Gothic Total War - AAR/Kampagnenberichte

  • Ja, ein Kampagnenbericht halt, wie dieser hier :P


    [spoil] Damit auch die TWF-Leute ihren Spaß an dem Kram in der SZ haben, den ich dort zusammenschreibe[/spoil]


    "Das schlägt dem Fass doch den Boden aus!" Wetterte Garond und ließ die behandschuhte Faust auf die Lehne krachen. Seine Offiziere, Milizhauptmänner wie auch Ritter und Paladine widerstanden der Versuchung, zurückzuweichen.
    Was für eine Schande! Ein edler, rechtschaffener Paladin wie er, in diesem Loch! Es mochte eine respektable, große Festung sein, mit einer sehr großen Palisade drum herum die einen ersten Verteidigungsring bildete und in der die Bevölkerung einer Kleinstadt leben konnte*, doch war es früher die Heimat von Dieben, Mördern, Räubern und anderem dreckigen Gesindel! Er, Garond, saß auf dem Thron, der früher mal vom verdammten Arsch des Gomez, einem so genannten "Erzbaron" geziert wurde! Er sollte auf dem Kontinent sein, den Orks die Hölle heiß machen und Schädel abschlagen!
    Eine unerhörte Frechheit...
    Diesmal war es allerdings nicht der Thron. Auch nicht die Insel Khorinis auf der er schmachtete oder das Minental, das verfluchte Gebiet. Es waren auch nicht die Schürfer, die keine Resultate brachten.
    Es waren Orks. Widerliche, stinkende, große Orks.
    Es war Herbst im Minental, und ein unnatürlicher Nebel ging über das Land nieder. Wie aus dem Nichts tauchten ganze Heerscharen von Orks aus den Bergen im Süden und Westen auf. Dort, wo früher das Lager irgendwelcher Sektenspinner stand, war eine riesige Palisade hochgezogen worden und dahinter waren noch mehr Orks. Den Pass hatten die Biester in einem kurzen Moment der Intelligenz besetzt.
    Und jetzt wagten sie es, ihn anzugreifen. Das werden sie büßen, bei Innos.


    "Sire. Was sollen wir nun unternehmen? Den Berichten zufolge handelt es sich um eine Armee aus drei Clanführern mit ihren Leibwächtern. Diese verdammten Ar-," begann ein Milizhauptmann. Er erinnerte sich schnell daran, unter welch gesittetem Publikum er hier war und räusperte sich." Sollen wir ihren Angriff abwarten?"
    "Vergesst es, bei Innos und Myrtana! Ich werde mich doch nicht vor denen verkriechen. Alle Schützen sollen sich sofort auf den Mauern melden. Der ganze Rest bereite sich auf den Ausfall vor!"
    "Jawohl!" Intonierten sie alle und rannten hinaus.


    Garond packte seinen Zweihänder, sah von Griff bis Schwertspitze auf, nickte, und stapfte ebenfalls hinaus, wo Gruppen von Soldaten und Rittern bereits in geordneten Reihen Richtung Westtor unterwegs waren.


    Ein ziemlich krude aussehender Rammbock wurde mit erstaunlicher Geschwindigkeit herangezogen. In dieser Hinsicht waren die Orks Menschen im Vorteil. Bolzen und Pfeile regneten auf das Dach der Belagerungswaffe.
    Mit was sie nicht rechnen, war einem Sturm aus Metall und Pferd. Garond neigte sich auf dem Sattel zur Seite, schwang den Zweihänder und entzweite so kurzerhand einen überraschten Orkkopf. Sturmlanzen und Schwerter bohrten sich in die Orks, die mit nichts weiter als Lendenschurzen ausgerüstet waren. Sie mochten groß und stark sein, aber nun flohen sie dennoch.


    "Ruht euch ja nicht auf irgendwelchen Lorbeeren aus, das Spektakel kommt noch!"


    Richtig. Die Clanführer und ihre Leibwächter kamen bereits von einem Hügel.


