Beiträge von Gaius Bonus

    Was ist denn aus diesem ominösen Topf geworden, aus dem sich Schulen bedienen dürfen, aber kaum tun.

    Fördergelder gibt es nur für Räume, die nicht belüftet werden können (z.B. weil sie keine Fenster haben). Nicht belüftbare Räume sind aber als Unterrichtsräume verboten. Darum können diese Gelder gar nicht abgerufen werden.


    Hat zwar mit Covid nur bedingt zu tun, aber irgendwie war da was mit Digitalpakt..... :grübel:

    Das Geld aus dem Digitalpakt darf nur für den Kauf von Geräten benutzt werden und ansonsten für keine weiteren Kosten. Die "Karl May Schule" kann sich also 1500 Laptops bestellen, irgendwann stellt dann die Spedition Müller einen großen Haufen auf dem Pausenhof ab. Dann kommt ein Lehrer und packt alle aus und verteilt die Geräte an Personal und Schüler, dafür bekommt er eine halbe Stunde Arbeitszeit angerechnet, mehr Entlastungstunden gibt es für solche Aufgaben nicht. Die ersten 30 Geräte sind dann nach einer Woche nicht mehr einsatzfähig und das geht dann immer so weiter.... Wartungszeit für alle 1500 Geräte pro Woche: maximal eine halbe Stunde. Letzten Endes verzichtet man also lieber auf das Geld.

    Gerade Anruf einer Kollegin bekommen, mit der ich noch am Freitag zusammen Unterricht hatte. Sie ist auch positiv, wie auch ihre gesamte Familie. Sie liegt seit gestern mit 38,5 flach. Ist Anfang Dezember geboostert worden. Wie auch ihr Mann. Mein subjektiver Eindruck ist, dass das Boostern jedenfalls keine Ansteckung verhindert.

    Der Booster verhindert weder Infektion noch Krankheit, sondern verringert lediglich die Wahrscheinlichkeiten, wie ein Airbag oder Anschnallgurt. Auch ich bin trotz Booster krank geworden. Die Impfungen wurden nie für Delta oder Omikron entwickelt, sondern für die Alpha Variante.


    Hinzu kommt, dass gut sitzende FFP2 Masken laut RKI das Infektionsrisiko für 10 Minuten fast gegen null senken. Keine Schulstunde dauert natürlich nur 10 Minuten, bei uns ist man normalerweise 90 Minuten gemeinsam ohne Pause im Raum, da hilft dann eine durchgefurzte Maske auch nicht mehr wirklich gut.


    Allerdings ist das mit der Schutzausrüstung eh ein schwieriges Thema:Bei meinem Arbeitgeber war ein Teil der Masken (chinesische Fabrikation) die weiblichen Kolleginnen zu groß, ein anderer war für die männliche Belegschaft zu klein. Mittlerweile gibt es Masken, die so ein Zwischending sind.

    Deswegen gibt es in jedem größeren Betrieb Handschuhe oder Sicherheitsschuhe in zwei verschiedenen Ausführungen, für jeweils Männlein und Weiblein. Das ist jetzt kein Hexenwerk.

    Aufgrund der hier immer wieder geschilderten Probleme an Schulen, u.a. mit der Beschaffung von Luftreinigern, denke ich auch, dass die Mehrzahl der Schulverwaltungen mit der Beschaffung von Schutzausrüstung heillos überfordert wäre.

    Das Problem mit den Luftreinigern ist, dass diese nur in Räumen ohne Fenster finanziert werden. Räume ohne Fenster sind Abstellkammern und als Unterrichtsräume nicht erlaubt. Finde den Fehler.

    Die Erfahrungen hier, also infiziert und nicht krank, waren bisher ähnlich, oder?

    Bei mir waren die ersten Symptome nach dem ersten positiven PCR-Test (hatte insgesamt drei Stück machen müssen) erst nach 10 Tagen da und dann auch recht eindeutig und nach dem 14. Tag wieder vorbei. Das war auch bei zwei anderen Kollegen ähnlich, die Symptome beginnen wohl häufig erst 10 Tage nach der ersten Nachweisbarkeit. Deswegen wahrscheinlich auch die verkürzten Quarantäneregeln, denn die meisten Menschen werden den ersten Test zu Beginn der Symptome machen und nicht bereits 10 Tage vorher. Für Angestellte, die sich täglich auf der Arbeit testen müssen, ist das allerdings wenig durchdacht und wurde bestimmt wieder einfach nur vergessen.


