Beiträge von Norkzlam

    Wie das? Ich kann mir nur vorstellen, dass du durch das 4k und einer nicht ganz so großen Diagonale eine höhere Pixeldichte hast. Das kannst du aber mit jeder Auflösung erreichen.

    Exakt. Pixeldichte. Natürlich geht das mit jeder Auflösung. Aber je größer die Auflösung, desto größer auch die mögliche Diagonale. Ich hatte meinen alten 27Zoll WQHD Schirm kurzzeitig neben den neuem 4k 27 Zoll Bildschirm stehen und den Unterschied sieht man. Wobei ich zugegebenermaßen auch einen eher geringen Abstand zum Bild habe.

    Hohe Hertz und eine gute Auflösung sind ja nicht nur beim zocken angenehm.

    Wenn der Bildschirm nach einem Treiberupdate oder warum auch sonst nur mit 60Hz läuft merke ich das mittlerweile sofort. Auch das Lesen von Texten empfinde ich @4k nochmal eine Ecke angenehmer.


    Abgesehen von Hz und Auflösung haben neue Bildschirme auch Features wie Free- bzw. G-Sync. So ist man zumindest nicht darauf angewiesen sklavisch die Hz des Monitors zu erreichen.

    Andererseits steht mit HDR ja schon die nächste Innovation in den Staatlöchern. Bildschirme, bei denen das sinnvoll einsetzbar ist gibt es aber nicht zu dreistelligen Preisen.

    Ein 1440p Schirm mit >120Hz und Free-/F-Sync ist wahrscheinlich gerade der rationalste Kauf.

    In Innenräumen fragt schon meistens irgendwer. Aber oft reicht eine mündliche Zusage geimpft zu sein oder man wird durchgewunken, noch bevor man das Handy zum Kellner rumdrehen kann. Wenn wer hinschaut, dann auch eher so pseudomäßig, wahrscheinlich könnte man denen irgendeinen QR-Code vorzeigen. Das einzige mal, dass wer genauer hingeschaut hätte, war tatsächlich mitten in der Nacht in einer Pizzeria, die wie man munkelt primär eine Geldwäschefront für die lokalen Schutzgeldeintreiber ist. Dort wurde ein Freund von mir, dessen Zweitimpfung erst 12 Tage her war, sehr bestimmt darauf hingewiesen, dass er dort nicht essen könne und gefälligst draußen zu warten habe.

    Ansonsten einfach Mal nach Twitter schauen. Der Typ redet über sich selbst in der dritten Person.

    Aber gut, das Team Todenhöfer hat sich ja angeblich gewünscht, dass die Partei von Jürgen Todenhöfer nach Jürgen Todenhöfer benannt wird. Von daher wäre es wohl vermessen, Jürgen Todenhöfer Narzissmus zu unterstellen.

    Aber ":" sind barrierefreier, weil z.b. Vorlesesoftware für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen damit besser klarkommt...


    Ist zumindest die Begründung, mit der die * in meinem Umfeld wieder aussortiert wurden.

    Würde es schon reichen statt "Du bist ein Idiot" zu sagen, "Hey, das war jetzt aber nicht richtig, weil..." oder "Das kannst du besser, indem..."?

    Wie gesagt, es wurde eine dritte Person als Idiot bezeichnet. Ansonsten würde ich das jemanden nur ins Gesicht sagen, um ihn zu beleidigen. Und in dem Fall sollte er sich verletzt fühlen, das wäre dann der Sinn der Sache. Nur bin ich eigentlich ein halbwegs vernünftig erzogener Mensch und mache sowas nicht.


    Liegt es vielleicht daran, weil diese Aspekte sie mit der Mehrheitsgesellschaft teilen und sie dadurch im Alltag nicht regelmäßig auf Barrieren, Vorurteile und Bevormundungen treffen?

    Und genau das ist der Punkt, wo ich dir widersprechen würde. Natürlich sind diverse Menschen von mehr oder weniger starken Formen der Diskriminierung betroffen. Nur glaube ich nicht, dass die Mehrheit der Frauen damit beschäftigt ist sich jeden Tag mit ihrer eigenen gesellschaftlichen Position zu befassen. Und auch das Leben der meisten Menschen mit Migrationshintergrund wird sich nicht Tag ein tag aus darum gehen. Die Leute haben Jobs, gehen zur Schule, studieren und haben Hobbys. Ergo sind sie mit was anderem als ihrer Identität beschädigt. Natürlich machen sie negative Erfahrungen, aber die allergrößte Mehrheit dürfte sich nicht darüber definieren.


    Ich möchte gerne von dieser utilitaristischen Sichtweise wegkommen, weil es uns dazu verleitet mit den geringsten Anstrengungen, den meistmöglichen Menschen zu helfen.

    Und das sehe ich dediziert anders. Ressourcen, sowohl im Form von Geld, als auch politischer Durchsetzungskraft sind limitiert. Und sollten genau deswegen möglichst effizient eingesetzt werden. Und da gerade multiple benachteiligte Gruppen von vielen Maßnahmen besonders profitieren, sehe ich das Problem nicht.

    Wenn wir ne Rot-Rot-Grüne Regierung bekommen, dann können wir gerne den Planeten retten, einen Haufen sozialpolitischer Maßnahmen durchsetzen und haben dann noch Platz für ein paar symbolische Akte.


    Ansonsten muss man eben Prioritäten setzen.


    Allgemein wollte ich auch gar nicht die Grundsatzdiskussion wieder auf machen. Ich wollte nur aufzeigen, dass ich durchaus nachvollziehen kann, weswegen sich Leute durch aktuelle Entwicklungen ausgegrenzt fühlen.

    Deshalb ersetzte in linken Theorien und Diskurse Intersektionalität zum Großteil Klassismustheorie, da es ein breiteres Spektrum abdeckt. Es bedeutet aber nicht, dass die klassische Arbeiterklasse unter dem Tisch fällt, es sind einfach Themen hinzugekommen.

    Nun, simples Beispiel. Wenn man den Mindestlohn auf 12€ erhöht dann profitieren davon Millionen Menschen. Auf dem ersten Blick unabhängig von von sekundären Merkmalen. Auf dem zweiten Blick werden überproportional viele Menschen profitieren, die auch aus anderen Gründen Probleme haben. Migrantisch gelesene Personen oder Alleinerziehende dürften in der Gruppe derer, die profitieren bspw. deutlich überrepräsentiert sein.


    Natürlich können und sollten wir auch über Frauen in Führungspositionen reden. Nur, was hat die Alleinerziehende Mutter von Frauen in DAX-Vorständen? Hat ihre Tochter dann jetzt ein leuchtendes Vorbild? Ich glaube 50€ mehr im Monat wären hilfreicher.

    Vielleicht ist das etwas altmodisch, aber ich würde die Wörter Haupt- und Nebenwiderspruch in den Ring werfen.


    Abgesehen davon ist der heute diskutierte Klassismus Begriff komplexer als Marx Einteilung in Proletariat und Bourgeoisie (das "Lumpenproletariat", von dem Marx sowieso nichts hielt wird ja eh immer vergessen).


    Des Weiteren ist Intersektionalismus zwar wichtig und richtig, in der Praxis führt er aber leider öfters dazu, dass Dinge, die wirklich absolut gar nichts miteinander zu tun haben, abgesehen von einer subjektiven Diskriminierungserfahrung, in einen Topf geworfen werden.

    Im Worst-Case entsteht dann ein Cluster-fuck wie die "Internationalist Queer Pride for Liberation" (wir wissen ja alle, dass Hamas und Fatah Inseln der Toleranz geschaffen haben, während LGBTQIA+ Personen in Israel um ihr Leben fürchten müssen und sämtliche Formen der Öffentlichkeitsarbeit verboten sind...).


    Zum Elitenvorwurf, hat sich progressives Denken und gesellschaftsverändernde Theorie in der Regel nicht fast immer durch Eliten entwickelt?

    Dafür sind Hochschulen doch da.

    Natürlich. Aber wir leben nicht mehr in Preußen, wo man mal eben von oben herab verkündet was jetzt Sache ist. Und die Arroganz und Selbstgerechtigkeit mit der einige Akteure agieren ist schon schwer zu ertragen. Natürlich sind nicht alle so, aber die von mir genannte Person mit dem "Idiot" würde sich z.B. niemals auf eine inhaltliche Diskussion einlassen. Wenn du ihr widersprichst, dann diskriminierst du andere Leute und bist ein schlechter Mensch. Ende.

    Und nochmal, von mir aus soll jeder machen was er will. Und irgendwelche alten Weißen Männer, die sich zur Prime-Time darüber beschweren gecancelled zu werden find ich auch lächerlich, mich nervt nur der Absolutheitsanspruch einiger Akteure.


    OK, was zum Geier sind "normale" Menschen?

    Ist es nicht klassistisch anzunehmen, Arbeiter*innen, um bei deinem Beispiel zu bleiben, sind nicht in der Lage intersektional zu denken?

    Leute, die sich selbst nicht nur auf Teilaspekte ihrer Identität reduzieren? Natürlich könnte der Arbeiter intersektional denken, wenn er wollte. Wenn du aber nicht gerade an der SoWi Fakultät oder im AStA rumhängst, dann werden die meisten Menschen mit was anderem als der Reflektion ihrer Privilegien beschäftigt sein.

    Aber gut, "normal" klingt zu sehr nach "Deutschland, aber normal". Was ich meinte war, dass ein Großteil der Menschen mit anderen Dingen und Fragen ausgelastet ist, und daher nicht die Muße hat sich mit den neusten Erkenntnissen aus dem Elfenbeinturm zu beschäftigen. Das muss man eben auch aktzeptieren.


    Ist dann wohl eine Kritik am Ableismus der Person.

    Ich weiß. Aber in dem konkreten Fall war das gegen niemand Anwesenden gerichtet und der Tonfall der anschließenden Belehrung war aggressiv und herablassend.

    Außerdem muss man am Ende schon noch sagen können, was Sache ist. Natürlich nenne ich einen geistig Behinderten nicht Idiot. Wir wissen beide, wie das Wort im Alltag gebraucht wird. Und was sind die Alternativen? Dumm, hohl, unterbelichtet etc. sind ja nicht besser. Selbstverständlich kann ich jemanden als "Oligophren" bezeichnen. Nur versteht mich mein Umfeld dann nicht mehr. Und am Ende läuft es inhaltlich aufs selbe hinaus.


    Der medizinisch formal korrekte Begriff lautet heutzutage Intelligenzminderung. Das ist aber eine Diagnose, die erst nach entsprechender Evaluierung gestellt wird. Weswegen die Verwendung nicht leichtfertig erfolgen sollte. Und in den meisten Alltagssituationen meint man mit "Idiot" ja auch doch was anderes als eine tatsächliche geistige Behinderung.

    Ich würde behaupten, dass die Verwendung entsprechender Sprache ein elitäres Ding ist und damit in gewisser Weise klassistisch.

    Was natürlich ironisch ist, weil das entsprechende Klientel sich selbst ja für total fortschrittlich hält. Dabei geht aber die Bodenhaftung und der Kontakt zu normalen Menschen verloren.

    Ich habe Bekannte, die nicht studieren/studiert haben. Was denkst du, wie die reden und was die denken? Ein Bekannter von mir hat auf Baustellen gearbeitet, es glaubt doch nicht irgendwer, dass man da AStA-Konform redet? Und das sind noch junge Leute. Das wird bei den älteren noch schlimmer.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Gendern, wenn überhaupt, dann nur in bestimmten jüngeren, akademisch geprägten Milieus "gelebt" wird.

    Und selbst innerhalb dieses Milieus geht der Exzess dann noch weiter. Ich kenne Menschen, die fremde Leute öffentlich dafür diffamieren ein falsches Wort benutzt zu haben. Und wir reden dabei nicht vom N-Wort, sondern von Begriffen wie "Idiot".


    Ich will das jetzt nicht per se verteufeln, wer das machen will, soll das machen. Habe selbst anlassbezogen schon gegenderte Texte geschrieben. Aber ich verstehe durchaus, warum manche die woke-bubble als ausgrenzend empfinden.

    Die Grünen gehen mir in ihrer selbstgefälligen Arroganz bezüglich Afghanistan besonders auf die Nerven.

    Wer hat denn 2001 nochmal regiert?

    Und Baerbock hat heute (berechtigterweise) angeführt, dass man sich die reale Lage nicht eingesehen wollte, um weiter Abschieben zu können. Nur, wo hat man unter anderem bis zuletzt tapfer nach Afghanistanabgeschoben? Hessen. Wer regiert da nochmal?


    Oder auch dieser Antrag, den die Regierung nicht angenommen hat (weil Koalition und so, wie das eben in jedem Parlament läuft), der gar nicht direkt mit der aktuellen Situation zu tun hat, sondern eine weitergehende unbürokratische Aufnahme gefordert hat (was nicht schlecht ist, aber so zu tun, als hätte die Annahme des Antrags die Krise verhindert ist absurd).


    Hatte real life Begegnungen mit grünen vor Ort, bin daher leicht emotional tangiert.

    Esken hat Minister:innenformat. Hat Scholz zumindest die Tage in einem Interview behauptet...

    Bedauerlicherweise sehe ich noch nicht so wirklich, wie Scholz auch nur in die Verlegenheit kommen sollte die Eskens und Kühnerts dieser Welt an die Kandare nehmen zu müssen. Wenn es zu einer Ampel kommen sollte, dann wird Lindner zu allen möglichen linken Träumereien Nein sagen. Im Gegenzug verhindert die SPD, dass die Liberalen den Staatshaushalt ruinieren (deren Steuerkonzept würde verdammt viel Geld kosten. Wo das herkommen soll verrät deren Programm aber nicht). Und dann kann man vielleicht Bafög für alle öffnen oder Cannabis legalisieren, keine Ahnung wo man sich noch einig ist.


    Natürlich kratzen wir derzeit auch an der Rot-Rot-Grünen Mehrheit. Und "dank" Afghanistan ist zumindest das Thema Auslandseinsatz derzeit politisch eh ziemlich Tod. Was deren bescheuerte Haltung zur Nato angeht, ist es wohl so, dass die Partei das nicht zur Bedingung für eine Regierung machen würde. Wenn die Mehrheit so deutlich wäre, das nicht ein paar renitente Abweichler eine Regierungskrise provozieren könnten, wäre es wohl gut möglich, dass hier wenigstens sondiert wird.

    Gleichzeitig sehe ich schon die rote Socken Kampagne kommen. Und auch die Grünen haben da bisher nicht so wirklich Lust drauf. Zumindest hat Annalena kurz vor der offiziellen Bekanntgabe ihrer Kandidatur eine öffentliche Podiumsveranstaltung mit Spitzenpolitikern von SPD und Linkspartei Lastminute gecancelt.


    Andragoras würde ich im großen und ganzen zustimmen. Die Parteiführung und Olaf sind keine Freunde und werdes das auch nicht mehr. Aber allen ist klar, dass Scholz der aussichtsreichste Kandidat ist. Und angesichts der Aktuellen Situation muss man ihn eben auch in den Mittelpunkt der Kampagne stellen.

    Persönlich mache ich aber eher trotz als wegen Scholz Wahlkampf. Die taktischen Überlegungen hinter dem Kandidaten aber leuchten ein, und daher gibt man eben den Parteisoldaten.

    Die SPD voll im Rennen. Und ich fand es absurd das die einen Kanzlerkandidaten aufgestellt haben. Obwohl ich ein Parteibuch habe.

    Wobei das vermutlich primär an unseren besten Wahlkämpfern Armin und Annalena liegt.

    Bezüglich des Abflugs mit nur 7 Personen an Bord ist es wohl so, dass die Amis die Lage im militärischen Teil des Flughafens wieder im Griff haben. Damit das so bleibt war es es gestern Abend wohl von deren Seite aus nicht erlaubt im zivilen Teil wartende Afghanen "rüberzuholen".

    Das macht es zumindest etwas nachvollziehbarer.

    Die Taliban haben den Flughafen umstellt, Ausländer dürfen angeblich durch, Einheimische nicht.

    https://mobile.twitter.com/geb…tatus/1427519687290761247

    Bezüglich der geplanten Evakuierungen, man möge mich korrigieren wenn ich falsch liege, aber wenn die Taliban Kabul kontrollieren, sind sämtliche sich außerhalb des Flughafens oder diplomatischer Vertretungen befindlichen Personen nicht letztlich deren Gnade ausgeliefert?

    Die Zugänge zum Flughafen werden die Taliban ja wohl bereits kontrollieren oder möglichst bald unter ihre Kontrolle bringen? Wie sollen also bspw. die ca. 300 sich, laut ARD-Brennpunkt, in einem "Safe House" befindlichen Bundeswehr-Helfer den Flughafen überhaupt noch erreichen?

    Per Helikopter?

    Ja und trotzdem lässt der Michel sich impfen...

    Kannste echt nicht hochmachen

    Finde es schon heftig, wenn einer so sehr die Realität verkennt wie du. Es sterben Millionen Menschen, aber leider nicht zu wenige Leute halten sich selbst für was besonderes und verbreiten ihr wissen Marke YouTube-University.


    Wenn der Impfstoff nichts bringt, warum wird er dann vermipft? Wenn Corona nicht gefährlich ist, wozu dann die Maßnahmen? Alles eine große Verschwörung der NWO? So eng kann der Alu-Hut doch nicht sitzen.


    Hier extra für dich