    "Schildwall bilden! Schildwall bilden!" Ein Horn erklang und die Trupps begaben sich zu beiden Seiten des Rammbocks. In enger Formation, die Schilde voran, ertönte erneut ein Horn. Die schwer gepanzerte Schar Ork-Leibwächter raste heran. Sie hielten die Waffen in die Luft und ließen sie auf die Schilde der Milizionäre und Ritter krachen.
    Doch das gehörte bei dieser Taktik dazu, denn der Ansturm war eine gemeisterte Kunst der Orks, der eine oder andere Schilde sah so aus, als würde er jeden Moment entzwei brechen, doch davon ließ man sich nicht beirren. Auf der anderen Seite des Rammbocks machten die Myrtanier gleich ihren Zug.
    "FÜR DEN KÖNIG!" Schrien sie wie aus einem Munde und brandeten gegen die Orks.


    Derweil waren Garonds Paladine zu den Leibwächtern geeilt, die die Schildmauer angegriffen haben. Die Orks kämpften verbissen und besonders die Berittenen hatten arg mit den Claymores der Orks zu kämpfen, so leicht ließen sie sich nicht niederringen.


    Trotzallem reckte ein Paladin die Hand mit einem abgeschnittenem Kopf hoch.
    "Da warens nur noch zwei!" Riefen die Milizionäre und schlugen mit den Schwertern auf die Schilde.


    Der Kämpferhaufen, der sich einer Leibwächtergruppe entledigt hatte, unterstützte die mittlerweile arg gebeutelten Ritter, die Grash-Plaats Leibwächter waren von einer viel zäheren Sorte...



    ...was ihnen auch nicht viel nützte, auch sein Kopf verschwand wie auf magische Weise von seinem Körper. Ein Paladin ritt damit umher.


    Und dann war es auch geschafft, denn die letzten Leibwächter zogen sich gleich zurück....versuchten es. Alles was noch funktionierende Beine hatte, rannte ihnen hinterher.
    Der Sieg war errungen.



    "Ha! Die rennen so schnell weg, als wäre Beliar selbst hinter Ihnen."
    "Das war doch schon vorher klar..."


    Ein anderer Milizionär beschäftigte sich nicht mit schnittigen One-Linern, sondern plünderte. Er stand auf, kratzte sich den Kopf.
    "Arme Wurst, hast ja nicht mal Gold dabei."


    Und immer fleißig kommentieren, da wird noch mehr kommen :D

    Gibst du einem Mann ein Feuer, so hat er es warm für den ganzen Tag. Setzt du ihn in Brand hat er es warm für den Rest seines Lebens.

  • [spoil]

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    "Sie ziehen sich zurück! Wir haben gesiegt!" Schrie ein beritener Milizionär.
    Die Soldaten und Ritter des Königs tobten auf dem Hügel jenseits vom Alten Lager.
    Lord Hagen stolzierte an den blutdurchtränkten Kämpfern vorbei, schließlich fand er Garond.
    Garond schien seinen Jähzorn irgendwie kompensiert zu haben. Er saß auf einem hohen Haufen Orkleichen und paffte an einer Pfeife.
    Ein Paladin, der eine Pfeife hatte. Es waren nicht die Männer, sondern Garond selbst, der am meisten darüber überrascht war. Die letzen 4...5...6? Ja, 6 Angriffe, haben seinem Gemüt nicht zu Gute geschlagen. Ständig tauchten diese Orks wieder auf, ständig kamen die verdammten Drachen, ständig musste er sich die Heulerei der Schürfer anhören.
    Und jetzt war Hagen aufgetaucht. Na großartig.
    "Ah, da seid ihr ja, Garond. Was ist los?"
    "Hab mich schon gewundert, warum plötzlich Feuer vom Himmel fiel und Drachen verbrannte. Wie habt ihr dieses Kunststück vollbracht."


    Die Frage wurde ihm von selbst beantwortet, als eine Kolonne von Gestalten in roten Roben, die Kapuzen auf mit dem typischen, Ehrfurcht gebietendem "Magierschritt" antraten. Um dem Ehrfurcht gebietenden Magierschritt hinzubekommen musste das Gesicht im Schatten der Kapuze verborgen sein und die Hände waren ineinander verschränkt, wodurch die Ärmel überlappten. Dazu kam eine Art langsames Watscheln, damit der Saum des Umhangs möglichst dramatisch im Wind wehte.
    Die Roben der vordersten waren mit Gold verziert.
    Der Erste schlug die Kapuze zurück und die knallharten, bärtigen Züge von Pyrokar kamen zum Vorschein.


