Umweltschutz - Erderwärmung - Klimakiller

  • Als daß gerade Du als vehementer Wirtschaftskritiker die Automobilindustrie, die hunderte von Millionen für Lobbyisten und Imagepropaganda ausgibt, diese so inbrünstig verteidigst, ist schon ein wenig eigenartig.

    Ich verteidige nicht die Autoindustrie sonder stelle historische/technische Tatsachen fest.

    Sprich der Kunde kann/konnte nur kaufen was auch angeboten wird/wurde. Und Elektroautos waren bis vor wenigen Jahrzehnten praktisch nicht machbar das die entsprechende Akkutechnologie fehlte. Das sind nüchterne Tatsachen die sich auch durch die politische oder sonstige Haltung/Einstellung nicht ändern lassen.

    Klar wären wir möglicherweise in der Akkutechnologie schon etwas weiter wenn man eher/mehr in dieser Richtung geforscht hätte aber da kann ich als einfacher Konsument mal so gar nichts dran ändern.


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Vor hundert Jahren gab es einfach keine entsprechenden Batterien mit denen man ein E-Auto hätte vernünftig betreiben können.

    Gibt’s heute ja auch noch nicht. Die Batterien kommen bis heute nicht an die Reichweite einer stinknormalen Tankfüllung ran. Ich bin auch mal sehr gespannt auf die tatsächliche Lebensdauer all dieser Elektroautos. Wenn die Akkus der E-Autos verhältnismäßig genauso schnell hinüber sind, wie die von Smartphones und genauso gut zu wechseln, dann geht die ganze Umweltrechnung bezüglich der E-Autos ohnehin nicht auf.


    Ach, und das ist für dich ein Grund zur Freude. John?

    Nein. Aber ich muss jetzt deswegen die Vergaser nicht schlechter reden als sie sind. Derzeit spricht genau ein Argument für E-Autos. Die Umwelt. Und das auch nur dann, wenn wirklich am Ende die CO2 Bilanz spürbar besser wird dadurch, was noch nicht erwiesen ist. Alle anderen Argumente sprechen bisher eigentlich noch immer gegen das E-Auto.

    Einmal editiert, zuletzt von John () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von John mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Die Batterien kommen bis heute nicht an die Reichweite einer stinknormalen Tankfüllung ran.

    Das müssen sie auch gar nicht, verlangt ja niemand. Sie sollten nur eine vergleichbare Effizienz unter Wahrung der Energiefreundlichkeit aufweisen.

    Elektroantriebe hatten U-Boote schon im Zweiten Weltkrieg. Hätte man mit dem gleichen Elan diese Technologie und die Forschung daran so vorangetrieben, wie man es sei dem Ölboom in den 60´ern mit Verbrennern getan hätte, sähe es ganz anders aus.

    Ist jetzt aber auch nix neues, daß wir 60 Jahre Schnarchnasen-Innovationen und Bequemlichkeit aufholen müssen, und das in kürzester Zeit unter enormen Druck.


    Aber ich muss jetzt deswegen die Vergaser nicht schlechter reden als sie sind. Derzeit spricht genau ein Argument für E-Autos. Die Umwelt.

    Ja, und das sollte eigentlich auch reichen.

    Und selbst wenn man jetzt 225 Gründe auspackt, die für Verbrenner sprechen: die CO2 Bilanz muß runter, möglichst schnell und möglichst viel davon. DAS ist alternativlos.

    Sollte es die Automobilindustrie schaffen, das ausgestoßene CO2 wie bei der Photosynthese sofort in Zucker umzuwandeln, den man sich dann nach jeder Fahrt aus dem extra Tank holt und in den Kaffee wirft, kann man gerne weiter mit Öl-basierten Kraftstoffen weiterfahren.

  • Das müssen sie auch gar nicht, verlangt ja niemand. Sie sollten nur eine vergleichbare Effizienz unter Wahrung der Energiefreundlichkeit aufweisen.

    Nein? Also ich habe wenig Bock darauf, alle 250 km für 45 Minuten Minimum laden zu müssen oder schlimmer noch, darauf zu warten, endlich laden zu können. Meine Eltern wohnen knapp 650km entfernt.


    Der ID3 von Volkswagen, (Ersatz für die Golfklasse) fängt preislich gerade bei ca. 44.000 € an in der einfachsten Ausführung. Mit größerer Batterie kommst du da schon auf 56.000 €. Für nen Auto, vergleichbar mit nem Polo oder Golf. Wer kann sich das bitte leisten? Und ich würde mal behaupten, ich verdiene jetzt nicht so schlecht.


    221121_VW_ID3-Early-PA-Tabelle-VD-DE-A4quer.pdf

    Elektroantriebe hatten U-Boote schon im Zweiten Weltkrieg. Hätte man mit dem gleichen Elan diese Technologie und die Forschung daran so vorangetrieben, wie man es sei dem Ölboom in den 60´ern mit Verbrennern getan hätte, sähe es ganz anders aus.

    Das ist letztlich nur eine Behauptung. Möglich aber eben nicht beweisbar. Führt auch zu nix, dieses Argument, weil es an der Sachlage nichts ändert.

  • Eben, gerade WEIL so lange nichts getan wurde, ist der ganze Bimbes jetzt so teuer.

    Wie die Fancommunity hier wurden 30 Jahre lang immer und immer wieder Ausreden gegen Alternativen gesucht und benzingetriebene bevorzugt; von der Bevölkerung, von der Industrie, von der Politik.

    Doch ES HILFT NICHT: das CO2 muß weg, das ist indiskutabel. Und es wird noch teurer, wenn wir hier hier wieder nur labern und es schon wieder nicht vorangeht,

    In 10 Jahren sind die Reichweiten eines id3 das kleinste Problem, glaub´s mir.

  • Glaubst du ernsthaft, du kriegst in absehbarer Zeit die 48.5 Millionen deutscher PKWs mit Ökostrom auf die Straße? Von den Lastwagen mal ganz zu schweigen.

    Nein, das glaube ich natürlich nicht. Schadensbegrenzung, mehr können wir nicht tun.

    Aber je weniger es sind, umso weniger teuer kommt uns die Sache. Und ich schreibe extra "weniger teuer", denn uns wird der Klimwandel noch ordentlich um die Ohren fliegen. mit explodierenden Kosten, für jeden.

  • Außerdem ist der Verbrennungsantrieb derzeit immer noch deutlich leistungsfähiger als der Elektroantrieb. Ich komme schlichtweg viel weiter damit. Das was gute Verbrennungsantriebe heute leisten, kann derzeit kein Elektroantrieb. Und umweltfreundlicher sind Elektroantriebe auch nur dann, wenn sie wirklich mit CO2 freiem Strom betrieben werden.

    DIe Reichweite hat aber nichts mit dem Elektroantrieb zu tun, sondern mit der Akkukapazität. Und selbst die Reichweite ist etwas was bald fallen wird. Mercdes hat mit dem Vision EQXX, kein Serienauto zuletzt bewiesen wo die Reise hingeht. Über 1000 km Reichweite mit einem Verbrauch von rund 8 kWh pro 100 km. Was in etwa um die Hälfte des Verbrauchs heutiger E-Autos ist. Und der Verbrauch heutiger E- Autos liegt umgerechnet in etwa 1-2 Liter pro 100km.


    Also in Sachen Effizienz ist der E Motor heute schon jedem Verbrenner überlegen. In Beschleunigung von 0 auf 50 kmh ist selbst ein Dacia Spring mit lächerlichen 44 PS teilweise schneller als so mancher Verbrenner. Generell ist das Drehmoment einfach direkt da.


    Und wenn Wasserstoff günstig herzustellen wäre, dann würden wir jetzt schon alle nur mit Elektromotoren herum düsen. Der E Motor ist dem Verbrenner in wirklich allen Belangen überlegen.


