Die Lieblings-Serien

  • Manche fanden Pacific auch deutlich schlechter als BoB aber ich kann man an die Serie nicht mehr gut genug erinnern, als das ich da noch urteilen könnte. :grübel:

    Früher, beim Gipskrieg, als die Gummistiefel noch selbst gestrickt,

    das Freibier noch gratis aber nicht umsonst,

    die Cola noch weiß, der Kaiser noch am Leben,

    Jesus jung und die Zeiten besser waren.

    -Maximilian L.

  • Bin ebenfalls ein erklärter Fan von "The Walking Dead". Ich habe sämtliche Folgen aufgezeichnet und dann jeweils zusammen mit meiner Frau am Wochenende geguckt (Zombie-Marathon mit Chips und Bier/Prosecco). Und ja, meine Frau steht total auf Zombiefilme. Nur falls das einem von euch komisch vorkommen sollte. Ich liebe sie dafür :D


    Wir sind schon sehr gespannt auf die dritte Staffel.

  • Bin ebenfalls ein erklärter Fan von "The Walking Dead". Ich habe sämtliche Folgen aufgezeichnet und dann jeweils zusammen mit meiner Frau am Wochenende geguckt (Zombie-Marathon mit Chips und Bier/Prosecco). Und ja, meine Frau steht total auf Zombiefilme. Nur falls das einem von euch komisch vorkommen sollte. Ich liebe sie dafür :D


    Wir sind schon sehr gespannt auf die dritte Staffel.


    Alpi, dann freut euch auf Staffel 3.
    Da ist jede Folge mehr als sehenswert.
    Staffel 2 hatte ihre Längen...aber für das Szenario drückt man auch mal ´ne Auge zu.


    Bin jetzt auch bei der Mitte von Staffel 3 angekommen...böser Cliffhänger.
    Auch kann ich mich Twiggels Spoiler anschließen.
    Das das keinem Produzenten aufgefallen sein sollte...naja, dafür ist jetzt wohl ein langerwarteter Charakter aus den Comics da.
    Nun wieder bis Februar warten... :jumping2:


    @ Twiggels


    Ich bin die deutschen Stimmen schon gut und sehr verständlich, beim O-Ton muss man bei Slank öfters genau hinhören.


    @ Filusi


    Erzähl uns du dann mal wie du die Serie empfindest.

  • Ich hab jetzt auch "The Walking Dead" bis zum Halbfinale der 3. Staffel geschaut und anders als die meisten hier, bin ich von der Serie etwas enttäuscht, da sie ja so hoch gelobt wird.
    Klar, für Zombiefans ist mit einer der besten Produktionen der letzten Jahrzehnte und in Sachen Dramaturgie hat die Serie einige gute Punkte, aber die Art und Weise wie sie Spannung aufbaut und die Handlung vorrangetrieben wird ist besonders in der 1. und 2. Staffel eher suboptimal und ich würde das eher als durchschnittliche Serienkost beurteilen. Mit der 3. Staffel scheint es sich ja zum Glück zu ändern und die Qualität zu steigen. Dazu kommt noch, dass viele Charaktere teilweise extrem eindimensional dargestellt werden und einfach nur nervig sind. Zudem bleiben irgendwie gute Storytwist aus. Die Serie konnte mich bisher nie wirklich überraschen, aber vielleicht hat auch hier Staffel 3 einige Überraschungen parat und ich bin heilfroh, dass die Serie die ersten beiden, eher durchwachsenen Seasons, überlebt hat.
    Man sollte sich Übrigens mal eine Zusammenfassung der Handlung der Comics durchlesen. Was da alles umgeschrieben wurde, ohje und teilweise ist es schn traurig, dass die Zusammenfassung eine weitaus bessere Charakterdarstellung und Storytelling bescchreibt, als das, was wir im TV zu Gesicht bekommen :wacko:

  • Bin auch sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Ich kenne die Comics überhaupt nicht. Vielleicht ist das bei so einer Serie ein Vorteil. Es gibt dadurch bezüglich der Handlung oder den Charakteren keine Erwartungen, die enttäuscht werden könnten. Ich finde diese Serie jedenfalls etwas vom besten, was in den letzten paar Jahren in der Glotze gelaufen ist.

  • @ Twilight


    Alpi sagt es schon richtig, keine zuweit gesteckten Erwartungen an die Handlung haben.
    Sie wollen einfach leben.
    Wo sollen da große Storytwist herkommen, in solch einer Welt?
    Dafür gibt es in der dritten Staffel in jeder Folge mindestens einen Höhepunkt...die Spannung ist bei mir jedes mal zu fassen und Sie besteht schon alleine darin, dass es jederzeit einen der Gruppe erwischen kann und dies geschah schon öfters.
    Staffel 1 war ein guter Einstieg, Staffel 2 hat seine Längen gehabt wusste aber zu unterhalten, Staffel 3 übertrifft vieles was ich jemals gesehen hab im Fernsehn.


    Ja, es mag sein das einige Charaktere sehr flach gezeichnet sind...da gibt es aber noch Möglichkeiten sich zu entwickeln und darin liegt auch eine Spannung.
    Vergleich Comic vs. Serie, da ist die eine Blonde wohl ein Schießwütiges Biest, in der Serie ein navies Blondchen...es gab immer kleine Andeutungen in die Richtung das Sie bald loslegen könnte und in ihre Comicrolle reinwächst...da wird mit den Erwartungen der Comicfans gespielt.
    Spannung ist für jeden gegeben.
    Nicht Alles ist gleich im Comic und Serie wie ich lesen durfte, aber die Änderung finden so am Rande statt...das ich noch keinen Aufschrei der Comicfraktion gehört hab...und dies bei solch ein Produktion. Immerhin bewegen die Produzenten sich da auf einem Schmalengrad.


    Die Haupthandlung der Serie besteht für mich darin "zu leben", nicht mal zu überleben, denn es gibt keine Rettung!
    Dies ist Alles was diese Serie antreibt.
    Dadurch unterscheidet sie sich schon von vielen anderen Serien, indem man sich erstmal eine Handlung ausdenken muss um Spannung zu erzeugen.
    In anderen Serien ist fast Keiner ständig so existentiell in seinem Dasein bedroht, in anderen Serie geht es um Lifstyle and More.


    Für mich ist das Storytelling genau auf dem richtigen Weg...ich sitz oft so vor der Serie: innerlich Ich--> :weg: <---Produzenten erzählt schneller die Geschichte.
    Und genau sowas muss eine Serie auslösen.

  • @ Filusi


    Erzähl uns du dann mal wie du die Serie empfindest.


    Heftig! :mellow:


    Allein dieses Wort ging mir die erste 1/4 Stunde dauernd durch den Kopf.
    Konnte mich schon gar nicht auf den ersten Dialog der Serie konzentrieren, da ich mein Hirn vorher mit nem Knall leergeräumt war, ich starte einfach vor mich hin (Hab dann, als ich wieder zu mir kam, zurückgespult ...).


    Ich weiß nicht, ich war kurz davor aus zu machen, als dann der Teil losging, den ich atmosphärisch zwar auch heftig finde (da die Schauspieler ihre Sache wirklich gut machen), aber eben nicht so horror-mäßig wie zuvor. Wo ich echt wie auf Kohlen saß. Die Angst, die vielen Fragen, mit denen der Hauptcharakter anfangs hatte, die Situation kamen irgendwie total rüber und ich musste schon arg schlucken. Ist halt nun mal nicht mein Ding. :unsure:


    Da aber wirklich viel Wert auf die Dinge gelegt wird, welche ich mir erhofft habe und die ihr ja schon beschrieben habt, werde ich mich wohl durchkämpfen, denn die ruhigen Dialogmomente/-passagen scheinen wirklich richtig gut zu sein.

  • Vielleicht ist das bei so einer Serie ein Vorteil. Es gibt dadurch bezüglich der Handlung oder den Charakteren keine Erwartungen, die enttäuscht werden könnten. Ich finde diese Serie jedenfalls etwas vom besten, was in den letzten paar Jahren in der Glotze gelaufen ist.


    Hab mir die Zusammenfassung auch erst angeschaut, nachdem ich bei der Serie auf aktuellem Stand war. Die Erwartungen kamen von den ganzen Rezensionen aus dem Internet, u.a. von hier ;)


    Wo sollen da große Storytwist herkommen, in solch einer Welt?


    Och, es gibt ja durchaus Ansätze von solchen, zum Beispiel Herschels Scheune in Staffel 2, oder was der gute Wissenschaftler Rick im GDC ins Ohr gefüstert hat. Das Problem ist nur, es waren keine wirklichen Überraschungen und ich saß immer davor und habe mir gedacht: "Ja, mit so etwas Ähnlichem habe ich gerechnet."
    Aber wie gesagt, Staffel 3 räumt mit einigen meiner Kritikpunkten auf, von daher bin ich gespannt, wie es weitergeht.


    Heftig! :mellow:


    Allein dieses Wort ging mir die erste 1/4 Stunde dauernd durch den Kopf.


    Och, du bist aber auch ein Familienmensch Filusi.
    Du wirst noch einigen Spaß mit der Serie haben, oder in deinem Fall wohl eher nich so. Aber es gibt auch Schöne Momente, die dich sicherlich wieder aufbauen werden :love2:

  • Allein dieses Wort ging mir die erste 1/4 Stunde dauernd durch den Kopf.
    Konnte mich schon gar nicht auf den ersten Dialog der Serie konzentrieren, da ich mein Hirn vorher mit nem Knall leergeräumt war, ich starte einfach vor mich hin (Hab dann, als ich wieder zu mir kam, zurückgespult ...).


    Ich weiß nicht, ich war kurz davor aus zu machen, als dann der Teil losging, den ich atmosphärisch zwar auch heftig finde (da die Schauspieler ihre Sache wirklich gut machen), aber eben nicht so horror-mäßig wie zuvor. Wo ich echt wie auf Kohlen saß. Die Angst, die vielen Fragen, mit denen der Hauptcharakter anfangs hatte, die Situation kamen irgendwie total rüber und ich musste schon arg schlucken. Ist halt nun mal nicht mein Ding. :unsure:


    Da aber wirklich viel Wert auf die Dinge gelegt wird, welche ich mir erhofft habe und die ihr ja schon beschrieben habt, werde ich mich wohl durchkämpfen, denn die ruhigen Dialogmomente/-passagen scheinen wirklich richtig gut zu sein.


    Typisch Filusi. So menschlich. Komm her, lass dich drücken :love2:


    Bischen nachvollziehen kann ich es aber schon. Die Serie regt schon zum Nachdenken an, vor allem wenn man selber Familie und Kinder hat. Wie würde man in einer solchen Situation reagieren? Wie käme man mit dem Verlust von Familienmitgliedern oder sogar der eigenen Kinder zurecht? Wem würde man helfen und wem nicht?


    Letztlich wirft die Serie Fragen auf, die eine intensive psychologische Tiefe haben. Die Zombies sind dafür nicht einmal ausschlaggebend,sie dienen lediglich als auslösender Faktor. Viel spannender und auch fordernder ist letztlich die Frage nach dem Mit- und Gegeneinander von Menschen in einer Extremsituation. Und da lässt die Serie teils tief blicken.

  • Kennt eigentlich jemand Blackadder oder Red Dwarf?
    Die beiden sind meine beiden absoluten Favoriten.
    In Blackadder spielt Rowan Atkinson in seiner genialste Rolle überhaupt in 4 verschiedene Zeitepochen (Mittelalter, Elisabethianische Zeitalter, Georgianische Zeitalter, 1. WK) einen sarkastischen Machtmenschen, der mit seinem geistig schwachen Diener Baldrick seine nicht immer gelingenden Intrigen und Pläne schmiedet, sei es, um sich bei der Königin Elisabeth hervorzutun oder sich vor dem großen Sturm im 1.WK zu drücken.


    Red Dwarf ist ne Ecke verrückter. 3 Millionen Jahre in der Zukunft hat auch einem Minenschiff nur ein Mensch überlebt, Dave Lister. Dieser befand sich in einer Art Hibernationskammer und nach seinem Überwachen sind seine Gefährten sein ehemaliger Zimmergenosse,
    Arnold Judas Rimmer, der total feige und verräterisch, der senile Schiffscomputer und eine Katzenmensch, der sich aus der Katze von Lister entwickelt hat (über die 3 Millionen Jahre, die er eingefroren war) und sehr eitel ist.
    Die Abenteuer sind ziemlich verrückt aber trotzdem lustig und auf alle Fälle sehenswert.


    Ansonsten habe ich geguckt:
    Family Guy
    Simpson
    Star Trek TOS
    Scrubs
    Wooster and Jeeves
    Monty Phytons Flying Circus

    Guard of the King's House


    Conscribe te militem in legionibus, pervagare orbem terrarum, inveni terras externas, cognosce miros peregrinos, eviscera eos.


  • Ich find die sogar besser, aber da scheiden sich die Geister.


    Ist eben ein völlig anderes Setting, aber ich persönlich fand die Charaktere deutlich besser gezeichnet als in Band of Brothers.


    Danke. :love2:
    Hast vollkommen recht und mir wirklich erinnerungswürdige Fernsehmomente beschert. :love:


    Ich muss auch sagen, dass "The Pacifc" für mich persönlich besser als Band of Brothers ist.
    Nicht weil BoB selbst nicht sehr gut ist, sondern einfach weil "The Pazific" es anders macht und mehr total ruhige Momente einbaut, wo sehr viel über die Mimik der Schauspieler, aber eben auch das eigene Überdenken der Situation/Szene läuft.
    Irgendwie geht es hier mehr über den Mensch und sein Wirken bzw. seine Veränderung im Krieg, hier natürlich auch um spezifische Sachen am pazifischen Schauplatz.


    Ich wurde teils regelrecht verstört am Bildschirm zurückgelassen und hab viel drüber nachgedacht. Für mich eine der besten Antikriegsverfilmungen bisher.
    Wirklich super abgemischt (auch der Sound ist wirklich immer sehr treffend und verstärkt die Emotionen an den richtigen Stellen) und auch sehr gute schauspielerische Leistungen.


    Kann ich nur weiter empfehlen. Das Geld ist es absolut wert.

  • Passt zum Topic:


    Ich hab durch den Digital Receiver nun auch TNT-Serie u.A.


    Welche Serien sind denn da empfehlenswert und gibt es da viele neue Serien und werden Staffeln auch hintereinander mal wiederholt um nicht erst mittendrin einsteigen zu müssen?


    Vielleicht ist ja hier ein Serien-Freund am Start der da mehr weiß wegen TNT.

  • Mäh, BoB und Pacific sind sicherlich gute Serien, aber irgendwie hatten sie immer einen Hauch diess James Ryan Pathos.
    Der "Doppelfilm" Letters from Iwo Jima/Flags of our Father von Eastwood hat da mMn die Anti-Kriegs Message besser rübergebracht.


    Endamon
    Ist TnT nicht dieser Bezahlsender, welcher oft zuerst die unbekannteren US Serien ausstrahlt, bevor ein großer Sender ihren Wert erkannt und die Ausstrahklungsrechte kauft?
    Weiß grad nicht, was so aktuell läuft, besitze kein TV Gerät, und würde dirempfehlen überall ein bisschen reinzuschalten, bis du an was hängen bleibst. Die meisten Serien sind doch recht gut.

  • Kommt drauf an was du magst Endamon.
    Nach einem kurzen Blick zu TNT Serie die Dinger die ich davon empfehlen kann.


    Hell on Wheels ist ein sehr gutes Westernepos. Bzw. im Grunde eine typische post 9.11 Serie. Ein zerrissenes Land ringt mit sich selbst.


    30 Rock Sehr gute intelligente Comedy die direkt im Haupquartier von NBC spielt. Keine Ahnung wie die Übersetzung ist, aber sehr viel Wortwitz. Manchmal etwas albern. Allerding sollte man schon die inneren Verhältnisse der USA kennen. Sonst versteht man die Hälfte der Witze nicht.


    Tudors: Historienepos. Wurde hier schon sehr viel zu gesschrieben. Sehr gut


    Nurse Jackie: Der Gegenentwurf zu deutschen Arztserien. Gut gespielt.


    Game of thrones: natürlich


    Knight Rider: Für das kleine Kind in mir


    Gimore Girls: Für alle Frauen und Schwuppen um mal Klischees zu bemühen. Ansonsten ganz schöne Familiengeschichte,


    Seinfeld: Sehr gute Comedy. Vor Aulsaufen die dicke große legendäre Comedy in den USA die jeder schaute. das zu 30 Rock gesagte gilt auch hier. Allerdings schon etwas angejährt.


    Boardwalk Empire: Mafiaepos in den 30er Jahren. Mit steve Buscemi. Eher langsam für alle Freunde der Mafiaschinken und den Sopranos.

  • Danke Twiggels für die gute Zusammenfassung, Boardwalk Empire würde mich dann schon schwach machen, weil ich auf Mafia-Settings gut kann. Hell on Wheels läuft ja erst am 30 Januar an, steht auf der TNT-Seite. Dann werde ich da mal auch die erste Folge schauen.

  • @ Twilight


    Bei BoB gehe ich mit deiner Meinung noch mit, aber bei The Pazific sehe ich nicht viel amerikanischen Pathos. Da stehen die anderen Themen zu sehr im Vordergrund, dass ich selbst nicht über die "guten" Absichten bzw. die "guten" Amerikaner an sich nachdenke. Auch werden die Amis mMn auch überhaupt nicht als solche tollen Übermenschen dargestellt bzw. werden sogar Hauptpersonen einem durch ihre durch den Krieg hervorgerufenen Taten unsympathisch werden können oder sind es schlicht von Anfang an.
    Ich finde halt, dass das Thema, wie der Krieg bzw. dessen Auswüchse den Menschen bzw. dessen Charakter beeinflusst, hier sehr gut an einigen Beispielen dargestellt wird. Nebenher natürlich auch sonstige Grausamkeiten des Krieges bzw. wie wenig Wert der Soldat/Mensch hier hat oder die obskure Tatsache, dass halt wirklich alles auf das Auslöschen selbigen ausgerichtet ist.
    Mir hat die Serie halt nochmal richtig gezeigt, wie froh ich/wir sein können, dass wir bzw. auch unsere Angehörigen nicht so eine Scheiße durchmachen müssen.


    Aber egal, bezüglich des amerikanischen Pathos, da schweben wir beide eh nicht auf der gleichen Wellenlänge.
    Mir ist amerikanischer Pathos nicht immer gleich ein Ärgernis und so sehe ich ihn vielleicht auch nicht immer gleich bzw. er wird mir weniger bewusst, während er dir wohl eher gleich ins Gesicht springt und dir den Film dann eher madig macht. ^^


    Aber thx. für deine Tipps, hab sie mir gleich mal in meine Amazon Wunschliste gelegt, dass ich sie nicht vergesse. :)

  • @ Twilight


    Bei BoB gehe ich mit deiner Meinung noch mit, aber bei The Pazific sehe ich nicht viel amerikanischen Pathos. Da stehen die anderen Themen zu sehr im Vordergrund, dass ich selbst nicht über die "guten" Absichten bzw. die "guten" Amerikaner an sich nachdenke. Auch werden die Amis mMn auch überhaupt nicht als solche tollen Übermenschen dargestellt bzw. werden sogar Hauptpersonen einem durch ihre durch den Krieg hervorgerufenen Taten unsympathisch werden können oder sind es schlicht von Anfang an.

    Man denke an den lieben Eugene und seinen Herzfehler; mutiert zum Japsenhasser erster Güte.
    Unübertroffen die Szene als Snafu diese Kieselsteinchen in den offenen Schädel des japanischen Soldaten schnippt.


    Ich fand es auch sehr eindringlich gezeigt, wie sich die anfängliche Begeisterung, dann Resignation, bis hin zu Hass entwickelt hat bei den amerikanischen Soldaten. War ja auch in der Wirklichkeit so, weil die Japaner überhaupt keine Gegner waren, mit denen man bisher zu tun hatte. Die Nazis in Europa waren da Kinderbobbes dagegen, hatten sich ja stellenweise in Massen ergeben nach der Normandie-Invasion. Waren ja auch Weicheier geworden nach 3 Jahren easy-going in Frankreich. :D
    Ganz anders die Japaner......



    Jup, v.a. die ruhigen Momente haben die Serie ausgzeichnet: die Ruhepause in Melbourne, der Kerl mit seinen Inkontinenzproblemen und dem Krankenhausaufenthalt, Amerikas Kriegsheld, der keinen Bock mehr auf die sinnentleerte Scheiße und Kriegsanleihen hat und so vieles mehr.
    Bei Band of Brothers war´s ja nur eine Folge lang dieser Arzt, der ein wenig tiefgehender gezeichnet wurde.

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