    "Also, Garond. Wieviel Erz haben wir?" Fragte Hagen.
    "Wir haben 10 Kisten."
    Es folgte eine peinlich berührte Pause von 10 Sekunden.
    "10 Kisten...verstehe. 10. 10 im Sinne von 10....hatte ich nicht gesagt, dass wir 500 Kisten brauchen?"
    "500?! Ich habe die Leute immer angeschrien, dass im Sinne von "10 Kisten" eine null zu wenig da war! Seit wann brauchen wir 500?!"
    "Gottverdammtnochmal Garond! Du weißt, wie miserabel es läuft! Ich habe diese Mätzchen satt! Alles aufsetzen und packen! Wir ziehen gen Bergmars Feste!"


    Wie sich aber herausstellte, waren sie nicht die einzigen, die da gewisses Interesse zeigten. Wie aus dem Nichts erschienen Krieger in fremdartigen Rüstungen das Lager.



    Sie schimpften sich selbst als Drachenjäger. Rauhbeinige Mistkerle waren das. Viele Soldaten waren erfreut, die Paladine aber, die sich hier als die harten im Garten vorstellten, waren wenig erpicht, dass Ihnen jemand den Ruhm klaute.


    Glücklicherweise blieb ihnen das auch verwehrt. So großspurig wie sie waren, gerieten sie in den Hinterhalt eines Ork-Obersts und seiner Horde von Eliten und Tempelkriegern.



    Doch sie hatten einen gewissen Zweck erfüllt. Die Orks wurden erstmal aufgehalten und Bergmars Feste war endlich in myrtanischer Hand.



    Wer allerdings denkt, dass Schicht im Schacht war, der täuschte sich. Die Kreaturen des Beliar mögen erstmal zurückgeschlagen worden sein, doch die ergebensten Diener von Hass und Chaos hatten den Pass von Varant überschritten und begannen, die Bauernhöfe niederzubrennen. Prinz Cedrik, Herr von Trelis, musste handeln.


    Gibst du einem Mann ein Feuer, so hat er es warm für den ganzen Tag. Setzt du ihn in Brand hat er es warm für den Rest seines Lebens.

  • Dann will ich mich auch mal dran versuchen. Wenn mir wer erlärt, wie ich Screens mache, dann pack ich die beim nächsten AAR auch mit rein.
    In einem Thronsaal im myrtanischen Reich saß einmal ein Paladin des Königs. Es war nicht irgendein Paladin, nein es war ein Ordensmeister und von der Kirche beauftragt über Montera, die Kornkammer des Reiches zu wachen. Bei seiner Ankunft in der Stadt sah er sich jedoch vor ganz andere Herausforderungen gestellt. Nie zuvor in der Geschichte dieser Stadt wurden je so hohe Steuern von den Bürgern abverlangt und nie zuvor sahen die Bürger so wenig von ihren Steuergeldern wieder. Die Menschen in der Stadt waren unruhig. Sie sehnten sich nach der Zeit, in der ihre Steuergelder noch für großartige Bauprojekte verwendet wurden um den Ruhm und Reichtum der gesamten Stadt zu mehren. Sie sahen nicht, dass ihr Reich um das *Überleben kämpfte. Was sollte ihnen auch schon passieren, hier im Herzen des myrtanischen Reiches ? Geldern und Silden wurden zwar von den Orks gestürmt, doch heißt es, dass diese Bestien große Probleme mit den Nordmarern hätten. Schon bald würde die königliche Armee sicherlich ausrücken und die kaum verteidigten Städte zurückzufordern.


    Unser Paladin musste sich nun in erster Linie um die eigene Bevölkerung kümmern. Die Nachricht des meuternden Bauern auf Khorinis hatte das gesamte Königreich erschüttert. Würden andere Bauern diesem Beispiel folgen, dann bricht das Reich sicherlich auseinander.


    So verteilte er seine Ritter und Millizen auf die Umlegenden Höfe. Sie sollten die Bauern genau im Auge behalten und sicherstellen, dass sie ihre Abgaben an die Stadt auch leisten. Zudem musste er so nicht für deren Unterhalt sorgen.


    Gerade, als die Situation sich zu beruhigen schien, die Einkünfte fröhlich sprudelten und die Bevölkerung befriedet war, tauchten sie auf. Schamanen der Orks. Als Erwählte eines Gottes durften weder Albrecht noch seine Mannen ihnen ein Unheil antun. Doch sie richteten Schaden an, wo sie nur konnten. Schon liefen die Bauern und auch einige Städter zu dem verderblichen Beliarkult über. Albrecht sah sich überreumpelt und rief die Kirche um Hilfe an. Schon bald kamen die ersten Feuermagier und dämmten diesen unheiligen Kult ein.
    Doch ein weiteres Unheil wiederfuhr unserem tapferen Paladin. Spione. Orksöldner und auch Orks selber hatten sich in Montera eingeschlichen und man kam mit den Enthauptungen nicht nach. Auch wurde schon zweimal versucht Albrecht unehrenhaft ein MNesser in den Rücken zu jagen, was seine Leibwächter doch Innos sei Dank verhindern konnten.


    Albrecht kannte diese Vorgehensweise.Schon bald würden Orkische Krieger in Montera auftauchen. Er ließ die Straße nach Telis genau beobachten und rüstete seine Miliz aus. Und schon bald kamen sie auch. Eine Horde orkischer Krieger, unterstützt vom größten Abschaum überhaupt. Den Orksöldnern. Schnell berief er alle seine Streiter von den Höfen ab und stationierte sie in der Stadt. Die ersten Berichte über das Ausmaß der feindlichen Truppe war niederschmetternd. Albrecht hatte mit Orkspähern gerechnet und Bauern, denen man ein schwert in die Hand gedrückt hatte und desshalb Söldner nannte.
    Doch es war eine professionelle Armee aus erfahrenen Orkkriegern und gut gerüsteten Schwertkämpfern der Söldner. Seine Millizen würden diesem Ansturm nicht stand halten können und die wenigen Ritter, die ihm zugeteilt wurden könnten das Blatt auch nciht mehr wenden. Schnell sandte er einen Boten nach Gotha. Der dortige Stadthalter war zwar kein Kämpfer, wie er, doch verfügte seine Festung über eine große Armee, die diese Bande von Orks mühelos abwehren könnte. Doch die Verstärkung blieb aus.


    Schon plünderten die Orks die ersten Höfe vor den Toren der Stadt und begannen mit der Belagerung. Von den zinnen aus konnte Albrecht sehen, wie die umliegenden Wälder gerodet wurden um Belagerungsgerät zu zimmern. Noch war alles ruhig, die Orks zu sehr mit der Fertigung ihrer Sturmleitern, Belagerrungstürme und Rammen beschäftigt. So zog sich Albrecht zum Gebet zurück. Und während des Gebetes erhielt er eine Vision von Innos selbst. Er sah, wie Orks die Stadtmauern überwunden, die Tore öffneten und in die Stadt strömten. Aber er sah auch, dass seine Soldaten die Mauern gar nicht besetzt hatten. Nein, er sah, dass seine Mannen sich auf dem großen Platz im Zentrum von Montera versammelt hatten und den Antturm dort erwarteten, wo ihre Kraft gebündelt war.
    Dann brach die Vision ab. Albrecht war sehr verwirrt, war dies ein Zeichen Innos, wie er Montera doch noch halten könnte ? Ihm war nicht wohl bei dem Gedanken die Mauern dem Feind kampflos zu überlassen und so suchte er seinen Beichtvater auf und erzählte ihm von dieser Vision. Der Magier dachte lange nach, bevor er antwortete. Jedoch riet er dem General der Vision zu folgen. Er kannte die niederträchtigen Tricks Beliars. Wäre dies eine Falle gewesen, dann gäbe es keine Zweifel an dieser Sicht.


    Und so kam es, dass Albrecht seine Männer im Zentrum versammelte, als der Sturm der Orks begann. Er sahn in den Gesichtern seiner Männer, dass sie Angst hatten. Angst vor den Orks und Angst, die schützenden Mauern dem Feind einfach so preiszugeben. Doch sie hatten ihre Befehle. Die Millizer formierten einen Schildwall und blockierten einen engen Zugang zum zentralen Platz. Die Ritter und Stadwachen taten das Selbe bei einem Zweiten durchgang. Und alle hofften, dass die Orks sich nicht die Mühe machen würden, erst durch die halbe Stadt zu ziehen um dann zu diesem strategischen Punkt vorzustoßen.
    Die Millizer sahen sich um und schöpften Mut, denn die Feuermagier kamen mit ihren Novizen auf das Schlachtfeld um die Mänen, die in Innos Namen kämpfen und sterben werden zu unterstützen.
    Doch die Zuversicht schwand dahin, als sie die siegesgewissen Schreie der Orks hörten. Sie hatten die Mauern überwunden und fanden dort keine Gegner vor.
    Schon wollten sie sich dem Plündern der Stadt widmen, als ein tiefer, aber durchdringender Schrei sie wieder zur Ordnung rief. Die Orks marschierten auf den zentralen Platz zu. Doch schienen sie zu siegesgewiss gewesen zu sein, denn es marschierte lediglich ein kleiner Teil der Orks, hauptsächlich Späher, aber auch ein Battalion Krieger war dabei, vorwärts. Der Großteil der Armee sammelte sich vor dem Tor und wartete ab. Die Orks bogen um die Ecke und hielten inne, als sie den Schildwall der Soldaten des Königs sahen. Doch dann stürmten sie auf einmal los. Wild brüllend und fest entschlossen, diese Formation zu brechen.
    Doch was die Orks nicht sahen, das waren die Magier, die unsichtbar für die orkischen Augen, eine offentliche Schwachstelle in der Formation schützten.


    Die Überraschung war auf der Seite der Magier und so ging diese erste Welle der Orks bereits in Flammen auf, bevor sie den Schildwall erreichten. Erschüttert von den gewaltigen Verlusten flohen die Orks, doch wudren sie am Tor von ihrem Hauptmann wieder zur Ordnung gerufen. Dieser schickte nun einen Großteil seiner Truppen ins Gefecht, auch er selbst war darunter, doch wählte er einen anderen Weg um den Soldaten in den Rücken zu fallen. Doch darauf hatten die Verteidiger nur gewartet. Während die Krieger, unterstützt von den Orksöldnern, auf den Schildwall krachten, Schilde bersten ließen, Knochen brechend und Fleich zerschneidend lief der Hauptmann mit seiner Garde uns Speerträgern der Orksöldner in eine andere Gasse um sich auf dem platz mit seinen Truppen zu vereinen. Doch als sie in die Gasse einbogen wurden sie von einer Salve Armbrustbolzen begrüßt. 2 Battalione der Milliz-Armbrustschützen waren weit hinter den Verteidigunslinien aufgestellt und dünnten die Reihen der Angreifer unbarmherzig aus.
    Aber der Hauptmann, dem selber schon ein Bolzen im linken Bein steckte trieb seine Soldaten an. Doch auch sie stürmten nur gegen eine Wand aus Schild und Schwert. Ritter und Stadtwachen hielten diese Gasse und beschützten die Armbrustschützen. Heldenmütig vertrieben die Ritter den Feind, welcher sich aber immer wieder sammelte und von neuem gegen die myrtanischen Recken anstürmten. Der Wall hielt stand. Doch die Millizsoldaten waren nun in ein eifriges Handgemenge verwickelt. Die Magier verzcihteten darauf ihre Feuerbälle zu werfen. Zu groß war die Gefahr die eigene Verteidigungslinie zusammen mit den Feinden in Flammen aufgehen zu lassen. Darum griffen nun die Novizen ein und mit ihren Kampfstäben verteilten sie ordentliche Schellen. Schon wandten sich die ersten Späher und Söldner zur Flucht, doch die Krieger kämpften verbissen weiter.


