Sozialstaat Deutschland und seine Bürger

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    • Hier übrigens mal eine (wohl insgesamt eher positive) Meldung zum Schuldenstand Deutschlands. Auch wenn "positiv" hier recht großzügig von mir ausgelegt wird.

      "Die Glaubwürdigkeit der Politiker war noch nie so gering wie heute. Das liegt nicht zuletzt an einer Gesellschaft, die in die Glotze guckt. Die Politiker reden nur oberflächliches Zeug in Talkshows, weil sie meinen, es sei die Hauptsache, man präge sich ihr Gesicht ein."
      - Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D., SPD, *1918 +2015

    • Besser 71,5% als 120 oder gar 200% wie Japan ;)


      Sacrum Romanum Imperium - für Kaiser und Reich

      "Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist gezwungen sie zu wiederholen."
      Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana


      "Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." Friedrich Nietzsche
    • Besser ist aber nicht "gut".

      "Die Glaubwürdigkeit der Politiker war noch nie so gering wie heute. Das liegt nicht zuletzt an einer Gesellschaft, die in die Glotze guckt. Die Politiker reden nur oberflächliches Zeug in Talkshows, weil sie meinen, es sei die Hauptsache, man präge sich ihr Gesicht ein."
      - Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D., SPD, *1918 +2015

    • Was hättest du denn gerne? So gut wie die von Lybien oder Russland?


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      "Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." Friedrich Nietzsche
    • Ich hätte gerne gar keine Staatsschulden, sondern einen Staatsschatz, der weise dazu eingesetzt wird unvorhergesehene Ereignisse abzufedern. Also prinzipiell eine Art finanziellen Kornspeicher für ertragsarme Jahre. Und einen Staatshaushalt, der jährlich einen Überschuss erwirtschaftet.

      "Die Glaubwürdigkeit der Politiker war noch nie so gering wie heute. Das liegt nicht zuletzt an einer Gesellschaft, die in die Glotze guckt. Die Politiker reden nur oberflächliches Zeug in Talkshows, weil sie meinen, es sei die Hauptsache, man präge sich ihr Gesicht ein."
      - Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D., SPD, *1918 +2015

    • Die Inflation soll die Schulden des Staates tilgen? Klappt ja bisher weltweit ganz wunderbar.

      "Die Glaubwürdigkeit der Politiker war noch nie so gering wie heute. Das liegt nicht zuletzt an einer Gesellschaft, die in die Glotze guckt. Die Politiker reden nur oberflächliches Zeug in Talkshows, weil sie meinen, es sei die Hauptsache, man präge sich ihr Gesicht ein."
      - Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D., SPD, *1918 +2015

    • Natürlich tun sie das. Je größer die Inflation, umso mehr Geld ist im Umlauf, umso weniger ist es wert -> desto niedriger die Schulden.
      Deutschland hat Schulden von 2,2 Billiarden Euro. Bei einer Inflation von 0% entspricht das ziemlich genau 2,2 Billiarden.
      Bei einem Wertverlust / Inflation von 2% über mehrere Jahre wären es zwar immer noch 2,2 Billiarden ( gehe mal davon aus, es kommen keine neuen Schulden dazu ) entspricht das aber in Relation zur gesunkenen Kaufkraft / Euro 0,02 x 0,02 x 0,02 etc. von 2,2 Billiarden Euro, die Schulden werden weniger.

      Eleganter Nebeneffekt von Draghis "Ich schmeiß mal eben 60 Mrd. / Monat auf den Markt Masterplan".

      Der Schuldenabbau über dieses System würde sogar noch schneller gehen, wenn die Löhne endlich in einem vernünftigen Verhältnis steigen würde, tun sie aber nicht, da unsere Regierung auf dem Dumpinglohnprinzip beharrt, um die arme Industrie zu "retten".

      @Kelti: Japan hat ein Defizit von 200%, das stimmt. Nur mit dem ganz großen Unterschied, daß dieses nahezu vollständig in Privathand ist, also von außen durch Hedgefondszocker so gut wie nicht angreifbar. Das ist ein elementarer Vorteil gegenüber Staaten, die sich auf anderen Wegen "finanzieren"
      Vokale sind schwul!
    • Mogges schrieb:

      @Kelti: Japan hat ein Defizit von 200%, das stimmt. Nur mit dem ganz großen Unterschied, daß dieses nahezu vollständig in Privathand ist, also von außen durch Hedgefondszocker so gut wie nicht angreifbar. Das ist ein elementarer Vorteil gegenüber Staaten, die sich auf anderen Wegen "finanzieren"

      Es ist genau genommen sogar noch höher. Wenn ich mich recht entsinne, dann ist das aber in Deutschland ähnlich.


      Sacrum Romanum Imperium - für Kaiser und Reich

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      "Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." Friedrich Nietzsche
    • Japan hat aktuell eine Schuldenquote von 243% des BIP. Und ist damit mit Abstand vor Griechenland (Platz 2) der höchstverschuldete Staat der Welt.

      Und ich glaube nicht, dass das auf Dauer gut gehen wird. Schulden sind keine reine Rechengröße.

      Übrigens: Schuldenabbau durch Inflation bedeutet auch nichts anderes, als eine defacto schleichende Enteignung der Bürger. Weil natürlich auch deren Vermögen (Stichwort: Sparquote) entwertet wird.

      "Die Glaubwürdigkeit der Politiker war noch nie so gering wie heute. Das liegt nicht zuletzt an einer Gesellschaft, die in die Glotze guckt. Die Politiker reden nur oberflächliches Zeug in Talkshows, weil sie meinen, es sei die Hauptsache, man präge sich ihr Gesicht ein."
      - Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D., SPD, *1918 +2015

    • John schrieb:

      Übrigens: Schuldenabbau durch Inflation bedeutet auch nichts anderes, als eine defacto schleichende Enteignung der Bürger. Weil natürlich auch deren Vermögen (Stichwort: Sparquote) entwertet wird.
      Geiles System, gell? :P Hast Du den Eindruck, daß das irgendeinen Finanzpolitiker groß interessiert?
      Nennt sich Kapitalismus; nicht viel besser als es beispielsweise im Moment die Schweizer haben. Der Franken ist dermaßen stark, daß die Wirtschaft extreme Schwierigkeiten hat.

      Sparquote? Wer spart denn heutzutage noch?
      Erst gestern hat die EZB entschieden, den Leitzins auf 0,05% zu belassen. Bei einer angestrebten Inflation von 2%.....na ja, rechne selbst, ob sich die Sache lohnt.
      Vokale sind schwul!
    • 2 Billionen, nicht 2 Billiarden


      Ansonsten Finanzpolitiker groß interessiert?
      Die Abschwächung der eigenen Währung über Erhöhung der Geldmenge um die Exporte zu fördern ist erklärtes Ziel. Klappt dummerweise nur begrenzt da es quasi alle big player versuchen und die Geldmenge sich schon lange von der Inflation abgekoppelt hat.
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
    • John schrieb:

      Kaum haben sich die Postmitarbeiter gegen die Ausgliederung in Billiglohntarife erfolgreich mit dem Streik gewehrt, reagiert der umsatzstärkste Kunde der deutschen Post. Amazon plant in Deutschland einen eigenen Zustelldienst. Erste Handelsregistereinträge wurden bereits getätigt. Das würde die Post hart treffen, da Amazon ihr mit Abstand größter Kunde ist.
      Interessantes Thema, allerdings hat sich das bereits Wochen, wenn nicht bereits Monate vor dem Streik abgezeichnet. Tatsache ist, die Deutsche Post, wie auch andere Unternehmen verdienen an Amazon kaum etwas, aufgrund der Marktmacht können sie derart Druck auf die Zusteller ausüben, das die Konditionen kaum Vorteilhaft sind. Wenn überhaupt, dann sind nur die Post und eventuell noch Hermes groß genug um die vielen unlukrativen Routen mit lukrativen wieder auszugleichen, sodass man doch noch etwas dabei verdient. Der Poststreik an sich hat Amazon ansonsten ja nicht betroffen, meine Prime Sendung ist pünktlich angekommen, genau so wie fast alle anderen auch. Um was es Amazon viel eher gehen wird, sind zwei Dinge:

      1. Beim nächsten großen Ding, nämlich der Zustellung von Lebensmitteln ganz vorne mit dabei sein. Da ist eine perfekte Lieferkette unbedingt notwendig.
      2. Mehr Prime Kunden bekommen und binden. Das geht mit super schnellen Lieferungen und zusätzlichen Angeboten, wie eben dem Lebensmittel-Versand am ehesten. Der Jährliche Betrag den ein Prime Kunde zahlt ist für sich genommen sicher nicht Kostendeckend, Prime Kunden geben aber doppelt so viel aus wie normale Kunden und es sorgt für eine Kundenbindung die so in Onlineshops normalerweise nicht existiert.

      Man bedenke mal das Amazon am Prime Day an nur einem einzigen Tag einen Umsatz von 1 Milliarde Dollar erzielt hat, Motivation für Amazon dürfte also da sein. Wird jetzt vor allem interessant ob sie "nur" versuchen ihren eigenen Dienst zu stärken oder der Post tatsächlich ganz bewusst lukrative Routen klauen werden. Für die Arbeiterschaft ist wohl das einzige gute, dass Amazon bzw. seine Infrastruktur als ganzes angreifbarer für Streiks wird, wenn das unternehmen mehr selbst übernimmt.
    • Amazon hatte doch schon mal einen Lebensmittellieferdienst ( mit Kühlkette ). Sind davon abgekommen und haben wohl entschieden, die Sache nicht mehr anzugehen.
      Ist jetzt zwar schon ein paar Jahre her, aber das scheint sich finanziell nicht zu lohnen.

      Zur Post: na sorry, aber die sollen mal nicht jammern. Haben jahrzehntelang auf ihrem Monopol gesessen und keinen Konkurrenten zugelassen. Wie viele privaten Zustelldienste ( hier v.a. Briefe ) gibt es denn noch? Jetzt bekommt man da auch mal Gegenwind und ich finde das in Ordnung.

      2 Billionen, nicht 2 Billiarden
      Stimmt. Aber in 10 Jahren sind´s 2 Billiarden. :P
      Vokale sind schwul!
    • Aber sicher nicht hier mit eigenem Dienst, Amazon will hier ja quasi örtliche Verteilzentren einrichten und die gab es früher definitiv nicht. Übrigens läuft das Projekt in den USA wohl zufriedenstellend, sonst würde man jetzt nicht nach Europa expandieren: Amazon bringt seinen Lebensmittellieferdienst nach Europa. ? Location Insider
      Es ist nun mal so, dass dem Bereich enorme Wachstumschancen zugesprochen werden, immerhin kaufen die meisten Menschen ihre Lebensmittel nach wie vor im Laden um die Ecke ein und bestellen nicht online, wenn man 50% nach und nach zum online bestellen bringen könnte, wären da viele Milliarden zu holen. Voraussetzung dafür ist aber eine schnelle Lieferung, nicht nur der Kühlkette wegen, wenn ich Lebensmittel kaufe dann möchte ich zumindest keinen Tag darauf warten, sondern die so schnell haben wie ne Pizza.

      Allerdings möchte ich auch nicht 10% Aufschlag auf den Lebensmittel-Preis zahlen und möchte mir zumindest die frische Ware vorher anschauen bevor ich sie kaufe, genau so wie ich mir einen Fernseher nicht kaufen würde ohne vorher das Bild getestet und gesehen zu haben. Von daher denke ich, dass Amazon es, gerade in Deutschland mit den starken und überall vertretenen Discountern, sehr schwer haben wird.
    • Flavius Jolius schrieb:

      Imperator Bob schrieb:

      Ich frage mich langsam ob bei uns nicht auch eine Bewegung wie En Marche möglich wäre
      Ne, was wir brauchen ist eine neu APO. Eine starke Außerparlamentarische Opposition die den etablierten Parteien kräftig in den Arsch tritt. Alles andere würde doch innerhalb des Parlamentes wieder korumpiert werden.
      Und wundern tut mich hier in dieser Bananenrepublik schon lange nichts mehr. Ich möchte da auch nicht naiv wirken - aber mein Glaube an den Rechtsstaat ist schon lange nicht mehr existent. Man erlebt es doch jeden Tag wie man hier von der Politik verarscht wird. Erdogan ist ein populistischer Machtmensch. Ja glaubt ihr der macht erst Gefangene und läßt sie dann einfach mir nichts dir nichts wieder frei? Einfach so? War doch klar das er da irgend einen Vorteil oder Versprechungen dafür wollte. Und was hat ein Diktator am liebsten? Richtig. Waffen!

      Und persönlich noch zum dicken Siggi: Gabriel ist mir vor allem als Merkels Schoßhündchen in Erinnerung. Warum sollte ich jetzt auf einmal Symphatien für den Mann haben? Nur weil er von Schulz verarscht wurde? Da hakt eine Krähe der anderen doch keine Auge aus.

      Diese „Banananrepublik“ bietet dir ein gutes Gesundheitssystem, bietet dir ein gutes Bildungssystem, bietet dir Hartz-4, bietet dir Wohngeld, bietet dir eine Polizei, die bis auf Einzelfälle nicht korrupt ist, bietet dir Freiwillige Feuerwehrn, bietet unzählige Berufsmöglichkeiten, bietet dir Meinungsfreiheit usw.
      Finde diesen Begriff „Bananenrepublik“ total unpassend. Ja, es gibt zig Probleme in unserer Gesellschaft, aber niemand muss in Deutschland verhungern,niemand muss Angst um sein Leben haben, man muss nicht auf der Straße schlafen. Gibt soviel ehrenamtliches Engagement in unserem Land.
      Sorry, ist absolut nix persönliches, aber wenn ich höre, dass wir kein Rechtsstaat wären oder ne „Bananenrepublik“ ist das nicht ganz fair.
    • Lord Wolhynia schrieb:


      Sorry, ist absolut nix persönliches, aber wenn ich höre, dass wir kein Rechtsstaat wären oder ne „Bananenrepublik“ ist das nicht ganz fair.
      Im Bezug auf den Rechtsstaat magst du recht haben, aber was die Politik angeht insbesondere das Gebaren und die Machenschaften einiger Parteien und deren Politiker (Mauscheleien, Korruption, unverholener Lobbyismus zu Gunsten von Unternehmen und dadurch massiven Nachteile für die Bürger usw.) sind wir definitiv auf dem Stand einer Bananenrepublik angekommen. :lehrer:

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
    • Das da ganz viel schief läuft und auch skandalös ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Alleine der Lobbyismus ist unerträglich. Auch die Preisabsprachen in der Mineralölbranche werden seit Jahren von der Regierung, egal ob GroKo, Rot-Grün oder Schwarz-Gelb unter Kohl toleriert.
      Das sind schon Argumente, die in Richtung Bananenrepublik gehen. Ist halt Ansichtssache. Aber ich bin und bleibe der Meinung, dass Deutschland trotzdem nicht als Bananenrepublik bezeichnet werden kann. Für mich überwiegen da noch die positiven Aspekte.
    • Sehe ich wie Lord Wolhynia. Dieser Staat funktioniert sehr gut. Aber es ist spürbar, dass die Führungseliten in Politik und Wirtschaft zunehmend die Bodenhaftung verloren haben und verlieren. Und das macht sich INSBESONDERE daran bemerkbar, dass sie offenbar vielfach glauben, es ginge nur noch um „Image“ und „Öffentlichkeitsdarstellung“ während die Inhalte und Regeln beliebig ersetzbar oder umgehbar seien. Deswegen auch immer mehr professionelle Werbekampagnen, die inhaltlich immer hohler werden, dafür aber immer mehr die „Wohlfühl-Ebene“ oder „Empörungs-Ebene“ bedienen wollen. Und deswegen wohl auch der Glaube, Zusagen seien beliebig abänderbar, nach dem Motto: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“. Kann man bei fast allen Parteien inzwischen beobachten, aber auch z.B. bei VW, BMW, Daimler oder Siemens.

      Wir brauchen zunächst einmal wieder Prinzipien und Regeln die auch allgemein geachtet und respektiert werden. Gesetze werden eingehalten. Wahlversprechen umgesetzt. Nichts versprochen, was nicht sicher eingehalten werden kann. Steuern gezahlt und nicht hinterzogen. Bewährung und Haftverkürzungen nicht nur für die Großkopferten. Und echte soziale Ächtung und Strafen bei Verstoß gegen Gesetze und Regeln. Außerdem Rücksichtnahme auf die Ängste derjenigen, die mit 800-900€ oder weniger im Monat auskommen müssen. Mehr Sozialstaat, weniger Sparpolitik (Aber trotzdem Schuldenabbau, wenn möglich). Sozialhilfe orientiert an einer würdigen Teilhabemöglichkeit am Gesellschaftsleben und nicht am Existenzminimum usw. usf.. Bildung orientiert am Bestmöglichen und nicht am Kosteneffizientesten. Mehr öffentliche Dienstleistungen. Mehr Personal, anstatt Stellenstreichungen. Warum nicht viel mehr Flüchtlinge bei Staftwerken, Versorgungs- und Entsorgungsbetrieben, Kranken- und Altenpflege einstellen? Ausbilden, ausbilden, ausbilden. Gut bezahlen. Und WOHNUNGEN BAUEN. Verkehrsanbindung und Infrastruktur ländlicher Regionen verbessern. Usw. usf. Soviel ist denkbar.

      "Die Glaubwürdigkeit der Politiker war noch nie so gering wie heute. Das liegt nicht zuletzt an einer Gesellschaft, die in die Glotze guckt. Die Politiker reden nur oberflächliches Zeug in Talkshows, weil sie meinen, es sei die Hauptsache, man präge sich ihr Gesicht ein."
      - Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D., SPD, *1918 +2015

    • Das Problem ist der Maßstab.

      Verglichen mit Somalia oder Bangladesch, geht es uns relativ gut.

      Der Maßstab ist für mich das Bestmögliche. Und das Problem ist, das wir in einigen Punkten eher Rückschritte als Fortschritte erzielen.

      Die Frage ist auch wer "uns" ist:

      Wenn von zwei Menschen einer Null und einer eine Millionen hat, haben beide im Schnitt 500.000. Bezeichnen sich beide als "uns", geht es ihnen gut, weil "uns" hat 500.000.
      Nur kann sich der der Null hat von seinen 500.000 nichts kaufen.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
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