Beiträge von Norkzlam

    Ich fürchte das mit Polen stimmt nur so halb. Ich hatte gelesen das eigentlich abgemacht war das Polen von Deutschland ausgemusterte Leopard1 Panzer bekommen sollte, welche immer noch besser sind als die T72 die Polen an die Ukraine geliefert hat.

    Was genau da schiefgelaufen ist, kann ich nicht sagen. Aber Leopard 1 werden die Polen sicher nie gewollt haben. Das Teil ist für einen T72 kein würdiger Gegner.

    Menderon Lies das Niebel Interwiew. Die Meldungen den Mader betreffend sind falsch. Mader-Munition ist in Deutschland vorhanden und kann auch hier hergestellt werden, ohne das die Schweizer dabei irgendwas zu melden hätten (abgesehen davon, dass es sicherlich möglich wäre da ein anderes schweres MG draufzubasteln).


    Für den Geparden, dessen Lieferung vor Wochen beschlossen wurde, gibt es keine Munition.

    Weiß jemand was genaueres zu den Vorgängen rund um die Schlangeninsel? Da haben beide Seiten ja in den letzten Tagen Erfolge vermeldet. Wobei die Ukrainer auch fleißig Drohnenvideos gezeigt haben. Weiß man, was genau dabei rumgekommen ist?


    Und gibt es Schätzungen zur ukrainischen Mobilmachung? Bei einer Bevölkerung von 44 Millionen müsste man ja theoretisch Millionen in die Schlacht werfen können. Praktisch braucht es dafür natürlich auch die Ausrüstung und Logistik. Aber wie weit ist man damit? Kämpfen im Moment neben regulären Soldaten "nur" Freiwillige und Reservisten, oder werden Männer aktiv in den Dienst gepresst?

    Kleine Anmerkung dazu, in den meisten Fällen ist es nicht die Ausbildung der Besatzung des individuellen Panzers, sondern die Ausbildung und Ausrüstung des ganzen Logistikapparats um die Panzer rum (Wartung, Reparatur, Ersatzteile, etc.) wo Leute skeptisch sind, da die Kapazitäten das eigene Gerät unter Friedensbedingungen mit Ersatzteilen zu versorgen bereits ziemlich miserabel ist. Bei Fahrzeugen welche nicht mehr in Produktion und im Einsatz sind dürfte das noch etwas schwieriger sein da die Versorgung mit Ersatzteilen sicherzustellen.

    Jetzt ganz naiv gefragt, ist ein nicht maximal effizient eingesetzter Leopard, der nach einem Defekt oder einer Beschädigung durch Feindeinwirkung nicht mehr in Stand gesetzt werden kann und nur noch als Ersatzteillager für andere Leos dient, nicht immer noch besser, als kein Leopard?

    Wie gesagt, ich bin ich bin in der Debatte bei John und Hades es meiner Meinung nach naiv anzunehmen die russische Bevölkerung stünde nicht hinter Putin und die Idioten Berlin sein bezahlte Provokateure. Letztendlich bekommt Querdenken in Berlin ein vielfaches an Menschen mobilisiert, im Vergleich zu den Friedensdemos in Russland. Natürlich sind die Bedingungen nicht vergleichbar, aber dennoch wäre es doch auch schwachsinnig zu sagen die Mehrheit der Deutschen gehöre dem Querlenkerlager an. Von daher halte ich es wie gesagt für Wunschdenken in Russland eine schweigende Mehrheit an Kriegsgegnern zu sehen. Wie bereits mehrfach dargelegt gibt es dafür abgesehen von generischen "aber die Russen wollen doch auch alle in Frieden leben" keine Hinweise. Und auch die russische Opposition steht nahezu geschlossen hinter dem Krieg.

    Und die restlichen 95% haben Deutschlands Sicherheit am Wolga-Strand verteidigt und "von nichts gewusst"?


    Natürlich sind die russischen Verbrechen verachtenswürdig. Und auch die Steigerung unsere Verteilungsfähigkeit ist wichtig und richtig. Wir sollten jetzt trotzdem schauen, dass wir nicht auch in anderen Bereichen eine 180° Wende hinlegen.

    Mit dem Sack wird niemand mehr reden, geschweige denn verhandeln. Interessant wird es, wie es mit dem Nachfolger geregelt wird. Es besteht ja durchaus die Möglichkeit, daß ein Reformer und nach Westen orientierter Nachfolger kommt. Putin hatte 22 Jahre Zeit, das totalitäte System auf sich selbst zuzuschneiden; sein Nachfolger hat das nicht.


    Ein schöner Militärputsch, der Nawalny an die Spitze an einer Übergangsregierung hievt, wäre schon ganz nett :)

    Wie gesagt, wir müssen aufpassen, dass wir nicht dem Wunschdenken verfallen. Die allermeisten Russen scheinen hinter dem Ultra-nationalistischen Kurs der Regierung zu stehen. Und auch die russische Opposition ist leider größtenteils nicht besser. Nur weil man vorgeblich gegen Korruption kämpft oder Putin aus welchem Grund auch immer ablehnt, ist man nicht automatisch pro westlich.

    Herr Nawalny hat derzeit Kreide gefressen, weil er weiß was seine westlichen Unterstützer hören wollen. Aber bei Russlands letztem Überfall auf ein Nachbarland hat er noch folgendes verkündet: "Tiflis, die Hauptstadt der Nagetiere, gehört mit Marschflugkörpern zerstört"

    Ob sich das jetzt ändert, weil man nicht mehr zu McDonalds gehen kann? Ich hoffe es ja, aber mir fehlt der Glaube.


    Putins Streitkräfte haben hier offensichtlich eine schwere Niederlage erlitten. Kiew wurde erfolgreich verteidigt. Das ist eigentlich eine sehr, sehr gute Nachricht. Meine Gratulation an die Ukraine für diesen wirklich heroischen Sieg, errungen mit Zähigkeit und großer Tapferkeit!

    Slava Ukraini! Stimme dir absolut zu. Trotzdem ist die Lage für die Ukraine kritisch. Es stehen weit über 100.000 feindliche Soldaten auf ihrem Territorium. Täglich werden Treibstoffdepots und andere Infrastruktur Ziele getroffen. Das kann nicht keine Auswirkungen auf die Kampfkraft haben. Und lass die Russen jetzt doch noch einmal erfolgreich entlang des Dnepr Richtung Norden vorstoßen, dann ist der Osten des Landes verloren.


    Das kann ich so nicht stehen lassen. In der Strahlentherapie wird exakt danach gearbeitet. Kleine dosen täglich über einen längeren zeitraum (von Wochen bis hin zu Monaten), um Krebszellen zu zerstören.

    Und dort unterscheidet man zwischen Frühreaktionen (während der Behandlung), Spätfolgen (Monaten nach der Behandlung) und Stochastische Strahlenschäden (was du beschrieben hast).

    Das ist jetzt eine Off-Topic Diskussion, aber ich bezog mich primär auf die Strahlenexposition der medizinisches Personal ausgesetzt ist. Bei der Strahlentherapie ist es schon so, dass man klassisch mit möglichst hohen Dosen arbeiten will, um eben den sofortigen, deterministischen Strahlenschaden zu induzieren. Limitierend ist hierbei der Kollateralschaden an gesunden Gewebe. Deswegen versucht man, möglichst präzise nur das erkrankte Gewebe zu zerstören. Da das nicht perfekt klappt, ist man dennoch in der Dosis begrenzt. Die Idee hinter mehrfacher Gabe ist dann nicht der kumulative Effekt per se (die addierte Dosis auf einmal zu geben hätte eine deutlich stärkere Wirkung, wird aber nicht vertragen), sondern, dass zumindest manche Tumoren deutlich strahlensensibler sind als normale Zellen, so dass diese sich in den Intervallen zwischen den Gaben deutlich besser erholen als die malignen Zellen.

    Bei der Langzeit-/Dauertherapie mit in den Körper eingebrachten Substanzen geht es um Alpha-Strahler und ähnliches mit extrem geringer Eindringtiefe, sodass gesundes Gewebe eben kaum beeinträchtigt wird. Außerdem sind solche Stunts in der Regel Teil eines palliativen Therapiekonzepts.

    Wenn die da wirklich durch Panzerfahrten und Puddeleien radioaktives Material aufgewirbelt haben, gelangt dieses dann auch in den Körper (bspw. Lunge) und je nach Strahlung des Materials wird es (bspw. die gefährlichere Alpha-Strahlung, die sonst nur geringere Entfernungen wirkt und auch leichter Absorbierbar ist) dort dann eben nicht mehr durch die Haut von strahlensensibleren Organen fern gehalten.

    Erfahren werden wir es vielleicht nie, aber westliche Experten halten die Berichte auch für eher unglaubwürdig. Selbst 200 Mikro Sievert sind immer noch absurd weit von der Schwelle zum akuten Strahlenschaden entfernt. Was auch wichtig ist, für einen deterministischen Strahlenschaden müssten die 0,5 Sievert praktisch auf einen Schlag einwirken. Man kann die Strahlendosis hierfür nicht "sammeln". (Im medizinischen Bereich oder bei Flugzeugbesatzungen, wo eine bestimmte Strahlendosis pro Zeit eingehalten werden muss, geht es um stochastische Strahlenschäden. Also ich setze mich heute einer gewissen Strahlendosis aus, und wenn ich dann in 30 Jahren Krebs bekomme, dann lag es vielleicht daran, vielleicht auch nicht).

    Riesenserver im Hallenmodell in einer kalifornischen Wüste zum Handeln von Facebook oder WhatsApp Nachrichten ist das eine, doch schnelle CPUs und GPUs, samt Milliarden an RAM sind ja nicht unbegrenzt verfügbar.

    Du hast recht mit den begrenzten Ressourcen, aber genau da ist Streaming sogar effizienter. Wenn du dir einen Gaming-Rechner kaufst, dann wird der den halben Tag ausgeschaltet sein, und wenn er läuft, dann überwiegend für nicht anspruchsvolle Tätigkeiten. Und wenn du zockst, wie oft dann ein Spiel, dass deine Hardware zu 100% auslastet? Wenn der Streaming Anbieter sich nen neuen Server zusammenbaut (da stehen keine einzelnen Rechner, Server CPUs haben verdammt viele Kerne, mehre100GB RAM und es gibt Steckplätze für einige Grafikkarten), dann wird der optimalerweise 24/7 ausgelastet. Heißt die nutzen die Hardware deutlich effizienter. Dabei wird mit Virtualisierung gearbeitet, d.h. im Regelfall berechnet eine GPU mehre Streams gleichzeitig. Außer du spielst jetzt wirklich einen sehr anspruchsvollen Titel und der Dienst strebt dennoch eine hohe Qualität bei erträglicher Bildrate an.


    Die Technik hat aber auch mehre fundamentale Nachteile. Der wichtigste ist der Lag. Die Eingaben des Spielers müssen am PC registriert werden, dann werden die übers Netz zum Server geschickt, der muss die verarbeiten, dann wird ein Bild gerendert, das muss komprimiert und zurück zum PC geschickt werden. Dabei geht unweigerlich verdammt viel Zeit rum. Man kann das optimieren und je nach Spiel und Anspruch fällt das mehr oder weniger ins Gewicht. Aber kompetitiv Shooter spielen wird man so jedenfalls niemals können.


    Auch das Streaming selbst macht Probleme, durch die Kompression geht unweigerlich Bildqualität verloren.


    Bei den meisten Anbietern hat man außerdem nur eine sehr begrenzte Anzahl an Spielen. Keine Optionen die Qualität selbst anzupassen oder nur die Auflösung zu ändern. Von Mods oder ähnlichem ganz zu schweigen. Shadow ist in der Hinsicht natürlich eine Ausnahme.

    Es ist einfach nur abstoßend, wie menschenverachtend die Russen mit ihren eigenen Soldaten umgehen. Aktuell sollen sie wohl das Gebiet um Tschernobyl verlassen, nachdem es nun zu ersten Fällen von Strahlenkrankheit unter den russischen Soldaten gekommen sein soll. Die betroffenen Einheiten hätten wohl kurz vor einer Meuterei gestanden.

    Strahlenkrankheit? Halte ich für eine Propagandalüge. Die Radioaktivität in der Speerzone ist noch heute messbar erhöht, letztlich aber auf niedrigem Niveau. Nur zur Erinnerung, die nicht havarierten Blöcke des AKW wurden bis 2000 weiterbetreiben. Man kann in normalen Klamotten, ohne irgendwelche Schutzmaßnahmen, bis direkt an den Beton-Sarkophag herantreten, ohne sich in direkte Gefahr zu begeben. Jetzt werden die Russen da ein bisschen Staub aufgewirbelt haben, den dann fleißig einzuatmen wird das Lungenkrebsrisiko nicht senken, aber von "Strahlenkrankheit" sind wir hier Meilenweit entfernt.

    ☢️ Informationen zur Strahlung in Tschernobyl | URBEXPLORER Reisen.


    Ist jetzt nicht die seriöseste Quelle, aber um die dort gemachten Angaben in Relation zu setzen, Strahlenkrankheit beginnt (in Form von vorübergehenden Kopfschmerzen) ab ca. 0,5Sv.


    Ich will die Ukrainer dafür gar nicht verurteilen. Wie man an der Aufmerksamkeit, die Tschernobyl in den Medien immer wieder generiert sieht, ist es ja offensichtlich die richtige Taktik.

    Krieg in der Ukraine: Bundesregierung will Kiew lange Liste mit Waffen anbieten - DER SPIEGEL

    Jetzt leider hinter einer paywall. Scheinbar hat die Bundesregierung im Hintergrund Gespräche mit Rüstungsfirmen geführt darüber welche waffensysteme kurzfristig lieferbar seien. Der Ukraine wird jetzt eine Liste zur Verfügung gestellt, aus der sie sich praktisch frei bedienen kann. Ich halte es für sehr sinnvoll die Ukrainer selbst entscheiden zu lassen was sie benötigen. Und auch die Genehmigungsverfahren für Lieferung in die Ukraine wurden wohl deutlich vereinfacht.

    Ja. Das war zu Beginn die Aussage. Bad-Ass mäßig den Spruch gebracht und dann von den Geschützten des Schiffes pulverisiert.


    Später hieß es dann, die Männer seien in Gefangenschaft. Was ja einerseits Zweifel an der Authentizität des Spruchs nährt und andererseits impliziert, dass man sich doch ergeben hat. (Nur menschlich und nachvollziehbar, aber definitiv nicht dem anfänglichen Mythos entsprechend.)


    Aus der Gefangenschaft zurückgekehrt dann möglicherweise durch einen Gefangenaustausch.


    SnaxeX

    Bestandteil der Neutralität, die den Ukrainiern vorschwebt sind Sicherheitsgarantien mindestens von Seiten der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats. Wie die dann konkret aussehen, da dürften Kiew und Moskau sehr unterschiedliche Vorstellungen haben.

    Generell bin ich wie gesagt bei allen Erfolgsmeldungen aber noch eher pessimistisch. Und das Selenskyj schon öffentlich von bisherigen Zielen abrückt ist kein gutes Zeichen.

    Also ich würde dir da durchaus zustimmen wobei ich anmerken würde das Checo ohne das Safety-Car vermutlich gewonnen hätte. Und er hat Verstappen im Quali geschlagen. Von daher war er für mich der Pechvogel des Rennens.

    Auf die Saison gesehen ist Verstappen natürlich die klare Nummer 1 bei Red Bull. Bei Ferrari bin ich mir da nicht so sicher. Ich würde den smooth Operator noch nicht völlig abschreiben. Möglicherweise macht Sainz dieses Jahr den Kimi.


    Alles in allem ist die neue Saison definitiv vielversprechend.

    Wenn das Volk so hinter Putin stehen sollte, warum dann die umfassenden Verbote?

    Selenskyj hat auch per Dekret das Fernsehen gleichgeschaltet und mehre

    Oppositionsparteien de facto verboten.


    Heißt das, dass die Bevölkerung nicht mehr hinter ihm steht?


    Ich wünsche mir ja, das ihr Recht habt. Aber ich bin einfach nicht so optimistisch. Natürlich treffen die Sanktionen Russland, die Länge des Krieges und die hohen Verluste werden auch ihren Teil tun. Ich glaube aber nicht an einen baldigen Regime Change.

    Von daher seh ich für die Ukraine wenig Hoffnung. Es wird meiner Meinung nach auf territoriale Zugeständnisse und ein Abrücken vom Recht auf freie Bündniswahl seitens der Ukraine hinauslaufen.