Flucht aus Europa

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    • Flucht aus Europa

      Da wir ja über einen Thread bezüglich der "Flucht nach Europa" besitzen können wir aber auch aufgrund aktueller Entwicklungen von Flucht aus Europa sprechen. Für diejenigen welche sich mit der innereuropäischen Gesellschaftsentwicklung nicht anfreunden können.

      @Likedeeler

      Likedeeler schrieb:

      @Salah - was wäre denn eines der Väterländer welches für Dich in Frage käme? Es ist schon ein anderer Schnack, ob ich mich entscheide für 3 Jahre nach Südamerika zu gehen, weil mir Land, Leute, Sprache, Strände und die chicas so gefallen oder jemand wegen chronischem Unwohlsein oder sich Bedrohtfühlens das Land verlässt.
      Marokko wäre eines meiner Kandidaten in der engeren Auswahl. Aufstrebendes Land, welches für viele europäische Länder als Sprungbrett nach Schwarzafrika dient, aber umgekehrt auch über sehr gute Wirtschaftsbeziehungen nach Westeuropa unterhält und gerade mal ca. 3 Flugstunden von Deutschland entfernt ist. Dort kann man gut etwas Aufbauen.

      Aber nicht nur ich spiele (seit kurzem besonderes intensiv) mit dem Gedanken auszuwandern. Ich kenne auch viele Türken, die zurück in die Türkei wollen. Das Problem bei der "Migrantenauswanderung" ist jedoch, dass es zumeist diese sind welche gut integriert sind, über eine abgeschlossene Ausbildung verfügen oder Akademiker sind. Also immer mehr derjenigen Migranten hier bleiben die als Problemfall gelten und so noch mehr in den Fokus geraten. Teufelskreis.

      Jetzt wird die Mehrheit (oder vermutlich eher sogar alle) von euch sagen, wie kann man in die "Diktatur" des Erdogan auswandern? Der Großteil der Türken hat mit den politischen Entwicklungen in der Türkei kein Problem, sehen in der europäischen / deutschen medialen Berichterstattung Hetzte und nicht unvoreingenommene Kritik. Wobei ich aber auch sagen muss, Kritikfähigkeit ist Südländern (auch europäischen!) leider nicht unbedingt mit in die Wiege gelegt. Aber auch sind die deutschen das (bisher) einzige Volk weltweit (aber auch hier vermutlich in mittlerer Zukunft nicht mehr) welches sich kritisch mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt. Auch höre ich immer wieder von deutschen, dass Sie sich für Ihre Herkunft schämen und im Ausland nicht als deutsche erkannt werden wollen (wegen der NS-Vergangenheit, dem Prollhaften Benehmen usw.). So was würde man praktisch kaum von einer anderen Nationalität hören! Dort sagt man einfach, dass sind Idioten warum soll ich mich wegen denen für meine Herkunft, Nationalität schämen? Gehts noch??? Das nur mal kleiner Ausflug gemeint, warum Ausländer (auch) mit der deutschen Berichterstattung Ihre Probleme haben. Sie können die Art und Weise einfach nicht nachvollziehen, und Feingefühl in interkultureller Kommunikation ist deutschen auch nicht unbedingt mit in die Wiege gelegt.

      Zurück zu mir, ich fühle mich wie bereits gesagt im anderen Thread gedanklich bedroht, die gesellschaftliche Entwicklung sehe ich mit großer Sorge. Sehe nicht das sich Politiker dagegen stemmen, nein Sie befeuern es noch sogar, nehmen es auf die Agenda (anstatt wie z.Bspl. Mogges bereits ausführte) sich mit wirklichen Problemen (Bildung, Infrastruktur usw.) zu widmen, um zumindest späteren Generationen von Rechtsextremen das Wasser abzugraben.

      Ich sehe keinen bedeutenden gesellschaftlichen Widerstand, weder in Deutschland noch Resteuropa. Jetzt könnte man sagen, Schau wie viel Menschen auf dem letzten Konzert waren! Tja wie viele von denen währen wohl gekommen wenn kein Konzert stattgefunden hätte und man nur dagegen demonstrieren wollte??? Die letzten großen Volksdemonstrationen sind schon lange Jahre her. Eine Wehrhafte Demokratie sieht anders aus, heute ist es nur noch eine like / dislike Generation ohne politische Teilhabe. Aber wenn wundert es? Wurde es in der Schule gelehrt, dass man sich für sein Land, für seine demokratische Verfassung einsetzten soll? Das man kein Jasager ist, dass man seine Meinung offen artikulieren soll? Das fehlt nicht nur hier, auch im Rest der Welt! Nur sollte man sich dann nicht wundern wenn keiner mehr aufsteht, weil es geschafft wurde die Gesellschaft negativ zu deformieren. Muss erst ein Trump hier an die Macht kommen damit sich was zum positiven ändert? Aber bei dem deutschen Politsystem ist es wenn es dazu kommt bereits zu spät um Entwicklungen dagegen zu unternehmen.

      Jetzt könnt ihr natürlich Anführen das Marokko eine Monarchie ist, in der Recht und Gesetzt den einfachen Bürger bei weitem nicht so schützen wie hier. Ja, habt ihr recht. Dennoch fühle ich mich dort nicht bedroht und sehe für mich und meine Familie eher Chancen auf ein besseres Leben. Sowohl finanziell (gut ausgebildete "Europarückkehrer" werden dort sehr gut bezahlt, teils sogar besser als hier. Wobei ich für mich versuche in die Selbstständigkeit zu gehen) als auch kulturell hat man dort keine Probleme. Man wird nicht als Migrant von oben nach unten angesehen und erlebt "nur" Korruption keinen Rassismus (vom Amt oder anderen Einrichtungen) das einem was zwischen die Beine gelegt wird. Da sage ich lieber Korruption als Rassismus, damit kann ich besser klarkommen.

      Ich sehe in Gedanken wie immer mehr bildungsferne Migranten nach Europa wandern und Bildungsnahe Migranten aus Europa wandern.

      Grüße

      Salah

      :wink:
    • Ich kann zwar verstehen dass sich bei dir ein unbehagen eingeschlichen hat und du dich nicht mehr sicher fühlst, bei dem ganzen Irrsinn der hier abgeht ist das kein wunder, aber auswandern nach Marokko? Okay, immerhin keine astreine Diktatur, sondern eine halbe Demokratie, aber dennoch wirklich? Von Polizisten verprügelt zu werden weil man was doofes über den König gesagt hat oder nicht genug Bestechungsgeld dabei hatte finde ich jetzt nicht wesentlich bessere Aussichten als die Wage Gefahr das einen irgendwelche Nazis überfallen.

      Auch solltest du dir nicht zu sicher sein, dass du dich dort dann heimisch fühlst und dich alle mit offenen Armen empfangen. Ich weiß nicht ob ich es hier mal geschrieben hatte, aber meine Cousine hat vor über 20 Jahren einen Türken geheiratet und sie hatten immer den Traum mal in die Türkei auszuwandern. Vor einigen Jahren, bevor Erdogan so durchgedreht ist, war es dann so weit. Ende vom Lied war leider, dass er bitterlich enttäuscht war, alles nicht so wie gedacht, er ist dann zusammen mit den größeren Kindern zurück nach Deutschland und sie ist mit den jüngeren in der Türkei geblieben. Letztendlich ist die Ehe daran zerbrochen das es zum einen beruflich nicht so geklappt hat wie gedacht und er dort halt auch einfach eher wie ein deutscher unter Türken war, Abstammung hin oder her. Dazu noch die älteren die ja ihre ganzen Freunde hier hatten. Gut mit Kindern ist immer noch ein Stück schwieriger, aber man sollte es sich wohl nicht zu einfach vorstellen.
    • Es wird keine Nacht und Nebel Aktion, jedenfalls bisher nicht so geplant (eher so 3-5 Jahre). Der König interessiert mich nicht, da halte ich mich raus. Der Geheimdienst von dort hat mich auch schon das ein ums andere mal überprüft, habe es ohne Blessuren überstanden, als Ägypter. Zusätzlich habe ich gute familiäre (Frau) und regional-politische Beziehungen. Die Polizei ist jetzt auch nicht soo die Schlägertruppe. Die wurden von uns schon öfter rund gemacht wenn die uns ungerechtfertigter weise angehalten haben, alles halb so wild. Man kann sich dort wehren und artikulieren. Da hat der König schon im Vergleich zu seinem Vater sehr viele positive Entwicklungen vorangetrieben. Wenn man also nicht unbedingt mit der Machtelite in Berührung /Kampf / Konkurrenz kommt, lebt man gut. Das einzig negative ad hok wäre, dass wenn ich im Supermarkt Einkauf, praktisch das gleiche Bezahle wie hier in Deutschland. Da kauft man dann doch besser auf den Märkten (um einiges günstiger) ein. Benzinpreise sind auch fast 1:1 das gleiche.

      Hat eigentlich einer Kontakt zu Rheumafuzzy? War der nicht nach Russland ausgewandert???? Wenn ja wie gehts ihm?
    • Also es gibt Flüchtlinge die freiwillig zurückgehen und weil das auf legalen Wegen nicht immer möglich ist, dafür sogar genauso illegale Wege benutzen müssen wie auf dem Hinweg. Gehört habe ich das bisher vor allem von Irakern, die in den sicheren Norden zurückgehen und Syrern die in die Türkei zurück zu ihren Familien gehen.

      Ansonsten würde ich nicht von Flucht sprechen. Eher von Ausreise. Wenn jemand in die USA ausreist oder ähnliches, sprechen wir gemeinhin auch nicht von Flucht. Wenn ein Europäer jetzt nach Afrika ausreist, kann man das somit auch nicht als Flucht bezeichnen.

      Ah habe auch noch von Deutschen/Russlanddeutschen gehört die auf die Krim auswandern aber die liegt ja noch innerhalb von Europa.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Fairas schrieb:

      Ansonsten würde ich nicht von Flucht sprechen. Eher von Ausreise. Wenn jemand in die USA ausreist oder ähnliches, sprechen wir gemeinhin auch nicht von Flucht. Wenn ein Europäer jetzt nach Afrika ausreist, kann man das somit auch nicht als Flucht bezeichnen.
      Warum ist es von

      Europa raus = Ausreise

      und

      nach Europa rein = Flucht?

      Der einzige Unterschied ist die Art und Weise der Reise selbst nicht Ihrer Intention und das ist für mich Hauptsächlicher. Oder darf man Europa nicht so beschreiben, das es einen negativen Touch bekommt. Das auch wenn man Defizite hat, dennoch das Lebenswertes Flecken der Erde ist. das ist es nämlich nicht unbedingt. Es lebt sich in vielen Ländern außerhalb Europas auch sehr gut.
    • @Saladin

      Na kommt vielleicht doch auch auf die Definition der Beweggründe an. Wenn du dich hier bedroht oder wirtschaftlich benachteiligt fühlst und dir außerhalb von Europa ein besseres Leben erhoffst, ist es vielleicht doch sowas wie Flucht.

      Ich würde mir das jedenfalls gut überlegen, gerade als Muslim aus Ägypten kommst du im Zweifel schlecht wieder rein wenn sich das Blatt mal wenden sollte.

      Wie stark fühlst du dich tatsächlich bedroht hier? Es gibt vereinzelt Übergriffe auf Muslime aber es gibt auch vereinzelt Übergriffe auf Nicht-Muslime, soweit ich das im Blick habe schlägt das Pendel noch in keine der beiden Seiten zu stark aus.
      Wenn die Muslime jetzt alle gehen, hätte das vor allem eines zur Folge, die Rechten hätten gewonnen. Im Worst Case kommen wir dann wieder mit Panzern nach Marokko und du stehst richtig scheiße da.
      Also wenn dir ein Europa mit einer demokratischen Zukunft am Herzen liegt, wäre es besser zu bleiben.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Ich bin im Besitzt der deutschen Staatsbürgerschaft, mache mir also dahingehend nicht wirklich Gedanken.

      @Fairas
      Musste echt schmunzeln über deinen Beitrag oben. :D :thumbup:

      Es ist eine unterschwellige Angst die sich über die letzten Jahre in mir breit gemacht hat. Je mehr ich darüber denke desto mehr merke ich wie negativ ich durch die Medien beeinflusst worden bin. fortlaufend heißt es dort islamistisch Terror, islamistische Präsident warum geht man immer auf die Religion ein? Sag (Ex)Präsident Mursi, Präsident Erdogan. Aber nein, selbst hier wird Erdowahn, der Sultan vom Bosporus. Statt das man sagt Präsident oder von mir aus Diktator wird immer auf die muslimische arabisch / türkische Kultur geschossen. in den Medien in den normalen Debatten usw. Das alles und noch viele andere "Kleinigkeiten" (--> "Kameltreiber" Nonsens) im täglichen Sprachgebrauch machen in der Summe ein mumliges Gefühl das man nicht willkommen ist.
    • Also wenn in den Nachrichten die ich schaue über Erdogan berichtet wird (häufig), dann ist da meistens vom Präsidenten die Rede, das muslimische wird da selten in den Vordergrund gestellt.

      Wie lange glaubst du braucht eine richtig rechte Regierung um Muslimen die Staatsbürgerschaft zu entziehen?
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Saladin schrieb:

      Muss erst ein Trump hier an die Macht kommen damit sich was zum positiven ändert?
      Trump? Positiv? Echt jetzt? :facepalm:

      Saladin schrieb:

      Hat eigentlich einer Kontakt zu Rheumafuzzy? War der nicht nach Russland ausgewandert???? Wenn ja wie gehts ihm?
      Seit er nach Omsk ist nicht mehr. Hat wohl komplett resetet und neu angefangen. Vielleicht hat "German" noch Kontakt? Den erreicht man evtl. in der strategie-Zone.



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
    • Saladin schrieb:

      Der einzige Unterschied ist die Art und Weise der Reise selbst nicht Ihrer Intention und das ist für mich Hauptsächlicher. Oder darf man Europa nicht so beschreiben, das es einen negativen Touch bekommt. Das auch wenn man Defizite hat, dennoch das Lebenswertes Flecken der Erde ist. das ist es nämlich nicht unbedingt. Es lebt sich in vielen Ländern außerhalb Europas auch sehr gut.
      Ja es gibt viele lebenswerte Flecken auf der Erde, aber Marokko?
      Als Ausländer im Vergleich zu Europa als Mensch mit wahrscheinlich kaum/nicht wahrnehmbaren Migrationshintergrund?
      Ja ne is klar.

      In welcher Sparte gewinnt Marokko da?
      Ausländerfreundlichkeit?
      Sicher nicht.
      Na gut, immerhin bist du kein armer Schwarzafrikaner und/oder nicht weiblich, so dass dir nicht sofort von der Polizei die Knochen gebrochen und du gefoltert wirst, oder als Sklave irgendwo endest.



      Job und Verdienstaussichten
      Na wenn du meinst.... Bei einem BIP pro Kopf von 1/15 von dem Deutschlands.... Äh ja.


      Aber klar, so lange man zu den Priviligierten gehört und nicht den Mund aufmacht, kann man in Marokko sicher ganz anständig leben.
      Deutschland – mein Herz in Flammen
      Will dich lieben und verdammen
    • Flavius Jolius schrieb:

      Trump? Positiv? Echt jetzt?
      Damit meinte ich das er derart polarisiert, dass sich größere Menschenmaßen versuchen zu wehren.

      Fairas schrieb:

      Wie lange glaubst du braucht eine richtig rechte Regierung um Muslimen die Staatsbürgerschaft zu entziehen?
      Wenn eine deutsche Regierung an der Macht ist, die dieses will und auch durchsetzten kann ohne das das Volk etwas unternimmt, glaubst du das ich dann wirklich noch in Deutschland leben will????

      @Twiggels
      Ich sage das mir Deutschland /Europa mit seiner Art der Berichterstattung Fluchtgedanken gemacht hat. Sage das mir Marokko mit seiner Struktur zusagt und du kommst mit dieser Art rüber? wie kann man Deutschland für ein Arabische Land verlassen? Sind doch alles nur Schläger und Unterdrücker. Kein zivilisiertes Land. Das von einem Grünen. Jep, sehe mich bestärkt ciao zu sagen wenn selbst solche Typen wie du derart Antworten das man dort nur als Duckmäuser, Speichellecker gut über die runden kommt. Ich habe die örtlichen Gegebenheiten über mehrere Jahre kennenlernen dürfen und konnte sehr viele positive Aspekt finden. Das nicht alles grün ist ist klar.

      Aber diese Aussagen. wie kannst du Europa, Deutschland nur für so was wie Marokko verlassen. Habe ich da Majestätsbeleidigung geübt? Darf ich nicht sagen das das mir Europa angst macht? Das ich mich in einem anderen Land sicherer fühle? Das ist auch Rassismus und das von einem angeblichen grünen. Gerade von dir hätte ich was anderes erwartet, meine Erwartungen waren wohl zu hoch. Bei derart plumper und oberflächlicher Antwort.

      Aber ich merke schon, sag nichts gegen Deutschland dann biste Willkommen äußere Bedenken, Kritik, Sorgen, Fluchtgedanken dann wirst du .....

      Wie ging das nochmal, Twiggels? Deutschland Deutschland über alles????

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Saladin ()

    • Saladin schrieb:

      wie kann man Deutschland für ein Arabische Land verlassen? Sind doch alles nur Schläger und Unterdrücker. Kein zivilisiertes Land.
      ....etc.
      DAs sagst du, nicht ich.
      Leg mir nix in den Mund.

      Ansonsten mach ruhig SAlah. Viel Erfolg. Ganz ehrlich.
      Ich glaube nur, dass du da ziemlich desilusioniert werden wirst.
      Aber ich mag auch total falsch liegen und die BErichte über Sklaverei, Armut, Rassismus, ausufernde Polizeigewalt...etc. einfach so nicht stimmen.

      Woanders ist halt auch scheiße und ich sehe gerade einfach nicht wo Marokko in irgendeinnem Punkt besser ist als Deutschland. Eher im Gegenteil. Und das darf ich wohl anmerken, oder?
      Zumindest hast du, nach meiner MEinung, noch keinen angeführt.


      Ach und P.S.
      Falls du ne Tochter haben solltest, würde ich mich dann wirkcih fragen wie du ihr das antun kannst.

      u.a.
      spiegel.de/kultur/gesellschaft…iges-wesen-a-1076170.html
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    • Wenn Du das durchziehst, Salah, wünsche ich Dir viel Glück!
      Wir sind zwar noch Meilen von 33 entfernt und werden da wohl auch niemals hinkommen, doch wenn ich mir die Entwcklung der letzten Jahre so anschaue und welche Gruselparteien und -typen sich mittlerweile in der europäischen Politik etabliert haben, kommt einem das kalte Grausen und ich kann es zumindest nachvollziehen, daß man über Auswanderung nachdenkt. Brexit, Ungarn, Polen und Tschechien, Geert Wilders, le Pen, Strache, 27% für die AfD im Osten, knapp 17% im Westen.....


    • Twiggels schrieb:

      In welcher Sparte gewinnt Marokko da?
      Ausländerfreundlichkeit?
      Sicher nicht.
      Na gut, immerhin bist du kein armer Schwarzafrikaner und/oder nicht weiblich, so dass dir nicht sofort von der Polizei die Knochen gebrochen und du gefoltert wirst, oder als Sklave irgendwo endest.

      Twiggels schrieb:

      Job und Verdienstaussichten
      Na wenn du meinst.... Bei einem BIP pro Kopf von 1/15 von dem Deutschlands.... Äh ja.

      Twiggels schrieb:

      Aber klar, so lange man zu den Priviligierten gehört und nicht den Mund aufmacht, kann man in Marokko sicher ganz anständig leben.

      Twiggels schrieb:

      Leg mir nix in den Mund.
      Habe ich nicht, les deine Zeilen durch, damit interpretiere ich genau das was ich dich bezüglich geschrieben habe.

      Twiggels schrieb:

      Aber ich mag auch total falsch liegen und die BErichte über Sklaverei, Armut, Rassismus, ausufernde Polizeigewalt...etc. einfach so nicht stimmen.

      Berichte über Sklaverei, Armut Rassismus , ausufernde Polizeigewalt???? Joa habe ich auch Deutschland vernommen, nicht in dem Ausmaß da magst du recht haben aber ist hier genauso vertreten.

      Habe ich irgendwo, wirklich irgendwo geschrieben das Marokko das Land ist in dem Milch und Honig fließen? NEIN!

      Ich habe gesagt, dass mir das Land am ehesten aufgrund kultureller, familiärer und wirtschaftlicher (in ihrer Gesamtheit) Umstände am ehesten Gefällt und ich dorthin auswandern möchte weil ich mich langfristig in Deutschland nicht sicher fühle. Darauf werde ich von dir ausgerechnet von DIR niedergemacht! Bob hat konstruktive Bedenken eingebracht. Du naja lies selbst deine Texte. Alles weitere erübrigt sich. alles nur geschwaffel von dir von wegen Weltbürger, Grüner. Sag als Migrant ja nix gegen Deutschland.

      Das ein (insbesondere selbstständiger ) Existenzaufbau als Ausländer (deutsch/ägypter) verdammt schwer wird und vieler 'Vorbereitungen darf ist mir mehr als bewusst. Ich gehe da nicht als Glücksritter hin.

      Deine Aussage ist so: ein Staat außerhalb (West-)europas ist kein Staat in dem es Lebenswert ist. Wie Eurozentrisch bist du?

      Bezüglich deines Links:

      Auszug:
      Auch in Marokko ist es nur ein kleiner Prozentsatz der Männer, der sich daran schuldig macht, Frauen auf verschiedenerlei Weise zu belästigen.
    • Sag so viel gegen Deutschland wie du willst. Auch wenn ich dir bei deiner Analyse bei der gesellschaftlichen Verfasstheit nicht zustimme.
      Aber dazu habe ich ja nicht einmal was geschrieben.

      Ich sehe halt absolut nicht, dass es in Marokko irgendwie besser ist in Hinsicht auf deine Kritikpunkte.
      Eher ganz im Gegenteil.

      Ich sehe dich jetzt auch nicht als Migranten.
      Aber gut.
      Du dich anscheinend?


      Insgesamt bleibt mir nur zu sagen.
      Verstehe meine Texte einfach weniger als Angriff, als mehr als Besorgnis, dass du dich um den Regen zu entkommen in die Traufe begibst.



      P.S.
      Und auch als Grüner, linbksliberaler und Weltbürger darf, nein muss ich Marokko kritisieren.
      Deutschland – mein Herz in Flammen
      Will dich lieben und verdammen