Beiträge von Andragoras

    Deatheye

    Sorry, aber das ist für mich die Suche nach dem berühmten Haar in der Suppe.

    Ist das dein Maßstab, warum "Das Buch von Boba Fett" schlecht ist?


    Bei StarWars geht es um eine Geschichte, ja fast schon ein Märchen.

    (Sind Märchen wie Hänsel und Grätel "logisch"?)

    Logikfehler sind natürlich unschön und können das Gesamtbild stören. Im Vordergrund steht doch die Unterhaltung, ansonsten bitte auf Dokumentationen zurückgreifen.


    Meine Aussagen beziehen sich auf die Filme und die Serien The Mandolorian und The book of Boba Fett. Die Obi-Serie habe ich noch nicht geschaut.

    Ich habe alle Folgen von "Das Buch von Boba Fett" geschaut und kann die teilweise harte Kritik nicht nachvollziehen.

    Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

    Das Gleiche gilt für "The Mandalorian".


    Mein Eindruck ist, dass die Erwartungshaltungen zu hoch sind: "Ist ja StarWars, muss besser sein als andere und/oder irgendwas neues/spektakuläres abliefern". Diese Erwartungen können nicht erfüllt werden. Klar hat Disney damals viel Geld ausgegeben und möchte die Zitrone schön ausquetschen um Kohle verdienen.

    Bisher stimmt der Unterhaltungswert noch und mir macht das Schauen Spaß. Es sind solide Serien im StarWars-Universum.


    Ich mag StarWars, bin aber nicht so tief drin, um die meisten"Logik-Fehler" zwischen den Serien und Filmen zu erkennen. Diese sind mir auch nicht wichtig, Hauptsache ich hatte Spaß an der Serie :).

    Ich habe vor ca. 7-8 Monaten die Gilde 3 intensiver gespielt.

    Trotz Early Access war das Spiel sehr stabil und ist nicht einmal abgestürzt. Auffällige Bugs sind mir auch nicht aufgefallen.


    So richtig ist der Funken bei mir noch nicht übergesprungen. Gerade zu Beginn hat man viel Leerlauf.

    Man wird auch ein wenig von der Fülle an Möglichkeiten erschlagen, was ich nicht mal negativ meine. Ich denke, man braucht einige Spielstunden (ggf. mit Fehlerfahrungen) um das Spiel "zu verstehen".

    Das Spiel hat bei mir auf jeden Fall noch nicht ausgespielt, im Gegenteil, nur braucht man halt Zeit, um es zu verstehen und zu erlernen.


    Kleiner Tipp:

    Der Streamer Writing_bull hat sich mit dem Spiel im Rahmen eines Let's Play beschäftigt (und macht es aktuell auch noch).

    Einfach mal bei YouTube oder Twitch nach suchen.

    Es gibt halt auch einfach Konflikte, da kannste nicht mehr viel verhandeln, es sei denn, du willst deinen eigenen Standpunkt aufgeben.


    Ich glaube auch nicht, dass Putin verhandeln will. Er will die Ukraine als demokratisches erfolgreiches russischsprachiges Gegenmodell weghaben. Inwiefern willst du da mit ihm verhandeln?

    Du schreibst hier 3x von "verhandeln".

    Wo bitte habe ich von verhandeln gesprochen?

    MMn geht´s hier eher darum der russ. Seite zu zeigen, dass der Weg der Diplomatie immer offen ist und nicht Alles auf eine Karte gesetzt werden muss.

    Das ist per se OK, allerdings nur unter der Bedingung, das wir nicht von unseren Positionen abrücken, Kompromisse eingehen und dabei die Ukraine übergehen

    Genau darum geht es.

    Im Gespräch bleiben, um immer wieder den eigenen Standpunkt klar zu machen.

    Und gleichzeitig die "Signale", "Zwischentöne" usw. des Gegenüber wahrnehmen. Nicht sehr wahrscheinlich, aber vielleicht ergibt sich doch irgendwann die Chance, den Krieg diplomatisch zu beenden.

