Beiträge von John

    Strategic Command World War I - Es ist Dez. 1915. Ich verwandle gerade Flandern für die Entente in eine "Blutpumpe", möglichst ohne eigene Verluste. Trotzdem kommt die Front nicht voran. :ritter2:

    Nein, letztlich entscheiden die USA wann der Bündnisfall eintritt. Sie sind die militärische Hauptmacht. Aus NATO Sicht ist es überhaupt nicht sinnvoll den Bündnisfall auszurufen. Wenn, dann war es ganz klar ein Versehen. Im Übrigen fährt die NATO bestens damit, sich rauszuhalten und dafür die Ukraine mit Waffen nach und nach vollzupumpen. Es gibt also eigentlich keinen plausiblen Grund, den Bündnisfall zu aktivieren. Irgendeine saftige Reaktion wird es aber natürlich geben.


    Man bedenke, dass die NATO auch einmal in Belgrad die chinesische Botschaft aus Versehen bombardiert hat. Da hat China auch keinen Krieg ausgerufen sondern protestiert. Hier dürfte die Lage sogar noch weniger dramatisch sein. Für die getöten Zivilisten natürlich trotzdem eine Katastrophe.

    Auf Twitter wird vermeldet, dass derzeit schwere russische Luftangriffe auf die gesamte Ukraine stattfinden. Es wurden wohl bisher über 100 Marschflugkörper eingesetzt. Nahezu in der gesamten Ukraine sei der Strom ausgefallen. In Kiew seien mehrere Wohnhäuser getroffen worden.


    Militärökonomen gehen derzeit von einer Niederlage Russlands im kommenden Herbst aus. Russland verliere derzeit ca. 400 Soldaten täglich.

    Ok, dann hatte ich wohl bisher einfach Glück.


    Saß heute im Lehrerzimmer und scrollte arglos durch Twitter und bekam auf einmal nen riesigen wedelnden Pimmel angezeigt. Mir wäre beinahe das Handy hingefallen. Gott sei Dank saß in dem Moment niemand hinter oder neben mir. Das hätte sonst für reichlich Gegacker gesorgt. Die Sprüche hätte ich mir bis zur Pensionierung anhören können.

    Scheint zu laufen bei Twitter. Plötzlich werden dort offenbar Porno-Filmchen und Penis-Videos veröffentlicht. Oder Hinrichtungsvideos mit Vorschlaghammer trifft Kopf veröffentlicht durch Putins Wagner-Söldner. Inhaltemoderation kommt wohl nicht mehr hinterher.

    Ich habe da eher die Theorie, dass es halt einfach eine ca. 50:50 Aufteilung der Bevölkerung in konservativ und progressiv gibt. So wie halt überall. Letztlich entscheidet dann der Kandidat über den Erfolg, da er die Unentschlossenen überzeugen muss. Sehe da jetzt bisher noch keine grundlegenden Probleme. Eine strukturelle Mehrheit der Demokraten, die nur aufgrund von Tricks nicht zustande käme halte ich für extrem unwahrscheinlich. Denke die Erfolge sind eher Personen und Themengebunden. Auch das Gerede, die Verschiebung der Ethnien in der Bevölkerung würde automatisch zu demokratischen Erfolgen führen halte ich für ein Gerücht. 70% sind nach wie vor weiß. Und zumindest die Latinos wählen teilweise sehr konservativ. Die Exil-Kubaner zum Beispiel. Nicht umsonst gewinnt DeSantis in Florida.

    Die Probleme die du nennst gibt es zwar, aber sie sind nicht Wahlentscheidend und beide Parteien nutzen sie gleichermaßen.

    Joe Biden konnte nun am Ende sogar mit den Demokraten die Mehrheit im Senat verteidigen, was ein gewaltiger Erfolg für die Midterms ist. Hätte ich dem alten Fuchs wirklich nicht zugetraut. Ich habe geglaubt die Republikaner machen jetzt die rote Welle. Zeigt meiner Ansicht nach aber auch, dass das US-System eben doch ganz gut funktioniert und dass all die Befürchtungen bezüglich des Gerrymanderings übertrieben sind. Wenn die Kandidaten schlecht sind und die Stimmung sich nicht auf die Opposition überträgt, dann hilft eben auch eine Wahlkreisreform nicht.

    Im Kreml scheint derzeit die Stimmung am Tiefpunkt. Der in einigen Medien als Ideengeber oder „Chefideologe des Kreml“ bezeichnete Alexander Dugin, dessen Tochter vor einiger Zeit bei einem mutmaßlich auf ihn gerichteten, möglicherweise ukrainischen, Bombenattentats starb, äußerte nun wohl angesichts des Abzugs aus Cherson öffentlich, Putin müsse „Russland“ (wörtlich: uns) retten oder sterben.

    Das ist ein völlig üblicher Vorgang, der bei jeder Amtsübergabe stattfindet und zum „guten Ton“ gehört. Eigentlich ein Zeichen verfestigter demokratischer Strukturen, da man die Übergabe der Amtsgeschäfte von der Vorgängerregierung nicht durch reine Parteipolitik beeinflussen lässt.


    Soweit ich weiß gab es nur bei Kohl da Ärger, weil im großen Stil Akten aus dem Kanzleramt verschwanden. Schröder hat sich dann wohl eher mit Schmidt beraten. Bush jr. und Obama z.B. haben das auch praktiziert. Gehört einfach zum guten Stil. Auf der Ebene sind mache Probleme und Absprachen derart sensibel, dass es schon sinnvoll ist, da hier und da beim Vorgänger nochmal nachzufragen, wieso, warum und so weiter. Zumal es bei Staatschefs international ja auch gewissermaßen „informelle“ Absprachen bzw. persönliche Befindlichkeiten gibt, die man ggf. kennen sollte.

    Läuft auf den offiziellen Kremlkanälen eigentlich noch das Narrativ, man würde Nazis

    Satanisten.


    Kein Scherz.


    Oder ist das jetzt samt und sonders eine Verteidigung gegen den schwulen Westen, der mit seinem Imperialismus auch homosexuelle Biowaffen baut?

    Homosexuelle Satanistische Biowaffen


    Bilder wohl aus dem Zentrum von Cherson. Sieht jetzt nicht nach Häuserkampf aus.


    Russische Soldaten fliehen zu Fuß über zerstörte Ponton-Brücken.

    Mehr Bilder aus Cherson.

    Befreite Ortschaft:

    Wohl mit Lautsprecherwagen:

    Ukrainische Truppen beim Übersetzen über den Dnjepr?

    Hupkonzert zur Begrüßung der ukrainischen Truppen in Cherson:




    Wenn ukrainische Truppen derart offen am hellen Tag verlegen können, sagt das einfach alles über die nicht vorhandene russische Lufthoheit.




    Man kann ja kaum glauben, wie schnell der russische Zusammenbruch plötzlich gekommen ist.


    Die Bilder der jubelnden befreiten Zivilbevölkerung sind für mich die schönsten Bilder dieses Jahres!


    Auch ein sehr schönes Video. So sieht Befreiung aus. Und das an einem solchen Datum. Heute vor 104 Jahren schwiegen ab 11:11 Uhr endgültig die Waffen des Ersten Weltkriegs.


    Twitter kocht gerade. Es gibt anscheinend hunderte Meldungen über einen vollständigen Zusammenbruch der russischen Streitkräfte am Westufer des Dnjepr.

    In keinem Onlineportal / Nachichten finde ich etwas über den vermeindlichen Zusammenbruch und Einkesselung russischer Truppen, schon gar nicht in der Größenordnung von 20.000. Wären solche spaktakulären Nachrichten über den Untergang der Besatzungstruppen nicht die eine oder andere Nachtschicht in den Redaktionen wert? Kann natürlich auch sein, daß man erst ab 9.00 darüber liest.

    Bei solchen Meldungen wäre eine gewisse Skepsis immer angebracht.

    Stimmt schon. Aber ich habe da mit Twitter positive Erfahrungen gemacht. Da berichten halt oft Menschen vor Ort quasi fast live mit 1-2 Std. Verzögerung. Bis das in die Redaktionen kommt, hat es oft schon 1-2 Tage gedauert. Ich schätze mal wir lesen morgen davon.

    Der blöde Bot zeigt aber scheinbar keine Ambitionen, sich nach Twilight zu erkunden; hat irgendwer eine Ahnung, wo unser Anarcho-Rostock-Ultra abgeblieben ist?

    Ist mir auch aufgefallen in den letzten Tagen. Laut seiner Beiträge ist er nach einer Diskussion um Gendern/Wokeness nicht mehr eingeloggt gewesen. Es könnte vielleicht sein, dass sein Ausklinken inhaltliche Gründe hat.