Fußball

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    • Gaius Bonus schrieb:

      Rudi Assauer war einer der Manager überhaupt und häufig seiner Zeit voraus und das merkte man auch. Die Arena ist immer noch das modernste Stadion in Deutschland und eines der modernsten auf der Welt.

      Gaius Bonus schrieb:

      Aber leider ist es nun mal so, dass diese eigentlich negativen Eigenschaften in der freien Wirtschaft von Vorteil sind. Die meisten Menschen in diesen Positionen sind nicht dort, weil sie so gute Abschlüsse und so tolle Führungsqualitäten haben. Die stehen dort, weil sie hart sind, sich gut verkaufen können, ein dickes Fell haben und andere ohne Rücksicht ausgestochen haben - und wenn es die eigene Familie ist.
      Widersprichst du dir damit nicht gerade selbst?

      Rudi Assauer (R.I.P.) hat doch gezeigt das es auch anders geht. Mit Stil und Ehre. ;) Das bringt im Fussball die guten Connections....nicht nur Geld als Türöffner ;)
      Und wer war erfolgreicher als "starker Mann" auf Schalke? Assauer oder Tönnies? Es muss eben nicht immer Turbokapitalismus sein.


      ...leider sterben Ehrenmänner langsam aus.



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
    • Naja, Assauer war auch durch und durch Kapitalist und Geschäftsmann. Ohne Tricks und Connections wird der die Schalke-Arena auch nicht gewuppt haben. Hat halt gut gewirtschaftet. Und die Zigarre und der Anzug waren ja auch immer ein Statement. Aber trotzdem war er mit Sicherheit einer der sympathischeren Zeitgenossen.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • John schrieb:

      Naja, Assauer war auch durch und durch Kapitalist und Geschäftsmann. Ohne Tricks und Connections wird der die Schalke-Arena auch nicht gewuppt haben. Hat halt gut gewirtschaftet. Und die Zigarre und der Anzug waren ja auch immer ein Statement. Aber trotzdem war er mit Sicherheit einer der sympathischeren Zeitgenossen.
      Schmeiss' doch nicht einfach so eine Behauptung in den Raum ohne Fakten...über Tote soll(te) man...der arme Rudi. :)

      Klaro muss man in der Branche auch Geschäftsmann sein....aber dann mit "fair play" bitte.

      Spoiler anzeigen
      Ich empfehle u.a. die Anstoss-Reihe, Footballmanger 2019, EA's Fussballmanager 2003-2013...sollten ein paar Talente unter euch noch ohne Ausbildung sein. :)


      Ist ja nicht so, dass es offensichtlich wäre wie in München a la 1972: "Unsere Sportveranstaltung ist vorbei - wer möchte ein Stadion für umme?"



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    • Neu

      Das Relegationsspiel zwischen dem FCI und dem Club war letzten Endes an Dramatik kaum zu überbieten. Dementsprechend groß war das Durcheinander nach dem Spiel und auch heute beschimpfen sich noch die Verantwortlichen beider Clubs.

      Die Ingolstädter geben zudem dem Schiedsrichter die Hauptschuld an der Misere, so habe er 26 Sekunden zu lange spielen lassen. Das ist allerdings Blödsinn, denn zuvor hatten die Ingolstädter selbst über zwei Minuten ein- und ausgewechselt und es war klar, dass diese Zeit noch nachgespielt werden würde.

      Viel wichtiger war wieder einmal die völlig unzeitgemäße Auswärtstorregel, welche trotz Gleichstand eine der Mannschaften die Ligazugehörigkeit sicherte. Noch unsportlicher war es in der Begegnung Werder gegen Heidenheim, wo keine Mannschaft ein Spiel verlor und es trotzdem dann aufgrund dieser Regel für Werder Bremen reichte - und das alles ohne Fans im Stadion.
    • Neu

      Mal abgesehen davon, dass Ingolstadt gegenüber Nürnberg ein schlechter Tausch in Sachen Attraktivität für die zweite Liga gewesen wäre (sorry Audistadt), ist die Auswärtstorregel inzwischen ein überalterstes Relikt, was abgeschafft gehört.
      Überall wo es Anwendung findet sieht man inzwischen zu oft, dass die Mannschaften gezielt auf Auswärtstore spielen, Heimmannschaften verklemmt auftreten usw. Es sorgt oftmals für nicht sehr attraktive Partien.

      Auch das Relegationssystem bedarf mMn einer Überarbeitung. Die spiele zwischen Erst-/Zweitligisten und Zweit-/Drittligisten sind mehr Krampf als Kampf und bevorteilen statisch gesehen meistens das Team aus der höheren Klasse.
      Ja, die DFL will künstlich mehr Spannung, mehr Spiele und damit letztendlich mehr sweet sweet TV Gelder, aber das kann man auch anders lösen.
      So könnten man bspw. in der Bundesliga zwei fixe Absteiger haben und Platz 15 und 16 treffen sich zu einem Abstiegsspiel, während die 2. Bundesliga zwei feste Aufsteiger hat und Platz 3, 4 und 5 kämpfen um den Aufstieg. Der Sieger aus der Partie vom 4. und 5. Platzierten trifft auf den 3. Platzierten. Sind dann gleich sogar noch mehr Spiele und damit noch mehr Kohle und für die beteiligten Mannschaften ist es fairer, da die Niveauunterschiede geringer sind. Sicherlich kann es dann auch passieren, dass der Fünfte der 2. Bundesliga in der Tabelle 15 Punkte weniger hatte als der 3. und am Ende trotzdem den Aufstieg bekommt, aber weniger Spiele wird es aufgrund der finanziellen Attraktivität wohl nicht geben.
    • Neu

      Bei aller Liebe zum Club, ich habe mich auch darüber gefreut. Sehe das ganze aber ähnlich kritisch wie du. Der Heimvorteil existiert statistisch gesehen nicht mehr und die Spiele leiden qualitativ darunter enorm.

      Ein aktueller Artikel zum Thema:
      kicker.de/779499/artikel

      Interessant und tragisch auch die Geschehnisse zu Lok Leipzig. Nur ein Spiel in der gesamten Saison verloren, zweimal Unentschieden in der Relegation und nicht aufgestiegen. Das ist sportlich gesehen traurig.

      Die Auswärtstorregel verhalf übrigens auch einmal dem AC Milan im Stadtderby gegen Inter zu bestehen (0:0 und 1:1). Beide Mannschaften spielen bekanntermaßen im gleichen Stadion. Völlig absurd.
    • Neu

      Gaius Bonus schrieb:

      Interessant und tragisch auch die Geschehnisse zu Lok Leipzig.
      Es ist überhaupt ein Witz, das zwei Regionalligameister gegeneinander in einem Play Off antreten müssen, während Bayern seine eigene Liga hat mit zweifelhafterer Qualität und direkt aufsteigen darf :thumbdown:
      Das Eigentor, anders kann man es nicht nennen, von Loks Schlussmann kurz vor Ende des Hinspiels in Leipzig macht das Ganze noch bitterer.
      Einziger trost für Lokomotive ist, dass sie auch nächste Saison wieder ein tolles Derby gegen die Betriebssportgemeinschaft Chemie haben...^^

      Gaius Bonus schrieb:

      Die Auswärtstorregel verhalf übrigens auch einmal dem AC Milan im Stadtderby gegen Inter zu bestehen (0:0 und 1:1). Beide Mannschaften spielen bekanntermaßen im gleichen Stadion. Völlig absurd.
      Es war im Coppa Italia, der ungefähr sosehr geschätzt wird, wie unser DFL Supercup und theoretisch hätte Inter deutlich mehr Fans im San Siro gehabt, wenn sie denn zugelassen wären.
      Außerdem ist es Inter, die haben das verdient. Inter merde! :D

      Aber gut, um die Fans ging es bei der Auswärtstorregel nie, sondern um die Anreisestrapazen und örtlichen Beschaffenheiten was den Rasen und den Ball anging. Das ist heute in Europa alles kein Thema mehr, auch bei den kontinentalen Wettbewerben, von daher gehört die Regel ad acta gelegt.