Beiträge von Imperator Bob

    Ja, nicht so gut für ihn gelaufen, an einer Stelle hat er ziemlich genervt gewirkt. Dabei haben die Kinder Scholz viel mehr ins Verhör genommen beim Thema Flüchtlinge:


    Vielleicht auch nicht perfekt, aber definitv besser. Es soll glaube ich noch ein Interview mit den anderen Spitzenkandidaten geben, bin ich tatsächlich etwas gespannt darauf :D

    Ich frage mich immer wieder, wie so etwas geht!? Das ist ein börsennotiertes Unternehmen, müsste daher sehr transparent seine Zahlen von Quartal zu Quartal präsentieren. Woher kommen aus dem "Nichts" auf einmal 300MRD Schulden? Also das ist eine Summe, die nur ganz wenige Firmen an Umsatz generieren.


    Für mich bestätigt das erneut, in den chinesischen Markt NICHT zu investieren in einzelne Aktien. Ich bin als Laie wirklich nur skeptisch was dort passiert.

    Das was drache schreibt und es sind eben auch andere Regeln erlassen wurden, die den überhitzten Chinesischen Immobilienmarkt etwas bremsen sollten. So dürfen Ehepaare z.B. gemeinsam nur noch eine Wohnung kaufen und nicht mehr jeder Partner für sich. Haben wohl viele Chinesen mit dem nötigen Kleingeld als Wertanlage gemacht.

    Und man muss wissen, dass anders als hier, Evergrande beim Bau von Immobilien die Zahlung vom Investor vorab bekommen und dann baut. Wenn der Markt plötzlich abkühlt haben sie also keinen laufenden Geldfluss mehr durch neue Aufträge, nur noch laufende Kosten. Hier werden Immobilienkonzerne eher schrittweise während des Baus bezahlt, laufende Bauvorhaben produzieren also erstmal weiter Geld. Und wenn das Unternehmen pleite geht hat man vielleicht nur ein halbes Gebäude, aber eben auch nur halb dafür gezahlt. Außer man baut einen Flughafen in Berlin.


    Da sich schon vorher eine Grenze des Wachstums abgezeichnet hat, hat das Unternehmen außerdem in zahlreiche andere Geschäftsfelder Geld reingepumpt. Also sprich vorab gezahltes Geld genommen und ein Teil davon in andere Geschäftsfelder gesteckt, in der Hoffnung dort Gewinne zu machen. Früher auch kein Problem, es kam ja immer neues Geld, weil immer neu gebaut wurde. Durch Abkühlung des Marktes hat das aber nicht mehr geklappt und die anderen Geschäftsfelder haben es eben nicht ausgeglichen, waren häufig vermutlich sogar Verlustgeschäfte, z.B. der Tourismussektor während Corona. Soweit ich mich erinnere gehören über 100 Unternehmen zu Evergrande. Und wenn man da fleißig Geld hin und her schiebt, kennt man ja von Wirecard, dann kann man auch hohe Schulden erst mal verschleiern oder weniger schlimm aussehen lassen.


    Soweit ich weiß stecken westliche Unternehmen nur mit vergleichsweise kleinen Anteilen im Unternehmen und haben z.t. auch schon Anteile abgebaut die letzten Jahre. Die direkten Auswirkungen dürften bei einer Pleite gering sein. In China sieht es ganz anders aus, da könnte Evergrande extrem viel Schaden anrichten und das würde dann ja doch wieder zu uns durchschlagen.

    Danke für Deine Erfahrung Twilight. Ganz schön harter Tobak. Wenn man da die Eltern mit reinzieht, hat man ja kaum eine andere Wahl als sich zu fügen. Egal wie sinnlos es vielleicht ist. Der psychische Druck, gerade für einen jungen Menschen, der praktisch erste Erfahrungen rein in ein selbstständiges Leben sammelt, muss heftig sein.


    Ich hatte damals wenigstens die Gewissheit, dass sie mich im Endeffekt erstmal zu nichts zwingen können, weil ich genug Geld gehabt hätte um einige Zeit auch ohne das Amt klarzukommen. Nur wenn man nichts hat, dann lässt man sich halt nicht gerade wahrscheinlich auf Konfrontationen ein. Selbst wenn man dagegen klagt und sehr wahrscheinlich gewinnt, hat man trotzdem erstmal den Schaden.

    "Interessant" fand ich die persönliche Erfahrung von Imperator Bob

    Einzelfall oder doch Fehler im System?

    Betrachtet man nur diesen Fall, dann liegt der Fehler klar bei der Mitarbeiterin der Agentur. Auf dem Papier hat sie vielleicht richtig gehandelt, weil es gab ja nur eine mündliche Zusage.

    Solche Situationen gehören aber mit Sinn und Verstand bewertet. Das kann man bestimmt optimieren, ohne das Instrument der Sanktionen zu verteufeln.

    Ganz viele Einzelfälle sind halt irgendwann kein Einzelfall mehr. Wie Twilight schon schreibt und ja auch aus meiner Erfahrung hervorgeht, das Vorgehen hat System. Nicht unbedingt, weil jeder einzelne Mitarbeiter das selbst so möchte und schlecht ausgebildet ist, sondern weil sie die Anweisungen haben so zu handeln und da auch extrem viel Druck aufgebaut wird es durchzuziehen. Das wird sich auch nicht mit einzelnen Stellschrauben mal eben ändern lassen, das System braucht eine Reform. Einfach nur Sanktionen streichen und sonst weiter laufen lassen, das fände ich aber tatsächlich nicht ideal.


    Ist zwar jetzt der falsche Thread für Wahlkampf :D aber meine Erststimme geht dieses Jahr trotzdem auf jeden Fall zur Linken. Hier im Wahlkreis ist deren Kandidatin die einzige, die eine realistische Chance hat, die CDU-Kandidatin zu schlagen. Und wenn ich zwischen den beiden die Wahl habe, muss ich tatsächlich nicht lange überlegen.

    Ich bin nicht grundsätzlich gegen Sanktionen, Komplettverweigerer sollten bestraft werden. Auch wenn es nur bis zu einem gewissen Grad möglich ist, verhungern lassen kann man die Leute ja auch nicht. Das Problem ist, dass das System einfach kaputt ist.


    Als ich nach Erfurt gezogen bin, war mein Arbeitsvertrag auf 1 Jahr befristet. In diesem Fall muss man sich ja rechtzeitig vor auslaufen des Vertrags beim Arbeitsamt melden. Ich hatte zwar mündlich eine Zusage, aber was zählt das heute schon, also hab ich das auch gemacht. Die hat mich mit Stellen zugemüllt, die auf die ich mich bewerben sollte. Vor allem irgendwelche Drecksjobs zum Mindestlohn, mit Sanktionsandrohung wenn ich mich nicht bewerbe. Hab sie auch gefragt wie sie sich das ganze vorstellt, klar, der Arbeitgeber muss bei Bewerbungsgesprächen freistellen, aber wenn ich mich jetzt auf ein Dutzend Stellen bewerbe und 10 Mal deswegen von Arbeit verschwinde, überlegt es sich vielleicht nochmal mich zu behalten. Wäre es nicht sinnvoller, wenn ich gar nicht erst arbeitslos werde? Naja, war ihr recht egal.


    Hatte dann auch eine Einladung zum Vorstellungsgespräch direkt auf dem Arbeitsamt im Briefkasten, Termin war für den Tag, an dem das Schreiben im Briefkasten war. Als der Brief eingeworfen wurde, war ich gerade auf Arbeit. Ein Tag später eine Mail warum ich nicht gekommen bin, mit dem verlangen es ausführlich zu begründen, da sonst Sanktion. Ich war noch nicht mal arbeitslos und hab mich schon wie der letzte Depp gefühlt. Zum Glück hatte ich kurz darauf meine Verlängerung und hab mich abgemeldelt.


    1 Jahr später musste ich mich aber wieder melden, da keine Festanstellung. Hatte dann aber einen anderen Sachbearbeiter. Den ersten Termin hab ich abgesagt, mit der Begründung, dass ich arbeiten muss. War kein Problem- Beim zweiten hatte ich dann tatsächlich ein sehr nettes Gespräch. Er meinte ja kein Problem, wenn Sie eine Zusage haben, dann gehe ich Ihnen jetzt nicht auf die Nerven. Das System verschickt zwar trotzdem einzelne Stellen an sie, aber ich werde die nicht mit dem Vermerk versehen, dass Sie sich bewerben müssen. Dann müssen sie keine Sanktionen befürchten, falls doch was schiefgeht.

    Dem hatte ich dann auch das mit der Sachbearbeiterin erzählt, die ich das Jahr davor hatte. Er hat mir dann erzählt, dass die einen unheimlichen Druck bekommen ein gewisses Pensum zu erfüllen und selbst häufig nicht fest angestellt sind. Er hat schon erlebt das man den Vertrag nicht verlängert und die selbe Person ein paar Tage später dann trotzdem wieder eingestellt wird, weil es an Personal fehlt. Ihm war es egal, er war Beamter.


    Und ist ja kein Einzelfall, habs auch nochmal bei meiner Mutter erlebt, als sie kurz vor der Rente arbeitslos geworden ist. Hätte sie auf die Dame vom Amt gehört, dann hätte sie jetzt ein paar hundert Euro weniger Rente. Man ist einfach den Launen des Sachbearbeiters ausgeliefert.


    Wie Twilight schon schreibt, nur eine vergleichsweise kleine Minderheit will gar nicht arbeiten. Ist es dieser kleine Prozentsatz dann wirklich wert, dass man dafür Leute, die häufig bereits über lange Zeit gearbeitet haben, plötzlich wie den letzten Dreck behandelt? Zu fachfremden Tätigkeiten und dämlichen Maßnahmen zwingt? Sie psychisch fertig macht, nur damit sie aus der Statistik verschwinden?


    Muss nicht unbedingt ein bedingungsloses Grundeinkommen sein, einen Hebel für die 10% Verweigerer fände ich schon gut, aber so wie es jetzt ist, sollte es nicht bleiben.

    Wo du immer die Pfosten ausgräbst...Wahnsinn. Und dann noch die Ruhe mit denen zu reden. :respect:

    Irgendwelche unterbelichteten gibts überall, da hat Deatheye schon recht. Er hat halt versucht "schlau" zu argumentieren, ohne selbst als Nazi dazustehen und ne Falschbehauptung wollte ich so nicht stehen lassen. Nur hatte er von seinen eigenen Argumenten halt keinen Plan. Ich glaube, unser Forum hätte er weinend verlassen :laugh:

    Du kannst landwirtschaftliche Flächen kaufen/verkaufen ohne es bei Behörden anzugeben.

    Ich glaube, dass da das Grundstücksverkehrsgesetz so einiges dagegen hätte. Außerdem vermutlich das Finanzamt, und die Liegenschaftsämter der Gemeinden, und die Notare, und und und... ;)

    Ich weiß nicht genau auf was Fairas sich bezieht, aber soweit ich weiß ist es in Deutschland tatsächlich vergleichsweise einfach Ackerland einfach als Wertanlage aufzukaufen oder aufzukaufen und umzunutzen. Gibt da glaube ich zwar Unterschiede zwischen den Bundesländern, aber ist aus naheliegenden Gründen nichts gutes.

    Wenn man so ein Spezialwissen hat, über das man sich sonst kaum mit jemandem unterhalten kann, dann ist auf Wikipedia schreiben vielleicht ein gutes Ventil :D


    Ich glaube falsche Infos bei Wikipedia sind tatsächlich weniger das Problem der leicht beinflussbaren Leute die, die holen sich ihre Infos eher bei Facebook oder Telegram.


    Kleine Anekdote: Ich hatte kürzlich eine kleine Online-Diskussion mit jemandem der meinte die AfD ist eine normale demokratische Partei und das Bundesverfassungsgericht hat das ja auch festgestellt. Ich hab ihn dann gefragt welches Urteil er denn genau meint. Er kam mir dann mit 2001 und Schröder. War halt nur das NPD-Verbotsverfahren, ne AfD gab es da noch lange nicht. War ziemlich wirr. Und das Bundesverfassungsgericht hat auch damals bei der NPD nicht festgestellt, dass es eine ganz normale demokratische Partei ist, eher das Gegenteil.


    Bei so jemandem ist tatsächlich völlig egal was bei Wikipedia steht. Glaube auch nicht das lese die große Stärke von demjenigen war :D


    Das Problem ist eher, dass Wikipedia heutzutage durchaus als seriöse Quelle angesehen wird. Was da steht, kann seinen Weg auch in andere Publikationen finden. Du musst Dich also nicht mal selbst dort falsch informiert haben. Sprich, Fehler auf Wikipedia sind tatsächlich dann eher ein Problem für Dich, als für denjenigen der dem Wendler folgt und glaubt alle geimpften sterben noch diesen Monat.

    Interessant ist ja, dass es A bei Einführung des Labels jetzt erstmal gar nicht mehr gab. Also die besten Geräte mit A+++ von März = B. Ich weiß nicht genau wie ich das bewerten soll, die + streichen macht für mich sehr viel Sinn wie, SnaxeX ja schon schreibt hat das Label nicht mehr viel ausgesagt, aber es gibt ja auch eine Grenze dessen, was physikalisch machbar ist. Ich weiß nicht, ab welchem Punkt man bestimmte Technologien nicht mehr energieeffizienter machen kann, ohne zulasten anderer Eigenschaften zu gehen. Und für manche Hersteller ist so ein verbindliches Label vielleicht ein Anreiz. Dann heizt der Backofen zwar nur noch bis maximal 180°, aber Hauptsache geringerer Verbrauch.


    Nutri-Score bleibt freiwillig, so dass ihn nur draufmacht wer Grün und Hellgrün hat (sind auch die einzigen Produkte im Supermarkt die man damit findet).

    Das stimmt nur halb, zB. REWE druckt den Nutriscore auf alle Eigenmarken und da bekommen auch die "schlechten" Sachen ein rotes E.

    Ja stimmt, ich kaufe regelmäßig Eigenmarken von Rewe und die haben die Kennzeichnung jetzt schon eine Weile. Im Grunde haben die Supermarktketten in Deutschland eine enorme Marktmacht, wenn die sagen würden bis 2022 werfen wir alles ohne Nutriscore raus, dann hätten wir die Kennzeichnung wahrscheinlich schneller als per Gesetz.


    Letztendlich hat der Nutriscore aber auch seine Grenzen. Wir hatten das Thema ja schon mal, dieses andere vorgeschlagene System mit den mehr Werten fand ich etwas besser. Aber hey, erstmal eine verpflichtende Kennzeichnung für alle, dann kann man sich noch immer Gedanken machen :pfeif:

    Ich fand Haus des Geldes auch super, aber man hätte es dann nach Abschluss des ersten Teils einfach lassen und sie nicht nen neuen Überfall machen lassen sollen. Bei Staffen 3 bin ich dann ausgestiegen und hab seitdem nicht mehr weiter geschaut. Scheine ich nichts falsch gemacht zu haben.

    Dune bin ich tatsächlich sehr gespannt, rein technisch kann man da heute sicher noch ein bisschen was drauf legen im Vergleich zu den alten Filmen. Mit den Büchern sollte man es vielleicht wirklich nicht vergleichen. Allerdings ist meine Erwartung aber auch nicht zu hoch. Mal schauen, bin in Kürze wieder in Karlsruhe und ein Freund von mir ist auch ein Fan, vielleicht gehen wir seit sehr langem mal wieder ins Kino.


    Ansonsten, klar Matrix 2 & 3 waren nicht so gut wie Teil 1, aber ich fand sie auch nicht schlecht. Am Ende war es eine in sich geschlossene Trilogie. Eine die meiner Meinung nach keine Fortsetzung braucht. Da erwarte ich tatsächlich einfach nix.

    Mit Konstruktionsfehlern aus dem System "Schwarmintelligenz" hatten schon die Piraten ihre Schwierigkeiten;

    Hab mir das Video jetzt noch nicht angeschaut, aber ein Problem von Wikipedia ist, dass da eben schon lange keine Schwarmintelligenz mehr dahinter steckt. Die Userbasis an Autoren ist vergleichsweise klein, in Teilen toxisch und gut darin neue Autoren zu vergraulen. Gab dazu schon diverse Berichte. Da wundert es mich nicht, dass es zunehmend schwieriger wird Fake-News oder PR-Beiträge komplett wirklich raus zu halten.

    Ja, habs auch ehrlich beantwortet und auch ehrlich gewichtet. Nur weil auch meinetwegen der 3. Weg als Hardcore-Nazi Partei irgend eine sinnvolle Forderung ins Wahlprogramm packt wie Frei-Kekse für alle, macht sie das natürlich trotzdem nicht wählbarer.

    Ist sowieso immer die Frage wie ernst die einzelnen Parteien das, was sie ins Wahlprogramm schreiben, selbst nehmen. Wenn z.B. die Grünen was zu Klimaschutz im Wahlprogramm haben nehme ich denen das zumindest eher ab als der CDU. Oder was gegen steigende Mieten tun den Linken mehr als der CDU. Oder Gesetze gegen Massenüberwachung der FDP mehr als der CDU. Ach, eigentlich weiß ich gar nicht welche Position die CDU im Zweifelsfall wirklich halten würde, solange sie regieren und sich die Taschen vollstopfen kann.

    Ich habe in meinem Umfeld noch keine Frau gefunden, die "*" (außer die am Nachthimmel) ":", "/" toll findet. Im Gegenteil.

    Mal wieder typisch deutsch. Eine absolute Minderheit - hier mit vermeintlich akademischen Hintergrund - weiß es besser, was gut und richtig für die breite Masse ist.

    2/3 in meinem Team sind Frauen, ich hab noch von keiner was Positives darüber gehört. Seit wir die interne und externe Kommunikation auf :innen umgestellt haben, machen sich einige eher darüber lustig. Manche ignorieren es auch oder bauen Sätze dann schlicht so, dass davon nichts im Text vorkommt. Zum Glück wissen wir zumindest bei fast allen, ob sie männlich oder weiblich (oder was anderes, die Auswahl gibts inzwischen) sind und können sie direkt so ansprechen, sonst würde ich irre werden.

    Wenn intern viele angesprochen werden sollen, dann nehm ich persönlich halt einfach "Hallo zusammen", statt "Liebe Kolleg:innen". Ein Sternchen würde es auch nicht besser machen.


    Ich bin in vielen Themen eher links-liberal eingestellt, aber dieses verbiegen der Deutschen Sprache mag ich nicht und will es auch nicht unterstützen.

    Nette Spielerei und mit Abstrichen vielleicht sogar nützlich für komplett verplante Erstwähler oder jemandem, der einfach nur eine Meinung, aber keinerlei Ahnung hat.

    Ja ich denke auch, dass es eher darauf abzielt. Die Tendenz, sofern man ehrlich antwortet, mag ja schon stimmen aber mehr auch nicht. Außerdem kann man kann zwar doppelt gewichten, aber es gibt keine Ausschluss-Kriterien im Wahl-O-Mat. Wenn ich niemals nie Ausländer ins Land lassen will und ne Glatze habe, dann kann ich 90% mit den Linken übereinstimmen und wähle dann trotzdem ganz weit rechts.

    Dazu kommt, dass die Wahlprogramme unterschiedlich umfangreich sind, es sind also vor allem Themen ausgewählt worden, zu welchen so gut wie alle Parteien eine Position haben. Wenn ich den ÖPNV nicht ausbauen, sondern lieber Flugtaxis einsetzen will, dann bekomme ich durch den Wahlautomaten gar nicht mit wie geil die FDP ist.

    Persönlich hätte ich auch gerne einen viel größeren Fragenkatalog, mit viel mehr Daten wird auch das Ergebnis besser. Aber wie Twilight schon schreibt, erhöht die Barriere und die soll beim Wahlomat ja möglichst niedrig liegen für die ganzen verplanten.


    Hab gerade den Wahlkompass ausprobiert, der ist tatsächlich nicht schlecht: Wahl-Kompass

    Zwar auch nicht mehr Fragen und die ganzen Kleinst-Partieen fehlen, aber dafür kann man seine Meinung weiter abstufen und am Ende kann man dann auch nochmal entscheiden, ob einem bestimmten Themengebiete überhaupt wichtig sind. Es gibt da dann zwar auch eine Abstufung nach Übereinstimmung mit %, aber interessanter ist die Einordnung der Parteien anhand von 4 Achsen und darauf dann auch wo man sich selbst da befindet. Ich bin dann irgendwo zwischen SPD, Grüne und VOLT/Die Partei.

    Kleine bitte. Lade solche Bilder die direkt zum Thema gehören doch bitte über den Anhang hoch und nicht die Galerie. Das Ding ist sonst für jeden als neu markiert, auch für Leute die in dem Bereich gar nicht mitlesen. Außerdem ist das einfügen über den Anhang auch einfacher.


    Und ach du scheiße, ich bin scheinbar der übelste Kommunist, der den Kapitalismus zerstören möchte. SGP auf Platz 1 und FDP auf dem letzten Platz :laugh: