Beiträge von Andragoras

    Kleinstpartei = Verschenkte Stimme?


    Auf Grund vieler Vorkommnisse in letzter Zeit und mangelnder thematischer Übereinstimmung, sind die aktuell im Bundestag vertretenen Parteien für mich nicht wählbar.


    Möchte eigentlich einer kleineren Partei meine Stimme geben.

    Altbekannte Probleme:

    5% eher unwahrscheinlich und kein Direktkandidat.


    Daher ist die Stimme irgendwie verschenkt. Klar, Parteienfinanzierung ist super, aber richtig wahrgenommen werden die dann immer noch nicht.


    Bei der Erststimme das kleinere Übel?

    SPD-Kandidat wirkt solide und macht einen guten Job, am Ende wählt der aber auch den Scholz oder eine RRG-Regierung.

    Auf Erstimme verzichten und nur Zweitstimme?

    Jeder hat mal klein anfangen und warum nicht eine Chance geben?

    Heute 1% und Morgen 5%?


    Ich empfinde Volt als gute Option.

    Eher jünger und einen europäischen Blick, auch wenn man nicht mit allem 1:1 übereinstimmt.


    Empfinde ich als beste Option der Regierung meine Meinung zusagen.

    Strategische Stimmen für Grüne, Linke, FDP würde diese nur in ihrem verkehrten Bild stärken, wie toll diese doch sind.

    Das diese Teil des Problems sind, sehen die ja nicht.

    Das Thema sollte viel stärker in den Fokus rücken und zeigt einfach, dass einige Politiker immer noch meinen Narrenfreiheit zu haben.

    Trotz allem den Schuss immer noch nicht gehört. Klick mich


    AKK hat den Vertrag ihres langjährigen Vertrauten und Chefberaters Nico Lange kurz vor der Wahl entfristet.

    Egal wer die Wahl gewinnt, der Typ hat weiter eine Führungsposition inne und bekommt ein hübsches Gehalt.

    Wenn man SPON glauben mag, glänzte er nicht gerade mit Fachwissen und Organisationstalent. Hinzu auch eher ein Charakter, den man nicht zu seiner Party einlädt.


    AKK gehörte noch eher zu den unauffälligen Personen in der CDU.

    Jetzt hat sie es geschafft das Bild der CDU in der Öffentlichkeit noch weiter zu schädigen. Hoffentlich springen deswegen noch ein paar potenzielle Wähler ab.

    :huh:

    Wieso Hartz4?

    Es geht um die Forderung der Linken Sanktionen zu streichen.

    Solche Punkte gehören zur Wahlentscheidung, weswegen man es hier diskutieren kann.

    Ist mMn hier genauso richtig/falsch plaziert wie bei den Threads "Sozialstaat" oder "Die Linke".

    Wie soll man das bitte abgrenzen?

    Flo78  Twilight  Imperator Bob


    Danke zu euren Meinungen bzw. persönlichen Erfahrungen beim Thema "Sanktionen".


    Ich möchte versuchen auf einzelne Punkte einzugehen. Wie in meinem ersten Beitrag geschrieben, geht es mir konkret um die Sanktionen.

    Klar hängt da vieles dran, dennoch sollten wir versuchen das soweit es geht zu trennen. Ansonsten sind wir schnell bei der Diskussion Hartz4 doof vs Harzt4 super.


    Zuerst stelle ich beruhigend fest, dass 2 von euch Sanktionen per se nicht ablehnen. Immerhin ist dies eine zentrale Forderung der Partei Die Linke.


    Ich stimme zu, dass die Vollverweigerer nur zu einem eher geringen Teil vorhanden sind.

    Dennoch sind Sanktionen aus Gerechtigkeitsgründen allen anderen gegenüber wichtig. Und sind wir doch mal ehrlich, ein wenig Druck ist nicht verkehrt und hat noch niemanden geschadet.

    Gehört in der Berufswelt auch dazu (welcher Arbeitnehmer oder auch Schüler hat denn keinen Druck?).


    Das das ganze System optimiert werden könnte, würde ich sofort unterschreiben.

