Beiträge von John

    Ich bin überwätligt von den grandiosen Fortschritten die das Spiel Patch um Patch macht. Nicht nur, dass ich mich beständig, seit 1.2, über die freundliche Nachricht: "Empire.exe hat ein Problem festgestellt und musste beendet werden." freuen darf, nein, die KI in den Schlachten ist mit 1.5 einfach brilliant. Die spielen lieber Ringelpiez mit anfassen als sich erschießen zu lassen. Sowas nenn ich mal schlau!

    Ich muss mich neuerdings jedesmal neu bei Steam einloggen, owohl ich ausdrücklich "angemeldet bleiben" aktiviert habe. Kennt jemand dieses Problem?

    Ich mach nur Witze. In Wahrheit würde ich niemals die Bibel lesen


    Fehler. Schon aus kulturellen Gründen und der Allgemeinbildung halber sollte man es mal angelesen haben. Man muss ja nicht gleich in religiöse Verzückung fallen. Aber die Bibel ist nunmal das wichtigste Buch, wenn es um die kulturelle Prägung unserer Gesellschaft geht. Da sollte man zumindest ungefähr wissen, was drin steht. Sonst versteht man auch viele musikalische Werke von Bach, Händel, Teleman und anderen nicht. Sprichwörter bauen auf der Bibel auf. Kunstwerke des Mittelalters sind meistens nur mit Bibelkenntnissen interpretierbar. Die ganzen modernen Apokalyptischen Filme sind letztlich auch nur eine Weiterführung der Offenbarung des Johannes. Und auch unsere moralischen Vorstellungen sind zumindest stark geprägt vom Neuen Testament. Also wenn man da nicht mal nen Blick rein wirft, dann hat man eine echte Bildungslücke. :alt:

    Also wenn wir wirklich das Ziel von Vollbeschäftigung aufgeben, dann müssen wir Alternativen anbieten. Denn dann funktioniert "Fordern und Fördern" nicht bzw. ist wirklich purer Zynismus auf dem Rücken der Arbeitslosen. Wenn wir nicht fördern können, dann dürfen wir auch nicht mehr fordern. Da wären wir dann wieder bei dem, was ich als bedingungsloses Grundeinkommen vorgeschlagen habe. Aber damit velassen wir das Thema dieses Threads.

    Ich muss dich korrigieren RAINALD. Die Arbeitslosenzahlen sind nicht auf 5 Millionen gestiegen sondern, die Statistiken wurden endlich einmal vernüfntig gezählt. Die SPD hat die Auswertung der Statistiken damals zu Ungunsten der Regierung verändern lassen, indem sehr viele arbeitslose Menschen mit einberechnet wurden, die die Kohl-Regierung garnicht mehr als Arbeitslose erfasst hat. Das sollte man dann fairerweise auch mal hinzufügen.


    @ Mogges:
    Deswegen wurde der Zwang zur Meisterprüfung ja auch von der SPD gelockert! Das meinte ich doch!

    Ich bin zuversichtlich, dass sie das schaffen wird. Die SPD ist zwar momentan am Boden, aber das war die CDU nach der Spendenaffäre auch.


    Das Dilemma der SPD ist, dass die Menschen an sie viel höhere moralische Anforderungen stellen, als an die CDU. Umstände die bei der CDU nur für ein müdes Akzelzucken sorgen würden, führen bei der SPD schon zu härtesten Bestrafungen durch die eigene Anhängerschaft. Aber ich glaube nicht, dass der Liebesentzug der SPD von Dauer ist. Früher oder später werden die Anhänger sich auch wieder für eine erneuerte SPD begeistern können. Und dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Guido und Merkel werden Fehler machen. Und sie haben harte Entscheidungen zu treffen. Die werden viele nicht mögen. Und dann wird es irgendwann eine SPD geben, die sich wieder aufgerappelt hat und sich der Auseinandersetzung stellen wird. Ich tippe auf einen Machtwechsel in spätestens acht Jahren. Dann hätte Merkel zwölf Jahre regiert und ich prognostiziere einen sozialdemokratischen Kanzler für spätestens 2017.

