Russland und die ehemaligen Staaten des Ostblocks

  • Bin kein Militärexperte, wie bereits oft erwähnt aber haben die Russen keine Level Bomber, die dass ganze aus einer Höhe machen, wo keine Stinger-Rakete ankommt?

    Bin ebenfalls kein Experte, wenn ich mich richtig erinnere was ich dazu gelesen habe, ist das Problem, dass solche Flieger besonders anfällig für Langstreckenluftabwehr sowie ukrainische Jäger sind. Zudem hat Russland soweit ich weiß keine modernen strategischen Bomber, die haben lediglich ein paar alte sowjetische Flieger im Inventar und von denen auch nur eine geringe Anzahl.


    Die könnte man also nur einsetzen wenn man absolute Lufthoheit hätte, was immer noch nicht der Fall ist.

    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
    - Albert Einstein


    "Kirche und Naturwissenschaften haben soviel miteinander zu tun wie Gruppensex und Bratkartofflen"
    -Werner Gruber

  • Rußland hat ja jetzt nicht nur 200.000 Mann unter Waffen und die stehen alle in der Ukraine.

    Die Grenzen sind ja riesig; deswegen wundert es mich, warum Reservisten und Junggemüse an die Front beordert ( und dem Westen und der NATO dadurch ein unnötige Schwäche zeigt ) werden und nicht die Frischlinge an die mongolische Grenze versetzt und erfahrene Rekruten in den Westen,

    Bin zwar auch kein Militärexperte, denke jedoch, daß die russische Armee maßlos überschätzt wurde und immer noch wird. Sowohl was die Mannstärke, das Equipment, die Moral und die technischen Ausrüstung betrifft. Was nutzen 5.000 Panzer, wenn die größtenteils noch aus den Überresten der Schlacht um Kursk bestehen?

    Desweiteren wird Rußland enorme Probleme bekommen, was Chips und elektronsiche Steuerkomponenten für Drohnen, Raketen, Artillerie etc. na eben modernere Waffen als die aus WK II betrifft. Denn da sind nämlich nahezu alle Quellen durch die Sanktionen versiegt. Man kann wohl nur noch die vorhandenen Reserven aufbrauchen, aber keine neuen nachproduzieren.


    Putin heute auf Schirinowskis Beerdigung, alleine in der Kirche vor dem Sarg, mit dem Atomkoffer in der Hand. Der Typ ist doch echt nicht mehr ganz sauber. :blöd:

  • Und die restlichen 95% haben Deutschlands Sicherheit am Wolga-Strand verteidigt und "von nichts gewusst"?

    Wie viele davon gewusst haben, kann man natürlich nicht sagen. Aber für die Schmutzarbeit gab es ja die Schutzstaffel, die vieles geheim gehalten haben, weil sie nicht sicher war, dass der Gemeine die Taten mittragen würde.


    Hier "möchte" ich mal Himmler zitieren:

    Ist dann doch geschrieben worden, weil Herr Himmler ein Narzist war und seine Reden auf Schallplatten hat pressen lassen.



    Es ist letztendlich egal, wie viel Prozent der regulären Truppen genau an Kriegsverbrechen beteiligt waren.

    Mir ging es darum, dass es die meisten nicht getan haben. Obwohl, die Jahrgänge 1914-24 alle zwischen 30% und 40% Gefallene in ihren Reihen zu beklagen hatten und man hier eventuelle Revanchegelüste anführen könnte.


    Es war auch nicht jeder gleichermaßen in Kämpfe verwickelt. Erobertes Gebiet musste besetzt und gehalten werden. Und ja, es gab auch viele, die den Nord- und Ostseestrand verteidigt haben und wenig mitbekamen.


    Putin war ja quasi gezwungen, die Ukraine zu überfallen, die NATO ließ ihm ja gar keine andere Wahl.......bla bla. Ihr kennt das Gelaber.

    Hat sich bei vielen Linken Wählern ( gerade aus dem Osten ) leider doch verfestigt; ist mir ein völliges Rätsel. Vielleicht klärt mich mal einer der Ostdeutschen hier im Forum auf; ich steig da nicht mehr durch.

    Ja, ist vermehrt im Osten zu finden.


    Muss aber nicht sein. Mein Cousin, Wessi wie ich, ist Cornaschwurbler der 2. Welle, mittlerweile Trump-Fanboy. Er sieht es auch so, dass Russland gezwungen wurde zu handeln. Er fragt, warum in der Berichterstattung zum Konflikt in der Ukraine oder, z.B. im Jemen so ein eklatanter Unterschied in der Quantität und der Bestürzung besteht.

    Er verweigert die Erinnerung, daß uns natürlich die Kriege in Jugoslawien mehr berührt haben, als die Kriege in Afghanistan, im Irak oder irgendwelchen afrikanischen Ländern.

    Inzwischen kennt er auch dutzende Russen, die wegen ihrer Herkunft diskriminiert werden oder die, sobald sie auf der Straße Russisch sprechen, bepöbelt wurden.

    In unseren vorherigen 40+ Jahren, kannte er keinen einzigen Russen.

    Wo kommen die geschundenen, diskriminierten Russen plötzlich alle her? Wahrscheinlich aus den speziellen Telegramschwurblerkanälen.

    Und welcher Westeuropäer kann anhand eines Gespräches in der Bahn unterscheiden, ob der Gegenüber Russisch, Ukrainisch, Weißrussisch oder irgendwas Westslawisches spricht?


    -------------------------------

    Die ukrainischen Truppen in Mariupol erwarten zu heute Nacht ihre Niederlage, weil die Munition zur Neige gegangen sein soll.

    Da kann man ihnen nur das Beste wünschen! Ich fürchte, der Sieger wird nicht korrekt, gerecht und gnädig sein.


    Putin heute auf Schirinowskis Beerdigung, alleine in der Kirche vor dem Sarg, mit dem Atomkoffer in der Hand.

    Nicht ernsthaft, oder?

  • Das Photo ist ohne den Koffer; hab jetzt auf die Schnelle keines mit finden können.

    Der Assi, der das Ding trägt stand neben ihm in der Kirche, die er extra komplett hat räumen lassen.


    Ja, ist vermehrt im Osten zu finden.

    Natürlich gibt´s auch im Westen Idioten, mehr als genug. Doch diese Vollspacken ziehen sich wie ein roter Faden durch 7 Jahre deutsche Geschichte: vom Offenbarungseid an der deutschen Grenze über die Coronadiktatur bis hin zum Putinsupport; völlig egal, in 5 Jahren rennen die Deppen durch Dresden und protestieren gegen das Wetter oder die Gurtpflicht im Auto.

  • Hades


    Du sprichst von der Ukrainischen Marineinfanterie in Mariupol, oder was davon noch übrig ist. Der folgende Bericht liest sich erschreckend: ZEIT ONLINE | Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.


    Mogges


    Ich kann es relativ gut am Alter festmachen. Natürlich gibt es auch unter 40 Putin-Versteher, aber in meinem nicht kleinen Umfeld erlebe ich dieses Verständnis eher bei der älteren Generation. Wagenknecht gilt eben vielen immer noch als Symbolfigur für die „wahre“ Linke. Dieser Eindruck nutzt sich allmählich jedoch ab. Ich verifiziere kein Mengenverhältnis, aber scheinbar greifen hier alte erlernte Weltbilder aus der Schule. Da bin ich schon froh, dass meine Familie, trotz jahrzehntelanger Verbindung zu Russland/Ukraine/Sowjetunion, kein Verständnis für Putin und seine Schergen besitzen. In Leipzig bereiten mir eher die Russland-Deutschen Sorgen. Da musste ich privat Kontakte einstellen.

  • Stimmt schon, es hat sich, vor allem im Osten, eine Dagegen-Kultur entwickelt.


    Vielleicht kann man zumindest per Gesetz, im Bezugnahme auf das Klimaziel, die unsäglichen Autokorsos verbieten.


    Wenn ich mir die europäische Entwicklung seit 88 allgemein anschaue, möchte ich put.in fast beipflichten, in seiner Wahrnehmung, dass der Zerfall des Sowjetblocks das größte Unglück der Geschichte war.


    Zumindest hätte es viele unschöne Entwicklungen nicht gegeben.

  • dass die USA und die NATO die Inkarnation des Bösen sind und die Welt unterjochen wollen, während die Sowjetunion/Russland als einzige sich dem entgegenstellen und die Menschheit gegen den Imperialismus/ Faschismus/ Kapitalismus verteidigen.

    Naja, die USA sind ein leichtes Ziel für jegliche Imperialismuskritik.

    Wichtiger ist hier halt, warum können diese Leute das logische Konzept der Imperialismuskritik partout nicht auf alle Staaten gleichmäßig anwenden?

    Wie du schon schriebst, spielt hier die "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" Haltung eine große Rolle bei der mentalen Verweigerungen objektiv alle Staaten nach dem gleichen Maßstab zu bewerten und führt zum kompletten Ausblenden, bzw. Rechtfertigen, dass auch die Sowjetunion Imperialismus betrieben hat und die aktuelle russische Invasion ein Paradabeispiel für den Imperialismus in einem kapitalistischen System im Endstadium ist.

    Die letzte Folge von der Anstalt ist auf diesen Widerspruch gut eingegangen, wie ich finde.


    Dazu kommt halt noch die Projizierung einer nostalgisch verklärten Vergangenheit der Sowjetunion auf das moderne Russland und in Bezug auf Ostdeutschland damit auch auf die DDR, und die aktuell hohe Politikverdrossenheit auch bei uns, wo 31% laut einer Umfrage unser aktuelles System ablehnen, bzw. tiefgreifende Veränderungen befürworten, während ein möglicher Gegenentwurf in Moskau seit mehr als zwei Jahrzehnten durch Propaganda glanzvoll als "Macher" in Szene gesetzt wird. Die steigende soziale Ungerechtigkeit und der politische Unwillen dagegen vorzugehen führt zu einer Entfremdung zwischen den Parteien und der Wählerschaft und bietet damit für so etwas auch genügend Nährboden.


    Was in der Anstaltsfolge auch angesprochen wurde und mMn zu kurz kam, bzw. überraschte es mich, dass der Name überhaupt fiel, war Mersheimer und der Neo-Realismus.

    Kurzgesagt ist Neo-Realismus eine geo-politische Theorie in der alle Staaten rational und ohne Moral in ihrem eigenen, besten Interesse handeln und damit soll man lückenlos die komplette internationale Politik erklären können.

    Was Mersheimer aber völlig ignoriert sind die historischen Beispiele in denen Staaten nicht rational handelten, sondern eben nach ihrer eigenen Moralvorstellungen. Auch die Invasion der Ukraine ist ín keinsterweise rational oder im besten Interesse des russischen Staates, sondern geht zurück auf die moralischen Ideale ihrer derzeitigen Führung.

    Mersheimer hatte 2015, also nach der Annektion der Krim, einen Vortrag an der Universität Chicago gehalten und in dieser die russische Aggression in Reaktion auf "die Politik des Westens" als für ihn logische Konsequenz gerechtfertigt mit der Theorie des Neo-Realismus. Wer dort das Kreml-Narrativ wiedererkennt liegt goldrichtig. Der Vortrag hat immerhin fast stolze 25 Millionen Klicks bei Youtube.


    Fairas

    Le Pen ist eine Faschistin, klar. Sie hat es in den letzten Jahren, mit finanzieller Unterstützung aus Russland, geschafft sich ein Stück weit moderater zu inszenieren und auch das wichtige Thema der Sozialpolitik zu besetzen, etwas was Neo-Liberale wie Macron nicht Willens und in der Lage sind mit ihrer Sparpolitik zu tun. Letztendlich ist dies nur Augenwischerei seitens Le Pen, aber wie Eingangs erwähnt erlebt auch Frankreich hier Aufgrund der sozialen Misstände eine Entfremdung zwischen Wähler*innen und den Parteien und im Gegensatz zur AfD weiß Le Pen diese zu nutzen. Das entgegen aller Umfragen der Linke Jean-Luc Melanchon auf knapp über 20% kam, zeigt wie wichtig dieses Thema einfach ist. Le Pen wird die Stimmen Zenmours im zweiten Wahldurchgang einheimsen können. Melanchon rief zwar auf Macron zu wählen, aber es wird davon ausgegangen, das ca. die Hälfte seiner Wähler*innen nicht zur Wahl gehen wird und der Rest sich gleichmäßig auf Macron und Le Pen verteilt.

    Ein Wahlsieg Le Pens ist nicht auszuschließen und mir wird ganz anders, wenn ich an die Folgen davon denke...

  • Über was will der den reden? Putin wird einem Waffenstillstand niemals zustimmen. Und warum auch. Die Verluste interessieren ihn nicht, und solange das russische Volk sich nicht aufregt, kann er getrost weitermachen. Das wird doch ein PR-Desaster! Gut, Österreich ist nicht Teil der NATO, aber trotzdem. Jetzt ist doch dafür nicht der richtige Zeitpunkt.

    Die Erwartungen waren in der Tat nicht sonderlich groß, im Grund darauf beschränkt, Putin den reinen Wein einzuschenken, vor dem seine eigenen Leute womöglich Angst haben. Außerdem wollte er sich um mehr humanitäre Korridore bemühen.
    War wohl nicht sonderlich erfolgreich, aber ich denke, es war gut, dass man es versucht hat.
    Schließlich hat es auch nicht geschadet, da die österreichische Seite darauf bestanden hat, dass es keine Pressekonferenz in Moskau und auch keine Bilder gibt, womit Russland den Besuch nicht wirklich propagandistisch ausschlachten kann.

    Was "Die Verluste interessieren ihn nicht" angeht, stimmt es wohl, dass Putin sich nicht für den Verlust an Menschenleben interessiert. Aber die Verluste an Berufssoldaten werden ihn irgendwann interessieren müssen, es gibt nämlich mittlerweile Anzeichen dafür, dass die russische Armee jetzt schon dabei ist, die letzten Reste zusammenzukratzen (Verlegung aus dem Fernen Osten und von anderen Auslandseinsätzen, Meteorologie-Offiziere, die als Besatzung von Schützenpanzern verheizt werden, intensivierte Rekrutierung von Söldnern etc.).
    Bleibt natürlich noch die Möglichkeit einer Mobilmachung von Wehrpflichtigen, sowas dauert aber, und die dadurch gewonnen Soldaten wären qualitativ nicht mit den toten und verstümmelten Berufssoldaten vergleichbar.

    Auch hat die ukrainische Armee noch keinen entscheidenden Sieg errungen.

    Die Schlachten vor Kiew würde ich doch als bedeutenden Sieg bezeichnen. Russland hat einige seiner besten Truppen geschickt (VDV, Spetznatz, 4. Garde-Panzerdivision etc.), mit dem Ziel binnen 3 Tagen zu erobern. Nach etwas mehr als 30 Tagen musste Russland die Reste seiner Truppen zurückziehen, um eine Einkesselung durch den ukrainischen Gegenangriff zu verhindern, und musste dabei große Mengen an schwerem Gerät zurücklassen.

    Das ist zwar noch kein Sieg im Krieg, aber auf jeden Fall ein klarer Sieg in einer bedeutenden Schlacht.

    Bin kein Militärexperte, wie bereits oft erwähnt aber haben die Russen keine Level Bomber, die dass ganze aus einer Höhe machen, wo keine Stinger-Rakete ankommt?

    Weil dort S-300, Buk und Tor auf sie warten, die dafür gebaut sind, Flieger in großer Höhe abzuschießen.
    Eine kompetente Luftwaffe würde diese Systeme mit einer robusten Kampagne zur Unterdrückung der feindlichen Flugabwehr (SEAD) niederhalten. Die Luftstreitkräfte der Russischen Föderation sind allerdings keine kompetente Luftwaffe.
    Teilweise gelingt es ihnen, die ukrainische Luftabwehr zu unterdrücken und ihr Verluste zuzuführen, allerdings nur zeitweise, und lokale beschränkt. Weshalb es für die Flugzeuge, die außerhalb dieser Regionen und Zeiten Einsätze fliegen müssen, zu riskant ist, hochzufliegen, weshalb sie tief fliegen, und sich dadurch dem Risiko durch Stinger und co. aussetzen müssen.

  • In Mariupol wird auf dem Gelände vom Asowstahlwerk von einem Einsatz von Chemiewaffen seitens der Russen berichtet. Zumal die russische Seite das Vorgehen angekündigt hatte. Wohl um das Werk nicht zu beschädigen (zynischer geht’s echt nicht) und weil sich unter dem Werk angeblich Tunnelanlagen zur Verteidigung befinden sollen.


    Über einigen Stadtteilen Charkiws sollen Landminen / Sprengfallen durch die Russen abgeworfen worden sein.


    Österreichs Kanzler Nehammer ist nach Gesprächen mit Putin pessimistisch. Es bestünde eine große Offensive in der Ost-Ukraine bevor. Die Bevölkerung solle sich laut Putin über Fluchtkorridore in Sicherheit bringen.


    Krieg gegen die Ukraine: Berichte über Giftgasangriff in Mariupol | tagesschau.de

  • Die sogenannten Tunnelanlagen nennt man wahrscheinlich im Ziviljargon: Kanalisation. Klingt halt dramatischer wenn man das "Tunnelanlage zur Verteidigung" nennt. Allerdings hätte ich dennoch keine Lust darauf dort unten als russischer Soldat aufräumen zu müssen. Abgesehen von der tollen Fauna dort, gibt es bestimmt tausende von Möglichkeiten die Gänge schön mit Fallen zu spicken.


    Soll die Bevölkerung denn vorher ankündigen welche Fluchtkorridore sie nehmen, damit dann auch genug Soldaten bereit stehen um diese abzufangen?

    _____________________________
    Solange du dich bemühst, andere zu beeindrucken, bist Du von dir selbst nicht überzeugt. Solange Du danach strebst, besser als andere zu sein, zweifelst Du an deinem eigenen Wert. Solange Du versuchst, dich größer zu machen, indem du andere kleiner machst, hegst Du Zweifel an deiner eigenen Größe. Wer in sich ruht, braucht niemandem etwas beweisen. Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. Wer seine Größe kennt, lässt anderen die ihre.
    -Verfasser unbekannt

  • Der durchschnittliche Russe möchte Russland als Großmacht und mag eine starke Führung im Sinne einer autoritären Führung.

    Boah, haben wir´s jetzt bald mit den Sterotypen aus dem Zweiten Weltkrieg? Alleine schon der Kampfbegriff "Der Russe".....voll 80´er. Mehr als 100.000 Russen haben seit Kriegsbeginn das Land verlassen, vornehmlich Facharbeiter, Intellektuelle und Hochqualifizierte. Mit sibirischen Bauern kann Putin jedenfalls seinen Krieg nicht weiterführen, geschweige denn die Welt erobern; drain brain aus dem Bilderbuch; hatte auch die Nazis in WK II den Kopf gekostet.

    Der durchschnittliche Russe ist eine arme Sau, weil er seit 120 jahren von seinen Regierungen nur noch verarscht und ausgenutzt, durch Propaganda manipuliert und für Großmachtsphantasien benutzt wird; es gibt kein "Großmacht- oder starke Führungsgen". In Rußland will man die gleichen Dinge wie hier: nen Job, eine Familie, was zu essen, hin und wieder in den Urlaub und v.a. nur Frieden.

    Trink mal nen Tee!

  • Mogges

    Stimme deinem letzten Beitrag zu.

    144 Millionen Russen über einen Kamm zu scheren, da braucht man nicht viel zu sagen.


    Hier mal ein interessanter Beitrag zum Thema.

    Alleine im März haben 30.000 Russen das Land Richtung Georgien verlassen.


    Die meisten Menschen wollen einfach ihr Leben leben und ihren Frieden haben.

    Bekloppte hat man ihm jeden Land, in dem einem vielleicht auch mal mehr als in dem anderen.


    Klar, andere bluten für uns, weil wir es nicht für nötig hielten für unsere Sicherheit ausreichend vorzusorgen. Lass mal Le Pen und Trump die nächsten Wahlen gewinnen. Dann sieht diese Frage gleich ganz anders aus

    Grundsätzlich ist das der Sinn von einem Bündnis.

    Und leider hast du offensichtlich einen Teil von meiner Beitrag überlesen. Hier nochmal mein Teilbeitrag:

    "Wir haben starke Partner, die uns schützen und sollten zukünftig in der Lage sein unsere Partner zu schützen."


    Natürlich muss Deutschland seinen Teil bei einer gemeinsamen Verteidigung erfüllen.

  • Mehr als 100.000 Russen haben seit Kriegsbeginn das Land verlassen, vornehmlich Facharbeiter, Intellektuelle und Hochqualifizierte.

    Es gibt 144,5 Millionen Russen. Und du klammerst dich jetzt an die paar Tausend Russen, die nach Armenien usw. abgehauen sind?

    Der durchschnittliche Russe ist eine arme Sau, weil er seit 120 jahren von seinen Regierungen nur noch verarscht und ausgenutzt, durch Propaganda maipuliert und für Grißmachtsphantasien benutzt wird;

    Eben. Und das reicht vollkommen. Aber auch die bisher pro-westliche Elite wendet sich vom Westen ab und unterstützt zunehmend Putin.


    Ukraine News: Sanktionen gegen Russland - „Wirtschaftskrieg“ beschert Putin neue Fans


    Umfragen in Russland: Wie sehr unterstützen die Russen den Krieg? - n-tv.de


    "Wirtschaftskrieg vereint": Wie Sanktionen liberale Russen zu Putin treiben - n-tv.de


    Beliebt, weil er Putin treu bleibt


    Wollen die Russen den Ukraine-Krieg wirklich? Das sagen die Umfragen | Euronews


    Frankfurt und Hannover: Erneut prorussische Proteste - und Gegendemos | tagesschau.de


    Stung by sanctions over Ukraine, Russians rally behind Putin | The Japan Times


    Finnland und Schweden wollen in die Nato: Das Ende der Neutralität im Norden - Politik - Stuttgarter Zeitung


    Russia 'moves military equipment towards Finnish border after warning Finland not to join NATO'  | Daily Mail Online


    Mierke zu möglichen NATO-Beitritten: Im Fall Finnland "rechnet man mit Schlägen Russlands" - n-tv.de


    Bundespräsident Steinmeier in Finnland: „Wir stehen an Eurer Seite“ - taz.de


    Nachdem Finnland und Schweden konkret einen NATO-Beitritt vorbereiten, warnte Russland gestern Finnland. Heute gibt es erste Videos von schweren russischen Truppen, die Richtung finnischer Grenze verlegen.

  • Was willst Du denn eigentlich? Daß ich dem Narrativ, "der Russe ist ein gewalttätiger Mensch, der immer nur einem Führer hinterherrennt und von sowjetischen Zeiten und der Weltherrschaft träumt" zustimme?

    Was sollen denn diese blödsinnigen Umfragen immer: käme ich mit einer Umfrage von nordkoreanischen oder chinesischen Meinungsforschungsinsituten an, würdest auch Du zurecht abwinken.

    Wenn schon das Wort "Krieg" 15 Jahre Haft bedeuten, was glaubst Du denn, wie aussagekräftig Antworten von Bürgern aus Moskau, St. Petersburg oder Irkutsk sein werden, wenn bei denen das Telephon klingelt und man nach Putin fragt?


    Umfragen aus einer Diktatur? Es gibt einfach keine unabhängien im Moment,


    nd du klammerst dich jetzt an die paar Tausend Russen, die nach Armenien usw. abgehauen sind?

    Der Krieg geht erst 5 Wochen; es werden noch deutlich mehr Rußland den Rücken kehren. Und ja, das ist stellenweise die wissenschaftliche Elite des Landes. Verhält sich ähnlich zum Dritten Reich in den 30´ern.

  • Was sollen denn diese blödsinnigen Umfragen immer: käme ich mit einer Umfrage von nordkoreanischen oder chinesischen Meinungsforschungsinsituten an, würdest zurecht abwinken.

    Du stellst Behauptung über Behauptung auf, ohne auch nur einen Beleg, informierst dich noch nicht einmal über die unabhängigen Umfrageinstitute, aber tust mal pauschal einfach jeden Beleg ab. Wie soll man so diskutieren? Aber Nordkorea ist ein gutes Beispiel. Eine indoktrinierte Bevölkerung revoltiert nicht. Die glaubt das wirklich.

    Der Krieg geht erst 5 Wochen; es werden noch deutlich mehr Rußland den Rücken kehren. Und ja, das ist stellenweise die wissenschaftliche Elite des Landes. Verhält sich ähnlich zum Dritten Reich in den 30´ern.

    Genau, weil das Dritte Reich ja auch bekannt dafür geworden ist, sich gegen Hitler erhoben zu haben, anstatt bis zur letzten Hausecke für ihn zu bluten. Merkst du vielleicht ja selbst, dass das ein ganz schlechtes Beispiel für deinen Standpunkt ist.

  • Bei den letzten halbwegs freien Wahlen im November '32 hatte die NSDAP knapp 33%. Da waren bestimmt nicht alle stramme Nazis.

    Anschläge auf Hitler gab es auch ein paar.


    Zu diesem Thema gibt es aber zig Bücher und ist viel zu komplex um in wenigen Worten abgehandelt zu werden.


    Nochmal:

    Die meisten Menschen wollen einfach nur in Frieden und Ruhe leben. Auch die meisten Russen werden versuchen sich mit der aktuellen Situation zu arrangieren und ihr Leben zu leben.

    Ein paar können es sich leisten bzw. haben den Mut die Zelte abzubrechen und verlassen das Land und ein paar Hohlköpfe finden Putin halt super.


    Der böse Russe und der gute Mensch aus dem Westen hat ja schon was von einer schlechten Rassetheorie aus dem 19. Jahrhundert.

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