[Film] STAR WARS

  • Ich mag StarWars, bin aber nicht so tief drin, um die meisten"Logik-Fehler" zwischen den Serien und Filmen zu erkennen.


    Die Logikfehler nur aus dem Universum wären so ja noch okay, gerade die neuste Serie (Obi Wan) enthält viele offensichtliche Logikfehler direkt in ihrer eigen Handlung. Ich formuliere es mal vorsichtig: Wer Kylo Ren oder General Hux als Antagonisten mochte, wird Reva lieben :ironie:

  • Ich mag StarWars, bin aber nicht so tief drin, um die meisten"Logik-Fehler" zwischen den Serien und Filmen zu erkennen.


    Die Logikfehler nur aus dem Universum wären so ja noch okay, gerade die neuste Serie (Obi Wan) enthält viele offensichtliche Logikfehler direkt in ihrer eigen Handlung. Ich formuliere es mal vorsichtig: Wer Kylo Ren oder General Hux als Antagonisten mochte, wird Reva lieben :ironie:

    Bei Obi Wan würde ich bezüglich der Logikfehler zustimmen. Leider. Die Motivation der Inquisitorin bspw. habe ich auch überhaupt nicht verstanden bisher. Insbesondere nachdem man die Vorgeschichte zu hören bekam. Da stören mich aber vor allem auch so Sachen wie:


    ⚠️ Achtung Spoiler ⚠️

    - Obi Wan versteckt jahrelang sein Lichtschwert irgendwo in der Wüste, um nicht als Jedi entdeckt zu werden. Trägt es dann aber offen am Gürtel, als er am Raumhafen das Schiff betritt.

    - Vader kann schon damals ganze Transport-Raumschiffe mit seiner Macht aufhalten und aufreißen. (Obwohl ihm genau dies am legendären Anfang von Star Wars IV plötzlich nicht mehr gelingt, ja er in Star Wars V noch nicht einmal Luke am Sturz in die Tiefe (Ich bin dein Vater…) hindern kann.

    - Vader kann zwar ganze Raumschiffe mit der Macht aufhalten / aufreißen, und Leute per Gedanken erwürgen, aber ein einfaches Feuerchen am Boden hält ihn trotz Rüstung davon ab, Obi Wan gefangen zu nehmen.

    - Die Inquisitorin bleibt am leben, obwohl sie Vader hinterrücks umbringen wollte und jahrelang gegen ihn integriert hat, was Vader angeblich wusste. Aber einfache Dorfbewohner, die sich in Angst verstecken, werden von Vader per Genickbruch wegen Illoyalität umgebracht.

    - Der Spielzeugdroide von Leia wird vom Imperium umgepolt, ohne das Leia dies bemerkt, dabei ist es ein leicht erkennbarer und sofort von Leia zu entfernter „Haltebolzen“.

  • Aber der absolut unvorhersehbare Plottwist von Reva?

    Oder der traurige Tod von Showliebling Wade.

    Und ein Obi Wan ist ja auch irgendwie in seiner eigenen Serie mit dabei.

    :ironie:


    Da war mehr drin.

    Mir hat die gesamte Story um die Tusken-Räuber sehr gefallen. Fand ich eine gelungene Adaption des Indianer-Wilder Westen Themas. Auch die Figur Boba Fett gefällt mir ganz gut und bekommt so mehr Tiefe. Gelangweilt hat es mich überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich schätze es, dass die Serie sich die Zeit nimmt für viele „stille Momente“ und nicht so ein reines Action-Geballer ist, was mich zur Zeit bspw. an der Obi-Wan-Serie eher stört. Bspw. fand ich es Klasse, wie eine halbe Folge lang nur ein alter Naboo-Jäger restauriert wird.

    Wenn es dir gefällt ist das vollkommen in Ordnung

    Idee mit den Tusken fand ich auch ganz gut. Aber übrig bleibt eigentlich nur ein alter weißer Mann erklärt wie ein Motorrad funktioniert.

    Ist nicht umsonst ein Meme für die Serie geworden.

    Auch kann ich in keinem Fall vorstellen dass dieser Boba derselbe sein soll der 5 min vorher noch Luke Skywalker hinterrücks abknallen wollte und den armen Bib Fortuna 2 min vorher, am Ende von Mandalorian Staffel 1, einfach umgenietet hat.

    Das hier ist eher Kuschel- und Badespaß mit Boba aber nicht der gefährlichste Kopfgeldjäder der Galaxie.

    Und von der Vespagang fang ich besser nicht an.

  • Idee mit den Tusken fand ich auch ganz gut. Aber übrig bleibt eigentlich nur ein alter weißer Mann erklärt wie ein Motorrad funktioniert.

    Ist nicht umsonst ein Meme für die Serie geworden.

    Für mich war das eher ne Mischung aus "Der mit dem Wolf tanzt" und/oder "Lawrence von Arabien". Und der Zug ne Anspielung auf die Weißen, welche aus den Zügen auf die Büffelherden im Wilden Westen schossen, oder eine Reminiszenz an den Zugüberfall der Araber auf die Osmanen in "Lawrence von Arabien". Vielleicht eher Letzteres.


    Fand auch die Veränderung von Boba Fett im Laufe seiner Gefangenschaft bei den Tusken ganz glaubwürdig. Man merkt ja, wie seine Abneigung allmählich in Respekt und dann Zuneigung umschlägt. Er sagt ja an einer Stelle auch, dass er erst dort erkannt hätte, dass er eine Gemeinschaft braucht usw. und dass er nicht mehr so weiterleben wolle wie zuvor, also als Kopfgeldjäger.


    Die Vespa-Gang fand ich ehrlich gesagt ganz witzig.

  • Er sagt ja an einer Stelle auch, dass er erst dort erkannt hätte, dass er eine Gemeinschaft braucht usw. und dass er nicht mehr so weiterleben wolle wie zuvor, also als Kopfgeldjäger.

    Ist nur leider inkonsitent geschrieben.

    Da dass Abknallen von Bib Fortuna nach dieser angeblichen Läuterung spielt. Es ihm da aber egal war.

    Wieso? Steht doch in keinem Widerspruch. Er wird ja kein Pazifist. Er will nur nicht mehr als Einzelkämpfer für andere ackern. Deswegen wird er noch kein Friedensengel.


    Er ist auch nicht wirklich geläutert. Er hatte in den Tusken eine Familie gefunden. Die hat man ihm genommen. Also wurde er zum Rächer. Und wollte sich anschließend seine eigene (kriminelle) Familie aufbauen. Quasi seinen eigenen Clan, geschmiedet aus Loyalität. Ein Waisenknabe ist er deswegen natürlich trotzdem nicht.

  • Deatheye

    Sorry, aber das ist für mich die Suche nach dem berühmten Haar in der Suppe.

    Ist das dein Maßstab, warum "Das Buch von Boba Fett" schlecht ist?


    Bei StarWars geht es um eine Geschichte, ja fast schon ein Märchen.

    (Sind Märchen wie Hänsel und Grätel "logisch"?)

    Logikfehler sind natürlich unschön und können das Gesamtbild stören. Im Vordergrund steht doch die Unterhaltung, ansonsten bitte auf Dokumentationen zurückgreifen.


    Meine Aussagen beziehen sich auf die Filme und die Serien The Mandolorian und The book of Boba Fett. Die Obi-Serie habe ich noch nicht geschaut.

  • Wenn ein Charakter inkonsistend geschrieben ist ist dass schon kein Haar mehr in der Suppe.

    Boba wird in the Mandalorian eingeführt indem er Grogu bedroht um zu bekommen was er will und den armen Bib Fortuna eiskalt abknallt.

    Ist das derselbe Charakter den wir in Book of Boba Fett sehen?

    Cad Bane nennt ihn einen Kiler. Aber in der Serie ist davon nichts zu sehen. Boda ist extremst weichgespühlt und außer baden und mit Banthas kuscheln macht er gefühlt nicht viel.

    Es wird hier gesagt nach der Zeit bei den Tusken sei er geläutert, wisse um die Bedeutung von Familie, Freundschaft usw.

    Ok, kann ich verstehen.

    Dennoch will er Unterweltboss werden und das Pike-Syndikat vertreiben sich aber nicht wirklich die Hände schmutzig machen. Ok. :rolleyes:


    Aber um weg von Boba zu gehen.

    Die Serie wurde angekündigt als Einführung in die dunkle Unterwelt von Star Wars. Ja genau. Wenn überhaupt der von Tatooine. Wüstensetting kennt man ja bereits und hatte man noch nicht genug.

    Die Vespagang gebe ich zu ist beim erste Mal Auftritte witzig. Dumm aber witzig. Aber als ernsthafter Teil der Unterwelt und Verbündete von Boba Fett? - Nein. Niemals.

    Bezeichnend ist auch dass die beste Folge der Serie sich um Mando dreht und nicht um Boba. Der bietet etwas was Boda eben nicht tut. Für mich war die Serie schlicht langweilig und hat erneut einen alten Charakter, der sogar recht gut wieder eingeführt wurde, massiv geschädigt.

    Für mich rangiert die Serie ganz unten im Star Wars Serien-Universum, nur knapp vor Obi Wan, aber auch nur weil ich ohnehin nie ein großer Boba Fett Fan war und die Enttäuschung bei Obi Wan um einiges schwerer war.

  • Bei Boba Fett gibt es eine lange Liste von Problemen. Er bezeichnet sich selbst die ganze Zeit als "Crime Lord", macht aber nichts kriminelles. Neben der Scharfschützin, den zwei Gamorreanern und der Teenie Scooter Gang hat er auch nicht wirklich Unterbosse, Vollstrecker etc. wie man es von einem Gangsterboss erwarten würde, mit Filmen wie dem Godfather gibt es da eigentlich genügend Vorlagen.

    Der Plot ist allgemein etwas seltsam, bis zum Ende ist ziemlich unklar was Boba überhaupt machen will und er stolpert irgendwie planlos zum Ziel.


    Mandalorian hatte auch seine Schwachstellen (irgendwie konnten sich die Serienschreiber nicht einigen ob er hochkompetenter Kopfgeldjäger ist oder von jedem x-beliebigen Charakter zu Boden befördert wird), ingesamt bin ich mit der Serie aber durchaus zufrieden.


    Kenobi hab ich nach den ersten paar Folgen abgebrochen zu schauen, die Serie ist infach nur ein inkonsistentes Desaster.


    Was mich bei Boba Fett und Kenobi auch stark gestört hat, ist dass gewisse Elemente und Handlungsstränge überhaupt nicht ins größere Star Wars Universum passen, wobei das generell ein Problem der neueren Filme ist.


    Die Teenie Escooter Bande ist ein gutes Beispiel, welches optisch überhaupt nicht ins weitere Star Wars Universum passt und bei Kenobi passt die Serie von vorne bis hinten nicht ins Universum.

    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
    - Albert Einstein


    "Kirche und Naturwissenschaften haben soviel miteinander zu tun wie Gruppensex und Bratkartofflen"
    -Werner Gruber

  • Obi Wan endet so wie es gelaufen ist: scheiße.


  • Habe gerade die letzte Folge gesehen und genau das selbe gedacht wie du Fairas.


  • Die Frage die sich mir stellt ist was hat die Serie an Mehrwert jetzt eigentlich gebracht?

    Am Ende ist man eigentlich wieder genau da wo man angefangen hat.

    Hat sie dazu beigetragen das Universum zu erweitern?

    Oder ist sie schlicht nur Content den Streamingdienst irgendwie zu füllen?

    Hauptsache es ist was da, ganz gleich was für eine Qualität es hat?

    Ein Problem welches ich bei vielen Produktionen derzeit sehe.

  • Oder ist sie schlicht nur Content den Streamingdienst irgendwie zu füllen?

    Würde sagen das. Jedenfalls bei Obi Wan. Gut, die Inquisitoren wurden eingeführt. Wobei die in den späteren Filmen ja keine Rolle spielen.


    Man sieht Luke und Lea als Kinder.


    Ich habe mir ein paar YouTube-Videos zu den Comics usw. angesehen. Die Obi-Wan Serie hält sich wohl an die Comic-Vorlage. Insofern erfährt man bspw. dass der Imperator unzufrieden ist mit Vader, weil dieser sich zu sehr auf die Verfolgung der Jedi konzentriert.


    Vader hat offenbar auch einen eigenen Palast. Wohl auf diesem Lava-Planeten, wo er sich seine Verbrennungen holte.

  • Gut, die Inquisitoren wurden eingeführt.

    Die gabs schon im alten Canon und im Disney Canon wurden Sie in Star Wars Rebels eingeführt, wo zumindest auch der Groß-Inquisitor deutlich bedrohlicher ist.


    Die beste Szene aus dem Finale haben Sie auch aus Rebels übernommen.


Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!