    Ich bin ehrlich gesagt auch überhaupt nich glücklich mit dem Verhalten von Steinmeier. Mir ist fast das Klappmesser in der Hosentasche aufgegangen, als der eine halbe Stunde nach der Wahl schon verkündet hat, er wolle die Oppositionsführerrolle übernehmen. Vernatwortung übernehmen sieht für mich anders aus. Wenn es nach mir gegangen wäre, dann wäre er jetzt auch nicht Fraktionsführer. Ich halte das für einen weiteren schweren Fehler, insbesondere wenn ich mir anschaue auf welchem Wege er diesen Posten nun erhalten hat. Diese Hinterzimmerpolitik muss aufhören. Und an der Basis sehen das viele genauso wie ich.


    Das Problem mit der Konkurrenz an beiden Seiten haben aber bis auf die Linken und die FDP eigentlich doch alle. Die FDP steht im Grunde wirtschaftspolitisch rechts von der CDU. Und die CDU wird jetzt auch schon als sozialdemokratisiert bezeichnet. Die Grünen konnten auch nicht wirklich punkten. Sie haben auch an beiden Flügeln Konkurrenz. Welches Thema belegen sie denn überhaupt jenseits der Ökologie, das nicht auch andere Parteien schon belegen? Und die FDP hat auch Konkurrenz durch Grüne und CDU. Also die SPD ist eigentlich nicht die einzige Partei die so unter Druck steht. Die anderen merken davon nur MOMENTAN nicht so viel. Eigentlich haben wir inzwischen mehr Parteien im Parlament, als es grundsätzliche politische Unterschiede gibt. Das ist nicht gut, weil es die Parteien dazu verleitet reine Klientel Politik füe eine kleine Gruppe von Menschen zu machen und dabei das Große Ganze aus dem Auge zu verlieren.


    Ich glaube es wird langfristig auch auf eine Wiedervereinigung der SPD mit der Linkspartei hinauslaufen. Die Parteien sind einfach zu nah beeinander. Irgendwann wird dieser Gedanke eine Rolle spielen. Und ich glaube die SPD wird dann gute Karten haben, weil sie die weitaus größere Tradition aufweist. Die wird sie nicht aufgeben. Die Linkspartei ist noch sehr jung, gerade mal 2 Jahre alt, und hat zudem damit zu kämpfen, dass sie als Nachfolge der SED gesehen wird. Auf lange Sicht wird das nicht attraktiv sein. Davon bin ich überzeugt. Ich glaube, dass die SPD die Linkspartei früher oder später "auffressen" wird. Allerdings wird das sehr viele Jahre dauern. Möglicherweise wird dann durch den Zusammenschluss auch eine ganz neue Partei entstehen, was ich allerdings sehrschade fände, da ich die SPD auch aus historisch kulturellen Gründen ungerne verlieren möchte.


    @ RAINALD:
    Erwähne bitte auch, dass es u.a. auch folgendes unter der Regierung Schröder gab:
    - Atomausstieg
    - Nicht-Teilnahme am Irak-Krieg
    - Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften
    - Reduzierung der Arbeitslosigkeit
    - große Erfolge bei der Sanierung der Staatsfinanzen (fast nahezu ausgeglichener Haushalt)
    - Neuregelung des Staatsbürgerrechtes
    - erfolgreicher Ausbildungspakt für mehr Lehrstellen für Jugendliche
    - Änderung der Handwerksordnung (Meisterprüfung)
    - Erhöhung der Bildungsausgaben um 25%
    - Förderung der Ganztagsschulen in Höhe von 4 Mrd Euro

    Die SPD wird sich nicht durch die Linkspartei ersetzen lassen. Und das ist gut so. Möglicherweise wird es zukünftig eben beide Parteien geben, die jeweils ihr Spektrum des politischen Linken Lagers abdecken werden. Hier wird es sicher in den nächsten Jahren noch eine Ordungsbewegung geben, die die Differenzen und Gemeinsamkeiten deutlich macht.


    Allerdings gibt es auch kaum zwei Parteien im deutschen Parlament die inhaltlich schon jetzt so nah beieindander stehen wie die Linkspartei (gerade die im Osten) und die SPD. Es sei denn CDU und CSU.


