Imperator: Rome

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    • Twiggels schrieb:

      MistyBronco schrieb:

      Ich hoffe für dich das es dann auch wirklich Imperator wird. Und nicht irgendwas anderes weil sie Imperator eventuell nicht bekommen hat. (wie z.b. Lego Star Wars oder ähnliches)
      Ich habe in den letzten Jahren sichergestellt, dass sie Paradox Titel von z.b. Kollegah Alben mit den Namen "Imperator" unterscheiden kann und sie weiß, dass ich sofort die Scheidung einreichen werde, sollte sie mir je im Ernst ein Album von Kollegah schenken ;-)
      Note to myself: Twiggels mit der Post ein Album von einem "Kollegah" (who?) schicken. Absender: "Deine Ehefrau"....um Scheidung in die Wege zu leiten. :)



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
    • Hatte gestern noch etwa 2 Stunden gespielt.

      Negativ aufgefallen ist leider schon direkt zu Beginn die Performance. Die Performance ist zwar bei allen Paradox Titeln ein Problem, jedoch meistens erst ab dem späten Midgame oder dem Endgame. Bei allen anderen Titeln kann man die erste Hälfte des Spiels auf Geschwindigkeit 5 butterweich durchlaufen lassen, hier funktioniert das schon ab Spieltag 1 nicht wirklich gut. Und auch bei langsameren Geschwindigkeiten bessert sich die Performance nur wenig.

      Ansonsten lässt sich nach 2 Stunden natürlich noch nicht viel sagen.

      Positiv aufgefallen sind mir zumindest der sehr harsche Verschleiß -wenn man nicht aufpasst wo man steht schmilzt einem die Manpower weg ohne dass überhaupt eine Schlacht stattgefunden hat- und die Söldnermechanik. Söldner werden nicht als einzelne Regimenter ausgehoben, sondern sie befinden sich überall auf der Karte als unterschiedlich große Armeen die direkt angeheuert werden können. Sie starten ohne Moral und ihre Manpower regeneriert sich nicht solange sie angeheuert sind. Sie werden also mit fortlaufender Kriegsdauer immer schwächer, vor allem wenn sie in harschen Gebieten eingesetzt werden. Hatte zum Beispiel mit einer Söldnerarmee von etwa 30k Mann eine Festung im Hindukusch belagert. Am Ende der Belagerung waren nur noch weniger als die Hälfte der Söldner übrig.

      Was auch gut mit dem starken Verschleiß korreliert sind die 8 oder 9 verschiedenen Einheitentypen die es gibt. Eine Kohorte schwere Infanterie hat ein deutlich höheres Gewicht als eine Kohorte leichte Infanterie. So muss man immer darauf achten, passende Armeen für verschiedene Situationen zu haben wenn man nicht zu viel Verschleiß nehmen möchte. So eigenen sich "schwere" Armeen (schwere Inf, schwere Kav, Kriegselefanten) deutlich schlechter dafür in Gebieten mit geringer Versorgung zu operieren als "leichte" Armeen (leichte Inf, Bogenschützen, leichte Kav).

      Und wie sich verschiedene Armeezusammensetzungen aus den verschiedenen Truppentypen auf Schlachten auswirken ist nochmal ein komplett eigenes Thema für sich, dass ich nach 2 Stunden Spielzeit kaum bis gar nicht durchschaut habe.
    • Ich hab's es gestern auch kurz abgespielt, hab meinen ersten Krieg gewonnen und zum Glück keine Probleme mit der Performance. Ich weiß nicht warum, aber das UI erinnert mich irgendwie eher an ältere Paradox Titel, irgendwie ein Stück Rückschritt. Ansonsten hat es erstmal Spaß gemacht, so viel mehr kann ich noch nicht zu sagen ^^
    • Das mit dem Interface scheint einige Leute zu enttäuschen. Auch der anscheinend fehlende Tiefgang, man hat sich ein CK2 in der Antike erwartet, aber irgendwie scheint kein Feeling aufzukommen, weil die Agenten/Generäle etc. kaum eine Funktion haben? Bin gespannt auf eure Berichte, CK2 etc. ist immer wieder gut zu spielen, wenn ich mit meinem älteren Notebook bei meinen Eltern bin.
    • Äh. Meine Söldern regenerieren sich, auch wenn ich erst eine Kompanie in einem Kriege genutzt habe.
      Eventuell regenerieren sie sich nur nicht in feindlichen LÄndereien?



      So, habe jetzt so 10 Stunden Spielzeit hinter mit.

      Zu Beginn wählte ich ein "entspanntes" Spiel mit Makeonien um die ganzen MEchaniken kennen zu lernen.

      DAbei fällt auf. DAs Spiel ist definitiv ein typisches Paradoxspiel.
      Wer EU oder CK gespielt jat, wird sich einigermaßen zurechtfinden.
      Positiv als auch negativ, weil richtig viel neues gibt es nicht, es wirkt eher ein "Best of" der MEchaniken nochmal neu verrührt.
      Am meisten hat das Spiel wohl mit CK gemein (die ganzen Personenmechaniken), dann mit EU IV (vor allen die Ressourcenarten mit denen man giert (Omen/Orator/Civic?) und dann mit VIC 2 (Poparten), Hoi (mehr Einheitenarten mit mehr Wechselwirkungen)


      Auf Anhieb hat mir gut gefallen:
      -Die Poparten. Ich sammel gerade z.b. Juden! in einer Provinz (etwas negativ ist wie schnell im Zweifel die Bekehrung abläuft.... Instant mit "Omenpower!)
      -Dass man diese Poparten innerhalb von Provinzen/Nachbarstädten verschieben kann.
      -Wie diese Poparten mit deinen Ressourcen agieren. Vor allen ist interessant, dass man über die Sklavenverteilung ein MEhr an strategischen Ressourcen erlangen kann die erkleckliche Vorteile bringen
      -Das HAndelssystem mit diesen Ressourcen ist dabei auch sehr gelungen
      -insgesamt die vielen kleinen Boni im ganzen Spiel die man sammeln und mit denen man seine Naiton tweaken kann
      -Die vielen Einheitenarten die wiederum an strategische Resourcen wie Eisen...etc. gebunden sind
      -Wie diese EInheitenarten miteinander agieren und wie mit der gewählten SChlachttaktik in Wehcselwirkung stehen und wie diese dann wieder mit der feindlichen gewählten Schlachttaktik in Wechselwirkung steht und wie die gewählte Verteilung der Einheiten nach innen, außen und Flanke auch nochmal mit der feindlichen Verteilung der Einheiten interagiert. ---> Sehr viel mehr an militärischen Taktikoptionen als bei EU

      Was mir nicht so gut gefallen hat
      -das ich scheinbar kaum beeinflussen kann wie sich die Personen in meinem Reich entwickeln. Gerade von den Stats und Eigenschaften her. Bzw. kklärt mich da bitte auf!
      -Gerade in Griechenland relativ unüberischtlich. Diese ganzen Minipolis und wem diese Stadt denn gerade nun wirklich gehört und mit wem ich geraed nun im Krieg bin und dann diei Zuordnung der nicht vertrauten Wappen zu der entsprechenden Polis.
      -viele Komfortfunktionen sind nicht vorhanden. Z.b. eine Ledger, wenn man diese Informationen acuh deutlich komplizierter so auf der Karte und in Untermenüs sammeln kann.
      -allgemeine Unübersichtlichkeit die ich teilweise empfinde (mag sich aber mit der ZEit geben)
      - zu wenig verschiedene Spriteeinheitenmodelle auf der Karte



      So muss jetzt los, daher ende ich hier mit einem schnellen Fazit.

      Macht Spaß, ich werde es noch viiiiel spielen, es hat definitiv noch Luft nach oben mit sicherlich noch sehr sehr sehr vielen DLC`s die da noch kommen werden. (da hat Mighty Glue sicher recht)
      Insgesamt wirkt es wie ein gelungener Best of der Mechaniken aus anderen Titeln die teilweise gekonnt weiterentwickelt wurden.

      WEr aber ein ganz neues Spielerlebnis erwartet wird sicher enttäuscht werden wie auch Anfänger die auf einen leichten Einstieg hoffen





      edit:
      Ein kleiner Tip
      Gegen alle Gegner die vor allen auf leichte Inf und Fernkämpfer setzen einfach (fast) nur Leichte Kav (günstig!) zusammen mit der Skirmisch? (2te Taktiv von unten) einsetzen und deine Armee rockt!
      Wenn der Feind mehr und mehr Schwere Inf hat, sollte man diese auch beimischen und die Taktik eventuell auf Phalanx setzen.


      was könnt ihr in dem Bereich empfehlen?
      Deutschland – mein Herz in Flammen
      Will dich lieben und verdammen
    • Ich hab jetzt auch etwas weiter gespielt (mit Rom) und man kann sich wirklich sehr schnell ausbreiten. Mein Eindruck von den Menüs hat sich weiter verfestigt, die sind nicht so gut wie in den letzten spielen (selbst zu Release) und sind teilweise umständlich oder bieten Komfortfunktionen nicht die man an bestimmten Stellen erwarten würde.

      Das Spiel vereint irgendwie sehr viele Elemente aus anderen Paradox-Spielen in sich, wenn man es negativ sehen möchte, kann man allerdings auch sagen, dass die Politik/Interaktionen der Charakter weniger komplex als bei CK 2 ist, dafür gibts beim erobern/assimilieren weniger zu tun als bei EU 4 und das Militär ist weniger Komplex als bei HoI 4.

      Spaß macht es trotzdem;)

      Mal schauen wie die Kampagne sich entwickelt, mit mehr großen Reichen und mehr unterschiedlichen Kulturen etc. wirds sicher auch nochmal schwieriger und umfangreicher. Mit ein paar Patches, Mods und Erweiterungen wird das Spiel irgendwann sowieso kaum wieder zu erkennen sein :pfeif:

      Von daher im Grunde sehe ich es ganz ähnlich wie Twiggels
    • Noch ein paar weitere Gedanken von mir.

      Zum UI habe ich vor allem die Meinung, dass es viel zu groß ist. Oft nimmt es gefühlt dreiviertel des Bildschirms ein ohne dabei aber den Platz effizient zu nutzen, es gibt in manchen Menüs erstaunlich viel Leere. Wenisgtens kann man die Skalierung ändern (steht jetzt auf 0,9), aber das hilft auch nur bedingt, da dadurch natürlich auch die Schrift kleiner wird.

      Ansonsten finde ich das UI nicht viel schlechter als bei anderen Paradox Titeln, besonders wenn man bedenkt, dass UI Design ohnehin nicht zu ihren stärken gehört und keiner ihrer Titel ein wirklich gutes UI hat. Ich denke das Problem das viele haben ist sich zu merken welche Dinge in welchem Menü zu finden sind.

      Die Performance hat sich glücklicherweise zumindest nicht noch weiter verschlechtert mit fortlaufendem Spiel. Aber ich spiele mit Ironman und die Autosaves jeden Monat dauern trotz SSD bis zu 2 oder 3 Sekunden. Das sollte heutzutage eigentlich deutlich besser gehen, denke ich. Und wenn man das nicht verbessern kann, dann sollte wenigstens das Autosave-Intervall auf alle 3 Monate verlängert werden. Wird ja bei CK2 auch so gehandhabt.

      Loyalität von Charakteren und Provinzen. Habe mit Baktrien bisher keinen einzigen Bürgerkrieg oder eine größere Revolte. Nur einmal einen Sklavenaufstand mit 10k Rebellen. Der war dann auch nach 1 Minute abgefrühstückt. Und das in 150 Jahren, mit 6500 Pops, von denen nur ungefähr die Hälfte makedonische Kultur und hellenischen Glauben hat.
      Ab und zu war mal ein General mit einer größeren Armee illoyal, einmal hatte ich eine Nachfolgekrise, wo zwei meiner Schwestern eigene Armeen gebildet haben, doch die konnte ich einfach mit Militärmana "wegkaufen". Da es nur zum Bürgerkrieg kommen kann wenn 33% aller Truppen unter illoyalen Generälen stehen (oder 33% aller Provinzen illoyal sind) braucht man überhaupt keine Angst vor einem Bürgerkrieg haben wenn man viele kleine Armeen hat (was beim hohen Verschleiß eh viel sinnvoller ist). Die Wahrscheinlichkeit dass alle Armeen gleichzeitig illoyal sind, ist einfach viel zu gering.
      Hattet ihr Probleme mit Bürgerkriegen? Die KI scheint ja ständig welche zu haben.

      Mana für alles. Weiß noch nicht so ganz was ich davon halten soll und wäre vermutlich auch mein größter Kritikpunkt. Dazu kommt, dass die verschiedenen Manaarten unterschiedlich oft gebraucht werden. Militärmacht wird eigentlich nur dazu verwendet neue Traditionen zu kaufen und Straßen zu bauen. Religöse Macht nur zum konvertieren und für Stabilität und Omen. Die anderen beiden werden deutlich häufiger gebraucht.

      Was mir sehr gefällt sind die Handelsgüter und deren verschiedene Boni. Es kommt immer ein kleines "gotta catch 'em all" Gefühl auf, wenn man versucht so viele Handelsgüter wie möglich in der Hauptstadtprovinz zu sammeln. ^^ Es zeigt sich auch wiedermal die sadistische Ader in einem, wenn man versucht so viele Sklaven wie nur möglich in die Edelsteinminen des Landes zu stecken um den schönen Steuerbonus von 10% so hoch zu treiben wie es geht. :evil:

      Immer besser gefällt mir auch das Armeesystem. Herumzuprobieren welche Zusammensetzungen funktionieren und welche nicht, zu überlegen welche Taktik der Gegner haben könnte und die eigene entsprechend zu wählen unterscheidet das Spiel sehr von EU4.
      Was zum Beispiel bei mir sehr gut funktioniert ist ein schneller und schlagkräftiger Stoßtrupp nur aus leichter Kavallerie und berittenen Bogenschützen. Flott unterwegs und sehr effektiv gegen Armeen mit viel leichter Infanterie und Bogenschützen.

      Gibt vermutlich noch einige andere Dinge die mir positiv oder negativ aufgefallen sind, aber das ist erstmal der erste Eindruck mehr oder weniger.

      Das Spiel hat auf jeden Fall großes Potenzial und ich bin vor allem auch darauf gespannt was alles mit den umfangreichen Modtools zustande kommen wird.


      Es gibt auch schon einen Ausblick auf Patch 1.1, der im Juli kommen soll.

      Imperator - Current Roadmap

      Paradox Plaza schrieb:

      Balancing of Technology Progress, Mercenaries, Shattered Retreat, Truce Breaking, Assassinations, Governors, War Exhaustion, and Legitimacy.
      Improving the mechanics for Population Growth, Stability, and Barbarians.
      Tweaks to Civil War mechanics, with new power-base mechanics.
      Naval rework, with Naval Combat mechanics and multiple ship types, as well as navigable major rivers.
      Deeper Holding mechanics for characters, where you can give characters holdings and they can purchase new ones as they grow in wealth.
      More character interactions.
      New Piracy mechanics.
      Redesigning of functionality where instead of spending power for an instant result, you now spend power to nudge it towards that result over time. :love:
      Better abilities to play tall, including centralising trade, impacting specific cities, etc.
      Tribes being able to decide what units their retinues should have.
      Dual Ruler mechanics for Roman Republic, and Consorts for Monarchies.
      Government Abilities for all government categories.
      ‘Quality of Life’ features like viewing all characters in a foreign country, new alerts, road building being a continuous action, and more.
      Adding of features from previous PDS games like moving capitals and regnal numbers on monarchs
      Much more modding support.
      Klingt auch ein bisschen so als hätte man das Spiel einfach 2 Monate verschieben sollen. :P
      Wer bei den Patchnotes denkt "klingt ja nicht so gut wenn das alles nicht drin ist", kann eigentlich ohne zu Zögern auf ebendiesen Patch im Juli warten.
    • Die Steam Reviews sind mittlerweile sogar unter 50% gerutscht, auweiah :grübel:

      Hab mir ein paar Gameplayvideos angesehen, scheint das typische Paradoxproblem zu sein: Einfach viel zu seicht.
      „The Wheel of Time turns, and Ages come and pass, leaving memories that become legend. Legend fades to myth, and even myth is long forgotten when the Age that gave it birth comes again."
    • MightyGlue schrieb:

      Ansonsten finde ich das UI nicht viel schlechter als bei anderen Paradox Titeln, besonders wenn man bedenkt, dass UI Design ohnehin nicht zu ihren stärken gehört und keiner ihrer Titel ein wirklich gutes UI hat. Ich denke das Problem das viele haben ist sich zu merken welche Dinge in welchem Menü zu finden sind.
      Ein richtig gutes UI zu machen ist denke ich aber auch ziemlich schwierig, wenn man derart viele Informationen unterbringen möchte wie ein Paradox-Spiel in der Regel zu bieten hat. Ich finde es dabei auch gar nicht so schlimm, dass man sich ein bisschen merken muss wo man was suchen muss, insgesamt fand ich die Menüs der letzten Spiele aber deutlich besser als bei den alten. Bei Imperator: Rome hab ich aber irgendwie immer ein bisschen das Gefühl es fehlt was oder könnte einfacher sein. Dazu eben die Größe die du ansprichst.

      Aber gut, sicher nichts was sich nicht fixen lässt, ist eher die Frage wer schneller ist, Paradox oder die Modder ;)

      Fairas schrieb:

      Vielleicht wird es ja besser wenn die ersten 2-3 Content-DLCs da sind. Ist ja eigentlich normal bei Paradox dass man für Abwechslung und Tiefgang extra zahlen muss.
      Also wenn ich da an Stellaris oder HoI 4 als letztes denke, die hab ich beide zu Release etliche Stunden ohne DLCs gespielt. Hier würde ich dann aber doch empfehlen noch ein bisschen zu warten, ich bringe jetzt jedenfalls noch meine CK 2 Kampagne mit hellenistischem Byzanz zu einem Ende, mit der hoffentlich baldigen Auferstehung Roms ^^
    • Ich habe es leider noch nicht aus dem Tutorial heraus geschafft und gerade mal 8h gespielt. (Ich hab mir vor etlichen Jahren wieder angewöhnt Tutorials grundsätzlich zu spielen)

      Zur Performence: Beim scrollen ruckelt es bei mir auch.

      Zum Vergleich ziehe ich CK II ran, die anderen Paradoxspiele habe ich im Vergleich nie wirklich ausgiebig gezoggt, ich bin nie (bis jetzt) wirklich warm damit geworden. Vermutlich fehlt mir da zu sehr die Charakterentwicklung.

      Die Entwicklung der Charakter ist eine abgespecke Form von CK II, das wurde aber so schon kurz nach bekanntgabe des Titels so kommuniziert. Dafür habe ich jetzt eine komplexere Kriegsführung wie in CK II. Von dem her kann ich die ganzen negativen Reviews nicht ganz nachvollziehen das dass Spiel nur eine abgespeckte Version von den anderen Titeln ist.

      Ich denke da kommt es auch immer auf die Sichtweise an: Man sieht entweder eine reduzierte Form der anderen Titel oder aber eben wie ich ein CK II mit komplexerer Kriegsführung, dafür aber einbußen in der Charakterentwicklung. Man hat mehr Charakterentwicklung als in EU IV, dafür eine reduzierte Kriegsführung!?

      Was mir aber in den wenigen Stunden zu leicht viel war Ansprüche fingieren und danach Provinzen erobern. Da hatte ich es in CK II, gerade zu Anfangszeiten, doch erheblich schwerer überhaupt mal einen Krieg zu führen um Territorium zu erobern. Viel ging da nur über Heiraten.

      Da würde ich mir wünschen das es vielleicht etwas schwerer wird um einen Anspruch zu bekommen. Diplomat hinschicken, Anspruch generieren und fertig finde ich irgendwie zu einfach, Punkte dafür hat man ja eh genug. Nun gut, vielleicht liegts nur am Tutorial. Ich werds dann nochmal sehen wenn ich das erste freie Spiel starte.
    • DIe Kriegsführung ist deutlich tiefgehender als bei EUIV

      Sie ist gegenüber Hoi IV abgespeckter.


      EU IV hat andere Dinge. Entdeckung, tiefergehende und übersichtlichere Techmechaniken...etc.



      UNd ja. Bei IR muss da defintiv noch was an der Charentwicklung gemacht werden.

      Es kann halt nicht sein, dass HEerführer trotz zich geführter und siegreicher SChlachen eher schlechter als besser werden wie sie es gerade erwachsen quasi von Haus aus waren.
      Deutschland – mein Herz in Flammen
      Will dich lieben und verdammen
    • Wie gesagt, die anderen Titel habe ich nie wirklich gespielt. CK II dafür ca. 2,5k Stunden. Daher kein wirkliches Urteil gegenüber den Titeln.

      Mir geht bis jetzt nur Ansprüche fingieren zu einfach. Das hätte man auch anders lösen können. Senat dazu bringen einen Anspruch zu unterstützen oder ähnliches. Hätte sich speziell bei Rom ja angeboten. Bei den Barabaren ähnliches mit einer Abstimmung beim Thing. Nun ja. Mal hoffen das da in Zukunft irgendwas kommt in der hinsicht.
    • Ist das nicht sogar so?

      HAbe zwar nur mal 2 Minuten in Rom reingeschaut aber,
      achte mal auf die Hand mit dem Daumen neben Ansprüche fingieren bei Republiken.


      Gut, sich drüber hinwegsetzen und Zustimmung gelangen ist vielleicht zu einfach...
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    • Twiggels schrieb:

      Ist das nicht sogar so?

      HAbe zwar nur mal 2 Minuten in Rom reingeschaut aber,
      achte mal auf die Hand mit dem Daumen neben Ansprüche fingieren bei Republiken.


      Gut, sich drüber hinwegsetzen und Zustimmung gelangen ist vielleicht zu einfach...
      Ja, ist bei der Kriegsführung auch so. Gibt halt + auf Tyrannei. Man sollte es nicht übertreiben aber ich denke das ist zu einfach so. So erobert man sich halt mehr oder weniger munter durch die Gegend. Da es da die Daumen schon gibt hoffe ich das da nachgebessert wird. Senat dagegen und es gibt keinen Anspruch. Oder man kann keinen Krieg erklären.

      Funktioniert bei CK II auch so wenn der Rat dagegen ist wenn er dazu bevollmächtigt ist.
    • Das erste Dev Diary nach Release ist da und gibt einen ersten Überblick über einige der kommenden Änderungen.

      Imperator - Development Diary - 29th April 2019

      Edit:


      Imperator - Development Diary 6th of May 2019

      DD über die kommenden Änderungen zu allem was die Marine betrifft und einer Überarbeitung der Religionen im Spiel. So sollen alle Religionen neben den Omen noch einzigartige Boni bringen und auch die Omen sollen sich in ihrer Funktion stärker zwischen den Religionen unterscheiden.

      Und hier noch ein Thread in dem Johan über einige Probleme des Spiels spricht und unter anderem noch ein paar weitere Änderungen die über den 1.1 Patch hinausgehen anspricht. Außerdem werden viele Antworten auf Fragen oder Anmerkungen der Community gegeben.
      Imperator - Sunday Morning Design Corner - May 5th 2019
    • Bei aller Luft nach oben die das Spiel im MOment noch hat, muss ich sagen, ich habe sehr viel Spaß.

      Habe gerade ein Spiel mit Judäa und es ist echt gut.

      Eingeklemmt zwischen Phrygien und Ptolemäern mit den Seleukiden nicht weit, mit einer Religion mit nur sehr geringer Verbreitung und einer Kultur mit ebenso geringer ist es nicht leicht sich zu behaupten und auszubreiten. Jeder SChritt ist ein Kampf über den ständig das Damoklesschwert des Angriffes der Ptolemäer oder Phrygiens hängt.

      Habe sogar Funktionen wie Freundschaft zu feindlichen Herrschern aufbauen...etc. benutzt um am Leben zu bleiben, arbeite aktiv an der Destabilisierung meiner NAchbarn, damit ich mir im günstigen AUgenblick ein Stück herausschneiden kann und mache langsame Fortschritte.

      GElangte sogar kürzlich in Besitz einer Elefantenressource tief im Sudan.
      Extrem viel wert da ich es kaum vermag an Eisen oder Steppenpferde zu kommen und eine eventuelle Quelle nach wenigen MOnaten bis JAhren meist wieder zusammenricht.
      ABer ab jetzt wird zum ANgriff auf das Nildelta trompetet!
      Deutschland – mein Herz in Flammen
      Will dich lieben und verdammen
    • Bin bisher auch relativ zufrieden.
      Man kann durchaus schon Spaß haben mit dem Spiel, es hat etliche interessante Mechaniken und je nachdem welche Art Nation man spielt unterscheiden sich die Herausforderungen, womit es, wie so ziemlich alle Paradox Grand Strategy Titel eine hohen Wiederspielwert hat.

      Was allerdings schmerzt sind die Bugs und einige unfertige Spielmechaniken (ein Teil davon wird im nächste Patch angegangen).
      Was nervt, ist dass einige Mechaniken nicht gut genug erklärt sind, so bin ich mir bei der Bürgerkriegs-Mechanik nicht sicher, ob die einfach nur massiv verbugt ist, oder ob da einfach nur ein sadistischer Programmierer am Werk war (hatte einen unzufriedenen Clancheff der einen Aufstand gestartet hat alle Armeen des Landes sind zu ihm übergelaufen, obwohl die andere Clanarmee einen loyale Clancheff hatte, und die Staatsarmee von einem loyalen Charakter aus einer loyalen Familie kommandiert wurde, der kaum Kohorten hatte, die ihm persönlich loyal waren).