Der Herr der Ringe - Die Bücher und ihre filmische Umsetzung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Der Herr der Ringe - Die Bücher und ihre filmische Umsetzung

      Was ist den an den Filmen so schlecht? :huh:
      Der einzige Nachteil liegt doch nur in der Sache Film an sich, ´dass sie nicht alles darstellen konnten, wegens Zeit.

      Einzig die Sache mit Faramir fand ich schlecht. :thumbdown: Aber sonst fand ich den Film den Büchern sehr entsprechend,. sogar die Schauspieler warem mMn perfekt gewählt gewesen. :thumbup:
    • Da bin ich in jeglicher Hinsicht anderer Meinung. Ich will allerdings diesen Thread nicht "zudiskutieren." Wenn man behauptet, die HDR-Filme entsprechen "im Großen und Ganzen" den Büchern, so kommt es dem gleich, wie wenn ich behaupten würde, der Film 300 kommt den Chroniken der Augenzeugen zu damaliger Zeit gleich. (Bewusst übertrieben dargestellt) Nicht nur dass in den Filmen von Jackson wichtige Schlüsselsequenzen, sowie meiner Meinung nach wichtige Persönlichkeiten weggelassen wurden, nein, die gesamte Szenerie ist verfälscht und gewichtige Handlungen werden oftmals von der völlig verkehrten Person durchgeführt. Einer der schlimmsten Punkte ist jedoch, dass Zitate von anderen Personen gesprochen werden, wie es in den Büchern der Fall ist. Von den zahlreichen Fehlbesetzungen will ich erst gar nicht sprechen.

      Wenn du wirklich mit mir darüber eine Diskussion vom Zaun brechen willst, dann machen wir das per PM.
      Dort wo man zu dumm und zu borniert ist euch zuzuhören - Haltet euch nicht auf, geht weiter.

      (Klaus Kinski) Jesus Christus Erlöser

    • Was mich bei HdR immer gestört, war immer dieser kleine bescheuerte Hobbit, der die Welt retten soll.
      Na, klar wer denn auch sonst? Kann halt nichts mit Kindern als Helden anfangen, wie in Harry Potter.
      Das mit den Menschenkönigreichen und den ganzen Zwergen fand ich ganz gut.
    • Ja, war ein alberner Vergleich, das ist mir klar. Ich fand die Filme wie gesagt nicht sonderlich gut, eher das Gegenteil. Ich kann nur betonen, dass die Bücher und so verhält es sich meistens um Längen besser, vielschichtiger und einfach tiefgreifender sind. Aber jedem das Seine. ;)
      Dort wo man zu dumm und zu borniert ist euch zuzuhören - Haltet euch nicht auf, geht weiter.

      (Klaus Kinski) Jesus Christus Erlöser

    • @ Gottfried und OleOle

      nur kurz:
      Die Filme können dem Roman das Wasser nicht reichn, in keiner Hinsicht.


      Ich kann nur betonen, dass die Bücher und so verhält es sich meistens um Längen besser, vielschichtiger und einfach tiefgreifender sind. Aber jedem das Seine.


      Das seh ich genauso wie ihr!!!
      Blooooß, ging doch der Film an sich schon seeeehr lange und kann halt nicht alles so erzählen wie ein Buch, das ist doch nunmal so. So wurde eine andere für den Film bessere Erzählvariante gewählt (whärend sich im Buch immer alle Geschichten erst zum Schluss auflösen, sich zu bestimmten wichtigen Stellen schließende Kreise, wird im Film viel früher etwas preisgegeben, um auch den Nichtwissenden in kurzer Zeit aufzuklären). Auch wurden bestimmte Kompromisse eingegangen um die Geschichte sinnvoll in relativ kurzer Zeit wiederzugeben und dabei noch ein visuelles Erlebniss zuz hinterlassen.

      Und ganau dies hat der Film doch geschafft, jedenfall bei mir. Die Welt, die Figuren, die Völker und die wesen wurden sehr schön wiedergegeben.
      Und das beste war, dass ich mir im Film bestimmmte Stellen, die ich im Buch nur schlecht nachvollziehen konnte, äusserst gut visuell und audioell dargestellt. U.a. die Szene als Galadriell dem Ring widerstehen muss, genial! Oder wie die Veränderung von Gollum dargseltt wurde, soetwas konnte meine eigene Fantasy nicht bis nur schlecht bewältigen, dagegen der Film sehr gut (Das Selbstgespräch, große Klasse!!!).

