Beiträge von Gaius Bonus

    Ich habe sehr viele Kindheitserinnerungen an Andi Brehme. Natürlich das WM Finale, aber auch sehr viel aus der Zeit in Kaiserslautern. Gar nicht so an die Bilder, diese sind mittlerweile sehr verschwommen, an die Emotionen und Gefühle erinnere ich mich jedoch noch so stark als sei es gestern gewesen. Er war einer der wenigen Stars, denen man glauben konnte, was sie sagten.

    Durchaus legitim, warum auch nicht. Doch für beide Annahmen, deine wie meine, kann es keine belegbaren Beweise für die Richtigkeit geben.

    Aber deine Grundannahme ist ja schon falsch. Aus einer falschen Aussage kann nichts richtiges folgen. Wenn man ein Jahr lang täglich Schmerzmittel nimmt, bekommt man Kopfschmerzen durch den Medikamentenmissbrauch. Und wahrscheinlich bleibende Nierenschäden.

    Grundsätzlich ist der Rückzug aus der Stadt besser als sich auf eine vielleicht monatelange Kesselschlacht einzulassen. Wie wichtig die Stadt jetzt strategisch betrachtet wirklich ist, kann ich nicht beurteilen. Die Medien übertreiben da auch immer sehr stark. Meistens gab es dann lediglich Frontverschiebungen weniger Kilometer.


    Bei der Munitionsproduktion fragt man sich doch immer, wo die eigentlich statt finden soll. Es stehen überall leere Fabrikgebäude herum, ich habe jedoch noch keine einzige neu gegründete Munitionsfabrik gesehen. Auch in den Stellenangeboten der Zeitungen und gängigen Jobbörsen habe ich noch nie Anzeigen dazu gesehen. Die ganze Welt sucht momentan Personal, aber in dieser Richtung anscheinend niemand. Also woher solls kommen.

    Also ich bin gegen eine "Dienstpflicht". Sowas sieht das GG gar nicht vor, was soll das überhaupt sein?


    Außerdem hat Deatheye schon richtig angemerkt, dass man ja jeden irgendwie zu irgendeinem Zweck im Kriegsfall gebrauchen könnte. Sogar Frauen. Ich habe einen Hörschaden, also kam ich zur Artillerie.


    An eine Umsetzung in der Form, wie wir es von früher kennen, glaube ich nicht. Es wurde alles abgerissen und Personal wird man zu den Löhnen im öffentlichen Dienst wohl kaum finden. Ich denke da eher an so eine moderne Form der Landwehr, also das die Leute zu Hause bleiben und sich sich dann auf Kreisebene regelmäßig treffen und fortbilden. Wer dann Lust hat, sich zu spezialisieren, kann dann immer noch an zentralen Orten ausgebildet werden.


    Beamte müssen z. B. in vielen Ländern regelmäßig an Brandschutz und erste Hilfe Übungen teilnehmen. Das könnte man auf Wehrübungen erweitert.

    Ach komm, nach der Argumentation kann es niemals irgendein Kriegsverbrechen geben. Der Schütze wird immer sagen "für mich hat es so ausgesehen als ob sie bewaffnet gewesen wären" oder "ich habe mich bedroht gefühlt".

    Doch, schon. Vergewaltigungen, Enthauptungen, Leichenschändung, Folter usw. sind leicht nachweisbare Kriegsverbrechen. Hat die Hamas ja alles freudig betrieben. Kommt das vor Gericht, kann man sowas nun mal schlecht abstreiten. Das kann man doch kaum mit dem genannten Fall vergleichen. Ja, die haben eine weiße Fahne dabei gehabt. Macht der Feind ebenfalls regelmäßig, die benutzen auch Krankenwagen für ihre Zwecke.


    Es gab in der Vergangenheit ähnliche Fälle und dabei ist meistens keine Verurteilung erfolgt, weil die Beweispflicht nicht umgekehrt werden kann. Aber ich bin gespannt, ob man davon nochmal was hört.

    Äh, ich glaube das ist nicht möglich.

    Das sind spielmechanisch zwei komplett unterschiedliche Systeme (an denen extrem viel hängt nicht zuletzt die Ki) für ein und das selbe. Als Entwickler müsstest du dafür zwei spiele zum Preis von einem entwickeln. Das ist auf sehr vielen Ebenen nicht machbar.

    Ich habe auch keine Ahnung, wie man das jetzt umsetzen könnte. Es wären dann wahrscheinlich zwei verschiedene Versionen, die jeweils den vollen Preis kosten würden. Die rote und die blaue Version eventuell. Den Pressewirbel hätten sie damit allerdings sicher.

    Ob es verhältnismäßig ist, bestimmt nicht. Aber war der Abwurf der 2. Atombombe auf Nagasaki verhältnismäßig? Man könnte argumentieren, es war eine Botschaft an alle, nicht nur an Japan, dass jeder Angriffskrieg mit der absoluten Vernichtung endet. Also eine absolute Abschreckung.

    Vorsätzlichkeit ist hier der Knackpunkt. Die Briten und USA haben die deutsche, österreichische und japanische Zivilbevölkerung vorsätzlich durch ihre Bombenangriffe vernichtet. Das war ihr bewusstes Ziel, dazu wurden perverse Taktiken wie der Feuersturm eingesetzt, also eindeutig Kriegsverbrechen. Diesen Vorsatz sehe ich momentan im heiligen Land nicht und deswegen halte ich es auch für abwegig Begriffe wie Völkermord in den Mund zu nehmen.


    Natürlich müssten einzelne Kriegsverbrecher beider Seiten bestraft werden, in der Realität wird das leider kaum umgesetzt. So lange, wie die heiße Phase läuft eh erstmal nicht, weil das die Moral der Truppe schädigen könnte. Man nimmt solche Leute erstmal raus und stellt sie ruhig.


    Diesen Vorfall mit den erschossenen Geiseln würde ich gar nicht pauschal als Kriegsverbrechen beurteilen, ohne Hintergründe zu kennen. Das ist eine unheimlich schwierig zu erfassene Situation. Wenn da jemand sagt, ich habe die Situation anders wahrgenommen und versehentlich geschossen, ist es juristisch sehr schwierig das Gegenteil zu beweisen. Glücklich wird derjenige wahrscheinlich nicht mehr in seinem Leben, auch ohne Bestrafung.


    Erinnert mich an dem Todesfall von Maurice Rose. Es konnte niemals aufgeklärt werden, ob das ein Versehen oder Kriegsverbrechen gewesen sei.

    Ein Land von der Größe und Wirtschaftskraft wie Deutschland muss normalerweise immer in der Lage sein, sich alleine gegen den Russen verteidigen zu können. Würde mich niemals auf Polen, Franzosen und US-Amerikaner verlassen. Die hassen uns doch und man kann es ihnen ja auch nicht übel nehmen. Die Nato ist in den letzten Jahren ein sehr fragiles Gebilde gewesen und zum Spielball und Druckmittel von Demagogen geworden (Erdogan). Man sollte eher darüber nachdenken, sich in Zukunft von solchen "Verbündeten" zu verabschieden und neue Bündnisse zu schließen.


    Wenn man heute wieder Atomwaffen braucht, um Sicherheit zu haben, dann ist das eben so. Eine jährliche Parade abhalten und schön zeigen, was man alles tolles hat. Und ruhig den russischen Botschafter dazu einladen.

    Es ist doch lediglich der Hinweis, tut endlich mal etwas oder es könnte in der Zukunft etwas Schlimmes passieren.


    Freundlich formuliert die USA das bereits seit 20 Jahren, die CDU Regierung hat diese Aufforderung 16 Jahre lang ignoriert. Das ist gefährlich, frech und dreist gewesen. Das der Ton langsam mal rauer wird ist völlig verständlich, weil sonst kapiert es ja anscheinend kein Politiker in Deutschland.


    Es kommt natürlich viel billiger sich jetzt über die Ausdrucksweise berechtigter Kritik aufzuregen und ansonsten nichts zu tun. Ein bisschen den Moralapostel spielen, machen wir ja besonders gerne.

    Man könnte wahrscheinlich schon moderne Szenarien darstellen, wenn man es wollte. Auf Kompanie Ebene kann ich mir das sogar gut vorstellen. Schlachten könnten ja auch unterteilt werden, in verschiedene Kämpfe um Knotenpunkte wie Brücken und wichtige Stellungen. Im Grunde nichts anderes wie Company of Heroes mit Weltkarte, Aufbau und Diplomatie. Ich glaube allerdings nicht, dass man sich an das dritte Reich heran wagen wird.

    Oh bitte nicht. Das wäre für mich ein absoluter Rückschritt. Ich finde das strategische Platzieren und Taktieren auf der Kampagnen-Karte absolut innovativ.

    Vielleicht auch einfach mal dem Kunden die Wahl lassen. Beide Kartentypen einbauen und wählbar machen.

    Ich verstehe auch die USA und die westlichen NATO-Staaten nicht. Es fühlt sich an, als werfe man derzeit die Ukraine unter den Bus, um Putin an den Verhandlungstisch zu bekommen.

    Es tobt gerade ein erbitterter Wahlkampf in den USA, dessen Ausgang die politische Entwicklung des Landes extrem beeinflussen wird. Da kommt es nicht gut, gegen den Willen der Bevölkerung unendliche Milliarden in einen Krieg zu versenken, der über Jahre festgefahren scheint. Währenddessen ist die eigene Infrastruktur marode und dieses Geld fehlt halt im eigenen Land an allen Ecken und Enden.

    Die Kämpfe müsste man dann eher so wie in Company of Heroes darstellen. Möglich ist es. Ich würde generell auch gerne wieder auf eine Kampagnen Karte wie in Shogun und Medieval zurück, fand das damals deutlich angenehmer zu spielen. Es muss jedenfalls etwas neues passieren, wenn man die Serie noch irgendwie retten will.

    Ich frage mich, wie viel Gewinn ein Titel, der hauptsächlich in China oder Indien Erfolg hat, abwirft. Die zahlen doch nicht unsere Steam Preise, oder? Werden da Spiele überhaupt im klassischen Sinne offiziell gekauft?


    Und auch wenn es sich finanziell lohnen mag, für die weltweite Reputation und das Ansehen des Entwicklers ist der westliche Markt immer noch mit am Wichtigsten.


    Ich glaube, dass dies auch gerade ein Grund für das schwache Abschneiden der letzten historischen Titel ist. Man hat sich ja nur noch auf Asien konzentriert.

    Ich habe mich auch für ein Mittelalter Szenario ausgesprochen. Die Fragen zu neuen Spielefeatures finde ich sehr interessant. Das aber überhaupt nach so Dingen wie HDR und GoT gefragt wird, irritiert mich irgendwie. Das ist ja quasi wie Warhammer nur in grün. Davon gab es die letzten 10 Jahre so viel, das müsste der Entwickler doch eigentlich von vorn herein ausschließen.


    Bei mir wurde auch explizit nach Szenarien gefragt, die den Schwerpunkt auf eine Kultur legen, wie Osmanisches Reich oder Byzanz.

    Carol and the End of the World


    Eine Animationsserie bei Netflix. Die Story knapp zusammen gefasst: Komet rast auf die Erde zu und alle wissen, dass in sieben Monaten die Welt untergehen wird. Die Serie ist außergewöhnlich. Sie ist ziemlich langweilig und wirklich gut. Das klingt erstmal gegensätzlich, ist jedoch tatsächlich der Fall.


    Da der unvermeidliche Tod nahe ist, sind fast alle Menschen auf der Erde dabei zu feiern, saufen und zu konsumieren. Jeder möchte noch die schönen Dinge erledigen, die er sich vorgenommen hat. Die Protagonistin Carol ist dagegen ein sehr langweiliger und introvertierter Mensch. Offensichtlich leidet sie auch unter einer mittelschweren Depression. Da jeder Tag für sie schon immer emotionslos und eine Qual war, hat sie keine Angst vor dem Sterben und lebt ihren Alltag weiter. Sie geht sogar weiterhin in einem völlig langweiligen Büro arbeiten und lernt dort dann mit der Zeit ein paar gleichgesinnte Menschen kennen, die alle ebenfalls lieber den Alltag leben als etwas außergewöhnliches zu machen.


    Carol, mit ihren großen traurigen Augen, wächst dem Zuschauer im Verlauf der Serie ziemlich ans Herz. Man leidet mit ihr, man möchte sie einfach mal umarmen. Die Serie ist tiefgründig und zeigt einen sehr realen Einblick in die Gefühlswelt der Menschen, die nicht so in der Mitte der Gesellschaft wahrgenommen werden und die oft alleine und vergessen bleiben.


    Es lohnt sich trotz des langweiligen Spannungsverlauf dran zu bleiben.

    Die haben jetzt allesamt, 4 Generationen, den deutschen Pass beantragt, weil sie so gegen Trump sind und sich mit dem Gedanken tragen, wenn er wiedergewählt wird und zu viel Mist baut aus den USA wegzugehen und nach Deutschland zu kommen.

    Zeig denen mal bitte eine aktuelle Lohnabrechnung, dann drehen die meistens sofort wieder um. Die denken doch man sei mit 25-30% Abzügen dabei.


    Ich glaube momentan noch nicht so ganz, dass Trump juristisch zur Wahl zugelassen wird. Falls ja, 50/50 Chance. Der Ukraine Krieg würde unter seiner Führung wahrscheinlich deutlich schneller beendet werden. Entweder dreht er den Hahn komplett zu, dann ist das Land nicht mehr lange zu halten, oder er scheißt voll auf die Russen drauf. Je nach Laune. Kann man nicht vorhersagen.