Beiträge von Black Templar95

    Was bei panzern wie dem M1 Abrams und dem Leopard 2 nicht vergessen werden darf ist, dass diese deutlich mehr wiegen (bis zu 20t) als die Ostblockäquivalente und somit über einen großen Teil der Brücken des Landes nicht drüber fahren können. Kompatibilität mit Brückelegesystemen der Ukraine dürfte auch nicht gegeben sein. Dazu kommt noch der ganze Rattenschwanz an Logistikproblemen der durch die Dinger entstehen würde sowie die Ausbildung von besatzungen und Wartungspersonal.

    Ich persönlich habe es durchgespielt, mir persönlich gefiel das Spiel zu Beginn auch Recht gut, aber das Ende des Spiels hat mein Interesse daran es nochmal zu spielen ziemlich gedämpft, aber das dürfte wohl Geschmackssache sein. Unterm Strich war es ganz passabel, die Nebenquests haben mich teils mehr gepackt als die Hauptstory. Kann jetzt nicht wirklich eine Empfehlung aussprechen.

    Was jetzt für die Ukraine unglaublich nötig wäre, 2 schnelle mechanisierte Truppenteile in dieser Region im nördlichen Donbass.

    Dafür hätten unsere Marder hervorragend dienen können. Schneller Durchbruch mit beweglichen flexiblen Fahrzeugen auf eine feindliche Nachschublinie mit anschließendem Aufrollen der feindlichen Front von hinten.

    Zu dem Punkt verweise ich auf eine Reihe von Videos von Military History Visualized zum Thema deutsche Panzer in der Ukraine, Kurzfassung: die Ukraine hat jetzt schon Probleme mit den vielen verschiedenen Systemen im Einsatz, was die Logistik massiv verkompliziert, man darf nicht vergessen, dass insbesondere bei komplexen Waffensystemen wie Panzern das Fahrzeug selbst nur ein kleiner Teil des kompletten Apparats ist, der benötigt wird damit dieses effektiv genutzt werden kann.


    Ich wäre da etwas vorsichtig als Laie zu schnell Schlüsse zu ziehen.

    Bin selber mit den Büchern nicht wirklich vertraut, hab dennoch mal mit der ersten Folge angefangen, musste jedoch feststellen, dass ich zwischenzeitlich nen anderen Tab geöffnet hatte und geistesabwesend den Amazon Prime Tab geschlossen hatte weil mich der Ton gestört hat.

    Somit kann ich über die Serie nicht allzu viel inhaltlich sagen, außer dass sie mich nicht gerade begeistert hat.


    Kann auch nachvollziehen wieso die von Rahmaron aufgelisteten Punkte Leser der Bücher stören würden. Neben kleineren Details wie den Langbögen zu nicht so langen Bögen machen sich Punkte wie die Änderung eines liebevollen Vaters zu einem gewaltsamen Alkoholiker wahrscheinlich stärker bemerkbar.

    Nicht ganz korrekt, ein massives Problem welches die Russen haben, ist der Mangel an Infanterie. Die russischen Verbände sind dafür ausgelegt, dass im Kriegsfall die im Zuge der Mobilmachung eingezogenen Reservisten die weniger komplexen Rollen (z.B. als Infanteristen) übernehmen.

    Ist das nicht bei jeder (Wehrpflicht)Armee so?

    Bei der Bundeswehr wurde die Mehrheit der Soldaten nach der aktiven Dienstzeit auch in Jägerbataillone, der Heimatschutzregimenter versetzt.

    Ja, ist es. Wie bereits gesagt wird das jedoch zum Problem, wenn man die Reservisten nicht einzieht und nur mit den Berufssoldaten versucht einen Krieg zu führen.

    Die glorreiche russische Armee krebst in der Ukraine ja nicht deswegen rum, weil ihr Soldaten fehlen, sondern weil diese beschissen ausgerüstet sind, unter Gewalt an die Front gezwungen werden und die Moral absolut im Keller ist.

    Nicht ganz korrekt, ein massives Problem welches die Russen haben, ist der Mangel an Infanterie. Die russischen Verbände sind dafür ausgelegt, dass im Kriegsfall die im Zuge der Mobilmachung eingezogenen Reservisten die weniger komplexen Rollen (z.B. als Infanteristen) übernehmen. Russland befindet sich aber laut eigener Aussage nicht im Krieg und hat nicht mobil gemacht. Bei dem Angriff auf Kiev zu Beginn des Krieges ließ sich dann wundervoll beobachten, was mit Panzern ohne Infanterieunterstützung passiert.


    Für mehr Details verweise ich mal auf folgendes Video:

    Die Gasunternehmen machen gerade eher Verluste. Die wollen ja nicht einfach so die Preise erhöhen. Deren Einkaufspreise sind deutlich teurer geworden. Uniper steht kurz vor der Pleite. Energiehändler in der Krise: Braucht Uniper noch mehr Staatshilfe? | tagesschau.de


    Was soll da jetzt der „Übergewinn“ sein?

