Beiträge von Black Templar95

    In einer Diskussion würden die doch nach 2 Minuten heulend weglaufen.

    Meiner Erfahrung nach werden die eher aggressiv oder sagen einem, man würde blind der Propaganda der "Lügenpresse" folgen und erklären die Diskussion für beendet als wäre man selbst ein verblendeter Idiot den man nur bemitleiden kann.

    Ich warte bei einem Bekannten immer noch darauf, dass er mir seine Quellen für seine Thesen liefert.

    Dazu kommt noch, das an vielen Unis die Zusammenarbeit mit Rüstungunternehmen verboten ist, ein Freund von mir wollte urprünglich bei einer Werft welche Kriegsschiffe baut seine Masterarbeit schreiben, was dann jedoch nicht möglich war, weshalb er jetzt in der zivilen Schiffahrt seine Arbeit geschrieben hat und jetzt auch dort in dem Unternehmen arbeitet.

    Bei mir in der Hochschule gibt es Bestrebungen die Arbeit mit Organisationen wie Frontex oder anderen Polizeilichen Organisationen zu verbieten, bei Rüstungsunternehmen geht das jetzt schon nicht. Wenn ich z.B. bei H&K meine Thesis schreiben wollte wäre das schlichtweg nicht möglich, d.h. ich müsste erstmal zu nem anderen Unternehmen und müsste mich dann später im Berufsleben gezielt dazu entscheiden in die Rüstungsindustrie zu wechseln.

    was soll an einem Geschütz eigentlich kaputt gehen wenn es keinen Volltreffen abbekommt?

    Verbrauchen sich Rohre eigentlich? Die sind nach x-Schüssen nicht mehr so zielgenau, weshalb es dann ausgetauscht werden sollte. Aber bei der Art der Kriegsführung wie sie derzeit von Russland betrieben wird ist die Genauigkeit ohnehin nicht oberste Priorität.

    Musste bei dem Bild in dem folgenden Tweet an die Frage denken, mal ein Beispiel was schiefgehen kann:


    Wo wir es von Artillerie hatten, die Bundeswehr hat ein Video mit dem für die Ausbildung der Ukrainer zuständigen General über die Artillerie im Krieg rausgebracht:

    Um bei dem Thema Videos zu Artillerie zu bleiben, der Youtubekanal Perun hat ein 80 Minütiges Video zum Einsatz von Artillerie gemacht, mit einem Fokus auf die logistischen Aspekte des ganzen. Für mich wirkt das, was er da von sich gibt schlüssig, bin aber auch kein Experte für sowas,.


    Wartung ist sicherlich ein Problem.

    Gab es nicht zu Beginn Hinweise darauf dass bei den LKW und Transportern das regelmäßige "Umparken", damit die Reifen nicht immer an derselben Stelle belastet werden, schlicht nicht durchgeführt wurde und auch deshalb dann so viele mit geplatzen Reifen liegen geblieben sind?

    Ja, gab es.


    Zur Zielgenauigkeit: Die war ja von Anfang an nicht gerade die Stärke der Russen, wie von menderon angerissen kann relativ gering erscheinender Verschleiß massive Probleme verursachen, wenn man das anvisierte Ziel um mehrere Kilometer verfehlt ist das auch für die Russen problematisch.


    Insgesamt lässt sich die Lage von hier aus sowieso nicht beurteilen, wie die Situation an der Front tatsächlich ist werden wir erst in mehreren Monaten/ Jahren erfahren.

    Wobei, was soll an einem Geschütz eigentlich kaputt gehen wenn es keinen Volltreffen abbekommt?

    Verbrauchen sich Rohre eigentlich? Die sind nach x-Schüssen nicht mehr so zielgenau, weshalb es dann ausgetauscht werden sollte. Aber bei der Art der Kriegsführung wie sie derzeit von Russland betrieben wird ist die Genauigkeit ohnehin nicht oberste Priorität.

    Die Rohre erleiden einiges an Verschleiß durch den Betrieb, zum einen ist der Druck, der im inneren dieser wirkt, enorm, dazu kommt dann noch Abrieb durch die Projektile welche mit hoher Geschwindigkeit durch das Rohr getrieben werden. Ersteres führt im Laufe der Zeit zu Materialermüdungen, welche Langfristig zu Materialversagen führen (z.B. Risse), dazu kommt auch noch die nicht zu vernachlässigende thermische belastung durch die hohen temperaturschwankungen im Geschütz.

    Der Abrieb durch den Einsatz ist aber eher das größere Problem, da ab einem gewissen Grad an Verschleiß das Projektil nicht mehr rotationsstabilisiert wird und das Projektil keine stabile Flugbahn mehr hat. Bevor es dazu kommt muss, je nach Waffensystem (weiß nicht wie das bei den russischen ist) entweder der komplette Lauf getauscht oder neu ausgekleidet werden.

    Bei Boba Fett gibt es eine lange Liste von Problemen. Er bezeichnet sich selbst die ganze Zeit als "Crime Lord", macht aber nichts kriminelles. Neben der Scharfschützin, den zwei Gamorreanern und der Teenie Scooter Gang hat er auch nicht wirklich Unterbosse, Vollstrecker etc. wie man es von einem Gangsterboss erwarten würde, mit Filmen wie dem Godfather gibt es da eigentlich genügend Vorlagen.

    Der Plot ist allgemein etwas seltsam, bis zum Ende ist ziemlich unklar was Boba überhaupt machen will und er stolpert irgendwie planlos zum Ziel.


    Mandalorian hatte auch seine Schwachstellen (irgendwie konnten sich die Serienschreiber nicht einigen ob er hochkompetenter Kopfgeldjäger ist oder von jedem x-beliebigen Charakter zu Boden befördert wird), ingesamt bin ich mit der Serie aber durchaus zufrieden.


    Kenobi hab ich nach den ersten paar Folgen abgebrochen zu schauen, die Serie ist infach nur ein inkonsistentes Desaster.


    Was mich bei Boba Fett und Kenobi auch stark gestört hat, ist dass gewisse Elemente und Handlungsstränge überhaupt nicht ins größere Star Wars Universum passen, wobei das generell ein Problem der neueren Filme ist.


    Die Teenie Escooter Bande ist ein gutes Beispiel, welches optisch überhaupt nicht ins weitere Star Wars Universum passt und bei Kenobi passt die Serie von vorne bis hinten nicht ins Universum.

    Wobei ich die Zahlen für einen modernen Krieg in hoher Intensität mit modernsten Waffensystemen sogar noch erstaunlich niedrig finde. (Ohne das jetzt klein reden zu wollen.) Ich vermute inzwischen, dass das daran liegt, dass die heute gegeneinander antretenden Armeen verhältnismäßig kleinere Mannstärken aufweisen. Vor dem Ukraine-Krieg hätte ich angenommen, dass heutige Kriege wesentlich verlustreicher sind, als Kriege vor 80 Jahren, da die Feuerkraft doch wesentlich verstärkt worden ist.

    Heutzutage existieren die Mobilisierungssysteme und Infrastruktur nicht mehr, um Heere in damaligen Ausmaßen auszuheben. Wäre dem heutzutage noch der Fall hättest du Wochen nach Kriegsausbruch 3 Millionen Ukrainer und 10 Millionen Russsen im Feld gehabt. Das ist tatsächlich ein bereich wo wir heutzutage deutlich weniger Fähigkeiten besitzen als noch vor 100 Jahren.

    Die einzigen Staaten die mir mit gut ausgebauten Strukturen zur Mobilmachung heutzutage einfallen würden wären Finnland und Israel, ersterer könnte mehr als 250.000 Mann mobilisieren, was nahe an das stehende russische Heer rankommt.

    Es geht um den Donbass. Klingt alles gar nicht gut. Das nährt doch sehr stark meinen Verdacht, dass die Russen nach den anfänglichen Misserfolgen vom Westen und der Ukraine „kleingeredet“ worden sind. Ganz so schwach, veraltet und unfähig, wie man es gerne hätte, scheinen sie dann wohl doch nicht zu sein. Im Gegenteil.

    Zum einen sind die Russen ja auch nicht alle Vollidioten, d.h. die lernen auch aus ihren Fehlern und versuchen z.B. nicht mehr schnelle Gebietsgewinne wie noch zu Beginn des Krieges. Zudem halten sie ihre Versorgungslinien kürzer, was die Logistikprobleme reduziert.

    Durch das langsamere vorgehen können sie zudem ihre Überlegenheit was die Menge an Artillerie angeht deutlich besser ausnutzen.


    Die Ukraine hat zudem auch kein hochmodernes Militär, sondern nutzt zum großen Teil modernisiertes Sowjetgerät, ähnlich wie die Russen.

    Ich weiß ja nicht, ob du verfolgst, was die sowjetische und russische Propaganda so von sich geben, aber Russland verkauft sein Morden ja genauso als Marx/God Bless Russia und spielen der Welt vor, es ginge um Frieden, Schutz vor dem Faschismus und Wohlstand.
    Dass du diese Lügen schon als sechsjähriger durchschaut hast, dürfte primär damit zusammen hängen, dass dort Realität und Propaganda noch deutlich weniger zussamen passen.

    Das haben die Russen doch nie wirklich ernsthaft behauptet. Die russische Propaganda bewegt sich auf dem Niveau einer schlechten Kabarettveranstaltung. Jetzt so zu tun, als hätten die Russen sich jemals um eine gute Außendarstellung bemüht, ist Geschichtsverfälschung. Die haben immer offen gelogen und dabei gleichzeitig gegrinst und zwar für jeden gewollt offensichtlich, um ihre Überlegenheit zu demonstrieren.


    Gerade im geteilten Deutschland haben das alle gewusst und das wurde mir schon in frühesten Kindertagen eingetrichtert.

    Doch haben sie, es gibt auch genug Leute (bedauerlicherweise auch hier in Deutschland) die das ganze glauben. In Russland selbst kommt noch dazu, dass die ihre Medien komplett gleichgeschaltet haben, da bekommt man nur wenn man aktiv mithilfe von VPNs danach sucht andere Informationen.

    Ich bin derzeit sehr von den Grünen enttäuscht. Meine Erwartungshaltung an diese Partei ist das sie Kompromisslos für Frieden, Dialog und Abrüstung stehen sollte.


    Verkenne ich die derzeitige Weltlage? Krieg in der Ukraine? Beistand leisten....

    Zum Einen sind die Grünen für den Frieden in der Ukraine und wollen, dass dieser Krieg schnellstmöglich zu Ende geht, ohne dass Putin einen Genozid am ukrainischen Volk durchführt. Der einzige Weg auf dem man das erreichen kann ist jedoch, wenn die Ukrainer den russischen Angriff zurückwerfen und Putin dazu gezwungen ist seine Invasion abzubrechen.


    Zum anderen hat der Krieg aufgezeigt, dass ein Dialog mit Putin schlicht nicht möglich ist, da er Abkommen nach belieben bricht und grenzenlos lügt.

    Das Schicksal könnte übrigens auch die Ukraine treffen. Nur weil vielleicht der Krieg gewonnen wird, heißt das noch lange nicht, dass daraus eine Vorzeigedemokratie entsteht. Davor war es jedenfalls ein armes und korruptes Land mit starken rechtsnationalen Strömungen. Das wird kein Spaziergang.

    Das wird man erst in frühestens 50 jahren vernünftig beurteilen können, der reduzierte russische Einfluss durch russische Medien dürfte da aber auf jeden Fall helfen, Russland versucht ja seit langem aktiv die westlichen Demokratien zu untergraben.

    Da fragt man sich immer wie die das bei Deutschland hinbekommen haben. Klar die wollten ein Bollwerk gegen den Kommunismus. Aber warum musste die Demokratie gleich besser sein als die eigene?

    Deutschland hatte bereits eine lange demokratische Tradition auf die man sich berufen konnte, vom Paulskirchenpalament über diverse regionale Parlamente, den Reichstag (Kaiserreich und dann Republik) und bestehende Strukturen in der Verwaltung und dem Parteiensystem (z.B. die SPD).

    Mit den Sowjets kam dann noch ein gemeinsamer feind daher, der durch die Blockade Berlins und die darauffolgende Luftbrücke besatzer und besatzte näherbrachte.

    Dann müsste man noch die kulturelle Nähe betrachten, die meisten Deutschen sind Christen und die amerikanische Kultur ist auch stark durch deutsche Einwanderer geprägt.


    Nicht zu unterschätzen ist, dass die Amis in der Regel europäischer Abstammung sind und somit ähnlich aussehen und gekleidet sind wie Deutsche und deshalb weniger Fremd wirken.


    Zum Vergleich hatte der Irak keine nenneswerte demokratische Tradition und die irakische gesellschaft war deutlich weniger säkularisiert, was die Entstehung eines liberalen Systems stark behindert.

    Dennoch ist es nicht hilfreich diese schönzureden:



    In so ziemlichen allen Ländern denen die USA interveniert haben, war es danach schlimmer als zuvor. Nahezu sämtliche Konflikte im Nahen Osten basieren ursprünglich auf der fehlerhaften Außenpolitik der USA und ehemaliger europäischer Kolonialmächte. Die Fehler werden bis heute aufrechterhalten (z.B. die Unterstützung von Saudi Arabien).

    Da hast du meinen Punk missverstanden, da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Das war auf Saladins Frage bezogen, weshalb wir die Nationen in denen die USA interveniert haben nicht unterstützen, dies aber für die Ukraine machen. Ich stimme zu, dass es besser gewesen wäre, wenn viele der Interventionen nicht geschehen wären, auf der anderen Seite z.B. den Irak unter Hussein zu unterstützen hätte die Situation nur verschlimmert. Das Problem der USA ist, dass sie ziemlich gut im Kriege führen sind, beim Aufbau funktionsfähiger Staaten sind sie jedoch absolut miserabel (Evtl. weil deren eigene Demokrati nur so lala funktioniert).

    Ahja klar. Wo wurde das kommuniziert oder ist eine Vorhersage, deinerseits?

    In den letzten Jahren hat Putin den Zerfall der UdSSR als größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet und wiederholt der Ukraine ihr existenzrecht abgesprochen und diese als künstliches Konstrukt Lenins bezeichnet. Wenn du da Details haben willst findest du Übersetzungen seiner Reden und Artikel im Internet, hab grad wegen anstehender Laborberichte nicht die Zeit danach zu suchen.


    Was ist mit dem Irakkrieg? Der wurde als Bündnisfall deklariert wodurch die Natostaaten den Irak angegriffen. Er basierte auf Lügen und falschen Behauptungen.

    Zu 1) Beim Irakkrieg wurde nicht der Bündnisfall ausgerufen und die NATO als Gesamtbündnis war da nicht beteiligt, lediglich einzelne NATO Mitglieder wie z.B. die USA und auch Nationen welche nicht zur NATO gehören.


    Zu 2) Das stimmt so, weshald z.B. Deutschland sich nicht an der Invasion beteiligt hat und dem Krieg allgemein eher kritisch gegenüberstand.


    Sorry, sollte nicht provokant sein. Aber das ist mit das lächerlichste das es gibt. Damit meine ich nicht dich oder das du es gesagt hast. Sondern das es nicht Stimmt. Ein Großteil der Länder der Welt besitzt kein Selbstbestimmungsrecht. Naja offiziell schon, inoffiziell nein. Solltest du anderer Meinung sein werde ich dir gerne eine Liste erstellen mit Interventionen der Amerikaner, Briten, Chinesen, Franzosen, Russen, Türken........ die das untermauert.

    In anderen Worten: Die Amis haben in der Vergangenheit das Völkerrecht missachtet, also ist es in Ordnung wenn die Russen das ebenfalls machen. Ist zur kenntnis genommen.



    Er hinkt zum aktuellen Moment, was morgen ist, wie lange die Russen fähig sein werden isoliert Ihre Atomwaffen zu betreiben; das steht auf einem anderen Zettel. Es ist häufig ein Fehler das nur aktuelle Zeitabschnitte betrachtet werden. Nicht morgen oder übermorgen.... Das Wissen auch die Russen selbst. Ich meine wie lange wird es jetzt nochmal dauern um die Bundeswehr auf die Kampfkraft von vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu bringen? Und das weil zu einem Zeitpunkt gesagt wurde: "Diese Stärke wird nicht mehr benötigt." Das schaffen wir nicht heute, nicht morgen und nicht übermorgen. Alles im militärischen Bereich braucht Jahrzehnte. Insbesondere bei uns hier.

    Zur nuklearen Abschreckung würden im zweifel auch deutlich wenigere Atomsprengköpfe reichen als Russland hat, da man gegen westliche Nationen nicht mit der kompletten vernichtung der Nation drohen muss, kein westlicher Staat würde seine 10 größten Städte opfern um ein unliebsames Regime in Russland zu stürzen. Somit kann Russland das Arsenal wenn das Geld knapp ist auch verkleinern und hat immer noch denselben Effekt.


    Wann tritt man den Amerikanern entgegen wenn diese wieder in einem Land einmarschieren? Ich rede nicht von Protesten sondern von :

    Das Problem mit den Staaten in die die USA in den letzte jahrzehnten einmarschiert sind ist, dass diese in der Regel keine Demokratien sind sondern autoritäre Systeme welche eine Bedrohung für ihre Nachbarn und die Welt allgemein darstellen. Diese hochzurüsten würde die Gesamtsituation deutlich verschlimmern. Der Irak, welcher wiederholt seine Nachbarn überfallen hat und Afghanistan, welches von radikalen islamisten beherrscht wurde (und wieder wird) und Terrororganisationen unterstützt hat untermalen diesen Punkt ganz gut.


    Hätte man akzeptiert das die Ukraine zur Einflusssphäre Russlands gehört und klar und deutlich gesagt sorry. Ukraine du musst dich mit deinem Russischen Nachbarn arrangieren, wir werden dir nie zur Seite stehen können. Hätte Putin dann militärisch eingegriffen?

    Zu letzterem: Ja.

    Putin hat es sich zum Ziel gemacht Russland wieder zu einer Weltmacht wie der UdSSR zu machen und deren Territorium wiederherzustellen. Die Ukraine wiederum ist daran nicht interessiert, da sie historisch mehrfach unter russischer Unterdrückung leiden mussten, bis hin zum Völkermord.

    Das Russland an seiner Westgrenze nur in Georgien und der Ukraine militärisch interveniert hat ist primär der Tatsache geschuldet, dass viele andere ehemals unter Sowjetischer Kontrolle stehende Staaten (Estland, Lettland, Litauen, etc.) jetzt teil der NATO sind und somit für Russland militärisch unantastbar sind.


    Deshalb beschränkt sich Russland in diesen Ländern auf propagandistische Mittel um diese zu destabilisieren und/oder zu Parntern zu machen, in Ungarn ist dies geglückt und in Deutschland wurde die z.B. AfD auch stark durch russische Propaganda unterstützt.

    Die westlichen Geheimdienste verstehe ich auch wieder vorne und hinten nicht. Erst schätzt man die Lage komplett falsch ein, dann versorgt man die Ukraine mit wichtigen Information, dann erzählt man öffentlich davon. Lol, sieht für mich wie das reinste Chaos aus.

    Das schwankt von Geheimdienst zu Geheimdienst, die amerikanischen Dienste haben ja vor dem Angriff gewarnt und wussten auch wann ungefähr dieser eintreten wird. Dass man erstmal nicht an die Öffentlichkeit getragen hat was man alles über russische Bewegungen weiß ist verständlich, da man ja nicht will, dass Russland weiß wie viele Informationen man genau hat.


    Ein großer Teil der Informationen wird ja auch nicht von den Geheimdiensten beschafft, sondern von Drohnen und Flugzeugen, welche an der Grenze zur Ukraine nahezu dauerhaft fliegen und dank Radar + lokalisieren von russischen Funksprüchen live Informationen über die Standorte von z.B. Schiffen, Flugzeugen und Kommandoposten liefern können. Die Standorte dieser Flugzeuge kann man online live nachverfolgen, da die ihre Transponder in Betrieb haben.


    Allgemein bekomt die Öffenlichkeit das Meiste bei den Geheimdiensten nicht mit, da das geheim ist, weshalb sich nicht wirklich einschätzen lässt was da vorgeht.

    Darum geht es mir, weil meiner Auffassung nach, wäre man auch schon vor dem 24. Februar militärisch dazu in der Lage gewesen. Ob man das nun wusste oder nicht. Es scheint also eher eine politische Entscheidung zu sein.

    Schwierig, da die Ukraine dann in der offensive gegen eingegrabene Feinde gewesen wäre, was deutlich komplizierter als Defensivoperationen ist und mehr Material benötigt. Vor allem wäre das schwierig gegen einen Feind der Luftüberlegenheit auf seiner Seite hat.

    Der Westen verurteilt die Annexion der Krim und vermutlich (auch wenn man das so im Wortlaut eher selten hört), auch die Separatisten.

    Aber wenn die Ukraine was zurückerobern will, wäre man dagegen?

    Schau dir mal an was da in den letzten Jahren z.B. Deutschland zu gesagt hat, man ist hier davon ausgegangen, dass sich das ganze diplomatisch lösen lässt. Zudem wenn die Ukraine als Aggressor aufgetreten wäre, hätte es z.B. nicht derartig massive Sanktionen gegen Russland gegeben wie das jetzt der Fall ist. Zudem hat sich die ukrainische Regierung wahrscheinlich auch Sorgen gemacht einen offenen Konflikt gegen Russland zu verlieren.


    Ja, das macht Sinn. Aber Russland hat offiziell ja immer bestritten im Osten der Ukraine involviert zu sein. Und dass Putin tatsächlich einen richtigen Krieg vom Zaun bricht hat bis kurz davor auch niemand geglaubt.

    Letzteres trifft zwar im Westen zu, in der Ukraine wo man bereits in einem bewaffneten Konflikt mit Russland war wurde das wahrscheinlich anders eingeschätzt. Vor allem da Putin aus seinen Ambitionen für eine Übernahme der Ukraine ja auch alles andere als geheim gehalten hat, was die Ukrainer zum großen Teil dann in ihrer Muttersprache lesen konnten.