Die Lieblings-Serien

  • Muss auch sagen dass ich mit GoT nie warm geworden bin. Hab sowohl die Serie wie auch die Bücher schnell abgebrochen. Fand beides nur langweilig.

    Selbes bei the walking dead. Da hab ich aber zuvor die ganzen Comics gelesen, lag vielelicht daran.

    Bin aber eh nen Sonderling. Arbeite mich bei Netflix und diversen andern Streaminganbietern gerne durch Asiaserien. Da sind einige Perlen dabei. Brauchen aber etwas Sitzfleisch da sie in der Regel nur OT mit Untertitel sind.

    Da ist aber immer noch Laughing in the wind/Xiao ao jiang hu von 2001 mein Favorit ist. Super Story, tolle Charkter. Gibt da inzwischen ne Neuinterpretation von 2019, da find ich aber die Schauspieler grauenhaft.


    Wer auf Zombis in Historiengewand steht sollte sich mal "Kingdom" ansehen. Sogar auf deutsch.

    Für Romance "Die Historikerin und der Prinz"

    "Stranger" ist ne ganz interessante Serie über nen Staatsanwalt in Korea.

  • und von Seinfeld habe ich überhaupt noch nie was gehört. Sie kann trotzdem gut sein, ist aber jedenfalls nicht in aller Munde.

    Er hat Jehova gesagt steinigt ihn ! :bischof::D


    Eine der erfolgreichsten Sitcoms überhaupt aber klar bei den u30 jährigen ist es natürlich verständlich das Sachen aus den 1990ern nicht unbedingt ein Begriff sind.


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Muss auch sagen dass ich mit GoT nie warm geworden bin. Hab sowohl die Serie wie auch die Bücher schnell abgebrochen. Fand beides nur langweilig.


    Subjektiv mag das natürlich berechtigt sein, ich hab z.B. Sopranos nach ner halben Folge abgebrochen, weil ich den Anfang einfach schlecht erzählt fand. Trotzdem erkenne ich den Stellenwert der Serie für Serien im allgemeinen an. Anhand dessen was ich über die Sopranos lese, scheint es ein Meilenstein in der Seriengeschichte gewesen zu sein.


    Selbes sehe ich nun bei GoT und bin da auch nicht alleine. Mit Buchvorlage (Staffel 1-4 und in Teilen noch weiter) ist es rein objektiv das beste was es bisher gab.


    So wie die "Ich bin dein Vater"-Szene wahrscheinlich die beste/bedeutendste/bekannteste/meist zitierte Szene der Filmgeschichte überhaut ist. Und das muss dann auch der größte Star Wars-Hasser rein objektiv anerkennen.

  • Bei GoT war die Fallhöhe extremer. Je nach Geschmack endet die einzigartige Genialität der Serie irgendwo zwischen Staffel 4 und 6 recht abrupt (Ende der Buchvorlage). Staffel 7 baut schon deutlich ab, aber es gab ja irgendwo noch die Hoffnung auf ein würdiges Ende und immerhin noch schöne Bilder. Staffel 8 wurde dann quasi alles Scheiße, sogar die Bilder.


    Ich denke, der Hauptunterschied in der Qulität ist wirklich, dass es diesen Qualitätsabfall bei den Sopranos nicht gibt. Die Serie ist von der ersten bis zu letzten Sekunde spannend.

  • So wie die "Ich bin dein Vater"-Szene wahrscheinlich die beste/bedeutendste/bekannteste/meist zitierte Szene der Filmgeschichte überhaut ist.


    Seit wann sind die ganzen Attribute, die du der Serie zuschreibst, Synonyme? Es mag eine oft zitierte Szene - und zitiert im welchen Sinne? Dass andere Regisseure sie aufgreifen? - sein, zu der besten macht sie das noch lange nicht.

    Bedeutend? - Gemessen an was?

    Die beste? - Sofern es das Kriterium überhaupt gibt: Gemessen an was?

    Bekannteste? - Auch hier wieder: Gemessen an was?


    Mir bereiten solche Superlative in Verbindung mit Filmen wirklich Magenschmerzen, genauso, wenn sachen zum "objektiv" irgendwas erklärt werden. Nein. Ist keine exakte Wissenschaft, sondern Geschmackssache.

    ___ ___ ___ ___ ___

    And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.

  • Ja gut, am Ende des Tages ist es nur meine Wahrnehmung, eine wissenschaftliche Studie habe ich dazu jetzt nicht angefertigt ;)


    Objektive Zahlen gibt es aber trotzdem, sowas wie Bewertungen, Zuschauerzahlen, kommerzieller Erfolg etc. Nur wie gesagt, hab die jetzt nicht ausgiebig studiert.

  • He-Man der Schrumpfkopf oder was ? :rofl:


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


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    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Also das She-Ra Remake war ja absoult klasse mit richtig guten Charakterstories.

    Wäre daher vorischtig optimistisch für He-Man, auch wenn die Leute dahinter wahrscheinlich eine andere Truppe sind.

    Animationstechnisch sieht es gut aus, kein Vergleich zum Orginal, an das ich mich nur ganz dunkel erinnern kann.

    Ist der VA von Skeletor Mark Hamill? Klingt zumindestens ähnlich.

  • Ich denke, der Hauptunterschied in der Qulität ist wirklich, dass es diesen Qualitätsabfall bei den Sopranos nicht gibt. Die Serie ist von der ersten bis zu letzten Sekunde spannend.

    Oh ja, das ist sie.

    Bekommt einen Ehrenplatz in meinen ewigen Top 3. Noch nach 15 Jahren wird über die letzte Szene der letzten Staffel in den Foren diuskutiert; das schaffen nur die besten Serien.

    Steven van Zandt bekam sogar seine eigene Spinoff-Serie, neben ihm ist mir da nur Saul Goodman bekannt, Breaking Bad ist auch in meinem persönlichen Olymp dabei.


    am Ende des Tages ist es nur meine Wahrnehmung,

    Ist nicht weit entfernt von "meine Blase" oder "alternative Fakten".

    Sorry, aber der Scheiß Trend mit subjektiven Realitäten, persönlichen Wahrnehmungen und Bubbles hat ein wenig überhand genommen. Ist ziemlich Trump-style, ehrlich gesagt.

    Schreibt doch einfach: "ich bin der Meinung, daß" oder "ich denke, daß"......


    @Flo: namentlich sagt mir Seinfeld natürlich etwas, hab aber nicht 2 min gesehen; auch wenn das mein Zeitalter war.

    Hat mich nie interessiert; war mit Sicherheit die Art Sitcom, wo eine Couch in der Mitte des Raumes steht und permanent gelacht wird.

  • Ist nicht weit entfernt von "meine Blase" oder "alternative Fakten".

    Sorry, aber der Scheiß Trend mit subjektiven Realitäten, persönlichen Wahrnehmungen und Bubbles hat ein wenig überhand genommen. Ist ziemlich Trump-style, ehrlich gesagt.

    Schreibt doch einfach: "ich bin der Meinung, daß" oder "ich denke, daß"......


    Wahrnehmung und Meinung ist nicht dasselbe: auf Grund meiner Wahrnehmung bilde ich mir meine Meinung.


    Und es ist ein Unterschied ob ich der Auffassung (oh noch mehr Wörter, ich nehme immer die die mir am besten gefallen... ;) ) bin, dass eine bestimmte Szene (um beim Thema zu bleiben) allgemein als die beste angesehen wird oder ob ich selbst der Meinung bin, dass es die beste Szene ist.


    Oh ja, das ist sie.

    Bekommt einen Ehrenplatz in meinen ewigen Top 3. Noch nach 15 Jahren wird über die letzte Szene der letzten Staffel in den Foren diuskutiert; das schaffen nur die besten Serien.


    Das ist übrigens genauso ein Superlativ.


    Aber ist eigentlich auch völlig wumpe, wir sind hier in einem Thread über Serien, da geht es eigentlich per Definition um Meinungen/Geschmack/persönliche Vorlieben.


    Finde es persönlich (Meinung), jedenfalls viel schlimmer wenn jemand in einem Politik-Thread völligen Unsinn erzählt ("alle Flüchtlinge vergewaltigen" oder sowas, macht hier keiner, ist nur ein Beispiel).

    "Je mehr die Menschen wissen, desto weniger müssen sie glauben"
    Bodo Wartke

    Einmal editiert, zuletzt von Fairas ()

  • Sorry, aber das ist jetzt Haarspalterei.

    Noch vor einem Jahr hat man gesagt: "Die Sopranos sind meine Lieblingsserie",

    Jetzt: "meiner Wahrnehmung nach gefällt mir die Serie am besten...."


    Was soll der germanistische Komplexbrei?

    Gendern ist scheiße, aber Bedeutungsunterschiede machen zwischen Meinung, Wahrnehmung, Auffassung etc.?


    Wahrscheinlich hätte ich Deinen Satz einfach überlesen, wenn mir dieser Bubble- / Blasenquark nicht deutlich aufgefallen wäre; hier im Forum aber auch anderswo in geschriebenen Medien.


    P.S.: auch wenn das jetzt gar nicht zum Thema paßt: ich denke, daß diese ganze neue Sprachentwicklung auf die Diskussionen über´s Gendern, der political correctness oder cancel culture zurückgeht.

    Ob Donald Trump und seine Pressesprecherin einen Anteil daran haben, keine Ahnung.

    Wir, die deutsche Presse, Medien im Allgemeinen, die Foren und Chatrooms etc. haben sich eine Sprache und eine Deutung von Begriffen angewöhnt, die sich doch sehr unterscheidet von dem, was noch vor 5 Jahren verwendet wurde.

    Und dies ist meiner Meinung nach keine normale Sprachentwicklung, sondern hat den Ursprung im politischen Diskurs. Um sich "abzusichern" werden eben Dinge wie "in meiner Wahrnehmung", "in meiner Blase" etc. verwendet, verzweifelt nach Alternativen für das Wort "Afroamerikaner" gesucht und mehr und mehr darauf hingwiesen, daß Statements oder Auffassungen aus einer "subjektiven Gefühlslage" heraus getätigt wurden, die man dadurch erhält, daß man ja in einer eigenen "Welt / Bubble / Wahrnehmung" lebt und man nicht rational urteilen könne, oder zumindest so, daß sich das Gegenüber nicht angegriffen fühlt oder man politisch nicht in eine Ecke gestellt wird.

    Lange Rede kruzer Sinn: klang vielleicht auch etwas überkonstruiert, bitte verschieben in den passenden Thread; würde mich da gerne mal mit Lehrern unterhalten. Da John-Boy ja schmollt, bleiben da nur Gaius und der Ukraniner aus Hamburg,

  • @Flo: namentlich sagt mir Seinfeld natürlich etwas, hab aber nicht 2 min gesehen; auch wenn das mein Zeitalter war.

    Hat mich nie interessiert; war mit Sicherheit die Art Sitcom, wo eine Couch in der Mitte des Raumes steht und permanent gelacht wird.

    Ne das war eben gerade keine Sitcom mit Couch im Mittelpunkt und künstlich eingespielten Lachern (letzteres haben wir im übrigen der deutschen Synchro zu verdanken im Original werden /wurden viele Sitcoms in den USA vor Livepublikum aufgezeichnet).

    Die Hauptsache bei Seinfeld war immer das erst mal belanglose Dinge durch die exzentrischen Charaktere (Hauptsächlich Cosmo Kramer und George Costanza) absurd auf die Spitze getriebe und zum Schluß in einer unerwarteten Wende zusammengefügt wurden.

    Der Hauptautor Larry David ist einfach ein begnadeter Schreiber, das sieht man auch super an seiner eigenen Serie "Curb your Enthusiasm", kann ich im übrigen auch nur jedem wärmstens empfehlen.


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Ok, überrascht mich dann ja doch.

    Bis "How I met your mother" oder so, waren ja die meisten US-Serien im Stile der klassichen Sitcom, und hier dann eben mit Couch und Lachern.

    Ich denke, die ersten echten Geschichten-Serien sind mit den Sopranos aufgekommen und natürlich mit Lost.

    Man erzählt also eine Geschichte über dutzende an Einzelfolgen; beide waren wohl bahnbrechend in der weiteren Entwicklung.


    Nur schade, daß sich das jetzt alles auf Pay-TV Kanäle verlagert hat: HBO hat ja zumindest immer nach Ablauf von einem Jahr DVD-Versionen releast; gibt es in der Form bei Amazon oder Netflix gar nicht, oder?

    Da läuft mit Sicherheit ne ganze Menge krasser Shit, doch zum einen bin ich ein großer Freund von Covern im Regal und zum anderen überhaupt kein Freund von Abos.


    Ich warte jetzt seit 2 Jahren auf die letzte Homeland Staffel. Die um´s Verrecken nicht auf DVD kommen will, die sieben Vorgänger stehen alle im Regal, die achte kann ich mir für 1,99 € / Folge bei Amazon Prime anschauen.

    Was soll der Scheiß?

  • HBO hat ja zumindest immer nach Ablauf von einem Jahr DVD-Versionen releast; gibt es in der Form bei Amazon oder Netflix gar nicht, oder?

    HBO hat ja einen eigenen Streamingdienst gestartet. Den wird es in Deutschland nicht geben, da die HBO-Rechte in Deutschland bei Sky liegen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Streamingdienste gepusht werden sollen und man auf DVD-Veröffentlichungen verzichtet bzw. diese zeitlich hinauszögert.

    Kann mir auch vorstellen, dass der Markt für DVD/Bluray kleiner geworden ist und sich ggf. nicht mehr lohnt. Das ist jetzt aber reine Spekulation von mir.

  • Ich bin jetzt mit Mad Men durch (7 Staffeln) und es wundert mich regelrecht, dass ich dazu hier noch nichts geschrieben habe ...


    mad-men-logo.jpg



    Mein Fazit nach 3 Staffeln:


    Und jetzt bin ich, wie schon geschrieben anscheinend mit der letzte 7. Staffel von Mad Men durch und es stellt sich wieder dieses Gefühl des Verlustes ein. Im muss auch sagen, dass ich jede folgende Staffel schneller gesehen habe und ich das Writing absolut großartig finde.

    Momentan hab ich so ein "Höhe"-Gefühl, dass ich diese Serie ganz weit oben auf meiner Liste anordnen würde.

    Das kann sich wieder ändern, aber über so viele Staffeln mit jeder Staffel interessanter und wohliger zu werden und dann auch wieder mit einigen Erwartungshaltungen zu brechen, es aber doch so innig einem runden Abschluss zu zu führen? Ich bin begeistert.


    Edit:

    Na klar jetzt wo ich nach einem etwas größeren Bild gegoogelt habe, bin ich auch drauf gestoßen:


    2007_mad_men_wallpaper_005.jpg?w=400&h=320


    Dann hat mich mein Gefühl nicht betrogen. ^^

  • Für die aktuelle Diskussion über Diskriminierung von Männern kommt demnächst die passende Serie, welche die Thematik brutalstmöglich umdreht: Y - The Last Man


    Prämisse: Alle Männer und männlichen Tiere der Erde sterben gleichzeitig von einer Minute auf die andere. Alle bis auf Yorrik und sein Kapuzineräffchen Ampersand.

    Diese müssen nun in einer postapokalyptischen von Frauen beherrschten Welt ihren Weg finden.



    Das ganze basiert auf der Vorlage von Brian K. Vaugn (Autor von Lost) und ist eine weitere Comicverfilmung abseits des Superheldenmainstreams.

  • Mal was ganz eigenartiges:


    Ich schaue mir bei Youtube gerade an, wie jemand (tinNendo64) auf einem GTA V Role Play Server (LuckyV) spielt:


    Das ist quasi ein GTA Server, bei dem alle Figuren durch echte Charaktere mit Hintergrundgeschichten ersetzt worden sind. Auf diesem Channel geht es um den 41 Jahre alten Dirk Knussmann aus Bottrop, der nach Los Santos auswandert, um dort eine Pommesbude nach deutscher Art zu eröffnen und dabei auf die unterschiedlichsten Charaktere und Probleme trifft.


    Die ersten Folgen passiert nicht viel und es ist langweilig, aber gleichzeitig faszinierend wie normale Menschen so dermaßen in ihren Rollen aufgehen können. Ab Folge 100 wird es dann sogar richtig spannend.


    Der gesamte Role Play Server scheint wohl auch eine Folgeerscheinung des ersten Lockdowns zu sein.

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