Beiträge von Andragoras

    Aus marktwirtschaftlicher Sicht war der Zweite Weltkrieg auch völlig irrational. Hitler hat aber in rassistischen Kategorien gedacht und von einem tausendjährigen arischen Großreich geträumt. Marktwirtschaftliche Erwägungen spielten da keine Rolle, weil er auf Autarkie und Ausbeutung setzte. Aus marktwirtschaftlicher Sicht irrational. Aus Hitlers Sicht durchaus rational.

    Ja!


    Und das erschreckende und schlimme ist, dass eine solide Basis mitmacht bzw. im besten Fall die schweigende Mehrheit es "toleriert", solange man selbst nicht groß betroffen ist. Letzteres kann ich menschlich auch nachvollziehen.


    Anderes Beispiel Trump oder Putin oder LePen oder Orban oder oder oder. Es gibt immer solide Mehrheit, die mitmacht.


    Gespräche mit gebildeten Leuten bezüglich Corona haben mir völlig gereicht. Von Dummheit, Unwissenheit, kein Interesse sich damit zu beschäftigen usw., es ist alles dabei.


    Ein Regime wie China handelt nicht rational (aus westlicher Sicht). Wenn es Staatsdoktrin ist, dass Tawain zu China gehört, dann ist das so!!!

    Hier muss man diplomatisch ansetzen (ist kompliziert, aber alternativlos).

    Aus Sicht Chinas eine Einbahnstraße, die wie auch immer irgendwann zu Ende gefahren wird, wenn man nicht nach Lösungen sucht.

    Ich halte die Chinesen für schlau genug das ebenfalls zu erkennen und dass daher eine Eroberung Taiwans extremst teuer werden könnte und nicht so sicher ist wie man glaubt.

    Die Geschichte der Menschheit hat eines gezeigt:

    Es gibt immer wieder Entscheidungen die weder logisch noch rational sind und zum Teil verheerende Folgen haben können.


    Die letzten 2-3 Jahre (Corona, Ukraine, Klimawandel usw. ) haben mir da die Augen geöffnet. Ich habe bis dahin auch gedacht, dass es uns in Europa zumindest ganz gut geht. Dieser Wohlstand ist in Gefahr, Stichwort Energie-Kosten und damit verbundenen Preissteigerungen auf vielen Ebenen.

    Eigentlich war ich eher eine optimistische Einstellung. Die Krisen der letzten Jahre, der Umgang damit und die Dummheit zu vieler Menschen haben die Waage Richtung Pessimismus ausschlagen lassen.

    Beispiel Klimawandel:

    Der globale Temperaturanstieg ist messbar, das Eis schmilzt messbar, Unwetterphänomene nehmen nachweisbar zu usw. usf.

    Von vermeintlich gebildeten Leuten wird dies relativiert:

    - 2021 war gar nicht so heiß in Deutschland

    - Unwetter gab es früher auch schon

    - Im Mittelalter gab es eine kleine Eiszeit

    - Hitzewelle? Bei mir in Bad Ar*** am See sind 15 Grad und Regen

    - Irgendwer wird schon was erfinden (Wette auf die Zukunft)

    - usw.


    Ich kann nicht ausschließen, dass die chinesische Führung sich mit ihrer Rhetorik und Aussagen der letzten Jahre selbst in eine Sackgasse manövriert hat. Knickt man jetzt ein, wäre dies ein Machtverlust. Und es gibt viele Menschen, die an der Macht kleben, bis zum Schluss und mit allen Konsequenzen. Rücksicht auf andere spielt da keine Rolle.

    Die Erwartungshaltungen an StarWars sind zu groß. Egal was kommt, es kann doch eigentlich nur scheitern. Das ist mMn das Hauptproblem.

    Ich weiß nicht, nach den letzten Filmen hab ich eigentlich keine Erwartungen mehr an irgendetwas, was Star Wars betrifft. Bin da quasi innerlich tot.

