Russland und die ehemaligen Staaten des Ostblocks

  • Rußland scheint entweder einen sehr großen und genialen Plan zu haben oder die sind komplett Irre geworden.

    Auf Youtoube, diversen Nachrichtensendern und in den Printmedien lese und sehe ich beinahe Täglich wie Sie ganze Kolonnen ins Abwehrfeuer fahren lassen, diese aufreiben lassen und die nächste Kolonne auf dem selben Weg das selbe erlebt.

    Das bei Awdiwka, sorry kann das Wort nicht schreiben :pfeif: , ist es wie zu Beginn des Krieges, nur in schlimm.

    Da werden ganze Battalione aufgerieben seit 3 Wochen.

    Was da an Technik vernichtet wird, an Soldaten sterben....für was, momentan sind Sie keine 2 km vorangekommen.

    Machen Sie so weiter werden Sie die Stadt sicher irgendwann erobern, aber durch diese Verluste entwaffnen sie sich selbst.

    Da werden deren Monatsproduktionen von Fahrzeugen an einem tag vernichtet, seit 3 Wochen..... welcher Wahnsinn soll das den sein?


    Taktisch hätte man mit dieser Masse doch sicherlich den Sommervorstoss der Ukrainer eindämmen können, oder zurückschlagen....aber eine Festung anzugreifen?


    Die Ukraine scheint auch die russische Artillerie immer fachmännische zu zerlegen.

    Munition ist für die Ukraine ein Problem, da kommt zu wenig aus dem Westen.

    Deutschland scheint die Geparden mit mehr Munition zu beliefern.


    Es sind neue IRIS-T Systeme geliefert und noch eine Patriot, mal sehen wie schlimm der Winterbeschuss der Russen ausfällt.

  • Ich sehe da mehrere Möglichkeit. Dass die Russen komplett verblödet sind glaube ich nicht.


    1. Entweder funktioniert etwas in der Kommandokette nicht mehr. Das heißt man weiß oben nicht, was unten passiert. Es werden falsche Erfolgsmeldungen nach oben gereicht. Erscheint mir allerdings unwahrscheinlich, da wir es auch wissen und man die Informationen leicht beschaffen könnte. Zudem wäre es nur kurzfristig verschleierbar. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Putin nicht genauestens über das Kriegsgeschehen informiert wird. Insbesondere nicht nach dem Prigoshin-Aufstand. Putin wird wissen wollen, wo jede Einheit steht und wer sie führt. Vielleicht verheizt Putin dort auch gerade absichtlich die verbliebenen Wagner-Söldner oder mutmaßlich illoyale Einheiten.


    2. Russland könnte über wesentlich mehr Reserven & Produktionskapazitäten verfügen, als wir bisher wissen und ahnen, muss sich also deutlich weniger Gedanken um die Verluste machen, als wir glauben. Wenn die Ukraine es bspw. schafft ihre Waffenfabriken vor den Russen geheim zu halten, wenn die Hamas es schafft ihre Pläne und Vorbereitungen vor Israel geheim zu halten, können wir dann wirklich 100% sicher sein, dass es einem riesigen Land wie Russland nicht gelingt, seine tatsächliche Waffen- und Militärproduktion vor uns geheim zu halten?


    3. Awdijiwka könnte als Ablenkung dienen, um ukrainische Streitkräfte zu binden und weitaus größere oder strategisch schwerwiegendere Verluste andernorts zu verhindern. Vielleicht nimmt man die Verluste bei Awdijiwka als das kleinere Übel in Kauf, um einen Vorstoß der Ukraine ans Schwarze Meer zu verhindern. Man hält ihr quasi den Knochen hin, um sie vom Fleischtrog abzulenken. (Erscheint mir am wahrscheinlichsten.)

