Beiträge von SnaxeX

    Also eine Wasserkühlung nur für die CPU, wird dein System unter Last auch nicht leiser machen. Denn der größte Geräuschpegel entsteht meiner Erfahrung nach fast immer bei der GPU. Konsequenterweise müsstest du dann auch eine Wasserkühlung für die GPU kaufen.


    Meines Erachtens, macht mein erster Vorschlag am meisten Sinn, nämlich ein Gehäuse mit breiter Front kaufen und sehr gutem Airflow. Da ist das Torrent mit zwei 180mm Lüfter in der Front das Non-Plus-Ultra. Die Lüfter auf 5V laufen lassen und die Geräuschkulisse sollte bedeutend besser sein als mit einem schallgedämmten Gehäuse.

    Ich glaub es geht ihm vor allem auch um den "Haben-Will" Faktor?


    Ansonsten würd ich mal so oder so nen weiteren Lüfter vorne einbauen - das pure Base 600 ist vorne ja etwas restriktiert was den Airflow betrifft. Man sollte aber auch mal nachfragen, was "voll aufdreht" bedeutet. 100%? Dann liegt vielleicht ein Treiberfehler vor oder die GPU spinnt rum. Oder einfach nur sehr laut? Dann kriegt sie whs zu wenig Frischluft.

    70 grad ist sowieso super, da schafft man eh nicht viel mehr xD


    Ja, wenn es nur fur die Optik/Haben-Will-Faktor ist, ist es auch in Ordnung! :)

    Wollte nur die „Erwartungshaltung“ anpassen.


    Also ich würde die AiO oben reingeben + einsaugend und einen weiteren Lüfter vorne einbauen und schauen was passiert. Wenn das nicht zufriedenstellend ist, würde ich ausblasend machen.


    Welche AiO kann ich dir leider nicht sagen, dafür kenn ich mich zu wenig aus. Bei Custom-Wasserkühlung kann ich dann wieder behilflich sein.

    Wie "warm" wird deine CPU letztendlich? CPUs sterben eigentlich so gut wie fast nie - da hast du tatsächlich nen Ausnahmefall. Am "schnellsten" stirbt die Grafikkarte, dann kommt gerne das Mainboard oder das Netzteil - beides überlebt in der Natur aber recht lange.

    CPUs sterben dabei eigentlich nie einen Hitzetod, weil die sowieso darauf ausgelegt sind bis 95°C zu arbeiten und bei 105°C ist dann der Notfall-Abschalt Mechanismus. Zum Throttling kommt es da aber eh schon lange vorher. Erst ab 125°C würde eine CPU tatsächlich Schaden nehmen. Man braucht sich nur so manche Notebook-CPUs anschauen, die auch immer am Temperaturlimit arbeiten, aber trotzdem Jahre vor sich hinarbeiten.


    Ich will es dir aber auch gar nicht ausreden oder sonst was - ich will dich nur darauf hinweißen, dass per se dein CPU Kühler eh schon stark ist und man eher vorne im Gehäuse einen zweiten Lüfter einbauen sollte.


    Bei AiO Kühler kenne ich mich leider nicht sonderlich aus, die hier genannten Marken kenne ich soweit und habe ich an sich schon öfters gelesen, dass die "gut" sein sollen. Aber da müsste jemand anderer mehr dazu sagen oder sich einlesen: Kompaktwasserkühlung-Test: die beste Wasserkühlung für PCs


    Option 1: Den Radiator würde ich dann oben einbauen (da kann man ja die Platten vom Gehäuse entfernen soweit ich das gesehen habe oder?). Ich würde dann mal testen, ob der Airflow ausreicht wenn man sie einsaugend macht. Einsaugend ist zwar am besten für die Temperatur, allerdings hast du dann relativ viel warme Luft im Gehäuse. Da muss man sich anschauen, ob der 140mm Lüfter hinten es schafft, die warme Luft abzutransportieren. Eventuell würde hier auch ein zweiter Lüfter vorne schaffen, den Airflow schön von vorne nach hinten zu transportieren und dabei die warme Abluft vom Radiator auch eher hinten rauszudrücken (anstatt dass die warme Luft einfach nur im Gehäuse herum zirkuliert und deine Grafikkarte 0 Frischluft bekommt oder die warme Abluft sogar so viel wird und dein Radiator sich irgendwann aufheizt nach 20min!)

    Den zweiten Lüfter vorne im Gehäuse würde ich aber so oder so einbauen.


    Option 2: Ansonsten kann man auch anders vorgehen: Vorne zweiten Lüfter einbauen und beim Radiator die Lüfter rausblasend machen. Das dürfte an sich für "etwas" schlechtere Temperaturen der CPU sorgen, allerdings hat man so einen sehr effektiven Airflow und es ist dann insgesamt vielleicht ruhiger als Option 1, da sich dort die warme Luft nur anstaut. Muss man eben herum testen.


    Option 3: AiO kann man theoretisch auch vorne einbauen, würde ich aber abraten, da hier die Lüfter die Frischluft nur über die kleinen Schlitze vorne ansaugen können und da wahrscheinlich der Luftstrom zu ineffizient wird bzw. man die Lüfter mit entsprechender Geschwindigkeit drehen lassen muss, was wiederum darin resultiert, dass es laut wird.


    Ich habe mir jetzt bei den Optionen nicht angeschaut, ob die AiO eh in dein Pure Base 600 passen oder nicht. Auf den ersten Blick hat es für mich so ausgeschaut, wie als würde oben und vorne ein Radiator hinpassen (und sind meistens die gängigsten Optionen). Bitte schau das vorher nach, ob in der Anleitung deines Gehäuses die Radiatorenkompatibilität eh gewährleistet/angegeben ist.


    Das mit dem Hitzestau klingt vielleicht zunächs ausgedacht - aber tatsächlich ist mir das bei meiner Custom-Wasserkühlung auch passiert. Hab da ein, zweimal herum geschraubt :wacko:

    Ansonstne kann man in Wasserkühlungen echt viel Geld reinstecken - dafür hat man es dann aber auch ABSOLUT silent.

    ps. ist es denn wirklich die CPU ? Bei mir werden vor allem die Lüfter der Grafikkarte laut wenn ich zocke.