    Diese sehr unwahrscheinliche Option hat man nicht mehr, wenn man gar nicht mit einander spricht.

    Hat erstmal nichts mit "verhandeln" zu tun.

    Gespräche mit Putin sind sinnlos. Solange seine Truppen gewinnen, wie auch immer, solange wird er weitermachen. Putin wird erst verhandeln, wenn er verliert. Bis dahin sind Gespräche mit dem Drecksack vollkommen sinnlos. Vor allem, da sie nur dafür sorgen, dass die Haltung von Scholz und Macron gegemüber Russland nur aufgeweicht wird. Genau der falsche Weg!

    Nur wenn man im Gespräch bleibt, Körpersprache erlebt, Gestik wahrnimmt, Schweigen bei bestimmten Punkten mitbekommt, aber auch den eigenen Standpunkt klar und deutlich formuliert usw., kann man den Gegenüber "besser" einschätzen und ggf. einen Lösungsansatz finden.

    Ja, Putin ist alles andere als eine vertrauenswürdige Person, den Dialog zu beenden ist aber die schlechteste aller Optionen.

    Die Spirale der Gewalt würde immer weiter gehen, zu Lasten aller Beteiligten.


    Die Chancen, dass Putin am Ende mit über die Beendigung des Krieges entscheidet, sind nicht so schlecht.


    Finde ich scheiße, nennt man aber Realpolitik!

    Bei aller berechtigten Kritik an Scholz bzw. der Bundesregierung, das Draufhauen auf Deutschland kann ich nicht voll nachvollziehen.

    Ja, es könnte ggf. mehr und schneller sein. Und ja, der Verdacht der Verzögerung steht irgendwie im Raum.

    Vieles wird aber einfach nicht öffentlich gemacht, der Russe soll ja nicht wissen, was da so kommt.

    Ich gewinne auch nicht den Eindruck, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern (Frankreich, GB, Italien usw.) deutlich weniger Waffen liefert. Soll nichts entschuldigen, aber macht Deutschland im Verhältnis deutlich weniger als andere Länder (Ausnahmen bestätigen die Regel)?


    Des Weiteren finde ich es gut, dass Deutschland und Frankreich den Kanal zu Putin offen halten und regelmäßig mit ihm telefonieren.

    Waffen werden diesen Krieg nicht entscheiden. Am Ende des Tages werden Personen an einem Tisch sitzen und eine Lösung finden müssen (ggf. mit Putin). Erst dann kann ein Krieg wirklich enden.

    Wenn keiner will...


    Wahnsinn, was gestern passiert ist und was heute in Frankfurt abgeht.

    Da ist die ganze Stadt auf den Beinen und endlich mal wieder ein europäischer Pokal nach Deutschland.


    Glückwünsche nach Frankfurt, ein Tag für die (Fußball-) Geschichtsbücher.

    Möchte jetzt nicht alles wiederholen, sondern nur punktuell einige Aspekte ergänzen. Im Prinzip hat Hades es schon geschrieben.


    Zum Punkt, dass Russland ausgeschlossen sei und sich vom Westen bedroht fühle:

    Seit 1991 gab es eine Zusammenarbeit zwischen der NATO und Russland, die mit den Jahren intensiver wurde und schließlich im Jahr 2002 im NATO-Russland-Rat mündete.

    Diese Zusammenarbeit hat spätestens einen Schaden bekommen, als Russland 2014 völkerrechtswidrig einen Krieg in der Ukraine begonnen hat und die Krim annektierte.


    1998 wurde die G7 um Russland zur G8 erweitert, obwohl die wirtschaftlich da nichts zu suchen haben. Auch hier: 2014, nach dem Krieg in der Ukraine mit der Annexion der Krim, wurde die Zusammenarbeit mit Russland beendet und man kehrte zur G7 zurück.


    Ich möchte nicht behaupten, dass im Westen keine Fehler gemacht wurden. Das rechtfertigt nicht das Verhalten Russland, die Türen zum Westen waren auf, Russland hat diese geschlossen. Fing an mit Tschetschenien, ging über Georgien und bei der Ukraine war dann mal aus Sicht des Westens Schluss (leider nicht deutlich und konsequent genug). Von den "kleineren" Problemen wie Mordanschläge im Ausland, Installation einer Diktatur in Russland oder Provokationen an den Grenzen souveräner Staaten noch gar nicht angefangen.


    Im übrigen finde ich es mehr als verwirrt, im Jahr 2022 von einer Einflussspähre Russlands zu sprechen. Die Souveränität von Staaten ist ein Grundprinzip im Völkerrecht. Wenn die Ukraine in die Nato oder EU will, dann ist das eine Sache zwischen der Nato/EU und der Ukraine und hat Russland nicht zu interessieren. Wenn Russland im Prozess involviert wird, dann aus Freundlichkeit.


    Über Fehler des Westens kann man gerne reden, wer den Angriffskrieg Russlands aber wie auch immer rechtfertigt ist für mich kein Demokrat und hat das Prinzip des Völkerrechts nicht verstanden.


    PS

    Noch kurz am Rande: Der Krieg im Irak 2003 war kein Krieg der NATO. Das ist einfach falsch.

    Das stimmt, dennoch möchte ich darum bitten dies deutlicher kenntlich zu machen.

    Aus deinem Beitrag geht nicht hervor, ob dies deine persönliche Einschätzung ist oder die Vermutung eines Experten, der ggf. Hintergrundwissen hat.

    Das macht einen Unterschied.

    Auch Experten mit Hintergrundwissen spekulieren, wägen ab und stellen Mutmaßungen an. In den letzten Wochen konnte man 100 verschiedene Expertenmeinungen vernehmen; es war alles dabei.

    Richtig, wie der Name es aber schon sagt sind es "Experten". Die machen das beruflich, verbringen einen großen Teil ihrer Zeit damit oder haben Quellen.


    Ich behaupte mal, dass dies in dem Fall auf niemanden hier im Forum zutrifft. :)

    Deswegen schrieb ich auch "wahrscheinlich", dies impliziert in der deutschen Sprache eine sogenannte "Vermutung", keine Tatsache.

    Das stimmt, dennoch möchte ich darum bitten dies deutlicher kenntlich zu machen.

    Aus deinem Beitrag geht nicht hervor, ob dies deine persönliche Einschätzung ist oder die Vermutung eines Experten, der ggf. Hintergrundwissen hat.

    Das macht einen Unterschied.


    Zu Russland:

    Auf SPON gibt es aktuell ein paar Artikel zu der Haltung der Russen im Allgemeinen.

    Grundaussage: "Der Russe" ist Leid gewohnt und begehrt nur selten auf. Die Situation vieler Russen, besonders auf dem Land, hat sich nicht verschlechtert, die war schon immer schlecht.

    Die, die können, sind geflohen. Insofern haben es die Sanktionen schwer schnell zu wirken.

    Aus der Elite müssten Impulse kommt, aber Putin sitzt zu fest im Sattel.


    Klingt eigentlich plausibel.


    Mit einer Generalmobilmachung tut sich Putin schwer. Ich könnte mir vorstellen, dass dies ein Wendepunkt sein könnte, da dies die Bevölkerung nicht mehr mitmacht und man es schwer verkaufen kann, warum es so schwer ist ein paar Nazis aus Kiew zu besiegen.

    Wie ist denn eigentlich die Meinung zu der Partei DieLinke gerade?

    Hier im Forum gibt/gab es ja einige Sympathisanten.


    Aktuell zerfällt die Partei ja gefühlt. Keine bzw. schlechte Führung, innere Grabenkämpfe und Sexismus gedeckt durch die Parteispitze. Des Weiteren kehren "vernünftige" Personen der Partei den Rücken zu und distanzieren sich von der aktuellen Partei.