  • Nicht wirklich, siehe Kaiserschlacht und auch schon eigentlich Verdun, wo es mitnichten so wahr das die angreifende Seite um wirklich größere Kapazitäten verfügt. Das ist/war eher Panikaktionen, in dem Wissen das man JETZT die Entscheidung suchen muss. Wenn du weißt das du auf lange Sicht immer mehr Zeugs hast kannst du dir es viel mehr erlauben langsam und vorsichtig vorzugehen,

  • Diese Meldung der Tagesschau ist hochspannend.

    Demnach sagt Weißrusslands Diktator Lukashenko öffentlich, dass beide Seiten in einer Art „Patt“-Situation feststeckten und keiner mehr eine realistische Aussicht habe voranzukommen. Seine Schlussfolgerung: „Wir müssen uns jetzt an den Verhandlungstisch setzen.“


    - Ist das nur seine Meinung und er schwimmt sich hier frei von Putin, um den eigenen Hals zu retten? - Lässt Putin ihn in seinem Namen vorfühlen, um die grds. Bereitschaft der Ukraine dafür zu testen, ohne selbst den ersten Schritt zu tun? Ist es ein Eingeständnis russischer Schwäche nach den jüngsten großen russischen Verlusten? Oder gehört es zum großen Spiel einer russischen Maskerovka, um eigene Schwäche vorzutäuschen?


    Auf den ersten Blick sieht es so aus, dass auf der russischen Seite vielen nun dämmert, dass dieser Krieg nicht mehr zu gewinnen ist, sich aber noch ewig mit hohem Blutzoll hinziehen kann.

    Ist die Ukraine auch an diesem Punkt? Oder hofft sie nach wie vor, die Russen von der Krim und aus der Ostukraine vertreiben zu können? Ich könnte mir denken, dass die ukrainische Moral hier trotz der gewaltigen Verluste nach wie vor hoch ist.


    ———————————


    Was ich interessant finde an diesem Krieg ist, dass der Verteidiger dort (aufgrund fehlender Luftüberlegenheit beider Seiten?) einen ähnlichen Vorteil wie im 1. Weltkrieg zu haben scheint. Ähnliches war ja auch schon im 1. Golfkrieg zu beobachten. Artillerie, Drohnen, Minenfelder und Stellungen scheinen jede Offensive zum Scheitern zu verurteilen.


    Was ich mich frage:

    In den Irakkriegen der USA gegen Saddam Hussein, besaßen die Iraker dort keine Panzerabwehrminen? Oder wie haben die USA dieses Problem gelöst? Das ist ja eigentlich eine recht einfache Waffe.


    Ich vermute die USA hatten mindesten eine 3:1 Überlegenheit und konnten die Minenfelder und Stellungen bereits durch ihre Lufthoheit aus der Luft „freisprengen“?


    Das verstehe ich auch nicht: Warum lässt man nicht per Artillerie „Feuerwalze“ erst einmal sämtliche Panzerabwehrminen und Hindernisse plattmachen, bevor man versucht da durchzubrechen? Kann man das in der Ukraine derzeit nicht?

  • Zum 1. Golfkrieg


    Da hatten die Iraker eine Überlegeheit an der Anzahl, waren aber in der Technik und in der Luft hoffnungslos unterlegen.

    Und Minenfelder im Irak waren glaub um Kuweit, sonst nirgends. Der Irak dachte ja auch, man könne es konventionell austragen und gewinnen.....

    Sie dir Bilder der Rückzugsstraße der Iraker aus Kuwait an, dann weiß man das die einfach nur abgeschossen wurden.


    Die ukrainischen Minenfelder sind riesig da reden wir nicht bin 2 oder 3 Minen hintereinander auf 20qm, multipliziere das mal 10, wenn es reicht.

    Artillerie hinterlässt tiefe Gräben, Krater und die muss man zu schützen um mit Panzern da durch zu kommen. Und Infanterie auf offenem Feld in größerer Gruppe, das ist ein Massaker welches die Russen gerade erleben.


    Es kann durchaus das das Lukaschenko vorgeschickt wurde von Putin. Weißrussland ist ja nur noch ein Vasall und Putin würde sich niemals diese Blöße erlauben dürfen. Immerhin redet er permanent vom Sieg.

