Fußball

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • So...
      Morgen geht die Bundesliga los...................
      und es ist mir eigentlich egal.

      Im Corona-Thread hatte ich ja geschrieben, dass ich für Lockerungen bin, wenn dadurch kein erhöhtes Risiko entsteht. Mir ist es erstmal egal, ob es sich dabei um Ballett, einen Baumarkt oder Fußball handelt.
      Bin nicht der riesen Fußballfan, verfolge die Bundesliga aber schon recht interessiert. Aus diesem Grund sollte man eigentlich froh sein, dass ein Stückchen mehr Abwechselung in das Leben kommt.
      Beim Fußball bleibt bei mir aber der Eindruck hängen, dass es nur um die Kohle geht und die Saison, koste es was es wolle, zu Ende gespielt werden soll.

      Der Durchschnittsfußballer ist ja nicht gerade ein Anwärter auf einen Nobelpreis. Dies bestätigen Fälle wie bei dem Berliner Kalou.
      Auch vor dem Hintergrund der Außendarstellung habe ich große Fragezeichen.
      Bei einem Tor keine Jubel-Menschen-Traube?
      Ein Fußballer, der nicht auf den Rasen spuckt (Exkurs: Für mich ein unverständliches Verhalten und nur ekelig!)?
      usw.
      Freizeitsportler (hier besonders die Kinder und Jugendlichen) müssen weiter verzichten, während in der Bundesliga der Ball rollen darf.
      Und dies obwohl schon einige Fälle von Fehlverhalten an die Öffentlichkeit kommen (Berlin, Heiko Herrlich). Möchte gar nicht wissen, was im Hintergrund noch so läuft.

      Zusätzlich kommen noch unterschiedliche Regelungen bei ähnlichen Fällen dazu. Zum Beispiel beim Umgang mit Corona-Fällen in Köln vs. Dresden.

      Hat jetzt nicht direkt was mit Fußball zu tun. MMn nach schiebt die Bundesregierung die Verantwortung auf die Bundesländer und diese reichen diese ein Stück weiter nach unten. Die Folge ist ein Flickenteppich von unterschiedlichen Regelungen von Bundesland zu Bundesland und von Stadt zu Stadt.
      Ich bin für einheitlche Maßnahmen, die im Bedarfsfall lokal/regional angewendet werde sollen.
      So verspielt man das Vertrauen der Bevölkerung.
    • Andragoras schrieb:

      So...
      Morgen geht die Bundesliga los...................
      und es ist mir eigentlich egal.
      Damit ist auch (fast) alles bereits gesagt. Ich teile dein Gefühl.

      Weil ich „fast“ geschrieben habe: In dieser Saison habe ich allerhand Fußballspiele live in einem Stadion verfolgt, sowohl als Plebejer als auch als VIP. Es ist schon vor Corona das Gefühl gereift, dass der professionelle Fußball sich gefährlich weit vom traditionellen Fußball entwickelt hat. Als Konsequenz habe ich das DAZN gekündigt und Fußballbesuche in unterklassigen Ligen folgen lassen. Dann kam Corona und um ehrlich zu sein, die Bundesliga oder gar die Champions League habe ich nicht vermisst bisher. Die aktuellen Geisterspiele empfinde ich als Farce, sowohl für die Vereine als auch die Fußballanhänger. Die Gründe hast du bereits zahlreich aufgezählt. Wer tatsächlich als verantwortlicher Manager meint, die Bundesliga sei immanent für unsere Gesellschaft, könnte sich noch wundern in den kommenden Wochen und Monaten. Mein Freundeskreis verhält sich sehr reserviert. Es dürften nicht die Einzigen sein.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Andragoras schrieb:

      Der Durchschnittsfußballer ist ja nicht gerade ein Anwärter auf einen Nobelpreis. Dies bestätigen Fälle wie bei dem Berliner Kalou.
      Auch vor dem Hintergrund der Außendarstellung habe ich große Fragezeichen.
      Bei einem Tor keine Jubel-Menschen-Traube?
      Ein Fußballer, der nicht auf den Rasen spuckt (Exkurs: Für mich ein unverständliches Verhalten und nur ekelig!)?
      usw.
      Es hat sich gestern bereits gezeigt, dass die Fußballspieler sich nicht an die Abstandsregeln beim Jubel halten. Eigentlich war das abzusehen, denn wenn es die Kinder und Jugendlichen in den Schulen nicht schaffen, warum sollten dann gerade Fußballprofis dazu in der Lage sein?

      Jetzt wird wahrscheinlich ein bisschen rum geredet und die Vorschriften werden entsprechend gelockert, dann gibt es auch keine Verstöße mehr.
    • Gaius Bonus schrieb:

      Es hat sich gestern bereits gezeigt, dass die Fußballspieler sich nicht an die Abstandsregeln beim Jubel halten. Eigentlich war das abzusehen, denn wenn es die Kinder und Jugendlichen in den Schulen nicht schaffen, warum sollten dann gerade Fußballprofis dazu in der Lage sein?

      Jetzt wird wahrscheinlich ein bisschen rum geredet und die Vorschriften werden entsprechend gelockert, dann gibt es auch keine Verstöße mehr.
      Auch hier gilt: Nicht alle über einen Kamm scheren.
      Habe das Geschehen heute nicht verfolgt, kann also nur für gestern sprechen.
      Negativ auffällig waren für mich nur die Berliner, denen die Regeln beim Torjubel egal waren und der neue Trainer Labbadia dies noch schön geredet hat. Hier sollten Sanktionen möglich sein.
      Positives Beispiel BVB vs S04.
      Dortmund siegt in einem klassischen Derby 4:0 und bei den Toren wird auf Spielertrauben und ähnliches verzichtet. Alles vorbildlich, aber ohne Emotionen.
      Man stelle sich mal vor was passiert wäre, wenn das Spiel unter normalen Umständen so abgelaufen wäre.

      Eines habe ich aber festgestellt: Fußball ohne Emotionen und Zuschauer ist einfach nicht das selbe. Fand es größtenteils einfach nur langweilig.
    • Gaius Bonus schrieb:

      Andragoras schrieb:

      Der Durchschnittsfußballer ist ja nicht gerade ein Anwärter auf einen Nobelpreis. Dies bestätigen Fälle wie bei dem Berliner Kalou.
      Auch vor dem Hintergrund der Außendarstellung habe ich große Fragezeichen.
      Bei einem Tor keine Jubel-Menschen-Traube?
      Ein Fußballer, der nicht auf den Rasen spuckt (Exkurs: Für mich ein unverständliches Verhalten und nur ekelig!)?
      usw.
      Es hat sich gestern bereits gezeigt, dass die Fußballspieler sich nicht an die Abstandsregeln beim Jubel halten. Eigentlich war das abzusehen, denn wenn es die Kinder und Jugendlichen in den Schulen nicht schaffen, warum sollten dann gerade Fußballprofis dazu in der Lage sein?
      Jetzt wird wahrscheinlich ein bisschen rum geredet und die Vorschriften werden entsprechend gelockert, dann gibt es auch keine Verstöße mehr.
      Hört sich ja gerade so an, als konnte sich am Wochenende kein einziger Fussballer an die Abstandsregel beim Jubeln halten. Die müssen ja schön blöd sein. Typischer Fussballer halt.

      Oder war es am Wochenende doch nur eine Mannschaft? Aber das kann ja nicht sein. Dann würde deine Post das Geschehen ja sehr verkürzt und fast schon populistisch wiedergeben. :D ;)
    • Nonsensification schrieb:

      Das war mitnichten ein klassisches Derby. Maximal die Ansetzung auf dem Spielbogen. ;)
      Wie meinst du das?
      Weil das Publikum gefehlt hat?

      Nichts anders wollte ich damit auch sagen, ich denke dies geht auch aus dem Rest meines Beitrags hervor.
      Ohne Zuschauer und Emotionen ist Fußball eine ander Sportart.
      Mit Emotionen meine ich aber nicht alles, was wir im letzten Jahr noch alles so gesehen haben. Auf Schauspielerei und andere Provokationen kann ich gerne verzichten.
      Ausgelassener Jubel und sich gegenseitig pushen aber gerne bald wieder.
    • [list][*]
      [/list]

      Andragoras schrieb:

      Nonsensification schrieb:

      Das war mitnichten ein klassisches Derby. Maximal die Ansetzung auf dem Spielbogen. ;)
      Wie meinst du das?Weil das Publikum gefehlt hat?
      Hauptsächlich hat natürlich das Publikum vor und im Stadion, aber auch in den Kneipen in Ruhrpott gefehlt. Die Regeln zur Hygiene tragen natürlich ebenso dazu bei, dass (fast) jede Emotion verbannt wurde. Ein Derby beschäftigt sonst wochenlang die Fans rivalisierender Verein, so zumindest meine verklärte Idealvorstellung aus den 90ern. Diese Atmosphäre ist ja nicht erst seit Corona rückläufig.

