Beiträge von Norkzlam

    Wobei man sich schon fragen kann, ob der von den USA vorgeschlagene Ansatz, so viel wie irgend möglich, auch unter bewusster Inkaufnahme einer Schwächung der anderen Fronten, an einem Punkt zu konzentrieren um einen Durchbruch zu erzwingen, für die Ukraine besonders verlockend klang.

    Man wäre ein enormes Risikos eingegangen. Und im Falle eines Scheiterns hätte man ein Problem gehabt...


    Um etwas positives zu erwähnen. Die Ukrainer haben mittels eines Patriot Systems gestern wohl drei Su-34 abgeschossen, die mutmaßlich die Brückenköpfe südlich des Dnjepr hätte bombardieren sollen.

    Handelsblatt


    Endlich mal wieder gute Nachrichten. Mutmaßlich als Reaktion auf Nordkoreas Lieferungen an Russland hat Südkorea begonnen in großen Mengen 155mm Munition an die Ukraine zu liefern.


    An der Front sieht es weiter nicht gut aus. Es gibt Berichte, dass die Ukrainer nicht mehr in der Lage seien die Verteidiger von Awdijiwka adäquat zu versorgen.

    An den Flanken um Bachmut werden die UAF auch zurückgedrängt.

    US ‘out of money’ to help Ukraine: six key things to know about aid budget standoff | US Congress | The Guardian

    Politische Spielchen in Wahsington sorgen dafür, dass "kein Geld mehr da ist".

    Gleichzeitig scheint der Burgfrieden in der Ukraine brüchig zu werden. Zumindest wird jetzt öffentlich Kritik an Selenskyj geäußert.

    Vitali Klitschko: „Selenskyj zahlt für die Fehler, die er gemacht hat“ - WELT


    An der Front gibts es auch keine guten Neuigkeiten. Nach monatelangen Kämpfen ist Mariinka gefallen. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass der Westen die Sache abgehakt hat, und die Ukrainer letztlich einfach durch ausbleibende Unterstützung zu "Verhandlungen" zwingen will. Nur bin ich mir nicht sicher, ob Russland daran überhaupt Interesse hat. Da immer mehr Politker und bereits erste Staaten auf Distanz zur Ukraine gehen, könnte Putin darauf spekulieren, dass mittel- bis langfristig sogar noch deutlich mehr möglich ist als den Ukrainern den aktuellen Status Quo aufzuzwingen.

    144Hz sind ein Segen. Selbst wenn du die FPS im Game nicht erreichbar sein sollten. Du profitierst trotzdem im sonstigen Betrieb. Einfach mal mit 60Hz und anschließend mit 144Hz ein paar Fenster auf dem Desktop verschieben oder im Browser scrollen. Beim zocken profitierst du, auch bei niedrigen FPS von einer verringerten Eingabeverzögerung, weil der Bildschirm jetzt eben öfter als alle 16ms ein neues Bild anzeigen kann. Mit Free-/G-Sync dann, wenn es keine 144 FPS sind, eben immer sobald ein neues Bild bereit ist.

    Ich würde aber im Jahr 2023 keinen FullHD Monitor mehr kaufen. Ist ein bisschen anachronistisch. Die meisten modernen Spiele beherrschen Upscaling mittels FSR und/oder DLSS. Dadurch entfällt der Zwang unbedingt beim Spielen die native Auflösung erreichen zu müssen.

    VA-Panels sind gar nicht so schlecht. Schneller als IPS und besseres Schwarz.


    Zu den Frameraten:

    UFO Test: Framerates-text

    Hier gibt es eine Reihe von Tools zum Vergleichen.

    Ich habe die letzten Tage bei Netflix "Suburra eterna" geschaut. Geht um konkurrierende Familien in der kriminellen Unterwelt Roms. Aus der Beschreibung bei Netflix geht leider nicht hervor, dass es sich um eine Fortsetzung der mir bis dato unbekannten Serie "Suburra" handelt. Habe diese daher nicht gesehen, und würde stand jetzt das dafür verantwortlich machen, dass die Motivationen und Handlungen einzelner Chakratere für mich schwer nachvollziehbar waren. Außerdem habe ich jetzt natürlich massive Spoiler für die ursprüngliche Serie erfahren müssen.

    Ein weiterer Kritikpunkt ist das die Grundprämisse ziemlich hahnebüchen ist. In Rom brodelt es, das Volk ist aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage unzufrieden. Die Lösung ist offensichtlich. Es soll ein neues Stadion gebaut werden. Weil dann alle Probleme gelöst sind. Nun will jeder daran Geld verdienen, was zu Mord und Totschlag führt. Es gibt ne Menge Verrat und diverse Schießereien, bei denen jedoch, aufgrund massiver Plot-Armor, meistens nicht viel rumkommt.

    Teilweise ist auch nicht nachvollziehbar, wie in Wellblechhütten lebende Menschen, mal eine ganze "Armee" organisieren können, und dann im späteren Verlauf doch lieber wieder ohne jede Hilfe zu agieren.


    Der letzte Kritikpunkt. Es mag, auch angesichts des Titels, Absicht sein, aber die Handlung endet im nichts. Es gibt keinen richtigen Abschluss, eigentlich hat sich trotz aller Ereignisse über die acht Folgen nichts geändert.

    Ne. Fehlende Qualität gilt nicht als Ausrede. Sicher ist die Mannschaft nicht mehr so gut besetzt wie 2014. Aber wie von anderen schon angesprochen, oberer Bundesligastandard reicht vielleicht nicht für große Titel. Aber gegen Japan (Asano stürmt für den VfL Bochum, und ist damit einer von zwei oder drei Spielern aus einer europäischen Top 5-Liga), Österreich oder eine türkische B-Elf sollte das locker reichen.


    Aber gut. Mir sind stolze Deutsche, Fahnengewedel und Hymnengesinge eh suspekt. Von daher kann die Nationalmannschaft gerne so weitermachen.

    Meine Prognose ist die, das das Spiel eh niemals "fertig" wird.

    Ansonsten war die Argumentation am Anfang, dass man sich alle Inhalte auch wird erspielen können. Und das angeblich in relativ kurzer Zeit. Wobei ich mir das bei den Reaktionen zwischen den kleineres Raumschiffen und den ganz dicken Dingern kaum vorstellen kann, zumindest nicht, wenn die Ingame Wirtschaft halbwegs Glaubwürdig sein soll.


    Ich habe mein Investment in ein Starterpaket aber schon vor etlichen Jahren abgeschrieben und das ganze daher auch nicht weiter verfolgt.

    Die EU wird bis Anfang 2024 wohl höchstens 500.000 155mm Granaten liefern. Das das mit der Millionen nicht klappt war ja länger klar, aber nur die Hälfte ist wirklich schwach.


    Die ukrainische Offensive im Süden ist gescheitert, die Brückenköpfe am Ostufer des Dnjepr sind wohl eher taktischer als strategischer Natur. Und trotz der hohen russischen Verluste sieht es so aus, als würde Awdijiwka schlussendlich fallen.


    Russland stellt erfolgreich auf Kriegsproduktion um, während die Depots in Europa sich leeren und in Amerika der Wahlkampf beginnt. Langsam aber sicher gehen mir die Gründe optimistisch zu sein aus.

    FunFact:

    Aufgrund des Drucks "propälestinensischer" Gruppen vertreibt SodaStream in Norwegen schon seit Jahren keine Geräte mehr aus israelischer Produktion, sondern nur noch solche aus China. Wir wissen alle, dass China ein Hort der Menschenrechte ist, und insbesondere muslimische Minderheiten dort sehr gut behandelt werden...

    Ansonsten hat SodaStream das Werk in Israel auch aus der Westbank ins israelischen Kernland verlegt, mit dem Ergebnis das hunderte Araber ihre gut bezahlten Jobs verloren haben.

    Brehm Funkenfaust

    Israel schützt seine Bürger mit Schutzräumen und dem IronDome. Korrekt. Das führt dann auch zu meist relativ geringen zivilen Verlusten.