    Das muss sich ja nicht widersprechen. Im Gegenteil, passt doch sehr gut zu meiner These.

    Die Filme IV bis VI haben in der breiten Öffentlichkeit einen Legendenstatus.

    Wer aber auch dort sucht, wird genügend Logikfehler finden, über die viele in den anderen Filmen und Serien so herrlich streiten können.

    Beispiel:

    - Darth Vader hat Leia als Gefangene vor sich und erkennt nicht mal im Ansatz, dass auch sie die Macht hat (meine noch nicht mal, dass es seine Tochter ist)?

    - Dass Luke seine Ausbildung zum Jedi-Ritter in absoluter Rekordzeit geleistet hat?


    Ich sehe da keinen Unterschied, jeder Film hat seine Logikfehler.

    Den Klimawandel werden wir wohl nicht verhindern können. Aber die Menschheit an die neuen Bedingungen anpassen, das werden wir womöglich schon schaffen.

    Puh...

    Werden wir uns wirklich an die Bedingungen des Klimawandels anpassen können? Da fängt es doch schon an. Manche Landstriche werden unbewohnbar, da kann man sich nicht mehr anpassen.

    Nein, deinen Optimismus teile ich nicht. Dank mancher Idioten (Putin) rückt das Thema Klimawandel auch eher in die 2. Reihe. Des Weiteren gibt es auch hier in Deutschland genügend "normale" Leute, die sich das Ganze schönreden. Geht von "endlich mal schönes Wetter" (Anmerkung: Regen brauchen wir ja nicht :ironie:) bis "Starkregen gab es früher auch schon" oder "2021 war in Deutschland doch gar nicht so heiß".


    Und da sind wir bei:

    Und wir sind eine intelligente Spezies.

    Trump, Putin, Erdogan, Orban usw.

    Mehr brauche ich wohl nicht zu sagen.

    Ich bleibe dabei.

    Die Erwartungshaltungen an StarWars sind zu groß. Egal was kommt, es kann doch eigentlich nur scheitern. Das ist mMn das Hauptproblem.


    Noch sind die Anzahl der neuen Serien überschaubar, ich gebe aber zu, dass dies eine gefährliche Entwicklung nehmen kann. Noch unterhalten mich die Serien, trotz der teilweisen berechtigten Kritik.

    Pauschal würde ich noch sagen, gerne mehr davon. Aber bitte sinnvoll und im Gesamtkontext, zu jeder Randfigur brauche ich keine Serie. Wenn dadurch aber neue Erkenntnisse kommen und bisher unbekannte Ereignisse, Handlungsstränge, Informationen usw. präsentiert werden, wäre ich auch solchen Serien gegenüber aufgeschlossen. Zum Beispiel wie der Sith-Lord an seine Schüler kommt.

    Eine Serie zum Imperator hätte auch Potential. Was ist seine Motivation, er bricht ja sogar mit der Familie?


    Es gibt soviel potentiellen Stoff, aber bitte mit Verstand angehen.

    Loch Ness


    Eine britische Krimiserie aus ca. 2017.

    Nichts besonderes, aber eine solide Krimiserie über 6 Episoden a 45 Minuten, mit verschiedenen Wendungen.

    Spielt wir der Name schon sagt am Loch Ness und alleine die Landschaftsbilder sind wunderschön.

    Im Mittelpunkt der Handlung steht die Suche nach einem Serienkiller in einem schottischen Dorf, in dem jeder jeden kennt.


    Ich würde der Serie solide 6,5/10 geben.

    Muss man nicht schauen, man macht aber auch nichts falsch, wenn man sie schaut.

    Seid ihr alle im Urlaub? Ist ja bemerkenswert "still" hier derzeit. Oder findet alles im Discord statt?

    Ist ja schon seit längerem mal wieder stiller hier. Gibt ja immer wieder Phasen, in denen es eher ruhiger zu geht.


    Ich selbst fahre erst nächste Woche in den Urlaub. Warum ich dennoch ruhiger bin hier?

    Die weltweite Situation frustriert mich. Klimawandel, Ukrainekonflikt, Inflation und Energiekosten. Nur mal 4 Themen, die mich frustrieren und ratlos zurück lassen, da ich keine Lösung sehe.


    Versuche das Beste draus zu machen und mich mit anderen Dingen abzulenken.

    Ich habe es die letzten beiden Tage endlich geschafft alle 6 Folgen von Obi-Wan zu schauen.


    Ich habe bewusst vermieden Spoiler oder ähnliches im Vorfeld zu lesen, um die Serie ohne Beeinflussung von außen konsumieren zu können.

    Die Kritiken und Anmerkungen, die einige Vorredner hier in Spoiler gepackt haben, kann ich zu 98% nur zustimmen. Die meisten der Fragen gingen mir auch durch den Kopf und waren nervig bis störend.


    Dennoch habe ich mich bestens unterhalten gefühlt, am liebsten hätte ich alle Folgen am selben Tag geschaut und nicht auf 2 Tage verteilt. Es war spannend, ich wollte wissen, wie es weitergeht.


    Für mich war es einfach nur StarWars. Gerne mehr davon und bitte noch die unlogischen Punkte sein lassen.

    Deatheye

    Sorry, aber das ist für mich die Suche nach dem berühmten Haar in der Suppe.

    Ist das dein Maßstab, warum "Das Buch von Boba Fett" schlecht ist?


    Bei StarWars geht es um eine Geschichte, ja fast schon ein Märchen.

    (Sind Märchen wie Hänsel und Grätel "logisch"?)

    Logikfehler sind natürlich unschön und können das Gesamtbild stören. Im Vordergrund steht doch die Unterhaltung, ansonsten bitte auf Dokumentationen zurückgreifen.


    Meine Aussagen beziehen sich auf die Filme und die Serien The Mandolorian und The book of Boba Fett. Die Obi-Serie habe ich noch nicht geschaut.

    Ich habe alle Folgen von "Das Buch von Boba Fett" geschaut und kann die teilweise harte Kritik nicht nachvollziehen.

    Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

    Das Gleiche gilt für "The Mandalorian".


    Mein Eindruck ist, dass die Erwartungshaltungen zu hoch sind: "Ist ja StarWars, muss besser sein als andere und/oder irgendwas neues/spektakuläres abliefern". Diese Erwartungen können nicht erfüllt werden. Klar hat Disney damals viel Geld ausgegeben und möchte die Zitrone schön ausquetschen um Kohle verdienen.

    Bisher stimmt der Unterhaltungswert noch und mir macht das Schauen Spaß. Es sind solide Serien im StarWars-Universum.


    Ich mag StarWars, bin aber nicht so tief drin, um die meisten"Logik-Fehler" zwischen den Serien und Filmen zu erkennen. Diese sind mir auch nicht wichtig, Hauptsache ich hatte Spaß an der Serie :).

    Ich habe vor ca. 7-8 Monaten die Gilde 3 intensiver gespielt.

    Trotz Early Access war das Spiel sehr stabil und ist nicht einmal abgestürzt. Auffällige Bugs sind mir auch nicht aufgefallen.


    So richtig ist der Funken bei mir noch nicht übergesprungen. Gerade zu Beginn hat man viel Leerlauf.

    Man wird auch ein wenig von der Fülle an Möglichkeiten erschlagen, was ich nicht mal negativ meine. Ich denke, man braucht einige Spielstunden (ggf. mit Fehlerfahrungen) um das Spiel "zu verstehen".

    Das Spiel hat bei mir auf jeden Fall noch nicht ausgespielt, im Gegenteil, nur braucht man halt Zeit, um es zu verstehen und zu erlernen.


    Kleiner Tipp:

    Der Streamer Writing_bull hat sich mit dem Spiel im Rahmen eines Let's Play beschäftigt (und macht es aktuell auch noch).

    Einfach mal bei YouTube oder Twitch nach suchen.

    Es gibt halt auch einfach Konflikte, da kannste nicht mehr viel verhandeln, es sei denn, du willst deinen eigenen Standpunkt aufgeben.


    Ich glaube auch nicht, dass Putin verhandeln will. Er will die Ukraine als demokratisches erfolgreiches russischsprachiges Gegenmodell weghaben. Inwiefern willst du da mit ihm verhandeln?

    Du schreibst hier 3x von "verhandeln".

    Wo bitte habe ich von verhandeln gesprochen?

    MMn geht´s hier eher darum der russ. Seite zu zeigen, dass der Weg der Diplomatie immer offen ist und nicht Alles auf eine Karte gesetzt werden muss.

    Das ist per se OK, allerdings nur unter der Bedingung, das wir nicht von unseren Positionen abrücken, Kompromisse eingehen und dabei die Ukraine übergehen

    Genau darum geht es.

    Im Gespräch bleiben, um immer wieder den eigenen Standpunkt klar zu machen.

    Und gleichzeitig die "Signale", "Zwischentöne" usw. des Gegenüber wahrnehmen. Nicht sehr wahrscheinlich, aber vielleicht ergibt sich doch irgendwann die Chance, den Krieg diplomatisch zu beenden.

    Diese sehr unwahrscheinliche Option hat man nicht mehr, wenn man gar nicht mit einander spricht.

    Hat erstmal nichts mit "verhandeln" zu tun.

    Gespräche mit Putin sind sinnlos. Solange seine Truppen gewinnen, wie auch immer, solange wird er weitermachen. Putin wird erst verhandeln, wenn er verliert. Bis dahin sind Gespräche mit dem Drecksack vollkommen sinnlos. Vor allem, da sie nur dafür sorgen, dass die Haltung von Scholz und Macron gegemüber Russland nur aufgeweicht wird. Genau der falsche Weg!

    Nur wenn man im Gespräch bleibt, Körpersprache erlebt, Gestik wahrnimmt, Schweigen bei bestimmten Punkten mitbekommt, aber auch den eigenen Standpunkt klar und deutlich formuliert usw., kann man den Gegenüber "besser" einschätzen und ggf. einen Lösungsansatz finden.

    Ja, Putin ist alles andere als eine vertrauenswürdige Person, den Dialog zu beenden ist aber die schlechteste aller Optionen.

    Die Spirale der Gewalt würde immer weiter gehen, zu Lasten aller Beteiligten.


    Die Chancen, dass Putin am Ende mit über die Beendigung des Krieges entscheidet, sind nicht so schlecht.


    Finde ich scheiße, nennt man aber Realpolitik!

    Bei aller berechtigten Kritik an Scholz bzw. der Bundesregierung, das Draufhauen auf Deutschland kann ich nicht voll nachvollziehen.

    Ja, es könnte ggf. mehr und schneller sein. Und ja, der Verdacht der Verzögerung steht irgendwie im Raum.

    Vieles wird aber einfach nicht öffentlich gemacht, der Russe soll ja nicht wissen, was da so kommt.

    Ich gewinne auch nicht den Eindruck, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern (Frankreich, GB, Italien usw.) deutlich weniger Waffen liefert. Soll nichts entschuldigen, aber macht Deutschland im Verhältnis deutlich weniger als andere Länder (Ausnahmen bestätigen die Regel)?


    Des Weiteren finde ich es gut, dass Deutschland und Frankreich den Kanal zu Putin offen halten und regelmäßig mit ihm telefonieren.

    Waffen werden diesen Krieg nicht entscheiden. Am Ende des Tages werden Personen an einem Tisch sitzen und eine Lösung finden müssen (ggf. mit Putin). Erst dann kann ein Krieg wirklich enden.

    Wenn keiner will...


    Wahnsinn, was gestern passiert ist und was heute in Frankfurt abgeht.

    Da ist die ganze Stadt auf den Beinen und endlich mal wieder ein europäischer Pokal nach Deutschland.


    Glückwünsche nach Frankfurt, ein Tag für die (Fußball-) Geschichtsbücher.

    Möchte jetzt nicht alles wiederholen, sondern nur punktuell einige Aspekte ergänzen. Im Prinzip hat Hades es schon geschrieben.


    Zum Punkt, dass Russland ausgeschlossen sei und sich vom Westen bedroht fühle:

    Seit 1991 gab es eine Zusammenarbeit zwischen der NATO und Russland, die mit den Jahren intensiver wurde und schließlich im Jahr 2002 im NATO-Russland-Rat mündete.

    Diese Zusammenarbeit hat spätestens einen Schaden bekommen, als Russland 2014 völkerrechtswidrig einen Krieg in der Ukraine begonnen hat und die Krim annektierte.


    1998 wurde die G7 um Russland zur G8 erweitert, obwohl die wirtschaftlich da nichts zu suchen haben. Auch hier: 2014, nach dem Krieg in der Ukraine mit der Annexion der Krim, wurde die Zusammenarbeit mit Russland beendet und man kehrte zur G7 zurück.


    Ich möchte nicht behaupten, dass im Westen keine Fehler gemacht wurden. Das rechtfertigt nicht das Verhalten Russland, die Türen zum Westen waren auf, Russland hat diese geschlossen. Fing an mit Tschetschenien, ging über Georgien und bei der Ukraine war dann mal aus Sicht des Westens Schluss (leider nicht deutlich und konsequent genug). Von den "kleineren" Problemen wie Mordanschläge im Ausland, Installation einer Diktatur in Russland oder Provokationen an den Grenzen souveräner Staaten noch gar nicht angefangen.


    Im übrigen finde ich es mehr als verwirrt, im Jahr 2022 von einer Einflussspähre Russlands zu sprechen. Die Souveränität von Staaten ist ein Grundprinzip im Völkerrecht. Wenn die Ukraine in die Nato oder EU will, dann ist das eine Sache zwischen der Nato/EU und der Ukraine und hat Russland nicht zu interessieren. Wenn Russland im Prozess involviert wird, dann aus Freundlichkeit.


    Über Fehler des Westens kann man gerne reden, wer den Angriffskrieg Russlands aber wie auch immer rechtfertigt ist für mich kein Demokrat und hat das Prinzip des Völkerrechts nicht verstanden.


    PS

    Noch kurz am Rande: Der Krieg im Irak 2003 war kein Krieg der NATO. Das ist einfach falsch.

    Das stimmt, dennoch möchte ich darum bitten dies deutlicher kenntlich zu machen.

    Aus deinem Beitrag geht nicht hervor, ob dies deine persönliche Einschätzung ist oder die Vermutung eines Experten, der ggf. Hintergrundwissen hat.

    Das macht einen Unterschied.

    Auch Experten mit Hintergrundwissen spekulieren, wägen ab und stellen Mutmaßungen an. In den letzten Wochen konnte man 100 verschiedene Expertenmeinungen vernehmen; es war alles dabei.

    Richtig, wie der Name es aber schon sagt sind es "Experten". Die machen das beruflich, verbringen einen großen Teil ihrer Zeit damit oder haben Quellen.


    Ich behaupte mal, dass dies in dem Fall auf niemanden hier im Forum zutrifft. :)

    Deswegen schrieb ich auch "wahrscheinlich", dies impliziert in der deutschen Sprache eine sogenannte "Vermutung", keine Tatsache.

    Das stimmt, dennoch möchte ich darum bitten dies deutlicher kenntlich zu machen.

    Aus deinem Beitrag geht nicht hervor, ob dies deine persönliche Einschätzung ist oder die Vermutung eines Experten, der ggf. Hintergrundwissen hat.

    Das macht einen Unterschied.


    Zu Russland:

    Auf SPON gibt es aktuell ein paar Artikel zu der Haltung der Russen im Allgemeinen.

    Grundaussage: "Der Russe" ist Leid gewohnt und begehrt nur selten auf. Die Situation vieler Russen, besonders auf dem Land, hat sich nicht verschlechtert, die war schon immer schlecht.

    Die, die können, sind geflohen. Insofern haben es die Sanktionen schwer schnell zu wirken.

    Aus der Elite müssten Impulse kommt, aber Putin sitzt zu fest im Sattel.


    Klingt eigentlich plausibel.


    Mit einer Generalmobilmachung tut sich Putin schwer. Ich könnte mir vorstellen, dass dies ein Wendepunkt sein könnte, da dies die Bevölkerung nicht mehr mitmacht und man es schwer verkaufen kann, warum es so schwer ist ein paar Nazis aus Kiew zu besiegen.

    Wie ist denn eigentlich die Meinung zu der Partei DieLinke gerade?

    Hier im Forum gibt/gab es ja einige Sympathisanten.


    Aktuell zerfällt die Partei ja gefühlt. Keine bzw. schlechte Führung, innere Grabenkämpfe und Sexismus gedeckt durch die Parteispitze. Des Weiteren kehren "vernünftige" Personen der Partei den Rücken zu und distanzieren sich von der aktuellen Partei.


    Gestern bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein ist mir aufgefallen, dass die Partei nicht separat genannt wurde, sondern unter "sonstige Parteien" eingruppiert wurde. Sagt ja auch schon einiges.


    Ist der Zustand der Partei nur eine Momentaufnahme oder verschwindet diese langsam in der Versenkung?

    Passt hier wahrscheinlich am Besten hin:


    Das was Deutschland und auch das Forum für mich früher ausgemacht gaben war das Recht

    auf eine freie Meinung, diese kundzutun und nicht dafür angegangen zu werden das man eine andere Meinung hat. Es wurde ausgehalten. Es wurde Diskutiert, man ist mal mehr oder weniger hitzige miteinander umgegangen. Aber man wurde nicht Exkumuniziert und durchs Dorf gejagt wie heute. Wer der Meinung ist das ich Unrecht habe. Wie viele andere User die andere Meinungen haben als der Mainstream hier sind noch aktiv und äußern sie


    Das unterschreibe ich leider zu 100%. Die Diskussion darüber wurde auch schon in anderen Threats geführt. Überall wurde immer wieder Einsicht und Besserung gepredigt, allerdings hält das nicht lange an.


    Sehe ich anders.

    Ja, hier im Forum haben auf Grund der Struktur "konservative" Meinungen es schwerer. Dennoch sind kontroverse Diskussionen möglich, man braucht ggf. ein dickes Fell und sollte versuchen Emotionen außen vor zu lassen.

    Dies gelingt (natürlich) leider nicht immer.


    Davon trennen muss man aber das "Recht auf freie Meinungsäußerung". Es ist ein Irrtum zu glauben, dass man jede Meinung frei äußern darf. Als extremes Beispiel sei mal das Leugnen des Holocaust genannt.

    Allgemein gesprochen braucht man manche Dinge einfach nicht zu diskutieren: Die Erde ist keine Scheibe und Impfungen bringen etwas. Wer (wissenschaftliche) Tatsachen nicht akzeptieren möchte (kann), muss sich nicht wundern, wenn Gegenwind kommt. Hat aber nichts mit "freier Meinungsäußerung" zu tun.

    Blödsinn bleibt Blödsinn und das sollte man auch ansprechen dürfen. Wenn mir jemand Die.Basis oder Team Todenhöfer als die Rettung Deutschlands verkaufen möchte, muss er sich über Gegenwind nicht wundern.