    Bei der Übergewinnsteuer geht es nicht um die Zwischenhändler, sondern Konzerne wie z.B. Shell, welche ihren Profit teilweise verdoppelt haben.

    Ziel sollte dann auch sein, dass sich das Ganze finanziell selbst dauerhaft trägt.

    Bei PKWs wird das aber auch nicht so gehandhabt, die werden auch massiv durch staatliche Mittel gefördert. Es wäre Interessant zu erleben was los wäre, wenn Parkplätze prinzipiell kostenpflichtig wäre und man jedesmal wenn man die Straße befahren will Gebühren abdrücken dürfte.

    Da sind die ganzen indirekten Kosten durch die Umstrukturierung der gesamten Infrastruktur auf PKWs noch nicht einmal mit drin.

    In einer Diskussion würden die doch nach 2 Minuten heulend weglaufen.

    Meiner Erfahrung nach werden die eher aggressiv oder sagen einem, man würde blind der Propaganda der "Lügenpresse" folgen und erklären die Diskussion für beendet als wäre man selbst ein verblendeter Idiot den man nur bemitleiden kann.

    Ich warte bei einem Bekannten immer noch darauf, dass er mir seine Quellen für seine Thesen liefert.

    Dazu kommt noch, das an vielen Unis die Zusammenarbeit mit Rüstungunternehmen verboten ist, ein Freund von mir wollte urprünglich bei einer Werft welche Kriegsschiffe baut seine Masterarbeit schreiben, was dann jedoch nicht möglich war, weshalb er jetzt in der zivilen Schiffahrt seine Arbeit geschrieben hat und jetzt auch dort in dem Unternehmen arbeitet.

    Bei mir in der Hochschule gibt es Bestrebungen die Arbeit mit Organisationen wie Frontex oder anderen Polizeilichen Organisationen zu verbieten, bei Rüstungsunternehmen geht das jetzt schon nicht. Wenn ich z.B. bei H&K meine Thesis schreiben wollte wäre das schlichtweg nicht möglich, d.h. ich müsste erstmal zu nem anderen Unternehmen und müsste mich dann später im Berufsleben gezielt dazu entscheiden in die Rüstungsindustrie zu wechseln.

    was soll an einem Geschütz eigentlich kaputt gehen wenn es keinen Volltreffen abbekommt?

    Verbrauchen sich Rohre eigentlich? Die sind nach x-Schüssen nicht mehr so zielgenau, weshalb es dann ausgetauscht werden sollte. Aber bei der Art der Kriegsführung wie sie derzeit von Russland betrieben wird ist die Genauigkeit ohnehin nicht oberste Priorität.

    Musste bei dem Bild in dem folgenden Tweet an die Frage denken, mal ein Beispiel was schiefgehen kann:


    Wo wir es von Artillerie hatten, die Bundeswehr hat ein Video mit dem für die Ausbildung der Ukrainer zuständigen General über die Artillerie im Krieg rausgebracht:

    Um bei dem Thema Videos zu Artillerie zu bleiben, der Youtubekanal Perun hat ein 80 Minütiges Video zum Einsatz von Artillerie gemacht, mit einem Fokus auf die logistischen Aspekte des ganzen. Für mich wirkt das, was er da von sich gibt schlüssig, bin aber auch kein Experte für sowas,.


    Wartung ist sicherlich ein Problem.

    Gab es nicht zu Beginn Hinweise darauf dass bei den LKW und Transportern das regelmäßige "Umparken", damit die Reifen nicht immer an derselben Stelle belastet werden, schlicht nicht durchgeführt wurde und auch deshalb dann so viele mit geplatzen Reifen liegen geblieben sind?

    Ja, gab es.


    Zur Zielgenauigkeit: Die war ja von Anfang an nicht gerade die Stärke der Russen, wie von menderon angerissen kann relativ gering erscheinender Verschleiß massive Probleme verursachen, wenn man das anvisierte Ziel um mehrere Kilometer verfehlt ist das auch für die Russen problematisch.


    Insgesamt lässt sich die Lage von hier aus sowieso nicht beurteilen, wie die Situation an der Front tatsächlich ist werden wir erst in mehreren Monaten/ Jahren erfahren.

    Wobei, was soll an einem Geschütz eigentlich kaputt gehen wenn es keinen Volltreffen abbekommt?

    Verbrauchen sich Rohre eigentlich? Die sind nach x-Schüssen nicht mehr so zielgenau, weshalb es dann ausgetauscht werden sollte. Aber bei der Art der Kriegsführung wie sie derzeit von Russland betrieben wird ist die Genauigkeit ohnehin nicht oberste Priorität.

    Die Rohre erleiden einiges an Verschleiß durch den Betrieb, zum einen ist der Druck, der im inneren dieser wirkt, enorm, dazu kommt dann noch Abrieb durch die Projektile welche mit hoher Geschwindigkeit durch das Rohr getrieben werden. Ersteres führt im Laufe der Zeit zu Materialermüdungen, welche Langfristig zu Materialversagen führen (z.B. Risse), dazu kommt auch noch die nicht zu vernachlässigende thermische belastung durch die hohen temperaturschwankungen im Geschütz.

    Der Abrieb durch den Einsatz ist aber eher das größere Problem, da ab einem gewissen Grad an Verschleiß das Projektil nicht mehr rotationsstabilisiert wird und das Projektil keine stabile Flugbahn mehr hat. Bevor es dazu kommt muss, je nach Waffensystem (weiß nicht wie das bei den russischen ist) entweder der komplette Lauf getauscht oder neu ausgekleidet werden.

    Bei Boba Fett gibt es eine lange Liste von Problemen. Er bezeichnet sich selbst die ganze Zeit als "Crime Lord", macht aber nichts kriminelles. Neben der Scharfschützin, den zwei Gamorreanern und der Teenie Scooter Gang hat er auch nicht wirklich Unterbosse, Vollstrecker etc. wie man es von einem Gangsterboss erwarten würde, mit Filmen wie dem Godfather gibt es da eigentlich genügend Vorlagen.

    Der Plot ist allgemein etwas seltsam, bis zum Ende ist ziemlich unklar was Boba überhaupt machen will und er stolpert irgendwie planlos zum Ziel.


    Mandalorian hatte auch seine Schwachstellen (irgendwie konnten sich die Serienschreiber nicht einigen ob er hochkompetenter Kopfgeldjäger ist oder von jedem x-beliebigen Charakter zu Boden befördert wird), ingesamt bin ich mit der Serie aber durchaus zufrieden.


    Kenobi hab ich nach den ersten paar Folgen abgebrochen zu schauen, die Serie ist infach nur ein inkonsistentes Desaster.


    Was mich bei Boba Fett und Kenobi auch stark gestört hat, ist dass gewisse Elemente und Handlungsstränge überhaupt nicht ins größere Star Wars Universum passen, wobei das generell ein Problem der neueren Filme ist.


    Die Teenie Escooter Bande ist ein gutes Beispiel, welches optisch überhaupt nicht ins weitere Star Wars Universum passt und bei Kenobi passt die Serie von vorne bis hinten nicht ins Universum.

    Wobei ich die Zahlen für einen modernen Krieg in hoher Intensität mit modernsten Waffensystemen sogar noch erstaunlich niedrig finde. (Ohne das jetzt klein reden zu wollen.) Ich vermute inzwischen, dass das daran liegt, dass die heute gegeneinander antretenden Armeen verhältnismäßig kleinere Mannstärken aufweisen. Vor dem Ukraine-Krieg hätte ich angenommen, dass heutige Kriege wesentlich verlustreicher sind, als Kriege vor 80 Jahren, da die Feuerkraft doch wesentlich verstärkt worden ist.

    Heutzutage existieren die Mobilisierungssysteme und Infrastruktur nicht mehr, um Heere in damaligen Ausmaßen auszuheben. Wäre dem heutzutage noch der Fall hättest du Wochen nach Kriegsausbruch 3 Millionen Ukrainer und 10 Millionen Russsen im Feld gehabt. Das ist tatsächlich ein bereich wo wir heutzutage deutlich weniger Fähigkeiten besitzen als noch vor 100 Jahren.

    Die einzigen Staaten die mir mit gut ausgebauten Strukturen zur Mobilmachung heutzutage einfallen würden wären Finnland und Israel, ersterer könnte mehr als 250.000 Mann mobilisieren, was nahe an das stehende russische Heer rankommt.

    Es geht um den Donbass. Klingt alles gar nicht gut. Das nährt doch sehr stark meinen Verdacht, dass die Russen nach den anfänglichen Misserfolgen vom Westen und der Ukraine „kleingeredet“ worden sind. Ganz so schwach, veraltet und unfähig, wie man es gerne hätte, scheinen sie dann wohl doch nicht zu sein. Im Gegenteil.

    Zum einen sind die Russen ja auch nicht alle Vollidioten, d.h. die lernen auch aus ihren Fehlern und versuchen z.B. nicht mehr schnelle Gebietsgewinne wie noch zu Beginn des Krieges. Zudem halten sie ihre Versorgungslinien kürzer, was die Logistikprobleme reduziert.

    Durch das langsamere vorgehen können sie zudem ihre Überlegenheit was die Menge an Artillerie angeht deutlich besser ausnutzen.


    Die Ukraine hat zudem auch kein hochmodernes Militär, sondern nutzt zum großen Teil modernisiertes Sowjetgerät, ähnlich wie die Russen.