Beiträge von Norkzlam

    Sollte es wer besser wissen möge man mich korrigieren. Aber in Thüringen ist glaube ich der Kandidat, der im dritten Wahlgang die meisten Stimmen erhält Ministerpräsident, egal ob er eine parlamentarische Mehrheit hat oder nicht.

    Heißt, wenn die demokratischen Parteien sich im WorstCase nicht auf einen Kandidaten einigen gäbe es eine Minderheitsregierung unter Höcke.

    Ich weiß nicht, ob es immer noch aktuell ist. Aber als ich mich vor einige Jahren zuletzt mit dem Thema beschäftigt habe gab es die ganz klare Empfehlung zur Kombination Kopfhörer+Ansteckmikro, weil die allermeisten Headsets überteuerter Ramsch seien.


    Ich fahre mit der Kombination aus einem Beyerdynamik 990pro und Ansteckmikro jedenfalls sehr gut.

    Warum sollte der kleine Hof seine Tiere weniger quälen?

    Ich verstehe diese Romantisierung des Land-Lebens nicht. Das ist ein Business. Dafür ist es auch egal, ob da jetzt 50 oder 500 Rinder stehen.

    Ich bin selber auf dem Land groß geworden.


    Und die Gefahr einer Unterversorgung besteht auch nicht. Im Gegenteil, es bestehen massive Überkapazitäten die auf Kosten der Allgemeinheit künstlich aufrecht erhalten werden.

    Also laut Wikipedia ist der Beschuss der Eisdecke bei Austerlitz ein historisches Ereignis.

    Ansonsten würde ich John aber zustimmen. Napoleon wirkt in dem Film wie ein Halbidiot.

    Sehe ich anders. Gerade im Serversegment läuft es doch sehr gut für AMD. Die Marktanteile bewegen sich langsam, aber sie bewegen sich. Mehr kann man nicht erwarten.

    Intel erwartet weiteren Marktanteilsverlust bis 2023 und will aus Sparten aussteigen

    Hat selbst Intels ehemaliger CEO, aus seiner Perspektive etwas unglücklicherweise, so ausgesprochen.

    Einen Kampf um die Kapazitäten gibt es so oder so. Aber wenn die Kosten wirklich noch stärker steigen sollten, welche Firma hat nochmal mit einem innovativen Chiplet Design eine Vorreiterrolle eingenommen? IO-Dies in günstigeren, weniger gefragten Prozessen, kleine Chiplets, die dementsprechend höhere Yields erzielen?

    Die Frage ist eben, sind die Fabs für Intel ein Vorteil, oder eine Belastung. Und während es lange ersteres war, ist da aktuell nicht mehr so klar.

    Natürlich hat Intel andere Ressourcen als sie AMD/GloFo damals hatte. Aber es wird auch von Node zu Node aufwendiger, und zuletzt ist man gegenüber TSMC eben ins Hintertreffen geraten.

    Warum sollte AMD nicht bei Samsung fertigen können? Samsung lands orders for AMD's 4nm CPUs as chipmaker reportedly seeks to diversify production | Tom's Hardware

    Gerade im CPU-Markt hat AMD aktuell den "Vorteil" das stagnierende bis schrumpfende Marktvolumen durch den Gewinn von Marktanteilen auf Kosten von Intel aufholen zu können. Intel muss die eigene Fertigung endlich in den Griff bekommen. Eine Fertigung die nicht läuft, ist Ballast, kein Gewinn. Es hat schon seinen Grund, dass fast alle Chip-Designer heute "Fabless" sind. Die Investitionskosten sind enorm. Globalfoundries hat bspw. vor einigen Jahren, trotz Investoren aus Bahrain, trotz der Übernahme der IBM Fertigung (alle materiellen und immateriellen Ressourcen, mehre Milliarden Dollar Cash von IBM an Globalfoundries [sic], langfristige Abnahmegarantien in Milliardenhöhe) den Anschluss verloren.

    Gut, aber bei Nvidia sollte der Hype eingepreist sein. Es kann nicht ewig so weitergehen. Außerdem schläft die Konkurrenz nicht. AMDs neue KI-Beschleuniger sind z.B. durchaus konkurrenzfähig.

    Generell ist auch die Frage, ob es sinnvoll ist auf Einzelaktien zu wetten. Habe selbst eine AMD Position bei +80%. Und einen Teil meiner Impfkohle hatte ich in Rheinmetall-Aktien, die habe ich dann nach dem Sondervermögen für mehr als +100% verkauft. Aber alle Studien sagen, dass niemand auf Dauer den Markt schlägt. Also rational wäre wahrscheinlich FTSEallWorld und fertig keine schlechtere Strategie. Definitv risikoärmer.


    Wert beim BitCoin sehe ich absolut nicht. Man kann damit absolut nichts anfangen. Außer kaufen und verkaufen. Tulpenzwiebeln konnte man wenigstens noch einpflanzen. Als Zahlungsmittel scheitert BitCoin an den absurd hohen Transaktionskosten. Davon abgesehen, die BlockChain gehört den Minern, die Miner sind irgendwelche dubiosen asiatischen Firmen. Viel besser als Zentralbanken und gewählte Regierungen...

    Das Problem hat schon Helmut Schmidt beschrieben aber der war meines Wissens kein Nazi.

    Der Wehrmachtsoffizier Schmidt hat an der Ostfront für Führer, Volk und Vaterland gekämpft.

    Seine Vorgesetzten attestierten eine "einwandfreie nationalsosozialistische Haltung".


    Er hat auch gerne mal "Ehemaligentreffen" der Waffen-SS besucht.


    Aber naja, waren andere Zeiten. Und er war laut eigener Auskunft stets ein innerer Gegner des Regimes.

    Ich hätte dich wegen der in einem Absatz angesprochenen biologischen Landwirtschaft glaube ich falsch verstanden.

    Ich dachte, du würdest alles auf Bio umstellen wollen, was natürlich ziemlich irrational wäre.

    Das man regulieren muss, da sind wir uns einig. Ich bin mir nur nicht sicher, ob kleinere Wirtschaftseinheiten am Ende wirklich ein besseres Outcome bringen.

    Und?

    Natürlich können wir statt konventionellen Lebensmitteln noch teureres Bio-Futter anbauen. Wenn das das Gemüt beruhigt. Das Leben ist ja noch nicht teuer genug.

    Für Gülle/Monokulturen etc. braucht es eben Regeln. So zu tun als wär der Kleinbauer jetzt der edle Samariter ist doch auch nicht sinnvoll.

    Am Ende ist Landwirtschaft möglichst effiziente Produktion. Alles andere ist doch nur verklärte Romantik. Wo mein Essen jetzt herkommt ist mir ziemlich egal, das Ergebnis zählt. Und zwar objektivierbar. Nicht irgendein Gefühlskram. Wie groß das Feld jetzt war und wer da was draufgekippt hat ist mir herzlich egal. Wir schießen uns da mit unserer ideologischen Herangehensweise bei Themen wir Gen-Technik eh ins Knie.

    Tierwohl-Regeln kannst du dem Großbetrieb genauso vorgeben. Das selbe gilt mit Regeln zur Begrenzung von Monokulturen und Anwendung von Düngern (Für das Verfahren das die industrielle Massenproduktion von Kunstdünger ermöglicht hat gab es mal einen Nobelpreis, den jetzt komplett abzulehnen ist maximal dekadent) und Pestiziden.

    Wenige große Player zu kontrollieren dürfte auch einfacher sein, als ein Sammelsurium von Kleinbetrieben.

    Und warum genau muss jetzt der Familienbetrieb auf dem platten Land in x-ter Generation erhalten bleiben?

    Das emotionale Bedürfnis verstehe ich, aber jetzt mal rational betrachtet? In nahezu jeder anderen Branche hat man es doch auch den Markt regeln lassen. Warum hier die Ausnahme? Klar, ganz ohne Subventionen wird es eh nicht gehen, aber das große Agrar Unternehmen effizienter sind, sollte doch einleuchten.

    Finde es generell unverschämt sich so aufzuspielen, weil einem, in einer Branche die ohne den Staat nicht existieren würde, ein kleiner Teil der Privilegien genommen wird.

    Und gleichzeitig wenden einige der Plakate sich gegen staatliche Eingriff. Genau mein Humor.

    Ansonsten, die AfD will sämtliche Subventionen streichen, wünsche den Patrioten dann viel Spaß ohne das Geld vom Staat.

    Merz und Konsorten sollten sich Fragen, wer die Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte maßgeblich bestimmt hat, Spoiler, es waren nicht "DiE GrÜNeN!".


    Sehe leider auch bei meinen rechts gerichteten Verwandten eine absurde Solidarisierung mit den Bauern. Dieselben Leute haben vor ein paar Monaten noch gefordert die Klimakleber (die ich auch für Idioten halte) mit Gewalt von den Straßen zu entfernen. Habe den Widerspruch angesprochen. Aber "das ist ja was ganz anderes".

    Ich bin da 20 Jahre zu spät dran, aber ich hole derzeit "the sopranos" nach. Habe bisher 2,5 Staffeln geschafft und bin ziemlich begeistert.

    Nervig ist, dass Sky sich erdreist beim Abruf über Sky Go Werbung vorzuschalten, und dass ich jedes verdammte Mal die Sprache wieder auf Englisch umstellen muss.

    Vielleicht habe ich die Tage die Muse und vor allem die Zeit da ein bisschen mehr zu zu schreiben.

    Was klar sein muss, der einzige echte Vorteil der PKV sind die schnelleren Termine. Ansonsten wirst du eben anders behandelt, aber nicht besser. Stichwort "Überversorgung".

    Wenn man jeden Mist abrechnen kann, dann macht man das eben auch. Heißt nicht, dass es am Ende dann mehr wäre als eine Fehlallokation an Ressourcen. Du hast auch nichts davon, wenn am Ende unnötige Behandlung und Eingriffe Zeit, Nerven und deine Gesundheit kosten.

    Es gibt vom Gesetzgeber vorgeschriebene Ausnahmen, aber in großen und ganzen muss die GKV alles Zahlen, dessen Nutzen belegt ist. Ich habe live gesehen, wie man 250.000€ pro Dosis Antikörpertherapien in Kassenpatienten gekippt hat, die deswegen vielleicht ein paar Wochen später an ihrem Krebs gestorben sind.

    Bei aller Kritik haben wir eines der besten Gesundheitssysteme der Welt und sollten dafür dankbar sein.


    Wer wissen will, wohin der Markt in der Gesundheitsbranche führt, wenn man ihn machen lässt, der sollte in die USA schauen. Das mit Abstand ineffizienteste Gesundheitswesen auf diesem Planeten. Absurd teuer. Aber dafür würde ich da jetzt 120.000$ im Jahr machen.


    Klar, bei uns gibt es auch was zu erledigen. Die ganzen unnützen GKVen, die dann Beiträge in Werbung investieren oder zur Köderung von jungen gesunden Menschen Geld für Globuli raushauen. Aber alles in allem haben wir es gut.


    Das man den Beamten ihre PKV nicht mehr wegnehmen kann, ist glaube ich logisch. Bestandsschutz muss gewährt werden, aber in Zukunft?

    Wer ein Einzelzimmer haben will, seinen Obstkorb braucht oder jeden Morgen ne Zeitung, der kann sich ja trotzdem Zusatzversichern. Wichtig ist, dass die Versorgung rational gestaltet wird.

