Beiträge von Andragoras

    Das jemand so einen Kanal hat, finde ich auch ok bzw. ist mir egal. Soll jeder machen was er will, solange es egal ist.


    Erschreckend finde ich, wieviele sich das Anschauen/Abonnieren. Ich fühle mich alt :D .

    Ist ja nicht nur Kuchentv, sondern zig weitere YouTuber dieser Art. In der Summe sind es eine Menge vorallem junge Menschen, die solche Kanäle abonnieren und schauen.

    Das ist für mich das RTL2 des Internets.


    Es gibt ja durchaus gute Kanäle und YouTuber, man muss die Perlen nur finden und abwägen, ob diese "vernünftig" sind oder blödsinnig.

    Die Zerstörungvideos von Rezo sind z.B. sehr gut gemacht (98% der Videos von Rezo kannst du dir aber schenken. Brauche niemanden beim kommentieren von TikToks zuzuschauen).


    Die Frage, die ich mir dazu stelle ist, warum es einen Rezo braucht um diese Missstände von Politikern/Parteien in der Breite aufzuzeigen?

    Warum gibt es keine Titelstory im Spiegel, FAZ, Süddeutsche, Zeit zu Lidner, zu Spahn, zu Scheuer, zu Laschet usw.


    Ja, es gibt zu jedem Skandal einen Bericht. Ich möchte aber EINE Story zu allen Verfehlungen von einem Politiker. Meine Hoffnung ist, dass mehr Menschen aufwachen, wenn Sie das volle Programm bekommen und nicht alle X Monate einen Skandal.

    Muß auch zugeben, daß ich auf Twitch gar nicht schaue.

    Ich auch eher selten live. Auf Twitch sind die Streams ja auch 30 (?) Tage gespeichert. Da kann man sich das anschauen, was interessiert und ansonsten vorspulen.


    Wer bei YouTube oder Twitch unterwegs ist, stößt ja zwangsläufig auf Meinungsvideos.

    Dazu häufig: A macht ein Video zu Thema X, B reagiert darauf und C wieder darauf. A reagiert wiederum auf B und ggf. auf C.

    Und der Witz daran ist, viele können damit ihren Lebensunterhalt bestreiten.

    Ein Bespiel: Bin über Kuchentv gestolpert. Der Typ ist Mitte 20 und hat ca. 1 Millionen Abonnenten und entsprechende Klicks dazu. Macht Videos zu allen möglichen Themen und das täglich.


    EINE MILLION!!!

    Nimmt den deutschsprachigen Raum und lässt die 40+ und die unter 8 jährigen weg. Wer schaut denn sowas wo irgendein Typ seine Meinung kundtut? Wer schaut die Reaktion darauf an?

    Wer schaut sich Streams an, bei denen irgendwer RTL Serien wie Love Island kommentiert.

    Das sind viel viel mehr als man glauben möchte.


    Ich springe ja nicht direkt auf den Zug auf, wenn Social Media verteufelt wird. Gesunder Menschenverstand gehört aber dazu. Hier fehlen mir aber fast schon die Worte.

    Wer schaut sowas und warum schaut er das? Sind in der Gruppe der 8-40 jährigen ja nicht so wenige.

    Ich schaue eher beim ihm Civ6, dazu ein wenig Humankind oder We are football.

    Teilweise Twitch, teilweise YouTube, kann mich nicht erinnern ihn als arrogant wahrgenommen zu haben.

    Aber wie du schon gesagt hast: Eindrücke können sich unterscheiden.


    Steinwallen hat 2009 für die SPD für den Bundestag kandidiert, mal als Info am Rande. Dazu Buchautor und weitere Projekte. Finde solche Biografien sehr interessant.


    Aber seien wir mal ehrlich. Am Ende des Tages wollen alle Kohle verdient haben. Steinwallen macht auch Werbung für seinen Key-Shop-Partner oder liest aus seinem Buch live vor.

    Arbeitet der nicht auch bei Gamestar?

    Haben die den abgeworben oder macht der als Gamestar Redakteur nebenbei Videos? Hat ne super entspannte Art, mag ich gerne. CK III mit ihm kam dann aber eher als Einschlafhilfe rüber.