  • Die US-Logistik wird im allgemeinen immer etwas unterschätzt, viele Leute machen sich lustig über die aufgebauten McDonalds und Burger Kings in US-Lagern, ich finde das immer bemerkenswert wie die USA innerhalb kürzester Zeit es schaffen Ihren Soldaten quasi am anderen Ende der Welt den selben Komfort zu gewähren den Sie zuhause hätten. Schon im Zweiten Weltkrieg gab es im Pazifik eigene Kühlschiffe um die Flotte mit frischer Eiscreme zu versorgen.


    Russland dagegen hat es nichtmal hinbekommen Ihre Soldaten im direkten Nachbarland mit genügend Treibstoff zu versorgen um den Schwung Ihrer Anfangsoffensive aufrecht zu erhalten und ich glaub das ist auch der Unterschied zum zweiten Golfkrieg als man Saddam verhauen hat, die USA und Ihre Koalition haben nicht überhastet reagiert sondern erstmal in Ruhe die benötigten Kräfte in Saudi Arabien aufgebaut.


    Erst als man alles hatte was man brauchte begann die Offensive die natürlich von Anfang an dann auch entsprechend geplant war komplett durch die irakischen Linien durchzubrechen, Shock & Awe könnte man sagen.


    Die Iraker hatten da gerade mal ein paar Wochen sich vorzubereiten gegen das größte Militär der Welt, Russland und die Ukraine stehen seit 2 Jahren in einem Patt, da werden täglich ständig und überall auf beiden Seiten an der ganzen Frontlinie neue Schützengräben und neue Minenfelder angelegt, allein schon deswegen damit die Soldaten in den ruhigeren Abschnitten auch was zu tun haben.

  • Russland dagegen hat es nichtmal hinbekommen Ihre Soldaten im direkten Nachbarland mit genügend Treibstoff zu versorgen um den Schwung Ihrer Anfangsoffensive aufrecht zu erhalten

    Dazu sei erwähnt, dass wohl genug Sprit vorhanden war, die Soldaten aber diesen in Weißrussland verkauft haben, um ein paar Rubel zu verdienen, war ja schließlich nur eine Übung und von Krieg war da noch keine Rede. Darum ging ihnen dann auf halbem Weg nach Kiew der Sprit aus und die Tanklaster waren auch ein dankbares Ziel für die Ukrainer.

  • Die Russen hatten generell völlig unrealistische Vorstellungen in Sachen Ukraine. Schon die anfangs bereitgestellte Anzahl an Truppen & Material ist einfach viel zu gering, um ein Land mit der Größe der Ukraine zu überwältigen.


    Für den Zweiten Golfkrieg hatten die USA und Verbündete fast 950.000 Mann unter Waffen. Im Dritten Golfkrieg immerhin noch 300.000 Mann. Gegen ein relativ kleines Land wie den Irak mit knapp 430.000 qkm Fläche und mit absoluter Luftüberlegenheit und technologischer Überlegenheit.


    Die Russen hingegen haben mit nur knapp 175.000 Mann und ohne Luftüberlegenheit versucht ein Land zu besetzen mit einer Fläche von knapp über 600.000 qkm.


    Alleine dieses Zahlenverhältnis zeigt aus meiner Sicht schon, wie unrealistisch die russischen Planungen letztlich gewesen sind. Alleine die Tatsache, dass es Russland bis heute nicht gelingt, den ukrainischen Luftraum zu beherrschen, die ukrainischen Regierungs- und Kommandozentren auszuschalten und die ukrainischen Waffenproduktion und -Lieferungen lahm zu legen, sagt bereits, dass Russland auf ganzer Linie versagt hat. Jetzt haben sie einen Abnutzungskrieg, der konventionell kaum noch zeitnah zu gewinnen ist.

  • Sie gingen halt aufgrund der Erfahrungen von 2014 an die Sache ran. Sollte ja auch kein langer Krieg werden, sondern eine schnelle Operation mit Enthauptungsschlag gleich in den ersten Stunden, einer Besetzung des Flughafens bei Hostomel und anschließend Kiew und dann wäre die Sache vorbei gewesen. Und ganz ehrlich, wer hätte vor nicht ganz 2 Jahren der Ukraine überhaupt eine Chance eingeräumt?