    Doch womit sie nicht gerechnet hatten, Albrecht und seine Garde hatten die Stadt durch ein Seitentoor verlassen und mit ihnen ritten viele Millizsoldaten. Während die Millizsoldaten den Fliehenden nachsetzten, preschte der General direkt vor. In einem kraftvollen Anturm bewiesen die Paladine, warum sie die Elite des gesamten Reiches waren.


    Von hinten preschten sie in die Reihen der Orks, welche sich noch immer mit den Millizsoldaten abmühten. Das war zu viel für die Orks. Vorne Millizen und hinten diese gepanzerten, reitenden Morras. Die Kamnpflinie brach zusammen und die Krieger entehrten sich selbst, ihren Stamm und das gesamte Volk der Orks mit ihrer feigen Flucht.
    Auch die Ritter konnten den Hauptmann gefangen nehmen und seine Truppen in die Flucht schlagen. Viele von ihnen starben mit einem Bolzen im Rücken und wer die Stadt doch noch verklassen konnte wurde gnadenlos von den berittenen Millizen zu Tode gehetzt. Kein einzellner Orks überlebte diesen Tag doch die gefangenen Orksöldner würden später gegen ein Kopfgeld freigelassen werden. Immerhin musste ja eine Nachricht zu den orkischen Anführern durchdringen. Eine Nachricht, dass man die myrtanische Milliz nie unterschätzen darf.


    Doch es traf nie ein Lösegeld ein, so wurden die Orksöldner wegen Landesverrat gehängt.


    Einen großen Sieg hatte Albrecht hier davon getragen, doch sollte diese tat auch seinen Tod bedeuten. Denn bei der Siegesfeier zwei Tage später starb er an vergifteten Wein, wie auch sein gesamter Beraterstab.


    Doch wird sein Name stets in den Büchern und Geschichten unseres Volkes unverlöschbar mit dieser großen Tat verbunden sein. Er hat sich seinen Platz an Innos Seite verdient und jeder Kommandant von Milliztruppen wird ihn anflehen, auf dass er Innos Gnade auf den Flehenden ergießen möge.

  • Gut.....dann versuche ich auch mal mein Glück mit einer schönen Partie mit dem Orks des Süden auf sehr schwer. Ich habe versucht, das so nen bisschen als Buch/Chronik aus Sicht von Lester aufzuziehen.




    Die Chroniken über den Fall von
    Khorinis


    Autor: Lester



    Vorwort



    Ich verfasste diese Chronik nach unserer Flucht aus der magischen Barriere und während der Reise auf das Festland Myrtanas.
    Alles Wissen über die Abläufe stammt aus eigenem Erlebten und Augenzeugenberichten sowie den Aufzeichungen der Orks – unglaublich, dass diese Bestien überhaupt lesen können.


    Aus Gründen der Verständlichkeit wurden die Texte übersetzt und sprachlich angepasst, es wurde jedoch versucht, Namen und Begriffe zu erhalten.



    Kapitel I – Aufstand der Orks

    Es steht das Jahr 994 n. Schläfer



    Der Häuptling der Südorks, Hosh-Paal, hat seinen Kriegsrat in der Orkstadt einberufen.
    „Orks....über Generationen hat sich unser Volk vor den Dienern Innos, diesen Widerwärtigen Magiern und Paladinen, versteckt. Über Generationen haben sie unsere Heimat geschändet und unsere Dörfer zerstört."
    Ein zustimmendes, wütendes Brüllen ging durch das Zelt. Man konnte den Generälen anmerken: Das Maß war voll.
    „Gestern Jedoch kam unser Schamane Ur-Shak zu mir und sagte, unser Gott, Beliar selbst, habe zu ihm gesprochen. Die Zeichen stehen gut. Die Morras haben sich beinahe komplett verzogen, nur eine schwache Garnison schützt die Insel. Unsere Brüder blockieren den Pass des Minentals und somit Verstärkung, während diese dummen Morras sich gegenseitig zerfleischen. Und unsere orkischen Brüder des Nordens bedrängen diese Morras auf der anderen Seite des Wassers. Die Zeit ist reif, Beliar wird stärker und untersützt uns. Wir werden uns sammeln und diesen stinkenden Wesen zeigen, warum die Orks zu fürchten sind."
    Wiederum ging ein Kampfeswütige Geheul durch den Raum, während die Generäle dem Häuptling zustimmten.


    Lange war der Einfluss der Feuermagier und Wassermagier stark gewesen, lange hatten die Erzbarone die Orks gejagt und getötet. Mit dem Fall der Barriere jedoch flohen die Magier aus dem Tal zusammen mit den meisten gefangenen, sodass die Orks nun freie Bahn hatten. Aus der einst nervigen Fleischwanze drohte ein Troll zu werden.


    Nach dieser Ansprache also kehrten die Orks in ihre Festungen zurück, um die Soldaten zusammenzuziehen, während Ur-Shak selbst versuchte, Beliars Macht zu vergrößern.
    So kam es, dass die angestachelten Orks rasend schnell ihre Armee zusammengezogen hatten, um die letzte große Festung der Menschen im Minental – die Burg des ehemaligen Alten Lagers – zu erobern.




    Kapitel II – Der Untergang des Minentals



    Die Belagerung der Festung dauerte lange an. Grund dafür war, dass die Orks, so grobschlächtig sie auch waren, einen der größten Generäle ihrer Geschichte, den mächtigen Hosh-Pak, in ihren Reihen wussten und dass dieser genau wusste, dass sie niemals die drei Mauerringe der Festung würden überwinden können, ohne unerträgliche Verluste zu erleiden. Von daher beschlossen die Orks, die Festung auszuhungern.


    Jedoch gab es ein unerwartetes Problem.
    Hosh-Pak saß in seinem Zelt und koordinierte den Belagerungsring, als er von einem Boten gestört wurde der sagte, eine größere Truppe der Morras käme über den Pass. Dies Jedoch war eine Katastrophe, war doch der Häuptling Hosh-Paal selbst dorthin gereist, um die Lage beim viel zu schwach besetzten Pass zu prüfen. Es wäre ein Desaster, so wusste Hosh-Pak, würde er Sterben.



    Hosh-Pak brauchte, mit seinem für Südorks bemerkenswertem Genie nur wenige Minuten, um eine Entscheidung zu fällen und teilte seine Belagerungstruppen auf, um die Armee Myrtanas am Pass zu zerschmettern.
    Mit dieser Aufgabe betraut wurde von ihm General Ur-Yook, sodass dieser direkt die Truppenteile zu einem Gewaltmarsch zwang und den Pass binnen weniger Tage erreichen sollte.



    Ur-Yook erreichte den Pass noch gerade rechtzeitig, denn die Truppen der Morras bereits nahe am Pass und waren kurz davor, ihn anzugreifen. Als Hosh-Paal, der noch immer im Lager war allerdings die Verstärkung sah, blies er sofort zum Angriff. Die Morras vor den Orks sollten erzittern.




    Es war ein schwarzer Tag für das Königreich Myrtana und ein gewaltiger Erfolg für die Orks. Nicht nur, dass die Armee des königlichen Staathalters, Lord Hagen, geschlagen wurde. In der Schlacht fiel auch der Oberste Feuermagier der Insel und Herr des Klosters – Pyrokar – durch Ur-Yooks blutige Klinge, die an diesem Tage 20 Magiern den Kopf gespalten haben soll.




    Nach Pyrokars Tod befahl der Lord Hagen der Rückzug vor der orkischen Übermacht, die die Armee Myrtanas vor sich hertrieb wie Schlachtvieh.
    Danach war alles schnell zuende. Der Großteil der Garnison des Königreichs wurde auf der Insel wurde vernichtet, der Belagerungsrring um das Alte Lager war massiv. Das Erz war verloren.



    Anmerkungen, Fragen und Kritik erwünscht. Lob, wenn gerechtfertigt, nich verboten :D


    EDIT: Wird, bei gefallen, fortgesetzt.

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