    Offizieller Mitarbeiter jetzt nicht, aber er schreibt mal einen Artikel oder ist auf den Online-Kanälen der Gamestar zu sehen. So zumindest mein Kenntnisstand.

    Writing Bull finde ich furchtbar arrogant, sorry.

    Uhii...

    Ich empfinde ihn eher als "Bleistiftanspitzer". Super genau und sehr detailliert. Man möchte ihm manchmal anschreien "jetzt Klick endlich und hör auf die 25. Option zu überlegen. Einfach mal machen ". Deswegen sind Streams mit ihm teilweise anstrengend, wenn eine Spielrunde Civ6 bei ihm 30 Minuten dauert und er überspitzt gesagt 10 Minuten überlegt den Panzer nach A oder B zu ziehen und am Ende wird es C.

    Aber arrogant kommt er bei mir nicht rüber

    Wir drehen uns im Kreis...

    Geschmäcker sind verschieden, ist ja völlig in Ordnung.


    Lassen wir die AfD mal außen vor.

    Ich habe die Serie ja auch zu Ende geschaut, deswegen muss sie ja "irgendwas" gehabt haben.

    Du findest die Serie aus oben genannten Gründen gut, ich habe mich beim schauen gewundert, wie sowas sein kann (auch, wenn nur die Hälfte davon wahr wäre).

    Bei dieser Serie ist es mir nicht gelungen den politischen Schalter auszustellen und mich einfach an der Story, dem Setting und den Schauspielern zu erfreuen.

    Ignorieren ist schwierig, wenn Deutschland und die Welt am Scheideweg stehen.

    Speziell die Klimakrise, die von unseren Politikern eigentlich völlig ausgeblendet wird. "Nicht zu viele Klimaschutzmaßnahmen" und "der Markt wird es schon lösen" nur mal zwei "Highlights" zu dem Thema.

    Man kann gar nicht soviel fressen wie man kotzen muss.

    Politikversagen auf ganzer Linie. Wir rasen auf ein Stauende zu und hätten schon lange bremsen müssen, diskutieren aber immer noch den Zeitpunkt, wann wir nun bremsen.

    Und da bekleckert sich niemand der "Etablierten" mit Ruhm, die einen halt ein wenig mehr als die anderen.


    (Ich beschäftige mich gerade ein wenig mit den Verfehlungen unserer Mächtigen (Scholz, Laschet, Scheuer, Glöckner, Lindner, Spahn usw.) Z.B. Rezo und der Parabelritter (Danke für den Tipp) leisten da viel Arbeit. Man verliert den Glauben an das politische System... Ich bitte um Verständnis, wenn ich leicht angefressen wirke. Und in meiner Blase bin ich nicht der einzige und weder die noch ich sind radikale Rechte oder Linke. Politikverdrossenheit trifft es am Besten und wenn diese in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, wird es für die Demokratie gefährlich).


    In der Serie wird das Versagen des Staates in ein paar Punkten deutlich. So ganz abwegig und entfernt von der Realität ist es nicht, man muss ja nur den aktuellen Prozess von Bushido gegen Abu Checker (?) verfolgen.

    Themen Sicherheit und Clankriminalität/Asylpolitik spielen in der Serie mMn eine Rolle. Und da schneidet der deutsche Staat nicht gut ab.

    Und ja,... es gibt auch böse Polizisten, rechtfertigt nicht die Clankriminalität.

    Insofern für mich auf Grund der Darstellung und der Machart Wind auf die Mühlen der AfD.

    Dir hat die Serie gefallen, mir nicht. Ist doch ok...

    Was hat das mit der AfD zu tun? Es ist eine recht anschauliche, realistische und detalierte Darstellung eines Familienclans.

    Gehen wir davon aus, dass die Darstellung des Familienclans in der Serie realistisch ist.

    Solche Menschen möchte ich nicht in Deutschland haben und unterstelle, dass ich mit dieser Meinung nicht in der Minderheit bin. Ich finde die Darstellung erschreckend und diese steigert mein Bedürfnis nach einer "härteren" Hand mit mehr Sicherheit, mehr Polizei und schnellem Abschieben.

    Alles klassische Punkte der AfD.