    Alleine die Tatsache, dass es Russland bis heute nicht gelingt, den ukrainischen Luftraum zu beherrschen, die ukrainischen Regierungs- und Kommandozentren auszuschalten und die ukrainischen Waffenproduktion und -Lieferungen lahm zu legen, sagt bereits, dass Russland auf ganzer Linie versagt hat.

    Das ist halt nicht russische Doktrin. Ihre Luftwaffe ist dafür weder ausgelegt noch trainiert noch in der Lage dazu. Die russische Luftwaffe ist eigentlich nur zur frontnahen Unterstützung der eigenen Truppen. NATO-Streitkräfte hätten die Ukraine plattgebomt, natürlich auch unter Verlusten, und anschließend jederzeit Flieger über dem gesamten Gebiet in der Luft. Russland kann dies schlicht nicht. Zumal die ukrainische Flugabwehr nicht unterschätzen sollte. Deren S300 würden von den Russen, die wie gesagt keine Erfahrung mit einer solchen Kampagne haben, einen immensen Blutzoll abfordern, wenn sie es denn versuchen und Flugzeuge zu ersetzen ist für Russland um einiges schwerer und im Falle der Strategischen Bomber faktisch unmöglich.


    Für den Augenblick stecken beide Seiten jetzt in einem Patt fest. Man muss sagen, dass die Russen die ukrainische Offensive wohl zum Stehen gebracht haben, auch weil die Reserven der Ukrainer in den Osten verlegt wurden, um dort die russischen Offensiven zu stoppen, wobei die Russen dort wohl versucht haben oder noch immer versuchen eine Entscheidung bei Avdiivka zu erzwingen. Zwar haben sie dabei einige Kilometer gewonnen, aber unter unglaublichen Verlusten an Material und Personal.

    Hier hab ich jetzt aber auch gehört, dass die anfänglichen Erfolge von regulären bzw. den besseren Einheiten der Russen erzielt wurden und als diese dann aufgrund der Verluste abgekämpft waren hat man sie durch Einheizen der ehemaligen DPR, also der Volksrepublik Donezk ersetzt, welche teilweise nur als Schützenregimenter geführt werden, weil sie über kaum Transportfahrzeuge verfügen, von mechanisiertem Material ganz zu schweigen. Dazu noch neu gegründete Einheiten aus zusammengeworfenen zerschlagenen Einheizen und Wagner, weshalb die Verluste sich massiv vergrößert haben.

    Aber eigentlich müssen die Russen Avdiivka endlich nehmen, es ist nach fast 2 Jahren nicht hinnehmbar, dass es den Russen nicht gelungen ist, die Ukrainer nicht von "ihrer" Provinzhauptstadt wegzudrücken und diese sämtlichen Nachschub, der dort durch kommt, mit Mörsern unter Feuer nehmen können.


    Interessant werden die ukrainischen Brückenköpfe am Dnjepr. Gibt ja bereits seit Monaten Berichte der Russen, die Ukrainer würden auf der rechten Seite Truppen sammeln. Die Russen sind auch nicht in der Lage sie derzeit dort zurück über den Fluss zu treiben, sondern werden von der ukrainischen Artillerie immer wieder zurückgeschlagen. Das Territorium dort wird wohl auch von eher zweit- und drittklassigen Truppen der Russen verteidigt, wenn die Ukrainer sie schaffen sollten, sie etwas zurückzutreiben und mit mechanisierten Einheiten überzusetzen, könnten die Russen in echte Schwierigkeiten geraten, Reserven an eine weitere Front zu schicken wird dann immer schwerer, zumal wenn man wie bei Avdiivka einfach verheizt.

  • In der russischen Teilrepublik Dagestan findet offenbar gerade eine Art Pogrom statt.

    Nachdem sich das Gerücht verbreitet hat, dass ein Flugzeug aus Israel gelandet ist, hat ein Mob den lokalen Flughafen und mehrere Hotels gestürmt und unter Alahu Akbar Rufen nach Juden gesucht, der Flughafen ist aktuell gesperrt, da sie auch das Rollfeld gestürmt haben, und versucht haben, das Flugzeug zu stürmen.
    Am Weg zum Flughafen hat der Mob außerdem ein Polizeiauto gestürmt.
    Die russische Polizei hat lange nur zugesehen, mittlerweile scheinen sie aber zumindest das Rollfeld wieder geräumt.

    Bereits früher am Tag wurde die Baustelle eines jüdischen Kulturzentrums in Dagestan mit "Tod den Juden" Graffiti beschmiert, und ein Versuch unternommen, den Rohbau anzuzünden.

    Die in Dagestan wohnhaften russischen Juden (~340 Familien) beraten unterdessen über ein Verlassen der Region

  • In der russischen Teilrepublik Dagestan findet offenbar gerade eine Art Pogrom statt.

    Genau das droht allen Juden wenn Israel sich nicht entschieden wehrt. Und was macht der "Westen" und weite teile der Medien? Rufen permanent Israel zur Mäßigung und Zurückhaltung auf. Diese immer noch anhaltende blinde Appeasement Politik gegenüber all den radikalen Moslems ist einfach nicht zu fassen. Das ist also alles was heute noch von "Nie wieder!" übrig ist? Den Juden zu erzählen sie sollen sich doch bitte mal zurückhalten und gleichzeitig den antisemitischen Mob gewähren lassen oder nur mit Samthandschuhen anzufassen. Das ist nichts anderes als eine klassische Täter Opfer Umkehr die hier betrieben wird, es ist echt einfach nur noch zum kotzen :wall: :kotz:


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Finde das alles auch sehr zum Fremdschämen momentan. Ich meine, da macht man jahrelang in der Schule immer wieder diverse Projekte zu dem Thema und kaut immer wieder durch, was man damals hätte anders machen können, um den jüdischen Menschen zu helfen und dann scheint die Welt jetzt gerade gefühlt doch wieder nur zuzuschauen. Man sieht doch an dem Beispiel Dagestan, dass es anscheinend außerhalb Israels keinen sicheren Ort für Juden gibt. Nicht in Deutschland, nicht in Russland und ich glaube kaum, dass es woanders auf der Welt großartig besser sein wird.

  • Der russische Botschafter Wassilli Nebanzky, oder so ähnlich, hat bei den Vereinten Nationen Israel das recht auf Selbstverteidigung abgesprochen. Da es, seiner Rede nach, nur eine Besatzungsmacht ist und sowieso von den USA gesteuert werden.

    Er beruft sich auf irgendeinen Beschluss aus dem Jahr 2004.....


    Konsequent wäre natürlich das Rußland einen Angriffskrieg führt und man selbst Aggressor ist und daher einfach mal kein Recht auf die Moralkeule hat.

    Noch konsequenter wäre es wenn die Demokratien endlich den Arsch heben und Rußland niederwirtschaften, die Ukraine unter Berge von Waffen und Ausrüstung begraben und darauf hinweisen das Aggressoren immer auf die 12 bekommen.

    Und wer mit ihnen verbandelt ist, bekommt keinen westlichen Cent mehr, tut uns auch weh, löscht Kleptokratien und Diktaturen aber auch einfach aus, wir finanzieren so etwas ja.


    Der russische Botschafter Wassilli Nebanzky, oder so ähnlich, hat bei den Vereinten Nationen Israel das recht auf Selbstverteidigung abgesprochen. Da es, seiner Rede nach, nur eine Besatzungsmacht ist und sowieso von den USA gesteuert werden.

    Er beruft sich auf irgendeinen Beschluss aus dem Jahr 2004.....


    Konsequent wäre natürlich das Rußland einen Angriffskrieg führt und man selbst Aggressor ist und daher einfach mal kein Recht auf die Moralkeule hat.