    Gestern bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein ist mir aufgefallen, dass die Partei nicht separat genannt wurde, sondern unter "sonstige Parteien" eingruppiert wurde. Sagt ja auch schon einiges.


    Ist der Zustand der Partei nur eine Momentaufnahme oder verschwindet diese langsam in der Versenkung?

    Passt hier wahrscheinlich am Besten hin:


    Das was Deutschland und auch das Forum für mich früher ausgemacht gaben war das Recht

    auf eine freie Meinung, diese kundzutun und nicht dafür angegangen zu werden das man eine andere Meinung hat. Es wurde ausgehalten. Es wurde Diskutiert, man ist mal mehr oder weniger hitzige miteinander umgegangen. Aber man wurde nicht Exkumuniziert und durchs Dorf gejagt wie heute. Wer der Meinung ist das ich Unrecht habe. Wie viele andere User die andere Meinungen haben als der Mainstream hier sind noch aktiv und äußern sie


    Das unterschreibe ich leider zu 100%. Die Diskussion darüber wurde auch schon in anderen Threats geführt. Überall wurde immer wieder Einsicht und Besserung gepredigt, allerdings hält das nicht lange an.


    Sehe ich anders.

    Ja, hier im Forum haben auf Grund der Struktur "konservative" Meinungen es schwerer. Dennoch sind kontroverse Diskussionen möglich, man braucht ggf. ein dickes Fell und sollte versuchen Emotionen außen vor zu lassen.

    Dies gelingt (natürlich) leider nicht immer.


    Davon trennen muss man aber das "Recht auf freie Meinungsäußerung". Es ist ein Irrtum zu glauben, dass man jede Meinung frei äußern darf. Als extremes Beispiel sei mal das Leugnen des Holocaust genannt.

    Allgemein gesprochen braucht man manche Dinge einfach nicht zu diskutieren: Die Erde ist keine Scheibe und Impfungen bringen etwas. Wer (wissenschaftliche) Tatsachen nicht akzeptieren möchte (kann), muss sich nicht wundern, wenn Gegenwind kommt. Hat aber nichts mit "freier Meinungsäußerung" zu tun.

    Blödsinn bleibt Blödsinn und das sollte man auch ansprechen dürfen. Wenn mir jemand Die.Basis oder Team Todenhöfer als die Rettung Deutschlands verkaufen möchte, muss er sich über Gegenwind nicht wundern.

    Grüne Jugend stellt sich gegen den Grünen Parteivorstand und fordert öffentlich die Ablehnung des Sondervermögens von 100 Mrd. für die Bundeswehr.


    Grüne Jugend fordert die Ablehnung des Bundeswehr-Sondervermögens - DER SPIEGEL


    Da frage ich mich, wer hat jetzt die Mehrheit der Basis hinter sich

    Sehr verkürzt dargestellt.


    Der Sinn der pauschalen runden Summe wird hier hinterfragt, da diese in der aktuellen Lage der Ukraine nicht helfen.

    Vielmehr soll das Beschaffungswesen reformiert werden und der tatsächliche Bedarf ermittelt werden.


    Klingt erstmal plausibel, weil die 100 Milliarden zwar im Raum stehen, kein Mensch aber weiß, was damit genau gemacht werden soll.

    Vielleicht reichen auch 70 Milliarden, ggf. braucht es auch 130 Milliarden.

    Habe mich offenbar doch sehr getäuscht in „meiner SPD“. Hatte ja große Hoffnungen auf Scholz gesetzt und das 100 Mrd. Paket für die Bundeswehr usw. schienen das zu bestätigen. Aber wenn man nun sieht, was die Bundesregierung für einen Eiertanz bei der Unterstützung der Ukraine aufführt, kann man seine Zweifel kriegen. Musste dann gerade aber bei Twitter den obigen Post von GESTERN lesen. Das schlägt für mich dem Fass den Boden aus. Fehlt mir langsam jegliches Verständnis für

    Ich kann deinen Beitrag nicht ganz nachvollziehen.

