Demokratie in Deutschland und seine Parteien

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    • Nicht wenige Stimmen weg? Also 500.000 Stimmen bei der letzten Bundestagswahl ist schon eine Menge. Nimmt dazu noch die 430.000 Wählerverluste von den Linken, die zur AfD abgewandert sind, kommt fast exakt auf die gleiche Anzahl des Wählerverlustes der CDU/CSU. Die bekloppte AfD hat also bei den großen Volksparteien ordentlich gewildert. Bei den von dir nicht so ganz so hoch geschätzten Grünen waren es zumindest nur ein paar Deppen (40.000), die sich vom alten Kasper Gauland und seine Zofe Weidel haben einlullen lassen.

      Zahlen findest du hier:
      welt.de/politik/deutschland/ar…-an-die-AfD-verloren.html

      Zu den Inhalten der Parteien kann man hier nachschauen:

      mitmischen.de/verstehen/wissen…rsicht/parteien/index.jsp

      Hier werden die Wahlprogramme der letzten Bundestagswahl verglichen.

      Bzgl. deiner Ausage, dass die SPD auf "Gutfreund" (was für ein toller Begriff!) gegenüber den Grünen macht. Welche Optionen haben sie denn, wenn sie ne echte Alternative zur CDU werden wollen? Gab ja mal ne Rot-Grüne Regierung und viele Landesparlamente sind und waren Rot-Grün. Ist nur eine logische Konsequenz sich wieder den alten Bündnispartnern zu nähern.
    • Generell muss schon jede Partei ein Alleinstellungsmerkmal vorweisen können, sonst hat sie auf lange Sicht keine Existenzberechtigung bei dem Wähler.

      Die SPD hat das über die letzten Jahre verloren, sie wird als Anhängsel der CDU Regierung wahrgenommen. Man kann sich die Grünen als Partner heraus nehmen, aber dann sollte die Rollenverteilung klar sein. Bei der Rot-Grünen Regierung war das noch klar ersichtlich, aktuell hätten die Grünen doch in fast allen Bereichen in der Oberhand.
    • Herrlich, wie die auf Twitter gerade den neuen „Imagefilm“ vom Spahn zerpflücken. :laugh:



      1. „Jens, ist dir was auf den Kopf gefallen?“ - „Ja, eine Spahnplatte!“
      2. Diagnose: Profilierungsspahn
      3. Spahnweilig!
      4. Er leidet an Größenspahn.
      5. Oh, mir spahnt Böses.
      6. Wirkt unprofessionell. Wohl am falschen Ende gespahnt.
      7. War das schon der Abspahn?
      8. Der Merz ein Scherz, der Spahn der Wahn.
      9. Unser Gesundheitslurch hat nun die Kontrolle komplett verloren. Er spahnt rum.
      10. Keine Angst, der tut nix. Jedenfalls nichts als Gesundheitsminister.
      11. Gleich beschlägt seine Brille vor Aufregung. Ihm spahnt er wird Kanzler.
      12. Lasst uns nicht die Büchse der Spahndora öffnen.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Lord Wolhynia schrieb:

      Nicht wenige Stimmen weg? Also 500.000 Stimmen bei der letzten Bundestagswahl ist schon eine Menge. Nimmt dazu noch die 430.000 Wählerverluste von den Linken, die zur AfD abgewandert sind, kommt fast exakt auf die gleiche Anzahl des Wählerverlustes der CDU/CSU. Die bekloppte AfD hat also bei den großen Volksparteien ordentlich gewildert. Bei den von dir nicht so ganz so hoch geschätzten Grünen waren es zumindest nur ein paar Deppen (40.000), die sich vom alten Kasper Gauland und seine Zofe Weidel haben einlullen lassen.
      Mal eine Grafik zur Landtagswahl in Bayern für den Bereich München:



      Hier mal gesamt:



      Das Ganze stammt aus diesem Artikel: LINK

      Hessenwahl:





      Artikel: LINK

      Nur weil man ein Problem nicht sehen will heißt es nicht das es nicht da ist. Da kann man schimpfen wie man will, es ist nunmal Realität das die Grünen die SPD bei den letzten Landtagswahlen regelrecht geschlachtet haben. Daher meine Frage, wenn sich die SPD damit nicht beschäftigt wird sie bald nicht mehr existieren. Und daher auch die Frage ob da ein Konzept auf der Seite der SPD exisitiert oder auch nur das Bemühen um ein Solches.

      Beste Grüße

      TauPandur
      DIESER BEITRAG WURDE MASCHINELL ERSTELLT UND IST OHNE UNTERSCHRIFT GÜLTIG
    • Wenn man schon gegen die eigentlichen politischen Gegner keine Strategie findet, wie will man sie dann gegen eine Partei finden, welche noch immer der Wunsch-Koalitionspartner der SPD sein dürfte?

      So verwunderlich ist das ganze ja auch nicht, wenn man von der SPD enttäuscht ist und eine andere Partei wählen möchte, dann sind die Grünen irgendwie das naheliegendste. Gerade in Bayern auch noch deutlich vor den Linken, da diese die nächsten 100 Jahre nicht mitregieren werden.
    • Die Deutsche Zentrumspartei tritt heute noch bei Wahlen an, kennt aber kein Schwein mehr, dabei waren die eine der größten Parteien im Reichstag :pfeif:

      Gut, ich glaube auch nicht daran das Tau hier recht hat und die SPD in naher Zukunft aufhört zu existieren, aber nur weil eine Partei mal groß und bedeutend war und eine lange Tradition hat, ist das kein ewiger Selbstläufer. Die SPD braucht halt mal eine große personelle Erneuerung und nicht immer nur das durchtauschen über den Chef-Schleudersitz. Dann eine stärkere Ausrichtung nach links und eine konservativere CDU, dann läuft das ganze wieder ^^
    • John schrieb:

      Worin würde sie sich dann noch von DIE LINKE unterscheiden?
      In der Tatsache, daß sie noch in Parlamenten vertreten ist........
      Die CSU hat mit den Freien Wählern hier in Bayern eine nahezu 1:1 Kopie der CSU, dennoch haben die 12% bekommen; scheint also über Personen zu funktionieren, vielleicht auch darüber, dem politischen Gegner Fehler offenzulegen oder auch das Personal zu kritisieren.
      Die SPD hat gegenüber der Linken den Vorteil, daß sie keine SED Vergangenheit hat, eine echte und uralte demokratische Partei ist, ein Image hat(te) und schon einige Kanzler gestellt hatte.
      Die Linke hat der SPD viele Themen geklaut, weil sich letztere nicht getraut hat, neben Muddi eine klare Linie zu zeigen, vieles wofür man VOR der Schröder-Ara stand.
      Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich sozialdemokratische und linke Politik, gerade als Pendant zur Union und AfD, ( die Granden in dem Verein sollten mal hin und wieder auf den Wählerwunsch hören oder Zeitung lesen, nur so als Tip..... ), den soll aber wenn möglich nicht die Linke erfüllen.
      Was will die SPD denn noch?
      Die berühmte Mitte, ich weiß. Da kloppen sich jetzt alle drum: die Union sowieso, um´s obere Drittel der Mitte die FDP, die Grünen sind mit derzeit +/- konservativen 24% richtig gut dabei und die AfD sammelt die besorgten Bürger aus der Mitte auf. Da ist eine ganze Menge Platz auf der linke Seite.....
      Aber gut, wahrscheinlich verstehe ich die Taktik, sich so weit wie möglich von der Linken abzugrenzen immer noch nicht; ist wohl nur was für´s SPD-Präsidium; also für die richtigen Brains wie Nahles und Scholz.
      Deren Ignoranten haben der SPD im Moment übrigens Quoten von 13% beschert; nicht mal lernfähig nach zwei völlig vergeigten Landtagswahlen. Vielleicht will man sich auch nicht mehr helfen lassen, ich versteh´s nicht mehr.
      Vokale sind schwul!
    • Imperator Bob schrieb:

      Gut, ich glaube auch nicht daran das Tau hier recht hat und die SPD in naher Zukunft aufhört zu existieren, aber nur weil eine Partei mal groß und bedeutend war und eine lange Tradition hat, ist das kein ewiger Selbstläufer.
      Es war auch überspitzt geschrieben. Wenn man sich aber die Wählerentwicklung der SPD anschaut und die vollkommene Konzeptlosigkeit in Kombination mit "grenzwertigen" Spitzenpersonal, dann könnte es bei der nächsten Bundestagswahl sehr sehr düster aussehen. Sicher, das sie unter 5% fallen, daran glaube ich auch nicht. Wenn sie bei der nächsten Wahl 15% und weniger hohlen, dann wird die SPD über Nahles und Co. hoffentlich eine Personaldebatte führen, was der Partei vielleicht wieder auf die Beine hilft. Ich kann nicht verstehen das es einen schnellen Personalwechsel bei der SPD geben soll, das Kernpersonal tauscht gern mal die Posten durch, aber eine Nahles die sich in der Rolle der Königsmacherin gefällt (schon zu Zeiten von Lafontaine als Parteichef!) ist schon über 20 Jahre dabei.

      Meine Frage war aber: Was unternimmt die SPD gegen die Partei die ihr die meisten Stimmen abnimmt und sie marginalisiert?

      In Talkrunden sehe ich vor allem Mitleid der anderen Parteisoldaten mit dennen der SPD und von den Grünen auch häufig die Gesten die man macht wenn man einem Kind das hingefallen ist zum Trost einen Lutscher gibt - der dankbar genommen wird.
      Hab die Frage ja auch nicht zum ersten Mal gestellt. In der realen Welt erfährt man von SPDlern oder ihnen nah stehenden Personen auf diese Frage, Perplexität, manchmal Unglauben und oft Resignation. Manche sehen aus als hätte man sie mit einer Holzlatte ins Gesicht geschlagen. Daher dachte ich es wäre interessant die Frage mal hier zu stellen.
      Folgt man der nicht ganz so schlimmen Umfrage von Emnid (dennen ich jederzeit den Vorzug vor einem Umfrageinstitut gebe das von einem Parteisoldaten geführt wird) sieht es so aus:
      CDU/CSU: 25 %, SPD: 14 %, Grüne: 21 %, FDP: 9 %, Die Linke: 10 %, AfD: 15 %.

      Gerade da Neuwahlen, je nachdem wer Fraktionschef der CDU wird, eine sehr reale Option für das erste oder zweite Quartal nächsten Jahres sind, hat gerade die SPD nicht mehr annährend die Zeit sich neu Aufzustellen die sie erwartet haben.

      Ich für meinen Teil hoffe nicht das die LINKE im Bund in irgendeine Regierungsverantwortung kommt, für mich sieht es so aus als hätten die Pragmatiker unter den Linken (wie Wagenknecht) nur noch hauchdünne Mehrheiten oder sind schon von Personen wie Kipping in die Minderheit gebracht worden. Eine Betonkommunistin wie Kipping als Ministerin...


      Beste Grüße


      TauPandur
      DIESER BEITRAG WURDE MASCHINELL ERSTELLT UND IST OHNE UNTERSCHRIFT GÜLTIG
    • Mogges schrieb:

      Die SPD hat gegenüber der Linken den Vorteil, daß sie keine SED Vergangenheit hat, eine echte und uralte demokratische Partei ist, ein Image hat(te) und schon einige Kanzler gestellt hatte.
      Ich gehe wie du gern in die Kneipe, hier in Leipzig lernt man so viele unterschiedliche und besonders junge Menschen kennen. In der Stadt haben die Grünen und die Linke viele Sympathisanten. Die SPD scheint bei Menschen unter 30 Jahren "out" zu sein. Über die globalen Gründe wurde hier bereits ja geschrieben, daher nur der Einwurf zur Linken: Leipziger Studenten interessiert die SED-Vergangenheit der Linken annähernd peripher, vielmehr setzen sie sich für soziale Gerechtigkeit in all ihren Facetten ein.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Interessanter Artikel der FAZ über die Abschottung linksliberaler Milieus. Kann ich einerseits bestätigen, andererseits muss man sich manchmal auch abschotten, um sich selbst zu schützen.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
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