    Noch konsequenter wäre es wenn die Demokratien endlich den Arsch heben und Rußland niederwirtschaften, die Ukraine unter Berge von Waffen und Ausrüstung begraben und darauf hinweisen das Aggressoren immer auf die 12 bekommen.

    Und wer mit ihnen verbandelt ist, bekommt keinen westlichen Cent mehr, tut uns auch weh, löscht Kleptokratien und Diktaturen aber auch einfach aus, wir finanzieren so etwas ja.

  • Die EU wird bis Anfang 2024 wohl höchstens 500.000 155mm Granaten liefern. Das das mit der Millionen nicht klappt war ja länger klar, aber nur die Hälfte ist wirklich schwach.


    Die ukrainische Offensive im Süden ist gescheitert, die Brückenköpfe am Ostufer des Dnjepr sind wohl eher taktischer als strategischer Natur. Und trotz der hohen russischen Verluste sieht es so aus, als würde Awdijiwka schlussendlich fallen.


    Russland stellt erfolgreich auf Kriegsproduktion um, während die Depots in Europa sich leeren und in Amerika der Wahlkampf beginnt. Langsam aber sicher gehen mir die Gründe optimistisch zu sein aus.

  • Und trotz der hohen russischen Verluste sieht es so aus, als würde Awdijiwka schlussendlich fallen.

    Bin mir nicht sicher, ob das schon fest steht. Bei den Verlusten, welche die Russen da einfahren. Von den +40k Mann, die sie wohl für die Offensive bereitgestellt haben, sind ca. 1/4 bereits ausgefallen, davon wohl mindestens 3k Tote. Die Erfolge sind hingegen überschaubar und der Kampf um die die Siedlung selbst hat nicht mal begonnen. Ich sehe nicht, wie es den Russen in absehbarer Zeit gelingen sollte die Siedlung einzuschließen oder gar zu erobern. Will nicht ausschließen, dass sie vielleicht doch einen Durchbruch schaffen können und mal ein paar Kilometer vorrücken, aber dennoch seh ich nicht, dass es zu einem großen, plötzlichen Sieg kommen wird.

    Beim Dnjepr drücken die Ukrainer die Russen mit weniger Hundert Mann, langsam zurück und den Russen gelingt es nicht, trotz angeblicher Überlegenheit die Brückenköpfe einzudrücken. Die Ukrainer müssen hingegen eine gewisse Kontrollzone haben, bevor sie daran denken können wirklich massiv über den Fluss zu gehen. Wenn es ihnen gelingt, wird es dort spannend werden, zumal die Angriffe an der Südfront, wo die Ukrainer zumindest die Linien der Russen zurückwerfen konnten, die Angriffe ja weitergehen. Dazu verheizen die Russen bei Awdijjwka Reserven die sie an anderer Stelle vielleicht hätten besser brauchen können.

  • US ‘out of money’ to help Ukraine: six key things to know about aid budget standoff | US Congress | The Guardian

    Politische Spielchen in Wahsington sorgen dafür, dass "kein Geld mehr da ist".

    Gleichzeitig scheint der Burgfrieden in der Ukraine brüchig zu werden. Zumindest wird jetzt öffentlich Kritik an Selenskyj geäußert.

    Vitali Klitschko: „Selenskyj zahlt für die Fehler, die er gemacht hat“ - WELT


    An der Front gibts es auch keine guten Neuigkeiten. Nach monatelangen Kämpfen ist Mariinka gefallen. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass der Westen die Sache abgehakt hat, und die Ukrainer letztlich einfach durch ausbleibende Unterstützung zu "Verhandlungen" zwingen will. Nur bin ich mir nicht sicher, ob Russland daran überhaupt Interesse hat. Da immer mehr Politker und bereits erste Staaten auf Distanz zur Ukraine gehen, könnte Putin darauf spekulieren, dass mittel- bis langfristig sogar noch deutlich mehr möglich ist als den Ukrainern den aktuellen Status Quo aufzuzwingen.

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