[AAR] Das Reich ist Meins

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    • [AAR] Das Reich ist Meins

      Ein Total War:Warhammer 2 Mortal Empire Kampagne mit den Vampierfürsten

      Einleitung:

      TLDR-Version:
      Fraktion: Vampirfürsten
      Schwierigkeitsstufe: Legendär
      Mods: 50% mehr Skillpunkte für Kommandanten und 10% für Helden
      Startlord: Heinrich Kemmler

      Mit Mortal Empire wage ich mich mal wieder an einer AAR in Total War. Als Fraktion habe ich die Vampirfürsten herausgesucht, da ich mit denen schon in Warhammer 1 am besten zurecht gekommen bin.

      Als einziger Mod habe die einen Skillmod für einen leichten Anstieg der Skillpunkte ausgewählt. Ich finde, dass bei manchen Kommandanten die 39 Skillpunkte etwas knapp sind (insbesondere mit den neuen Auswahlmöglichkeiten) und mit den Mod wird bei Kommandanten die maximal Skills auf 58 angehoben und bei Helden auf 44.

      Von den drei Anfangskommandanten habe ich mich für Heinrich Kemmler entschieden.
      Erstens kann man die beiden anderen Kommandanten relativ schnell freischalten (für Manfred von Carstein muss man nur die beiden Syvania Provinzen im Besitz haben und für Helman Ghorst bei 10 Feldschlachten die „Dominieren“ Auswahl nützen).
      Zweitens kommt Kemmler meiner Spielweise sehr stark entgegen und ist vorallem am Anfang ziemlich Overpowert.
      Als Starteinheiten hat man jeweils eine Einheit Gespenster und Sensenreiter, die wegen Körperlos nur durch magische Angriff wirklich verletzbar sind (75% Schadensreduktion gegen nicht magische Angriffe) und diese sind am Anfang sehr selten.
      Zudem hat Kemmler die skillbaren Fähigkeiten billigere und erfahrene Skelette und Zombies zu bekommen und zu guter Letzt auch noch Krell in der Schlacht zu beschwören (und mit Skillpunkte besser zu machen).
      Damit komme ich schnell an ein gutes Meatschild, kann mit den körperlosen Einheiten von einer Flanke her aufräumen und Krell neben den gegnerisch Kommandanten spawnen lassen, um diesen von Krell töten zu lassen (Funktioniert ganz gut gegen die anderen Vampierfraktionen ;) ).

      Teil 1 :
      Der Anfang läuft wie geplant. Die Vampire von Tempelhof wurden nach und nach durch Kemmler aufgerieben und vernichtet. Als ich dann mich auch noch den Von Carstein zuwenden wollte, erklärte mit die Ostmakr den Krieg und bedrohte mich von Norden. Also waren sie zuerst an und es lief am Anfang auch gut, bis ich Bechhafen angreifen wollte. Es war nicht nur die Provinzhauptstadt, sondern hatte auch eine Stufe 2 Garnisiongebäude (ink. Mörser) drinne und wurde zusätzlich von einer Armee verteidigt. Deshalb zog ich ich vorerst mit meiner Armee zurück und rekrutierte eine zweite Armee mit einen generischen Vampirlord und füllte diese mit Meatschild auf.
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      Ost- und West Sylvania sind fast vereint und ich bereit mich auf den Angriff auf die Hauptstadt der Ostmark vor.


      Mit Zwei Armeen konnte ich dann die Ostmarkangreifen und in die Kniee zwingen.
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      Dennoch war die Entscheidungsschlacht immernoch Verlustreich.

      Und so konnte ich ab Runde 30 endlich mich den Von Carstein zuwenden.


      Die Von Carstein waren allerdings auch nicht untätig und haben sich nach Westen ausgebreitet. Dies kamm mir zu gute, dass ich dann am Anfang keinen Widerstand hatte. So konnte ich ohne Probleme endlich das Westliche Sylvania vereinen und Manfred von Carstein freischalten. Dieser ersätze sofort den generischen Vampirlord und zusammen mit Kemmler wurde noch das Averland annektiert.
      Und damit konnte ich dann in Runde 42 eune Entscheidungsschlacht erzwingen und sowohl Vlad, als auch Isabelle von Carstein bezwingen. Darauf wurde auch der letzte Legendäre Lord Ghorst freigegeben, dem ich dann auch gleich die Armee von Kemmler gegeben (Kemmler ist schon Level 11 und die beiden anderen Kommandanten sollen mit dem Level nachkommen).
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      Von Carstein hat noch drei Städte übrig und seine Armeen sind zerschlagen :conan: .

      Mir machen die Orkstämme in den Bergen im Osten Sorgen, werde wohl anschliessend diese aus den Bergen vertreiben (und mir die zwei Städte mit den Goldminen holen).
    • Wie heisst es so schön: Wenn sich zwei streiten, freut sich der dritte. Die beiden Ork-/Goblinstämme im Südöstlichen Gebirge haben sich den Krieg erklärt und ich sah die Gelegenheit mir die nördliche Goldmine zu schnappen. Also schickte ich meine Hauptarmee mit Manfred los. Leider haben die Blutspeere die Glutaugen regelrecht
      überrannt und mir die Stadt vor der Nase weggeschnappt.

      Das habe ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen und den Blutspeeren einfach den Krieg erklärt, was fast nach hinten los gegangen wäre, da ich meine Hauptarmee nur mit Mühen wieder aus den Gebiet zurück gebracht habe. 4 Physussiege später konnte ich wenigestens einen Großteil der guten Einheiten retten (Goblinstreitwagen mit Bögen sind richtig Nervig, wenn man keine Fernkämpfer hat).


      Also habe ich die zweite Armee mit Ghost zu Hilfe geholt und bin zum Gegenangriff über gegangen. Eine kleine dritte Armee mit generischen Vampirkommandanten habe ich im Westen zurückgelassen.
      Und mit beiden Armee konnte ich Eichenhammer und Zhufbar südlich von Drakenhof ohne größere Probleme einnehmen, doch dann haben sich die Blutspeere von den Grünhäuten konferieren lassen.
      Da ich noch immer die beide Goldminen haben will und dachte, dass mit zwei Armeen auch realtiv schnell sichern könnte, ehe eine Verteidigung aufgebaut worden sei. Was sollte da nur schieffgehen? :ka:
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      Ausser, dass die Grünhäute Stärkerang 1 und 29 Siedlungen haben und einen Verbündeten, der fast so Stark wie ich selber bin (ich habe Sträkerang 7 mit 13 Siedlungen)


      Ich konnte zwar etliche (Neben-)Städte erobern, doch mein Hauptziel habe ich nicht erreicht, als mir zwei gegnerische Armeen voller Eliteeinheiten entgegen kam.

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      Ich konnte zwar dank der Blitzschlag fähigkeit bei Manfred seperat angreifen, dennoch musste ich hohe Verluste hinnehmen. Schwarzorks und Nachgoblinfanatics haben meine Reihen ziemlich dezimiert

      Kurz gesagt, war meine Offensive zu erliegen gekommen und ich wurde ziemlich schnell in die Devensive gedrängt.

      Situation zur Runde 88
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      Im Nordosten konnte ich ein Fullstack mit Schwarzorks zurückwerfen, ein weitere Fullstack hat mir die Siedlung östlich weggenommen.Gleichzeitig kam es in Karak Kadrim zu einer Revolte.


      Im Südosten haben in Gromgipfel die Blutspeer rebelliert, die Siedlung eingenommen und gleich einen Waarg gestartet und stoßen in mein Kernland vor. In Zhufbar kam es auch zu einer Revolte.


      Der größte Angriff kommt jedoch aus den Süden. Ich konnte mit Mühe 4 Armeen bei Grenzstadt abwehren. Die erste Welle war ein Fullstack mit ziemlich vielen Schwarzorks und hatte dann auch einen Waarg gestartet, der allerdings nicht rechtzeitig angekommen ist. Dennoch hat der Waarg verhindert, dass ich Verstärken konnte(ind sich danach aufgelöst) und die zweite Angriffswelle aus 3 Armeen wurde nur mit Mühen zurückgeschlagen. Ein weitere Fullstack steht schon bereit für die dritte Angriffswelle.


      Endscreen von der Schlacht:


      Zum Glück können Fanatics nicht auf Mauern gezündet werden... :ritter2:
    • Ein paar Runden später und die Grünhäute sind durch Konföderation und Eroberung auf 45 Siedlungen angewachsen. Welle für Welle haben ihre Armeen an Grenzstadt angegrffen und schiesslich zu Fall gebracht.
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      Weiter im Süden stehen schon die nächsten drei Armeen bereit...


      Während ich versuche mir die nördliche Goldmine schnappen drängen sich auch aus dem Osten die Armeen der Grünhäute in mein Reich und belagern Karak Kadrin


      Im Endeffekt ist das Spiel gelaufen, der Krieg mit den Orks ist zu einen Zermürbungskrieg geworden und die Zahlen stehen gegen mich (8 vs. 42 Siedlungen, 2 Fullstacks vs. 6 (bekannte) Fullstacks). Würde meine Wirtschaft 4 Armeen unterstützen könnte ich es noch drehen, denn da könnte ich mit 2 Armeen in die Offensive gehen und mit 2 Armeen mein Reich verteidigen.
      Ich glaube nicht, dass es Sinn macht die Kampange weiter zu verfolgen. Eventuell starte ich sie auf einen niedrigeren Schwiereigkeitsgrad neu...
    • Mein Zwischenfazit zur Mortal Empire Kampange mit den Vampirfürsten in Warhammer 2 (im Vergleich zur nprmalen Kampange in WH1):
      Positiv:
      + mir gefallen die überarbeiteten Skilltrees. Alle 3 legendäre Lords sind wirklich Einzigartig.
      + durch das neue System der Besiedlung (anstatt von besiedelbar/nicht besiedelbar von WH1 hat man das WH2 System von Passend/Unangenehm(kleine mali)/Unbewohnbar(große Mali)) eröffnet sich ganz neue strategische Expansionsmöglichkeiten
      + die Erweiterung der Anzahl der Gebäude Slots der Provinzhauptstadt gewinnen Provinzen mit wenig Städten an Bedeutung, die kleinen Provinzen zu mehr als Goldprovinzen brauchbar werden. Gleichzeitig wurden Einzigartige Gebäude in gewissenen Städte eingeführt und die Boni der Resourcen überarbeitet. Beispielsweise kann in Schloss Drakenhof für die Vampire der "Von Carsteins Hofsaal" erichtet werden, der Fraktionsweite Boni aus Ordnung, Vamp. Korruption und Rang für neue Kommandaten und Vampirhelden gibt.

      Negativ:
      - die Balancing stimmt noch nicht. Bei Release waren die KI Zwerge zu stark und haben Weltreiche erichtet, dann wurden sie abgeschwächt und werden von den Orks überrant....
      - Städte passen sich nicht mehr Optisch an die Besitzer an

      Ich werde einen zweiten Versuch mit der Kampange starten, allerdings gehe ich mit dem Schwierigkeitsgrad eine Stufe runter.

      AAR: Warhammer 2 Mortal Empires mit Vampirfürsten(zweiter Versuch)


      TLDR-Version:
      Fraktion: Vampirfürsten
      Schwierigkeitsstufe: Legendär Sehr Schwer
      Mods: 50% mehr Skillpunkte für Kommandanten und 10% für Helden
      Startlord: Heinrich Kemmler

      Teil 1(Runde 1-55):



      Stand bei Runde 55



      Wie üblich befreie ich zuerst ohne große Probleme Sylvania von der Vampirfraktion Tempelhof


      Anschliessend richte ich meine Ambitionen nach Osten und hole mit die Stadte von den Rotaugen Orks inklusive Karak Ungor mit der Goldmine. Weil die Städte ein unpassendes Klima hat musste ich ein wenig langsamer vorgehen, damit meine Armee nicht zu sehr durch Verschleiss geschwächt wird und ich musste darauf achten, dass es zu keine Revolten kommt.

      Wie unerwartet :ironie: erklärte mir auch der Orkclan der Blutspeere den Krieg und so hob ich eine zweite Armee aus, um Gnashraks Burg zu halten bis die Hauptarmee mit dem Feldzug fertig war und starte von dort mit beiden Armeen den Feldzug. Überraschenderweise kam mir die andere Vampirfraktion "Von Carstein" zu "Hilfe" und während ich die zweite Goldmine in Düsterberg eroberte, wurde mir Eichenhammer und Zhufbar vor der Nase weggeschnappt.

      Damit haben die Blutspeere nur noch 3 (Neben-)Städte weiter im Süden und so werde ich Düsterberg verstärken und sie daran brechen lassen. Durch meine Erfolge gegen die Orks sind die Zwerge meine besten Freunde geworden und haben mich mit Zwergenbier, prasseldes Kaminfeuer und gut abgehangenes Fleisch zu einen Bündnis überredet. Aber typische Zwerge muss ich erst ihre Hauptstadt Karaz-A-Karak von Orks befreien :rofl: .

      Dann werde ich wohl bei den Castein anklopfen :conan: und mir meine Städte holen und danach den Zwergen helfen wieder groß zu werden :ritter2: .
      Oder soll ich zuerst mit Kislev einverleiben, um ein Bollwerk gegen Chaos aufzubauen und mit Praag holen, dass ein besonderes Gebäude für mich hat :grübel: .
    • Mal ne Frage:

      Du hast geschrieben „Städte passen sich optisch nicht dem Besitzer an“. Was heißt das? Habe ich dann bspw. als Imperium hinterher Städte in Vampir-Optik? Kann man das durch Abreißen und neu kolonisieren umgehen?
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen