Nach "Andromeda" ist "Phase IV" ein weiterer meiner Lieblings-Science-Fiction-Filme aus den Siebzigern.
Ich glaube Phase IV ist auch definitiv ein Film für Nonsensification der ja kürzlich ein großes Interesse für Ameisenromane zeigte. Hier geht es genau darum. Um Ameisen. Und wem die Welt gehört.
Und unterschätze mal nicht die Ameisen, die sind in der Mehrheit (nicht nur Anzahl, Biomasse gibt's mehr von denen als uns). Hab nachgeschaut, 2,5 Millionen Ameisen pro Mensch. Stell dir mal vor die greifen alle gleichzeitig an.
Und für dich auch Fairas . ![]()
Der Film ist ein klassischer siebziger Jahre Science Fiction. Wieder befinden wir uns in einem Labor. Spannend bis zur letzten Minute. - 2012 wurde der Film sogar mit einem alternativen Ende in Los Angeles wiederveröffentlicht.
Kurz zur Handlung:
Alles anzeigenAuf einer abgelegenen Hochebene in Arizona vollzieht sich in der Ameisenwelt eine schreckenerregende Veränderung: Aufgrund kosmischer Phänomene stellen die einzelnen Völker ihre Kampftätigkeit gegeneinander ein, vermehren sich rasend schnell, bauen überdimensionale Türme und bedrohen menschliches und tierisches Leben. Während die Farmer ihren Grund und Boden in Panik verlassen, richten der Biologe Hubbs und der Kommunikationsforscher Lesko ein Versuchslabor ein, um das veränderte Verhalten der Ameisen zu erforschen. Nach einigen Experimenten erkennen sie, dass die Insekten offenbar von einer Intelligenz gesteuert werden. Außerdem passen sie sich an ausgestreute Gifte an und gehen taktisch gegen die Wissenschaftler vor. Was immer sie auch tun, sie folgen logischen Gesetzen.
„Saul Bass, der sich hauptsächlich dadurch eine Reputation geschaffen hat, dass er als Vorspann-Regisseur diverser Alfred-Hitchcock-Filme tätig war, hat mit seinem einzigen Spielfilm ein beeindruckendes Werk vorgelegt. Er macht die fantastische Geschichte nachvollziehbar, indem er von vornherein einen Stil einführt, der reale Vorgänge filmisch verfremdet und auf simple Grundmuster reduziert. Dabei bedient sich Bass aller erdenklicher technischen Mittel, von extremen Brennweiten und Zeitraffern angefangen bis hin zu frappierenden Kreationen im Trickstudio. Immer wieder setzt er alltägliche Natur- und Landschaftsaufnahmen in apokalyptische Reizbilder um.“
– Ronald M. Hahn und Volker Jansen: Lexikon des Science-Fiction-Films, Band 2, Heyne Verlag, Ausgabe 1997, Seite 688 f.