Beiträge von TauPandur

    Größte Gefahr für mich:

    Die AfD erkennt diese Angriffsfläche und räumt im Herbst ordentlich Stimmen ab.

    Hat sie schon lange, kritisiert sie schon lange. Der Grund das du das nicht weißt ist simpel, wird in den Medien geziehlt ignoriert.

    Wenigstens wird über die FDP berichtet die das Versagen der Regierung ebenso immer wieder thematisiert. Die Grünen bereiten sich schon auf die Regierungsbeteiligung vor, deswegen sind sie ruhig, außerdem ist BK Merkel die beste Parteivorsitzende die die Grünen je hatten.


    Aber keine Sorge wegen der AfD, deswegen wurde ja zwei Wochen ein Teil des Inhalts des Verfassungsschutzberichtes durchgestochen, wogegen die Partei dann auch nicht vorgehen kann, weil sie selbst nicht weiß was ihr in dem Bericht vorgeworfen wird. Wäre das in Russland so gelaufen würden jetzt Sanktionen gefordert werden, wenn der defakto Angeklagte nicht mal die Anklage einsehen kann. Die beste Demokratie die man für Geld kaufen kann.


    Zu diesem Zeitpunkt wird aber der Widerstand in der Bevölkerung wieder deutlich geringer sein, weil die Kühllaster mit den Leichen vor den Krematorien und Krankenhäusern auch den Letzten die Laune auf Shopping, Restaurant und Friseurbesuch verderben. Und vermutlich wird man händeringend mit der EU und anderen Staaten verhandeln, wie man schneller mehr Impfstoff ins Land bekommt, weil man spätestens ab April dann mit der Pandemie um die Wette impft, um irgendwie die Krankenhäuser zu entlasten.


    Anderes Szenario. Wir haben bis dahin 25+ Grad Außentemeratur, Die Grippeseason ist vorbei und von Chorona wird man nur was hören wenn man die Tagesschau einschaltet (genau wie letztes Jahr). Risikopatienten sind soweit alle geimpft, die eine Impfung wollten. Die Regierung wird damit beschäftigt sein sich die Schultern wund zu klopfen weil deren super Konzepte dafür gesorgt haben das nun alles wieder läuft. Das Insolvenzrecht/die Insolvenspflicht bleibt bis 1 Monat nach der BT Wahl ausgesetzt, damit der wirtschaftliche Schaden erst nach der Wahl offensichtlich wird, Steuererhöhungen werden vorbereitet, einige Testballons werden während der "Partymonate" losgelassen, während die Bevölkerung abgelenkt davon ist, das letzte Jahr nachzuhohlen. "Inmaterielle" Schäden wie durch die unzureichende Beschulung der Kinder angerichteten Probleme werden langsam offenbar.

    Nach der Bundestagswahl fliegt uns der ganze Laden um die Ohren (Inflation, Arbeitslosigkeit, Staatsschulden, "Ansprüche" anderer "EU-Partner"), aber nicht das ein Beamter davon viel mitbekommt.

    Wollen wir wetten John?


    Viele Grüße


    TauPandur

    Bin auch sehr darauf gespannt wie es sich um die neue Version von D2 entwickelt.


    Wenn man es in den Händen hat, bleibt die Frage: Wie gut ist es gealtert? Sind ja doch über 20 Jahre (ich bin alt) her und das Rad der Zeit hat einige Neuerungen nach oben gespühlt die ich nicht mehr missen möchte, z.B. seperaten Loot usw.

    Blizzard hat W3 Reforged richtig übel in den Sand gesetzt, bis ich es bei Diablo 2 anders sehe, werde ich weder vorbestellen noch kaufen.


    Die Systemanforderungen wurden übrigens veröffentlicht:


    Minimum Requirements

    • Processor: Intel Core i3-3250/AMD FX-4350
    • GPU: Nvidia GTX 660/AMD Radeon HD 7850
    • RAM: 8 GB
    • HDD Space Requiried: 30 GB
    • Resolution: 1280 x 720
    • Operating System: Windows® 10

    Recommended Specifications

    • Processor: Intel® Core i5-9600k/AMD Ryzen 5 2600
    • GPU: Nvidia GTX 1060/AMD Radeon RX 5500 XT
    • Memory: 16 GB RAM
    • Storage: 30 GB
    • Resolution: 1920 x 1080
    • Operating System: Windows® 10


    Zum Vergleich die für Cyberpunk 2077 für 1920x1080, die kann ich IMO auch bestätigen, bei mir werkelt eine 1060 und es läuft super.


    • Core i7-4790 or Ryzen 3 3200G
    • GTX 1060 6GB, GTX 1660 Super (or R9 Fury)
    • 12GB RAM
    • 6GB VRAM
    • 70GB SSD storage
    • Windows 10 64-bit
    • Target: 1080p High


    Die Anforderungen sind für ein Spiel wie Diablo schon etwas sehr happig.


    Viele Grüße


    TauPandur

    Btw. weil wir es kürzlich in Discord hatten, hat jemand in letzter Zeit mal was von Twiggels gehört?

    Ich tatsächlich. Anfang des Jahres.

    Es scheint ihm recht gut zu gehen.

    Habe ihm auch mitgeteilt das, falls er wegen mir das Handtuch geschmissen hat, gern hier reinschauen kann, ich würde mich einfach komplett fern von ihm halten. Offensichtlich hat es nichts genutzt.

    Mehr werde ich dazu nicht schreiben, wenn er will kann er sich ja selbst äußern.



    Seid ihr sicher, dass er nicht mehr hier war? Ich habe da so meine Zweifel, denn ich halte es für höchst unwahrscheinlich, dass sich, kurz nachdem Twiggels weg war, jemand anderes hier anmeldet, der im selben Tagebau demonstriert hat wie Twiggels und im selben Ermittlungsverfahren wie Twiggels wegen dem selben Straftatbestand angezeigt wurde. Woher ich das mit dem Ermittlungsverfahren weiß werde ich hier nicht sagen, aber ich bin mir beinahe absolut sicher, dass Twiggels zwischenzeitlich nochmal hier war.

    Oh Gott.

    Führst du auch über andere Leute hier im Forum Akten?

    Ich würde ja gern einen Witz drüber machen aber das Lachen bleibt mir da im Halse stecken. Das ist ja gruslig.


    Viele Grüße


    TauPandur

    Moin,


    halte mich ja im Politikbereich mitlerweile zurück und habe lange überlegt ob ich es poste aber was solls...


    Als Corona auf dem Höhepunkt war, da wurde ja Triage befürchtet. Es ist ja zum Glück nicht dazu gekommen.
    Nun hat ORF2 berichtet das es doch dazu kommt.


    In der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wien. LINK
    Hier stauen sich die Behandlungsfälle von (schwerer) Depression, Essstörungen und (akuter) Selbstmordgedanken mitlerweile zu einer Wartezeit von 3 Monaten auf.
    Dabei sind vor allem Kinder aus eigentlich stabilen Verhältnissen betroffen.


    Natürlich ist sowas nur die Spitze des Eisberges, Kinder und Jugendliche die an so einer Einrichtung aufgenommen werden, sind mit ein paar Stimmungsaufhellern etc. nicht mehr behandeln und müssen stationär behandelt werden, weil sonst die Chance auf den Exitus sehr real ist.


    Ich mutmaße jetzt mal, denke aber das es in Deutschen Psychiatrien nicht viel besser aussieht.


    In China wurde das untersucht, hier mal zu einer vom RKI veröffentlichen Studie. LINK


    Ein Auszug daraus:


    Zitat

    21 Provinzen und autonomen Regionen in China zeigten 43,7% während des COVID-19-Ausbruchs depressive Symptome und 37,4% Angstsymp-tome [11]. Zu den häufigsten genannten depressiven Symp-tomen zählten geringes Interesse oder geringe Freude da-ran, Dinge zu tun (53,9%), Müdigkeit oder wenig Energie (48,4%) sowie geringer Appetit oder Heißhunger (45,6%). Zu den am häufigsten genannten Angstsymptomen zähl-ten ein nervöses oder ängstliches Gefühl (53,6%), sich sor-gen (47,3%) und Verärgerung oder Reizbarkeit (47,0%). In der in Deutschland durchgeführten COPSY-Studie(COPSY=Corona und Psyche) wurden im Mai und Juni 2020 1.040 Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren sowie 1.586 Eltern von 7- bis 17-Jährigen zu den Auswirkun-gen der COVID-19-Pandemie auf die psychische Gesund-heit, die Lebensqualität und das Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen befragt. Insgesamt gaben 40,2% der befragten 11- bis 17-Jährigen eine geminderte Lebens-qualität an, bei 31,0% der 7- bis 17-Jährigen lagen psychi-sche Auffälligkeiten vor [12].