    Die SPD wird sich zweifelsohne nach links bewegen. Das ist auch richtig so. Man wird darüber reden müssen ob Hartz IV und Rente 67 wirklich die richtigen Rezepte waren um die steigende Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen. Für ein Absinken der Arbeitslosigkeit haben sie jedenfalls gesorgt. Es ist aber nicht zu verkennen, dass diese Politik von einem sehr großen Teil nicht mitgetragen wurde und wird. Mit Sicherheit wird man zukünftig wesentlich mehr Rücksicht nehmen müssen auf die Interessen der eigenen Klientel. Das was hier eigentlich passiert ist, ist doch, dass man zwar möglicherweise eine richtige Politik gemacht hat, dass man dafür aber die eigenen Anhänger enttäuscht hat. Das hätte nicht passieren dürfen. Ich möchte das an einem Beispiel erläutern:
    Die FDP tritt als die Partei der Besserverdienenden und der Wirtschaft auf. Sie verspricht diese zu entlasten. Wenn sie nun, was staatspolitisch ja richtig wäre, damit begönne anstatt dessen die sozial Schwachen zu entlasten und dafür ihre eigene Klientel zu belasten, dann würde sie vermutlich das gleiche Schicksal ereilen, wie es jetzt die SPD trifft. Genau das hat aber die SPD gemacht. Sie hat Lob von Arbeitgebern und aus der Wirtschaft erhalten. Die Politik hatte teilweise auch wirklich Erfolg, weil sie die Arbeitslosenzahlen reduzierte und die Staatsverschuldung reduzierte. Aber der Preis war ein Verlust der eigenen Anhängerschaft und ihrer Kernkompetenz "sozial". Und das darf sich eine Partei nicht erlauben.


    Ich glaube auch vor diesem Hintergrund, dass der Satz "Das Wohl des Landes, steht über dem Wohl der Partei." ein großer Unsinn ist. Denn der soziale und wirtschaftliche Ausgleich hat in einer Demokratie über den Machtwechsel zu erfolgen und nicht über eine Politik, die versucht es möglichst allen recht zu machen. Genau das ist aber das Konzept der "neuen Mitte" gewesen. Es soll möglichst keinem weh getan werden. Es soll vieles besser, aber nicht alles anders gemacht werden. Und genau das wollten viele Leute damals. Sie wollten eigentlich die Politik von Kohl, aber bitte ohne Kohl. Kohl hat niemandem wirklich weh getan. Er hat lieber die Staatsverschuldung wachsen lassen und die Probleme ausgesessen. Das konnte so auf Dauer nicht weitergehen. Aber ob ausgerechnet die SPD die Partei ist, von der eine solche Reform erwartet wurde, muss nun nachträglich doch bezweifelt werden.


    Eine Lehre ist wohl, dass die SPD wieder zurück zu den kleinen Leuten muss. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Interessen der eigenen Klientel zu vertreten und diese liegen vor allem in der sozialen Gerechtigkeit. Es war eine Verdrehung der Tatsachen zu behaupten, die eigene Politik müsse den eigenen Anhängern nur verständlicher erklärt werden. Die Partei hingegen muss zusehen, dass sie ihre Anhängerschaft wieder besser versteht. Es darf und kann nicht mehr sein, dass sich zwischen den Ansichten vor Ort und denen der Spitze in Berlin eine nahezu unüberwindliche Kluft auftut.


    Das Hauptargument für die Politik der "neuen Mitte" war stets die Angst davor, als reine Klientelpartei verstanden zu werden. Man erhoffte sich mit dem Streben auf die "neue Mitte" den Rang einer Volkspartei langfristig halten zu können. Ergebnis dieser Politik ist nun leider genau das Gegenteil. Man hat es beim Ausscheren nach rechts versäumt, den linken Flügel mitzunehmen. Den kurzfristigen Gewinnen in der Mitte folgten die langfristigen Verluste an der Linken. Die SPD muss nun wirklich um ihren Rang als linke Volkspartei fürchten. Die Zeit der "neuen Mitte" ist eindeutig abgelaufen. Es wird nun Zeit für den Entwurf einer "neuen Linken". Einer Rückbesinnung auf die Kernkompetenzen der Sozialdemokratie. Diese Rückbesinnung könnte den Rang eines neuen "Godesberg" erfordern. Die Partei muss sich selber neu erfinden.

    Löhne unterhalb von 12,- ? sind gesellschaftlich eine Frechheit sondergleichen


    Sprechen wir hier von brutto oder von netto? Selbst die Linkspartei fordert nur einen Mindestlohn von 10 Euro? Ich persönlich halte 8,50 Euro netto für angemessen. Also bei einer 40 Stundenwoche wären das dann 1360 € im Monat nach Steuern. Wir sprechen hier ja vom Mindestlohn, also dem absoluten Minimum, was zukünftig überhaupt noch gezahlt werden darf. Nach oben hin ist ja weiterhin alles offen und Verhandlungssache bzw. durch den Tarifvertrag geregelt. Ich glaube 12 Euro wären da wirklich etwas heftig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bäckereien ect. in der Lage sind, dann noch ihr Personal in bisheriger Anzahl zu halten, es sei denn die Brotpreise würden steigen.


    Ich möchte hier als Beispiel nur mal meine Tante nenne. Seid sie politisch denken kann ist sie Sozialdemokratin mit Herz und Seele. Sie wäre wirklich die Letzte, die etwas gegen den sozialen Ausgleich hat. Sie wär früher Verkäuferin in einer Buchhandlung. Vor etwa 10 Jahren hat sie den Sprung gewagt und in ihrer Heimatstadt eine eigene Buchhandlung aufgemacht. Hierfür musste sie sich zunächst erstmal verschulden. Inzwischen läuft der Laden eingermaßen und wirft gerade soviel Gewinn ab, dass sie davon einigermaßen gut leben kann. Es handelt sich dabei um eine Kleinstadt von etwa 20000 Einwohnern und es gibt noch etwa 2 konkurrierende Buchhandlungen. Meine Tante beschäftigt zur Zeit, soweit ich weiß, 6! Verkäuferinnen. Allerdings nicht alle Vollzeit. Dies macht sie, obwohl es sich für sie eigentlich eher rechnen würde nur 4 zu beschäftigen. Dann müsste sie aber 2 entlassen, was sie nicht möchte. Wenn jetzt auch nur der von ihrer eigenen Partei geforderte Mindestlohn umgesetzt würde, wäre sie wahrscheinlich gezwungen, mindestens eine ihrer 6 Angestellten zu entlassen, ganz einfach, weil sie einen Lohn in dieser Höhe kaum noch zahlen kann ohne dabei den Gewinn soweit aufzubrauchen, dass sich die Arbeit für sie selbst noch lohnen würde. Sie wäre dann selber als Angestellte bessergestellt. Sie kann auch nicht einfach den Gewinn durch Preiserhöhung erhöhen, da es im Buchhandel die Buchpreisbindung gibt. Sowas muss man alles auch mitbedenken, wenn man den Mindestlohn fordet. Ich bin trotzdem ein Anänger des Mindestlohns, weil ich es einen Skandal finde, dass heutzutage Löhne unterhalb von 7 Euro gezahlt werden. Ich weiß aber auch noch nicht, wie man das konkrete Problem meiner Tante im Buchhandel lösen könnte. Für mich ein echtes Dilemma.

    Es ist Naypyiadaw, die neue Hauptstadt von Myanmar. Und die beiden Gebäude sind Ministerien o.ä.


    Korrekt. Schade, ich dachte das hätte länger gedauert. :rolleyes: Es sind übrigens keine Ministerien, sondern die Villen der Junta-Regierung. Die Ministerien sind deutlich größer.

    Na das kann ja heiter werden. Er hätte ja sogar auf Deutsch antworten können! Man das ist ENGLISCH. Die gesamte Wirtschaft spricht englisch. Jeder Schüler muss das lernen. Merkel kann sogar zusätzlich noch Russisch. Und er will noch nicht mal ne englische Frage verstehen. Peinlich, insbesondere wegen dem Oberlehrerhaften gehabe!

    Die DDR ist aber nicht pleite gegangen wegen der kostenlosen Kindergärten oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf! Hier hatte sie wirklich einen Vorsprung gegenüber der Bundesrepublik. Wahrscheinlich nur hier. Pleitegründe, da würde ich andere Sachen nun wirklich zuerst anführen. Bspw. die Unterhaltung der Grenzanlagen, die Kosten für das MfS und die völlig übertriebene Hochrüstung der NVA. Dazu kam dann noch die wirklichkeitsfremde auf Devisengeschäften beruhende Wirtschaft mit Zwangskollektivierung. Das waren die Gründe warum die DDR nahezu bankrott war. Kostenlose Kindergärten hat hingegen die SPD sogar schon in Rheinland-Pfalz eingeführt und das funtkioniert hier super.

