Beiträge von Amon Amarth 930

    Bei mir siehts momentan so aus:


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    Ich mache mir ein bisschen Sorgen, meine Erwachsenen werden bald anfangen der Reihe nach zu sterben, ich habe aber wenig Kinder und sehr viele Familien auf ein Haus.
    Zwar hab ich zwei weitere Häuser in Auftrag gegeben, aber ich möchte nicht zu viele bauen um einen großen Bevölkerungsaufsschwung zu verhindern. Eine schwierige Gratwanderung; ich glaub am Ende bin ich zu vorsichtig und die sterben mir alle weg :D
    Bis jetzt hab ich bei fast allen anderen Screenshots aus dem Spiel immer gesehen, wie die Leute massig Kinder zu jeder Zeit zu haben scheinen, zumeist um die 10+. Bei mir sinds irgendwie selten mehr als 3-4.

    Also was ich weiß:
    Beim Herbalist muss mindestens ein Arbeiter beschäftigt sein. (Ich lasse z.B. zwei Typies da arbeiten bis der seine 100 bis 200 Kräuter hat und ab dann nur noch einen für die nächste Zeit.) Wenn dann die Ernährung deiner Bewohner zu einseitig ist, zumindest ist das der Auslöser von dem ich weiß, holen sie Kräuter und gehen damit zum Herbalisten. Darüber steigt dann auch die Gesundheit. Deswegen muss auch immer da einer beschäftigt sein, damit es funktioniert.
    Die Gesundheit funktioniert, soweit ich weiß, über die Ernährung. (Logisch würde es mir auch erscheinen, wenn dort warme Kleidung/geheizte Häuser usw. mit rein spielen. Aber gelesen habe ich davon nicht.)


    Bei mir herrscht auch starke saisonale Arbeit :D Vom Frühjahr bis Herbst wird geerntet und auf den Feldern gearbeitet, sobald das erledigt ist werden Gebäude gebaut und Ressourcen gesammelt.
    In dem Zusammenhang: Ich habe gerade mal 35 Einwohner zur Zeit, aber einen Nahrungsvorrat von ca. 12k. Ist das zu viel? Die Farmen pushen ordentlich, daneben habe ich noch zwei Fischer und jeweils einen Jäger/Sammler, selten in voller Besetzung, aber eine regelmäßige Nahrungsquelle. Problematisch ist aber: Ressourcen wie Holz und Stein, um mein Dorf herum ist das Land kahl und abweisend, die zwei Forester mit 8 Mann bringen kaum was rein und ein Händler ist nach zwei Jahren immer noch nicht aufgetaucht. (Falls ich das richtig mache, habe einige Güter da hin gebracht und dann die Arbeiter entlassen.)


    Mogges, der Marktplatz dient nicht als zusätzlicher Lagerplatz im eigentlichen Sinn. Vielmehr ist er als zentraler Distributionsplatz für Waren gedacht und eine gleichmäßige Verteilung; sodass außerhalb gelegene Scheunen ihre Nahrungsmittel etwa auch los werden.


    Das Spiel ist in vielen Dingen der feuchte Traum einen Stadtgeschichtlers :D
    Gefällt mir bisher sehr, das Spiel, in vielen Bereichen. Besonders hervorheben würde ich dabei die angenehme Spielgeschwindigkeit, Stück für Stück und recht langsam baut man sein Dorf weiter aus. Man hat nicht das Gefühl wie bei Anno irgendwann an einen Punkt zu gelangen wo es einfach nur noch stressig und ätzend wird. Andererseits tut sich aber auch was, dort kommt eine Kirche, da eine zweite Mine; das Dorf gewinnt an Größe und sieht immer hübscher aus. (Wobei man die Landschaft leicht verändern können sollte; da sind irgendwie immer so kleine Hügelchen im Weg die mir meine Straßen und Bauten ruinieren, wo die Leute immer über den Hügel laufen und meine Straße drum herum führen muss. :stimmt: ). Neben der Spielgeschwindigkeit ist die Optik einfach Spitze, mir gefällt einfach wie mein kleines hübsches Dorf aussieht, es hat immer irgendwie etwas individuelles; die große Feldkreuzung, dann entsteht dort eine neue Scheune, erste Häuser kommen hinzu; der große Marktplatz um den herum langsam sich die Handwerker ansiedeln. Die Jägerhütten und Kräutersammler weit außerhalb. Herrlich :love:

    Was bedeutet nun genau der gelbe Kreis um den Markt - Einzugsgebiet an Bewohnern die hierüber ihre Ressourcen holen oder die Standorte von denen der Markt seine Ressourcen bezieht? Vermuten würde ich ersteres, aber hab keine Lust ne halbe Stadt zu bauen und dann zu merken, dass das nicht klappt ^^


    Und für Jäger sind offene Weiden (abseits von Zivilisation) besser als tiefe Wälder?

    Ich hab die Herden noch nicht ganz kapiert.
    Hatte zwei Gatter gebaut, in einen meine 4-6 Starthühner gepackt. Hab einen Arbeiter zugewiesen und gewartet und mich um andere Dinge gekümmert. (Ohne was umzustellen meine ich.)
    Beim nächsten mal nachschauen hatte ich nur noch ein Huhn. (Das witziger Weise auch ohne Arbeiter noch 12 Eier pro Jahr macht, yeah! :cool: )


    Noch ne Frage: Die Seeds für Farmen oder Plantagen, braucht man davon gar keine bestimmte Menge? Also würde eine einmalige Anschaffung genügen? Finde nämlich die Seeds für Walnuts oder Apples nirgendswo in irgendwelchen Lagern.

    Ich mache mir ja ein wenig Sorgen um die Benutzerfreundlichkeit (Steuerung, Funktionen und ähnliches). Bei so manchen Indie-Spielen ist diese ja eher dürftig.
    Aber ich bin nichtsdestotrotz recht optimistisch, der Großteil von dem, was ich bisher gesehen habe, sah großartig aus.

    Ich freue mich auch schon auf die nächsten Teile, mich hat die Geschichte ziemlich reingezogen.
    Anfangs empfand ich es als interessantes Spielprinzip und schöne Atmosphäre, aber recht bald hat sich das geändert und ich wurde einfach, mehr oder minder, mitgerissen vom Spiel; seinen Entscheidungen, seiner unglaublich guten Musik (habe mir direkt die OST-CD besorgt) und der Geschichte.
    Die Geschichte und damit zusammenhängend die Entscheidungen sind genau so, wie ich mir ein Rollenspiel vorstelle: Kein Gut und Böse, sondern immer eine Abwägungssache mit - vor allen Dingen - logischen Konsequenzen!
    Mir tut es jetzt noch um den Bauern leid, den ich seine hart erkämpfte Ernte mit Gewalt abnehmen musste, nur damit ich zwei Tage länger ohne Tote weiter ziehen kann.


    Ich habe es just gestern Abend durchgespielt, und das vermutlich nicht zum letzten mal. NUR zu empfehlen!