    Aber nur weil ein Teil dieses Systems falsch handelt, kann ich doch als Partei Die Linke nicht die Abschaffung von Sanktionen fordern.

    Vielmehr sollte der Hebel woanders angesetzt werden, nämlich an den "schlechten" Mitarbeitern der Agenturen und dem Einsatz von sinnvollen Maßnahmen.


    Passgenaue Maßnahmen zu finden, ist nicht leicht. Als Leistungsbezieher muss man vielleicht in den sauren Apfel beißen und Dinge mitmachen, die für einen nicht so optimal sind.

    Wie überall gibt es bei den Agenturen gute und schlechte Mitarbeiter. Die einen haben selber Druck, einen schlechten Tag oder sind unfähig. Soll nichts entschuldigen, diese sind erstmal auch nur Menschlich.

    Ist man diesen als Kunde wirklich ausgeliefert? Gibt es keine Vorgesetzten oder Schiedsstelle, die man involvieren könnte?

    Und wenn nicht: Am Ende bekomme ich das Geld von denen, ob im Einzelfall bezüglich des Kunden immer "richtig" entschieden wird, steht auf einem anderen Blatt.


    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Gründe für die Arbeitslosigkeit, trotz dem Willen arbeiten zu gehen, häufig bei einem selbst liegen.

    Wenn jemand in der hier angesprochenen "50. sinnlosen Maßnahme" gesteckt wird, stellt sich doch die Frage, woran es liegt, dass nach 50 Maßnahmen immer noch kein Job in Sicht ist.

    Keine Bereitschaft mal umzuziehen? Mangelnde Fähigkeiten? Probearbeiten? Verdienst?

    Sorry, das System ist nicht perfekt, darf aber auch nicht als Sündenbock für alle Betroffenen herhalten. Der Wunschjob zwei Straßen weiter ist utopisch.


    "Interessant" fand ich die persönliche Erfahrung von Imperator Bob

    Einzelfall oder doch Fehler im System?

    Betrachtet man nur diesen Fall, dann liegt der Fehler klar bei der Mitarbeiterin der Agentur. Auf dem Papier hat sie vielleicht richtig gehandelt, weil es gab ja nur eine mündliche Zusage.

    Solche Situationen gehören aber mit Sinn und Verstand bewertet. Das kann man bestimmt optimieren, ohne das Instrument der Sanktionen zu verteufeln.

    Ich habe es gestern endlich geschafft The irishman zu schauen.

    Kann meinen Vorrednern hier nur zum Teil zustimmen.


    Al Pacino und Robert de Niro, dazu noch Joe Pesci. Was braucht ein Mafia-Film schon mehr? Dann noch nach einer wahren Geschichte, die ich noch nicht so auf dem Schirm hatte. Eigentlich optimale Voraussetzungen.

    Schauspielerisch gibt es nichts auszusetzen, es macht einfach Spaß den Schauspielern bei der Arbeit zuzusehen.


    Der Film dauert 3,5h und hier mMn schon der Knackpunkt. Er ist nicht zu lang, eigentlich ist er mindestens 30 Minuten zu kurz.

    Es gab leider einige Stellen, die viel zu kurz dargestellt wurden.

    Frank verlässt seine Frau, die Kinder sind aber regelmäßig bei ihm? Wie steht seine Exfrau zur Trennung? Sind diese geschieden? Wie sieht das Familienleben aus? Warum ist das Verhältnis zu seiner einen Tochter so schlecht? Was weiß sie über den Vater?...

    Sehr schwammig erzählt...

    Zweites Beispiel:

    Hoffa kommt aus dem Knast und will "seine" Gewerkschaft zurück übernehmen. Wie geht das? Wird er gewählt? Wer unterstützt ihn? Warum hat er das "Recht", an der Spitze zu sein.

    Wieder sehr schwammig erzählt.


    Das zog sich im Prinzip durch den ganzen Film. Immer wieder fehlten Informationen, um die Situation als Zuschauer besser beurteilen zu können.


    Mit Wohlwollen 6/10.


    Edit:

    Noch ein drittes Beispiel.

    Wie wurde Frank zum eiskaltem Killer?

    Die einzige Erklärung im Film: Er war ja Soldat und wisse, wie das funktioniert, z.B. mit Kriegsgefangenen mal eben abknallen.

    Soldat sein trifft auf Millionen Menschen zu. An Kriegsverbrechen beteiligt oder zumindest gesehen sind immer noch genügend.

    Die Ursache der Gewalt liegt zu einem großen Teil in seiner Kindheit. Schenkt man dem Wikipedia-Artikel glauben, musste er von seinem Vater aus gegen andere Kinder boxen. Diese Kinder waren in der Regel ein paar Jahre älter als er. Wenn Frank verlor, gab es Ohrfeigen.

    Sowas prägt ein Kind und macht mit Sicherheit anfälliger für Gewalt. Wird im Film aber nicht thematisiert.

    Mal eine ernstgemeinte Frage an die Sympathisanten der Linken Partei (also Die Linke) hier.


    Bitte dabei die Frage, ob Hartz4 gerecht ist oder nicht mal ausblenden. Darum geht es hier nicht.


    Ein Punkt ist ja, dass Sanktionen gegen Leistungsbezieher abgeschafft gehören.

    Kann ich nicht nachvollziehen, die Sanktionen sind ja nicht zum Spaß da.

    Und ja, möglicherweise missbrauchen manche Mitarbeiter der Agenturen das Instrument der Sanktionen, dann sind aber die Mitarbeiter das Problem und nicht die Sanktionen.


    Jemand der arbeitsfähig ist, sich aber warum auch immer weigert sich einen Job zu suchen, dem gehören mMn die Bezüge gestrichen. Und zwar voll!

    Über den Sinn von Fördermaßnahmen usw. kann man auch streiten, dann sind aber die Maßnahmen das Problem und die Sanktionen.


    Ich finde, dass Ursache und Wirkung vertauscht sind.

    Loon


    Ich bin erschrocken und ehrlicherweise auch ein Stück weit wütend.


    Deine Ausführungen zum Team Todenhöfer waren für mich schon nicht nachvollziehbar, aber bitteschön...

    Wer nach den beiden Videos den Typen immer noch wählen möchten und die Wahrheit dahinter nicht erkennen möchte/kann, dem ist halt hier nicht zu helfen.


    Durch deine Weigerung dich mit den heute in Deutschland verfügbaren Impfstoffen impfen zu lassen, trägst du ein Stück dazu bei, dass diese Pandemie uns länger begleitet und damit stärker in unserem Leben einschränkt.

    Muss wohl nicht sagen, wie ich das finde.


    Und im Gegensatz zu Hades möchte ich mich nicht zurückhalten.

    Ich gehe davon aus, dass jeder User hier die anderen User bewusst oder unbewusst in eine Schublade steckt.

    Auf deiner Schublade steht bei mir im Moment "Verschwörungstheoretiker","Querdenker", wenn auch in milder Form.

    Ich hoffe es ist in Wirklichkeit anders, viele deiner Aussagen, schon vor Todenhöfer, lassen für mich keinen anderen Schluss zu.

    Loon


    Ich bin erschrocken und ehrlicherweise auch ein Stück weit wütend.


    Deine Ausführungen zum Team Todenhöfer waren für mich schon nicht nachvollziehbar, aber bitteschön...

    Wer nach den beiden Videos den Typen immer noch wählen möchten und die Wahrheit dahinter nicht erkennen möchte/kann, dem ist halt hier nicht zu helfen.


    Durch deine Weigerung dich mit den heute in Deutschland verfügbaren Impfstoffen impfen zu lassen, trägst du ein Stück dazu bei, dass diese Pandemie uns länger begleitet und damit stärker in unserem Leben einschränkt.

    Muss wohl nicht sagen, wie ich das finde.


    Und im Gegensatz zu Hades möchte ich mich nicht zurückhalten.

    Ich gehe davon aus, dass jeder User hier die anderen User bewusst oder unbewusst in eine Schublade steckt.

    Auf deiner Schublade steht bei mir im Moment "Verschwörungstheoretiker","Querdenker", wenn auch in milder Form.