    Das wollte ich auch gerade fragen. Der Dark Rock 4 gehört zu den besseren Luftkühlern eigentlich. Ist er wirklich die Lärmquelle?


    Wenn ja: Wie schaut dein Airflow aus? Das Pure Base 600 ist zwar ganz ok, aber die "frische" Luft muss durch die Schlitze vorne kommen (wenn ich zumindestens auf geizahals auf das Modell hier schaue be quiet! Pure Base 600 schwarz, schallgedämmt ab € 89,00 (2022) | Preisvergleich Geizhals Österreich). Laut Datenblatt ist da bereits ein 140mm Lüfter vorinstalliert --> ich würde da einen zweiten 140mm Lüfter vorne installieren und mir dann den Lärmpegel anschauen.


    Das Gehäuse erinnert mich an mein Fractal Design R5 und der alten GTX 970. Wenn ich da die Gehäuse Lüfter zu wenig aufgedreht hatte, hat die 970 sich auch bemerkbar gemacht. Erst als ich dann die Gehäuselüfter auf etwas schneller umgestellt habe, gings dann wesentlich ruhiger insgesamt.

    Ich habe so ziemlich in einen Rutsch Cyberpunk: Edgerunners durchgeschaut. Es handelt sich hierbei um einen Anime, der in der Welt von Cyberpunk 2077 spielt (no na). Man hat sich nicht viel erwartet, tatsächlich dürfte der Anime aber zu den besten aus diesem Jahr zählen.


    Er ist visuell echt stimmig und auch die Handlung ist "sehr gut". Tatsächlich hätte dem Anime es aber gut getan, wenn man der Staffel 2-3 Episoden mehr gegeben hätte, manchmal wirkt er etwas "hastisch" - das liegt einerseits wohl daran, dass das Studio Trigger dafür "bekannt" ist, "eine Handlung - eine Staffel" zu machen + CDPR jetzt nicht unendlich viel Geld reinbuttern wollte, wenn man sich noch nicht sicher ist, wie es bei den Fans ankommen wird.


    Überraschung - er kommt sehr gut an. Tatsächlich hätte ich Lust mir jetzt CP2077 zu holen, allerdings mag ich das Spiel auf meinen Fernseher in 4K spielen und dafür reicht meine GPU noch nicht - die wird erst in 2 Monaten ausgewechselt.

    Ich habe mir jetzt auch nicht alles durchgeschaut, aber ich fand bisher die Videos von kurzgesagt und strg+f immer sehr "aufschlussreich". Wahrscheinlich kann man tatsächlich hier und da etwas bekritteln, wenn etwas nicht "komplett" neutral gemacht wurde, allerdings geht es auch bei vielen Videos um aufzeigen, wenn etwas doch komplett falsch läuft (StrgF - Recycling von Turnschuhe).


    Dass man grundsätzlich Kanäle fördert, die eben eine jüngere Zielgruppe anspricht finde ich eigentlich sehr cool, weil man so eben auch diese Gruppe versucht anzusprechen/über Themen aufzuklären/aufzuzeigen, die ansonsten eher untergehen würden.


    "Journalismus" ist ja in meinen Augen nicht mehr nur ein (Online-)Artikel in einer Zeitung/Website sondern sind für mich auch Videos bzw. schon fast Mini Dokumentationen auf Youtube. Und mit den Geldern wird halt dafür gesorgt, dass diese Kanäle sich auch irgendwie erhalten können, weil das halt nicht massig Klicks produziert bzw. Werbepartner anzieht. Wer soll ansonsten darüber berichten? Der 19-Jährige wird es nicht in einer Zeitung lesen, weil es das falsche Medium ist. Die 15-Jährige wird eher auf Youtube unterwegs sein, als auf Zeitungs-Online Portalen.


    Macht man alles richtig? Wahrscheinlich nicht und da soll man aufgrund der Transparenz auch sicher einiges bemängeln. Aber ist es per se schlecht/sollte man es ganz abdrehen? Nein, auch nicht.


    Man kann ja auch die Kanäle immer wieder "reviewn" und wenn man sieht, ein Kanal produziert nur "Blödsinn" im Sinne von Unwahrheiten etc., dann muss man das Programm stoppen mit dem Kanal.

    Audi steigt offiziell in die Formel 1 ab 2026 ein: Jetzt ist es offiziell: Audi verkündet Einstieg in die Formel 1!


    Auch interessant: Audi entwickelt dabei einen eigenen Motor! Zwischen Porsche und Red Bull ist eigentlich alles fix, die wollten das schon zum Österreich GP sagen, nur hat sich die Vereinbarung der neuen Regeln nach hinten verschoben bis jetzt in den Sommer. Laut einem Leak von Marokko(!) (wegen Kartellrechten) weiß man aber, dass Porsche 50% übernehmen wird.

    Was das mal wieder war...ich versteh auch nicht, warum man ihn so früh reingeholt hat, weil eigentlich zu dem Zeitpunkt es doch noch gar nicht notwendig war?


    Letztens wo gelesen: der beste Freund von RedBull ist Ferrari selbst.

    Kann ich so nur bestätigen, habe mir das in einem Sale vor ein paar Monaten für mein Steam Deck gekauft. Macht echt Laune - wobei man schon Fan des Genre sein muss, ansonsten stoßen einem die Kleinigkeiten zu negativ auf („Story“ meh, Grafik eher „zweckmäßig“ usw.)


    Macht aber ansonsten echt Spaß (aus den benannten Gründen von Likedeeler).

    Als Katastrophe habe ich die Serie nicht empfunden, weil Boba Fett eine Ikone ist

    Als Katastrophe hab ich’s auch nicht empfunden. Es ist einfach nur „langweilig“, weil ich die Handlung nichts packend fand.


    Die Szenerie ist schön und das hat schon alles gepasst so - ich empfand es nur als weniger spannend.

    The Mandalorian hab ich jetzt in den letzten Wochen bevor Kenobi herauskam, ebenfalls endlich angeschaut nachdem ich mich lange Zeit dagegen gestreubt habe da ich das Setting an sich nicht so spannend fand, da muss ich den Vorrednern zustimmen mit Rogue One ist Mandalorian wahrscheinlich der beste Star Wars Content der seit der Disney Übernahme herauskam.

    The Mandalorian ist in meinen Augen so ziemlich das schlechteste überhaupt in meinen Augen. Ne total langweilige Story, die mich so gar nicht packt. Nach 4 Folgen haben wir die Serie dann abgebrochen.


    Obi Wan Kenobi haben wir bisher die erste Folge nur gesehen, die war immerhin "ok". Die Handlung ist da zumindestens etwas spannender/interessanter.


    Das "größte" Problem für mich bei den ganzen Serien, die dazwischen spielen ist: Man weiß das "ultimative" Ende ja schon - ich brauch nicht zittern, ob/wie der Kampf ausgehen wird, da ich eh weiß, dass Person X und Person Y jetzt nicht sterben können aufgrund den Filmen.
    Dasselbe "Problem" habe ich bei Star Wars Rebels - das ist aber halt grundsätzlich interessant, weil man zusieht wie die Rebellion begonnen hat usw..


    Dasselbe Problem hat man letztendlich dann auch wieder für den Zeitraum zwischen den Filmen VI und VII, da man da ja auch weiß, wie es "ausgeht". Man hätte da viel besser eine riesige Serie draus machen können...aber gut, der Star Wars Fan möchte seinen klassischen Film haben. Die auch nur so lala waren, die letzte Episode habe ich bis heute nicht gesehen.

    Keine Ahnung wie sehr es in der Forschung auf "Herkunft" ankommt, aber wenn ich jetzt mich und unseren Jahrgang hernehme, die für ein Semester in die Forschung gehen mussten (Bachelorarbeit), ist es da auf dein Können angekommen und nicht, ob du reich oder arm bist (klar haben vl reiche Eltern Connections, aber das ist jetzt nicht in dem krassen Ausmaß).


    Auch in der Abteilung, wo ich war, hatte ich jetzt nicht das Gefühl, dass vermehrt nur weiße alte Männer vorhanden sind/genommen werden für manche Stellen und andere Kollegen von mir hätten da auch nichts "berichtet".


    Was wir aber gesehen haben, ist: du musst die Forschung lieben, ansonsten machst du das nicht. Das ist richtige Knochenarbeit und alle sind total überarbeitet. Eine Studentin hat gemeint, dass bei ihnen mindestens jeden Tag ein PhD Student/Postdoc am Arbeitsplatz zu weinen angefangen hat.

    Die anderen erzählen, dass sie nie vor 8 nach Hause gehen und um 8 in der Früh aber schon wieder in der Arbeit sind. Bezahlung ist an sich "meh" für die Menge an Arbeitsstunden, auch wenn man sich davon grundsätzlich natürlich das alltägliche Leben leisten kann.

    Bei mir haben auch alle gesagt "ja man muss halt alle 2 Jahre neu ansuchen und das klappt meistens eh, aber ist schon stress und Familie gründen würde ich in so einem Umfeld jetzt auch nicht unbedingt". Sagt dann eh genug.


    Ich habe jedenfalls nach den Semester gemerkt, dass zwar die Forschungsarbeit ganz cool sein kann, aber bei den Bedingungen gehe ich doch lieber in die Privatwirtschaft. Eine Kollegin/Freundin von mir im Studiengang hat deswegen auch den Platz bei Heidelberg abgesagt.

    Ich freue mich für alle aber, die diesen Weg wählen und freue mich, dass sie so leidenschaftlich sind für dieses Feld.


    Über die Gründe etc. haben die anderen ja eh schon genug geschrieben, ich kenne mich da viel zu wenig aus. Wollte nur was dazu sagen, da wir gerade eben letztes Semester diese Erfahrungen erst mal "erleben durften".


    Edit: Ah und wegen weißen Männer und so: Es kommen jetzt auch viele Frauen nach, gerade bei mir ist sicher die Hälfte mindestens weiblich und auch bei meiner Praktikumsstelle waren da von 4 Master/Bachelorstundenten 3 weiblich und bei den PhDs waren 4 von 5 weiblich. Keine Ahnung wie das im größeren Rahmen ausschaut und der Schein da auch vielleicht trügt.

    Ich habe den Kliemann anfangs auch gerne geschaut. Damals baute er noch an seiner Terrasse zuhause rum und wirkte dabei zunächst witzig verpeilt und hatte irgendwie auch Sexappeal.

    Meine Freundin hat auch die Netflix Serie über das Bootshaus oder was das war geschaut und fand den richtig toll. Umso schlimmer war dann das Video, dass eine so sympathische Person dann doch ganz anders ist.


    Finde die Videos/Beiträge von Böhmermann immer gut, wenn auch nicht alle. Hängt aber auch stark von der Thematik ab, welche behandelt wird.

    Das fängt aber damit an, dass man auch das Problem des Bevölkerungswachstums (und zwar überall) mit in den Blick nimmt. Es ist kein Problem von WIR oder DIE. Wir sind alle das Problem. Die Augen davor aus ideologischen Gründen zu verschließen ist der sichere Weg in die Katastrophe

    Das las sich kurz so, danke für die Klarstellung.


    Die Wortwahl vorher, auch von Bonny, war übrigens für mein Empfinden doch etwas hart. „Schnakselnde Nigerianer“ würde ich jetzt nicht so formulieren und das (und anderes) auch direkt so reinzuinterpretieren ist etwas unfair.

    Es wäre das größte Problem, wenn sie alle so leben würden wie wir. Aber das tun sie nicht.

    Noch nicht alle, aber viele sind schon auf dem Weg dahin.

    Ich denke es ist sinnlos die Schuld einseitig auf den einen oder anderen zu schieben, es sind ALLE Menschen für den Klimawandel verantwortlich. Während die reicheren Länder einen höheren CO2 Ausstoß per Kopf haben wird dafür in den Schwellenländern eben anderweitig die Natur ruiniert zB. durch Brandrodung von Wäldern oder die allgemein niedrigen Umweltstandards. Und auch wenn der Chinese oder Inder per Kopf einen niedrigeren CO2 Fußabdruck hat lässt sich nun mal nicht leugnen das alleine die schiere Masse von 2-3 Milliarden Menschen eben trotzdem einen massiven CO2 Ausstoß fabrizieren. Unterm Strich ist das alles eine Katastrophe was das Klima angeht egal wie man das jetzt statistisch dreht und wendet.

    Und weil "die anderen" jetzt nen CO2 Ausstoß auch haben, sind sie das Problem und nicht mehr wir?


    Es geht ja jetzt nicht nicht direkt darum, was die anderen machen, sondern man muss sich Gedanken machen, was können WIR tun. Wenn man mit dem Finger immer auf andere zeigt "Ja die haben aber auch Wälder verbrannt! Die haben jetzt aber auch mehr CO2 ausgestoßen - warum sollen wir uns da jetzt schlecht fühlen?", das bringt uns nicht weiter. Man muss halt shcon eingestehen, dass wir maßgeblich viel beitragen und was wir ändern können.

    Für meine Frau wäre das Ding ideal! Dann könnte ich neben ihr auf der Couch daddeln und wäre nicht im Keller. So hätte sie meine körperliche Nähe

    Glaubst du, warum ich das Ding unbedingt haben wollte? Das ist eine der Gründe, warum ich das Teil so sehr liebe^^



    Wie sieht es mit Total War Titeln aus? Hast du die auch mal ausprobiert?

    Hab mir jetzt extra für dich :P mal Total War Rome 2 und Shogun 2 gedownloadet. Beide Spiele machen nativ zicken, da muss man eine andere Protonversion auswählen in den Spieleigenschaften. Eine schnelle Recherche hier www.protondb.com hat dann aber gleich angegeben, welche protonversion das ist. Wenn man die einmal auswählt, merkt sich das Steam auch und man muss nicht mehr darüber nachdenken.


    Wenn man auf protondb.com auch nach total war sucht (https://www.protondb.com/search?q=total%20war), dann sieht man gleich wie sie allgemein laufen. Das hat aber nichts direkt mit Steam Deck zu tun, nur haben Leute schon vor dem Steam Deck unter Linux gespielt und haben hierzu eben halt Proton verwendet (der Layer, der Windows in Linux "übersetzt"). Das ist dann immer ein guter Anhaltspunkt, was gut funktioniert oder wo es Probleme gibt.


    Da sieht man auch, dass Rome 2/Shogun 2/Attila zu den Problemkindern gehört, ältere Total War Teile und die Warhammer Reihe scheint gut zu gehen. (Grafikansprüche mal unter vorbehalt^^)


    Ich hab mich jetzt auch mit Napoleon etwas mehr auseinadner gesetzt, da ich das eher als "nächstes" Spielen würde. Es ist zwar am Anfang etwas ungewöhnlich, aber wenn man dann einmal die Steuerung verinnerlicht hat, insbesondere die Rückentasten L4/L5/R4/R5, geht das ganz gut.

    Generell ist es so, dass man für jedes Spiel ein eigenes Steuerungsprofil anlegen kann und das auch mit der Community teilen kann. Ich habe daher am Anfang eines runtergeladen und das minimal zu meinen Präferenzen angepasst. Das geht sogar während das Spiel läuft mein ich (zumindestens meine ich, dass er die Änderung sofort übernommen hat^^)


    Das funktioniert auch deswegen so gut, weil die Trackpads verdammt gut sind. Ich habe das zunächst nicht glauben wollen, aber dadurch, dass die Oberfläche leicht rau ist und das Trackpad auch leicht vibriert, ist man da sehr genau. Klar, CS:GO oder so geht damit jetzt nicht, aber für Total War reicht es an Präzision, ohne dass man sich die Finger verkrampft, weil man jetzt nicht genau die Einheiten so weit gezogen hat, wie man das eigentlich wollte.

    Die Kamerasteuerung ist halt das "umständlichste", aber das geht flott von der Hand nach Eingewöhnungszeit.


    Ich würde da übrigens auch noch einmal dran "erinnern", dass das Stream Playing wirklich wesentlich besser geht als gedacht. Auf das würde ich notfalls auch umspringen, ist aber natürlich davon abhänging, wie gut euer Router ist/wie der PC angeschlossen ist/ob ihr Metallröhre in der Wand habts oder nicht und entsprechend euer Empfang ist.


    Ein Argument hätte das Steam Deck für mich. Es ist billiger als ne vernünftige Grafikkarte heuzutage. Bin echt am Überlegen, ob ich mir in der nächsten Zeit überhaupt einen neuen PC zulegen würde, wenn mir mein Desktop abrauschen sollte. Preise für mich nach wie vor nur noch krank.

    Die Preise gehen immerhin eh schon runter :P


    Ohne Spaß, seitdem ich das Steam Deck habe (11. April), habe ich kein einziges Mal mehr am Desktop PC gespielt. Das ist so viel angenehmer auf der Couch.


    Heute ist übrigens ein neuer Patch rausgekommen. Das Steam Deck kann jetzt ein Password verlangen, wenn es geöffnet wird (Tastenkombination) und ncoh allgemeine Verbesserungen im System sowie tPFM enabled für Windows 11. Dual-Boot ist leider noch immer nicht möglich (sprich Windows zwingt sich imemr auf zu booten, egal was man im Bios einstellt - externe SSD würde mich interessieren, aber da muss ich schauen ob das nicht sogar eigentlich schon geht).

    Weiteres wurde das Lüfter Profil auch nun angepasst. Bei einigen (auch bei mir), war das Ding etwas laut, da es zwei unterschiedliche Lüfterversionen gab und das eine ein hohes Fiepen erzeugt hat. Das ist jetzt komplett weg + ich hör den Lüfter fast gar nicht mehr. In Snowrunner musste ich auch überprüfen, ob meine Temperaturen eh nicht in die Höhe schießen, weil ich ihn gar nicht mehr gehört habe - was alles so ein Update schafft.


    Valve ist da also wirklich dran.

    Du spielst auf dem Ding Snowrunner? :D

    Geht sogar richtig gut! Bildschirmgröße passt dafür vollkommen bzw. FOV leicht erhöht und da das Spiel eher "gemächlich" ist, hab ich es auch entspannt auf 30 fps begrenzt - komme damit 4h aus!

    Nur deswegen habe ich auch die "Lust" dazu gefunden, in Alaska, Pedro Bay zu machen. In Michigan, USA, habe ich ja das letzte Gebiet ausgelassen, weil mir das zu viel gegrinde war.

    Jetzt mit dem Steam Deck geht das irgendwie angenehmer, weil ich schneller mal zwischendurch spielen kann/wieder eine Pause machen kann.


    Kann man da eigentlich alle möglichen Games drauf zocken? Oder gehen nur einige? Ich hab den Bericht zugegeben nicht so ganz bis zu Ende gelesen. Danke trotzdem für den ausführlichen Text.

    ALLE gehen sicherlicht nicht. Multiplayer Unterstützung muss von den Entwicklern aktiviert werden, da weigern sich einige (keine Ahnung warum) + andere gehen halt auch einfach nicht, wenn sich der Entwickler nicht darum kümmert oder es ein grundlegendes Spiel gibt.


    Wenn du mich jetzt nach meiner persönlichen Spielebibliothek fragst: drei Spiele haben mir bisher Probleme gemacht:


    1. GTA IV: Schlechte Performance --> in den Spieleigenschaften auswählen, dass er Proton Version 6.8 verwenden soll, jetzt läuft es butterweich
    2. Batman Arkham Origins: startet nicht --> in den Spieleigenschaften Proton 7.1 (meine ich) auswählen als anderen Layer, dann gehts
    3. LA Noire: Das war komplizierter. Zuerst einmal startet zwar das Spiel, aber das Menü ist rechts in der Ecke. Aus dem Linus Store musste Proton GE gedownloadet werden, dann hat es geklappt. Die Performance im Spiel ist aber nicht sonderlich gut, da es am PC gerne mal die 30 fps einfach droppt. Daher musste ich den Community-Patch installieren, welcher die fps freischaltet. Das ist am PC kein Problem, aber für das Steam Deck gab es noch keine "Aufzeichnung", wie das Verzeichnis am Steam Deck dafür aussieht. Das hat also etwas gebraucht, bis ich alles gefunden habe und ich es dann auf reddit gepostet habe für den nächsten.


    Spiele, die ich soweit gespielt/getestet habe (unabhängig davon, was für einen Status Valve angibt):


    1. Dark Souls 3 (keine Cloud saves, musste ich manuell das Verzeichnis finden, liegt aber an From Software)
    2. Dead Cells
    3. Detroit: Become Human (da hab ich Probleme mit kleinen Lags, die aber nur ich habe - für alle anderen läuft es einwandfrei)
    4. Door Kickers 2
    5. Hitman 2
    6. LA Noire
    7. RDR2
    8. Snowrunner
    9. The Witcher 3
    10. Assassin's Creed I
    11. Assassin's Creed II
    12. Batman: Arkham Origins
    13. Mafia: Definitive Edition (Bug mit dem Take 2 launcher, da muss man sich mit einer Maus einmal durchklicken, dann gehts)
    14. Max Payne 3 (R* bietet keine Cloud Saves an, muss man manuell das Verzeichnis finden und rüber ziehen!)
    15. Rise of the Tomb Raider
    16. Crysis 2
    17. Crysis 3
    18. Dead Space 1
    19. Fifa 21
    20. Darkwood
    21. FAR: Lone Sails
    22. FTL: Faster Than Light
    23. Prison Architect
    24. RimWorld
    25. Shadow Tactics: Blades of the Shogun
    26. Dishonored 2
    27. Total War: Napoleon (das hab ich eig nur runter geladen ums mal bei meinen Eltern am externen Monitor zu spielen mit Maus/Tastatur - werde mich da vielleicht noch drauf einschießen und schauen, ob man da eine angenehme Steuerung am Steam Deck erstellen kann)
    28. Rocket League

    SnaxeX


    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich freue mich darüber. Tatsächlich hatte ich letztes Jahr einmal überlegt, weil ich wieder vermehrt dienstlich unterwegs bin. Allerdings kenne ich mich selbst sehr gut. Ich bin kein Handheld-Typ und entspanne noch lieber in der Kneipe. :rolleyes:

    Ironischerweise nutze ich das Steam Deck ja mehr Zuhause als unterwegs :wacko:

    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich finde das Ding vom Prinzip her super, mir geht es nur wie Nonsens, ich weiß genau, dass ich es kaum nutzen würde und dafür lohnt es sich vom Preis her nicht für mich. Aber wenn ich was für unterwegs bräuchte, was über Handy hinausgeht, dann wäre es sicher der Steam Deck.

    Ich nutze es Zuhause halt am liebsten im Wohnzimmer, ich mag einfach nicht mehr am Abend noch im Büro sitzen, wo ich eh den ganzen Tag zwecks Lernen gesessen bin. Gleichzeitig mag ich aber auch nicht wirklich aufs Zocken verzichten xD


    Aber he, gestern wieder fast den ganzen Abend entspannt im Liegen gespielt - das ist für mich tatsächlich der Game Changer.



    Kommt da meistens nicht der "Hate" auch davon, dass Handy Spiele nicht als "richtige" Spiele angesehen werden?^^


    Auf Reddit hat man anfangs auch einiges gelesen, ob das überhaupt groß genug ist oder ob man nicht lieber 1080p hätte. Aber die Größe ist fast perfekt so. Theoretisch wäre eine kleinere Version denkbar, wenn Valve ein paar Steuerungsoptionen streicht + ein Pro Modell bringt.


    Valve hat ja gemeint, dass das OS dann freigegeben wird und quasi jeder sein eigenes "Steam Deck" mit der Software produzieren kann - nur kann niemand so wirklich den Preis von Valve schaffen. Die können das Ding halt wesentlich günstiger verkaufen bzw. zu den Eigenkosten verkaufen, weil die ihren richtigen Gewinn sowieso über den Store machen. Ich habe deswegen wesentlich mehr im Store ausgegeben, weil ich schon wusste, dass ich am Steam Deck eine nahtlose Erfahrung haben möchte.