    Du warst ja auch schon was älter und hast von ein paar Problemchen Gesundheitlicherseits berichtet? Das wird es ja schon von Anfang an teurer machen.

    Dafür hast du die Beihilfe. Aber am Ende kann ich dir da nicht seriös sagen, was sich für dich lohnt.

    Ich weiß ja nichtmal, was für mich selbst sinnvoller wäre.

    Derzeit in der GKV.

    Ein Teil des Verdienstes stammt aus den Entgelten für Bereitschaftsdienste. Wir haben seitens der Klinik die Vorgabe zwei pro Monat zu machen, aber ob die jetzt als "zu erwartendes" Einkommen im Sinne der Beitragsbemessungsgrenze gelten, keine Ahnung. Im kommenden Jahr sollte ich vermutlich mit dem Grundgehalt drüber liegen.

    Werde mir da jetzt aber, bis der Brief über die freiwillige Weiterversicherung kommt, keine großen Gedanken machen. Ich habe eine Anwartschaft bei der Barmenia. Vom Gefühl her sehe ich mich trotzdem eher weiter in der GKV. So aus der Innenansicht habe ich den Eindruck das Privatversicherte zwar anders, aber keineswegs besser versorgt werden.

    Nachteilig ist aber, das das ärztliche Versorgungswerk, anders als die deutsche Rentenversicherung, im Ruhestand den Arbeitgeberanteil an der GKV nicht übernimmt. Ich müsste die also auch komplett selbst bezahlen. Dafür sind die Kosten kalkulierbar.

    Ohne das Angebot jetzt gesehen zu haben aber wenn ein studierter Mensch, der trotz der Prüfung des Angebots nicht durchblickt, dann würde ich an deiner Stelle dem Angebot ganz massiv misstrauen.

    Kleines Update hierzu. Ich habe mich nochmal ein bisschen mit dem Thema beschäftigt und mal grob durchgerechnet, wie die Kosten des Versicherungsmantels sich im Vergleich zur Steuerersparnis darstellen. Das Ergebnis sah dann nicht sonderlich gut für die Versicherung aus. Habe meine Rechnung an den Berater geschickt, weil ich wissen wollte, ob ich was übersehen habe.

    Seine Antwort war, ich solle doch nicht Äpfel (ETF im eigenen Depot) mit Birnen (ETF im Versicherungsmantel) vergleichen. Auch hat er einfach mal die Existenz der Teilfreistellung von 30% der Gewinne bei Aktienfonds unterschlagen, und nach Nachfrage meinerseits behauptet, die würde nur für die Vorabpauschale gelten. Was BS ist. Habe ihm den Gesetzestext und eine weitere Quelle geschickt und anschließend seit Wochen nichts mehr gehört.

    Gehe jetzt also davon aus, dass man mich der Provision wegen neppen wollte...

    Jedenfalls habe ich beschlossen mich jetzt selbst darum zu kümmern. Die Wohnung ist eingerichtet, die Dienstkohle kommt. Derzeit landen 1000€ (ca. 25% vom Netto) immer am ersten des Monats per Dauerauftrag bei TradeRepublic. Nehme da die 4% Zinsen mit. Sobald die gewünschte Cash-Reserve geparkt ist, geht der monatliche Beitrag in einen ETF Sparplan. Hier bin ich mir noch nicht absolut sicher, aber vermutlich wird es Stumpf der FTSE-AllWorld von Vanguard (Sitz in Irland ist bei US-lastigen Fonds aus steuerlichen Gründen wichtig).

    Da ist anders als beim MSCI-World ein bisschen Emerging Markets mit dabei. Weiter diversifizieren lässt sich das ganze später ja immernoch.


    Vielfältige Anlagelösungen mit iShares ETFs | iShares DE - BlackRock?


    Hier nochmal ein Rechner, hilft vielleicht ein Gespür für den Zinseszins-Effekt zu bekommen, den man mutmaßlich erstmal unterschätzt.