Was lest ihr (bzw. welche Hörbücher hört ihr)? - Vorstellungen - Tipps - Meinungen

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    • Ich würde das Rad der Zeit (bzw. Wheel of Time im Original) von Robert Jordan empfehlen, da hat die Magie auch einen deutlich höheren Stellenwert als in Game of Thrones. Die Reihe erstreckt sich auch über 14 Bände, da hast du also einiges an Lesematerial.
      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
      aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
      - Albert Einstein

      "Kirche und Naturwissenschaften haben soviel miteinander zu tun wie Gruppensex und Bratkartofflen"
      -Werner Gruber
    • Hades schrieb:

      ich bräuchte eine Buch-Empfehlung für meinen anstehenden Urlaub. Ich suche etwas in der Richtung von "Das Lied von Eis und Feuer" aber mit mehr Fantasy-Elementen. Oder etwas Scifi-lastiges in Richtung "Menschen wie Götter".
      Hm. Wie Game of Thrones, aber mit mehr Fantasy.... schwierig.

      Das was ich vor vielen Jahren mal gelesen habe und noch am ehesten herankommt, war die Kelewan Saga von Raymond Feist/Janny Wurts. (Spinoff der Midkemia Saga)

      Mit 15 fand ich die echt gut. Ob ich das heute noch so sehen mag, ist die Frage.

      Man hat auf jeden Fall viel politischen Konflikt und eine "Daenerys" die ihre Haustiere hat.


      thalia.de/shop/home/artikeldet…641190927/ID45452580.html
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
    • Black Templar95 schrieb:

      Ich würde das Rad der Zeit (bzw. Wheel of Time im Original) von Robert Jordan empfehlen, da hat die Magie auch einen deutlich höheren Stellenwert als in Game of Thrones. Die Reihe erstreckt sich auch über 14 Bände, da hast du also einiges an Lesematerial.
      Ist das jenes Buch, welches Mogges gelesen hatte, mit den übelst brutal beschriebenen Massenschlachten?
    • Filusi schrieb:

      Ist das jenes Buch, welches Mogges gelesen hatte, mit den übelst brutal beschriebenen Massenschlachten?
      Nein, zumindest was die Massenschlachten angeht.
      „The Wheel of Time turns, and Ages come and pass, leaving memories that become legend. Legend fades to myth, and even myth is long forgotten when the Age that gave it birth comes again."
    • Stephen King hat ein neues Buch geschrieben. Da sogar die Sueddeutschen einen Artikel darüber schrieb, war ich interessiert. Der Artikel und das Thema des Buches klingt nicht uninteressant und vor allem sehr zeitgemäß.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Neu

      Dank des angenehmen Sommers auf Balkonien, einer Fußball-Nationalmannschaft die sich nach kurzem Überlegen dem Boykott Russlands durch die Niederlande und Italien angeschlossen hat und vor allem zuletzt durch zwei Star Wars Filme (Episode 8 und Solo) die gelinde gesagt nicht gerade Begeisterungsstürme bei mir auslösten, hatte ich genug Zeit mich mal wieder durch meine persönliche Sammlung an Star Wars Medien und speziell durch das EU (erweiterte Universum) zu arbeiten.
      Hab mich dabei von Rückkehr der Jedi-Ritter einfach mal Star Wars chronologisch weitergearbeitet. Sind zwar dank Disney inzwischen nur noch „Legends“, dennoch gehört ein Teil davon zu dem was Star Wars zwischen dem Ende „Rückkehr der Jedi-Ritter“ und „Dunkle Bedrohung“ am Leben erhalten hat. Und da ich gerade lustig bin und Bock aufs schreiben hatte dachte mir da könnte ich auch euch mit daran teilhaben haben lassen (Draches Animeecke hat mich wohl auch ein wenig inspiriert).
      Das ganze werden mit Sicherheit mehrere Teile (vielleicht sogar nen eigener Thread ) mit einer groben Zusammenfassung der Ereignisse, zeitlichen Einordnung sowie einer persönlichen Meinung. Vorsicht es wird wohl der ein oder andere Spoiler dabei sein. Aber Sorry ihr hattet teilweise 40 und mehr Jahre Zeit das Zeug zu konsumieren, also jammert nicht.

      Noch ein paar kleine Anmerkungen weil es immer Fanboys gibt die ihr geliebtes Universum gegen alles und jeden verteidigen. Ich kenne das, war schließlich selbst mal einer.

      1) Mir ist bewusst, das im Star Wars Universum mit v.Y. und n.Y. für vor der Schlacht von Yavin (Erster Kinofilm - Neue Hoffnung) und nach der Schlacht von Yavin zeitlich eingeordnet wir. War für mich schon immer Blödsinn da mit dem mutmaßlichen Tod des Imperators das "alte" Imperium endet und eine neue Ära beginnt, während Yavin nur eine Erfolg der Rebellen während der Rebellion war. Daher zähle ich schon immer für mich nach Endor/Rückkehr der Jedi-Ritter und davor.

      2) Ich schreibe hier nur über die Medien die ich selbst in Besitz habe und seit etwa erscheinen Episode 7 bzw. intensiver nach 8 noch einmal neu konsumiert habe. Ich weiß es gibt noch vieles mehr, was auch zwischen meinen erwähnten Sachen spielt. Ich weiß auch was dort in etwa abgegangen ist. Aber was ich nicht selbst habe bzw. kürzlich konsumiert habe kommt hier nicht rein.

      3) Ich habe nur Medien die vor der Runterstufung durch Disney auf Legends erschienen sind. Genauer gesagt von etwa den Comics "Das Goldene Zeitalter der Sith " bis zum Ende der Romanreihe "Das Erbe der Jedi-Ritter". War einst eine ganz ansehnliche Sammlung. Ich habe aber aufgehört zu sammeln als durch Episode 1 - 3 angefangen wurde das EU anzupasssen, damit es wieder zu den damals neuen Filmen passt. Zudem hat mir "Erbe der Jedi-Ritter" das Universum ziemlich verdorben.

      4) Ich habe mit einigen Ausnahmen (meist die Spiel) nur die Medien die auf deutsch erschienen sind. Nicht selten sind dies sogar Erstausgaben. Wenn ich also bei einer Reihe von x Teilen schreibe sind das a) diejenigen die ich besitzen und b) sehr wahrscheinlich nur diejenigen die bis zum Zeitpunkt da ich aufgehört habe zu sammeln auf deutsch erschienen sind. Wenn es also noch zusätzliche in den USA geben sollte haben diese für die Aufstellung hier keine bzw. nur eine geringe Relevanz.

      5) Wenn ich einen Roman oder Comic Mist finde werde ich das auch schreiben. Das ist dann meine persönliche Meinung. Und wenn alle sagen das sei doch so geil dann ist der für mich immer noch Mist. Genau aber natürlich auch umgekehrt.


      Aber genug der Vorworte. Fangen wir einfach mal an.

      Teil I


      Von Rückkehr der Jedi-Ritter bis ca. 4 Jahre nach Zerstörung Todesstern II

      Liste was hier dran kommt:


      Rückkehr der Jedi-Ritter - Buch zum Film

      Die Mandalorianische Rüstung, erschienen 1998 - Roman
      Das Sklavenschiff, erschienen 1998 - Roman
      Die Grosse Verschwörung, erschienen 1999 - Roman

      Palast der dunklen Sonne“, erschienen 1995- Kurzgeschichtensammlung


      X-Wing „Rogue Squadron - Schlachtfeld Tatooine“, erschienen 1998 - Comic

      Der Pakt von Bakura“, erschienen 1993 - Roman


      Star Wars Force Commander, erschienen 2001 - PC-Spiel

      Angriff auf Coruscant“, erschienen 1996 - Roman
      Die Mission der Rebellen“, erschienen 1996 - Roman
      Die teuflische Falle“, erschienen 1996 - Roman
      Bacta-Piraten“, erschienen 1997 - Roman

      In „Die Gespensterstaffel“, erschienen 1998 - Roman
      Operation Eiserne Faust“, erschienen 1998 - Roman
      Kommando Han Solo“, erschienen 1999 - Roman

      "Kampf um die Neue Republik", erschienen 1999 - Kurzgeschichtensammlung



      Hab wie bereits gesagt mit „Rückkehr der Jedi-Ritter“ angefangen, dem Roman zum Film.
      Warum mit Rückkehr der Jedi-Ritter und nicht Neue Hoffnung?
      Keine Ahnung. Hatte Lust drauf.

      Ich glaube zum Inhalt muss ich nicht viel sagen. Rettung von Han Solo, Luke Skywalker vs. Darth Vader vs. Imperator (damals noch nicht Darth Sidious) und Angriff der Rebellenflotte auf den 2. Todesstern.
      Da es sich um eine Neuauflage des gleichnamigen Romans zum Film von 1983 handelt gibt es einiges Interessantes und Kurioses. So werden R2-D2 und C3-3PO noch Artoo und Treepio geschrieben. Eigennamen werden nicht übersetzt usw.. Was für ein Schwachsinn in diesem Fall. Zumindest bei der Neuauflage hätte man das ändern sollen. Auch die Schlacht um den Todesstern ist an einigen Stellen etwas anders. Persönlich finde ich Lando Calrissians inneren Monolog ganz interessant in dem er Zweifel über den bevorstehenden Angriff der Rebellen auf den Todesstern äußert. Auch schön, dass in dieser Version Vader kurz vor seinem Tod darüber nachdenkt, dass er gerne diesen Meister Yoda kennengelernt hätte, der seinen Sohn so gut ausgebildet hat.
      Ich spoilere jetzt mal, in Episode 1 wird er das doch noch.


      Weiter ging es mit der Trilogie „Der Kopfgeldjägerkrieg“

      Band 1: Die Mandalorianische Rüstung, erschienen 1998

      Band 2: Das Sklavenschiff, erschienen 1998

      Band 3 Die Grosse Verschwörung, erschienen 1999

      Der Großteil der Story spielt durch Rückblenden zwar vor „Rückkehr der Jedi-Ritter“, sogar vor „Das Imperium schlägt zurück“, doch spielt die Reihe selbst parallel zu „Rückkehr der Jedi-Ritter“ und endet kurz nach der Zerstörung des 2. Todessterns.
      Die Bücher wurden für Fans von Boba Fett geschrieben die es nicht so schön fanden dass ihr Held so einfach in „Rückkehr der Jedi-Ritter“ gekillt wurde. Daher schafft er es hier sich zu retten, wird gesund gepflegt und muss nun eine Verschwörung aufdecken die einen Auftrag aus seiner Vergangenheit betrifft. Es treten dabei immer mal wieder bekannte und weniger bekannte Charakter aus dem Star Wars Universum bzw. des EU auf, wie: Darth Vader, der Imperator oder Prinz Xixor (Zu dem kommen wir ein anderes mal wieder) und in Rückblenden erfährt man einiges über die Person Boba Fett und wie er tickt. Wichtig dabei: Die Romane stammen von 1998 und 1999. Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch keine Episode 2 und den ganzen Blödsinn mit Klon-Boba. Es gab nicht mal Episode 1. Boba Fett ist hier noch ein ganz anderer als der zum dem ihn Lucas dann umgebaut hat.
      Persönlich sind Kopfgeldjäger jetzt nicht so mein Fall. Sehe sie als Mittel zum Zweck und kann der Verehrung von Boba Fett nicht wirklich was abgewinnen. Dennoch gehört diese Trilogie zu den besseren Romanen aus dem EU und gerade der Storystrang um die „Kuat Drive Yards“ gerne mal auch „Kuat Raumwerften“ genannt ist höchst interessant und zeigt auch, (jetzt noch mehr da ich sie noch einmal gelesen habe) dass Alderaan doch nicht ganz so unschuldig und friedlich war wie einem die Prinzessin in „Neue Hoffnung“ einem glauben machen wollte. (Hat Tarkin am Ende vielleicht doch den richtigen Planeten weggepustet?) Zudem erhält man auch Einblick in die Machtpolitik hinter der offiziellen Fassade des Imperiums. Gerade die Ereignisse um den Kopfgeldjägerkrieg zeigen hier wie brüchig und instabil so manche Institution innerhalb des Imperiums wirklich schon ist.
      Wer Fan von Boba Fett ist sollte die Trilogie unbedingt lesen. Absolute Empfehlung. Man sollte sich aber drüber klar sein, dass dieser Boba Fett nicht viel mit dem aus Episode 2 zu tun hat.


      Weiter ging es mit

      Palast der dunklen Sonne“, erschienen 1995

      Einer Sammlung von Kurzgeschichten um die Charaktere die sich in Jabbas Palast aufhalten als Luke Skywalker versucht Han Solo zu retten. Die Kurzgeschichten gehören in eine Reihe mit den anderen Sammlungen „Sturm über Tatooine“ (Sammlung der Storys der Besucher in der Cantina als Obi Wan Kenobi und Luke Skywalker zum ersten Mal auf Han Solo treffen) und „Kopfgeld auf Han Solo“ (Sammlung der Kurzgeschichten um die Kopfgeldjäger die von Darth Vader in „Das Imperium schlägt zurück“ beauftragt werden Han solo zu fassen. Auf beide komme ich zu einem späteren Zeitpunkt zurück.
      Die Storys beginnen alle mehr oder wenige zu Anfang von „Rückkehr der Jedi-Ritter“ und enden mit dem Tod Jabbas oder kurz danach.
      Ganz nett mit einigem an Hintergrundinfos. So ist es ganz lustig zu lesen wie jeder im Palast sein eigenes Süppchen kocht und gefühlt die Hälfte von ihnen versucht Jabba umzulegen. Auch die Story um Bib Fortuna und weshalb und wie er in einen Gehirnläufer verwandelt wird, Mara Jade und Boba Fett sind wegen ihrer späteren Auftritte ganz interessant. Aber insgesamt eher mau. Persönlicher Favorit ist die Geschichten des gamorreanischen Wächters der am Ende mit zwei Mumien auf den Schultern durch die Gegend läuft (ich mag die Schweinenasen einfach) und die Story um den Rancorhüter der seinen Liebling retten wollte. Schön ist auch wie im Epilog für einige Charakter erzählt wird was später noch aus ihnen wurde.
      Für Fans von Jabba oder jene die sich für Tatooine interessieren ganz nett, für andere wenig empfehlenswert.


      Kommen wir aber zum ersten Comic

      X-Wing „Rogue Squadron - Schlachtfeld Tatooine“, erschienen 1998


      Kurz nach dem Tod von Jabba gibt es auf Tatooine Gerüchte um ein Waffenlager. Sowohl Rebellen wie auch Imperium wollen verhindern, dass die Waffen Verbrechern in die Hände fallen und so entbrennt ein erbarmungsloser Kampf.
      Dafür dass Tatooine eigentlich ein Drecksloch am Arsch der Galaxis ist ist dort ein ganz schöner Verkehr. Wie eine Seite einen solchen Aufmarsch an Truppen rechtfertigen kann ist mir ein Rätsel.
      Hier bekommt die „Rogue Squadron“ gerne später auch „Sonderstaffel“ genannt ihren ersten Auftritt nach bzw. während „Rückkehr der Jedi-Ritter“. Zu der kommen wir später aber noch einmal. Insgesamt ein recht kurzweiliges Abenteuer welches mich wenige fesseln konnte. Weshalb manche Autoren eine Vorliebe für Kämpfe Mann gegen Mann mit primitiv anmutenden Waffen haben? Immerhin bekommt hier Winter ihren ersten Auftritt. Diese wird später noch eine wichtige Rolle bei der Erziehung der Kinder von Han Solo und Leia übernehmen. Schön ist auch das Vorwort von Timothy Zahn (dem besten Autor des EU), sowie die kleine Zusatzgeschichte am Ende.
      Für Fans der Rogue Squadron sicher interessant, ich steh mehr auf die Romane.



      Kurz nach der Zerstörung Todesstern II

      Jetzt zum ersten Roman der zeitlich nach der Zerstörung des 2. Todessterns spielt.

      Der Pakt von Bakura“, erschienen 1993

      beginnt wenige Tage nach dem Sieg der Rebellen. In einer Nachricht ruft der entlegene Planet Bakura den Imperator um Hilfe gegen eine Alieninvasion aus den Unbekannten Regionen. Hier werden zum ersten Mal im EU die Unbekannten Regionen erwähnt. Da der Imperator aufgrund eines Anflugs von Tod nicht regieren kann. Entschließt sich Luke Skywalker angetrieben durch eine Machtvision zu helfen. Natürlich schließen sich Han Solo und Leia an und es gelingt den Helden die Invasion der Ssi-ruuk abzuwehren und zusätzlich den Planeten dem Imperium zu entreißen.Der Roman ist ein Kind seiner Zeit und die Ssi-ruuk ein eher mauer Gegner. Interessant ist der Roman deshalb, weil der das 1993 kaum noch existente EU neu belebte. Zusätzlich zeigt der Roman auch, dass das Imperium mitnichten einfach in sich zusammenbricht nur weil der Imperator tot ist und stellt damit die Weichen für den 15 Jahre andauernden Krieg der noch folgt. Zudem wird in späteren Werken gerne auf diesem Roman Bezug genommen und der ein oder andere Charakter taucht auch späteren wieder auf.


      ca. 2 Jahre nach der Zerstörung Todesstern II



      Endlich auch das erste PC-Spiel.

      Star Wars Force Commander, erschienen 2001


      Bei dem Spiel handelt es sich um ein 3D-Echtzeit-Strategiespiel.
      Hab das Spiel kurz nach dem Erscheinen von Episode 8 noch einmal durchgespielt und muss sagen ich hatte es besser in Erinnerung.
      Zusammengefasst beginnt man seine Laufbahn auf imperialer Seite, zur Beginn von „Neue Hoffnung“ errichtet einfache Basen, baut Truppen und bekämpft Rebellen. Von Tatooine über Hoth bis Endor gibt es mehrere Schlachtfelder in denen man sich nach oben dient um in der Mitte des Spiels die Seiten zu wechseln und von da an auf Seiten der Rebellen das Imperium zu bekämpfen. Dies gipfelt schließlich darin, dass man die Truppen befehligt welche die Hauptwelt des Imperiums „Coruscant“ erobern, weshalb ich das Spiel zeitlich auch hier eingeordnet habe.
      Leider wurde etwas arg recycling- bei den Schlachtfelder betrieben. Auch sind die Karten etwas eingeschränkt und 2001er 3D ist inzwischen sehr gewöhnungsbedürftig, ebenso braucht es etwas um sich an die Steuerung zu gewöhnen. Es macht aber durchaus was her wenn man mit einer ganzen Lanze AT-ATs Rebellen niedertrampelt und mit Rebellenpanzern aus guter Deckung über eine Hügelkuppe feuert. Auch das befehligen von Ewoktruppen ist mal was anderes.
      Wenn man das Spiel mal günstig wo bekommen kann ist es für Strategiefans durchaus einen Blick wert.



      Wir kennen bereits X-Wing als Comic. Doch gehören zu dieser Reihe nicht nur Comics sondern sie hat auch einige der besten Star Wars Spiele sowie eine nette Romanreihe hervorgebracht. Dem Autor Michael Stackpole gelingt es hier in den ersten 4 Romanen der Reihe die Geschichten um die Elitepilotenstaffel der Neuen Republik der vormaligen Rebellenallianz spannend in die Ereignisse um Eroberung der Hauptwelt des Imperiums „Coruscant“ einzubauen. Dabei sind seine Piloten natürlich die Helden die in gut beschrieben Jagdfliegerduellen die Story vorantreiben.Der erste Roman

      Angriff auf Coruscant“, erschienen 1996

      beginnt ca. zwei Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns. Der Krieg gegen die Überreste des Imperiums dauert an. Das Imperium ist zwar inzwischen in mehrere Teile zerbrochen und insgesamt auf weniger als die Hälfte seines ursprünglichen Territorium geschrumpft aber längst nicht besiegt.
      Wer sich noch Wedge Antilles erinnert, immerhin war es schon beim Angriff auf den 1. Todesstern dabei, durfte auf Hoth mitkämpfen und mithelfen den 2. Todesstern zu zerstören, wird ihn hier wieder treffen. Dieser wurde auserkoren die Rogue Squadron oder im deutschen die „Sonderstaffel“ wieder zu beleben.
      Im ersten Roman werden die Piloten einführt und eine grobe Zusammenfassung der Ereignisse nach der Zerstörung des 2. Todessterns gegeben. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Weltraumkämpfe aus der Sicht der Piloten gelegt, was diese Romanreihe von den meisten anderen Romanen des EU unterscheidet. Held ist Corran Horn der in späteren Romanen, auch außerhalb der X-Wing Reihe noch eine große Rolle spielen wird. Persönlich ist er mir viel zu gut und zu sehr dieser Heldentyp, aber mit Ysanne Isard, der ehemaligen Chefin des imperialen Geheimdienstes wurde eine Figur erschaffen und in das EU eingeführt die nicht nur einfach Kanonenfutter für die Helden ist. Sie besitzt einen Plan die Neue Republik zu vernichten und mit der Lusankya verfügt auch über die Macht diesen Plan umzusetzen.
      In

      Die Mission der Rebellen“, erschienen 1996

      nehmen die Pläne aller Seiten schließlich Fahrt auf und gipfeln in der Eroberung von Coruscant durch die Neue Republik. Interessant dabei auch welche Methoden die Neue Republik bereit ist einzusetzen um ihre Ziele zu erreichen. So befreien sie vom Imperium verurteilte Verbrecher, in der Hauptsache Mitglieder der Black Sun/Schwarzen Sonne (sowas wie die Mafia) und lassen diese auf Coruscant frei um die Invasion zu unterstützen. Ist doch schön wenn man sich in der Geschichte bedienen kann.
      Was die Neue Republik jedoch nicht weiß, vor dem Abzug wurde eine Biologische Waffe freigesetzt und nur Aliens befällt. Die Neue Republik ist so gezwungen immer größere Teile ihres Haushalts für Medikamente und besonders Bacta auszugeben und steht so vor dem Staatsbankrott.


      Ein großer Teil von „Die teuflische Falle“, erschienen 1996

      und „Bacta-Piraten“, erschienen 1997

      beschäftigt sich mit diesem Thema.
      Die Romane sind gut. Sehr gut sogar. Gerade die Erzählung aus der Sicht der Raumpiloten ist sehr reizvoll und mal was anderes.
      Der Autor lässt seinen Haupthelden Corran Horn aber gerne etwas zu heldenhaft wirken. Er kann alles, weiß alles und wenn er irgendwelche Makel besaß sind diese spätestens nach dem 1. Roman überwunden. Bestes Beispiel ist hier seine Flucht aus dem Elitegefängnis des Imperiums. Andere Gefangene sitzen seit Jahren dort ein ohne dass ihnen die Flucht gelingt, während er nach wenigen Tagen entkommen kann. Eine Nette Idee war es allerdings in diesem Zusammenhang das Schicksal einiger mehr oder weniger wichtiger Personen aufzuklären, von denen man nach "Neue Hoffnung" nichts mehr gehört hat, obwohl sie dort durchaus eine wichtige Funktion hatten.
      Auch finde ich die beiden Endschlachten doch etwas arg konstruiert. Weshalb ein Sternenzerstörer mit mehreren Zehntausend Mann an Bord ohne echten Protest die Seiten wechseln und vor allem auf seine vor 5 min noch verbündeten Truppen schießen sollte ist nicht ganz klar und höchst konstruiert. Aber es wäre halt Mist gewesen wenn die Sonderstaffel am Ende doch noch verlieren würde.
      Selbiges gilt auch für den vermeintlichen Tod Ysanne Isard. War er beim ersten lesen schon fragwürdig ist er es jetzt noch viel mehr. Nun, nur so viel, wir werden sie wiedersehen.
      Dennoch eine klare Empfehlung, zumindest für diese ersten vier Teile der X-Wing Romanreihe.


      ca. 3 - 3 1/2 Jahre nach Zerstörung Todesstern II

      Diese ersten vier Romane der X-Wing Reihe decken etwa 1 – 1½ Jahre des Krieges ab und beschäftigen sich mit Ysanne Isard als Hauptgegner. Sie gehen nahtlos in den zweiten Teil der X-Wing Reihe weiter, in der welcher der Kriegsherr Zsinj der neue Gegner ist.
      Anders als zuvor ist jedoch nicht die Sonderstaffel der tragende Teil, sondern die neu aufgestellte „Gespensterstaffel“. Diese kämpft auch mit schmutzigen Trick um ihre Ziele zu erreichen und erinnert in Teilen an stark an "Das dreckige Dutzend".

      In „Die Gespensterstaffel“, erschienen 1998

      wird die Einheit neu aufgestellt, die Piloten werden vorgestellt und müssen gleich ihrer Feuerprobe bestehen.

      In „Operation Eiserne Faust“, erschienen 1998

      und

      Kommando Han Solo“, erschienen 1999

      beginnt der Kampf dann richtig. Ziel der Gespensterstaffel ist es Kriegsherr Zsinj und seinen Supersternenzerstörer „Eiserne Faust“ zur Strecke zu bringen, was ihnen am Ende vermeintlich auch gelingt.
      Man muss die X-Wing Reihe mögen um auch diese Romane toll zu finden. Sie sind nicht schlecht, weniger Pathos wie bei der Gespensterstaffel und die Piloten sind weniger heldenhaft. Auch gibt es echt lustige Szenen, wie die Idee eines Ewok-Piloten für die Staffel ist einfach zu geil. Aber für mich krankt es daran, dass ihnen zu viel unmögliches einfach gelingt. Das dürfen Helden wie Luke Skywalker, Han Solo, oder Wedge Antilles (wer zwei Todessterne auf seinem Jäger prangen hat den sollte man nie unterschätzen) aber nicht Typen aus der dritten Reihe. Und mehr ist die Gespensterstaffel einfach nicht in meinen Augen.
      Immerhin wird aber der Person des Kriegsherrn Zsinj viel Platz eingeräumt, der Charakter ausgebaut und mit einer Geschichte versehen. Er hatte zwar bereits zuvor einen Auftritt im Roman „Entführung nach Dathomir“ dieser spielt chronologisch aber später und wird wohl erst im nächsten Teil Erwähnung finden. Dort ist er aber noch ein recht blasser Gegenspieler der gefühlt nach 5 min. den Löffel abgibt.
      Auch ganz nett ist Han Solo als General. Finde es zwar immer noch merkwürdig dass er als Befehlshaber einer Flotte nicht Admiral ist. Selbiges übrigens bei Lando Calrissian in "Rückkehr der Jedi-Ritter".
      Zitat Han Solo. "Sieh an, Calrissian als General, nicht zu fassen." Wohl wahr, ich kanns auch nicht fassen.
      Aber sei es drum. Es ist einer den ganz weniger Auftritte Han Solos wo er tatsächlich eine größere militärische Truppe befehligt. Ich muss aber zugeben, dass ich Zsinj den Sieg gegönnt hätte, da dieser Solo eigentlich überlegen ist.
      Interessant ist noch, das erwähnt wird, dass Leia sich in diplomatischer Mission auf Hapes oder im dt. Hapan, der Hauptwelt des Hapan-Konsortium befindet. Diese spielen im späteren Romanen (Entführung nach Dathomir) noch eine mehr oder weniger große Rolle. Auch Wedge Antilles spätere Beförderung zum General (wieder einer von der Flotte der General wird. Aber das hatten wir ja schon.) wird hier bereits angedeutet.


      ca. 4 Jahre nach der Zerstörung Todesstern II

      Zuletzt für diesen Teil noch

      "Kampf um die Neue Republik", erschienen 1999.

      Dies ist wieder eine Sammlung an Kurzgeschichten. Aber anders als z.B. "Palast der dunklen Sonne" wurden einige von ihnen zu einer größeren Story zusammenhängend verfasst. So bekommen Corran Horn und Mara Jade recht große Auftritte sind aber in meinen Augen wieder einmal zu gut und heldenhaft. Allerdings erfährt man hier auch mehr von Corran Horns Zeit bei CorSec, dem Corellianischen Sicherheitsdienst, so etwas wie der Polizei von Corellia, was einen gewissen Reiz hat.
      Man merkt dem Buch seine Ursprünge in Kurzgeschichten an. Zwar haben sich einige der besten Autoren des EU hier zusammengefunden doch insgesamt sind die Geschichten so lala. Eigentlich gehört das Buch auch eher vor "Neue Hoffnung" platziert. Ich habe es dennoch bei mir chronologisch hier eingeordnet, weil einer der Geschichten sich im Hintergrund der Ereignisse um die "Entführung nach Dathomier" beschäftigt, welche ca. 4 Jahre nach der Zerstörung des Todessterns II spielt und eben ein wichtiges Ereignis darstellt, auf welches immer wieder direkt oder indirekt Bezug genommen wird.
      Wer aber kein Fan von Corran Horn oder Mara Jade ist, der kann "Kampf um die Neue Republik" getrost vergessen.


      Ende Teil I
      Aber keine Sorge, das EU legt jetzt erst richtig los und die besten Romane kommen erst noch.
      Kritik, Anregungen, Sonstiges ist gerne gesehen.


      ==================================================================================

      EDIT:

      Zur besseren Übersicht aufgeteilt und Auflistung eingefügt. :)
      Meister des Schokimods


      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Deatheye () aus folgendem Grund: Zur besseren Übersicht aufgeteilt und Auflistung eingefügt. :)

    • Neu

      Dann danke an John und gleich weiter

      Hab mal alles aus dem vorherigen Post hier her kopiert um eine bessere Übersicht zu haben.

      Teil II


      ca. 4 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns bis 7 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns


      Liste was hier dran kommt:

      Entführung nach Dathomir“, erschienen 1994 - Roman

      Erben des Imperiums“, erschienen 1992 - Roman
      Die dunkle Seite der Macht“, erschienen 1992 - Roman
      Das letzte Kommando“, erschienen 1993 - Roman

      Das dunkle Imperium“, erschienen 1994- Comic
      Das dunkle Imperium II“, erschienen 1995- Comic
      Das dunkle Imperium III“, erschienen 1996- Comic

      Star Wars Rogue Squadron 3D“, erschienen 1998 - PC-Spiel

      X-Wing Isards Rache“, erschienen 2000 - Roman


      Flucht ins Ungewisse“, erschienen 1994 - Roman
      Der Geist des dunklen Lords“, erschienen 1994 - Roman
      Die Meister der Macht“, erschienen 1994 - Roman

      Jedi Knight – Mysteries of the Sith“, erschienen 1998 - PC-Spiel

      Der Kampf des Jedi“, erschienen 2001 - Roman


      Crimson Empire, erschienen 1997 - 1998 - Comic
      Crimson Empire II – Blutgericht, erschienen 1998 - 1999- Comic



      Jetzt aber los.

      ca. 4 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns

      Auf diesen Roman hatte ich mich besonders gefreut, den bereits erwähnten

      Entführung nach Dathomir“, erschienen 1994

      Grob zusammengefasst ist dies die Vorgeschichte wie es zur Heirat zwischen Han Solo und Leia kam.
      Wie aus „Kommando Han Solo“ bekannt befindet sich die Prinzessin auf Hapes/Harpan in diplomatischer Mission. Hier ist sie nun zurück, mit dem Erben des Hapan-Konsortiums, Isolder, im Schlepptau, der ihr ein gutes Angebot macht. Die Harpaner sind bereit mit der Neuen Republik ein Bündnis zu schmieden und dieser gegen das Imperium beizustehen wenn Leia ihn heiratet. Han Solo ist selbstverständlich wenig begeistert davon und entschließt sich zu einer verzweifelten Aktion. Bei einem Sabaccspiel gewinnt er einen Planeten – Dathomir und er beschließt Leia dorthin zu entführen. Zu seinem Pech liegt der Planet im Gebiet von Kriegsherrn Zsinj, den wir schon aus der X-Wing Reihe kennen. Prinz Isolder wiederum ist wenig begeistert dass seine potenzielle Verlobte entführt wurde und nimmt in Begleitung von Luke Skywalker die Verfolgung auf.
      Auf dem Planeten selbst kommt es schließlich zu einigen unvorhersehbaren Begegnungen und bösen Überraschungen, Rancors, Dunkle Jedi, Zsinjs mit seiner gesamten Flotte um nur einiges zu nennen. Dieser ganze Handlungsstrang ist etwas gewöhnungsbedürftig und typisch 90er. Dennoch gibt es auch einige interessante Ideen. So machten man sich damals bereits Gedanken darüber wie Jedi neue Schüler finden und wo diese ausgebildet werden. Das war lange bevor Jünglinge und die Meister/Padawan-Regel durch Episode 1 eingeführt wurde. Die Lösung hier heißt „Chuunthor“. Ein eigens für diese Aufgabe konstruiertes Raumschiff welches von System zu System fliegt und nach Machtbegabten sucht. Welch ein Zufall ist dieses Schiff ausgerechnet auf Dathomir abgestürzt was Luke Skywalker aber nützliche Informationen für seine später Jediakademie liefert.
      Es gelingt den Helden schließlich von Dathomir zu entkommen und nebenbei noch Zsinj zu killen. Ein Bündnis zwischen Harpan und der Neuen Republik kommt schließlich auch noch zustande, indem man Isolder kurzerhand ne andere Prinzessin findet - Teneniel Djo von Dathomir. Ich sagte ja 90er.
      Am Ende ist jedenfalls eine Hochzeit von Han und Leia beschlossene Sache.
      Alles in allem ist es ein gutes Buch. Auch wenn der Handlungsstrang auf dem Planeten ist wie gesagt etwas gewöhnungsbedürftig ist und stark an alte Fantasiegeschichten erinnert. Gerade weil in späteren Werken immer wieder gerne auf Dathomir Bezug genommen wird und mit Zsinj, Isolder, Teneniel Djo und einigen anderen Charaktere auftreten die auch in anderen Werken vorhanden sind macht „Entführung nach Dathomir“ zu einem Muss des EU.


      Aber kommen wir zu den drei besten Romanen des EU, chronologischca. 5 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns


      Erben des Imperiums“, erschienen 1992

      Die dunkle Seite der Macht“, erschienen 1992

      Das letzte Kommando“, erschienen 1993


      Mit diesen drei Romanen von Timothy Zahn begann das EU zu dem zu werden was es bis zur Herabstufung zu Legends durch Disney wurde. Es ist vor allem diese Romanreihe die maßgeblichen Einfluss auf so ziemlich alle späteren Werke des EU hatte und fast jeder Charakter der hier einen Auftritt hat wird einem irgendwo wieder begegnen.
      Wenn Disney etwas hätte verfilmen sollen, dann wären es diese Romane gewesen.

      5 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns ist das Imperium auf etwa ¼ seiner einstigen Größe geschrumpft und steht am Rande der vollständigen Niederlage. In dieser Situation übernimmt Thrawn, der letzte Großadmiral, den Oberbefehl über die Reste des Imperiums. Unter dem taktischen Genie des blauhäutigen Chiss beginnt des Imperium eine Gegenoffensive, welche die Neue Republik überrascht und diese innerhalb der 3 Romane an den Rande einer Niederlage bringt.
      Zeitgleich sind Han Solo und Leia mit Familienplanungen beschäftigt welche in der Geburt der Zwillinge Jacen und Jaina im 3. Band ihren vorläufigen Höhepunkt findet.
      Luke Skywalker wiederum sucht noch immer nach einen Weg den Orden der Jedi wieder aufzubauen. Dabei trifft er nicht nur auf den wahnsinnigen Klon eines längst verstorbenen Jedi-Meisters sondern auf einen der wichtigsten Charakter des EU – Mara Jade. Besonders die Geschichte um die Person der Mara Jade und ihrer früheren Tätigkeit als „Hand des Imperators“ (einer Art persönliche Agentin/Attentäterin/Mädchen für alles des Imperators) haben einen ganz besonderen Reiz und geben auch Einblick hinter die Kulissen des Imperium und das Verhältnis zwischen Vader und dem Imperator. Hierbei sei auch Gilad Pellaeon erwähnt, der anders als so mancher Gegenspieler der Helden nicht in das Gut gegen Böse Schema passt sondern den guten Kern des Imperiums repräsentiert, den er auch bis zum Ende beibehält.
      Generell treten in der Romanreihe so einige Charaktere auf die im EU immer wieder in Erscheinung treten.
      Großadmiral Thrawn, Mara Jade, Talon Karrde, Garm Bel Iblis, Gilad Pellaeon um nur einige zu nennen.
      Da zum dem Zeitpunkt da die Bücher geschrieben wurde noch nicht mal entfernt an neue Filme gedacht wurde hatte Autor Timothy Zahn viele Freiheiten, die er auch nutzte. Da wären z.B. die letzte Klonanlage aus den Klonkriegen, die vom Imperator aus einem privaten Planeten eingelagert wurde und nun reaktiviert wird (ursprünglich waren es wohl auch eher dunkle Jedi welche mit Klonarmeen die Republik angegriffen haben. Von Droiden, Separatisten usw. war da noch keine Rede. Tja, so ändern sich die Dinge.) Auch die Wiederentdeckung der sogenannte „Dunkle Macht“. Einer Flotte von 200 Dreadnaughts-Kriegsschiffen der Alten Republik. Hat seinen Reiz und gehört zu einer der besten Szenen der Romanreihe. Nicht zuletzt ist der Name der imperialen Hauptwelt Coruscant eine Erfindung Zahns. Einer der wenigen Punkte die von Lucas aus dem EU übernommen wurden.
      Gerade um in das EU einzusteigen bietet sich diese Reihe an und ist ein absolutes Muss. Wer diese Romane nicht kennte wird immer gewisse Schwierigkeiten mit der Hintergrund manch Character haben.


      ca. 6 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns


      So, nach der ersten Thrawn Trilogie, die mir wieder sehr viel Freude beim Lesen machte, ging ich weiter zu einer Comicreihe die mir zwar auch Spaß macht der ich aber immer auch etwas gespalten gegenüber stehe, der „Das dunkle Imperium“ Trilogie

      Der ersten Band:

      Das dunkle Imperium“, erschienen 1994

      schließt unmittelbar an das Ende der ersten Thrawn Trilogie an. Der Großadmiral ist tot und die Neue Republik feiert sich selbst in Erwartung ihres baldigen Sieges. Dabei unterschätzt sie jedoch wie stark das Imperium noch ist. Wenige Tage nach dem Tot Thrawns beginnt das Imperium mit einer Großoffensive. Die Stellungen der Neuen Republik werden überrannt, Festungswelten, Werften, Schlüsselzentren der Galaxis werden vom Imperium zurückerobert und schließlich fällt auch Coruscant. Die Neue Republik steht vor dem totalen Zusammenbruch und die Galaxis bereitet sich auf die Rückkehr des Imperium vor. Doch können sich die Mächtigen dieses Neuen Imperiums nicht darauf einigen wer das Imperium anführen soll und es beginnt ein Bürgerkrieg.
      Währenddessen spürt Luke Skywalker mithilfe der Macht dass noch etwas weit gefährlicheres darauf lauert die Neue Republik zu vernichten und begibt sich auf die Suche danach. Er findest schließlich heraus, dass der Imperator noch lebt und sich ebenfalls anschickt die Galaxis erneut unter seine Kontrolle zu bringen. Beim Versuch ihn aufzuhalten verfällt Luke Skywalker der dunklen Seite und es ist nun an Leia ihr Erbe als Jedi anzutreten und ihren Bruder und den Imperator aufzuhalten.

      In

      Das dunkle Imperium II“, erschienen 1995

      setzten die Ereignisse am Ende von Teil I unmittelbar fort. Zwar ist der Imperator besiegt und Luke Skywalker zur hellen Seite der Macht zurückgekehrt, doch ist das Imperium nicht geschlagen. Schüler des Imperators (nein, keine Sith), von diesen in der Kunst der dunkeln Seite unterrichtet (nein, wirklich es sind keine Sith), wollen das Erbe ihres Meisters bewahren und die Reste der Neuen Republik zerschlagen. Gleichzeitig beginnt Luke Skywalker damit erste Schüler um sich zu versammeln um den Orden der Jedi neu zu Gründen. Ein Kampf darum wessen Lehren in Zukunft in der Galaxis Verbreitung finden werden entbrennt.

      In

      Das dunkle Imperium III“, erschienen 1996

      findet die Trilogie schließlich ihren Abschluss.Der letzte Klon des Imperators sucht auf Korriban, der alten Heimatwelt der Sith, nach einem Heilmittel gegen seine Sterblichkeit. Schließlich treffen er und seine letzten Schüler auf Luke Skywalker und die seinen. Und auch Leia muss sich, um ihrem jüngsten Sohn Anakin (ja, wurde nach Anakin Skywalker benannt) zu schützen, noch einmal dem Imperator stellen.

      Diese Comicreihe ist eine der besten des gesamten EU. Sie ist düster und das Imperium ist hier über den Großteil der Story siegreich, was sie von den meisten anderen Geschichten des EU unterscheidet. Gerade der Anfang des ersten und zweiten Bandes sei hier erwähnt. Ein wiedergeborener Imperator, die Weltenvernichter, das Superschlachtschiff Eclips, das Glaxisgeschütz (wer braucht schon einen Todesstern wenn er das hat? Ups, davon werden uns schon bald ja noch welche begegnen), die imperiale Thronwelt Byss oder Korriban die Heimatwelt der Sith und die alte Bibliothekswelt der Jedi Onderon, vieles begegnet einem hier zum ersten Mal wird aber in verschiedenen Medien immer wieder erwähnt werden. Besonders Korriban und Onderon tauchen z.B. in den Werken zu den „Der Sithkrieg“ und „Der große Hyperaumkrieg“ aber auch „Knights of the old Republik“ immer wieder auf und nehmen dort einen großen Raum ein. Gerade die Teile die auf Korriban und Onderon spielen haben einen ganz besonderen Reiz und machten mir besonderen Spaß.
      Stellenweise sind die Machtkräfte in dieser Reihe jedoch ein wenig arg übertrieben. Selbiges bei Schiffen und Flottenansammlungen. Wem der Supersternenzerstörer Executor aus „Das Imperium schlägt zurück“ und „Rückkehr der Jedi-Ritter“ schon groß erschien, dem wird die Eclips helle Freude bereiten. Auch gibt es einige der größten Flottenansammlungen zu sehen die es im Star Wars Universum gab und auch einige der größten Raum- und Bodenschlachten. Es soll halt episch wirken ist in meinen Augen aber etwas übertrieben. Schade ist auch, dass anders als Band I und II, der dritte Teil der Reihe um 2/3 kürzer ist als die anderen. Mich ließ da das Gefühl nicht los, dass hier etwas fehlt bzw. mehr drin war.
      Dennoch gibt es für diese Reihe ein uneingeschränkte Empfehlung.


      Ok, weiter geht es.
      Nach den Comicreihe „Das dunkle Imperium I – III“ kommen wir mal wieder zu einem Computerspiel.


      Star Wars Rogue Squadron 3D“, erschienen 1998


      Start des Spiels ist ca. 6 Monate nach der „Neue Hoffnung“. Ich habe es dennoch hier einsortiert da die letzte Mission während „Das dunkle Imperium I“ spielt und man als Spieler den Angriff der Neuen Republik auf die Weltenvernichter fliegt.
      Das Spiel gehört zu den besten Flugsimulationen des Star Wars Universums, kommt aber nicht an Titel wie "X-Wing", oder X-Wing vs. TIE-Fighter" ran. Es wird einem aber alles geboten was Star Wars her gibt. Flüge durch Schluchten, Kämpfe gegen TIE-Jäger aller Art (die Hauptaufgabe während des Spiels), Angriffe auf AT-ATs (Walker/Kampfläufer), Raumbasen und Großkampfschiffe. Dabei kann man von X-Flüglern über Y-Flüger, A-Flügler (mein persönlicher Favorit) bis zum experimentellen E-Flügler einiges an Rebellenfliegern steuern. Und wenn mir nochmal so ein Deckoffizier nen Y-Flügler andrehen will, dann stecke ich ihn in eine Luftschleuse. Das Spiel bietet dabei abwechslungsreiche und durchaus auch anspruchsvolle Missionen. Die gründlich schief gehende Rettungsmissionen abgestürzter Rebellen oder der Angriff auf die Weltenvernichter seien hier zu nennen. Erstere ist meine Lieblingsmission. Doch ist das Spiel etwas kurz und wer sich dran hält hat es problemlos in wenigen Stunden durch.
      Wer das Spiel aber irgendwo mal für wenig Geld sieht kann dennoch bedenkenlos zuschlagen. Ich selbst habe noch die CD-Version und hatte da ein wenig Probleme die wieder zum Laufen zu kriegen.


      Es folgt ein weiterer Roman der X-Wing Reihe.

      X-Wing Isards Rache“, erschienen 2000

      Nachdem wieder ein wenig Ruhe in der Galaxis herrscht macht sich die Sonderstaffel auf die Suche nach den verschwundenen Gefangenen der Lusankya, dem einst zu einem Gefängnis umfunktionierten Supersternenzerstörer, aus den ersten vier X-Wing Romanen, der gerade von der Neuen Republik wieder in Dienst gestellt wurde. Sie bekommen dabei Unterstützung durch die für tot gehaltene Ysanne Isard, die natürlich aber ihre ganz eigenen Pläne schmiedet und am Ende versucht die Lusankya wieder in ihre Gewalt zu bekommen.
      Der Roman ist gut und nimmt die losen Fäden der ersten vier X-Wing Romane wieder auf um sie zu einem Ende zu führen. Typisch für den Autor Michael Stackpole sind seine Figuren wieder absolute Helden die ihren Gegnern in so ziemlich allem überlegen sind. Wer darüber hinwegsehen kann und Spaß an den anderen X-Wing Romanen hatte, der macht hier sicher nichts falsch.


      ca. 7 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns


      Nach dem Tod Großadmiral Thrawns und dem Sieg über den Wiedergeborenen Imperator ist das Imperium kollabiert und auf einige Sektoren um den Kern der Galaxis zusammengeschmolzen.
      Hier sind die drei Romane


      Flucht ins Ungewisse“, erschienen 1994

      Der Geist des dunklen Lords“, erschienen 1994

      Die Meister der Macht“, erschienen 1994

      angesiedelt.
      Grundidee ist die Frage ob der 1. Todesstern nicht einen Prototyp hatte um z.B. die große Wumme zumindest einmal zu testen. Wie sich herausstellt lautet die Antwort: Ja. Großmuffti Tarkin lagerte diesen vor über 10 Jahren, noch vor „Neue Hoffnung“ in einer geheimen Forschungsanlage nahe dem Zentrum der Galaxis und unter der Aufsicht von Admiral Daalas ein. Daala, der erste und einzige weibliche Admiral des einstigen Imperium (und wohl auch das Betthäschen Tarkins) wartet dort treudoof auf dessen Rückkehr, nur um von Han Solo, der durch Zufall auf die Anlage stößt, von dessen Tod und der Zerstörung des ersten Todessterns zu erfahren. Eine nette Idee hierbei das Zusammentreffen zwischen Han Solo und Qwi Xux, einer leitenden Forscherin des Todsternbaus, die Solo berichtet der Todesstern sein eigentlich für den Bergbau entwickelt wurden um die Elemente und Metalle aus dem Planeteninneren abzubauen, woraufhin Solo sie fragt, weshalb diese zivilen Erfindungen dann Namen wie Todesstern oder Weltenvernichter tragen würden. Schöne Szene.
      Im zweiten Handlungsstrang beginnt Luke Skywalker endlich mit dem Aufbau seiner Jediakademie. Als Standort wählt er Yavin 4, den Ort an dem der erste Todesstern zerstört wurde. Schnell zeigt sich, dass auf dem Mond noch der Geist eines mächtigen Sithlords existiert, der von den jungen Jedischülern versucht Besitz zu ergreifen.
      Erwähnt sein in diesem Zusammenhang noch, dass der Erfolg des EU bzw. der einzelnen Charakter damals noch nicht abzusehen war so werden Charakter wie Corran Horn (auch nicht mit seinem Decknamen), Brakiss oder auch Kyle Katarn später zu den ersten Schülern der Akademie gezählt, auch wenn sie in den ursprünglichen Romanen nicht da waren. Sorgt gerne mal für Verwirrung.
      Die Romanreihe ist gut (ich weiß das schreibe ich gerne aber bald kommen auch schlechtere). Vor allem kommen wieder eine ganze Reihe Charaktere vor die im späteren Verlauf noch wichtig werden. Allem voran ist hierbei sicher Admiral Daala zu nennen. Ich persönlich kann mit ihr nicht viel anfangen und es mir unbegreiflich wie diese es geschafft haben soll jemals über die Position einen Leutnants zu kommen. Dennoch hat sie auch eine gewisse Fanbase weshalb sie immer wieder zurückkehrt. Nun ja, jedem das Seine. Für mich ist sie , auch unter der Berücksichtigung späterer Aktionen, eine der lausigsten Anführer des EU, die hier gleich mal ¾ ihrer Truppen, den Todessternprototyp und den Sonnenhammer verliert.
      Ein anderer ist die Person von Kyp Durron. Da bin ich sehr sehr gespalten. Zum einen ist er zwar ein mächtiger Jedischüler der später auch ein mächtiger Jedi und guter Meister werden wird, zum anderen aber auch ein Dieb und Massenmörder den sie besser an die Wand gestellt hätten.
      Aber auch Mara Jade bekommt ihren Auftritt (es wird nicht ihr letzter sein) ebenso wie der Sith Lord Exar Kun. Dieser ist aus den Comicreihen „Das Geheimnis der Jedi-Ritter“, der Freedom Nadd Aufstand“, „Die Lords von Sith“ oder auch „Der Sithkrieg“ bekannt, welche ca. 4.000 Jahre vor der Zerstörung des 2. Todessterns spielen und zu denen ich vielleicht einmal in einem späteren Teil noch kommen werde.
      Mit Todesstern und Sonnenhammer sind zwei der mächtigsten Waffen des Star Wars Universums vertreten.
      Zudem haben wir mit Kessel, dem Schlundzentrum, Yavin 4 und Carridia (Planet und Militärakademie des Imperiums) einige der interessantesten Orte des Star Wars Universums.
      Gerade wegen der späteren Bedeutung um Admiral Daala und Kyp Durron sollte man die Reihe gelesen haben.


      Das war es für dieses Mal.


      Und weil die Frage aufkam, hatte geplant das Ganze noch etwa bis Ende der 2. Thrawntriologie bzw. Friedensschluss der Neuen Republik mit dem Imperium fortzuführen. So etwa noch 20 Medien.
      Nächstes Mal geht es dann weiter mit dem Roman „Der Kampf des Jedi“ (was für ein bescheuerter Titel) und einem PC-Spiel aus der Jedi Knight Reihe – „Mysteries of the Sith“ also freut euch schon. Ich hab jedenfalls noch viel Spaß dabei.


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      Hatte eigentlich geplant diesen Teil schon am WE zu bringen. Da ich aber keine Zeit hatte eben jetzt.


      ca. 7 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todesstern


      Mit dem PC Spiel


      Jedi Knight – Mysteries of the Sith“, erschienen 1998


      geht es weiter.
      Eigentlich ist es ein Add-on für das Hauptspiel „Jedi Knight - Dark Forces II“. Da man in diesen Zusatzmissionen aber Mara Jade (ich sagte ja wir werden sie noch öfter wiedersehen) spielt und diese Missionen chronologisch für mich ca. nach „Der Geist des dunklen Lords“ bzw. „Meister der Macht“ angesiedelt ist, sortiere ich es mal hier ein.


      Zeitlich wie gesagt spielt es nach den Ereignissen von „Der Geist des dunklen Lords“. Darin hatte Mara Jade ja Luke Skywalkers Jedi-Akademie sauer und gefrustet verlassen, da sie zum Einen nicht mit Luke Skywalkers Lehrmethoden zurecht kommt (das Thema kommt in „der Kampf des Jedi auch noch einmal zur Sprache) zum Anderen hatte der Schüler Kyp Durron ihr Schiff gestohlen. Sie erinnert sich an Kyle Katarn. Dieser ist ein ganz besonderer Charakter im EU, der für das PC Spiel (Shooter) „Jedi Knight – Dark Forces“ geschaffen wurde. Ursprünglich im Spiel eine Art Söldner für die schmutzige Arbeit der Rebellen bekam er in der Novelle „Soldat des Imperium“ eine Hintergrundgeschichte, die in „Jedi Knight – Dark Forces II“ konsequent fortgesetzt wurde. Dieser Teil fehlt übrigens in dieser Liste. Es spielt im ersten Jahr nach der Zerstörung des 2. Todesstern, doch hab ich meine CD verlegt und konnte es daher nicht nochmal spielen. Wird aber nachgereicht. Genaueres den anderen Titeln wenn diese mal an der Reihe sind daher nur so viel zu seiner Person: Kyle Katarn entdeckte seine Jedifähigkeiten selbständig und bildete sich mehr oder weniger selbst über Jahre zum Jedi aus. Er schrammt dabei immer mal wieder an der Dunklen Seite vorbei und half Mara Jade sich von den Resten der Lehren des Imperators zu befreien.
      Jedenfalls ist Kyle Katarn nach kurzen Treffen verschwunden und Mara Jade macht sich im Spiel auf die Suche nach ihm. Wüsten, Festungen, Sümpfe, Städte es wird einem wie im Hauptspiel gut was an Abwechslungsreichen Orten geboten bis man sich schließlich Kyle Katarn selbst stellen muss um ihn zurück zu Hellen Seite zu bringen.
      Man bekommt neue Neue Machtfähigkeiten von denen der Schwertwurf zu erwähnen sei, da man damit auch eigentlich zu starke Gegner (der verfickte Rancor) besiegen kann. Auch das Karbonitgewehr macht Laune, einfrieren und anschließend zerdeppern.
      Das Add-on kommt nicht an das Hauptspiel ran und die Grafik ist heutzutage natürlich nur schwer anzusehen. Auch merkt man dem Spiel überall an, dass es „nur“ ein Add-on zum Hauptspiel ist.
      Für Fans von Mara Jade ein Muss für andere nur wegen Kyle Katarns Fall zur Dunklen Seite interessant.



      Zeitgleich mit "Der Geist des Dunklen Lords" und "Meister der Macht" spielt auch

      Der Kampf des Jedi“, erschienen 2001


      Im englischen heißt der Roman „I Jedi“, ein Titel den ich für passender halte. Aber egal.
      Kommen wir zum Roman. Es geht in der Hauptsache um Corran Horn, den Piloten den wir aus der X-Wing Reihe bereits kennen. Darin haben wir auch erfahren, dass er Jedifähigkeiten besitzt. Luke Skywalker wollte ihn damals schon zum Jedi ausbilden doch wollte Horn warten bis das Imperium besiegt ist ehe er eine Ausbildung zum Jedi in Erwägung zog. 7 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns scheint die Zeit nun gekommen, doch erst durch die Entführung seiner Ehefrau Mirax (ebenfalls bekannt aus der X-Wing Reihe) kommt Horn zu dem Schluss er bräuchte die Fähigkeiten eines Jedi um sie zu retten. Diese Begründung ist etwas fraglich, da er während seiner Zeit bei CorSec, dem corellianischen Sicherheitsdienst, bei Ermittlungen niemals Jedifähigkeiten brauchte. Aber es musste halt ein Grund her weshalb er zur Akademie geht, also akzeptieren wir das mal. In der Jediakademie beginnt Luke Skywalker ihn mit den anderen Schülern auszubilden.
      Übrigens auch lustig, dass Corran Horn in den ursprünglichen Romanen „Flucht ins Ungewisse“, „Der Geist des dunklen Lord“ und „Die Meister der Macht“ nicht erwähnt wurde. Der Erfolg des EU bzw. der einzelnen Charakter war damals noch nicht abzusehen und sorgte dafür, dass Charakter wie Corran Horn (auch nicht mit seinem Decknamen), Brakiss oder auch Kyle Katarn später zu den ersten Schülern der Akademie gezählt werden auch wenn sie in den ursprünglichen Romanen nicht da waren. Erklärungsversuche waren da dann, dass nur jene gezählt wurden welche die Akademie auch abschlossen. Weshalb dann aber auch die während der Ausbildung gestorbenen zählen ist nicht ganz klar.
      Während seiner Ausbildung zeigt sich, dass Corran Horn keinerlei Fähigkeiten im Bereich der Telekinese (Bewegen von Gegenständen) zeigt. So kann er nicht mal einen Kieselstein mit der Macht bewegen, was für seinen späteren Kampf und besonders Lichtschwertkämpfstyle wichtig ist, dafür zeigt er aber überragende Fähigkeiten bei der Gedankenmanipulation und der Absobtion von Energie (ihr erinnert euch an die Szene in „Das Imperium schlägt zurück“ als Darth Vader Han Solos Blasterschüsse mit der Hand absorbiert? Das kann Corran Horn auch). Hier zeigt sich auch ein weiteres Problem des Romans. Corran Horn Fähigkeiten entwickeln sich zu schnell er ist faktisch Klassenbester und wenn einer mal besser ist liegt es daran, dass er halt in dem Teilbereich keine Anlagen besitzt. Auch weiß er alles und kennt schon alles, hat alles schon erlebt, stellt sich mehr oder weniger alleine Exar Kun entgegen usw. was schließlich in einem verbalen Konflikt mit Luke Skywalker gipfelt, in dem er diesem eine Lehrstunde darüber erteilt was dieser alles falsch macht und er eigentlich alles besser machen würde. Luke Skywalker wart ihn diese Arroganz würde ihn zur Dunklen Seite führen, was dieser mit den Worten abtut: Er würde nie zur Dunklen Seite gehören dafür habe er bei CorSec zu viel gesehen und sich nie verführen lassen. Naja, er schrammt zumindest später mehrere Male gut daran vorbei. Jedenfalls verlässt er die Akademie und begibt sich im 2. Teil des Romans auf die Suche nach seiner Frau und nutzt dabei seine neu erlernten Fähigkeiten. Schön Idee dabei, dass Leonia Tavira hierbei einen Auftritt bekommt. Auch das Gespräch mit seinem Schwiegervater als er ihm gestehen muss das seine Mirax entführt wurde ist hier eine Erwähnung wert. Einen Typen der einen Sternenzerstörer unterm Arsch hat sollte man nicht verärgern. ;)
      Wer ein Fan von Corran Horn ist muss diesen Roman lesen. Er krankt aber wie schon die X-Wing Reihe an den Überfähigkeiten der Hauptcharakter was hier in meinen Augen aber schlimmer ist, da man mit Corran Horn nur einen Hauptcharakter hat der dann alles kann und weiß.


      Als letztes haben wir in Teil II noch die beiden Comicsonderbände


      Crimson Empire, erschienen 1997 - 1998

      Crimson Empire II – Blutgericht, erschienen 1998 - 1999


      Diese beiden Comicreiehen spielen Chronologisch ca. 6 - 7 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns. Ich setzte sie immer etwa gegen Ende des 7. Jahres ein, da hier der Imperiale Rat im 2. Teil auftritt, ehe er von Admiral Daala zerstört wird.
      Wer sich gefragt hat woher die Ehrengardisten des Imperators kommen (ja, die ganz in rot gekleideten Typen aus der Originaltriologie und nicht die Lappen aus Episode 8), der bekommt hier seine Antwort.
      Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Kir Kanos, dem letzten Ehrengardisten. Man erfährt durch Rückblicke von seiner Ausbildung, seinem Dienst als Ehrengardist, dem Verrat am wiedergeborenen Imperator und dem Verrat an der Garde während der Trauerfeier zu dessen Tod. Kir Kanos ist in den Comics nun auf der Suche nach den Verrätern.
      Er trifft im Laufe der Story dabei auf einen Trupp der Neuen Republik unter dem Kommando von Mirith Sinn die sich im Kampf mit den Truppen eines des imperialen Lord Ganor Jax befinden. Welch ein Zufall ist dieser einer der Verräter die Kir Kanos sucht. Es kommt zu Duell in dessen Verlauf Kir Kanos Jax tötet.
      Im 2. Band setzt Kir Kanos seinen Rachefeldzug fort und ist nun hinter den Mitgliedern des Imperialen Rates her, da diese den wiedergeborenen Imperator verraten hatten. Diesmal wird er von Mirith Sinn verfolgt, mit der er im 1. band noch verbündet war, da er ihren besten Freund getötet hat. Am ende steht Kir Kanos zwar vor der Vollendung seiner Rache doch muss er erkennen, dass diese ihm nichts bringt. Der Imperator und seine Kameraden sind weiterhin tot und das Imperium untergegangen. Auch eine Beziehung mit Mirith Sinn steht nicht zur Debatte, da ihre Loyalitäten vollkommen gegensätzlich sind. So bleibt er am ende einsam und alleine zurück. Sein weiteres Schicksal ist unbekannt. Es gibt wohl ein "Crimson Empire III" in dem die Story weitererzählt wird. Da ich diese jedoch nicht besitze und auch nicht gelesen habe werde ich hier dazu nichts schreiben.
      Interessant an der Reihe ist, dass hier behauptet wird Kir Kanos sei der letzte Ehrengardist (wurde auch Kanon) auch wenn in chronologisch späteren Medien auch der ein oder andere Ehrengardist seinen Auftritt hat.
      Auch lesenswert die Ausbildung der Ehrengardisten und vor allem ihre Abschlussprüfung.
      Ich mag vor allem den 1. Band doch ist so gut wie nicht davon für die Hauptstory des EU wichtig und kann daher auch einfach ignoriert werden. Auch sind Kir Kanos Fähigkeiten ein wenig übertrieben, aber das hatten wir ja schon öfters. :)



      Ende Teil II
      Ich weiß es gehört etwas besser sortiert. :P


      Es geht ein anderes Mal mit Teil III weiter. Wird dann um den Zeitraum ca. 8 - 15 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns gehen. Also freut euch schon.


      Kritik, Anregungen, Sonstiges ist gerne gesehen.

      EDIT:
      Besser sortiert, Teil II in einem Post zusammengefasst und Liste eingefügt was dran kam. Sollte ich etwas vergessen haben wird es noch nachgereicht.
      Meister des Schokimods


      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Deatheye () aus folgendem Grund: Besser sortiert und Liste eingefügt was dran kam.

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      Sehr schöne zusammenfassung :thumbsup: .
      Ich habe leider nur einen sehr kleinen Teil des EU verfolgt, und nur sehr wenige der Bücher gelesen. Dafür hab ich ein paar mehr der Spiele gespielt ;)
      (X-Wing Alliance und JKII FTW :D )

      Zu I Jedi, den ich vor 15(?) Jahren auch gelesen habe: es ist halt ein Stackpole. ;)

      Die Helden sind bei ihm immer etwas arg übertrieben, egal ob sie jetzt Corran Horn oder Victor Steiner Davion heissen... :D
      "Wenn es dir auf den Kopf fällt, ist es eine Stein."
    • Neu

      Danke.
      Wobei ich in Battletech Kai Allard Liao schlimmer finde als Victor. Zudem kreide ich ihm immer noch den Untergang des St. Ives Paktes an. Bin aber ohnehin ein Mann der Jadefalken, was interessieren mich da irgendwelche Freigeburten. :)

      Hatte bis etwa Erscheinen Episode 3 bzw. dem Ende der Yuuzhan Vong Invasion also ca. 2005 - 2007 so ziemlich alles was auf deutsch erschienen ist. Letzteres hat mein Interesse dann ziemlich gekillt und bis heute hab ich die letzten 3 Bände der Reihe nicht gelesen obwohl sie hier im Regal stehen und hab daran auch gar kein Interesse. Hab zwar im Auge behalten wie das EU sich weiter entwickelt hat doch zu viel gefällt mir da einfach nicht.

      Bei Star Wars kommen solche Überhelden schon recht häufig vor aber "Der Kampf des Jedi" ist da so ziemlich der negative Höhepunkt von dem was ich kenne. Fand das da teilweise schon extrem nervig.
      Meister des Schokimods


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      Mal ne Frage zu dem Expanded Universe. War das damals alles von LucasFilms abgesegnet (und auch in Auftrag gegeben) und wirklich alles offizieller Content? Oder eher Fanfiction die irgendwie völlig überhand genommen hat und als angenehme Nebenwirkung noch ne Menge Geld eingebracht hat?
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      War alles abgesegnet und Kanon. Zumindest bis Disney das EU runterstufte und ein eigenes aufbaut in dem zwar die Elemente des alte EU wiederverwendet werden, dort dann neu zusammengesetzt. Das ist aber ne andere Geschichte.
      Jedenfalls war Ende der 80er Anfang der 90er Star Wars zwar nicht tot aber lebendig würde ich es auch nicht mehr nennen. Die meisten Geschichten die es bis dahin gab spielten weit vor oder irgendwann zwischen den Filmen. Soweit ich die Story kenne hatte irgendjemand bei Lucas dann die Idee gehabt ob man nicht bei ein paar Autoren anfragen sollte damit diese Geschichten schreiben welche die Story nach Rückkehr der Jedi Ritter weiter erzählten. Man fragte bei George Lucas an was er dazu meinte und dieser gab seinen Segen. Er hat das EU ohnehin nie ernst genommen soll vom Erfolg massiv überrascht gewesen sein angeblich sei ihm da dann die Idee gekommen neue Filme zu machen. Sagt zwar er hätte das schon immer vorgehabt aber da mag sich jeder seinen Teil denken.
      Zumindest gab es dann eigene Abteilung im Lucasimperium die das EU mehr oder weniger koordiniere, so dass es nicht zu massiven Logiklücken oder Kontinuitätsproblemen kam. Ist meist auch gut gelungen, mir fallen gravierende Fehler jetzt nur bei den Jungendromanen der Young Jedi Knights Reihe ein oder dass es ne Zeit gab da hat jeder Autor seinen eigene ABC-Flügler in seine Geschichten eingebaut. Gemessen an der Masse von Romanen, Comics, Spielen usw. haben sie aber gar keinen schlechten Job gemacht.
      Massig Probleme gab es dann erst als Georg Lucas die Prequels drehte und somit einiges im EU nachträglich angepasst wurde. Die Regel der 2, das Verbot von Ehen für Jedi, das Alter der Droiden, Padmes Tod, Änderungen der Geschichte der Klonkriege, neue/alte Schiffe usw. usf. sind da zu nennen. Werde mich zu dem Mist der da teilweise dann reingezwungen wurde nicht weiter äußern.
      Gerade durch die Prequels gab es dann auch ne riesige Flut an neuen Medien, die zu sammeln war teils ein echter Graus (diese ganzen Padawangeschichten :kotz: ) und ging massig ins Geld. Aber gab auch immer wieder Perlen darunter.
      Interessant ist, dass alte EU noch immer weiterexistiert und wird, auch wenn Disney es sehr stiefmütterlich behandelt und zu Legends runtergestuft hat. Ich bin zwar nicht mit der Entwicklung welche die Charakter und das ganze Universum dort genommen hat einverstanden, doch muss ich dem dennoch meinen Respekt zollen.
      Meister des Schokimods


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      Deatheye schrieb:

      War alles abgesegnet und Kanon.
      Naja, für George Lucas war das EU mehr so was wie ein Paralleluniversum, welches gentrennt von den den Filmen existiert. Deswegen war es an sich konsequent das EU dann in Episode 1-3 zu ignorieren wenn Ihm nicht irgend ein Element gepasst hat und damit hatte man dann wohl auch kein Problem damit allem möglichem Schrott grünes Licht zu geben. Bin mal gespannt wie Disney das dann so handhabt, wobei ich sagen muss, dass ich zu dem neuen EU auch keinerlei Verbindung habe, hab schon lange nichts mehr in der Richtung gelesen. Hmm, aber vielleicht das neue Thrawn-Buch Timothy Zahn, da könnte ich mich schon nochmal aufraffen :grübel:
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      Mhm, sehr ausführlich Deatheye :cool:

      Ich denke es würde sich lohnen den Part auszugliedern und einen eigenen Faden aufzumachen.
      Sollte jemand anderes über andere Bücher schreiben wollen, so würde Dein Strang zu sehr zerrissen und die fremden Buchbesprechungen und -empfehlungen untergehen.
      Militem aut monachum facit desperatio

      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
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      Hast du eigentlich auch die Comicreihe, die von Luke Skywalkers Drogensüchtigem Enkel handelt gelesen?

      Ich hab darüber mal vor Jahren beim stöbern in der Wookiepedia gelesen, find die Prämisse aber irgendwie spannend.
      "Wenn es dir auf den Kopf fällt, ist es eine Stein."
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      Müsste sich um Cade Skywalker aus der Comicreihe "Legacy" sein. Hab davon aber nur den 1. Band.
      Weiß jetzt nicht mehr ob er Lukes Enkel oder Urenkel ist, aber die ganze Reihe spielt so etwa 130 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns. die neuen Sith zerstören da wohl die Jedi-Orden (mal wieder) und bringen mit der Hilfe des Imperiums die Galaxis wieder mehr oder weniger unter ihre Kontrolle.
      Ist nicht ganz mein Fall, aber interessant fand ich da die Idee der "Grauen Jedi"/"Imperialen Ritter". Diese hängen nicht mehr der Idee einer Hellen oder Dunklen Seite an sondern sind einzig dem Imperium/dem Herrscher des Imperiums und dessen Familie treu ergeben.
      Meister des Schokimods


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      So, machen wir mit Teil III weiter.


      Teil III

      Zeitlich etwa 7 1/2 – 15 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns




      Liste was hier dran kommt:

      "Palpatines Auge", erschienen 1995 - Roman

      "Darksaber – Der Todesstern", erschienen 1995 - Roman

      "X-Wing Das Letzte Gefecht", erschienen 2004 – Roman


      "Palpatines Auge", erschienen 1995

      Dieser Roman bildet den Auftakt zur sogenannten Callista-Trilogie“ die man grob mit dem Versuch zusammenfassen kann: Suchen wir eine Frau für Luke Skywalker. Betonung liegt dabei auf Versuch. Den ersten Teil bildet wie gesagt „Palpatines Auge“. Der Planet Belsavis war einst der letzte Rückzugspunkt der Jedi vor der Verfolgung durch den Imperator und Darth Vader. Um diesen Rückzugsort zu zerstören wurde das Großkampfschiff/Superwaffe Palpatines Auge geschaffen, so etwas wie ein vollautomatisierter verkleinerter Vorgänger des Todessterns. Doch wurde er vor seiner Ankunft am Zielort von einer Gruppe Jedi aufgehalten, unter denen sich auch Callista befand. Diese fanden dabei zwar den Tod, doch ist ihr Machtgeist noch immer an Bord und mit der Hilfe von Luke Skywalker und einer Gruppe seiner neuen Jedi gilt es nun Palpatines Auge zu zerstören.
      Dieser Roman ist so eine Sache, manche mögen ihn, andere hassen ihn. Ich muss mich zu Letzteren zählen. Viel zu lange verschachtelte Sätze eine an den Haaren herbeigezogene Story, eine KI die Jawas, Tusken usw. entführt und rekrutiert oder die „Wiederbelebung“ von Callista am Ende sind da so Punkte die mich extrem nerven und auch jetzt nach nochmaligem lesen nicht besser geworden sind.
      Eine nette Idee hingegen ist die Einführung einer weiteren „Hand des Imperators“. Schon in der ersten Thrawn Trilogie wurde neben Mara Jade eine weitere „Hand“ in Aussicht gestellt, hier bekommt sie nun ihren Auftritt. Und nicht nur das, bringt sie doch gleich noch ihren Sohn mit, den sie als Nachkommen des Imperators präsentiert. Leider wurde dieser Handlungsstrang in späteren Werken niemals weitergeführt. Schade, hatte Potenzial.
      Insgesamt kann man den Roman getrost vergessen einzig wegen Callistas Auftritt im zweiten Band der Trilogie „Darksaber - Der Todesstern“ ist er einen Blick wert.
      Von mir gibt es aber keine Empfehlung.


      Weiter mit

      „Darksaber - Der Todesstern“, erschienen 1995

      Zeitlich etwa 8 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns turtelt Luke Skywalker mit der in „Palpatines Auge“ geretteten Callista herum und versucht ihre verlorengegangenen Machtfähigkeiten wieder zu erwecken, während ein Verbrechersyndikat um Durga den Hutten mit dem Bau einer Abwandlung des Todessterns beginnt und Admiral Daala ihr größter Coup gelingt.
      Wir kennen Letztere noch aus den Romanen „Flucht ins Ungewisse“, „Der Geist des dunklen Lords“ und „Meister der Macht“, hier nun kehrt sie zurück. Ihr gelingt es den aus der Thrawn-Trilogie bekannten einstigen Zögling des Großadmirals Pellaeon zu ihrem Verbündeten zu machen. Gemeinsam wollen sie die zerstrittenen Lords des zerfallenen Restimperiums vereinen und den Krieg wieder zur Neuen Republik zu tragen. Da die Lord sich aber nicht einigen können bringt Daala sie kurzerhand alle um, übernimmt selbst die Macht und beginnt gemeinsam mit Pellaeon mit einem Großangriff auf die Neue Republik. Sie selbst will dabei die Jediakademie auf Yavin 4 zerstören und schrottet dabei gleich mal ihren neuen Supersternenzerstörer „Night Hammer“ bzw. „Jedi Hammer“. (Ich habe ja bereits an anderer Stelle die überragenden Fähigkeiten Daalas gelobt :rolleyes: ) Ihre einzige gute Entscheidung war es Pellaeon am Ende den Oberbefehl zu übertragen und sich zu verpissen. Endlich hat wieder einer das Kommando der was taugt.
      Durga und seine Verbündeten haben derweil im Hothsystem (ja das System des gleichnamigen Eisplaneten aus „Das Imperium schlägt zurück“. Das Universum ist schon klein ;) ) unter der Anleitung Bevel Lemelisk, dem Ingenieur der ersten beiden Todessterne, mit dem Bau eines neuen Todesstern begonnen. Dieser faktisch nur aus dem Laser bestehende Todesstern soll zur Erpressung ganzer Planeten genutzt werden crasht dann aber prompt weil sein Laser nicht richtig eingebaut wurde und Bevel Lemelisk geht in Gefangenschaft der Neuen Republik.
      Man sollte den Roman gelesen haben. Gerade der Teil um Admiral Daala ist interessant und für die späteren Ereignisse wichtig. Auch Bevel Lemelisk Geschichte und wie er sein Leben und seine Arbeit im Dienste des Imperators beschreibt sind sehr schön gemacht und seine letzten Worte im Roman sagen eigentlich alles dazu.
      In diesem Storyteil erleben wir außerdem den letzten Auftritt des aus „Rückkehr der Jedi-Ritter“ bekannten Crix Madine. Eigentlich schade um ihn.
      Auch werden wir hier Callista wieder los die sich am Ende des Romans von Luke Skywalker trennt. Testballon Callista kam wohl bei den Lesern nicht so gut an und wurde deshalb gestrichen. Sie taucht zwar in „Planet des Zwielichts“ noch einmal kurz auf aber ihre Zeit im Star Wars Universum ist hier praktisch schon vorbei.



      Zuletzt für heute noch

      „X-Wing Das letzte Gefecht“, erschienen 2004

      Dies 9. Teil der X-Wing Romanreihe. Etwa 9 Jahre nach der Zerstörung des 2. Todessterns will der Planet Adumar der Neuen Republik beitreten. Es gibt aber auch Bestrebungen von Seitens des Restimperiums unter seinem neuen Oberbefehlshaber Pellaeon den Planeten auf seine Seite zu ziehen, da dessen Werften und Fabriken für die Kriegsanstrengungen des Imperiums von entscheidender Bedeutung sein dürften.
      Da auf Adumar Kampfpiloten im hohen Ansehen stehen werden von der Neuen Republik einige Piloten der Squadron Rouge/Sonderstaffel und vom Imperium Piloten der 181. Imperialen Jägergruppe (deren Elitestaffel) als Unterhändler entsandt.
      Wie zu erwarten endet das Ganze in einem kleinen Bürgerkrieg welchen die Piloten der Neuen Republik schließlich für sich entscheiden können.
      Der Roman ist gut, besser als die Reihe um die Gespensterstaffel, kommt aber nicht an die ersten 4. ran.
      Schön ist es ein letztes Mal Wedge Antilles als Piloten in Aktion zu erleben. Wir werden ist erst wieder als General (wieder kein Admiral? Was ist los mit den Typen? ) wiedersehen.
      Auch vor dem Hintergrund dass die Geschichte quasi während Pellaeons Zeit spielt als er die Neue Republik beginnt zurückzuschlagen und wieder Boden für das Imperium gut zu machen ist der Roman ganz interessant.
      Für die Hauptstoryline kann man den Roman aber getrost ignorieren.

      Das war es wieder für dieses Mal. Aber wir sind noch lange nicht am Ende.
      Es geht bald weiter mit „Jedi Knight – Outcast“, da bin ich gerade noch dran, und dem 3. Teil der Callista-Trilogi „Planet des Zwielichts“.
      Außerdem hab ich nen alten Bekannten angeschrieben und von dem bekomme ich „Crimson Empire III“ ihre könnt euch also auch darauf freuen.
      Also bis bald. :wink:

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      Meister des Schokimods