    Die Untersuchung ist vom Sommer 2020. Denkt hier auch nur ein Einziger das es zwischenzeitlich BESSER geworden ist? Wer das denkt schaue sich obig verlinkten Beitrag aus dem ORF2 nochmal an.


    Berlin hat ja nach dem ersten Lockdown ja nach dem ersten Lockdown als einziges Bundesland (was mir bekannt wäre) Suizidzahlen rausgegeben und die waren deutlich erhöht, habe ich im Forum auch ohne Resonanz gepostet. Da viele Menschen den ersten Lockdown noch als "Happening" gesehen haben, aber selbst diese mitlerweile mit Winter + Kälte + sozialer Isolation überfordert sind, frage ich mich was da an Zahlen im Sommer (bzw. im Herbst/Winter nach der Wahl) so publiziert werden wird.


    Und ehrlich gesagt, verstehe ich eine Berufsgruppe nicht. Die Lehrer. Ich weiß ich weiß, das wird mir wieder übel genommen werden, aber fast egal mit welcher Lehrkraft ich so spreche, ob Familie, Freundes oder Bekanntenkreis - oder eben auch hier im Forum, es sind (fast) immer die Lehrer die für "Länger, Strenger, Härter" eintretten. Da wird hier Seitenweise über das Gewicht eines einzelnen toten Lehrers gerätselt.


    Ich kann es natürlich nur für meinen Bekannten und Freundeskreis sagen, aber da haben sich die entsprechenden Lehrkräfte so schön im Homeoffice eingerichtet das sie da eigentlich nicht mehr raus wollen - nicht alle aber 80%.


    Klar, niemand will krank werden, niemand will sterben aber: Als ich zur Armee gegangen bin, hab ich gewusst das die Unterschrift die ich da geleistet hab bevor das alles losging, mein Todesurteil hätte sein können. Risiken gehören zum Beruf dazu. Man stelle sich mal einen Arzt mit Angst vor Patienten vor. Auch als Lehrkraft muss man akzeptieren das der Beruf mit einigen Risiken verbunden ist, man kann diese minimieren aber nicht ausschließen.


    Ich finde es verrückt das dieses Thema nur am Rande zur Sprache kommt und ich frage mich wie es noch weiter gehen soll. Es ist nicht nett es so zu sagen aber unsere Zukunft finden wir nicht in den Altenheimen - die finden wir in den Schulen, wenn sie den mal offen sind.


    Beste Grüße


    TauPandur

    Und zum Thema: Münzsammlung gibts dann irgendwann als Erbe. Aber was macht man damit? Lebenswerk von Jolius Senior verkaufen ist so keine Option mit der ich mich anfreunden kann und möchte.

    Behalten. Bei mir gab es die absurde Situation das meine eigene Sammlung zwischenzeitlich weniger wert geworden ist, mitlerweile den Einkaufswert aber wieder um einiges übertrifft weil der Materialwert der Silber und Goldmünzen dementsprechend gestiegen ist.
    Selbst wenn man kein Interesse an den Münzen selbst hat (wobei das schade ist, ist eigentlich ein schönes Hobby), das Gold und Silber wird sicher nicht über Nacht zu wertlosen Altmetall - das wäre das erste Mal in der Geschichte der Menschheit das das passiert.
    Ein netter Notgroschen von dem Niemand was wissen muss.
    Für wirklich wertvolle, um einiges über den Materialwert hinausgehende, Münzen empfiehlt sich dann aber ein Bankschließfach.


    Viele Grüße


    TauPandur


    P.S.: Auch wenn du kein Interesse an der Sammlung selbst haben sollte, bitte beachte die sachgemäße Lagerung (sicher von deinem Senior schon erledigt), nichts ist trauriger als 2 Kilo "Silbermünzen" in einem Beutel zu sehen und wirklich seltene Sammlerstücke vollkommen zerkratzt zu sehen, alles schon erlebt.

    Das Imperium ist in keinem der Bereiche (Nahkampf, Fernkampf, Artillerie, Flieger) gut, bestenfalls sind sie Mittelmaß. Dafür hat man halt alles und ist somit recht flexibel und kann sich gut an die verschiedenen Gegner anpassen.

    Naja, Artillerie haben sie mit den Höllenfeuerraketenartis eine der besten Artis im Spiel. Für mich in der Wirkung nur von der der Zwerge übertroffen. Selbst die Mörser die ein Tier niedriger sind, sind extrem gut - auch gegen gepanzerte Massenziele wie Chaostruppen. Achja, und sie sieht verdammt geil aus wenn sie feuert.
    Außerdem haben sie reichlich viele Lores der Magie und mit Feuermagie nach der Vampirmagie wohl die mächtigste Vernichtungsmagie im Spiel (auch wenn Feuermagie sehr weit verbreitet ist und viele Fraktionen die haben).


    Was den Rest angeht, da geb ich dir recht.



    Seit gestern habe ich eine Einheit Reichsgardisten, die finde ich schon stark.

    Kav skaliert sehr stark mit dem Schwierigkeitsgrad mit, je niedriger der Schwierigkeitsgrad, desto mächtiger, bis sie auf Kampfschwierigkeit "Sehr schwer" nahezu nutzlos wird - weil man die Moral der KI kaum noch brechen kann - und Nahkampfeinheiten sehr stark an Wert verlieren, im Gegensatz zu Fernkampf.



    Ich bin wohl durch 40k etwas verblendet an die Sache heran gegangen. Da hat das Imperium mit den Space Marines eine ziemlich gute Allroundinfanterie.

    Die Infantrie des Imperiums die man am Start rekrutieren kann oder kurz danach die Hellebardiere SIND vom Kosten/Nutzen Verhältnis her sehr gute Infantrie. Aber Warhammer ist ein sehr Fernkampf, Helden und Magiezentriertes Spiel. Nahkämpfer sind eher für Crowdcontrol da um den Schützen/Magiern die Gelegenheit zu geben den Schaden zu machen. Im Gegensatz zu z.B. Rome 2 gewinnt man mit Nahkampftruppen keinen Blumentopf.
    Selbst die reine Nahkampffraktion der Vampire (Orks haben mit den Goblinschützen, dank dem Techtree gute und günstige Bogenschützen), setzt darauf das man mit vielen Nahkampftruppen den Gegner so "in Form" bringt das die Vampirmagie dann den Schaden machen kann.


    Viele Grüße


    TauPandur

    Ich habe als Humanoides Volk mein Bevölkerungswachstum (bislang) vollständig stoppen können, indem ich bei den Planeten "den Button" dazu gedrückt habe. Soll das etwa abgeschafft werden? Ich habe das so gar nicht gelesen.

    Es wird, soweit ich das weiss (hab aber beim letzten Patch nur mal kurz das neue Racepack ausprobiert), auf 25% reduziert, das wird dann fast immer von der Migration auf andere Planeten aufgefressen, so hast du dann ein effektives Nullwachstum. Aber aktiviere es mal auf all deinen Planeten... :D Bei Robotern z.B. ist es eben eine voll 100% Reduktion. Ist schon seit ca. 1 Jahr im PX Forum ein heißer Topic warum PX nicht überall 100 % setzt.


    Beste Grüße


    TauPandur

    Aus negativem Feedback ("gefällt mir nicht") in einem Forum, gerade wenn es nicht begründet ist sondern einfach vergeben wird, erwächst eigentlich nie was Gutes.
    Gut, wenn man Meinungen Steamlinen will ist es eine gute Methode, es wird aber ggf. zu bösem Blut führen um das auch nur irgendwie konstruktiv einzusetzen ist das Forum zu klein und die persönlichen Animositäten zu tief, zumindest könnte ich mir das vorstellen.


    Die anderen Optionen, mit oder ohne Verwirrung, finde ich gut.


    Beste Grüße


    TauPandur

    Bin ja eigentlich ein Stellaris Enthusiast.
    Aber IMO kann ich jedem nur raten erstmal abzuwarten.


    Paradox überarbeitet in Stellaris die Ökonomie und die Populationsentwicklung. Siehe Devdiary 190, 191 und 192 KLICK, KLICK und KLICK.
    Der Zustand gerade ist kaum haltbar, man muss im späteren Spiel tausende Pops managen (besonders lustig im MP), ohne Vorlagen, Automatisierung oder das Wachstum komplett zum Halt bringen zu können (wenn man keine Maschine oder Schwarm ist).


    Solche Überarbeitungen, waren in der Vergangenheit, um es jetzt mal sehr sehr vorsichtig zu sagen, NICHT Bugfrei. So sehr ich die dringend nötigen Änderungen begrüße und so sehr ich mir wünsche das damit alles super funktioniert, bin ich bei Stellaris mitlerweile ein gebranntes Kind und kann nur warnen bevor hier jemand 20 Euro investiert, 2-3 Tage abwarten was das Echo zum freien Patch zum DLC ist.


    Ebenso konnte die KI defakto keine Gebäude verwalten, das führte dazu das alle Resourcen am Start in Schiffe gesteckt worden und weniger erfahrene Spieler in den ersten 40 Jahren gegen die Wand gelaufen sind (erst recht mit einem Exterminator in der Nachbarschaft), während es danach viel zu einfach wurde.
    Das neue Templatesystem macht es der KI nun sicher um einiges leichter, nur bin ich da auch sehr gespannt wie die KI die Resourcen aufteilt, dazu hat sich PX nicht geäußert und ich denke da gibts viel Potential das Ganze gegen den Baum fahren zu lassen.


    Ich hoffe auf das Beste und erwarte das Schlimmste.


    Viele Grüße


    TauPandur

    Was ist am Imperium denn bspw. nicht schlecht? Ein faschistoides, rassistisches, in tiefstem mittelalterlichen Aberglauben gefangenes Reich, stets von Bürgerkriegen zerrissen und korrupt bis zum geht nicht mehr. Was genau ist daran jetzt positiv? Mit den Bretonen (Mischung aus Briten und Franzosen?) kenne ich mich jetzt nicht so aus. Kommen womöglich tatsächlich am besten weg. Aber war es nicht so, dass diese vor allem korrupt waren? Und dem Reichtum usw. verfallen?

    Und das Imperium ist, was den Rassismus betrifft gegenüber den Hochelfen die Amateuerliga. Die Hochelfen sehen gegen die Waldelfen ("Was, menschliche Flüchtlinge am Rand unserer Wälder die vor den Chaoshorden fliehen? Dünger für die Bäume!") wiederrum wie Amateure aus. Und das sind die "GUTEN" Fraktionen. Da redet noch niemand über z.B. die Skaven.
    Die Bretonen sind sehr Ritterzentriert, Ehre und Co. . Aber Bauern z.B.? Fleischschild, Verfügungsmasse, Ballast. Das wird ja z.B. in TW auch ganz gut mit der Infantriemechanik und den für die Rasse verfügbaren Truppen symbolisiert.
    Oder die Zwerge, eigentlich gut. Aber wehe dein Uropa mütterlicherseits hat einem Zwerg mal einen Krug Bier über den Kopf gehauen... das kann nur mit Blut aus dem Buch gelöscht werden. Deinem Blut, allem davon.


    Die ganze Welt von Warhammer ist im besten Fall grau - bis schwärzestes Schwarz. Find ich ok, macht das besondere an der Welt aus. Selbst strahlende Helden wir Karl Franz haben ihre Fehler, machen Fehler und sobald sie einen Ort verlassen, verfällt dieser wieder ins tiefe Grau.


    Warum sollte Araby eine Ausnahme sein? Es gehört zu den noch relativ guten Fraktionen - und ist eben sehr grau.


    Klar ist es Fantasy, aber mit durchaus mit Bezug zur realen Welt. Das mit den Feuerwaffen usw. auch geschenkt mir egal. Nur die negativen körperlichen Attribute, dazu sind Diebe, verrückte Religiöse usw. das geht heute nicht einfach nicht mehr.

    Ich bin jetzt kein Experte in Warhammer. Aber egal ob man die Wiki liest, die Bilder dort anschaut LINK oder auch wirklich schöne Modellsammlungen LINK kann ich NICHTS von den körperlichen Dingen erkennen. Für mich sieht die Armee eher nach "Märchen aus 1001 Nacht" aus. Diebe? Ja es gibt die Stadt der Diebe, das ist aber nicht pauschal die ganze Rasse, es ist eine Stadt - die auch voll von Piraten ist. Erinnert mich zusammen mit dem Sklavenhandel sehr an die Barbareskenstaaten und das waren vor allem Sklavenhalter/beschaffer, Plünderer und Piraten. Wenn du also historische Wurzeln suchst, die gibt es.


    Ja es ist ein Spiel, ja es ist Fantasy. Aber mit Fraktionsbeschreibungen die in die heutige Zeit, für mich nicht mehr passend sind (und damals auch nicht). Es wurde europäische Klischees über den einen anderen Kulturraum bedient und das in sehr schlechter Weise wie ich es finde.

    Wie auch Klischees über Europa des Mittelalters bedient wurden.


    Irgendwie bin ich froh das du anscheinend noch nicht gesehen hast wie die Asiaten (insb. die Japaner und Chinesen) Europäer und im vergleich Araber so sehen... und auch in ihren Spielen darstellen. Du würdest Feuer spucken.


    Aber letztlich zeigt diese Diskussion warum so ziemlich jeder Teil der Welt ein Fantasyabbild bekommt und am Ende nur Araby außen vor bleibt. Das Risiko für CA ist im Vergleich zum Gewinn einfach zu groß. Dazu kommt mir eine Diskussion mit einem sehr netten (schwulen) türkischen Pärchen neulich ein, zusammengefasst in einem Bild: KLICK.


    Beste Grüße


    TauPandur

    Three Kingdoms angespielt aber nicht angekommen, da hat mich dann Warhammer wieder eher gezogen.

    Ja, irgendwie hat sich Three Kingdoms angefühlt wie ein Fantasyspiel, auch wenn es keins war. Da sieht man aber gut wie unterschiedlich das alte mittelalterliche China und Europa waren. Wobei ich die "Helden"-Option sehr gut fand und mir auch für ein Medival 3 wünschen würde.



    Von mir ein großer Daumen hoch und wenn die noch die Araby Fraktion reinbringen gerne, nur deren Storyhintergrund ein wenig überarbeiten .

    Wird es eben nicht geben, genauso wenig wie die Pygmäen, wobei ich das bei DEN Modellen die es füher von dennen gab, durchaus verstehen kann.
    Wenn man ein bisschen rumliest war die Planung wohl früher: Kislev, Dämonen (4x) und die Ogerkönigreiche, nach dem großen Erfolg von Three Kingdoms und vor allem dem nicht nur ausbleibenden Shitstorm in China über das Spiel - sondern das Gegenteil, Lob und gute Bewertungen, hat die Hemmschwelle von CA, nebst dem erschließen eines neuen sehr großen Marktes, wohl abgebaut.
    Letztlich ein Win-Win weil wir dann wohl auch IND und Nippon als Packs sehen werden, die Oger und Chaoswerge sowieso.


    Araby ist da eben ein zu großes Risiko das das Studio schlechte Schlagzeilen bekommt wegen z.B. der "stereotypen Darstellung" oder sogar einen realen "Hausbesuch" von Extermisten verschiedener Farben und Fraktionen.


    Was stört dich eigentlich an der Hintergrundgeschichte von Araby Saladin? Es ist doch der gleiche pauschale Ripoff der größten Klischees von Regionen aus dem Mittelalter + Sagenwelt. Man schaue sich nur an was da aus dem frühmittelalterlichen Wales geworden ist (Britonnia)...


    Viele Grüße


    TauPandur

    Bevor ich ein neues Thema erstelle, beschäftigt sich jemand hier mit Briefmarken und/oder Münzen?

    Deutschland ab 1871 mit Fokus auf besondere Münzen (z.B. die 25 Pfennig Prägungen oder Münzen aus den deutschen Kolonien), in etwa bis 2010, mir sagen die neuen Europrägungen nicht sonderlich zu, bin ein großer Fan der 10er Silberprägungen aus der BRD und habe die fast alle.
    Ansonsten Geld aus dem Ausland, wenn gute Freunde oder man selbst mal da gewesen ist, so der übliche "Komplettsatz" Münzen den man halt beim Urlaub da zusammensammelt, da kaufe ich aber nicht zu.


    Viele Grüße


    TauPandur

    Wenn man sich den Teil der Welt anschaut der da kommt hoffe ich mal, das die Chaoszwerge in Erscheinung treten werden, ich fand die irgendwie immer putzig. Mit ihren lustigen Hüten und lächerlich großer Artilerie waren die mir immer sehr sympathisch.

    Ist ja Konsens bei so ziemlich allen größeren Streamern das die wohl der Vorbestellerbonus sein werden, auch wenn ich persönlich eher auf sowas wie Ind hoffen würde, ists plausibel da das "Loch" zwischen der alten Welt und Cathay irgendwie gefüllt werden muss mit mehr als nur ein paar wilden Orkstämmen und Vampiren.



    Aus dem Bauch heraus bezweifle ich etwas, dass im Dritten Teil eine viel größere Karte mit höherer Provinzdichte erscheinen wird.

    Die Anzahl der Provinzen wird definitiv zunehmen, auch ist eine weitere Zusammenlegung kaum noch möglich da wenigstens eine "Filler" Fraktion pro Heldenfraktion auch irgendwo ihren Platz haben muss. CA hat ja vor einigen Patches z.B. die Durchlaufzeit zwischen den Runden massiv optimiert - da auf der Mortal Empires Karte mitlerweile über 120 Fraktionen Platz finden... war das bitter nötig.
    Ich hoffe nur das ein Diplosystem wie in Three Kingdoms eingeführt wird, das gegenwärtige Diplosystem kann die Menge an Fraktionen nicht mehr richtig fassen und das Random KI-Nationen dauernd mit diplomatischen Angeboten nerven oder einem eine Fraktion auf der anderen Seite der Karte den Krieg erklärt ist nur noch entnerfend.



    glaub ich hol mir dann ggf. Wo den ersten Teil billig, sollen ja beide Teile gut sein...!

    Dann viel Erfolg, ich hab mich auch von einem Freund zum Koopspielen überreden lassen die zu kaufen... 800 Spielstunden später... jo, ist ganz ok das Spiel. ;)



    Begrenzte geistige Kapazitäten der Spieleentwickler.

    Nunja, es ist ein TOTAL WAR Spiel. Die Möglichkeiten sind da begrenzt, auch wenn sich manch ein Entwickler vielleicht wünscht das mit Dämonen von Slaanesh und <setze Volk ein> die "Liebe" aufs Schlachtfeld zurückkehrt, ist das einfach in so einem Spiel nicht zu machen. Aber da CA bei aller Kritik, gerade in Warhammer einen wirklich sehr breiten Mix an Fraktionen und Taktiken, den wohl mit weitem Abstand breitesten in allen TW Spielen eingebracht hat... traue ich ihnen zu das sie die Dämonen nicht verbocken.


    Freue mich auf jeden Fall sehr auf das Spiel und entgegen sonstigen Geflogenheiten ist es schon vorbestellt.


    Beste Grüße


    TauPandur

    Briefwahl
    Das das System der Briefwahl in den USA Probleme hat, ist klar, nicht nur aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher Regelungen, sondern auch weil es kein Einwohnermeldeamt gibt.
    Dass einzelne Fehler vorkommen ist also zu erwarten, bisher hat Trump aber keinerlei Beweise dafür vorgelegt, dass diese Fehler mehr als nur sporadische Einzelfälle ohne Auswirkungen auf die Wahl sind.
    Er selbst wählt übrigens per "Absentee Ballot" ist also ebenfalls Briefwähler.

    Schon übel, ich habe extra den Twitteraccount des ARD Korrespondenten rausgesucht, in dem er die 3 falschen Briefwahlunterlagen zeigt. Das ist keine Erfindung Trumps - das ist die Realität und wird von einem Korrespondenten der extrem Trumpkritischen ARD aufgegriffen. Im übrigen: LINK . Das Ganze mag in einem Staat kein Problem sein, in dem die Wahl defakto feststeht. Aber gerade bei so einem knappen Rennen, da können ein paar Tausend Stimmen einen gewaltigen Unterschied machen.
    Ein Problem kleinzureden weil es einem zu pass kommt heißt nicht das es nicht existiert.
    Und 100.000 falsche Briefwahlunterlagen... nur in einem Staat... sporadische Einzelfälle.



    Außenpolitik
    Clinton und Obama haben ebenfalls mit Nordkorea geredet, Clinton wäre damit sogar fast erfolgreich gewesen und hatte ein Abkommen vereinbart, blöderweise hat Bush dass dann aufgekündigt (in einer erstaunlichen Parallele zum Iran-Deal). Nicht vergessen sollte man auch, dass Trump zuvor drauf und dran war einen Krieg mit "little rocket man" zu starten.
    Mit dem Iran sind die Spannungen ebenfalls massiv eskaliert, und ich bilde mir ein, der Präsident der Marschflugkörper auf syrische Militäreinrichtungen feuern lies, hieß nicht Obama sondern Trump.


    Dass Obama gegen den IS interveniert hat mag sein, sehe aber nichts Schlechtes darin.


    Wie genau die Friedensverträge zwischen Israel und den VAE bzw. Bahrain zustande kamen ist nicht so im Detail bekannt. Die Annäherung hat sich allerdings schon vor Trump abgezeichnet, und wäre vermutlich unter jedem anderen US-Präsidenten zu einem ähnlichen Zeitpunkt passiert.

    Trump hat also "Marschflugkörper auf syrische Militäreinrichtungen feuern lassen", Obama gegen den IS interveniert. Obama hat 1/3 Syriens besetzen lassen. "Zufälligerweise" die Gebiete wo zwischen 80-90% des syrischen Öls liegen und die zum guten Teil auch nicht von den Kurden bewohnt werden. Trump hat das getan was Obama auch mehrere Male getan hat - nach einem potentiellen Giftgasangriff "Stärke zeigen".


    Trump war der erste der sich mit den Nordkoreanern mal auf höchster Ebene hingesetzt hat. Clinton war zwar in Nordkorea aber erst NACHDEM er nicht mehr Präsident war. Im Gegensatz zur Aktion von Trump hätte da nichts verbindlich diplomatisches rauskommen können - wenn man bedenkt wer vor Bush Präsident war und wie die Nordkoreapolitik da aussah...



    Corona
    Sein Corona-Management war eine gigantische Katastrophe. Dass er Einreisebeschränkungen erlassen hat hatte gewisse positive Effekte, aber auch da hat er viel zu chaotisch agiert, z.B. als er zahlreiche EU-Statten auf die Liste setzte, aber nicht Großbritannien, wo die Zahlen damals schon deutlich stärker explodiert sind. Nicht vergessen sollte man auch, dass die USA durch ihre Geheimdienste einen gewaltigen Informationsvorsprung hatten, ein US-Präsident der die Briefings gelesen hätte, hätte diese Maßnahmen womöglich noch deutlich früher erlassen. Während seine Bilanz bei den Reisebeschränkungen also durchaus gemischt ist, war sie bei allen anderen Aspekten der Krise eine gigantische Katastrophe, die hunderttausende das Leben kostete.

    Ja, sie war eine Katastrophe und das kostet ihm wohl die Wahl.
    Trotzdem hat Trump, was z.B. die einzelnen Maßnahmen der Bundesstaaten angeht kaum Einflussmöglichkeiten, die Macht des Präsidenten in den einzelnen Bundesstaaten ist stärker begrenzt als die des Bundeskanzlers in Deutschland. De Blasio z.B. Bürgermeister von New York (Demokrat), hat Corona z.B. erst verharmlost, als New York dann kurzzeitig zum größten Coronahotspot der Welt geworden war, hat er Trump beschuldigt.
    Aber zum Vergleich, als wir aus Deutschland nicht mehr in die USA durften, sind bei uns noch Flieger aus dem Iran, damals nach China der größte Hotspot, gelandet - und es gab keine gesundheitlichen Einreisekontrollen.
    Wir in Deutschland hatten einfach nur unglaubliches Glück, Bergamo oder New York, das hätte auch Kleinhintertupflingen oder Berlin sein können.



    War Biden im zweiten Weltkrieg Soldat? SO alt ist er dann auch wieder nicht.
    Und Ronald Reagan hat ja bewiesen das ein Präsident mit Demenz/Alzheimer durchaus möglich ist.
    Und Kennedy hat gezeigt, das man sich als Präsident so mit Schmerzmitteln und Alc zudröhnen kann das Andere den Job machen müssen für den man gewählt wurde.
    Jo, noch ein ein Präsident, der sowieso schon im decline begriffenen USA... den brauchen wir.


    Versprecher sind das eine, leere Blicke, Aussetzer und Reden die keinen Sinn ergeben, was anderes. Videos gibts davon genug. Da die aber gern von YT Down genommen werden, selbst wenn sie in der CNN gesendet worden, einfach mal suchen.
    Im übrigen hatte ein Mitforist die Frage über den Geisteszustand von Biden schon aufgeworfen, da gab es keine Diskussion drüber.



    Wirtschaft
    Die bis dieses Jahr gute Wirtschaftslage hatte er vor allem 2 Faktoren zu verdanken:
    1: Der Regierung Obama-Biden
    2: Seiner Steuersenkung für die er die Staatschulden in schwindelerregende Höhen getrieben hat. Das Geld zukünftiger Generationen mit beiden Händen ausgeben um sich kurzfristige Vorteile zu verschaffen kann jeder.

    Ja, genau wie die Regierung Merkel von den Maßnahmen der Regierung Schröder profitierte, Trump hat es aber immerhin geschafft die wirtschaftliche Erhohlung nicht abzuwürgen, was bei der Intelligenz die du ihm hier unterstellst, eine große Leistung ist.
    Was die Verschuldung angeht:


    [spoil][/spoil]


    Trump wurde 2017 als Präsdient vereidigt. Er hatte also eine Verschuldung von 105,3% am GDP übernommen. 2019 lag sie bei 106,9% am GDP. Wow. in Obamas Präsidentschaftszeit ist die Verschldung um ca. 10% gestiegen. LINK


    Sorry IWST aber was du hier schreibst ist zum guten Teil genauso stark eingefärbt wie das Zeug was Trumpisten schreiben.
    Mir war klar das ich hier Flak dafür bekomme, in einem Forum wo Trump gehasst wird wie sonst nur in den deutschen Medien. Aber das wirklich selbst in den Deutschen Medien angebrachte Punkte ignoriert werden...


    Und was Trumps Intelligenz angeht, klar kann man sich hinstellen und dne für einen dämlichen Idioten halten. Aber dieser dämmliche Idiot hat es zum Präsidenten der USA geschafft und vielleicht/villeicht auch nicht, schafft er es noch ein zweites Mal. Was sagt das über einen selbst aus?


    Beste Grüße


    TauPandur

    Wenn ich die letzten 50-60 Posts zur Wahl so überfliege und sehe wieviel Verachtung und Hass da über Trumpwähler ausgeschüttet wird, kommt mir unweigerlich der Gedanke mich zu fragen ob die die sowas schreiben, nicht mindestens genauso schlimm sind.


    Was das anfechten der Briefwahl von Seiten Trump angeht, könnt ihr euch nicht vorstellen das er recht haben könnte?
    Ich meine ja nur, wenn der ARD Washingtonkorrespondent z.B. 3 Briefwahlunterlagen zugeschickt bekommt - obwohl er selbst nicht wahlberechtigt ist und er sie ohne Kontrolle ausfüllen und zurücksenden kann und das ist nur ein Beispiel, das die Briefwahl dann sehr wohl anfechtbar ist?
    Letztlich ist das Briefwahlsystem in den USA ein totales Chaos da jeder Bundesstaat das unterschiedlich regelt.



    Wenn man nach etwas Positivem sucht, dann mit Abstrichen, daß er China die Stirn bietet. Auch wenn dies enorm auf Kosten der eigenen Farmer geht.

    Ok, und das er mal ehrlich versucht hat mit Nordkorea zu reden. Das er im Gegensatz zu Obama, Clinton, Bush und auch Merkel und Co. mal Fortschritte im Nahostfriedensprozess gemacht hat - Isreal wird nun von 2 arabischen Staaten anerkannt, der Damm ist hier gebrochen.
    Er ist im Gegensatz zu Friedensnobelpreisträger Obama nicht in ein anderes Land einmarschiert. Als erster Präsident seit Jimmy Carter übrigens.
    Er hat die Einreisen in die USA (inkl. Tests für die die trotzdem durften) übrigens deutlich vor Deutschland eingeschränkt.
    Hätte es Chorona nicht gegeben, denke ich nicht das es in Frage stehen würde das Trump wieder gewählt worden wäre. Die wirtschaftliche Lage war für die "kleinen Leute" ziemlich gut.
    Ich glaube das man bei einem Großmaul wie Trump nicht darauf schauen sollte was er sagt, sondern was er tut - und ob er nun gute Berater oder ein gutes Gespür hat, ich denke seine Trefferquote war nicht übel.


    Ja, hätte ich dort wählen müssen, dann hätte ich Trump gewählt. Nicht weil ich ihn gut finde, sicher gibt es in einem Volk von ca. 400 Millionen Menschen weit qualifiziertere als ihn für den Job. Aber weil ich Biden für noch schlimmer erachte. Ja, Trump ist ein egomansiches Arschloch. Ein korruptes egomanisches Arschloch.
    Biden ist sicher "staatsmännischer", klar. Aber er hat eben auch massive kognitive Ausfallerscheinungen. Es wurde ja auch hier schon angesprochen das er schon auf starken Medis ist - und trotzdem hat er immer wieder Aussetzer. Verwechselt seine Schwester und seine Frau, vergisst für was er eigentlich gerade kandidiert oder wo er ist. So jemanden würde ich nicht als Präsident haben wollen - das denken sich sicher auch nicht wenige Amerikaner. Fast jeder Vorwahlkandidat wäre besser geeignet gewesen. Also am Ende ists die Wahl zwischen einem korrupten egomanischen Arschloch und einem korrupten senilen (ggf. dementen) Arschloch.


    Keine leichte Wahl.



    Vielleicht gewinnt Trump, vielleicht gewinnt Biden, ich glaube nicht das es für uns hier in Deutschland groß etwas ändert.
    Nur bin ich ein wenig traurig über die Menschen, in den USA, Deutschland, hier im Forum. Es wurde gewählt. Nun wird gezählt. Am Ende wird es einen Sieger geben, der wird 50% der Leute nicht gefallen, das ist fakt. Statt sich aber auf die Schulter zu klopfen und zu sagen: "In 4 Jahren wieder, dann aber Besser!", nur Hass auf beiden Seiten - es gibt nur Verlierer.


    Beste Grüße


    TauPandur

    Ich stimme dir sogar halbwegs zu aber der erste wichtigste Punkt den du bei deiner Rechnung vergisst:
    10 Euro Mindestlohn = kaum/keine Zahlungen in die Sozialkassen wie zB. Rentenkasse usw. = viele Zuschüsse vom Steuerzahler und im Alter nur Grundsicherung = Altersarmut
    15 Euro Mindestlohn = höhere Zahlungen in die Sozialkassen = höherer Rentenansprüche im Alter = mehr Rente als Grundsicherung = keine/kaum Zuschüsse vom Steuerzahler


    Der zweite Punkt ist die angebliche massive Teuerungsrate bei höheren Mindestlöhnen. Das wage ich stark zu bezweifeln das die so dramatisch ist als das es die Vorteile des höheren Mindeslohns überlagern würde. Zumal jemand der den heutigen Mindestlohn von 9,30 Euro bekommt ohnehin kaum Dienstleistungen nutzt weil er sie sich schlicht nicht leisten kann, bei 15 Euro wird das deutlich besser aussehen. Stichwort ankurbeln der Binnennachfrage.

    Zu 1. Schau dir mal die Kalte Progression an, bei so einer heftigen Anpassung kannst du auch mit einer "heißen" Progession rechnen, aber die Kalte ist über die Zeit schlimmer. Wer Mindestlohn bekommt wird immer in der Gefahr sein im Alter nur sehr wenig zu haben. Dabei spielt die Höhe keine Rolle.
    Zu 2. Es ist ein Beispiel, da nicht 50% der Bevölkerung Mindestlohn bekommen, wird der effekt natürlich kleiner ausfallen. Ich wollte den Effekt aufzeigen, es nicht präzise an Daten von Deutschland berechnen. Wenn du willst kann ich das aber gern mal tun.
    Was die Nutzung von Dienstleistungen angeht, siehe Unten.

    Deine Erläuterung ist "zu" einfach, sie blendet einen wesentlichen Punkt vollständig aus: Globalisierung. Die Zusammensetzung der Preise entsteht ja nicht nur in Deutschland. Durch die Erhöhung der Löhne in Deutschland müssten viele Waren/Dienstleistungen erstmal überhaupt nicht teurer werden. Dienstleistungen nehme ich als eher armer Menschen eher wenig im Anspruch. Wenn der monatliche Friseurbesuch teurer wird kann ich das verkraften. Das meiste Geld gebe ich persönlich für Lebensmittel aus.

    Man muss erstmal dünne Bretter bohren bevor man die dicken bohren kann. Natürlich hätte ich auch 2 Stunden statt 20 Minuten investieren können, dann wäre der Beitrag 4-6 mal solang geworden, kaum jemand hätte ihn gelesen, keiner hätte den Inhalt in der Tiefe verstanden.
    Ich habe ca. ein halbes Dutzend weitere Einflussfaktoren nicht mal erwähnt - weil sie den Rahmen gesprengt haben.
    Das ist auch nicht böse gemeint, wenn Mogges und Vicious mit ihrer Biologie loslegen verstehe ich auch schnell nichts mehr, daher versuche ich meine Beispiele immer möglichst einfach zu halten, weil alles andere niemanden was bringt.


    Gehst du nicht zum Friseur? Einkaufen? Fährst du nicht mit dem öffentlichen Nahverkehr?
    Natürlich nimmst du sie in Anspruch. Gerade für dich spielt es eine Rolle.
    Der Anwalt eines vermögenden Menschen wird im übrigen auch teurer weil durch die Erhöhung des Mindestlohns auch die Kosten des Anwalts steigen, aber bei weitem nicht in dem gleichen Maße wie ein Haarschnitt für dich. Wenn der Haarschnitt für dich auf einmal 30 statt 20 Euro kostet (um beim Beispiel zu bleiben), der Anwalt die Stunde nun aber 160 statt 150 Euro nimmt, was denkst du triffts härter?


    Das wir Waren relativ günstig auf dem internationalen Markt einkaufen können hat damit zutun das Deutschland auch Waren die in Deutschland produziert werden, sehr gut auf dem internationalen Markt verkaufen kann. Dies hat vorallem mit der "Lohndiziplin" in vielen Branchen zutun, ich mein ja nur, in der Schweiz würd ich 150.000+ Franken verdienen (und ich überleg jede Woche ob/wann ich gehen sollte), in Deutschland bekomm ich... weniger, mit höheren Steuern.


    Das ist schlicht falsch. Ich habe mal nach den Löhnen von Aldi gegoogelt, als ungelernte Kraft bekommt man da 15 Euro (mag regional unterschiedlich sein), das ist somit deutlich mehr als der aktuelle Mindestlohn. Aldi kann es sich scheinbar leisten, somit müssen die auch nirgends irgendeine Axt ansetzen.

    Das ist schlicht falsch. Aldi ist eine Ausnahmeerscheinung. Ich zähle da mal ein paar Punkte auf: Aldi hat bis zum Tod der beiden Brüder überall nur bis 20 Uhr geöffnet, war hier der einzige "konserative" Discounter in Deutschland der Öffnungszeiten bis 21 oder 22 Uhr nicht mitgemacht hat. Aldi mietet keine Fillialen sondern kauft den Boden und baut selbst - deswegen planen sie ja auch Wohnungen auf ihre Fillialen zu bauen, kann Norma z.B. nicht machen, fast alles gemietet.
    Und - und das ist der Punkt: Aldi bezahlt seine Mitarbeiter weit besser als die Konkurrenz, dafür musst du aber auch härter ran klotzen und wenn man unzuverlässig ist und s* baut ist man schneller raus.
    Tipp: Google mal Penny oder Netto. ;)

    Die Mieten sind ohnehin zu teuer. Somit ist deine Aussage allenfalls richtig, wenn man den Mindestlohn als einzelne Maßnahme betrachtet. Ergänzend könnten andere Maßnahmen wie (deutlich) mehr sozialer Wohnungsbau einiges an Entspannung in den Wohnungsmarkt bringen.

    Ja, natürlich habe ich den Mindestlohn erstmal isoliert betrachtet. Wie schon geschrieben, er ist nur ein Instrument. Aber mehrere Maßnahmen zu verknüpfen und gegenseitige Wechselwirkungen zu bewerten ist sehr komplex und überfordert leider auch große Wirtschaftsforschungsinstitute und Beratungsunternehmen.
    Die Aussage hat, verzeih, etwas von: Ja der Jaguar mag das schnellste Landtier sein aber der Elefant kann nicht springen! Das eine hat mit dem anderen nicht so viel zutun.


    Wie machst du das fest das die Mieten zu teuer sind? Warum sind den die Mietpreise gestiegen? Was denkst du? Würde mich interessieren.


    In Berlin haben die Linken gerade mit ihrer Mietpreisbremse den Wohnungsmietmarkt vollkommen zerstört. In Berlin gibts jetzt 25 % weniger Mietwohnungen auf dem Markt. Schön wenn die Wohnungen günstig sind - man aber keine bekommt.
    Sozialer Wohnungsbau funktioniert nur wenn er auch finanziert werden kann, bei den heutigen Bauvorschriften und den Zeiten bis Genehmigungen da sind, ist institutionelles Bauen in Deutschland ein Albtraum, das treibt die Kosten enorm. Es gibt reichlich Artikel von Chefs von großen Bauunternehmen aber auch Genossenschaften die diese beiden Punkte aufzählen und dann klar sagen - Bauen lohnt sich nicht mehr.


    Wenn die Linken etwas von Wirtschaft verstehen würden, dann würden sie es so machen wie viele andere Europäische Nachbarn:
    - Abbau von Vorschriften
    - Vereinfachung von Antragsstellung und Bewilligung
    - Einschränkung der Möglichkeit für Ausländer in Deutschland Wohneigentum das nicht für den Selbstgebrauch gekauft wird, zu erwerben.


    So könnte schneller, einfacher und für den Bedarf der Bevölkerung gebaut werden - und nicht als Spekulationsobjekt in Hochpreislage.


    Ich sehe das Problem nicht, der am geringsten qualifizierte bekommt ausreichend Lohn um vernünftig davon leben zu können. Alle anderen bekommen entsprechend mehr.

    Hier ist wieder die Frage: Was ist vernünftig?


    In den Zeiten als ich jeden Euro 5 Mal umdrehen musste war es für mich ein vernünftiger Monat wenn alle Rechnungen bezahlt, der Kühlschrank voll und ich noch genug Geld für einmal Kino und vielleicht sogar das Geld für ein EU4 DLC hatte.
    Da habe ich Vollzeit studiert und Vollzeit gearbeitet.
    Also, was ist für dich vernüftig?
    Essen, keine Schulden, Dach über dem Kopf?
    Oder 2 mal im Jahr nach Malle saufen?


    Beste Grüße


    TauPandur

    Die FDP war die Partei, die sich mit am stärksten für G8 eingesetzt hat, weil man schneller billige Arbeitskräfte auf dem Markt haben wollte.

    Man wollte vor allem internationale Vergleichbarkeit, was an sich nichts falsches ist. Versteh mich nicht falsch, ich lehne das B./Ma. System ab und hätte auch gern Diplome zurück, die massive Qualitätsabsenkung hatte damit aber nichts zutun. Mal anders gefragt: Warum waren früher 10% des Jahrgangs "Studierfähig", Heute sind es irgendwas um die 50%?
    Warum inflationieren die Einserabis gerade ohne Ende? In Thüringen erreichen 37,9 % Einzer! 37,9 %!
    Also entweder sind alle Schüler auf einmal verdammt klug und/oder fleißig oder wir tanzen einen Niveaulimbo weil jeder irgendwie einen Pokal bekommen muss.


    Da ich nicht schon wieder auf der verfehlten Linken Bildungspolitik rumtreten will (auch wenns stimmt), schau dir mal die Bundesländer an wo es sich am wenigsten verschlechtert hat. Sachsen und Bayern. Von Konserativen regiert. Seitdem in BaWü die Grünen an der Macht sind ist BaWü aus den Top 3 ins Mittelfeld gefallen, Pendeln um den 5 bzw. 6 Platz die letzten Jahre.
    Aber keine Sorge, wenn man da erstmal die Substanz vernichtet hat, dann geht noch mehr.


    Zudem hat man sich rigeros gegen das Sitzenbleiben entschieden, weil das eben auch Kosten verursacht. Die FDP ist auch dafür verantwortlich, dass seit Jahren in NRW trotz Personalmangel keine Lehrer mehr eingestellt werden.

    Das ist interessant, kannst du mir da bitte mal irgendwelche Quellen liefern, würde mich da gern genauer informieren.



    Das FDP-Klientel schickt im Zweifel seine Kinder ohnehin auf teure Privatschulen. Da kann man an den staatlichen Schulen ruhig sparen.

    Wie z.B. Manuela Schwesig? Ach halt, die war von der SPD.
    Aber mal im ernst, schau dir mal Bilder von Schulklassen von Privatschulen in Berlin an. Selbst in Stadtteilen wo die Grünen die Mehrheit haben, also primär Kinder von dieser Klientel auf die Privatschule gehen, sehen die Klassenbilder aus wie Bilder der H*rjungend. Nur sind die Methoden andere, da werden Inklusionstage, Freie Liebe etc. so betont das vermögende Muslime ihre Kinder nie auf diese Schule schicken würden.
    Bei den eigenen Kindern, da hörts dann nämlich auf mit offen Grenzen, etc. Multikulti gibts nur für die Kinder der Elten die sich keine Privatschule leisten können.
    Es ist kein FDP Phänomen Kinder auf Privatschulen zu schicken.
    Ich wohne bei Frankfurt, wenn ich sehe wie auch deutsche Kinder die gerade auf dem Heimweg sind sprechen (Kanacksprech, sorry aber ich bekomm das Kotzen wenn offensichtliche Biodeutsche Kartoffeln sich nur mit gebrochenem Deutsch verständigen), werde ich meine sicher nicht auf eine öffentliche Schule schicken - den ich kann es mir leisten es nicht zutun.
    Gleichzeitig bin ich wütend auf den Staat - den ich bezahle eine absurde Menge an Steuern.


    Na komm, wenn die den Uni-Abschlusszertifikanten blind vertrauen und möglicherweise noch durch Bewerbungs-Coaches gepimpte Lebensläufe für volle Münze nehmen, sind die doch schon recht bl...auäugig. Es ist doch allgemein bekannt, dass die Universitäten mit ihren (früher) recht offenen Bildungswegen, vieles den Studenten selbst überlassen.

    Ich sagte doch das das niemand mehr macht. Das war mal anders.



    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass "gute" Unternehmen auf die Befristung von Stellen auf 2 Jahre mittlerweile verzichten (zumindest vor Corona).
    Wenn ich gute Leute in meinem Unternehmen will, dann kann ich keinen Job anbieten, der befristet ist und eine wahrscheinliche Übernahme anbieten.
    Dann geht der Bewerber halt zu einem anderen Unternehmen.

    Es kommt auf die Branche an und auch welche Erfahrungen das Unternehmen gemacht hat. In der IT wird dann gern für "ein Projekt" eingestellt und der Mitarbeiter, wenn beide Seiten das wünschen dann auch eingestellt. Es gibt Fähigkeiten deren Prüfung schaft man nicht in der Probezeit, gerade wenn die Einarbeitungszeit bis der Mitarbeiter nützlich wird, schon länger als die 6 Monate sind.
    Gerade bei vielen Hochqualifizierten Stellen arbeitet man nur selten los, sondern ist erstmal 1-2 Jahre damit beschäftigt "auf Stand" zu kommen während man immer mehr Verantwortung übernimmt.
    Was mir in letzter Zeit auch verstärkt auffällt ist, das nicht nur die berufliche Leistungsfähigkeit der Berufsabfänger fällt, da kann man gegensteuern - oder das Diziplin fehlt, auch das kann man erarbeiten, sondern das immer mehr Personen mit psychischen Problemen ins Arbeitsleben eintreten und diese dann mit voller Kraft in die Arbeit "einbringen".
    Aber vielleicht hatten wir mit der Wahl unserer neuen Mitarbeiter in den letzten Monaten einfach nur Pech.


    Viele Grüße


    TauPandur

    Schöner Absatz, den könnte man hier z.B. 1 zu 1 auf den US-Tread anwenden oder sind hier nicht so ziemlich alle Antitrump und halten Fox-News für eine Sendung direkt aus dem 7. Kreis der Hölle? Während CNN z.B. natürlich die reine Wahrheit ist.
    Es gibt einen Klipp der fast das besser ab als ich:



    Letztlich ist auch "Otto Normalverbraucher" vor diesen Effekten nicht geschützt, erst recht nicht die Personen in diesem Forum, wenn man denkt man ist über Manipulation erhaben "weil man soviel weiß", dann ist man schon verloren.


    Ein Effekt den du vergessen hast, ist der der "Ingroup", das funktioniert bei allen gesellschaftlichen Schichten, vom Scientologen über Islamisten bis zu TWF Lesern.
    Ein Beispiel am Islamisten.
    Sagen wir mal ein Muslim kommt von Deutschland nach Syrien. In Syrien war er gehobene Mittelschicht in der Pyramide im oberen Drittel. In Deutschland fängt er ganz unten an. Hat nichts, ist nichts. Keine Aufmerksamkeit von den Damen, wenig Geld, keine Macht, keine Beziehungen. "Kulturschock", ganz Unten in der Pyramide. Nun kommt ein Islamist zu ihm und sagt ihm, "Es ist kein Problem das du ganz unten bist, solange du an Allah glaubst, immer täglich fünf Mal betest und nach dem Koran lebst, da bist du ganz oben, all diesen Ungläubigen (dennen es eigentlich viel besser als dir geht) vollkommen überlegen, genau wie ein Mensch einem Schwein überlegen ist."
    Er wandert also in seiner Selbstwahrnehmung von 10er Stelle der Gesellschaft (ganz Unten) an die 1e Stelle der Gesellschaft (ganz Oben).


    Deswegen ist es auch so schwer Radikale wieder "zurückzuhohlen", egal ob radikaler Christ, Linker, Rechter, spielt da keine Rolle - weil sich die Selbstwahrnehmung wieder der Fremdwahrnehmung annähern muss - und das ist ein sehr schmerzhafter Prozess.


    Viele Grüße


    TauPandur

    Wenn ich mir das unwürdige Postengeschacher der SPD in Berlin anschaue was Müller, Kühnert und Chebli abziehen - rette sich wer kann, auf einen gut dotierten Posten im Bundestag und dafür in "sichere" Direktwahlkreise, dann erwarte ich nicht das hier Besserung eintritt. Gerade Chebli hat vor kurzem wunderbar wiedergegeben warum sie "qualifiziert" ist, seht selbst: LINK (man kann leider Twitter immer noch nicht einbinden wie in YT-Video oder täusche ich mich da?)


    Die SPD ist keine Partei der Arbeitenden mehr sondern eine Funktionärspartei die Klein(st)minderheiten und nicht Arbeitende im Blick hat. Das wird so nicht funktionieren. Wenn die SPD sich an dem Sozialdemokratischen Parteiien in Dänemark und Norwegen ein Beispiel nehmen würde, dann könnte sie auch den Bundeskanzler stellen, dann wäre sie abr Pro Arbeit und in vielen Fällen rechter als die AfD. Das wird mit diesem Personal nicht passieren, eher fallen sie unter die 5% Hürde.


    Das zur SPD, worum es mir eigentlich geht, Mindestlohn. Einige denken das der Mindestlohn ein "Allheilmittel gegen Armut" ist, eine kurze, simplifizierte Erklärung wie dieser funktioniert.
    Sagen wir mal es gibt nur 2 Einkommen in Deutschland.
    1000 Euro ist der Mindestlohn, das ist Einkommen 1, 50 % bekommen den Mindestlohn.
    3000 Euro ist der Maximallohn, das ist Einkommen 2, 50 % bekommen den Maximallohn.


    Die Lebenshaltungskosten sind genau 1000 Euro. 500 davon fallen für Dienstleistungen und allgemeine personalintensive Tätigkeiten an (z.B. Haare schneiden für 20 Euro pro Haarschnitt).


    Der Mindestlohn beträgt 10 Euro, jeder arbeitet 100 Stunden.


    Die Personen mit Mindestlohn brauchen also ihr gesamtes Geld um zu Überleben, die Personen mit Maximallohn brauchen nur 1000 Euro, haben also 2000 Euro zur Verfügung.


    Nun erhöhen wir den Mindestlohn auf 15 Euro, jeder arbeitet 100 Stunden.


    Was passiert:
    Arbeitskaft wird teurer: Statt 500 Euro im Monat für Dienstleistungen und allgemeine personalintensive Tätigkeiten auszugeben kosten diese nun 750 Euro.
    Die Lebenshaltungskosten steigen also von 1000 Euro auf 1250 Euro.
    Der Mindestlohn ändert sich von 1000 auf 1500 Euro.
    Der Maximallohn bleibt gleich.
    Somit verschiebt sich das Einkommen:
    Mindestlohn 1500, 1250 Kosten, 250 Gewinn.
    Maximallohn 3000, 1250 Kosten, 750 Gewinn.


    Wie man gut sehen kann ist es eine Umverteilung, eine weitere "Reichensteuer", nur das diese alle trifft die ein paar Euro über dem Mindestlohn verdienen.


    Das ist natürlich nur ein Effekt. Effekte die ich nicht betrachtet habe:
    - Personen die nur etwas über dem Mindestlohn verdienen fallen bei der Steigerung des Mindestlohns unter den Mindestlohn.
    - Die Arbeitslosigkeit wird tendenziell steigen da in personalintensiven Branchen gesparrt werden wird, da die Lohnsteigerung nicht mit einer Produktivitätssteigerung einhergeht (gerade Branchen mit geringen Margen, z.B. Discounter, werden die Axt ansetzen (müssen).
    - Nicht nur die Personalintensiven Dienste werden teurer, sondern auch andere Dinge des täglichen Bedarfs (z.B. Miete), da sich an der "Baseline" orientiert wird.
    - Das leben für die arbeitende Mittelschicht wird siginifikant teurer (Arbeiten lohnt sich weniger), während für wirklich hohe Einkommen die Veränderung vernachlässigbar ist.
    - etc.


    Natürlich sollten Menschen von ihrer Arbeit leben können. Aber man muss dann auch fair sein. Warum soll z.B. ein Paketbote mehr oder gleich viel verdienen als ein Busfahrer? Letzterer hat noch spzielle Prüfungen ablegen müssen und arbeitet auch Nachts und am Wochenende. Warum sollte ein Busfahrer genauso viel oder mehr verdienen wie ein Elektrotechniker? Letzterer musste noch mehr Prüfungen ablegen und hat eine mehrjährige Ausbildung hinter sich. Warum sollte ein Elektrotechniker genausoviel oder mehr verdienen wie ein Projektleiter? Letzterer hat nicht nur eine Ausbildung (oft ein Studium) sondern auch viele Jahre Berufserfahrung und Personal und Projektverantwortung. Ich könnte den Kreislauf noch eine Weile weiter führen, ich hoffe mein Punkt wird klar.
    Warum sollte ich z.B. meinen stressigen Job machen, wenn ich auch irgendwo in einem Geschäft stehen und was verkaufen könnte? Ganz klar: Geld! (Und ja, ich finde Verantwortung geil)


    Vielleicht überrascht es am Ende von so einem Beitrag aber ich bin durchaus für den Mindestlohn und für eine behutsame Anhebung je nach wirtschaftlichen Gegebenheiten. Ich bin auch dafür das der Mindestlohn immer deutlich über dem Mindestsatz (in dem Fall H4) liegen sollte.
    Aber der Mindestlohn ist ein Werkzeug in einer großen Volkswirtschaftlichen Werkzeugbox, kein Allheilmittel wie es die Linken immer propagieren.


    Beste Grüße


    TauPandur

    Doch das hängt schon zusammen. Die guten Abschlüsse werden ja hauptsächlich auf Druck der Wirtschaft (FDP) vergeben, weil man Leute ohne Abschlüsse kaum vermitteln konnte. Jetzt arbeiten im Billiglohnsektor aber größtenteils Menschen mit guten Hauptschulabschlüssen oder sogar besser.

    Nein, wie John schon schrieb - equality of outcome ist einer der Pfeiler der linken Bildungspolitik, also SPD, Grüne und Linke, jeder bekommt einen Pokal, jeder eine Urkunde, deswegen muss die durchschnittliche Leistung an die Schwächsten angepasst werden. Das Resultat sehen wir bei den heutigen Lehrlingen und Studienanfängern.
    Die FDP steht wie keine Partei sonst in Deutschland für das Konzept von equal opportunity - alle können zur Schule gehen, alle bekommen möglichst viele Möglichkeiten aber die Ergebnisse variieren. Somit ist die FDP hier die Partei die dieses mitlerweile konserative Konzept erhalten möchte - das Konzept was dieses Land groß gemacht hat. Man orientiert sich am Maxima, den Besten und benotet nach Unten.


    Es mag nicht nett sein wenn ein schlechter Schüler oder Student Vieren, Fünfen und in der Schule auch Sechsen bekommt - aber es ist zumindest ehrlich.


    Die Wirtschaft, gerade die heutige, braucht Menschen die Denken können, die Fähigkeit haben Fachwissen zu absorbieren, Entscheidungen selbstständig treffen können - und vor allem den Willen, die Motivation und die Diziplin haben die 3 Punkte auch durchzuziehen.


    Die Diziplin fehlt heute bei 50% der Dreißigjährigen die ich im Beruf kennenlerne, von jüngeren Semestern will ich garnicht reden (ich bin selbst "gerademal" 34).


    Zeugnisse sind in der Wirtschaft heutzutage vollkommen egal weil sie durch den Niveaulimbo der im deutschen Bildungssystem getanzt wird (und damit meine ich alle Zeugnisse, von der Schule bis zur Uni), sie sind höchstens noch ein Indikator. Die meisten Firmen die ich kenne laden entweder zum Einstellungstest oder zum Probearbeiten ein oder vergeben befristete Erstverträge (auch in Hochqualifizierten Jobs nach der Uni) um den "Neuen" zu testen.


    Was allerdings in Personalabteilungen Gewicht hat, das sind Zertifikate von großen Firmen in entsprechenden Bereichen, z.B. SAP oder MS in der IT, weltweit standardisiert, mit klaren Anforderungen (die gerade bei SAP NICHT klein sind), klarer Wissensbasis, einheitlicher Prüfung.


    Google steigt hier auch gerade ein (sehr empfehlenswert da mal drauf zu klicken): LINK . Für 49 Dollar im Monat eine Ausbildung in der IT z.B. . Nur harte Arbeit, Kampfgeist gefordert. Am Ende steht ein Standardisiertes Zertifikat von Google.


    Ich prophezeie jetzt einfach mal: Das ist die Zukunft, in 20 Jahren wird es Universitäten wie es sie heute gibt nicht mehr geben, sie werden nur noch ein kleiner Nischenmarkt sein. Keiner braucht ein nicht durchschaubares Produkt wo er sich ggf. einen "ITler" einkauft der nicht programmieren kann aber über den "Sozialen Zusammenhang von NOR und NAND" seinen Master gemacht hat.


    Ach und einen Vorteil haben die Zertifikate von MS, Google und SAP noch - Sie sind Online einsehbar auf den Seiten der Anbieter und damit fälschungssicher. Wer mal erlebt hat mit "was" sich einige so bewerben und was sie dann können... da kommen doch öfter mal Zweifel an irgendwelchen Abschlüssen auf.


    Viele Grüße


    TauPandur