      Ich sehe beide Werke eher als Ergänzung zueinander an, wobei ich natürlich das Buch favorisiere.
    • @Filusi

      Dann musst du das auch so schreiben, denn deine Behauptung die Charaktere wären perfekt gewählt macht den Eindruck, als hättest du den Herrn der Ringe nicht gelesen.

      Von Haar(Gimli, Frodo, Boromir und co.) über Augenfarbe(zb. Gandalf) bis hin zum im Buch beschriebenen buckeligen, hakennasigen, grauen Aragorn, ist da nämlich alles falsch und wie bitte beziehst du die Zeilen "Hageres Gesicht" und all die anderen Beschreibungen auf das zwar schöne, aber eher rundliche Gesicht von Mortensen?

      Prost.

      und "entsprechend" ist da auch kaum was, kein Angriff jetzt, nur einfach schrecklich falsch, trotzdem aber toller Film, das ist richtig.

      Doppelrost.
    • @ AEA

      Ich hab die Bücher gelesen sogar noch einige mehr dazu.
      Und wie gesagt fand ich alle gewählten Schauspieler so wie sie waren für mich persönlich perfekt gewählt. Ich hatte sie mir zumindenst so vorgestellt, muss ich sagen.
      Im Fall Aragorn hab ich eventuell bzw. meine Fantasy mir einen Streich gespielt, aber ich hab mir trotz dieser Textstelle diesen Helden des Buches halt doch so wie im Film vorgestellt und nicht so wie deine Textstelle es aussagt.

      Ich muss da auch sagen, dass die Bildbeschreibungen bei mir beim Lesen nicht so ein hohes Gewicht haben, wie die des eigentlichen Charakters.
      Und da versagte Jackson bei mir halt nur bei Faramir, das aber erheblich, da er ja im Buch dem Ring widerstand, was im Film total verrisen bzw. verzerrt wird.
    • @Filusi

      Ok sorry, wobei nicht nur bei Aragorn das Bild sehr weit verzerrt ist, Gandalf ist auch sehr anders, nicht nur seine Augenfarbe, die nämlich Braun sein müsste, so auch seine Augenbrauen und die Gestalt sowie seine Kleidung, Denethor ist auch ganz anders, eigentlich fast alle Charaktere, Legolas wäre eventuell noch vernachlässigbar, da es bei ihm widersprechende Quellen gibt. (grüne Augen und braune Haare, blonde Haare und blaue Augen)

      Ich wollte dich nicht angreifen, ich muss sagen, dass es mir auch sehr oft passiert, dass Filme meine eigenen Vorstellungen lenken und ich im Nachhinein schwer trennen kann was meine Phantasie ist und was der Film adaptierte, prägend war bei mir, dass ich den ersten Film vor dem Buch sah, möglich, dass mir deshalb die Fehler verstärkt auffielen.
    • Das kann sein. Ich bin zwar erst durch den Film auf die Bücher aufmerksam geworden. Hab mir die Bücher dann aber das Jahr extra zu Weinachten schenken lassen und zumindenst die Hauptriologie vollends gelesen, bevor ich mit meinen Kumpel ins Kino ging.
      Man, wie bin ich durch die drei Teile geruscht und das obwohl ich jeder Tritt und Schritt auf den Karten verfolgt habe und mehrere Textstellen zwei bis fünffach nachgelesen habe, um das Ganze besser zu verstehen.
      Ne geile Zeit damals. :love:
      Und wie bin ich meinen Studentenkumpels (-line), den Beiden, mit Gollum auf den Geist gegangen. :D
      Die Armen tun mir jetzt noch leid. :Engel:
    • Bei mir verhielt es sich ähnlich, ich hatte bevor die Filme in die Kinos kamen, zumindest den Hobbit gelesen und womöglich auch den ersten Teil der HDR-Bücherreihe, das kann ich allerdings nicht mit Bestimmtheit sagen. Anfänglich fand ich ebenso wie viele andere die Filme gut, nein, war regelrecht begeistert. Aber man wird (zumindest in meinem Fall) doch reifer, und nach und nach entwickelte sich Ernüchterung und letztendlich sogar Abneigung. Einige Kürzungen hätte ich noch verschmerzen können, aber bewusstes Verdrehen und Neuerfindungen, die sich nur schwerlich mit Tolkiens Welt vereinbaren lassen, konnte ich dann nicht mehr hinnehmen. Außerdem verstehe ich bis heute noch nicht, wie einem Peter Jackson die Filmrechte ausgehändigt werden konnten. Da hätte ich die Rechte auch gleich an einen Dr. Uwe Boll herausgeben können.
      Dort wo man zu dumm und zu borniert ist euch zuzuhören - Haltet euch nicht auf, geht weiter.

      (Klaus Kinski) Jesus Christus Erlöser

    • Zu allererst: Wie wäre es, wenn einer der Diskussionteilnehmer einen Thread im Film- und Fernsehbereich oder im Buchbereich eröffnet. Ist schließlich ein spannendes Thema, passt hier im Moment aber nicht so gut rein.

      Dennoch möchte auch ich meinen Senf dazu geben. Ich bin mir nicht mir 100% sicher, aber ich habe (glaube ich) zuerst den ersten Teil im Kino gesehen, bevor ich das Buch verschlungen habe. Bin eigentlich nicht so der Fantasy-Buchleser und habe meinen kleinen Bruder ein wenig verspottet, als er Herr der Ringe gelesen hat. Am Geburtstag eines Freundes haben wir aber den ersten Teil der Reihe im Kino gesehen und ich war hin und weg und hab wenig später mit der Lektüre des Buches bekonnen.

      Prinzipiell kann man Bücher und Filme schlecht miteinander vergleichen. Durch den Film hatte ich aber die Möglichkeit mir ein Bild von den Charakteren und Landschaften zu machen, die ich dann ins Buch projeziert habe. Wenn ein Charakter im Buch blaue Augen hat und im Film braune finde ich dies persönlich nicht weiter schlimm. Im großen und ganzen finde ich die Auswahl der Schauspieler sehr gelungen. Die Sache mit Faramir hat Filusi ja schon angesprochen. Was mich eher stört sind die Logikfehler im Film bzw. Änderungen vom Buch zum Film, die einfach nicht sein mussten:

      • Als Frodo von den Ringgeistern verletzt wird, rettet Arwen diesen. Im Buch taucht der Charakter nicht so früh auf (die Lektüre des Buches liegt ein wenig zurück, bei dem eben beschriebenen stimmte etwas zwischen Buch und Film nicht. So habe ich dies in Erinnerung, sollte mich mein Gedächtnis täuschen, bitte ich dies zu entschuldigen).

      • Als die Gefährten vor den Minen vor Moria stehen. Auf dem Fels steht: "Sprich Freund und tritt ein". Die Lösung ist, dass man "Freund" auf elbisch (?) sagen muss. Im Film sagt dies Frodo, im Buch ist es ein anderer Hobbit.


      Diese Liste ließe sich noch fortführen. Ich finde sie schon sehr störend, weil im Film "einfache" Sachen verändert werden, um Schauspielern (Liv Tyler) mehr Platz zu geben oder den Helden (Frodo) besser und klüger darstehen zu lassen. Im ersten Fall noch zu verstehen, im zweiten Fall werden aber wesentliche Eigenschaften, Verhaltensweisen und Rollen der Charaktere verändert. Warum muss gerade Frodo auf die Lösung des Rätsels kommen?
      Oder die Sache mit Saruman. Im Film stirbt er recht früh, während er im Buch nochmal das Auenland unsicher macht. Dies wird in den Filmen vollkommen ausgeblendet.

      Ansonsten finde ich es nicht schlimm, wenn Nebenhandlungen nicht übernommen werden, schließlich wäre der Film viel zu überladen.

      Ich finde Buch und Film mehr als gelungen. Was mich stört, habe ich oben beschrieben. Kurz gesagt: Sich auf den Hauptaspekt des Buches zu berufen ist vollkommen in Ordnung. Dies sollte dann aber vernüftig geschehen, indem man alles mehr oder weniger zu beläst (im Sinne, dass der Film gur rüberkommt) und nicht plötzlich die Rolle der Charaktere ändert.
    • Nicht schlecht gesprochen, aber ich habe von Anfang an vermutet, dass es eher zu einer Diskussion zwischen Buch und Film werden würde, als vielmehr ein Thread in dem über die Modifikation gesprochen wird. Vielleicht wäre ein seperater Thread wirklich nicht schlecht.
      Dort wo man zu dumm und zu borniert ist euch zuzuhören - Haltet euch nicht auf, geht weiter.

      (Klaus Kinski) Jesus Christus Erlöser

    • Wer die Special Edition der DVDs hat, wird im Extra-Material recht gut aufgeklärt, warum manche Szenen im Film verändert wurden und warum man aus dramaturgischen Gründen eine andere Person bestimmte Zitate aus dem Buch hat sprechen lassen oder nicht. Die komplette Filmcrew kannte die Bücher in und auswändig, das Buch war ein ständiger Begleiter am Set und Peter Jackson war fast süchtig nach der Romanvorlage, dennoch ist Filmedrehen etwas völlig anderes als ein Buch zu schreiben, zumal heutigen Schriftstellern sich der Magen umdreht, wenn sie den Aufbau von Tolkien in seinem Buch erläutern sollen. Peter Jackson mußte also mit einer modernen Drehweise ein nach heutigen Maßstäben "falsches" Buch verfilmen, und ich denke, das ist ihm ganz ordentlich gelungen.
      Vokale sind schwul!
    • Danke für die Eröffnung des Threads. Das Problem ist wahrscheinlich, dass bereits so gut wie alles ausdiskutiert wurde. ;) Nein, es hat sich ja nur ein Bruchteil der Forenmitglieder zu dieser Thematik geäußert.
      Dort wo man zu dumm und zu borniert ist euch zuzuhören - Haltet euch nicht auf, geht weiter.

      (Klaus Kinski) Jesus Christus Erlöser

    • Mensch, Mogges ist mein Held! :D

      In etwa genau das selbe hab ich mitunter versucht die ganze Zeit zu sagen (natürlich mit den Zusätzen der Ergänzung, versteht sich :D ), aber leider nicht hinbekommen, es so elegant und präzise auszudrücken. Top. :thumbup:

      Zum Thema Ergänzung noch kurz:
      Ich weiß nicht ob es euch auch so ging, aber beim großartigen Buch hatte ich enorme Schwierigkeiten mir die Armme der Toten vorzustellen und vorallem wie sie Saurons Armee einfach hinwegfegt, der Film hatte dies aber super visualisiert. :thumbsup:
    • Also ich hatte ja von Anfang an das Problem, dass ich zuerst den Film und dann das Buch gelesen habe, deswegen konnte meine Fantasie bei den Charakteren nicht enttäuscht werden. Schließe mich aber Alexios an: Ich finde es zum Beispiel einfach nur lächerlich wie viel Platz sie Arwen im Film gegeben haben, in Wirklichkeit hat sie ja weder Frodo gerettet, noch die Flut herbeigerufen usw. sie ist nur in Bruchtal gesessen und hat eigentlich Däumchen gedreht. Auch die Elben bei Helms Klamm, finde ich einfach nur überdreht. Klar geben sie dem Film ein wenig mehr Action und Spannung, aber für solche Sachen finde ich müsste man den Film nicht anders machen. Sonst ist der Film eigentlich ganz gut gelungen, im Vergleich zu manch anderen (Troja). Nur diese paar Sachen störten mich halt ein wenig.
      „The Wheel of Time turns, and Ages come and pass, leaving memories that become legend. Legend fades to myth, and even myth is long forgotten when the Age that gave it birth comes again."
    • Gottfried von Bouillon schrieb:

      Da bin ich in jeglicher Hinsicht anderer Meinung. Ich will allerdings diesen Thread nicht "zudiskutieren." Wenn man behauptet, die HDR-Filme entsprechen "im Großen und Ganzen" den Büchern, so kommt es dem gleich, wie wenn ich behaupten würde, der Film 300 kommt den Chroniken der Augenzeugen zu damaliger Zeit gleich. (Bewusst übertrieben dargestellt) Nicht nur dass in den Filmen von Jackson wichtige Schlüsselsequenzen, sowie meiner Meinung nach wichtige Persönlichkeiten weggelassen wurden, nein, die gesamte Szenerie ist verfälscht und gewichtige Handlungen werden oftmals von der völlig verkehrten Person durchgeführt. Einer der schlimmsten Punkte ist jedoch, dass Zitate von anderen Personen gesprochen werden, wie es in den Büchern der Fall ist. Von den zahlreichen Fehlbesetzungen will ich erst gar nicht sprechen.

      Wenn du wirklich mit mir darüber eine Diskussion vom Zaun brechen willst, dann machen wir das per PM.
      Ich finde die Filme einfach genial. Sie haben mich einfach mitgerissen und danach war ich Jahrelang im HDR Wahn und habe alles gelesen und gehört und gesehen, was es dazu gab. Es stimmt schon, das die Filme leicht bis sehr anders sind als die Bücher, aber das finde ich nicht sonderlich schlimm. Sie sind trotzdem einfahc genial. Sie haben das Buch nicht 1 zu 1 übernommen und das geht auch gar nicht, denn die Bücher sind viel zu lang und kompliziert dazu. Wenn man das in einem Film darstellen wollte, wäre man verrückt. Es würde kaum noch jemand verstehen und mögen würden es viele auch nicht mehr.
      Der Film ist einfach eine gute Geschichte unabhängig vom Buch. Jackson hat sich sozusagen vom Buch inspirieren lassen und einen genialen Film dann daraus gemacht. Wenn du das Buch nicht gelesen hättest, dann würde dir der FIlm bestimmt auch gefallen.