    Folgende zwei Möglichkeiten gibt, ich möchte aber nicht ausschließen, dass es Zwischenstufen und weitere Möglichkeiten gibt. Zur Vereinfachung beschränke ich mich auf diese 2:


    1. Die Darsteller sind sympathisch, als Zuschauer identifiziere ich mich damit und fiebere mit diesen mit.

    Ich finde diese "gut" und "cool" und hinterfrage die Handlungen nicht.

    Falsch... Das sind Verbrecher, die in den Knast und noch besser abgeschoben gehören. Da gibt es nichts schönzureden.

    Die Serie geht mMn mit der Glorifizierung der Gewalt zu locker um und stellt nicht in den Vordergrund, dass es nicht "cool" ist, sondern einfach "falsch".


    2. Ich betrachte dies sachlich und erkenne, dass hier viel Wahrheit drinsteckt. Ich erkenne, dass hier eine Parallelwelt vorliegt, in der die Polizei machtlos ist. Offensichtlich haben die "Etablierten" versagt. --> Werbung für AfD.


    Wenn man sich die Serie zur Unterhaltung anschaut und differenzieren kann, ist alles in Ordnung.

    Ich behaupte, dass die wenigsten die Serie so betrachten und sich nicht wirklich inhaltlich damit auseinandersetzen, was falsch und richtig ist, vorallem wenn die Polizei so dümmlich dargestellt wird.


    Vielleicht haben die Macher der Serie dies sogar bewusst so gemacht und das Ganze soll eine Gesellschaftskritik sein? Dann werden es aber die wenigsten verstehen.

    Ich habe diese Serie vor gut 1-2 Jahren geschaut und kann diese überhaupt nicht feiern.

    Schauspielerisch möchte ich dies gar nicht kritisieren. Soweit ich mich erinnere, war daran nichts auszusetzen, sonst hätte ich nicht bis zum Ende geschaut.


    Meine Hauptkritikpunkte:

    - Glorifizierung von Gewalt

    - Vermeintlich positive Darstellung von Clankriminalität

    - Blödsinn wie Ehre, Respekt usw.

    - Darstellung der Obrigkeit (z.B. Treffen in Pornokino, dumm, schmuddelig usw. --- Gut <-> Böse wird vertauscht)

    - Fragwürdige Hauptdarsteller (z.B. Verurteilung wegen Totschlags --> Ich feier Niemanden, der andere totschlägt

    -usw.


    Ich saß vor dem Fernseher und fragte mich bei vielen Folgen: "Wieso schiebt man die nicht ab. ALLE!")

    Fazit: Eine sehr schöne Werbung für die AfD, warum man keine Ausländer ins Land lassen sollte.

    Mit meinen 40+ gehöre ich zwar nicht mehr zu der Zielgruppe bestimmter YouTuber, Jung und Naiv und Rezo schaue ich dennoch gerne, wenn mich das Thema interessiert.

    Über Jung und Naiv braucht man ggf. nicht viel sagen, Rezo ist ja weniger politisch unterwegs, wenn doch, dann beschäftigt er sich mit dem Thema und bereitet sich vor. Man muss nicht seiner Meinung sein, seine Herangehensweise fand ich gut.


    Rezo und Jung und Naiv hatten geplant ein Online-Triell durchzuführen.

    Dies ist wohl an Herrn Laschet gescheitert.

    Über YouTube usw. kann man geteilter Meinung sein und muss punktuell kritisch gesehen werden. Es ist aber ein Medium, vielleicht das Medium, von den U30-U35.

    Mit ARD, ZDF und RTL erreicht man die Gruppe nicht mehr.

    Und wenn man ehrlich ist ,war der Erkenntnisgewinn aller Trielle im "normalen" Fernsehen fast gleich Null: Hohle Phrasen und auswendig gelernte Antworten (trifft auf alle Politik-Talkshows zu).


    Ein Ansatz im Internet hätte ich sehr spannend gefunden, da 3 Themen je 45 Minuten geplant waren. Es hätte die Chance bestanden, dass mal diskutiert wird.


    Arrogant und hochnäsig finde ich die Reaktion von Mitgliedern der Union, die sich 0,0 mit den Videos beschäftigt haben. Als ob es Rezo nicht gibt, als ob die U35 scheißegal sind (sind sie in den Augen der Union vielleicht sogar).

    Zeigt für mich nur, dass viele Politiker in den 90ern stecken geblieben sind und dieses "Internet" etwas komisch ist.

    Muss man sich nicht wundern, dass Digitalisierung in Schulen und Behörden nur rudimentär vorhanden ist.


    Söder und Laschet habe ich bei Jung und Naiv noch nicht gesehen, selbst Politiker der AfD stellen sich den kritischen Fragen und haben mehr Mut als die Kollegen der Union.


    Edit:

    Muss noch zwei Gedanken zu Rezo und der (nicht) Reaktion der CDU loswerden.


    Wissenschaftlicher und Journalisten loben mehrheitlich die Videos von Rezo, da sie gut recherchiert sind. Inhaltliche Kritik gibt es nicht.

    Reaktion der Union ist nicht vorhanden. Herr Laschet wird darauf angesprochen, aber ihm fehlt die Zeit sich damit zu befassen, es sind aber natürlich auf jeden Fall Unwahrheiten.

    Ähnliches von Scheuer...

    Man kann nur noch kotzen. Arroganz und Selbstüberschätzung bis zum geht nicht mehr.

    In letzter Zeit habe ich verstärkt YouTube und Twitch für mich entdeckt.

    Mangels Zeit nicht stundenlang, aber immer mal wieder zwischendurch.


    Bezüglich PC-Spiele, speziell Strategie, möchte ich Steinwallen und Writing_bull (WB) empfehlen.

    Steinwallen ist hier im Forum schon 1-2x gefallen, WB streamt im Prinzip jeden Tag Spiele wie Civ6, Humankind oder Kingdom Reborn, aber auch mal We are football auf Twitch.


    Bin nicht direkt live dabei, schaue aber punktuell im Nachgang die Aufnahmen bei Twitch oder YouTube.

    Man lernt teilweise neue Dinge kennen oder bekommt einen Eindruck von neuen Spielen.


    Ab nächsten Montag gibt es bei WB ein Let's Play zu Stelaris (Der Montag gehört einem Moderator von WB).


    Beide machen auf mich einen vernünftigen und sympathischen Eindruck und die Zielgruppe ist auch eher 30+.


    Kennt die noch jemand und hat da eine Meinung zu?

    Naja, wirklich herausgestochen ist da wirklich niemand. Freie Wähler mit 2,4, die Basis mit 1,4, die Partei mit 1,2 und volt mit 0,4(wollten mindestens 0,5 und angezielt waren so 1-2%), gibt es auch nicht viel zu sagen.

    Mehr als 4 Millionen Wähler haben ihre Zweitstimme einer Partei gegeben, die nicht im Bundestag vertreten ist.

    Ich denke, da könnte man eine Menge zu sagen.


    Und würden diese in den Medien nicht fast vollständig ignoriert werden und gäbe es statt der 5%-Hürde eine 3%-Hürde, sehe es nochmal ganz anders aus.


    Wir wundern uns, dass sich nichts ändert, reden aber immer über die selben Parteien, die sich nicht mit Ruhm bekleckern, egal wer gerade an der Spitze ist.

    Hat von euch irgendjemand die Beta von AoE 4 vorheriges Wochenende angespielt? Ich habe AoE3 ja nie gespielt, AoE2 dafür unendlich lange offline!


    Fand mich da schon etwas zurückgesetzt. Klar, Mechaniken hier und da etwas verändert, aber im Großen und Ganzen hat es für mich sich wie ein leicht modernisiertes AoE2 angefühlt, sehr angenehm. Muss dazu sagen, dass ich da nur ein absoluter Casual Player bin.

    Ich habe AOE2 rauf und runter gespielt, deswegen schon ein gewisses Interesse an AoE4.

    Gespielt die neue Version nicht, ich habe aber bei Writing_bull das Letsplay bei Twitch dazu gesehen (nicht alles, aber genug für einen Eindruck).


    Wirkt auf mich wie ein modernes AoE2, was gut ist.

    Werde wahrscheinlich nicht am Tag der Veröffentlichung zuschlagen, wenn es ein gutes Angebot gibt und Zeit vorhanden ist, könnte ich mir vorstellen das Spiel zu erwerben.

    Lindner wird sich die Ampel richtig schön schmackhaft machen lassen. Mal sehen wie weit SPD und Grüne sich über den Tisch beugen.

    Stimme ich zu, wobei der Lindner diesmal mehr Druck aus der Öffentlichkeit hat.

    Die Gespräche nochmal platzen zu lassen wie 2017 wird diesmal noch schwieriger. Da bräuchte er eine sehr gute Erklärung.


    Boar wie mich das nervt, das man diese korrupten Lobbyhuren wie Klöckner und co. einfach nicht los wird.


    Bundestagswahl 2021: Philipp Amthor und Julia Klöckner verlieren Wahlkreise - DER SPIEGEL


    Da verlieren sie allesamt zu recht ihr Direktmandat und kommen dann über die Hintertür der Landesliste doch wieder an die Fleischtöpfe. :Motz:

    Juup, aber warum überrascht dich das? Die eine Krähe hakt der anderen kein Auge aus. Kompetenzen sind zweitrangig, wichtig ist die Außenwirkung, Vernetzung usw.

    Flo78

    Mal die Kirche im Dorf lassen bzw. überrascht dich das wirklich? :)


    Welche Partei redet sich das Wahlergebnis denn nicht schön, egal wie hoch die Verluste waren?

    Sich selbst zu hinterfragen gehört nicht (mehr) zu den Eigenschaften eines Durchschnittspolitikers.

    Laschet, Söder, Glöckner, Scheuer usw. leiden an maßloser Selbstüberschätzung.

    An Scholz prallt alles ab. Wahrscheinlich sind seine Skandale zu kompliziert. Cum-Ex versteht kein Mensch, blöde im Katastrophengebiet lachen wie Laschet dagegen schon.


    Die Parteien schaffen es ja nicht mal ein Programm zu entwerfen, welches die durchschnittliche Bevölkerung anspricht (Bildung, Infrastruktur, Sicherheit,...).

    Bestes Beispiel sind für mich die Linken. Leider wegen 3 Direktmandaten noch im Bundestag. Anscheinend sind die Themen - besser gesagt der Wunsch wie etwas umgesetzt werden soll - halt doch nur Punkte für eine Minderheit, sonst hätten mehr Menschen diese gewählt. Spricht für sich, wenn man trotz der schwachen Kandidaten Scholz und Laschet nur 4,9% holt (und die wiederum nur wegen dem Ergebnis im Osten).

    Stand heute ist die Linke eine ostdeutsche Protestpartei.


    AfD ist nur erschreckend. Im Westen stabile Ergebnisse und im Osten teilweise stärkste Partei.

    Was ist denn da los im Osten, dass häufig extrem zwischen den äußersten Rändern gewechselt wird? Vor einigen Jahren war es die PDS/Linke, heute ist es die AfD.


    Zur Wahlberichtserstattung:

    Die Sonstigen holen 8,x% und es wird nicht mal in einem Nebensatz erwähnt, welche 3-4 Parteien da herausstechen?

    Kein Wunder, dass der Durchschnittswähler seinen Fokus bei den "etablierten" Parteien lässt und halbwegs vernünftige kleine Parteien (ÖDP, Die PARTEI, Freie Wähler, Volt,...) keine Chance auf Wahrnehmung haben. Für mich ein Argument die 5%-Hürde auf 1-3% zu senken.

    Für mich ein Grund, warum FDP und Grüne gut abgeschnitten haben. Profitieren primär von der Schwäche der Union und auch von der SPD (26% sind historisch betrachtet kein Bombenergebnis) und kleinere Parteien traut man sich nicht zu wählen.

    Grüne und besonders FDP sind im Vergleich zur Union und SPD aber nicht besser. Die haben den Mist der letzten Jahre mitzuverantworten.


    Fazit:

    Chance vertan, dann wird es wohl eine Ampel oder Jamaika.

    Mit Pech wieder eine GroKo.

    Kleinstpartei = Verschenkte Stimme?


    Auf Grund vieler Vorkommnisse in letzter Zeit und mangelnder thematischer Übereinstimmung, sind die aktuell im Bundestag vertretenen Parteien für mich nicht wählbar.


    Möchte eigentlich einer kleineren Partei meine Stimme geben.

    Altbekannte Probleme:

    5% eher unwahrscheinlich und kein Direktkandidat.


    Daher ist die Stimme irgendwie verschenkt. Klar, Parteienfinanzierung ist super, aber richtig wahrgenommen werden die dann immer noch nicht.


    Bei der Erststimme das kleinere Übel?

    SPD-Kandidat wirkt solide und macht einen guten Job, am Ende wählt der aber auch den Scholz oder eine RRG-Regierung.

    Auf Erstimme verzichten und nur Zweitstimme?

    Jeder hat mal klein anfangen und warum nicht eine Chance geben?

    Heute 1% und Morgen 5%?


    Ich empfinde Volt als gute Option.

    Eher jünger und einen europäischen Blick, auch wenn man nicht mit allem 1:1 übereinstimmt.


    Empfinde ich als beste Option der Regierung meine Meinung zusagen.

    Strategische Stimmen für Grüne, Linke, FDP würde diese nur in ihrem verkehrten Bild stärken, wie toll diese doch sind.

    Das diese Teil des Problems sind, sehen die ja nicht.

    Das Thema sollte viel stärker in den Fokus rücken und zeigt einfach, dass einige Politiker immer noch meinen Narrenfreiheit zu haben.

    Trotz allem den Schuss immer noch nicht gehört. Klick mich


    AKK hat den Vertrag ihres langjährigen Vertrauten und Chefberaters Nico Lange kurz vor der Wahl entfristet.

    Egal wer die Wahl gewinnt, der Typ hat weiter eine Führungsposition inne und bekommt ein hübsches Gehalt.

    Wenn man SPON glauben mag, glänzte er nicht gerade mit Fachwissen und Organisationstalent. Hinzu auch eher ein Charakter, den man nicht zu seiner Party einlädt.


    AKK gehörte noch eher zu den unauffälligen Personen in der CDU.

    Jetzt hat sie es geschafft das Bild der CDU in der Öffentlichkeit noch weiter zu schädigen. Hoffentlich springen deswegen noch ein paar potenzielle Wähler ab.

    :huh:

    Wieso Hartz4?

    Es geht um die Forderung der Linken Sanktionen zu streichen.

    Solche Punkte gehören zur Wahlentscheidung, weswegen man es hier diskutieren kann.

    Ist mMn hier genauso richtig/falsch plaziert wie bei den Threads "Sozialstaat" oder "Die Linke".

    Wie soll man das bitte abgrenzen?

    Flo78  Twilight  Imperator Bob


    Danke zu euren Meinungen bzw. persönlichen Erfahrungen beim Thema "Sanktionen".


    Ich möchte versuchen auf einzelne Punkte einzugehen. Wie in meinem ersten Beitrag geschrieben, geht es mir konkret um die Sanktionen.

    Klar hängt da vieles dran, dennoch sollten wir versuchen das soweit es geht zu trennen. Ansonsten sind wir schnell bei der Diskussion Hartz4 doof vs Harzt4 super.


    Zuerst stelle ich beruhigend fest, dass 2 von euch Sanktionen per se nicht ablehnen. Immerhin ist dies eine zentrale Forderung der Partei Die Linke.


    Ich stimme zu, dass die Vollverweigerer nur zu einem eher geringen Teil vorhanden sind.

    Dennoch sind Sanktionen aus Gerechtigkeitsgründen allen anderen gegenüber wichtig. Und sind wir doch mal ehrlich, ein wenig Druck ist nicht verkehrt und hat noch niemanden geschadet.

    Gehört in der Berufswelt auch dazu (welcher Arbeitnehmer oder auch Schüler hat denn keinen Druck?).


    Das das ganze System optimiert werden könnte, würde ich sofort unterschreiben.

    Aber nur weil ein Teil dieses Systems falsch handelt, kann ich doch als Partei Die Linke nicht die Abschaffung von Sanktionen fordern.

    Vielmehr sollte der Hebel woanders angesetzt werden, nämlich an den "schlechten" Mitarbeitern der Agenturen und dem Einsatz von sinnvollen Maßnahmen.


    Passgenaue Maßnahmen zu finden, ist nicht leicht. Als Leistungsbezieher muss man vielleicht in den sauren Apfel beißen und Dinge mitmachen, die für einen nicht so optimal sind.

    Wie überall gibt es bei den Agenturen gute und schlechte Mitarbeiter. Die einen haben selber Druck, einen schlechten Tag oder sind unfähig. Soll nichts entschuldigen, diese sind erstmal auch nur Menschlich.

    Ist man diesen als Kunde wirklich ausgeliefert? Gibt es keine Vorgesetzten oder Schiedsstelle, die man involvieren könnte?

    Und wenn nicht: Am Ende bekomme ich das Geld von denen, ob im Einzelfall bezüglich des Kunden immer "richtig" entschieden wird, steht auf einem anderen Blatt.


    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Gründe für die Arbeitslosigkeit, trotz dem Willen arbeiten zu gehen, häufig bei einem selbst liegen.

    Wenn jemand in der hier angesprochenen "50. sinnlosen Maßnahme" gesteckt wird, stellt sich doch die Frage, woran es liegt, dass nach 50 Maßnahmen immer noch kein Job in Sicht ist.

    Keine Bereitschaft mal umzuziehen? Mangelnde Fähigkeiten? Probearbeiten? Verdienst?

    Sorry, das System ist nicht perfekt, darf aber auch nicht als Sündenbock für alle Betroffenen herhalten. Der Wunschjob zwei Straßen weiter ist utopisch.


    "Interessant" fand ich die persönliche Erfahrung von Imperator Bob

    Einzelfall oder doch Fehler im System?

    Betrachtet man nur diesen Fall, dann liegt der Fehler klar bei der Mitarbeiterin der Agentur. Auf dem Papier hat sie vielleicht richtig gehandelt, weil es gab ja nur eine mündliche Zusage.

    Solche Situationen gehören aber mit Sinn und Verstand bewertet. Das kann man bestimmt optimieren, ohne das Instrument der Sanktionen zu verteufeln.

    Ich habe es gestern endlich geschafft The irishman zu schauen.

    Kann meinen Vorrednern hier nur zum Teil zustimmen.


    Al Pacino und Robert de Niro, dazu noch Joe Pesci. Was braucht ein Mafia-Film schon mehr? Dann noch nach einer wahren Geschichte, die ich noch nicht so auf dem Schirm hatte. Eigentlich optimale Voraussetzungen.

    Schauspielerisch gibt es nichts auszusetzen, es macht einfach Spaß den Schauspielern bei der Arbeit zuzusehen.


    Der Film dauert 3,5h und hier mMn schon der Knackpunkt. Er ist nicht zu lang, eigentlich ist er mindestens 30 Minuten zu kurz.

    Es gab leider einige Stellen, die viel zu kurz dargestellt wurden.

    Frank verlässt seine Frau, die Kinder sind aber regelmäßig bei ihm? Wie steht seine Exfrau zur Trennung? Sind diese geschieden? Wie sieht das Familienleben aus? Warum ist das Verhältnis zu seiner einen Tochter so schlecht? Was weiß sie über den Vater?...

    Sehr schwammig erzählt...

    Zweites Beispiel:

    Hoffa kommt aus dem Knast und will "seine" Gewerkschaft zurück übernehmen. Wie geht das? Wird er gewählt? Wer unterstützt ihn? Warum hat er das "Recht", an der Spitze zu sein.

    Wieder sehr schwammig erzählt.


    Das zog sich im Prinzip durch den ganzen Film. Immer wieder fehlten Informationen, um die Situation als Zuschauer besser beurteilen zu können.


    Mit Wohlwollen 6/10.


    Edit:

    Noch ein drittes Beispiel.

    Wie wurde Frank zum eiskaltem Killer?

    Die einzige Erklärung im Film: Er war ja Soldat und wisse, wie das funktioniert, z.B. mit Kriegsgefangenen mal eben abknallen.

    Soldat sein trifft auf Millionen Menschen zu. An Kriegsverbrechen beteiligt oder zumindest gesehen sind immer noch genügend.

    Die Ursache der Gewalt liegt zu einem großen Teil in seiner Kindheit. Schenkt man dem Wikipedia-Artikel glauben, musste er von seinem Vater aus gegen andere Kinder boxen. Diese Kinder waren in der Regel ein paar Jahre älter als er. Wenn Frank verlor, gab es Ohrfeigen.

    Sowas prägt ein Kind und macht mit Sicherheit anfälliger für Gewalt. Wird im Film aber nicht thematisiert.