Beiträge von Imperator Bob

    Wieso werden denn eigentlich seit Monaten Waffenlieferungen ( welcher Art auch immer ) durch Verteidigungsministerien aller Länder der beteiligten Anti-Putin-Koalition in der Öffentlichkeit breitgetreten; sowohl im positiven als auch im negativen Sinne?

    Also wenn man annimmt, dass die Russen im Sommer eine neue Offensive auf Kiew planen oder generell eine Offensive, dann macht es tatsächlich Sinn, zumindest die Panzerlieferungen sehr laut rauszuposaunen und könnte auch ein Grund dafür sein, warum es jetzt doch geklappt hat.

    Weil entweder:


    1. Es passiert nichts, die Planung der Russen verändert sich nicht. Die Lieferung von so viel Großgerät aus so vielen Ländern hätten die aber auch so mitbekommen.

    2. Die Russen werden ihren Plan nicht durchführen (okay eher unwahrscheinlich).

    3. Oder die Russen werden ihren Plan umwerfen und versuchen, ihre Offensive vor der Lieferung (+Ausbildung) der westlichen Panzer durchzuführen, weil es sonst schwieriger für sie wird. Im Idealfall provoziert es also einen Angriff ohne ausreichende Bewaffnung, Ausbildung und das passende Wetter. So gerne wie die Russen sich immer wieder an Frontabschnitten haben verheizen lassen, gar nicht so unwahrscheinlich.

    Auch unter Berücksichtigung von Uran-Abbau und den Unglücken in Tschernobyl und Fukushima ist Atomkraft eine der sichersten und saubersten Arten Energie zu produzieren.

    Was ich ganz witzig finde: Wenn ich mich erinnere, hat eine Studie ich meine zwischen 6g und 130g CO² pro erzeugter MW/h bei Atomkraft errechnet, was eine riesige Spanne ist, trotzdem wird es dann gerne mit 12 oder 13 angegeben, was es dann natürlich schön nach unten drückt.


    Aber wie ich geschrieben habe, das ist nicht das eigentliche Problem der Atomkraft. Sorry, aber zurecht finden Leute die Vorstellung einfach nicht so geil, dass im Betrieb Material produziert wird, das noch die nächsten Jahrtausende ein Problem sein wird und ein Unfall das Potenzial hat ganze Landstriche unbewohnbar zu machen. Nur, weil das nicht ständig passiert, heißt das nicht, dass man das Potenzial und mögliche Folgen damit vergessen kann.

    Das raus aus der Atomkraft finde ich absolut richtig. Aber ja, niemand hat vorhersagen können, dass Russland freidreht und der Plan Gaskraftwerke zu benutzen, um Schwankungen besser ausgleichen zu können (dafür sind sie ja tatsächlich ganz gut, weil schnell hochgefahren) dann eher schlecht funktionieren. Unter dem Gesichtspunkt kann man die Dinger ruhig noch etwas laufen lassen, aber es muss trotzdem eine Abschaltung geplant werden.

    Dazu kommt dann eben noch die fehlende Wirtschaftlichkeit beim Neubau, der ist in Deutschland ja gar nicht in der Diskussion, andere Länder machen das aber aktiv. Finde ich etwas unverständlich.

    Ich weiß auch nicht, ob die jetzt so ein Gamechanger gegen russische Panzer sind, wenn die den größten teil ihrer wirklich modernen Panzer schon zerlegt haben. Auf der anderen Seite arbeiten die Russen mit Massen an schlecht ausgerüsteter und ausgebildeter Infanterie + viel Artillerie. Da braucht man nicht zwangsweise viel schweres Gerät für die Verteidigung, für Durchbrüche aber schon.

    AKW würden immerhin kein CO2 produzieren.

    Zumindest nicht direkt, beim Uranabbau und Logistik um den Betrieb schon. Die Kernkraft hat aber ganz andere Probleme. Zumindest neue bauen wäre in Deutschland ziemlich dämlich, alte in der Krise noch etwas länger laufen lassen macht schon eher Sinn. Zumindest so lange man es sicher hinbekommt.

    Doch, genau diese Menschen müssen noch mehr gestresst werden. Die müssen so unendlich mehr gestresst werden, dass beim Letzten auch endlich ein Denkprozess eintritt , was er bei der nächsten Wahl wählen sollte.

    Die Mehrheitsgesellschaft gegen sich aufbringen löst doch eher eine Trotzreaktion aus, als irgendetwas zu bringen. Jemand, der in der Fußgängerzone mit Kunstblut überschüttet wird, wird deswegen auch nicht zum Veganer und seinen Konsum hinterfragen, sondern eher einen Hass auf Veganer schieben. Bewegungen schaden sich mit so was viel eher, als dass es ihren Zielen hilft.

    Was man anerkennen muss, dass sie wirklich u den unterschiedlichsten Themen Serien machen. Vom italienischen Mafioso bis zum koreansichen Wetterdienst.

    Ja stimmt, da hat wirklich so gut wie jede Serie eine ziemlich eigene Ausgangslage, finde ich tatsächlich ganz cool und ist man so von westlichen Serien eher nicht gewohnt. Deswegen schaue ich die auch :D

    Auch wenn der Ablauf dann doch häufig recht ähnlich ist. Ich finde viele dieser Serien sind gerade am Anfang auch sehr witzig, dieser Aspekt wird dann aber leider meist nach den ersten Folgen sehr vernachlässigt zugunsten von Liebesgeschichten und unheimlich dramatischen Ereignissen. Finde ich ehrlich gesagt schade, die Elemente kann es ja trotzdem geben, aber irgendwie kommt die Comedy mir dann eher zu kurz. Am Ende stellt man außerdem meistens fest, dass sich jeder und jede quasi schon mal begegnet sind und alles durch das Band des Schicksals verknüpft ist oder so :D


    Mal was ganz anderes: Ich hab spaßeshalber eine Folge von Darkwin Duck aus meiner Kindheit auf 4k mit 60FPS und 16:9 Format mit AI hochskaliert. Hat mich zwar diverse Stunden gekostet und es wird niemand außer mir zu Gesicht bekommen, aber wollte das einfach mal ausprobieren und das Ergebnis ist gar nicht übel ⁣ :w00t:


    Außerdem schaue ich mit meiner Freundin aktuell Stargate SG1. Hehe gute alte Zeiten, ich möchte die Serie damals wirklich sehr, sie hat sie nie geschaut, will jetzt aber nicht mehr schlafen gehen wenn wir sie schauen :thumbsup:

    Ich finde bei diesen koreanischen Serien meistens so das erste 1/3 der Serien bis 1/2 interessant. Danach lässt es meist stärker nach oder wird ultra vorhersehbar. Nicht immer freilich, aber häufig. Naja, ich schaue da trotzdem gerne rein, weil die, wie bei Vincenzo, meistens eine ganz coole Grundidee haben. Ist dann immer nur die Frage, wie lange sie einen bei der Stange halten können.

    Also schwule Beziehungen gabs definitiv auch damals schon, wurde halt dann nicht drüber gesprochen. Dass Männer sich gemeinsam ne Wohnung teilten war auch nicht unüblich. Man denke an das fiktive Beispiel von Sherlock Holmes und Dr. Watson. Wer wollte schon überprüfen, was dann in der Wohnung geschah. Es gab auch immer wieder Fotos, die erhalten geblieben sind. Und homosexuelle Prostitution gab es auch, allerdings war die illegal. Daher wissen allerdings auch davon. Der Schriftsteller Oscar Wilde musste deswegen ja in Großbritannien in den Knast. Und seine Werke sind auch recht eindeutig, was das Thema angeht.

    Aber dass man sich damals wörtlich über „Queerness“ unterhalten hätte, ne beim besten Willen nicht. Der Begriff war noch gar nicht geprägt.

    Jo klar, gegeben hat es das schon immer, aber die Art wie damit umgegangen wurde, hat sich im Laufe der Zeit einige male stark gewandelt. Ich mag es halt nicht, wenn man ein fragwürdiges Konstrukt bastelt, welches nicht in die Zeit oder das Szenario passt. Umso komischer finde ich es halt, wenn Homoerotik sogar in die Serie passt, warum muss man es dann trotzdem noch verhunzen?


    Bei 1899 z.B. passt es auch mit den vielen unterschiedlichen Ethnien absolut, da hat man Passagiere aus aller Herren Länder, gerade dass die Leute so unterschiedlich sind, macht einen Teil der Serie aus. Was aber wirklich nervt ist, wenn merkt, dass Diversität einfach vorgeschrieben wird und mehr schlecht als recht in eine Serie oder einen Film reingequetscht wird. Wie will man denn auf diesem Weg gesellschaftliche Akzeptanz erreichen?


    Geht so weit, dass ich letztens bei The Highwaymen (Film über die Ermittler zu Bonnie & Clyde) regelrecht überrascht war, dass da permanent geraucht wurde (anderes No-go). Und auch sonst hat es der Zeit entsprochen, keine Polizeitruppe bei der Frauen und POC die Hälfte stellen + 1-2 bekennende Homosexuelle. Wobei mich das Fehlen davon zumindest noch nicht so überrascht hat wie das allgegenwärtige rauchen. Vielleicht kommt das aber noch.

    Verstehe ich das gerade richtig? Es gab Schwarze, die selber schwarze Sklaven gehalten haben als Plantagenbesitzer? :blink:

    Na ja, Sklaverei folgt doch letztendlich wirtschaftlichen Interessen. Wenn man Rassist ist und andere als Untermenschen ohne Rechte definiert, dann hilft das sicher die Sklavenhaltung vor sich und anderen zu rechtfertigen, aber man hat Sklaven ja nicht gehalten, weil man rassistisch war, sondern weil man damit Geld verdienen wollte. Wenn man kein Gewissen hat und es legal war, dann wird es sicher auch solche Sklavenhalter gegeben haben.


    Ich habe zudem deutliche Zweifel am historischen Setting der Netflix-Serie.

    Dachte, es ist ne Sky Serie? Aber ja so was nervt mich, von mir aus kann es gerne homosexuelle Charaktere und alles Mögliche an Ethnien geben, wenn es vom Setting her passt. Wie du schon selbst schreibst, hätte da ganz ohne Zwang sogar eine homoerotische Komponente mitschwingen können. Aber Queerness-Erfahrungen in den 1910er Jahren in Süden der USA, ja ne, ist klar. :rolleyes:

    Die Deutschen Rüstungsunternehmen werden auch nicht permanent riesige Überkapazitäten vor sich hertragen. Mit dem, was sie an Kapazitäten haben, müssen sie ja auch bereits erfolgte Bestellungen abarbeiten. Und so verdammt zögerlich wie alles gehandhabt wird, vonseiten der aktuellen Regierung, wären die Unternehmen auch schlicht dumm in Vorleistung zu gehen und neue Leute einzustellen und schon mal Panzer herzurichten.


    Hätte man von Anfang an gesagt hey, richtet uns mal sicherheitshalber 100 Panzer wieder her, bezahlt wird es auf jeden Fall, dann wäre die jetzt fertig. Dann hätte man immer noch flexibel reagieren können und die auch in die eigenen Bestände aufnehmen können, wenn man sich dann doch gegen eine Lieferung an die Ukraine entschieden hätte. 100 Milliarden sind ja da.

    Genau an diesem Punkt beginnen meine Fragen. Kann das so überhaupt funktionieren, eine eigene Armee, die in der regulären Armee agiert? Haben die Wagner Söldner Zugriff auf schwere Artillerie, Kampfpanzer und Luftunterstützung? Das ganze Gefüge scheint derartig undurchsichtig, dass ich mich frage, wann es den Russen um die Ohren fliegt. Nicht nur, dass hier wohl als erstes Interessen eines Privatmannes verfolgt werden, sondern auch, dass die Truppe nicht der Militärführung untersteht, kann doch nur eine gewisse Zeit gut gehen.

    Ich finde Wagner hätte man von Anfang an in den Medien nicht als Söldner bezeichnen dürfen. Das suggeriert das Bild eines Privatunternehmens, was unabhängig vom Staat agiert. Aber das sind sie nicht, sie machen schon seit Jahren die Drecksarbeit für die Russen. Helfen dabei in Konflikten wie in Syrien die eigenen Verluste zu verschleiern oder in anderen Ländern militärisch einzugreifen, ohne das offiziell zu machen. Ohne Putins Förderung würden die aber nicht existieren. Alleine schon von Gesetz wegen, Söldner sind in Russland offiziell verboten.


    Aber Diktatoren schaffen nun mal gerne parallele Strukturen, insbesondere in den Streitkräften. Am besten auch gleich mehrfach. Historisch gesehen hat das eigentlich nie einen positiven Effekt auf die Kampffähigkeit, wenn da eine dauerhafte Konkurrenz bis aufs Blut herrscht. Politisch hingegen macht es viel Sinn, teilen und herrschen. Hoffe aber, das fällt denen im Krieg noch schön auf die Füße.

    @Bobby: danke für die Renzension, klingt schon mal gut. Am ersten Teil hing ich auch sehr, sehr lange. Graphisch ist das Ding leider nicht die Wucht, sieht jetzt nicht so viel anders aus als der erste Teil. Da hätte man mehr machen können, schade.

    Gerne. Die Grafik finde ich okay, ist halt zweckmäßig, aber ja, kein Grafikwunder.


    Eine Sache habe ich noch vergessen, jetzt da du die Grafik erwähnst: Die Bedienung ist irgendwie umständlich. Auf der Kampagnenkarte selbst hab ich vergleichsweise wenig Zeit verbracht, weil man sie eigentlich nur im Krieg braucht. Die maximale Zoomstufe ist viel zu niedrig, um sich eine Übersicht zu verschaffen. Also war ich die meiste Zeit über in einer der Übersichtskarten. Wobei man da nicht nahtlos wechseln kann per Zoom und auch nicht in jeder Übersicht seine Städte verwalten kann. Man kann nicht gescheit durch die Städte durchschalten und hat keine gute Übersicht, wo man was gebaut hat. Man kann zwar über Filter gehen, aber wenn man die Paradox-Spiele gewohnt ist, dann ist man das Ganze besser gewöhnt.


    Letztendlich aber ein Grund, warum die Grafik recht egal ist, rein vom Aussehen sieht es schon sehr nach CK aus, wenn man sich eh die meiste Zeit in einem der Übersichts-Modi befindet 😅

    Imperator Bob : hast Du das Ding gespielt und schreibst mal ein kurzes Fazit? Hab im ersten Teil schon einige dutzend Stunden verbracht; Reviews über den zweiten Teil sind aber nicht sonderlich berauschend, zunindest die, die ich gefunden habe.

    Ich hatte leider noch nicht so viel Zeit, es so viel zu spielen wie ich gerne wollen würde :D


    Aber ich hab eine Weile als Byzanz gespielt und theoretisch auch schon gewonnen, mit einer Art Wirtschaftssieg. War auch nur auf mittlerem Schwierigkeitsgrad, daher kann es auf anderen Stufen vielleicht abweichen.


    Grundsätzlich ist das Spiel sehr ähnlich wie Teil 1, welches ja auch nicht den größten Tiefgang hatte, aber atmosphärisch war und es hat Spaß gemacht sein eigenes Reich aufzubauen und zu verwalten und gegen sehr dumme KI Kriege zu führen.


    Was mir dabei leider sehr gefehlt hat, ist der ikonische Soundtrack von Teil 1, der von Teil 2 ist jetzt nicht schlecht, aber irgendwie lahm im Vergleich. Hab deshalb bei youtube im Hintergrund den KoH 1 Soundtrack laufen lassen :D

    Man hat mehrere Möglichkeiten zu gewinnen, nicht nur mit Eroberung. Man kann sich z.B. auch zum Weltherrscher wählen lassen oder versuchen alle Ressourcen, die es gibt anzuhäufen und damit zu gewinnen.

    Tatsächlich hat mir das erstaunlicherweise am meisten Spaß gemacht. Die vielen unterschiedlichen Spezialgebäude bauen aufeinander auf, man braucht die eine Ressource um die andere auch zu bekommen und auf dem Weg dahin noch eine dritte etc. Ich fand ganz am Anfang ist an militärische Expansion praktisch nicht zu denken, weil man selbst am Anfang absolut nichts hat, aber selbst irgendwelche winzigen Fraktionen sich 3-4 Armeen leisten können. Soll wohl die Schwäche der KI ausgleichen. In der Diplomatie handelt sie nicht immer ganz nachvollziehbar, weil auch Verbündete gerne mal einen Verteidigungspakt gegen einen beitreten, aber im Großen und Ganzen funktioniert sie da ziemlich gut. Man kann am Anfang also ein paar Bündnisse schließen und wenn man angegriffen wird, hilft die KI. Natürlich kann man damit auch Gegner erledigen. Man sollte nur aufpassen, dass man da mit keinem großen Verteidigungspakt was vom Zaun bricht. Aggression macht einen außerdem nicht nur unbeliebt, sondern man schadet damit den Bauern und Händlern als Interessengruppen, was sich wiederum auf die Stabilität auswirkt. Das ist neu, muss man ein wenig drauf achten, ist aber nicht allzu schwer zu managen.


    Wenn man ein ultrabeliebtes und stabiles reicht ist, löst man aber permanent Rebellionen von eigenen Loyalisten bei den Nachbarn aus, kann man natürlich auch für sich nutzen :D


    Also ja, meine erste Kampagne hab ich eher wie bei einem Aufbauspiel und defensiv gespielt. Wobei ich in meinem letzten Save einfach nur verdammt reich bin und die Gegner recht leicht überennen kann. Einerseits mit Elite-Truppen, während die Gegner immer noch gerne Bauern in ihre Armee mischen, andererseits weil ich mir einfach viele Söldner leisten kann und zuletzt auch einfach wieder wegen der KI. Wenn man mal eine Schlacht spielt, rennt der feindliche Kommandant normalerweise direkt voran, um schnell zu sterben. Und ähnlich wie in Teil 1, kann man die Gegner sehr gut mit Fernkämpfern auseinandernehmen, solange man ein paar Truppen zum Blocken hat.


    Ich denke, alles in allem ist KoH 2schon ein ganz gutes Spiel, aber auch mit diversen Schwächen. Und es wirkt an vielen Stellen nur wie ein Grafik-Update von KoH. Ob man das jetzt gut findet oder schlecht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke aber man kann mit dem Kauf durchaus noch etwas warten und schauen, ob man das Grundpotential nutzt und mit Patches, Erweiterungen und Mods das Spiel noch etwas verbessert.

    Aber ich werde immer unzufriedener mit Netflix. Die setzen mir Serien viel zu schnell ab. Nur noch Serien-"Leichen" mit offenen Enden. Macht echt kein Spaß, wenn man sich vorher informieren muss, ob eine Serie regulär beendet wurde oder eben nicht. Eine Serie ohne richtiges Ende kann man sich eigentlich schenken.

    Hab 1899 nach 2 folgen aus meiner Liste gelöscht. Nicht weil es so schlecht war, sondern weil da schon klar war, dass die Serie abgesetzt wird und sicher nach einer Staffel nicht komplett durch ist.

    Ich verstehe ja, dass man Serien absetzt, aber dann sollte man wenigstens einen Abschluss finden, mit dem man leben kann. Einen Abschluss Film oder Folge der die Plottlöcher halbwegs stopft.


    Zu Anfang hat Netflix genau das sogar Mal für Eigenproduktionen versprochen. Aber bis auf Sense8 erinnere ich mich nicht, dass sie es umgesetzt haben. Und inzwischen setzt Netflix genauso schnell ab wie die TV Sender früher.


    Durch den Druck der Konkurrenz scheint Netflix ohnehin ein bisschen zu vergessen, was ihr Markenkern ist. Werbung und Serien, bei der Folgen nicht alle auf einmal verfügbar sind, gehören jedenfalls nicht dazu.


    Naja, wenigstens war Wednesday ein Erfolg. Ich habe es mir auch angeschaut und fand es sehr unterhaltsam. Trotz zahlreicher Logik Lücken. Aber dieser Tim Burton hat halt einen sehr unterhaltsam Stil :D

    Wenn man optimistisch ist, dann kann man zumindest hoffen, dass die Situation die verhärteten Fronten zwischen Republikanern und Demokraten etwas aufweicht und die weniger gestörten Republikaner für eine Zusammenarbeit offener sind. Überraschenderweise finden es die eigenen Wähler, von den Hardcore-Spinnern abgesehen, nämlich auch nicht so geil, wenn der Staat (mal wieder) runterfährt und Gehälter nicht bezahlt werden und Dienstleistungen nicht zur Verfügung stehen.

    Aber ich finde es tatsächlich gut, dass die NATO-Staaten so gemeinsam agieren. Ich verstehe nur nicht ganz, warum gerade jetzt. Wegen der Neujahrsangriffe?

    Naja, ich denke mal der massive und kontinuierliche sinnlose Angriff auf zivile Infrastruktur ist da schon ein Faktor, warum man dann doch dazu übergeht auch Panzer zu liefern. Und die Wähler zu Hause werden angesichts dessen vermutlich auch eher zustimmen, als wenn Putin nur militärische Ziele angreifen würde. Ich meine, bis vor kurzem hatten die Russen ja noch behauptet, sie würden mit hochpräzisen Angriffen militärische Ziele ausschalten, selbst wenn es das nächste Wohnhaus getroffen hat.


    Hatte mal gelesen, die Raketen, die jetzt einschlagen, haben bereits ein sehr junges Produktionsdatum, also zumindest bei den halbwegs präzisen Waffen hat man wohl wirklich nicht mehr viele Altbestände zum verfeuern. Warum man das weiß? Weil ein paar der Raketen nicht explodieren bei Einschlag und man sie dann gut untersuchen kann. Die Qualität steigt bei den jüngeren Produkten wohl auch nicht gerade. Ungezielt irgendwo in die grobe Richtung feuern wird aber sicher auch noch danach gehen.

    Jo, bei mir leidet aktuell auch nur die Sparquote und die ein oder andere Anschaffung wo ich vorher gesagt hätte, ach was solls, das kaufe ich mir, wird dann halt nicht gekauft. Allerdings, ich hab vorher schon fast nur die Rewe Eigenmarken gekauft, so wahnsinnig Spiel nach unten hin wäre bei vielen Sachen gar nicht mehr. Und bei Fleisch kaufe ich einfach weniger, da will ich mir nicht jeden Tag billig-Schweineschnitzel reinziehen, dann lieber weniger und dafür noch immer gut.


    Dass ich von dem IG Metall-Ergebnis profitiere, finde ich auch ganz gut. Denke, die haben da ganz gut verhandelt.