    Man kann natürlich auch andere Launcher installieren usw., aber das ist nicht unbedingt die User-Erfahrung, die ich mir erwarte. Nur deswegen habe ich mir sogar Snowrunner noch einmal auf Steam gekauft, weil es zu einen meiner Lieblingsspiele zählt.

    Hallo zusammen,


    da ich im Forum wahrscheinlich der Einzige bin, der ein Steam Deck hat (oder auch nicht?), aber es vielleicht einen Interessenten dafür gibt, wollte ich meine Eindrücke hier schildern. Vielleicht ist es ja für jemanden interessant oder hat selber überlegt, sich sowas mal zuzulegen. Ich weiß gar nicht, wie viele Switch Spieler wir im Forum haben?


    Was ist das Steam Deck?


    Es ist grundsätzlich ein PC in Handheld Form. Sprich, eine Switch, nur mit anderer Hardware/Software etc., aber halt in Handheld Form. Das System ist daher im Vergleich zur Switch komplett offen, man kann mit dem Gerät tun/installieren was man möchte, man bekommt von Valve keinerlei Einschränkungen, wie Nintendo das gerne macht. (Selbst Microsoft/XBox ermöglicht es, dass man Software von Dritten laufen lässt ohne sie hacken zu müssen!).


    Hardware


    Grundsätzlich kann man Details hier entnehmen (Steam Deck™), aber für den kurzen Überblick:

    • AMD APU
    • CPU: Zen 2 4c/8t, 2,4 – 3,5 GHz (bis zu 448 GFlops FP32)
    • GPU: 8 RDNA 2 CUs, 1,0 – 1,6 GHz (bis zu 1,6 TFlops FP32)
    • APU-Leistung: 4 – 15W
    • 16 GB LPDDR5 Onboard-RAM (5500 MT/s 32-Bit-Vierkanal)
    • Speicher: Je nach Version 64 GB eMMC (PCIe Gen 2 ×1) oder 256/512 GB NVMe-SSD (PCIe Gen 3 ×4) + bei allen Versionen MicroSD Slot (UHS-I mit Unterstützung von SD, SDXC und SDHC)
    • 1280 × 800 Pixel (Seitenverhältnis 16:10), IPS Panel, 7 Zoll
    • Anschluss: USB-C mit DisplayPort 1.4 mit Unterstützung von Alt-Modus; bis zu 8K mit 60 Hz oder 4K mit 120 Hz, USB 3.2 Gen. 2
    • 40-Wattstunden-Akku

    Version heißt nur, dass das Gerät unterschiedlichen Speicher hat (64, 256, 512 GB Version) und das bei den teueren Varianten leicht anderes Accesoires dabei sind. Leistung/sonstige Hardware ist komplett ident.


    Preise sind hierbei 420€ - 550€ - 680€. Konkurrenz (Aya Neo) beginnt bei 1100€ und ist dabei um die Hälfte langsamer.


    Eindruck


    Handling

    Das Steam Deck ist groß, im Internet gab es dazu zahlreiche Witze. Einfach mal in die Hosentasche einstecken geht also nicht, man muss immer einen Rucksack mitnehmen. Das ist so ziemlich der einzige Kritikpunkt diesbezüglich - ansonsten fühlt sich das Gerät wirklich angenehm und auch längeres Spielen ist angenehm. Da ich nicht die größten Hände habe, kam ich am Anfang tatsächlich nicht so gut an die Thumbstick dran, mittlerweile halte ich das Gerät instinktiv "tiefer" in meiner Hand als ich das von meiner Switch gewöhnt war, weswegen ich nun "natürlicher" an die Thumbsticks drankomme. Es hat also etwas Gewöhnungszeit gebraucht, aber jetzt gehts.


    Menü/Interface

    Am Anfang hat es mich verwirrt, dass die Hauptseite aus "Was ist neu" besteht und ich immer den Knopf unten drücken muss, um in die Bibliothek kommen muss. Klar, Valve will Umsatz mit dem Gerät machen, daher sollen die Leute in den Shop gehen. Wenn man aber am PC Steam öffnet, öffnet sich auch zuerst der Shop. Daher passt das schon und ich hab ehrlich gesagt auch nicht wirklich nachgeschaut, ob man das ändern kann.


    Menü läuft soweit flüssig, hatte am Anfang einen Bug in der Bibliothek, dass beim Scrollen es manchmal raufspringt, wenn ich nicht mittig runtergehe, sondern zuerst eins nach rechts oder links gegangen bin und erst dann runter gedrückt habe. Mittlerweile ist der aber behoben.


    Der Shop funktioniert soweit auch ganz normal - das einzige Ärgernis ist nur, dass es keinen Sicherheitsmechanismus gibt. Ich würde gerne, bevor ich mit PayPal oder was auch immer eingespeichert ist als Standard-Zahlungsart, noch einmal mit einer Knopf-Kombination oder dergleichen meinen Einkauf bestätigen. Seis drum, mal schauen ob das kommt - ist ein relativ stark gewünschtes Feature.


    Bildschirm

    Da gibts jetzt nicht viel zu sagen. Die Auflösung von 800p auf 7 Zoll passt genau --> dadurch laufen die Spiele nativ mit der Auflösung und es schaut richtig gut aus. 1080p dürften zu viel für den Chip, Batterie und Kühlleistung sein. Man kann die Helligkeit richtig weit runter drehen, weiter als das bei Aya Neo oder Onexplayer geht. Dadurch spielt es sich wesentlich angenehmer. Man kann auch einen Nachtmodus aktivieren, dann filtert er das Blaulicht raus. Das ist für mich ein riesiger Pluspunkt.


    Software

    Als Software läuft SteamOS 3.0 drauf, das ist von Valve eine eigens "erstellte" Software, die auf Linux (Arch) basiert, die auf dem Steam Deck eine konsolen-ähnliche Erfahrung ermöglicht. Man kann aber über den Home-Button in den Desktop Modus (KDE Plasma) wechseln und das Gerät ganz normal als PC verwenden. SteamOS 3.0 soll in Zukunft auch als eingeständiges Betriebssystem veröffentlicht werden, um es ganz normal am Desktop verwenden zu können. Momentan kann man das nur über Umwege.


    Windows 10 bzw. W11 (mit Beta Patch) lassen sich auch installieren. Man verliert aber die Quick-Access Buttons, um schnell im Spiel FPS/TDP/GPU Takt/FSR zu aktivieren. Dual-Boot kann die Software noch nicht, soll aber auch noch kommen.


    Spielekompatibilität

    Da Linux verwendet wird als OS, hat Valve ihre Software dahingehend optimiert, dass sie mittels einen Layer ein normales Windows Spiel "fließend" in Linux "übersetzt". Da ich kein Technik-Experte bin, kann ich das nicht direkt weiter erklären - alles was ich sagen kann, ist, dass die meisten meiner Spiele funktionieren. Bei ein paar Spielen (Batman: Arkham Origins) war es notwendig, eine eigene "Proton-Version" über den offiziellen Linux-Shop zu installieren und dann einfach in der Bibliothek in die Spieleigenschaften, "Spiel zwingen mit einer Kompatibilitätsversion auszuführen" anzuklicken und die andere installierte Version auszuwählen.


    Daher, die meisten Spiele laufen grundsätzlich problemlos über SteamDeck. Valve hat hierzu auch ein System implementiert, wo jedes Spiel markiert wird mit:

    • Verified
    • Playable
    • Unsupported
    • Unknown


    Verified bedeutet einfach, dass das Spiel Out-of-the-box läuft, alles funktioniert und auch peformance-technisch läuft (720p, 30fps, niedrige Einstellungen ist die Mindestanforderung hierfür).


    Playable bedeutet, dass manche Texte zu klein sind, zusätzlichen Launcher erfordert und daher Touch-Bedienung/manuelles Aufrufen der Tastatur erfordert. Deswegen ist zB Fifa nur "playable", weil beim Installieren auch Origin mitinstalliert wird (macht es alles selber) und man sich dann in Origin anmelden muss --> nur muss man selbstständig ins Feld reindrücken und dann mit der Taste "STEAM" + "X" die Tastatur selbstständig aufrufen.

    Ist an sich nur marginal, aber halt nicht wie bei Konsolen, wo man die CD einfach reinwirft und los gehts. Das ist der Unterschied.


    Unsupported ist komplizierter. Das kann reichen von "startet unter keinen Umständen" bis hin zu "man muss selber eine zusätzliche Protonversion downloaden" oder "Spiel läuft ohne weiteres zutun". Deswegen ist Batman: Arkham Origins offiziell als "unsupported" markiert, da ich erst im Internet nachschauen musste, wie man es zum Laufen bekommt. Manche Spiele wurden noch mit einer älteren Version getestet und noch nicht aktualisiert - so genau weiß keiner, warum manche Spiele unsupported sind, obwohl sie einwandfrei laufen. Valve hat deswegen hierzu auch ein neues Feedback System implementiert, wo man direkt in der Bibliothek Feedback geben kann, wie das Spiel läuft und ob Valve ggf. die Einsortierung ändern muss.


    Unknown heißt einfach, Valve "weiß" es offiziell nicht - das Spiel kann problemlos laufen oder auch nicht.


    Wie werden Spiele überhaupt überprüft? Die Entwickler schicken eine Anfrage, wo sie schon angeben, in welcher Kategorie sie das Spiel einkategorisieren würden und was "die Probleme" sind. Valve überprüft das dann manuell und dann wird das Spiel entsprechend freigeschalten. Deswegen läuft es etwas langsamer, weil das einfach Zeit braucht. Ob das später mal umgestellt wird, weiß keiner.

    Generell empfiehlt sich ein Besuch auf www.protondb.com --> ist eine riesige Datenbank, wo Spiele bereits unter Linux bzw. dem Proton-Layer getestet wurden (Gaming auf Linux war ja vor dem Steam Deck interessant), dort befinden sich auch Hilfestellungen zu etwaigen Problemen.


    Spieleleistung/Batterie

    Das Ding hat Power! Klar, die 1280x800 helfen, aber Spiele wie The Witcher 3 oder Snowrunner laufen auf mittleren Einstellungen mit 50fps. Einfachere Spiele wie Fifa laufen sowieso problemlos. Hier zeigt sich aber auch schon die größte Schwäche --> der Akku!

    Wenn ich The Witcher 3 mit 60 fps laufen lasse, ist in unter 2h der Akku leer, dasselbe für Snowrunner. Fifa läuft für 2h und halb Stunden bei voller Last. Akkulaufzeit wird im Quick-Access-Menü angezeigt.


    Jetzt kann man aber dank dem Quick-Access Menü die FPS/TDP/GPU einstellen. So stelle ich bei The Witcher 3 oder Snowrunner 30 fps ein. Während am TV oder am Desktop PC sich das "furchtbar" anfühlt (habe deswegen geweigert auf meiner XBox Series S Snowrunner zu spielen, das lief nur mit 30fps), fühlt es sich auf der Steam Deck nicht so an. Klar, man merkt den Unterschied zu 60 fps, aber die frametimes sind einfach so glatt, dass das Spielgefühl wirklich gut ist.

    Fifa begrenze ich auf 6 Watt und komme auf über 4h laut Anzeige. Warum das Steam Deck normalerweiße mehr Strom zieht? Weil es, wenn man ein Tor schießt oder sonst was passiert, die Kamera ja auf Nahansicht wechselt, wo im Hintergrund man dann das ganze Stadion sieht --> das zieht wesentlich mehr Akku und passiert ja immer wieder (auch im Menü). Wenn man jetzt auf 6 Watt begrenzt, hab ich halt "nur" mehr 40 fps, aber für ein Menü brauch ich ja jetzt nicht mehr^^


    Im Grunde genommen kann man das auf alle anderen Spiele übertragen. Die meisten lasse ich aber mit 60 fps laufen, da ich so auf 3h Akkulaufzeit kommen würde und ich sowieso nicht länger am Stück spiele.


    Emulation

    Eine der größten Anwendungen ist auch Emulation. Dabei funktioniert einmal alles problemlos bis GameCube/PS2/Wii. Auch Wii U und Switch Emulation ist an sich möglich, ist aber von Spiel zu Spiel schwieriger umzusetzen/zum Laufen zu bringen. Performance-technisch ist es aber machbar. Da wird noch viel nachkommen, die Entwickler der Emulatoren haben erst kürzlich ihr eigenes Steam Deck bekommen, um ihre Software anzupassen.

    Meine zwei GBA Spiele laufen problemlos mit 3 Watt, entsprechend komme ich hier auch auf 8h Spielzeit oder so, hab da noch nie drauf achten müssen. Sind tatsächlich meine zwei Hauptspiele, insbesondere wenn ich unterwegs bin xD


    Warum das Steam Deck perfekt für mich ist

    Ich komme wegen meine Privatleben nicht viel zum Spielen. Die Uni nimmt da relativ viel Raum ein und am Abend nach dem Lernen sitze ich ungern alleine im Büro, anstatt im Wohnzimmer neben meiner Freundin zu sein. Dabei geht es nicht immer darum gemeinsam eine Serie zu schauen, manchmal geht es auch einfach nur darum, dass sie ein Buch liest und ich nebenbei auf reddit oder auch hier im Forum die Beiträge mitverfolge. Dementsprechend kann ich nun mit dem Steam Deck im Wohnzimmer spielen und brauch mich nicht im Büro "einschließen". Das hat auch den Vorteil, dass ich meinen "Lernplatz" von meinem Spieleort besser abtrennen kann. Klar, für manche Spiele gehe ich noch immer auf den Desktop PC oder verbinde den extra mit nem Kabel von Büro ins Wohnzimmer mit dem TV, aber es ist doch einfach angenehmer sich entspannt ins Wohnzimmer zu setzen und loslegen zu können. Windows ist ja jetzt nicht unbedingt für eine Bedienung am TV ausgelegt.


    Wenn ich unterwegs bin, kommt mir auch eine andere Funktion sehr gelegen: Schlafmouds. Über einen kleinen Knopf kann man das SteamDeck im laufenden Spiel schlafen legen, wie bei der Switch. Das scheint ein relativ "einfaches" Feature zu sein, ist aber tatsächlich nicht immer so gut umgesetzt, gerade Windows macht da zB am Desktop gerne mal Probleme. Das funtkioniert hier einwandfrei. Dementsprechend ist es angenehm, schnell in der Straßenbahn zu spielen und dann beim Aussteigen das Steam Deck auf Standby zu setzen.


    Insgesamt spiele ich aber trotzdem nicht lange am Stück, weswegen die etwas "geringe" Laufzeit für mich nicht kritisch ist mit "nur" 3h bei angepassten Einstellungen.


    Spiele-Streaming

    Das Spiele-Streaming vom Stand-PC/Steam zur Steam Deck funktioniert erstaunlich gut. Ich bin normalerweise auf sowas extrem empfindlich und empfand das gerade bei meiner Steam Link früher als "unerträglich" (bei LAN Verbindung wohlgemerkt!) - das funktioniert am Steam Deck einwandfrei sogar mit WLAN im 5 GHz Netz. Der Input-Lag ist wirklich fast nicht vorhanden.


    Im Wohnzimmer habe ich mir auch einen USB-C Hub zugelegt, mit welchem ich das Steam Deck mit meinem TV verbinden kann. Hier ist die Software noch etwas buggy, insbesondere wenn ich auch noch Spiele streamen mag. Manchmal klappts einwandfrei, manchmal bricht er die Übertragung ab. Man kann am Fernseher auch nicht mehr als 800p einstellen, egal ob SpieleStreaming oder nicht. Wenn ich später das Steam Deck vom TV trenne, bleibt manchmal der Bildschirm schwarz, obwohl ich nen Input höre --> 3s am Ausschaltknopf drücken, um es zum Neustarten zu zwingen. Da ist die Software einfach noch nicht fertig. Valve ist da aber dran und muss/möchte noch vieles ausbessern und ergänzen.


    So soll ein 40hz Modus kommen, wo das Display auf 40 hz umgeschalten wird und die fps auf 40 fps begrenzt werden. Das erlaubt ein flüssigeres Spielerelebnsi als mit 30 fps, ist aber nicht so sehr fordernd wie 60 fps. Desktopmodus/TV Modus soll verbessert werden und und und.


    Vergleich zu Nintendo Switch

    Ich habe mich geweigert, eine Nintendo Switch zu kaufen, da mich nicht nur die Exklusives interessieren, sondern eben auch andere Spiele. Die habe ich teils eben halt schon auf Steam, insofern hab ich mich immer geärgert, wenn ich mir ein Spiel doppelt kaufen müsste.

    Klar, ich muss theoretisch jetzt noch immer auf die Switch Exklusives verzichten, habe aber jetzt die Möglichkeit mir ein Switch Spiel zu kaufen und davon dann eine rom zu erstellen, die ich dann auf meiner Steam Deck spielen darf. Das ist in D und Ö tatsächlich legal, da es sich hierbei um MEIN Spiel handelt.

    Das werde ich auch noch angehen, ist aber sehr kompliziert. Die meisten werden whs einfach sich nen Rom runterladen, wo das dann nicht nur mehr in eine Grauzone geht, selbst wenn man das Spiel besitzt.


    Ein anderer Punkt waren ältere Nintendo Titel, die Nintendo einfach nicht mehr anbietet oder die Performance von deren Emulatoren einfach richtig schlecht ist und nicht benutzbar ist. Man sieht aber gerade auf der XBox und der Playstation, wie es eigentlich gehen kann/gehen sollte! Von daher ist es keine Ausrede für mich, jedes mal "unabsichtlich" das OS immer so zu ändern, dass Spiele nicht unter manchen Generationen kompatibel sind.

    Bestandteil der Neutralität, die den Ukrainiern vorschwebt sind Sicherheitsgarantien mindestens von Seiten der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats. Wie die dann konkret aussehen, da dürften Kiew und Moskau sehr unterschiedliche Vorstellungen haben.

    Generell bin ich wie gesagt bei allen Erfolgsmeldungen aber noch eher pessimistisch. Und das Selenskyj schon öffentlich von bisherigen Zielen abrückt ist kein gutes Zeichen.

    Ok verstehe, danke für die Aufklärung.


    Ja dann kann man jetzt ja nur hoffen.