    Sechs- bis Fünfzehnjährige dürfen auch nur eine medizinische Maske tragen. Hintergrund ist neben dem vermutlichen Fehlen passender FFP2-Masken (oder derren fehlender Bereitstellung) der Umstand, dass die Schüler sich mindestens dreimal die Woche testen lassen müssen.

    Ja, wahrscheinlich eher die Weigerung passende Masken zu bestellen, denn bei der Stückzahl (12 Mio. täglich) wäre es kein Problem, einen Hersteller zu finden. Gibt ja schließlich auch passende Kleidung für Kinder jeden Alters.


    Bei uns ist das mit dem Testen übrigens nicht so. Unsere Schüler (NRW) müssen sich überhaupt nicht testen lassen, sondern es reicht aus, wenn diese sich lediglich selbst testen, was natürlich im Endeffekt völliger Mumpitz ist, weil die Tests ja nur bei korrekter Anwendung aussagekräftig sind.

    Ob konsequent kontrolliert sei mal dahingestellt, aber in Sachsen hatte man in den Öffis als erstes die FFP2-Pflicht.

    Ich habe gerade mal nachgeschaut:
    Anpassung der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung beschlossen


    Sollten die Inhalte auf der Seite stimmen, dann gibt es in Sachsen keine generelle FFP2 Pflicht in den Öffis, sondern lediglich für Personen über 16-Jahren. Es kann also vorkommen, dass gerade zu den Stoßzeiten fast niemand im Bus eine FFP2 Maske trägt.


    Ist so, richtig gedacht.

    Laut dem Bayerischen Rundfunk existiert in Bayern ebenfalls nur eine Teilpflicht für über 16-Jährige.

    Nee, in der Bahn muss man halt medizinische Masken tragen (also OP-Maske reicht), aber überall sonst wo gilt FFP2-Pflicht. Sofern es richtig ist, dass FFP2 besser schützt als OP, macht diese Regelung Null Sinn.

    Da Schulkinder normalerweise auch den Bus benutzen, gibt es keine FFP2 Maskenpflicht in Bussen. Das würde ja gegen die Covid19 Grundregel Nummer 1 verstoßen, die jeglichen Schutz für Schulkinder unter Strafe stellt. Außerdem kosten Masken Geld, womit wir bei Grundregel Nummer 2 wären: Alles, was Geld kostet, ist verboten.

    Der Schulstart lief hervorragend bei uns. Stand heute, haben wir über 40 positive Selbsttest in drei Tagen angesammelt. Gestern mit einem coronainfizierten Schüler die Halbjahresnoten unter vier Augen besprochen.........bis jetzt sind meine Selbsttest noch negativ. Mal gucken, was die Tests in den nächsten vier Tagen aussagen werden. Ich glaube, kurz- bis mittelfristig werde ich mir Corona wohl noch einfangen.

    Ich werde mich bald wohl bereits das zweite Mal innerhalb weniger Wochen im Dienst infiziert haben, musste heute ohne Abstand und ohne Sicherheitskleidung 27 Personen in einem kleinen Miniraum durchtesten. Und zwar mit Antigentests, deren Wirksamkeit laut Paul Ehrlich Institut bei 0-25% liegt. Also völlig sinnloses Risiko, welches wohl kein Mensch bei klarem Verstand so befehlen würde.


    In Hagen protestiert eine Schülerin öffentlich gegen die fehlenden Coronamaßnahmen in den Schulen, indem sie den Unterricht draußen auf dem Schulhof bei eisiger Kälte verfolgt. War gerade im WDR zu sehen, wörtlich sagte sie: "Ich halte mich an alle Hygieneregeln. Es gibt viele Kinder wie mich. Aber es gibt auch solche, die sind nicht geimpft und halten sich nicht an die Regeln. Und mit denen setze ich mich nicht mehr zusammen in einen Raum.“


    Oder noch krasser: "Nun allerdings werden wir wie ein Lamm zur Schlachtung in die Schule geschleift, damit wir alle durchseucht werden.“

    Angst vor Corona - 13-Jährige wird draußen unterrichtet - wp.de


    Es ist unverzeilich, dass es nach zwei Jahren immer noch keine zentrale Schule für Distanzunterricht gibt, zu der sich vorerkrankte und erkrankte Schüler von zu Hause aus zuschalten können, obwohl hunderte Lehrerinnen aktuell zu Hause sitzen, da sie schwanger sind und das Schulgebäude nicht betreten dürfen.

    Ich habe zu Weihnachten den Landwirtschaftssimulator 22 geschenkt bekommen. Hatte ich mir jetzt zwar nicht gewünscht, im Mehrspielermodus mit vier Leuten macht aber sehr viel Spaß. Die Detailtiefe ist wirklich außerordentlich liebevoll, viele namenhafte Hersteller sind vertreten, sogar heimische Firmen wie Claas. Dazu gibt es noch eine größere Moddingszene. Da ich der dümmste Bauer bin, habe ich natürlich auch die dicksten Kartoffeln.

    UG:CW ist ein taktisches Strategiespiel, welches sich Elemente aus der Total-War-Reihe abgeschaut hat (kein Wunder, da der Lead Designer Mods für Total-War-Spiele entwickelt hat), und ist vom Setting her im Amerikanischen Bürgerkrieg angesiedelt.

    Ich überlege bereits seit Jahren, ob ich mir mal Ultimate General zulegen sollte. Das Szenario ist immer eine gelungende Abwechslung zu den Standardstrategiespielen, die sich entweder mit den Römern oder dem zweiten Weltrieg beschäftigt. Zum Civil War gibt es nicht so viel, Sid Meiers Gettysburg fand ich persönlich nicht so gut und North and South ist jetzt ja doch schon etwas eingestaubt. Die Graphik würde mich nicht stören. Abgehalten hat mich bisher der Umstand, dass ich die Darthmods eigentlich immer nur kurz angespielt hatte, da es deutlich bessere Alternativen gab. Für mich waren die Darthmods immer zu bunt, der Spielfluss zu schnell und auch völlig überladen.


    Wie sieht es in Ultimate General eigentlich mit der Modverfügbarkeit aus?

    Und zum arbeiten: es wird hier strikt nach Männer / Frauenjobs getrennt; kann man in den Arbeitsstätten auch so einstellen. Männer dürfen alles und Frauen eben nur Berufe wie Marktfrau, Lagerverwaltung oder auf dem Feld arbeiten. Bäume fällen oder Schmiedearbeiten ist was für echte Kerle.......

    Sehr gewagte Trennung. Vom Spielhintergrund aus betrachtet eigentlich nicht unbedingt notwendig, oder? Ansonsten sieht das Spiel wirklich interessant aus. Eine Multiplayerfunktion wäre für mich allerdings wichtig.

    Dieses Luca-Dingens kenne ich auch nur vom einchecken im Biergarten. Sehe schon: auch hier völlige Fehlplanung seitens der Verantwortlichen in den Ministerien. Kann man ja nach 2 Jahren auch nicht erwarten.

    Da kann ich auch noch ein aktuelles Beispiel hinzufügen. In NRW ist ja der Liefervertrag mit Siemens bezüglich Antigen Schnelltests für öffentliche Einrichtungen ausgelaufen. Die Siemens Tests haben laut Paul Ehrlich Institut bei korrekter (!) Anwendung eine Trefferquote von 75%. Jetzt hat das Land als Nachfolge die Tests eines chinesischen Herstellers mit dem Namen Wantai bestellt, deren Erfolgschance beim Paul Ehrlich Institut mit 0-25% angegeben wird.

    Lol was geht hier ab, normalerweise antworten Politiker einfach irgendwas mit Blabla

    Habe mir die PK auch angesehen. Für Wieler und Lauterbach trifft das zu. Beide scheinen sehr gut informiert und erfrischend ehrlich zu sein.


    Bei Prof. Dötsch ist das komplett anders. Er war ein Coronaleugner der ersten Stunde, es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man so jemanden in ein Expertengremium einladen konnte. Seit Beginn der Pandemie fordert er öffentlich die Durchseuchung der Jugendlichen, Kinder und jungen Erwachsenen und wiederholt ständig seine Lügenmärchen, dass Kinder ja nicht an Corona erkranken können, obwohl Studien und zahlreiche Beispielfälle das mittlerweile widerlegt haben.


    Auch Studien hat er unter falschen Voraussetzungen selbst durchgeführt, was erst vorgestern wieder zu lesen war. Spätestens wenn Omikron die Mehrheit der Fälle übernommen hat, wird er wahrscheinlich alles versuchen, um zielführende Maßnahem zu boykottieren.

    Seit gestern kann man im Battlenet die Ankündigung eines neuen Patches für D2R lesen. Angekündigt werden unter anderem nicht nur neue Runenwörter für die Ladder (damit hatten wir alle ja gerechnet), sondern auch diverse Balanceänderungen an Klassen, Söldnern und sogar Set Gegenständen. Da ich durch meine WoW-Zeit in Bezug auf Klassenänderungen durch Blizzard bis heute schwer traumatisiert bin, lässt mich diese Ankündigung nicht gerade in Jubel verfallen.


    Damals wurden brauchbare Skills häufig in völlig nutzlose Versionen verwandelt. Es gab eigentlich kein gesundes Mittelmaß, sondern nur brauchbar und nutzlos. Ganze Equipzusammenstellungen wurden nach dem Patchen häufig zerschossen und man musste bei null anfangen zu farmen.


    Wollen wir mal das Beste hoffen.

    Ist finde es in Ordnung, wenn sich 3 x geimpfte nicht mehr testen müssen. Hier muß man eben abwägen zwischen einer Art Belohnung für die, die sich boostern lassen und der Tatsache, daß man damit möglicherweise viele wandelnde Überträger erzeugt; ist eine politische Entscheidung, ich kann´s nachvollziehen.

    Natürlich, mit Speck fängt man Mäuse, aber warum nimmt man die dümmste Belohnung, die einem aktuell einfällt und die wahrscheinlich in ein paar Wochen bereits wieder zurück genommen werden muss? Es gibt so vieles und sinnvolleres, was man als dauerhafte Belohnung hätte nehmen können. Wir haben bei uns letzte Woche ein halbes Dutzend dreifach geimpfte Personen mit Schnelltests heraus fischen können. Ohne diese Maßnahme hätte es wahrscheinlich 30-40 weitere Ansteckungen gegeben.

    Sorry, aber der Begriff ist jetzt nicht weit weg von Lügenpresse oder GEZ-Hure. ;)

    Es kann aber doch nicht die Aufgabe des WDR sein, Texte des RKI falsch abzuschreiben, damit sie zufällig immer genau inhaltlich den Standpunkt wiedergeben, den die Regierung gerade auch vertritt.

    Möglichst positiv klingen und keine negativen Weisheiten verkünden, sonst räumt die AfD bei der nächsten Landtagswahl ab.

    Dies ist an sich auch völlig legitim, so lange man keine Fakten verfälscht. Mittlerweile wurde diese Grenze aber deutlich überschritten.


    Tja, noch ein schönes Geschenk der letzten Regierung: Lauterbach in den tagesthemen: "Wir haben zu wenig Impfstoff" | tagesschau.de

    Und das, nachdem NRW-Gesundheitsminister Laumann gestern im WDR stolz verkündete, man werde in Zukunft bereits nach vier Wochen boostern. Man kann sich wirklich nur noch fremdschämen über so viel Inkompetenz.


    Oder was soll der Schwachsinn mit der befreiten Testpflicht? Gestern beschlossen, gleichzeitig breitet sich die neue Variante weltweit mit rasender Geschwindigkeit aus. Der Beschluss soll erstmal „nur für zwei Monate“ gelten. Sehr vorausschauend.

    Genau dafür fehlt mir das Verständnis, müsste doch mittlerweile wirklich bei jedem angekommen sein, was die Impfstoffe können und was nicht. Wie du bereits geschrieben hast, wurde das am Anfang wirklich schlecht kommuniziert, aber zum heutigen Zeitpunkt muss man es ja fast schon falsch verstehen wollen.

    Gestern Abend traten wieder verschiedene Politiker vor die Kamera, z.B. Stephan Weil, der lauthals verkündete, dass geboosterte Personen sich in Zukunft doch nicht mehr testen bräuchten, da sie einen sehr hohen Schutz davor hätten, sich anzustecken.


    Laut aktuellem Stand soll dieser Ansteckungsschutz ja irgendwo zwischen 25-35% liegen, wahrscheinlich eher weniger. Dies dem Volk öffentlich als sehr hohen Schutz zu verkaufen, welcher jegliche Sicherheitsbestrebungen außer Kraft setzen könnte, ist doch fahrlässig. Die Leute hören sowas im NDR, WDR und MDR und diese Botschaft wird dazu führen, dass noch mehr Menschen erkranken und undbewusst andere anstecken werden.


    Natürlich kann man jetzt sagen, die Menschen sollen sich selbst über die Wahrheit informieren. Das ist allerdings sehr leichtgläubig und so funktioniert Kommunikationswissenschaft auch nicht. Gerade in den großen Staatsmedien erwarte ich, dass so ein Blödsinn nicht als Fakt unkommentiert präsentiert wird.

    Davon war nie die Rede, auch vor 1,5 Jahren nicht. Es wurde immer vom Schutz gegen schwere Auswirkungen gesprochen.

    Sogar auf den Seiten des Gesundheitsministeriums findet man diese falsche Behauptung wieder. Mal als Vergleich:


    "Die Studiendaten zeigten: Die Wahrscheinlichkeit, an dem Virus zu erkranken, war bei den COVID-19 geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern je nach Impfstoff um bis zu 95, 80 beziehungsweise 65 Prozent geringer als bei den placebo-geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern."

    Wirksamkeit und Sicherheit der Corona-Schutzimpfung | Zusammen gegen Corona


    Das ist um so bemerkenswerter, da das in der verlinkten Quelle des RKI so gar nicht drin steht. Hier einmal der als Quelle angegebene Text vom RKI:


    "Nach derzeitigem Kenntnisstand bieten die COVID-19-mRNA-Impfstoffe Comirnaty (BioNTech/Pfizer) und Spikevax (Moderna) sowie der Vektor-Impfstoff Vaxzevria (AstraZeneca) eine hohe Wirksamkeit von etwa 90 % gegen eine schwere COVID-19-Erkrankung (z. B. Behandlung im Krankenhaus) und eine Wirksamkeit von etwa 75 % gegen eine symptomatische SARS-CoV-2-Infektion mit Delta."

    RKI - Impfen - Wirksamkeit (Stand: 7.12.2021)


    Kann sich ja jeder selbst ein Bild darüber machen, ich finde das allerdings in unserer aktuellen Situation äußerst gefährlich.

    Nach der Diskussion über die Boosterimpfungen und BioNTecs´Anündigung, daß mögicherweise ein vierte Impfung nötig sein werde, hat sich jetzt eine neue Gruppierung innerhalb der Gesellschaft gebildet: die, die sich dreimal impfen und boostern lassen, weil es nötig sei, aber bei einem an Omikron angepassten Impftstoff genug haben und dann aus der Impferei "aussteigen" möchten und komischerweise dann die Argumentation der Komplettgegner übernehmen "ich laß mir doch nicht immer und immer wieder Zeug in den Arm spritzen, von dem ich nicht was, was da drin ist........"

    Ich hoffe, diese Argumentation wird uns jetzt nur temporär beschäftigen. Das war vor der Boosterimpfung schon mal eine Zeit lang mit niedrigen Inzidenzen ein beliebtes Argument, aber als dann die vierte Welle so richtig Rollte, haben sich die meisten doch von der Notwendigkeit der dritten Impfung überzeugen lassen. Wenn die Einschläge näher kommen, kann das schon den einen oder anderen überzeugen. Es ist halt schade, dass sowas anscheinend nur unter Druck funktioniert, ist aber so.


    Edit: MIT Omnikron zeichnet sich immerhin mal „nur“ ab, dass man als Geimpfter zwar infektiöser ist bzw. Man sich leichter ansteckt, aber die schweren Verläufe scheint man trotzdem so zu verhindern. Mir war das zwar nicht bewusst, dass man die Impfung immer verkauft hat als „Man kann sich nicht anstecken“ und nicht als „die Leute landen alle nicht im Krankenhaus“, letzteres ist ja das entscheidende für Lockdowns und Co.. Darauf sollte man dann vielleicht in Zukunft den Fokus legen bei Marketing und Co..

    Das ist eines der Hauptprobleme der gesamten Impfkampagne. Daran tragen natürlich einmal die Pharmafirmen die Schuld, weil sie auch bewusst gelogen und Testergebnisse geschönt haben. Diese Werte von 95% Ansteckungsschutz und mehr sind schlicht und ergreifend genau so wahr wie die Spritverbrauchangaben der Automobilbranche.


    Den anderen Teil der Schuld tragen die Politiker, die Erlasse und Verordnungen so gestalten, dass dem Volk suggeriert wird, die Impfung verhindere eine Ansteckung. Das habe ich am eigenen Leib erfahren müssen. Ich habe mich nicht testen müssen, obwohl alle um mich herum krank geworden sind. Die Coronaschutzverordnung sagt nämlich, wer geboostert ist und Kontakt zu Erkrankten hatte, braucht sich nicht zu testen, er darf einfach so weiterarbeiten. Ist doch völlig klar, was da für eine Botschaft bei den Menschen rüber kommt: Ihr braucht euch nicht zu testen, weil ihr als Geimpfte sicher seid.


    Ich habe mich freiwillig testen lassen und bin krank. Das Gesundheitsamt sagte mir daraufhin sofort, das sei völlig normal, denn der Booster schütze nicht gegen Ansteckung, sondern gegen einen schweren Verlauf. Da frage ich mich, warum hat man das nicht so auch in die Schutzverordnung geschrieben?


    Ich bekomme übrigens mittlerweile jeden Tag Anrufe von Vorgesetzten, Freunden und Verwandten, die sich nach meinem Gesundheitszustand erkundigen und nebenbei fragen, wie es denn überhaupt möglich sein kann, dass ich krank geworden bin, denn ich sei ja schließlich geboostert gewesen und hätte mich doch nicht mehr anstecken können. Die Reaktionen darauf sind genau so, wie du es beschrieben hast, viele zweifeln die Impfung als Betrug an.

    Also ich kenne jetzt Erfahrungsberichte von Lehrern aus Bayern: Die müssen dort in der Früh die Tests der Zöglinge überwachen und da kann es vorkommen, dass das Kind zu denen hinkommt mit positiven Testergebnis und der Frage: Frau/Herr Lehrkraft, schauen Sie mal, was soll ich machen?

    Das passiert jeden Tag, aber das ist ja noch der Glücksfall momentan. In Wahrheit sieht es so aus, dass haufenweise kranke Kinder in der Schule sitzen und negative Tests abgeben, bis sie dann nach mehreren Tagen einen positiven PCR Test haben.


    Das Testen in den Schulen mit Schnelltests birgt lediglich eine trügerische Scheinsicherheit. Auf die Siemens Tests kann man Leitungswasser kippen und sie zeigen ein völlig einwandfreies negatives Testergebnis an (natürlich probieren Kinder sowas aus). Die Schüler führen die Tests bei sich selbst aus. Fast niemand führt dabei den Test so durch, wie der Hersteller es vorgibt. Nach meinen Beobachtungen würde ich schätzen, dass locker 60-90% dieser Tests falsch ausgeführt werden.


    Das wird auch gut am Vergleich zwischen Grundschule und weiterführender Schule sichtbar. Wenn erkrankte Geschwisterkinder noch in der Grundschule sind, die in der Grundschule ja PCR-Pooltests machen, laufen die Großen in der Sekundarstufe meistens noch 2-3 Tage als offiziell negativ getestet hustend und niesend in der Klasse herum. Jeder weiß es, das Gesundheitsamt kann jedoch nichts dagegen tun, weil die Gesetzeslage eben so ist.