Die SPD

  • Und eine verbale Eskalation kommt von allen Seiten, letztes Beispiel ist nunmal Esken, immerhin hat Sie nichts anderes gesagt als das jeder AFD Wähler ein Nazi ist. Den wer AFD wählt muss laut ihrer Aussage Nazi sein.

    Das hat sie so nicht gesagt. Habe mir gerade ihren Wortlaut angehört. Bitte bei den Fakten bleiben.

    Im Übrigen hat sie nicht unrecht mit ihrer Aussage. Der österreichische Moderator verhält sich eher einigermaßen naiv.


  • Und eine verbale Eskalation kommt von allen Seiten, letztes Beispiel ist nunmal Esken, immerhin hat Sie nichts anderes gesagt als das jeder AFD Wähler ein Nazi ist. Den wer AFD wählt muss laut ihrer Aussage Nazi sein.

    ...

    Mag sein, dass nicht jeder in der AfD ein Nazi ist, aber wer AfD wählt, wählt die Nazis mit, denn die verschwinden ja nicht, und nimmt so deren Machtzuwachs und Ideologische Ausrichtung billigend mit in Kauf. Insofern schuldig im Sinne der Anklage.

  • Die erste digitale Reaktion des Accounts von Frau Barley auf „X“ nach Bekanntgabe des Todes des in Mannheim vor laufenden Kameras von hinten erstochenen 29 jährigen Polizisten Rouven L. rief scharfe Reaktionen hervor.



    Eine Stunde später folgte dann:


    Am Tag VOR der Todesnachricht schrieb Barley:



    Der „Ruhe in Frieden“ Tweet wird Frau Barley nun von vielen als taktlos angekreidet. Zu Recht oder zu Unrecht? Müsste man die Tweets im Zusammenhang lesen oder handelt es sich hier um ein kommunikatives Versagen, da der Tweet isoliert betrachtet eher empathielos und desinteressiert gelesen werden kann?


    Kürzlich erntete Frau Barley auch Kritik, weil sie sinngemäß Manuela Schwesig als größtes noch lebendes politisches Vorbild für einen Sozialdemokraten bezeichnete bzw. ihre Bewunderung für Schwesig zum Ausdruck brachte.

  • Der „Ruhe in Frieden“ Tweet wird Frau Barley nun von vielen als taktlos angekreidet. Zu Recht oder zu Unrecht?

    Verstehe ich nicht.

    Ist doch vollkommen angemessen und richtig.

    Warum sollte das "taktlos" sein ?

    Es wird beanstandet, dass Frau Barley nicht mehr als fünf Worte übrig habe, den Namen und Vorfall nicht konkret benannt habe sowie „Und danke! 🖤“ taktlos sei, weil der Polizist sich ja nicht freiwillig habe umbringen lassen. Implizit wird ihr zudem wohl vorgeworfen, mitverantwortlich für die Flüchtlingspolitik zu sein und sich nun nicht ausreichend für die Folgen dieser Politik zu interessieren, was viele Nutzer wohl eben aus diesem (meist isoliert betrachteten) Tweet herauszulesen glauben.


    Mich interessiert in diesem Fall die Meta-Ebene. Nämlich wie politische Kommunikation und Debattenkultur derzeit abläuft, und ob es legitim ist einen solchen Post isoliert zu betrachten, um Frau Barley eine Haltung zu unterstellen oder ob das eben im Grunde eine verzerrende Darstellung ist, um Frau Barley möglichst schlecht aussehen zu lassen, indem man ihre restlichen Posts außer Acht lässt. Zudem, wie Politiker verhindern können, dass ihnen derartiges passiert. Und was das alles über unsere derzeitige Debattenkultur und die Bedeutung von Social Media aussagt.

  • Wieder ein sehr gutes Beispiel, warum man die Sozialen Medien nur mit größter Vorsicht genießen sollte.


    Es wird beanstandet, dass Frau Barley nicht mehr als fünf Worte übrig habe, den Namen und Vorfall nicht konkret benannt habe sowie „Und danke! 🖤“ taktlos sei, weil der Polizist sich ja nicht freiwillig habe umbringen lassen.

    Wer "beanstandet" dies denn.

    Eine kleine Minderheit von Usern?

    Anders gefragt. Reden wir über die berühmte laute Minderheit oder wer steht hinter der Kritik?

  • Wer "beanstandet" dies denn.

    Eine kleine Minderheit von Usern?

    Anders gefragt. Reden wir über die berühmte laute Minderheit oder wer steht hinter der Kritik?

    Das wäre durchaus möglich. Auf X scheinen jedenfalls die negativen Reaktionen deutlich zu überwiegen. Aber auch das kann ja eine Verzerrung sein. Deswegen interessiert mich ja auch gerade, wie das bspw. hier empfunden wird.

  • Kürzlich erntete Frau Barley auch Kritik, weil sie sinngemäß Manuela Schwesig als größtes noch lebendes politisches Vorbild für einen Sozialdemokraten bezeichnete bzw. ihre Bewunderung für Schwesig zum Ausdruck brachte.


    Finde Manuela Schwesig jetzt nicht super (hängt die nicht auch in so ner russlandfreundlichen Klimastiftung drinnen?), aber wer in der SPD ist denn besser?


    Wenn ich mir die Liste prominenter Mitglieder der SPD anschaue, ist da niemand dabei, wo ich vor Begeisterung vom Hocker springe:


    Liste prominenter Mitglieder der SPD – Wikipedia


    Abgesehen von denen die ich nicht kenne:


    - Saskia Esken: stimme ich inhaltlich oft über ein, aber Charisma wie ein Wandschrank

    - Karl Lauterbach: akzeptabler Gesundheitsminister und bester Mitarbeiter der Heute Show :thumbup:

    - Boris Pistorius: solider Verteidigungsminister, aber kein klassisch sozialdemokratisches Ressort

    - Hubertus Heil: fand ich gut, bis er irgendwas gelabert hat, man könnte mit der Sanktionierung von 0,4% Bürgergeldempfänger 600 Millionen einsparen, wie er auf diese Zahl kam, konnte er nicht erklären :blöd:


    den Rest kann man eigentlich in die Tonne kloppen, Kevin Kühnert war mal mein Hoffnungsträger ist jetzt aber im Establishment angekommen.

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