    Zitat von JohnOlt

    In diesem Sinne: **** **** RAINALD! :blöd:


    Ich nehme das Obenstehende zurück. Mir ist gerade etwas der Kragen geplatzt. Trotzdem bleibe ich dabei. Es ist nicht in Ordnung, wenn man versucht auf derartigem Wege Stimmung zu machen.


    Beitrag entschärft. Solche Dine sind auch im Netz strafbar! (Eisenherz)

    Wenn Guido Jude wäre, wäre dann plötzlich auch wieder Antisemitismus erlaubt? Nur als Ausnahme, nur bei Guido, versteht sich. RAINALD, tut mir leid, aber Du redest gerade wirklich ganz großen Mist. Denk vielleicht einfach nochmal selber darüber nach. Ich sage nicht, dass man Guido mit Samthandschuhen anfassen soll. Ganz im Gegenteil. Aber gewisse Grenzen muß es schon geben. Und zwar nicht um Guido willen, sondern z.B. auch um Deines ältesten Sohnes willen. Es gibt Bereiche, da gibt es keine Ausnahmen. Das Recht auf Selbstbestimmung und Menschenwürde ist einer davon. Aber wir können natürlich auch so weiter machen, und bald darüber lachen, dass Herr Schäuble im Rollstuhl sitzt. Nur bei Herrn Schäuble versteht sich. Und vielleicht lachen wir dann auch über den kleinen, fetten Lafontaine. Nur bei Lafontaine versteht sich. Ich bitte Dich noch einmal, gerade weil Du in einem Alter bist, indem man es besser wissen sollte: Denk nach! Witz ist nicht gleich Witz.

    Boah Rainald,
    schalt Dein Hirn ein. Bisher hatte ich ja wirklich gedacht Du wärest wenigstens ein aufrechter Linker, der für seine Ideale streitet. Aber Du hast mir gerade das Gegenteil bewiesen. Wer so über einen Minderheitenstatus herfällt, der kann sich nicht mehr glaubhaft als wirklich links bezeichnen. Auf dem Niveau lachen nämlich auch die Nazis. Guido ist ein Elitenpolitker. Richtig. Und Guido versteigert sich bisweilen in vollkommen lächerliche Aussagen. Auch richtig. Und Guido ist mehr als gefählrich für den Sozialstaat. Ebenfalls richtig. Aber darauf rumzureiten, dass er schwul ist, ist genauso armselig, wie wenn jemand darauf rumreiten würde, dass Merkel eine Frau, oder Özdemir türkischstämmig ist. Wenn die Linkspartei wirklich auf SO einem Level weitermachen will, Gysi hat bei Raab ja auch so einen bescheuerten Spruch abgelassen, dann kann ich mir nicht vorstellen wie eine SPD mit Euch JEMALS zusammenregieren soll. Das ist so erbärmlich billig. :spy:

    Ich bleibe dabei, Guida ist sauer, weil er weniger Busen als Merkel hat, das wird die auch noch schlimm zu spüren bekommen.


    Aha, also Toleranz für Schwule gibt es bei der Linkspartei nur, wenn sie in der richtigen Partei sind. Wenn nicht, ist alles erlaubt. Gut zu wissen. Dann weiß ich einmal mehr, dass ich in der SPD richtig aufgehoben bin. Denn warum Homosexualität sozialer Gerechtigkeit im Wege stehen sollte hat mir noch keiner erklären können. Ich dachte bisher immer auf diesem "Niveau" würde sich allenfalls die CSU suhlen. Aber offenbar ist die Linke strukturkonservativer als sie zugeben will. Schade!

    Gut,
    scheint wohl zu schwierig zu sein.
    Also hier Tipp Nr.1 zur Google-Earth Abbildung:
    Dies hier war einmal kurzzeitig die Flagge des Landes, indem sich die abgebildeten Gebäude befinden.

    den Zickenkrieg zwischen den beiden Frauen Angie und Guida


    Jetzt lese ich sowas schon zum zweiten Mal hier. Was soll die Scheiße? Sind wir jetzt plötzlich homophob, nur weil Herr Westerwelle ein Neoliberaler ist? Was für Spitznamen kommen als Nächstes? Unser "Analminister"? Könnte ich kotzen bei solch blöden Kommentaren. Insbesondere dann, wenn sie von Linken kommen, die angeblich ja für die Rechte von Minderheiten eintreten.


    Westerwelle ist für seine Politik zu kritisieren und nicht für seinen Lebensgefährten! :Motz: