Situation zwischen Nord- und Südkorea

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    • Fairas schrieb:

      Ich würde generell bei Populisten, zumindest bei ihren Köpfen, eher selten von Dummheit sprechen. Die wissen meistens ganz genau was sie machen
      Bei den meisten Populisten würde ich dir zustimmen, bei Trump und Giuliani nicht.
      Der Mann hat vor laufender Kamera zugegeben dass sein Klient ein Verbrechen begangen hat (seinen anderen Anwalt für das Schweigegeld an Stormy Daniels finanziell zu entschädigen, was gegen die Regeln zur Wahlkampffinanzierung verstößt).
    • Ist alles wirklich sehr undurchsichtig.

      Ich habe mich auch gerade mal so gefragt: Was passiert eigentlich, wenn Kim von seinem Gipfel in Singapur nicht mehr nach Nordkorea zurückkehren kann, weil man ihn festsetzt oder ein "Unglück" mit seinem Flugzeug geschieht? Welche Garantien hat Kim eigentlich diesbezüglich? Wenn er schon seine eigene Militärführung austauschen muss, scheint er selbst nicht sehr fest im Sattel zu sitzen. Wer würde ihm überhaupt hinterher trauern?
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.
    • John schrieb:

      Ich habe mich auch gerade mal so gefragt: Was passiert eigentlich, wenn Kim von seinem Gipfel in Singapur nicht mehr nach Nordkorea zurückkehren kann, weil man ihn festsetzt oder ein "Unglück" mit seinem Flugzeug geschieht? Welche Garantien hat Kim eigentlich diesbezüglich? Wenn er schon seine eigene Militärführung austauschen muss, scheint er selbst nicht sehr fest im Sattel zu sitzen. Wer würde ihm überhaupt hinterher trauern?
      Das ist die Frage.
      Wirklich beantworten kann man sie nicht, Nordkorea legt derart Wert auf Geheimhaltung dass es quasi unmöglich ist, genau zu wissen wie die Situation wirklich ist. Es kann sein, dass er links und rechts mit Verschwörungen konfrontiert ist, oder dass er "bombenfest" im Sattel sitze, und Leute beim kleinsten Anzeichen einer Abweichens von seiner Linien "entfernt".
      Angesichts dessen, wie lange das Kim-Regime schon existiert und in Anbetracht des enormen Personenkults (die Kims sind quasi Götter), würde ich aber sagen, dass ein Staatsstreich dort eine sehr aufwändige und riskante Angelegenheit wäre. Die sicherste Methode wäre wohl "Unser geliebter Führer wurde heute viel zu früh durch einen "Herzinfarkt" von seinem Volk gerissen. Mit seinen letzten Worten hat er seinen Nachfolger bestimmt, lang lebe General XY!"
    • Also die Bilder vom Treffen von Trump und Kim sind auf jeden Fall jetzt schon historisch. Trump scheint momentan ja sehr angetan zu sein. Das Vier-Augen-Gespräch sei "exzellent" verlaufen, man "werde viel gemeinsam erreichen".

      Naja, hoffen wir mal, es läuft nicht so ab, wie beim G7-Gipfel.

      Schon irgendwie ironisch. Amerikas engste Verbündete werden mit Strafzöllen bedroht und als feige Lügner bezeichnet, aber mit dem Nordkoreaner gibt es die freundlichsten Bilder...

      Naja, vielleicht ist hier Trumps Affinität für Diktatoren und "Männer der starken Hand" ja tatsächlich ausnahmsweise mal nützlich. Hoffentlich reißt er es nicht mit dem Hintern ein, was er vorher mühsam aufgebaut hat.

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      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.
    • Ich erwarte mir gar nichts von dem Treffen. Das Trump am Anfang alles ganz besonders - und zum Teil gern auch vollkommen überzogen optimistisch - euphorisch umschreibt ist nichts neues und am Ende kaum das Papier wert, worauf es steht.

      Interessant dürfte sein, welche Sicherheitsgarantien die USA' Kim gegeben oder in Aussicht gestellt haben. Nicht das die USA ihr militärisches Engagement in Südkorea und Japan zurückfahren - würde zum isolationistischen Kurs von Trump passen -, das dürfte dann eher die Chinesen freuen.

      Was ich mich allerdings schon die ganze Zeit frage, warum Kim so plötzlich eingelenkt hat, nachdem er jahrelang eine Gewaltrhetorik gepflegt hat.
    • Bis jetzt läuft es doch super für Kim. Er steht nun besser da, als je zuvor. Hätte er das ohne Atombomben jemals erreicht?

      Trump verkündet gerade das Ende der gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea.

      Außerdem soll Kim in die USA eingeladen werden und Trump stellt einen Besuch in Nordkorea in Aussicht.

      Bin mal gespannt, wie lange man das Thema Menschenrechte ausklammern wird.
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      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.
    • Details sind ja noch nicht bekannt. Aber Kim wird jetzt nicht einfach nach Hause fahren und seine Atomwaffen entsorgen. Sicherheitsgarantien sind im Grunde auch nicht wirklich was wert, da sie jederzeit widerrufen/missachtet werden können. Die Aufhebung wirtschaftlicher Sanktionen wäre hingegen richtig wertvoll für Nordkorea. Zwar kann man auch die widerrufen aber wenn Nordkorea auch nur für ein paar Jahren Zugang zum Welthandel erhält, wäre das ein gigantischer Fortschritt. Glaube das ist aber überhaupt nicht Teil der Vereinbarung.

      Oder Kim hat sich komplett über den Tisch ziehen lassen und endet in ein paar Jahren im Graben wie Gaddafi, glaube ich aber nicht so wirklich. Ich denke diese erste Vereinbarung ist vor allem eines: ziemlich unkonkret.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Konkrete Maßnahmen wurden jetzt zwar nicht beschlossen (außer dem Einstellen der amerikanisch-südkoreanischen Militärmanöver und der Rückführung der sterblichen Überreste von 6000 US-amerikanischen Kriegsgefangenen) aber die Absichtserklärungen sind durchaus ein deutlicher Schritt in Richtung Entspannung, man sollte bedenken, dass das Treffen auf gewaltig schief laufen hätte können, ein paar Tage zuvor hat ja der G7 Gipfel mit Verbündeten in einem Eklat geendet, und Trump hat seine Verbündeten beschimpft, jetzt ist er voll der Lobes für Kim, statt mit Aussagen über "Little Rocket Men" einen Atomkrieg zu provozieren.

      Crusader schrieb:

      Was ich mich allerdings schon die ganze Zeit frage, warum Kim so plötzlich eingelenkt hat, nachdem er jahrelang eine Gewaltrhetorik gepflegt hat.
      Da gibt es verschiedene Erklärungsansätze:
      1: Die Sanktionen haben Wirkung gezeigt, nachdem jetzt auch die VR China Nordkorea effektiv daran teilnimmt gehen Nordkorea Devisen und wichtige Ressourcen (Treibstoff für die Armee) aus.
      2: Trumps Rhetorik hat bei Kim die Sorge ausgelöst, dass er verrückt genug sein könnte, einen Atomkrieg auszulösen. Nachdem die Kims jahrzehntelang die Rolle der zu jeder Gewalttat bereiten unberechenbaren Irren gespielt haben, um Zugeständnisse zu bekommen, befürchtet er nun, es mit einem echten Geisteskranken zu tun zu haben, und vermiedet es, ihn weiter zu provozieren. ("Madman theory")
      3: Dadurch dass es nun über nuklear bestückte Interkontinentalraketen verfügt, mit denen es die USA bedrohen kann, fühlt das Regime sich sicher genug, wodurch es die Situation mit weniger Paranoia betrachtet. Abgesehen davon, dass man nun hat was man wollte, also mit einem Einfrieren auf dem derzeitigen Niveau durchaus zufrieden wäre. Hergeben wird Kim Yong Un seine Atomwaffen ja nicht.
      4: Ein Treffen mit dem US-Präsidenten stellt einen enormen Prestige-Gewinn dar.

      Oder eine Kombination daraus.
    • Man muss abwarten, wie lange dieser nordkoreanische Frühling tatsächlich anhält. Singapur könnte sich am Ende auch als eine heutige „Münchener Konferenz - Peace of our Time“ herausstellen, wenn das gegenseitige Vertrauen wieder schwindet.
      Ein Missverständnis, eine unterschiedliche Auslegung, ein Raketentest... und alles wird vermutlich schlimmer denn je, weil dann die Option von diplomatischen Verhandlungen aufgebraucht erscheint.

      Das Weiße Haus hat ein Promo-Video veröffentlicht, wohl um Kim zu schmeicheln, wo man sich fast nicht sicher ist, ob es ein nordkoreanisches Propaganda-Video ist, oder echt. Aber es ist echt.



      Wer hat nun bisher was erreicht?

      Kim Jong Un:
      + Anerkennung als Staatsmann auf Augenhöhe mit den USA
      + Gipfeltreffen mit schönen Bildern
      + USA sagen Beendigung der Manöver mit Südkorea zu
      + USA geben öffentlich Sicherheitsgarantien
      + Niemand belästigt ihn mit Menschenrechtsfragen
      + Einladung zu einem Staatsbesuch in den USA

      Trump:
      + Kim Jong Un sagt zu, dass die koreanische Halbinsel völlig Deknuklearisiert werden soll. Irgendwann.
      + Trump bekommt schöne Bilder für die Kameras.

      Man darf sich fragen, wie sich die Südkoreaner nun dabei fühlen...
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von John ()

    • Südkorea dürfte sich ziemlich verarscht vorkommen. Den USA geht es einzig und allein um die Atomwaffen Nordkoreas und deren Demobilisierung. Und Trump tut das, was andere US-Präsidenten in der Vergangenheit nicht gewagt haben, nämlich das rücksichtslose Verhalten auch den Verbündeten gegenüber, um diese Ziele zu erreichen. America first eben.

      Die USA isolieren sich immer mehr und stellen unter Trump ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Mehr noch als China und Russland, die sind wenigstens berechenbar und gehen vergleichsweise klug vor, während Trump einfach nur jede Menge Porzellan zerschlägt und sich um nichts weiter schert. Vollkommen destruktiv der Mann.

      Wenn die USA ihr Engagement zurückfahren wollen/müssen, weil es zu teuer ist, dann hätte man das doch anders machen können/müssen, ohne die Verbündeten vor den Kopf zu stoßen. Aber die Befindlichkeiten anderer Menschen interessieren Trump nicht, nur seine Ziele und deren Erreichung sind ihm wichtig. Einfach nur verrückt.

      Der Ansehensverlust der USA dürfte mittlerweile enorm sein.
    • Es tut mir leid aber es glaubt doch nicht ernsthaft irgend jemand das Kim auf seine Atomwaffen verzichten wird.
      Diese Atomwaffen sind seine einzige Lebensversicherung gegenüber den USA, insbesondere da jeder Vertrag den er mit den USA schließt jederzeit von Trump wieder für nichtig erklärt werden kann.
      Trump geht es bei der Geschichte auch Hauptsächlich um die Show und die Selbstinszenierung als großer Macher/Staatsmann was auch immer. Das tatsächliche Ergebnis lügt er sich im Zweifelsfall ja sowieso zurecht und wer gegenteiliges Behauptet ist eh nur "Fake News".

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
    • John schrieb:

      Man darf sich fragen, wie sich die Südkoreaner nun dabei fühlen...
      Die Südkoreaner freuen sich, wenn kein Krieg ausbricht UND Nordkorea gleichzeitig stabilisiert wird so dass da keine Frlüchtlingswellen oder gar eine Wiedervereinigung zum jetzigen Zeitpunkt droht.
      Und wenn sich dann mit NOrdkorea noch ein Absatzmarkt, Wirtschaftsausswung in NK und Billigwerkbank ergibt, hätte man sicher auch nix dagegen.

      u.a.
      fr.de/kultur/korea-eine-ploetz…aere-unser-ruin-a-1490970

      "Sie haben recht. Keiner unserer Nachbarn will ein wiedervereintes Korea. Unser Handeln ist zurzeit nicht auf eine Wiedervereinigung ausgerichtet. Wir haben keinen Weg vor Augen, wie man dorthin kommen könnte. Unser Ziel ist die friedliche Koexistenz der beiden koreanischen Staaten. Das wäre schon sehr viel. Wiedervereinigung ist eine Frage der Zukunft. Wir haben von dem deutschen Beispiel gelernt, dass die Wiedervereinigung nicht geplant wurde.

      Die Wiedervereinigung ist nicht Ihr Ziel?
      Unsere wichtigste Aufgabe ist: Es darf in Korea auf keinen Fall zum
      Krieg kommen. Das ist unsere oberste Priorität. Wir wollen die
      Wirtschaftsbeziehungen verstärken. Würden wir über Nacht mit Nordkorea
      vereinigt – das wäre auch für Südkorea eine Katastrophe."
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
    • Wäre ich Südkoreaner, würde mir DIESES Ergebnis Bauchschmerzen bereiten. Es stellt sich ohnehin die Frage, warum Südkorea nicht stärker in die Verhandlungen eingebunden wurde.

      Es kann durchaus der Verdacht entstehen, dass Trump einfach aus Korea raus will und sich die Koreaner selbst überlassen bleiben sollen. Das wäre für Südkorea und Japan fatal, weil sie keine glaubhaften Sicherheitsgarantien der USA mehr hätten.

      Schon die einseitige Einstellung der jährlichen Manöver ist sehr fragwürdig. Die Manöver dienten dazu, das Zusanmenwirken südkoreanischer, amerikanischer und japanischer Truppen für den Kriegsfall zu üben. Solche Trainings sind durchaus notwendig. Trump hat ohne Not die nordkoreanische Position übernommen, nach der diese Manöver eine Bedrohung für Nordkorea seien. Zudem wirkt es nach Außen nun fast so, als verstünde sich Trump besser mit Kim Jong Un als mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-In.

      Ich bezweifle, dass das alles auf einen genialen Plan Trumps zurückzuführen ist. Ich fürchte eher, dass Trump seine eigene Schönrednerei glaubt und gar nicht merkt, was er da für fatale Signale setzt:

      „Ich brauche nur genügend Atombomben, dann bin ich plötzlich auch der beste Freund des US-Präsidenten, egal, was vorher war, egal wie grausam ich herrsche.“
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.
    • John schrieb:

      Wäre ich Südkoreaner, würde mir DIESES Ergebnis Bauchschmerzen bereiten. Es stellt sich ohnehin die Frage, warum Südkorea nicht stärker in die Verhandlungen eingebunden wurde.
      Das was den Südkoreanern noch mehr Bauchschmerzen bereitet (imo) ist die Option, dass Trump Südkorea zum Schlachtfeld verwandelt um zu vermeiden, dass NK fähig wird zuverlässig das US Mainland mit A-Bomben zu bedrohen.
      Und nicht nur vielleicht und eventuell mit Glück.


      Diese Gefahr wurde immerhin zurückgefahren.

      Und die Militärübungen sind natürlich vor allen auch Bedrohungskulisse und ein Signal der Geschlossenheit.
      Die kann man aber natürlich auch jederzeit wieder ansetzen, wenn man denn wieder Bedrohung und Geschlossenheit braucht.
      Solange man das nicht braucht. DESTO BESSER!

      Im Grunde wurde ja auch nix verabredet, außer ein Signal der Entspannung ausgesendet.
      Alles gut.


      Die Südkoreaner hatten ja durchaus schon vorgelegt und sich ihrerseits mit NK verständigt und Zeichen der Entspannung ausgendet. (Olympia z.b.)
      Trump hat nur nachgezogen.



      Aber ja. Man kann sagen.
      Man sollte sich als Schurkenstaat wirklich A Bomben zulegen!
      Es lohnt sich!
      DIe Aufgabe ist hingegen katastrophal.
      Alle Sicherheitsversprungen sind gegen die Aufgabe nix wert.
      Siehe Trumps Zuverlässigkeit in Iran und Co. und
      siehe die relative Untätigkeit der Garanten der Ukraine und Russlands Aktionen dort....


      P.S.
      und ein Hitlervergleich?
      Dazu ncoh ein schlechter...
      John bitte. Das war alles andere als München.
      Das war ne PR Nummer und bla und Zeichen der Entsprannung. Nicht mehr, nicht weniger.
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      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
    • Flo78 schrieb:

      Es tut mir leid aber es glaubt doch nicht ernsthaft irgend jemand das Kim auf seine Atomwaffen verzichten wird.
      Diese Atomwaffen sind seine einzige Lebensversicherung gegenüber den USA, insbesondere da jeder Vertrag den er mit den USA schließt jederzeit von Trump wieder für nichtig erklärt werden kann.
      Trump geht es bei der Geschichte auch Hauptsächlich um die Show und die Selbstinszenierung als großer Macher/Staatsmann was auch immer. Das tatsächliche Ergebnis lügt er sich im Zweifelsfall ja sowieso zurecht und wer gegenteiliges Behauptet ist eh nur "Fake News".

      Dieses ganze Schmierentheater von Singapur ist die größte Verarschung des Jahres. Dieses „Abkommen“ wofür sich der Trump in nächsten Wahlkampf sowas von Bauch pinseln lassen wird, hat es in dieser bereits in ähnlicher Form 1993 gegeben.
      Ich bin mal gespannt wie die HEUTE-SHOW dieses Thema am Freitag aufarbeitet.
    • Vorausgesetzt, dass das Schmierentheater nicht vor dem Wahlkampf schon wie eine Seifenblase platzt. Allerdings möchte ich mir nicht vorstellen, zu was für Mitteln Trump greift, wenn er plötzlich weltweit als der Depp da steht, weil "Little Rocket Man" doch noch nicht so überzeugt davon ist, seine Bomben abzugeben. Man weiß ja schon, wie Trump mit Verbündeten umgeht, ich will nicht wissen, wie er dann auf Nordkorea reagiert. Es käme wohl für ihn einer persönlichen Beleidigung seines Egos gleich, wenn die Nordkoreaner die Bombe nicht abgeben.

      Wie sagte Giuliani? Kim Jong Un habe auf Händen und Füßen um ein Treffen gebettelt? Das sei genau die Position, in der man ihn haben wolle? Für mich sieht es aktuell eher danach aus, dass Trump derjenige war, der sich gebückt hat.

      Nachtrag: Interview mit Trump über die Verhandlungen


      Nachtrag 2: Ich glaube das gab es so auch noch nicht:

      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von John ()