      Gleichzeitig wurde die Bundesliga für etwa zehn Wochen mitten in der Hochphase (zu Recht angesichts der Weltsituation) unterbrochen. Klare Entscheidungen für die kommende Spielzeit national können nicht getroffen werden. International besteht überhaupt ein riesiges Fragezeichen. Vereine konnten nur unter erschwerten Bedingungen in unterschiedlichem Maße trainieren. Freundschaftsspiele waren verboten. Also bleiben neben den Emotionen die Fragen nach dem sportlichen Wert der Fortsetzung und dem FairPlay-Gedanken für alle Vereine? Der Begriff Derby in den Medien war eine Nullnummer.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Nonsensification schrieb:

      Ein Derby beschäftigt sonst wochenlang die Fans rivalisierender Verein, so zumindest meine verklärte Idealvorstellung aus den 90ern. Diese Atmosphäre ist ja nicht erst seit Corona rückläufig.
      Die Entspannung der Atmosphäre hin zu einem normaleren Umgang halte ich für richtig (unabhängig von Corona). Rivilität hin oder her: Ich kann es nicht begrüßen, dass Menschen verbal und/oder körperlich angegangen werden, nur weil diese das falsche Trikot tragen. Eine gesunde Rivilität und sich gegenseitig auch mal sticheln ist völlig legitim, dass man aber als Dortmunder nicht nach Gelsenkirchen kann (und umgekehrt), ohne vorher Polizeischutz zu betragen (überspitzt gesagt), kann ich nicht gut heißen.

      Weiß nicht was du mit rückläufig meinst, aber vielleicht ist dies einer allgemeinen Entwicklung geschuldet, in welcher der Fußball sich zu einem "Familien-Event" entwickelt hat. Ich finde es eher gut, auch wenn es vielleicht zu lasten der Stimmung geht. Wobei die Frage ist, ob grölende und betrukende Idioten wirklich für Stimmung sorgen können.

      Nonsensification schrieb:

      Gleichzeitig wurde die Bundesliga für etwa zehn Wochen mitten in der Hochphase (zu Recht angesichts der Weltsituation) unterbrochen. Klare Entscheidungen für die kommende Spielzeit national können nicht getroffen werden. International besteht überhaupt ein riesiges Fragezeichen. Vereine konnten nur unter erschwerten Bedingungen in unterschiedlichem Maße trainieren. Freundschaftsspiele waren verboten. Also bleiben neben den Emotionen die Fragen nach dem sportlichen Wert der Fortsetzung und dem FairPlay-Gedanken für alle Vereine? Der Begriff Derby in den Medien war eine Nullnummer.
      Sehr viele Punkte in relativ wenigen Worten, denen ich aber zustimme.
      Es sollte doch jedem klar sein, dass es hier nur noch um Kohle geht. Saison zu Ende bringen, Fernsehgelder kassieren und hoffen, dass die neue Saison "normaler" laufen kann. Alternative wäre nicht zu spielen, keine Fernsehgelder zu bekommen und zig Vereine pleite gehen zu lassen.
      Den aktuellen Weg kann man gut oder schlecht finden, er rettet aber die Vereine.

      Andere Sportarten wie Handball sind nicht so abhängig von den Fernsehgeldern wie beim Fußball. Da fällt die Entscheidung deutlich leichter die Saison einfach abzubrechen.
    • Wobei der Terminus Verein falsch an dieser Stelle gesetzt ist. Es sind wirtschaftliche Unternehmen, teilweise unterstützt von großen DAX-Konzernen. Ob der aktuelle Weg wirklich diese Unternehmen langfristig retten wird? Es gibt dennoch nicht wenige von ihnen, die auf die Ticketverkäufe direkt angewiesen sind oder zuvor schon hoch verschuldet waren. Den Fußball an sich wird diese Lösung in meinen Augen nicht retten.

      Ich stehe selbst zur Spielgenehmigung völlig unentschieden, eben weil es mich in dieser Form nicht reizt. Die Teilnehmer der Dritten Liga sind durch die schwierigen Rahmenbedingungen eh bereits in schwierigem Fahrgewässer. Ich denke auch an die gebeutelten Clubs in der zweiten Liga. Das wird ein messerscharfer Ritt in den kommenden Monaten.

      @Derby

      Atmosphäre ergibt sich nicht nur durch gewaltbereite und stark alkoholisierte Ultra-Fans. Ich meine vielmehr eine sportliche Rivalität, die sich auch in ihrem Geist auf die Fans überträgt und in kreativer Unterstützung ummünzt. Und auch nicht jeder Ultra ist das Feindbild der zivilisierten Gesellschaft, aber zu polarisieren scheint ja aktuell Zeitgeist vieler Menschen zu sein.

      (Womit ich definitiv nicht dich persönlich ansprechen möchte.)
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Nonsensification schrieb:

      So als Außenstehender: als Identifikationsfigur hat er doch dem HSV als Sinnbild für Erfolgslosigkeit gut gedient. :D
      Interessant ist, dass er in der Nähe von Bremen geboren ist und bis 2008 auch bei Werder Bremen unter Vertrag stand.
      Erst nach einem Jahr in Nürnberg ging es zum HSV, also zum Erzrivalen von Werder.
      Ob er sich eher Werder oder dem HSV verbünden fühlt? :ka:
    • Ich hatte jetzt in letzter Zeit auch nicht so Bock auf Fussball. Hab es versucht aber meist zur Halbzeit wieder abgeschalten. Klar lassen sich Sicherheitskonzepte in einer großen Liga besser umsetzen wie auf Kreisligaebene. Ich verstehe auch das man als homogene Gruppe sich da (besser) abgrenzen kann um das Infektionsrisiko zu minimieren.
      Und trotzdem geht es wohl im deutschen Profifußball in erster Linie wieder weiter weil der Rubel rollen muß.

      Ich freue mich schon auf Fussball auf Kreisebene wenn Corona vorbei ist.


      Vorhin habe ich allerdings dann 90 Minuten gespannt geschaut wie die Eintracht die Fischköppe niedergerungen hat um schlussendlich 0:3 zu gewinnen. Weil irgendwas war anders diesmal.

      Es waren wohl eine Menge Fans von Werder und der Eintracht vor dem Stadion und machten lautstark Stimmung. Ich habe mir dann den Vergleich geholt. Ich nenne mal keine Sendernamen. :pfeif: Im deutschen TV waren nur die Trommeln zu hören und der Reporter rätselte die ganze Zeit wer den trommelt auf der Ersatzbank. Im englischsprachigen TV waren die Fans mit Gesängen und Trommeln deutlich zu hören.

      Gibt jetzt also drei Möglichkeiten: Im deutschen TV werden die Stimmen der Fans ausgeblendet um die Geisterstimmung künstlich zu wahren...ich rätsele noch nach dem Sinn...vermutlich irgendwas mit Geld oder weil die Gesellschaft eh zwiegespalten ist zum Restart der Liga und da feiernde Fans nur irritierend zu erklären wären. Möglichkeit Nr.2 Der tolle deutsche Sender (Tochterunternehmen eines US-Konzerns) hat einfach keine Außenmikrophone. Gewollt oder dilettantisch?

      Oder: Der englische Sender blendet Fangesänge ein um eine künstliche Stimmung zu erzeugen.

      Da die Trommeln im Stadion zu hören waren, glaube ich nicht an eine Einblendung.




      Sei es drum...Relegation Werder - HSV...das wäre fein. :w00t:

      Die Eintracht hat es wohl gepackt mit jetzt 35 Punkten. :thumbup:



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
    • Ich hatte am Wochenende die Partien der beiden Borussen gesehen bei BT Sports, einem UK stämmigen Sender, da gabs keinerlei Fangeräusche zu hören. Die Partien liefen paralell auch auf einen amerikanischen Sender, da wurden Fangesänge im Hintergrund eingespielt.
      Auf der einen Seite fehlt etwas ohne Zuschauer, auf der anderen Seite ist es auch mal recht interessant jeden einzelnen Zuruf der beiden Bänke zu hören und auch wie die Spieler untereinander stellenweise verbal kommunizieren.

      Ich bin jetzt zwar nicht der größte Fanatiker was Fussball angeht, aber es ist mMn definitv schön, dass König Fussball wieder anfängt zu regieren.
      Ein positives Zeichen in diesen Zeiten und ein kleiner Hoffnungsschimmer in Richtung Normalität.
      Der eine oder andere Fan hatte sicherlich schon Entzugserscheinungen :D

      Ich hatte ja auch gehofft, dass die Besatzung der Kogge die Zeit nutzt und eine Gruppentherapie besucht, damit sie Ihre Phobie vor Erfolg endlich überwindet, aber Pustekuchen. Eine unverdiente 0:1 Schlappe gegen Aufsteiger fucking Waldhof Mannheim...
      Jede Mannschaft hat über die Saison hinweg Stärke- und Schwächephase und als Hansa Fan ist man ja Trauer gewöhnt, aber was die dieses Jahr hinlegen hat mit einer Formkurve nichts zu tun. Sobald man auch nur den direkten Anschluss zu den Aufstiegsrängen herstellen könnte, oder sie sogar direkt erreichen kann, folgt im nächsten Spiel eine Niederlage. Kann man die Uhr nach stellen :(
      Verfolgt jemand diese Saison die 3. Liga? Keiner der Mannschaften will gewinnen und wegziehen. Dadurch liegen die ersten 10. Plätze alle in Schlagdistanz und dahinter beginnt schon fast der Abstiegskampf. Erinnert etwas an die glorreichen Sieben des italienischen Oberhauses Ende der 90er, oder an eine der vielen J League Kampagnen der letzten Jahre. Sehr spannend das Ganze.
    • Ja, als Hansa-Fan muß man schon zäh und leidensfähig sein. Geht ja jetzt nicht nur diese Saison so. Hatten öfter mal die Chance in der Dritten ein Wörtchen mitzureden - aber auch nach unten wars teilweise mal eng.

      Die letzte Zweitligasaison ist auch wieder ein paar Jahre her 10/11 oder 11/12 - irgend sowas.

      Twilight schrieb:

      Verfolgt jemand diese Saison die 3. Liga?
      Die ersten drei Profiligen in Deutschland, Regionalliga Südwest, Kreisliga B Frankfurt. Ab und an auch mal einen Blick auf die europäischen Ligen - vor allem die Premier League in England, nach Argentinien und Brasilien (zur Zeit nicht...is klar).

      Also Mannheim ist schon nicht mehr als Aufsteiger zu klassifizieren. Die sind bockstark und kommen auch aus der Regio Südwest, wo sie jahrelang dominiert hatten, aber nie das Glück hatten durch die fragwürdigen Play-Offs zu kommen und in die Dritte aufzusteigen. Irgendwann wars dann allerdings soweit. Bin froh das die da weg sind. :)



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
    • Flavius Jolius schrieb:

      nach Argentinien und Brasilien
      Ah, ein Connoiseuer des südamerikanischen Fussballs :D
      Die beiden Ligen verfolge ich auch, meistens leider nur ergebnistechnisch und ich versuche ab und an auch Partien des Copa Libertadores zu schauen.
      Der Libertadores ist irgendwie das, was die Champions League schon leider lange nicht mehr ist.
      Mal eine Heimpartie von San Lorenzo zu besuchen, oder irgendein Libertadores Match steht auch auf meiner Bucket List, wenn auch ganz weit Unten ^^
      Der Fussball dort hat noch einmal seinen ganz eigenen Charme.

      Flavius Jolius schrieb:

      Also Mannheim ist schon nicht mehr als Aufsteiger zu klassifizieren.
      Stimmt, die haben eine beeindruckende Saison hingelegt. Auch wenn die, naja, nennen es wir mal "Kompetativität" der 3. Liga, sie noch besser aussehen lässt.
      Und ja, der Sprung in die 3. Liga und damit in den bezahlbaren Profisport ist aktuell derart brutal, dass es in letzter Zeit viel Kritik in Richtung DFL gab und eine Aufstockung der Liga gefordert wird, sodass wenigstens alle Meister der Regionalligen sicher aufsteigen können, sowie die Ausgliederung der zweiten Mannschaften der große Vereinen aus allen Ligen, wie bspw. in England.
      Gegenwehr kommt aber auch von den Vereinen aus der 3. Liga selbst. Lässt sich ja leicht sagen, wenn man nicht unmittelbar selbst vom Abstieg in die Bedeutungslosigkeit bedroht ist.
      In den 4. und 5. Ligen tummeln sich inzwischen so viele Vereine die sich Profi Fussball verdient haben: BFC, Erfurt, Energie, Chemie, Lok, Alemania, Essen, Wattenscheidt, Saarbrücken. Die Liste ist sehr lang.
    • Twilight schrieb:

      Flavius Jolius schrieb:

      nach Argentinien und Brasilien
      Ah, ein Connoiseuer des südamerikanischen Fussballs :D Die beiden Ligen verfolge ich auch, meistens leider nur ergebnistechnisch und ich versuche ab und an auch Partien des Copa Libertadores zu schauen.
      Der Libertadores ist irgendwie das, was die Champions League schon leider lange nicht mehr ist.
      Mal eine Heimpartie von San Lorenzo zu besuchen, oder irgendein Libertadores Match steht auch auf meiner Bucket List, wenn auch ganz weit Unten ^^
      Der Fussball dort hat noch einmal seinen ganz eigenen Charme.
      Argentinien steht neben Chile, Paraguay und dem Iran ganz oben auf meiner Liste der Reiseziele...na ja, falls ichs mal irgendwann wieder aus FFM rausschaffe. :)

      Ja und dann natürlich mal das Derby Boca Juniors vs. River Plate besuchen...das muß dann drin sein.



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -