der UN und der NATO über eine gemeinsame wirkungsvolle Strategie gegen den Aggressor. Es ist einfach zum Kotzen.

    Dito. Es ist ja nicht nur die Saatgutbibliothekt, gibt auch Berichte über zerstörte Baudenkmäler, Museen, Bibliothekten, Kirchen, prähistorische Stätten etc. - da wird auch die kulturelle Substanz der Ukraine gezielt angegriffen.

    Es müsste halt von Anfang an bei den Kostenberchnungen auch ein gewisser Anteil für Experten drin sein die während der Produktion und auch am Ange mal drüber schauen was da eigentlich gemacht wurde.

    Kommt meiner Meinung nach auf die Produktionsstrukturen an. Die Produktionsfirmen, die im Auftrag der Sender die Dokus produzieren, beschäftigen während der Produktion auch Subunternehmer, etwa für die Requisite, und - je nach Vergabeverfahren - entscheidet vermutlich erstmal der Preis. Da sind für die Anfertigung von Requisiten oder Repliken vermutlich enge Grenzen gesetzt.


    Das ist jetzt allerdings nur die Ausstattung. Dann kommt ja noch die Frage auf, wie das Skript bzw. die Inhalte erarbeitet und wie die Interviewpartner ausgewählt werden. Gibt auch in der Terra-X Doku "Ein Tag im Mittelalter" so einen Fall - habe ich so bei Geschichtsfenster am Rande erlebt: Ein Experte für Nahrungsforschung - als Teilbereich von Volkskunde, Kulturanthropologie oder wie auch immer -, der in jungen Jahren etwa über den Fernhandel der Stadt Köln im späten Mittelalter geschrieben hat, äußert sich zu Krankheiten, Epidemien etc. - eher schwierig meiner Meinung nach.

    Weil das Geschütz des Gepards in der Schweiz entwickelt worden war. Rheinmetall hatte die Firma (eine Sparte von Oerlikon) aufgekauft und in Rheinmetall Air Defence eingegliedert. Jetzt untersagt die Schweiz wegen gesetzlicher Verordnungen die Ausfuhr von in der Schweiz hergestellter Munition.


    Es gibt andere Länder, die diese Munition herstellen, allerdings kommt dann - neben möglichen Patentrechten - noch ein technisches Problem hinzu: Es fehlt möglicherweise eine Gurtrille.

    Aber komplett falsche Informationen verbreiten ist wiederum was ganz anderes.

    Wie gesagt, ich sehe das in Zusammenhang mit dem Enstehungsbedingungen solcher Videos. Das bietet nunmal sehr viele Möglichkeiten dafür, dass solche überholten Fakten Einzug halten.

    TerraX hat ich dessen auch schon schuldig gemacht, genauso auch größere YouTuber wie MrWissen2go.

    Finde das "schuldig" etwas hart.


    Die Formate arbeiten oberflächlich, keine Frage: Sender erteilt einer Produktionsfirma den Auftrag, etwas zu bestimmten Thema zu produzieren. Die beauftragen dann Redakteure/Journalisten, die dann schnell etwas entsprechendes zusammenschustern (Niveau: Proseminararbeit, i.e. Sichtung allgemeiner Standardwerke, die etliche Jahre auf dem Buckel haben), suchen dann nach vermeintlichen Experten - am besten Professoren, die mal was zu dem Thema publiziert oder gelesen haben - und heuern Requisiteure an, die eine entsprechende Szenerie und Ausstattung zusammenschustern sollen. Kosten darf das Ganze natürlich nichts und zu kompliziert sein darf es für die Menschen vor den Bildschirmen auch nicht, denn man will ja eine möglichst große Zielgruppe erreichen und keine zu großen Hürden beim Verständnis aufbauen.

    Ist teilweise den ökonomischen Zwängen geschuldet, andererseits eben auch einer Sichtweise, die - leider auch zum Nachteil der Interessierten - auf starke Vereinfachung setzt.


    Geschichtsfenster ist da das Gegenteil: Bis in die Spezialliteratur und die Regionalgeschichte hinein extrem tief in der Materie drinnen und bereit, das auch in Formaten auszurollen, die einen sehr kleinen aber auch sehr interessierten Zuschauerkreis ansprechen.


    Wissen2go: Was soll man da sagen? - Der präsentiert halt die Inhalte, die andere für ihn erarbeitet haben. Arbeitsweise wird wie oben beschrieben sein, vermute ich zumindest.

    Es müsste soetwas wie einen Qualitätsindex für Videos geben.

    Wofür brauchst du da einen Qualitätsindex? Bescheidene Animationen, dumme Behauptungen, anscheinend gepaart mit massiv innere Widersprüche im Text und dazu noch eine extrem schlechte Übersetzung des Textes aus einer Fremdsprache. Das sollte man auch ohne Begleitkommentar erkennen und wegklicken.


    Dass das von einem zerlegt wird, der sich sehr gut mit der Materie auskennt und dabei die Klicks von Zerstörungs-Fans abgreift - geschenkt. Leider kann ich keinen Hinweis darauf finden, woher das Video stammt - das wäre ja eigentlich das Interessante.

    Damit war die jahrundertlange Tradition in Europa aus hygenischen Grunden zum Ende gebracht worden.

    Das liest sich aber alles nicht nach bewusster "Tradition" und schon gar keiner allgemeinen.
    Die "normale" Bevölkerung gibt entweder selbst an, die Haare nicht gekämmt zu haben, versteht überhaupt nicht, warum ihre Haare diese Form annehmen, und/oder nimmt als Folge von Aberglauben Mittel, die das Phänomen eher verfestigen bzw. verstärken.

    Vorallem von der Dreadlocks Kultur in Europa.

    Oder wie es über Jahrhunderte in Deutschland hieß: Die Weichsellocke.

    Finde ich etwas problematisch die Formulierung. Die "Weichsellocke" ist vielleicht zu einer Mode geworden, weil der Herrscher eine hatte und die Höflinge das nachgeahmt hatten. Allerdings hatte der genannte Monarch eine, weil er daran erkrankt war. Eine Enzyklopädie des 18. / 19. Jahrhundert (der Krünitz) definiert diesen "Weichselzopf" eindeutig als Krankheitsbild:

    Weichselzopf , Wichtelzopf, Plica polonica, in der Medizin, die merkwürdige, an den Ufern der Weichsel und in der Nachbarschaft, in der Tartarei, in Rußland und in Polen endemisch vorkommende Krankheit der Haarwurzeln, bestehend in widernatürlicher Dicke und Zusammenballen der Kopf= und Barthaare, so daß sich von selbst Zöpfe bilden, welche man nicht auseinander wickeln kann. Dieses Uebel soll gegen Ende des 13ten Jahrhunderts aus dem Orient dorthin gekommen sein und sich im 16ten Jahrhundert bis nach Oesterreich und Böhmen verbreitet haben; in Schlesien, Ungarn, Slavonien und Kroatien kommen noch heut zu Tage seltene Fälle der Art vor.

    Der Artikel im Krünitz führt neben diesem "wahren" Weichselzopf auch noch einen "falschen" an, allerdings ist auch der keine Haarmode:

    Letzterer ist nichts, als eine Verwirrung des Kopfhaars in Folge von Unreinlichkeit und vernachlässigten Kämmens bei schmutzigen Personen, was in allen Ländern vorkommen kann und wobei das allgemeine Kranksein fehlt.

    Sicherlich, es ist möglich, dass diese Krankheit dann auch wieder mit irgendwelchen Bedeutungen oder Zuschreibungen aufgeladen wurde und daher dann von den Betroffenen behalten wurde. Die englische Wikipedia spuckt dazu zB aus, dass in einer Region in Osteuroa dieses Krankheitsbild auch künstlich nachgeahmt wurde aus Modegründen. Aber ist eben auch wieder regional beschränkt.


    Abgesehen davon: Ich halte nichts davon, dass Menschen anderen Menschen bestimmte Haarmoden untersagen wollen. Für "Dreadlocks" und "Irokesenkämme" kann man mit Sicherheit auch Vorläufer in der euorpäischen Geschichte finden und das damit begründen. Aber warum muss man das? - Immerhin können sich dann die Fundis beider Seiten dann ein Battle liefern, welche Art von Dreadlocks sie tragen. Mutmaßlich läuft das so ab:


    Empfindet man da wohl eher als Kompliment und Ausdruck der Zuneigung und Sympathie zu einem Kulturkreis.

    Also ich denke du interpretierst in das Bild, das du unter diese Zeile gesetzt hast, etwas zu viel hinein. Das ist nur das Trikot, dass die Spieler des FCB außerhalb des Stadions tragen müssen.

    Ich wollte gerade schreiben, dass ich an dem Wochenende Zeit und nix besseres zu tun hätte und eigentlich dabei sein könnte...dann musste ich feststellen, dass ich da schon einen Termin habe...nix besseres, aber was anderes... :blink:

    Ich habe mir letzte Woche "The ballad of Buster Scruggs" auf Netflix angesehen. Am Anfang hatte ich überhaupt keine Erwartungen an den Film - er war mir bei Netflix empfohlen worden. Was ich zu sehen bekam: Einen Episodenfilm, der unterschiedliche Kurzgeschichten aus dem Wilden Westen erzählt. Reicht vom Drama, das beinahe ohne Dialog der Hauptcharaktere auskommt, über ein Kammerspiel in einer Postkutsche bis hin zur ironischen Erzählung über einen singenden Outlaw - gerade bei der letztgenannten Episode wünscht man sich einen ganzen Film nur über diesen Hauptcharakter:

    Empfehlung: Unbedingt OT anschauen, notfalls mit Untertiteln.

    Das ist auch nett. 😂 Habe mich gestern bei den Nachrichten schon gewundert, dass Putin nichts Besseres zu tun hat, als sich mit Stewardessen zu treffen. Aber gut, offenbar hat er das gar nicht. Oh man…

    Ich glaube, das ist einfach nur ein Render-Fehler. Die Qualität der Konturen etc. im Video ist ja generell eher schlecht. Da kann so etwas passieren. Auch wenn das Trolling natürlich toll ist.

    Jetzt nach bestätigten Informationen waren es nicht 2 Kinder, sondern Vater, Mutter und 1 Kind, was es natürlich nicht weniger schlimm macht. :(

    Ich habe sogar gelesen, dass es eine ganze Familie war: Altso Eltern und zwei Kinder.


    An der Logistikfront wurden indessen in Russland Züge gesichtet die zivile LKWs Richtung Front bringen.

    Also ich glaube, die Bilder der letzten Tage haben gezeigt, dass Traktoren sinnvoller wären. ;)

    Oder schaust du dir auch keine Krimis, Kriegsfilme oder sonst was an weil darin Mord und Totschlag vorkommt/verherrlicht wird ?

    Nö, die schau ich mir meistens nicht an, weil sie schlecht gemacht sind. - Sorry, verstehe die Gegenfrage gerade nicht wirklich.


    Geht ja auch nicht generell um Mord und Totschlag, dessen Verherrlichung oder Whataboutism, sondern darum, ob solche aktuellen Ereignisse einen Einfluss auf das Spielverhalten haben oder ob ihr bei bestimmten Szenarien sagt: Nö, lass mal, lieber nicht. Kann mich z.B. daran erinnern, dass hier mal irgendein Wargame als zu nah an der Gegenwart aufgeführt worden war etc. pp.


    Und danke für den Hinweis auf den neuen Combat Mission Teil in der Zeit. Der ist irgendwie unter meinen Radar geflogen.

    De rien. ;)

    Ich weiß nicht, ob es der richtige Thread ist...aber was mir aufgefallen ist: Es sind gerade viele Spiele in der Mache, die einen kalten Krieg, der heiß geworden ist, zum Thema haben. Das ging letztes Jahr mit Combat Mission: Cold War los, dann ist kürzlich WARNO erschienen, das vergleichbare Regiments soll dieses Jahr erscheinen und dann gibt es noch Sea Power oder Gunner, Heat, PC .


    Ein eskalierter kalter Krieg als Thema in einem PC Spiel hat mich - abgesehen von Jugendsünden wie Operation Flashpoint oder Gunship! - bisher eigentlich immer abgeschreckt, weil es ein Konflikt gewesen wäre, der genau vor der Haustüre ausgetragen worden wäre. Wie seht ihr dieses Thema - gerade unter den Eindrücken des Krieges in der Ukraine?


    Bei all diesen Punkten habe ich mich an einen alten Flugsimulator erinnert: Jane's US Navy Fighter. So um das Jahr 1995 erschienen. Da gab es eine Ukraine-Kampagne: Russland war in das Land eingefallen.

    Hass/Vorurteile gegenüber "nicht-weißen" Menschen

    Das einerseits, aber dann gleichzeitig auch innerhalb der "weißen" Menschen eine Unterscheidung nach "rassistischen" und nationalistischen Vorstellungen.



    Eine Gruppe fällt mir derzeit besonders auf, Russland-Deutsche. Ich wusste davon, wie AfD auch unter ihnen starke Unterstützung sammelt. Durch den offenen Konflikt in der Ukraine registriere ich erneut Russland-Deutsche zum Thema Rechtsextremismus.

    Mir fällt das unter "Russlanddeutschen", aber auch bei "Russlandrussen" in Deutschland auf, dass diese viele ihrer Informationen nach wie vor aus russischen Medien beziehen. Besonders krass war das bei einer Freundin meiner Mutter (Russin mit deutschen Pass, sieht sich aber nach wie vor als "Russin", "Kontingentflüchtling"), die zwar irgendwie gegen Putin ist, aber trotzdem glaubt, dass die Amerikaner die Bösen sind, die den Krieg in der Ukraine herbeigeführt haben.


    Allerdings ist das in meinen Augen kein neues Phänomen. Die Zweifel und die Antihaltung bei Russlanddeutschen wurde schon 2015 während der Flüchtlingskrise wahrgenommen:

    Flüchtlingskrise: Die Wut der Russlanddeutschen


    Die Prozesse, die zu dieser Einstellung geführt haben, laufen aber meiner Meinung nach schon länger. Glaube, dass ich in den 2000ern bereits einmal was über Schulterschlüsse zwischen russischen und deutschen rechtsradikalen Netzwerken gelesen oder gehört hatte. Google lässt mich hier aber gerade in Stich.


    Jeder Deutsche darf in Russland oder die Ukraine kämpfen :thumbup:

    Also ich finde, dass der Artikel sehr schwammig ist.

    Ein Artikel bei der DW zeigt, dass es deutlich komplexer ist:

    Wenn Deutsche für andere Armeen kämpfen | Deutschland | DW | 16.03.2015


    Und was ja auch eine Folge davon ist: Die Werbung für fremde Streitkräfte in Deutschland ist strafbar. - Da sollte man also Vorsicht walten lassen!

    Auch hier war die Bundeswehr recht ineffizient in der Vergangenheit. Es waren so rund 5.000 Soldaten im Auslandseinsatz und damit galt die Bundeswehr dann als ausgelastet, bei einer Gesamtstärke von 150-200k Soldaten. Jeder Kindergarten hat einen schlechteren Betreuungsschlüssel :wacko:

    Aber die Effizienzsteigerung wird vermutlich langfristig neben einem moderaten Ausbau der Gesamtstärke der Weg zum Ziel sein. Bei einem massiven Ausbau - also z.B. der von John genannten 500.000 Truppenstärke - habe ich zweifel, dass da das einmalige Sonderbudget und die Erhöhungen lange reichen.

    Stellenweise nimmt das Ganze aber auch absurde Ausmaße an

    Extrem absurde Ausmaße meiner Meinung nach. Höhepunkt der Dummheit ist meiner Meinung nach, die pauschale Forderung nach einer Flugverbotszone über der Ukraine, die die NATO durchsetzen soll. Dabei ist es doch klar: Wenn die das versucht, knallt es richtig.

    Dazu kommen noch andere Sachen, die mir sauer aufgestoßen sind. Ein Beispiel davon war z. B. der Twitter-Account "Visgrad 24" oder so. Dort wurde behauptet, Deutschland würde keine ukrainischen Flüchtlinge aufnehmen - in den kommentaren hat sich natürlich gleich die europäische, braune Mischpoke gesammelt, dei behauptet hatte, Deutschland nähme nur muslimische oder afrikanische Flüchtlinge auf, Menschen aus der Urkraine seien zu weiß. Als Deutschland noch keine Waffen liefern wollte, sind natürlich gleich wieder die Hinweise auf Molotov und Ribbentrop gefallen.

    Etc. pp.