    Die Tatsache, dass Israel Zivilisten schützt, während die Hamas ihre eigenen Zivilisten bewusst in Gefahr bringt, zeigt nur einmal mehr, auf welcher moralischen Stufe hier wer steht.

    Die hohen palästinenschen Verluste jetzt aber Israel anzukreiden bedarf schon eines gewissen Maß an Gehirnakrobatik. Die Hamas hat den aktuellen Krieg begonnen, die Hamas missbraucht Zivilisten als Schutzschild, die Hams sperrt die Korridore. Ergo ist die Hamas für die Toten auf beiden Seiten vollumfänglich verantwortlich. Jetzt von Israel zu verlangen, die Hamas mit ihrer Taktik durchkommen zu lassen ist absurd. Weil der IronDome funktioniert, soll Israel das Recht für weitere Aktionen fehlen? Das ist ein Krieg, kein Fairplay Sportwettkampf.

    Abgesehen davon, IronDome dürfte indirekt sehr viele palästinensche Leben gerettet haben, da niedrige zivile Verluste in der Vergangenheit dafür gesorgt haben, dass Israel zurückhaltend agieren konnte.


    Bezüglich der Kritik an MenaWatch.

    Natürlich sind die pro-Israel. Bestreitet niemand. Aber FakeNews sind mir da noch nie untergekommen. Und bezogen auf die genannten Kritiker würde ich einfach sagen, dass getroffene Hunde nunmal bellen.

    Es geht doch nicht nur um die Hamas Leute mit "Rang und Namen". Jeder

    tote Terrorist und jedes zerstörte Waffendepot machen die Welt zu einem besseren Ort.

    Und diese unangekündigten Schläge, gibt es die auch im nicht evakuierten Bereich des Streifens?

    Die Opferzahlen kommen natürlich auch direkt von der Hamas. Sollte man jetzt erstens nicht 1:1 glauben. Zweitens zeigt die Geschichte, dass es für die Palästinenser häufig schwer ist Fotos von gestorbenen Zivilisten zu finden, auf denen die nicht zufällig doch ein Sturmgewehr in der Hand halten.


    Portraits toter Kinder von Gaza in der "New York Times" voller Ungereimtheiten

    Hier sieht man, was bei rumkommt, wenn man alles Made in Pallywood ungeprüft übernimmt.

    Ich beziehe mich offensichtlich auf die Zahlen bis 2017. Immerhin läuft der Genozid an den Palästinensern doch seit mindestens 48.


    Davon abgesehen, keine Armee betreibt einen auch nur annähernd vergleichbaren Aufwand um zivile Tote zu vermeiden. Ausgerechnet der IDF Völkermord vorzuwerfen ist absurd. Es werden eben keine Flächenbombardements durchgeführt. Jeder Tote nützt der Hamas und ihrer Propaganda. Israel hat also schlicht kein Interesse daran Zivilisten zu töten.

    Ja. Ärgerlich. Da haben die Araber seit 48 wirklich alles für eine friedliche Lösung getan. Und die bösen Juden bewegen sich einfach keinen Zentimeter.

    Andragoras, nochmal, wie viele Pro-Palästina Demos hast du je gesehen? Da geht es absolut nicht um Differenzierung. Es geht um die Vernichtung Israels. Diese Forderung und der Aufruf zum bewaffneten Kampf sind da absoluter Alltag.

    Wer für die Zivilbevölkerung in Gaza ist, der müsste eigentlich hoffen, dass Israel die Hamas erfolgreich eliminiert und so einen Neuanfang ermöglicht.


    Ansonsten, natürlich kann niemand hier in die Gehirne seiner Mitmenschen schauen. Aber während einige hier Indizien zusammentragen, schwingen andere nur die Rassismuskeule.

    Allein der NDR Beitrag. Natürlich kann man aus vielen die sich nicht äußern und einigen Hamas-Fans die Schlussfolgerung ziehen, dass es schon nicht so schlimm sei. Wenn man aber noch bedenkt, dass diesen Menschen ja schon wissen, was in Deutschland die sozial akzeptierte Antwort ist, dann ist eigentlich "keine Aussage" schon Aussage genug.