    Ich hoffe es ist in Wirklichkeit anders, viele deiner Aussagen, schon vor Todenhöfer, lassen für mich keinen anderen Schluss zu.


    Edit: Beitrag hierher kopiert. ;)


    Danke für deine Antworten.

    Ich muss auch gestehen, dass im Moment alles gesagt ist.

    Einige Aspekte greife ich nochmal punktuell auf, ansonsten stimme ich dem hier zu:

    Ich habe das Gefühl das wir uns Kreis drehen, daher mache ich es kurz und flappsig.


    Genug Zahlen jongliert?

    Du hattest darum gebeten, dass mit echten Zahlen argumentiert wird.

    Diese habe ich versucht zu liefern, leider passten diese nicht immer in deine Argumentation, Stichwort "Dunkelziffer".


    Ich gewinne den Eindruck, dass wir die Diskussion von unterschiedlichen Standpunkten angehen und deshalb heute nicht zusammen kommen.

    Dein Standpunkt ist eher abstrakt/wissenschaftlich (vereinfacht), meiner nah am Leben (vereinfacht).

    Beides muss nicht falsch oder richtig sein.

    Sollte als B.A. der Soziologie nicht so schwierig sein.

    Habe ich zum Glück seit dem Abschluss nichts mehr mit am Hut.

    Ok, ist also zuviel Aufwand bzw. befürchtet man Konsequenzen für seine Meinung einzustehen und für die Demokratiserung des Arbeitsplatzes scheinst du ja auch nich zu sein.

    So ticken die Menschen heute, zumindest meiner Erfahrung nach.

    Die meisten schweigen und übrig bleibt die "brüllende Minderheit".

    Darf ich fragen was du beruflich machst und ob du bei deiner Arbeitsstelle überhaupt mit einen Genderzwang konfrontiert wirst?

    Im Vorstandsbereich eines Akteurs im Gesundheitswesen.

    Viele Bespiele von heute sind erst eine Woche.

    Zum Beispiel:

    - Gleichstellungsbeauftragte: Hr. X, dass dürfen Sie heute so nicht mehr schreiben.

    - Gender-* oder Gender-: im Intranet und internen Nachrichten.

    Noch nicht konsequent (mal *, mal :, mal gar nicht) und ich warte darauf, dass dies bald einem auffällig und "Konfliktneutral" geregelt wird und das Sternchen Standard wird.

    Na, was ist da wohl passiert das die Kurve so angestiegen ist und auf einmal so viele Leute Linkshänder wurden?

    Komischer Vergleich, verstehe aber deine Intention. Seriös sagen, ob 0,5, 2, 5 oder 10% diverse Menschen gibt, kannst du nicht.

    Offiziell sind es 384 (Stand habe ich vergessen, steht hier aber irgendwo), Dunkelziffer unbekannt.


    Möchte dir noch Danke sagen für die Diskussion. Kein einfaches Thema und emotional behaftet.

    Hat dennoch Spaß gemacht die andere Seite zu hören.

    Wieviele davon fühlen sich denn diskriminiert von "Kunde"?

    Wo sind deine Zahlen dazu?

    Wie viele "schützt" du denn?

    Wessen "Anwalt" bist du?

    Hier hätte ich noch gerne eine Antwort zu

    Das die streng hierachischen Strukturen in Unternehmen problematisch sind und es an demokratischen Möglichkeiten fehlt, unterschreibe ich.

    Aber du bist dort als Arbeitnehmer dem Ganzen nicht schutzlos ausgeliefert. Für solche Fälle gibt es Betriebsräte, Gewerkschaften und wenn alles scheitert besteht immer noch die Möglichkeit sich mit dem Kollegium zusammenzuraufen. Schließlich solltet ihr ja die Merhheit sein und damit dem Vorstand die Hände binden können. Bzgl. disziplinarischen Konsequenzen, das hat vor keinem Arbeitsgericht bestand. Mir sind da auch keine Präzedenzfälle bekannt

    Du weißt doch wie es in der Praxis läuft.

    Den meisten ist der Aufwand zu hoch oder Konsequenzen schrecken ab (Konsequenzen müssen aber nicht gleich Kündigung sein, es reicht als "schwieriger" Mitarbeiter zu gelten).

    Die schweigende Mehrheit ist leider bei vielen Themen vorhanden.

    Unter 4 Augen wird offen geredet, sobald man Farbe bekennen muss, wird geschwiegen.

    In dem Bild Artikel wurde in einen Satz erwähnt das "ein Punktabzug droht".

    Deswegen der Hinweis auf andere Artikel, leider mit Paywall.

    Ein Blick auf die Seite des Prüfungsamtes und die Prüfungsverordnungen beider Fakultäten ergab, dass dort mit keinem Wort Gendern als benotungsrelevante Vorgabe enthalten ist.

    Hilft dir nicht, wenn dein Professor es anders möchte und dich schlechter benotet. Im schlimmsten Fall merkst du es nicht mal, weil dieser Maßstab nicht offen kommuniziert wird.


    In meiner Unilaufbahn oft genug erlebt.

    "Ja, steht da so, ich will trotzdem ein Referat hören". Kannst du beschweren und bekommst ggf. sogar recht. Mit dem Professor hast es dir verscherzt und dein Schein ist auch weg.

    99% schlucken die Kröte.

    Wie du schon selbst richtig geschrieben hast, sind die offiziellen Zahlen zu "diversen" Personen die niedrigste belegbare Statistik und eine Dunkelziffer ist hier nötig. ZBsp. schätzt die Uni Freiburg den Anteil von Personen die in diese Kategorie fallen könnten auf 1,7%-2,1%

    Schätzungen sind besser als offizielle Zahlen?

    Laut Wikipedia sind es 0,2%...


    Wir wissen nicht wie groß das Problem ist, es ist aber ein Problem....?


    Deswegen nochmal mal meine Frage:

    Egal ob es 0,2% oder 2% sind. Wer von diesen fühlt sich diskriminiert, wenn ich Kunde schreibe?

    Wessen Anwalt bist du?


    Ich habe einen Bachelor-Abschluss in Soziologie. Das war eine eigene Welt und ich wollte nur schnell da wieder raus.

    Weltfremd und auf einer völlig anderen Ebene unterwegs, die völlig an Lebenswelten vorbei geht.

    Kann man nicht erklären, muss man erlebt haben. Elitäres Denken, scheinbare moralische Überlegenheit und Sendungsbewusstsein.

    Kommt mir nicht mit "soziologischer Wandel ".

    Genauso haben sich gegen den Willen so einiger Ewiggestriger Frauenrechte oder die von Homosexuellen in der Gesellschaft durchgesetzt.

    Was hat das Gender-* mit Frauenrechten zu tun?

    Was hat das Gender-* mit Homosexuellen zu tun?

    Was haben Frauenrechte mit Homosexuellen zu tun?

    Du setzt Dinge in Zusammenhang, die man trennen muss. Im weitesten Sinne besteht ein Zusammenhang zur Entwicklung einer Gesellschaft.


    Beim Gender-* geht es um eine Sprachpolizei, die einer Masse eine Schreibweise aufzwingen möchte, sonst ist man ein Sexist.


    Da kannst Du jetzt hier einen Post nach dem anderen raushauen und mir immer und wieder das gleiche vorwerfen: "Mogges......Weltbild......andere Meinung......aus dem Zusammenhang Reißer.....gähn

    Bist du im Team Todenhöfer?

    0,0 kritikfähig und keine Selbstreflexion.


    Ach Du meine Güte.....echt jetzt, und Du und drache retten uns dann? :thumbsup:

    Manche sind leider nicht mehr zu retten. ;(



    Habe leider meine Vorhaben gebrochen, halte es aber jetzt wie drache.

    Vielleicht diskutiert irgendjemand noch mit dir auf diesem Niveau, ich auf jeden Fall nicht. :lehrer:


    Bin jetzt fürs erste auch raus aus diesem Thema, es wurde alles gesagt was ich sagen wollte und jede weitere faktenbasierte Diskussion mit dir ist ohnehin unmöglich zu führen

    Wenn Twilight sich nochmal meldet, schaue ich noch mal vorbei.