    Und ich persönlich finde es geil, dass jetzt so viel Forschung in die Akkutechnik gesteckt wird, davon wird nicht nur das E Auto profitieren. Mittelfristig sehe ich E Autos mit einer Autobahnreichweite von 700km und einem sehr niedrigen Verbrauch. E Auto könnte theoretisch sehr günstig wäre, wären da nicht tausend Zweige die davon profitieren wollen. Das fängt bei den Zulieferer an und hört bei den kriminellen Werkstätten auf. Wer Motoröl für Brutto knapp 100 Euro verkauft, der gehört eigentlich in den Knast.

  • Das E Auto ist, was Leistung und Reichweite angeht noch stark ausbaufähig, die Forschung ist da, das war Sie auch schon vor 20 Jahren, nur hat es da keinen Druck von Seiten der Politik und Konsumenten gegeben.


    Wo ich Anti E Auto bin, das ist die Entsorgung. Kenne nur 2 Varianten momentan, schredern der Batterie und/oder Einschmelzen. Dadurch entsteht ja die bekannte "schwarze Masse". Da will BASF ein Wiederaufbereitungswerk bauen. Momentan ist das leider nicht möglich.

  • Das E Auto ist, was Leistung und Reichweite angeht noch stark ausbaufähig, die Forschung ist da, das war Sie auch schon vor 20 Jahren, nur hat es da keinen Druck von Seiten der Politik und Konsumenten gegeben.

    Das stimmt einfach nicht. Einfach Mal mit dem Thema Akkutechnik beschäftigen. Generell gab es sowieso keine Stillstand in den letzten 20 Jahren, sonst würde dein Handyakku schneller an Ladung verlieren als dir lieb ist und nicht so lange durchhalten. Und was meinst du mit Leistung des E Autos? Informiert ihr euch auch oder plappert ihr nur das nach,was irgend ein Youtuber für Mist verbreitet?


    Die Batterie wird im Auto bestimmt nicht so entsorgt wie du das beschriebst. Das ist wieder nur Bullshit. Generell ist nach 10 Jahren der Verlust von 20 % eingepreist, was bisher der Realität nicht entspricht. Teilweise verlieren die weit weniger als 10 % ihrer Ladekapazität in 10 Jahre . Und dann gehen solche Akkus nicht in die Entsorgung sondern landen irgendwo wo man sie weiter verwenden kann.

  • DIe Reichweite hat aber nichts mit dem Elektroantrieb zu tun, sondern mit der Akkukapazität. Und selbst die Reichweite ist etwas was bald fallen wird. Mercdes hat mit dem Vision EQXX, kein Serienauto zuletzt bewiesen wo die Reise hingeht. Über 1000 km Reichweite mit einem Verbrauch von rund 8 kWh pro 100 km. Was in etwa um die Hälfte des Verbrauchs heutiger E-Autos ist. Und der Verbrauch heutiger E- Autos liegt umgerechnet in etwa 1-2 Liter pro 100km.

    Da würde mich jetzt interessieren mit welcher durchschnittlichen Geschwindigkeit das Auto bei dieser Reichweite gefahren wurde und ob Heizung im Winter sowie Klimaanlage im Sommer da mit berücksichtigt sind ?


    Also in Sachen Effizienz ist der E Motor heute schon jedem Verbrenner überlegen. In Beschleunigung von 0 auf 50 kmh ist selbst ein Dacia Spring mit lächerlichen 44 PS teilweise schneller als so mancher Verbrenner. Generell ist das Drehmoment einfach direkt da.

    Das stimmt, das liegt einfach an der Funktionsweise eines Elektromotors. Strom da heißt Drehmoment da ohne irgend welche Verluste durch Verbrennung und die zugehörige Mechanik.

    Habe bei besagtem Arbeitgeber damals in den 1990ern selbst mal das Test E-Auto über das Betriebsgelände probe fahren dürfen. Ist schon cool aber für mich persönlich erst eine Option wenn es dem Verbrenner in Sachen Reichweite, Kosten usw. ebenbürtig ist.


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  • Ich finde es erbärmlich, das die Schrottverbrennungsmotoren besser sind, als die Elektromotoren. Außerdem: zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren viele Autos Elektroautos, und der einzige Grund, warum E-Autos heute so "schlecht" sind, liegt allein am 100jährigen Irrweg, den die Vollpfosten in der Autoindustrie und die Verbraucher gegangen sind. Wo ständen wir den heute mit der E-Technik, wenn sich der dämliche Verbrennungsmotor niemals durchgesetzt hätte.

    Wir würden noch mit Eisenbahn und Kutsche durch die Gegend reisen wenn sich der "dämliche" Verbrennungsmotor nicht durchgesetzt hätte und Flugzeuge gäbe es auch nicht.

    Der Verbraucher hat damals wie heute schlicht das gekauft was angeboten wurde, wenn damals niemand ein entsprechendes E-Auto angeboten hat konnte es auch keiner kaufen, Punkt.

    Und die "Vollpfosten" in der Industrie haben eben das gebaut was praktikabel war. Vor hundert Jahren gab es einfach keine entsprechenden Batterien mit denen man ein E-Auto hätte vernünftig betreiben können. Dieses Problem bekommen wir ja heute gerade mal so halbwegs mit der LithiumIonen Akkutechnologie gelöst. Selbst vor knapp 30 Jahren als mein damaliger Arbeitgeber (Siemens) mit Elektroautos experimentiert hat war das Batterien/Akkuproblem noch weitestgehend ungelöst, und der Grund warum es letztlich eingestellt wurde.

    Also komm mal bitte von deinem hohen Ross runter und höre auf hier so einen Unsinn zu verbreiten, das nimmt nämlich wirklich langsam religiöse Züge an. :lehrer:

    Ist schon ulkig. Ich sitze auf dem hohen Ross, während du den Verbrenner wie eine heilige Reliquie vor dir her zu tragen scheinst, weil er angeblich die Menschheit voran gebracht hat. In Teilen stimmt das sicherlich. Aber warum tut ihr Petrol Heads immer so, als ob man eine heilige Kuh schlachten wolle, nur weil man den Verbrenner zum alten Eisen zählt.


    Der Verbrenner ist Vergangenheit. Für mich ist er kein Ausdruck für eine technologich fortschrittliche Gesellschaft mehr. Wie alles, was dampft, qualmt und stinkt, steht er für eine überholte Technologie, die kein Entwicklungspotenzial hat. Die Autos werden größer und schwerer, und schon gehen die Verbräuche und Schadstoffemissionen mit hoch. Wenn die Technologie Reserven hätte, denn hätte man die Werte wenigstens halten können - kann man aber anscheinend nicht; oder man will es nicht, weil die Vollpfosten in der Industries den Schuss noch immer nicht gehört haben.

  • "Mercedes hat mit dem EQXX 1008 Kilometer geschafft – mit vom TÜV versiegelter Ladeklappe von Sindelfingen bis nach Cassis an der Côte d'Azur. In elf Stunden und 32 Minuten von Deutschland über die Schweiz durch Italien bis nach Frankreich. Durchschnittstempo 87 km/h, Verbrauch: 8,7 kWh/100 km.

    Das entspricht ungefähr 2,50 Euro pro 100 Kilometer – so viel zahlen wir bei den aktuellen Spritpreisen mittlerweile fast für einen Liter Super Plus. Am Ende waren sogar noch über 140 Kilometer Reichweite übrig."

    Autobild


    Ganz klar, das ist eine reine Machbarkeitsstudie. Aber es ist schon beeindruckend, eigentlich sind die großen Player gerade Mal 3-4 Jahren im Thema E-Auto investiert und du siehst jedes Jahr neue Rekorde in allen Bereichen.


    Für mich macht ein E Auto bisher auch keinen Sinn. Als ich Anfang diesen Jahres mir ein 2. Auto leasen wollte, waren die ganzen interessanten Modelle nicht zu haben wie der VW E Up und das Skoda Pendant. Lediglich der Twingo hatte mich gereizt, der hat aber nur den Anschluss für den Wechselstrom, ich glaube Typ2 war es. Und die Reichweite auf der Autobahn im Winter, ist bei knapp 100 km. Was mir etwas zu wenig war fürs Pendeln täglich.

  • Ist schon ulkig. Ich sitze auf dem hohen Ross, während du den Verbrenner wie eine heilige Reliquie vor dir her zu tragen scheinst, weil er angeblich die Menschheit voran gebracht hat. In Teilen stimmt das sicherlich. Aber warum tut ihr Petrol Heads immer so, als ob man eine heilige Kuh schlachten wolle, nur weil man den Verbrenner zum alten Eisen zählt.


    Der Verbrenner ist Vergangenheit. Für mich ist er kein Ausdruck für eine technologich fortschrittliche Gesellschaft mehr. Wie alles, was dampft, qualmt und stinkt, steht er für eine überholte Technologie, die kein Entwicklungspotenzial hat. Die Autos werden größer und schwerer, und schon gehen die Verbräuche und Schadstoffemissionen mit hoch. Wenn die Technologie Reserven hätte, denn hätte man die Werte wenigstens halten können - kann man aber anscheinend nicht; oder man will es nicht, weil die Vollpfosten in der Industries den Schuss noch immer nicht gehört haben.

    Hast du dir mal durchgelesen was du geschrieben hast und worauf ich geantwortet habe ?

    Offensichtlich nicht, du schriebst davon das die "dummen" Leute vor 100 Jahren gefälligst schon auf E-Autos hätten setzen sollen und ich habe dir geantwortet warum das Nonsens ist, weil es technisch schlicht nicht möglich war. Das hat überhaupt nichts mit Petrolhead oder heilige Reliquie zu tun das ist einfach Fakt.


    Aber gerne mache ich noch einen Faktencheck für dich, wie "out" Verbrennungsmotoren wirklich sind:

    1. LKW Verkehr - ausschließlich Verbrenner im Einsatz.

    2. PKW Verkehr - mehrheitlich Verbrenner im Einsatz Tendenz allerdings sinkend.

    3. Flugverkehr - ausschließlich Verbrennungsmotoren im Einsatz

    4. Schiffsverkehr - zu 99% ebenfalls nur Verbrenner im Einsatz

    5. Bahnverkehr - überwiegend elektrifiziert, nur wenige Verbrenner im Einsatz.

    6. Busverkehr - mehrheitlich Verbrenner im Einsatz


    Wir halten also fest das in fünf der sechs Kategorien nach wie vor überwiegend oder sogar ausschließlich Verbrenner im Einsatz sind, aber deiner Meinung nach sind die trotzdem total out. Ich gönne dir deine Meinung sie hält nur leider einem nüchternen Fakten/Realitätsscheck nicht stand.


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


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    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • See the source image


    Mercedes EQX. Ich fange dann mal an Lotto zu spielen... Schön isser ja.


    Jetzt mal ernsthaft. Gebt mir ein Auto, dass mir den Komfort und die Reichweite der bisherigen Autos liefert, möglichst von einem deutschen Anbieter und zu einem Preis, den ich mir leisten kann und ich bin zufrieden.


    Als ich Anfang diesen Jahres mir ein 2. Auto leasen wollte,

    Ernst gemeinte Frage: Wenn die Umwelt so wichtig ist, braucht man dann unbedingt einen Zweitwagen? Oder ist der für deine Frau?

    Einmal editiert, zuletzt von John () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von John mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • See the source image


    Mercedes EQX. Ich fange dann mal an Lotto zu spielen... Schön isser ja.


    Jetzt mal ernsthaft. Gebt mir ein Auto, dass mir den Komfort und die Reichweite der bisherigen Autos liefert, möglichst von einem deutschen Anbieter und zu einem Preis, den ich mir leisten kann und ich bin zufrieden.

    deinen gibt es zu kaufen. Den ich meinte ist der EQXX. Aber du hast Recht, bisher ist das alles zu teuer. Erst Recht bei den Strompreisen.

  • Ich oute mich hier mal: Ich fahre ein SUV. Warum fragt ihr euch? Die Antwort ist ganz einfach:

    Ich braucht ein kleines, günstiges und sparsames Auto, bin aber selber sehr gr0ß gebaut. Schlussendlich haben mich die Werte und das Probestzen überzeug: 6l auf 100km, 110 PS, günstige Steuer (dank guter Normklasse) und Versicherung, zudem komfortable Bein, Arm und Kopffreiheit bei guten Sichtwinkel. Erst im Nachinein erfuhr ich, dass mein Auto eigentlich ein SUV wegen seiner Karossarieform ist....

    Da mein Auto nur geleased ist, stehe ich bald vor der Entscheidung: Übernehme ich meinen kleinen Flitzer trotz Verbrenner oder steige ich auf E-Atuo um, obwohl dieser dann ein noch fetterer SUV wird?




    Bzgl. der Geschwindigkeitbegrenung auf Autobahnen gibt es eine interessante Untersuchung der Uni Wuppertal: Quelle

    Zusammengefasst:
    70,4% der deutschen Autobahnen war 2017 ohne Tempolimit (Baustellen wurden nicht berücksichtigt), die restlichen Abschnitte sind mit temporären limits ausgestattet oder haben ein Verkehrlagensystem.

    Es wurden Daten von Floating Car Systemen bei ca. 630 Tausend Autos ausgewertet.

    Nur 21% der Autos haben eine durschnittliche Geschwindigkeit von 130km/h bei keinen Tempolimit überschritten, nur 9% über 140km/h.

    Selbst bei der Maximalgeschwindigkeit haben nur 55% die 140km/h überschritten (auf Autobahn ohne Limit)

  • Außerdem ist der Verbrennungsantrieb derzeit immer noch deutlich leistungsfähiger als der Elektroantrieb. Ich komme schlichtweg viel weiter damit. Das was gute Verbrennungsantriebe heute leisten, kann derzeit kein Elektroantrieb.

    leistungsfähiger? LEISTUNGSFÄHIGER?!?! Dafür möchte der Ingenieur und Besserwisser in mir dich belehren. Du meinst eher etwas in Richtung Perfomance, oder andere Sachen, und nicht die klar als physikalische Einheit definiert sind. Welche Begriffe willst du noch falsch erfinden und verwenden? Wärmetauscher?!?!:Motz:

    Und der stärkste Vebrenner hat wohl irgendwas von 93000 PS(ca68MW), während der stärkste Elektromotor mehrere Hundert MW Leistung hat! Bei einem besseren Wirkungsgrad!


    Vor hundert Jahren gab es einfach keine entsprechenden Batterien mit denen man ein E-Auto hätte vernünftig betreiben können.

    Gibt’s heute ja auch noch nicht. Die Batterien kommen bis heute nicht an die Reichweite einer stinknormalen Tankfüllung ran. Ich bin auch mal sehr gespannt auf die tatsächliche Lebensdauer all dieser Elektroautos. Wenn die Akkus der E-Autos verhältnismäßig genauso schnell hinüber sind, wie die von Smartphones und genauso gut zu wechseln, dann geht die ganze Umweltrechnung bezüglich der E-Autos ohnehin nicht auf.


    Ach, und das ist für dich ein Grund zur Freude. John?

    Nein. Aber ich muss jetzt deswegen die Vergaser nicht schlechter reden als sie sind. Derzeit spricht genau ein Argument für E-Autos. Die Umwelt. Und das auch nur dann, wenn wirklich am Ende die CO2 Bilanz spürbar besser wird dadurch, was noch nicht erwiesen ist. Alle anderen Argumente sprechen bisher eigentlich noch immer gegen das E-Auto.

    Im Deutschen Strommix rechnet sich E-Auto jetzt schon in Sachen Co2 Bilanz über die Lebenszeit, und die Tendenz steigt da auch für das E-Auto. Habe jetzt leider nicht die Grafiken zur Hand, die sagen ab wann und alles. Habe auch letztens ein interessantes Paper gelesen, dass die indirekten Emissionen bei dem Verbrenner mit einrechnet, da kam die Batterie noch besser bei weg.

    Und ja, wir Ingenieure können uns alles schön rechnen, gerade bei Ökobilanzen kann man viel annehmen. Aber gerade Verbrenner werden zum Teil sehr schön gerechnet.


    Vor hundert Jahren gab es einfach keine entsprechenden Batterien mit denen man ein E-Auto hätte vernünftig betreiben können.

    Gibt’s heute ja auch noch nicht. Die Batterien kommen bis heute nicht an die Reichweite einer stinknormalen Tankfüllung ran. Ich bin auch mal sehr gespannt auf die tatsächliche Lebensdauer all dieser Elektroautos. Wenn die Akkus der E-Autos verhältnismäßig genauso schnell hinüber sind, wie die von Smartphones und genauso gut zu wechseln, dann geht die ganze Umweltrechnung bezüglich der E-Autos ohnehin nicht auf.


    Die Batterien haben bis jetzt alle ca. die selbe Lebensdauer wie die herkömmlichen Verbrennungsmotoren in Sachen km und Zeit, die auch irgendwann einen wirtschaftlichen Totalschaden haben.


    Und das Laden sehe ich nicht als das Problem. Das Problem ist, dass viele nicht ehrlich sind mit der eigenen Mobilität. Otto normal fährt seltenst mehr als 100km am Tag mit dem Auto. Dafür braucht man dann keine großen Batterien, oder ähnliches. Die meisten E-Autos haben Reichweiten, die von Pinkelpause zu Pinkelpause halten. Und nach 200-300km(ca. 2-3 Stunden Fahrzeit am Stück), sollte man sowieso eine Pause einlegen für 10 Minuten einlegen, in der man super für die nächsten 200-300km laden kann.


    Bei dem E-Auto werden leider immer noch Probleme herbei diskutiert, die keine sind und die richtigen Probleme kaum angegangen.


    Machen wir mal eine Bestandsaufnahme, mit Blick in die Zukunft:


    1. LKW: China und Kalifornien, zwei der größten Märkte weltweit, sind hier in einer Vorreiterrolle und wollen auf Elektro setzten. Sollte die EU auch daran arbeiten. Probleme mit der Reichweite gibt es hier kaum, da es ja eh Lenkzeiten gibt, an die man sich zu halten kann. Sprich, Batterie könnte hier Probleme lösen, und wir wollen in Deutschland ja eh wieder mehr zur Schiene.

    2. Kalifornien und EU verbieten den Verbrenner ab 2035, China spielt hier noch beide Seiten irgendwie, aber wird den Verbrenner wahrscheinlich auch 35(eine erste Provinz hat es wohl auch schon) verbieten. Sprich, in den drei größten Märkte der Welt werden keinen Verbrennungsmotor mehr verkaufen dürfen, also dann wahrscheinlich auch der Rest der Welt.

    3. Flugverkehr wird wahrscheinlich auf E-Fuels oder Wasserstoff gehen, da habe ich zu wenig Überblick drüber.

    4. Schiffe werden sich auch anpassen müssen, aber hier wird man weiterhin eine Form von einem Verbrenner nutzen müssen, hier habe ich aber auch zu wenig Überblick. Gilt da LNG nicht als Übergangslösung?

    5. Bahn nutzt seit nutzt seit neuestem auch Wasserstoffzüge, wird sich auch ändern.

    6. Fernbusse oder Stadtbus? In Europa waren nach kurzer Recherche im letzten Jahr 60% der Neuzulassungen schon alternative Antriebe, Elektro und Wasserstoff sind hier zu nennen. Finde ich beide auch angenehmer mitzufahren, kann ich aus meiner Erfahrung heraus sagen.

    Jetzt mal ernsthaft. Gebt mir ein Auto, dass mir den Komfort und die Reichweite der bisherigen Autos liefert, möglichst von einem deutschen Anbieter und zu einem Preis, den ich mir leisten kann und ich bin zufrieden.


    Kommt Zeit, kommt günstiger Preis. Die Industrie rechnet damit, dass ab 26/27 die E-Autos schon günstiger zu produzieren sind, als ein Verbrenner, und dann wird es mit Argumenten für einen Verbrenner schwierig. (Studie: Ab 2027 sind E-Autos billiger als Verbrenner | Elektroauto-News.net)

    Selbst jetzt sind einige E-Autos laut ADAC mit Prämien schon günstiger, als vergleichbare Verbrennermodelle. Kostenvergleich: Elektroauto, Benziner oder Diesel? | ADAC



    Ach ja, das große Thema Mobilitätswende könnte in dem ganzen Schub auch mal angegangen werden. Vielleicht wird daraus ja auch mal was, außer leere Worthülsen.

  • Natürlich werden sich die Dinge zukünftig ändern und da habe ich auch gar nichts dagegen. Ich störe mich lediglich an diesem überheblichem "Verbrenner sind total out" während selbige noch massig rund um die Welt im Einsatz sind.

    Ne Dampflok, Pferdekutsche, Schnurtelefon und sonstige Dinge die kaum oder gar nicht mehr genutzt werden die sind vielleicht out aber eben nicht der Verbrennungsmotor, ob einem das jetzt passt oder nicht.


    Jetzt mal ernsthaft. Gebt mir ein Auto, dass mir den Komfort und die Reichweite der bisherigen Autos liefert, möglichst von einem deutschen Anbieter und zu einem Preis, den ich mir leisten kann und ich bin zufrieden.


    Kommt Zeit, kommt günstiger Preis. Die Industrie rechnet damit, dass ab 26/27 die E-Autos schon günstiger zu produzieren sind, als ein Verbrenner, und dann wird es mit Argumenten für einen Verbrenner gering. (Studie: Ab 2027 sind E-Autos billiger als Verbrenner | Elektroauto-News.net)

    Selbst jetzt sind einige E-Autos laut ADAC mit Prämien schon günstiger, als vergleichbare Verbrennermodelle. Kostenvergleich: Elektroauto, Benziner oder Diesel? | ADAC

    Habe ich nichts dagegen, unser aktuelles Auto ist 11 Jahre alt, die fünf Jahre schafft es hoffentlich auch noch. Und wenn es dann, so wie John sagt, ein E-Auto mit den gleichen Eigenschaften und Preis verfügbar ist steige ich mit Freuden auf ein E-Auto um.


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • John

    Ich habe letztes Jahr meinen Führerschein gemacht. Zuvor habe ich direkt in Köln gewohnt und konnte mit Bus&Bahn alles erreichen. Wohne aber seit 2020 nicht mehr direkt in Köln und bei uns fährt zwar ein RE jede halbe Stunde aber ich brauche mit der Bahn ca. 90 Minuten zur Arbeit, 10 Minuten mehr als ich noch IN Köln gewohnt habe. Aber seit dem ich Vater geworden bin, wollte ich flexibler sein. Kinder in Notfällen mit Rad abzuholen ist auch nicht so geil. Hatte aber zuvor überlegt ob ich evtl mit Carsharing was reißen kann, aber die bieten ihre Autos nur im Zentrum von Köln an. Selbst an den Randgebieten kannst du das Auto nicht abstellen. Die Bahn will aber die nächsten Jahre bei uns eine S-Bahn aufbauen, das wäre natürlich super. Ich hoffe in 3 Jahren, wenn mein Leasing ausläuft, kann ich dann wieder aufs 2. Auto verzichten, gerade dann, wenn sich bei mir in der Branche Home-Office als obligatorisch durchgesetzt hat. Derzeit bin ich nur im HO, Mal schauen wie sich das entwickelt. Heute würde ich nicht mehr ein 2. Auto anschaffen. Aber wie gesagt, mit dem Fahrrad die Kinder abholen, wenn was dringendes ist, dauert dann mit Bahn und Fahrrad locker 90 Minuten im Gegensatz zum Auto 30 Minuten.

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