    Den Eierztanz der Bundesregierung bezüglich der Unterstützung der Ukraine, maßgeblich beeinflusst durch die Bundes-SPD, sehen viele kritisch.

    Da bin ich noch bei, wobei man die sachlichen kritischen Stimmen nicht ungehört lassen sollte (Bespiel: Wie sollen die schweren Waffen gewartet werden?).


    Rückschlüsse auf die Gesamtsituation bzw. die gesamte SPD anhand eines Twitter-Beitrags eines SPD-Ortverbandes (?) zu ziehen, halte ich für übertrieben.

    Es wird immer einzelne Personen oder Gruppierungen geben, deren Aussagen man nicht verstehen muss.

    Aktuell wird gerade viel mit der SPD geschimpft, lasst uns doch mal über die FDP reden, die es gerade schafft nicht im Fokus zu stehen.


    "Ja, ganz schlimm das mit der Ukraine.....da muß man was tun, aber ein Tempolimit hilft ja auch nicht gegen Artillerie".....so ungefähr auf dem Level.

    Das meiste Gejammere betrifft die Benzinpreise ( auch wenn jetzt Flo wieder um die Ecke kommt und betont, daß Geringverdiener ....... ). Ausnahmen und Einzelschicksale gibt´s immer, das Grundproblem bleibt jedoch

    Die FDP ist der kleinste Partner in der Ampel, schafft es aber gefühlt in einigen wichtigen Fragen einen sehr deutlichen Stempel aufzudrücken, inklusive Klientelpolitik.


    Gerade in der aktuellen Situation (Ukraine-Konflikt) wäre es die richtige Entscheidung ein Tempolimit einzuführen. Spart Benzin und schadet damit Putin. Könnte man doch auch gut seinen Wählern verkaufen.

    Von Umweltschutz und weniger Todesfällen mal abgesehen.

    Aber die FDP bewegt sich null.

    Ich könnte kotzen...


    Die hohen Benzinpreise finde ich auch blöd, anstatt sich aber Alternativen zu überlegen ist die Antwort der "innovativen" FDP pauschale Subventionierung auf den Benzin-/Dieselpreis .


    Vor der Wahl: Wir machen keine Schulden und sich über Habeck lustig machen, nach der Wahl macht man Sondervermögen.


    FDP sei Dank ist Corona ja vorbei. 100.000+ Neuinfektionen am Tag, 200-300 Todesfälle, aber lasst uns alle die Maske jetzt freiwillig tragen, der Mensch ist ja vernünftig :wall:.

    Der Lauterbach tut mir gerade sehr leid. MMn ist er gerade in der Koalition gefangen. Man kann sich das eigentlich nur so erklären, dass die FDP da die Pistole auf die Brust gesetzt hat (Kröte schlucken oder Koalition zu Ende).

    Zitat aus dem Act:

    "Ferner fordert es von den USA, „Taiwan mit Waffen defensiven Charakters zu versorgen“ und „die Fähigkeit der USA aufrechtzuerhalten, jedem Rückgriff auf Gewalt oder andere Arten von Nötigung zu widerstehen, der die Sicherheit, oder das soziale oder wirtschaftliche System, der Einwohner von Taiwan gefährden würde.“ Dies zwingt die Vereinigten Staaten jedoch nicht notwendigerweise dazu, auf einen Angriff der Volksrepublik China auf Taiwan militärisch zu reagieren. Der Taiwan Relations Act diente mehrfach dazu, Waffenverkäufe an Taiwan zu rechtfertigen, obwohl die US-Regierung eine eigene Form der Ein-China-Politik verfolgt, die nicht deckungsgleich mit der der Volksrepublik ist."


    Und ja, Joe Biden hat das so gesagt (Miltärischer Beistand). Sagt der nächste US-Präsident das auch so?


    Nichts anderes wollte ich damit sagen:

    Es ist nicht eindeutig oder vertraglich geregelt.

    Ein anderer Präsident und/oder andere Zeichen der Schwäche und China sieht seine Chance.


    Ich weiß es aber auch nicht, bin kein Hellseher :ka:.

    Es gibt keine vertraglichen Verpflichtungen, dass die USA Taiwan militärisch beistehen muss.

    Die vertraglichen Verpflichtungen beziehen sich auf die Lieferungen von Waffen.


    Alles weitere sind zweideutige (diplomatische) Aussagen/Versprechungen, die man im Zweifel anders interpretieren kann oder die für einen Nachfolger im Amt nicht mehr gelten müssen.

    Echt jetzt: und wir Deutsche haben dann noch die Frechheit den Ukrainern zu sagen, welche Landesteile sie gefälligst aufzugeben haben und wie die Bedingungen für eine Waffenstillstand oder gar Frieden auszusehen haben; von der politischen Teilhabe an Bündnissen ( auch wirtschaftlichen ) mal ganz zu schweigen.

    Das kriegen echt nur Deutsche hin.

    Meinst du das allgemein oder speziell auf mich bezogen?


    Welcher prominente deutsche Politiker sagt denn den Ukrainern, welche Landesteile er abzugeben habe? Vielleicht wäre dies auch eine Option, mit der die Ukraine leben können. Weißt du es? Ich weiß es nicht!


    Meine Aussage vorher bezog sich nur auf den Umstand, dass es zwischen völliger Vernichtung und Sieg der Ukraine noch viele Optionen gibt. Eine davon habe ich skizziert, ohne dies als "die Lösung" zu präsentieren.

    Irgendwie muss dieser scheiß Krieg ja aufhören und wenn es Optionen gibt, mit denen beide Seiten leben können, dann sollte diese auf den Tisch.

    Sicherlich hab ich davon gehört. Ich halte es für lautstarkes Geblöke, das jeder Diktator auffährt.

    Die Bedrohung Taiwans durch China ist eigentlich jedem bewußt, ob sie unter Xi Jinping umgesetzt wird, ist wieder ein anderes Blatt. Dazu muß China militärisch in der Lage sein, mit den USA und damit der NATO und Aukus zu konkurieren, weil dies automatisch ein Bündnisfall werden wird. China wird dazu erst in 30 Jahren fähig sein ( wenn es sich weiter so entwickelt und andere einfach mal eben nix tun, was ich angesichts der aktuellen Lage doch schon sehr bezweifle ). Bis dahin kann Xi schon 20 Jahre tot sein und sein Nachfolger sieht die Sache ein wenig anders oder weniger dogmatisch.

    Ein Überfall Chinas auf Taiwan ist mMn mindestens so realistisch wie die Invasion Russlands in der Ukraine.


    Dass Taiwan zu China soll ist in einem Gesetz (Anti-Abspaltungsgesetz) verankert und Staatsdoktrin.

    Artikel 8 gibt die Möglichkeit, dass dies auch militärisch passieren kann, sollte es weitere Unabhängigkeitsbestrebungen von Seiten Taiwans geben.


    Hongkong sollte eigentlich als Beispiel völlig ausreichen, wieviel Wert Versprechungen von China sind, wenn es um freiheitliche Rechte geht.


    Meine persönliche Einschätzung: China schaut sich gerade ganz genau den Konflikt Russland vs Ukraine/Westen an und zieht die richtigen Schlüsse und entwickelt Pläne.

    Dann wartet man auf eine schwächere Phase des Westens (zum Bespiel ein schwacher US-Präsidenten oder Krisen in den westlichen Demokratien) und dann werden militärisch Fakten geschaffen.


    Nein, China blöckt nicht einfach rum, die meinen das todernst (leider).