    "Diskussionen" mit Mogges eskalieren leider irgendwann, es sei denn man klopft ihm unterwürfig auf die Schultern.

    Eleganter Move; wie kommst Du denn jetzt vom Gendern auf eine links / rechts Grundsatzdiskussion?

    Wie kommst du vom Gender-Sternchen auf Schwangerschaftsabbruch?


    Ein typischer Mogges: Die Diskussion auf eine ganz andere Ebene führen und behaupten, dass man Frauen hasst und den Abbruch von Schwangerschaften als Mann verbieten möchte.


    Aus diesem Grund sind deine Gegenüber nach Diskussionen mit dir zu 98% Nazis und/oder dumm, zumindest nach deinem Weltbild.

    Ich werf Dir gar nichts vor; ich hab Dir lediglich geraten, mal ein wenig mehr Zeit vor der Tür zu verbringen und nicht in Social Media Scheinwelten.

    Ich hoffe du sitzt, wenn nicht, dann mache es bitte...

    Sitzt du?

    Ok...


    Wir leben im 21. Jahrhundert, nicht 1970.

    Kannst du gut oder schlecht finden, aber soziale Medien, Streamingdienste usw. sind real. Einem 30 jährigen brauchst du nicht mehr mit RTL und Pro7 kommen.

    DVDs (es gibt sogar schon Bluray), sind auch fast schon ein Nischenprodukt.

    Soziale Medien gehören heute zum Alltag und zum gesellschaftlichen Leben.

    Hättest du 2000 verhindern können, jetzt ist der Zug (das Ding wo oben Dampf raus kommt und Unmengen Kohle frisst) abgefahren.


    Deswegen führen wir hier Diskussionen zum Gender-Stern.

    Jetzt kann man sich noch dagegen positionieren, in 5-10 Jahren könnte es zu spät sein.

    Wer hat das Frauenwahlrecht in die Wege geleitet, wer war beteiligt an Demonstrationen gegen §218, Eheschließungen von Homosexuellen, wieso haben wir Minderheitenschutz im GG etc.

    Gesellschaftlicher und soziologischer Wandel, kannste nix machen. Wir leben nicht mehr in den 50´ern.


    Gab ne Menge Widerstand gegen obige Regelungen; ein Staat mit Verantwortung gegenüber Minderheiten muß aber so handeln.

    Hat hier keiner gesagt und ich lass es mir hier auch nicht von dir unterstellen, auch nicht indirekt. Einfach mal die Beiträge von heute dazu lesen, ggf. verstehst du dann worum es hier gerade geht.

    Wenn nicht, auch nicht schlimm.

    Vielleicht diskutiert irgendjemand noch mit dir auf diesem Niveau, ich auf jeden Fall nicht. :lehrer:

    Du wirst auf dem Finanzamt angeschrien, doch gefälligst zu gendern, sonst gibt Abzüge bei der Steuerrückzahlung?

    Das ist nicht gemeint.

    Gendern ist schon lange in deutschen Verwaltungen und Behörden angekommen. Und das bestimmt nicht, weil man dort von geifernden und schreiende Genderbefürwortern unter Druck gesetzt wurde.

    Mag einem gefallen oder nicht; man wird sich dran gewöhnen und in 10 Jahren spricht niemand mehr darüber.

    Vielmehr stellt sich die Frage, warum das Finanzamt mit Sternen arbeitet?

    Wer hat es in die Wege geleitet und wer geht den Weg des geringsten Widerstandes?


    drache

    Volle Zustimmung.


    wie groß ist denn dann die Wahrscheinlichkeit, daß mein Boss, das HR oder sonstwer in Position zu diesen Promille gehört?

    Der HR-Chef geht aber auch den Weg des geringsten Widerstands und wenn von oben die Ansage kommt, dass ab jetzt gegendert wird, dann ist das so. Ob die Mehrheit es will, ist völlig egal.

    Als Mitarbeiter die Kröte schlucken oder mit Sanktionen rechnen, wenn man sich konsequent und regelmäßig weigert nach Vorgaben zu arbeiten.

    An der Stelle hab ich ein Verständnisproblem: wie schafft es denn die vermeindlich extrem niedrige Zahl an Genderbefürwortern ( anscheinend ist die im Promillebereich ) der überwältigenden Mehrheit ihren Willen aufzuzwingen, wie ist deren Vorgehensweise?

    Hat drache mMn schon beantwortet.

    Am lautesten schreien und im besten Fall mit der Moralkeule schwingen.

    Im schlechtesten Fall am lautesten schreien und Diskriminierung brüllen und alle anders denkende an den Pranger stellen.


    Da kritisches Auseinandersetzen immer schwerer wird, geht man den Weg des geringsten Widerstandes und gibt dem nach, so zumindest meine Wahrnehmung.


    Hinzukommt in meiner Blase, dass auf Positionen, die solche Wege bereiten (z.B. Gleichstellungsbeauftragte), ein bestimmtes Klientel sitzt.

    Puh,...

    Wirst du immer so unsachlich und unterschlägst die Hälfte, wenn es in den Kram passt?

    Ja, was denn nun?

    Scheint dir ja nicht egal zu sein, ob Leute sich privat dafür zu entscheiden zu gendern oder nicht, denn aufgezwungen wird das keinem, weder auf Arbeit noch in den Medien.

    Natürlich ist es nicht egal und natürlich wird es aufgezwungen.

    Wenn du hier Sterne verbreitest, dann ist es in meiner Freizeit. Finde ich blöd und schlecht lesbar. Aber deine Entscheidung und muss ich akzeptieren.

    Wenn mein Vorstand aber sagt, aber jetzt alle 1.000 Mitarbeiter in der internen und externen Kommunikation"*" verwenden, dann muss ich es wohl machen oder muss mit Konsequenzen rechnen. Also wird meinem Vorstand von einer Minderheit was aufgezwungen und er gibt es an seine Mitarbeiter weiter.

    Diskussionskultur nicht vorhanden.

    Klar, gibt es weitaus mehr Professor*innen die es Aufgrund "wissenschaftlicher Ungenauigkeit" anmerken, aber nicht in die Benotung einfließen lassen.

    Können sie auch gar nicht, da es in keinerlei Prüfungsverordnung steht und gegen jeden darauf basierenden Punktabzug damit Einspruch erhoben werden kann.

    In dem Artikel ging es um die Uni Kiel.

    Man achte auf den Widerspruch.

    - Schulen in Schleswig-Holsten dürfen nicht gendern

    - Auf der Uni Kiel ist nicht gendern verboten (Kiel liegt in Schleswig-Holstein).


    Losgelöst davon? Was ist denn mit diesen "Einzelfällen", die eine schlechtere Note bekommen, weil der Professor z.B. ein Idealist ist und die Prüfungsordnung anders auslegt.

    Kannst es als abhängiger Student dir mit deinem Professor verscherzen oder die Kröte schlucken und dir etwas von außen aufzwingen lassen.

    Was die Mehrheit nicht will und nicht geregelt ist.

    Und? Hat die Masse immer Recht? Ist ein popolus Argument unfehlbar?

    Ob sie "Recht" hat, muss nicht immer die Frage sein. Etwas gegen den Willen der Mehrheit zu machen, ist ein Problem.

    Mehrheiten schaffen und dann umsetzen!

    Diese Zahl ist nach jetzigen Stand in etwa so repräsentativ, wie unsere Arbeitslosenzahlen, nachdem wir alle Menschen in Maßnahmen und befristeten Zeitarbeitsverträgen rausgerechnet haben.

    Dir passen die Zahlen nicht und dürfen nicht verwendet werden? :rofl:

    Nimm eine Dunkelziffer, wegen mir mal 100. Sind wir bei 0,047%.

    Wieviele davon fühlen sich denn diskriminiert von "Kunde"?

    Wo sind deine Zahlen dazu?

    Wie viele "schützt" du denn?

    Wessen "Anwalt" bist du?

    Gibt es da eine Obergrenze, die eine Minderheit erreichen muss, damit wir erst einmal anfangen uns mit dieser zu beschäftigen?

    Natürlich.

    Der Staat und wir alle haben nur begrenzte Ressourcen.

    Die kann man auf "weltbewegende Probleme wie Kunde, Kundinnen oder irgendwas mit "*"" verwenden oder wir tun was gegen Kinderarmut, für bessere Bildung usw.

    Wer genau fühlt sich diskriminiert, wenn kein "*" verwendet wird? Wie viele sind es?


    Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?

    Du hast doch von strukturellen Problemen gesprochen.

    Können wir ja gerne machen.

    Wen man dass so macht, dann hat man sich ja aber ohnehin schon entschieden. Dann braucht man auch keinen Wahl-O-Mat.

    Dem kann man nur zustimmen.

    Manche müssen sich leider profilieren oder ziehen irgendeinen anderen Nutzen daraus, wenn z.B. bei der Lieblingspartei 90%+ steht. Da muss man ja schon ein Hardcore-Parteimitglied sein und alles unreflektiert schlucken, anders kann man es ja fast nicht erklären (Ausnahmen bestätigen die Regel).


    Ich habe das Ding auch zum Spaß gemacht. Punktgleich die Freien Wähler und die SPD (56,x%). Alle anderen Parteien eigentlich knapp dahinter.

    Trifft ehrlicherweise schon mein Stimmungsbild (also die geringe Übereinstimmung), da ich mit allen Parteien unzufrieden bin (speziell die im Bundestag).

    Volt ist für mich gerade eine spannende Alternative, die ich mir die letzten Tage und Wochen genau anschaue.

    Leider kein Direktkandidat bei uns...

    Entscheidung diesmal sehr schwer.

    wenn du zu dieser unfassbaren Mehrheit gehörst, die das Thema nicht versteht, oder es egal ist, was machst du dann hier in diesem Thread und verschwendest unser aller Zeit?

    Ganz einfach.

    Weil der Mehrheit von außen bzw. von einzelnen Personen etwas aufgezwungen wird, was diese nicht möchte.

    Einige Medien fangen an zu gendern, auf der Arbeit wird dies plötzlich im Intranet verwendet usw.

    Wenn man jetzt nichts sagt, kommt es nach und nach durch die Hintertür. Das gilt es zu verhindern oder eine vernünftige Diskussion zu führen.

    Einfach damit zu beginnen und das nicht mal konsequent ("*",":","/") ist kein Weg.


    Mir ist es egal, ob jemand privat gendert oder nicht.

    Mir auch.

    Es kann aber nicht sein, dass gendern an Schulen verboten wird und an der Uni bekomme ich Punktabzug, wenn ich es nicht mache. Klick mich (Ja, Bild.de, war auf die Schnelle die einzige Quelle dazu ohne Paywall).

    Das einige Medien anfangen zu gendern, andere nicht.

    Und ja, wenn eine Minderheit um die Ecke kommt und auf strukturelle Probleme in unserer Gesellschaft hinweist,

    Über strukturelle Probleme können wir gerne sprechen. Warum verdient eine Frau weniger, warum haben es Personen mit ausländischen Namen schwerer einen Job zu finden,...


    Was hat das "*" mit den beiden oben genannten Beispielen zu tun?


    Hier noch ein paar richtige Zahlen (MDR).

    84% halten das Thema unwichtig. Je nach Altersklasse wollen ca. 2/3 nicht gendern (steigt mit dem Alter an).

    Ähnliche Bild in einer RTL-Forsa Umfrage Klick mich


    Stand 09/2020 gab es in Deutschland 394 "diverse" Personen. Das sind grob 0,00048%.

    Lass uns über die reden, nicht über Kinder in Armut, schlechte Infrastruktur in Deutschland, schleichende Digitalisierung usw.

    Diese 394 bedürfen absolute Prio A+ (mit *). Kann ja nicht sein, dass da Kunde und Kundinnen steht oder noch schlimmer nur Kunde. :stimmt: :ironie: