TW: Three Kingdoms - Allgemeine Diskussion

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    • Mder1. schrieb:

      John schrieb:

      Wieso das? Hat doch einen historischen Hintergrund und Bezug zu einer nicht ganz unwichtigen Epoche?
      Dem Trailer nach zu Urteilen orientieren sie sich stark an dem Roman 'Die Geschichte der Drei Reiche' welches im vierzehnten Jahrhundert geschrieben wurde. So wird im Trailer der Pfirsichgartenschwur gezeigt, den es nur im Roman gibt. Im selbigen Roman beherrscht ein General auch die Fähigkeit den Wind zu kontrollieren, ein anderer kann Feuer regnen lassen. Wie viel sie von der Romanvorlage übernehmen weiß ich natürlich nicht, aber allein das sie halt Elemente aus einem Roman nehmen der die Geschehnisse sehr stark durch mythische Dinge aufbereitet zeigt mir, dass sie eine authentische Darstellung noch weniger als sonst anstreben.
      Ist ein bisschen so als würde man McBeth als Vorlage nehmen um Schottland in einem Medieval Teil darzustellen.
      Oder CA verwendet hat die typische chinesische Darstellung in deren Medien. Hier z.B. eine Scene aus John Woo's Red Cliff (guter Film übrigends, ich muss mal die lange Version anschauen):

      Da sieht man was "Heldeneinheiten" sind.

      Es ist auch ein FAQ draussen:
      totalwar.com/blog/total-war-three-kingdoms-faq

      Release ist für Herbst 2018 angesetzt.
    • Wow, jetzt habe ich wieder was gelernt. Von diesem chinesischen Roman habe ich bisher noch nie etwas gehört. Wieder eine Bildungslücke weniger. Jetzt verstehe ich auch zum ersten Mal die krasse Dreiteilung der chinesischen Armee in dem "Fantasy"-Film "The Great Wall". Habe das für völlig übertriebenen Hollywood-Kitsch gehalten. Dabei war es offenbar eine Anspielung auf diesen Roman mit seine Generälen der Luft, des Feuers usw.. Faszinierend.
      Hast du den Roman gelesen? Bin ja jetzt total interessiert daran.
      Aber McBeth als Vorlage für eine MTW... kann mir Schlechteres vorstellen. :grübel: Könnte doch ganz unterhaltsam werden. Jede Wette, dass für Total War Sagas: Britannia die Serie "Vikings" als Ideengeber herhalten muss. Warum also nicht auch mal ein chinesischer Roman in einer Fassung aus dem 17. Jahrhundert.
    • Mder1. schrieb:

      Dem Trailer nach zu Urteilen orientieren sie sich stark an dem Roman 'Die Geschichte der Drei Reiche' welches im vierzehnten Jahrhundert geschrieben wurde. So wird im Trailer der Pfirsichgartenschwur gezeigt, den es nur im Roman gibt. Im selbigen Roman beherrscht ein General auch die Fähigkeit den Wind zu kontrollieren, ein anderer kann Feuer regnen lassen. Wie viel sie von der Romanvorlage übernehmen weiß ich natürlich nicht, aber allein das sie halt Elemente aus einem Roman nehmen der die Geschehnisse sehr stark durch mythische Dinge aufbereitet zeigt mir, dass sie eine authentische Darstellung noch weniger als sonst anstreben.
      Einerseits gebe ich dir natürlich recht, ein Spiel das mehr auf einem Roman als auf einem Geschichtsbuch basiert kann man schwer als historischen Teil bezeichnen. Andererseits ist es aber auch so, dass Die Geschichte der Drei Reiche in Asien sehr populär ist und auch bei uns zumindest noch vergleichsweise bekannt ist, sodass es vielleicht nicht ganz so viele im Westen abschreckt wie ein willkürlich gewählter anderer Zeitpunkt oder eine komplett historische Darstellung.

      Da ich aber eh ein Fan von Dynasty Warriors & Co bin, macht es mir nicht wirklich was aus wenn die Vorlage mehr in Richtung Roman geht ^^
    • Ich muss gestehen dass mich die chinesische Geschichte lange Zeit nicht wirklich interessiert hat, aber irgendwie hat es bei mir jetzt schon beim Trailer "klick" gemacht, ich werde Three Kingdoms mal auf jeden Fall aufmerksamer verfolgen als die letzten Total War Titel, und da ich sowieso keinen Plan von der Historie der Zeit habe stört mich auch der leichte Fantasy anstrich nicht. Also ich bin jedenfalls mal sehr gespannt.
    • John schrieb:

      Wow, jetzt habe ich wieder was gelernt. Von diesem chinesischen Roman habe ich bisher noch nie etwas gehört. Wieder eine Bildungslücke weniger. Jetzt verstehe ich auch zum ersten Mal die krasse Dreiteilung der chinesischen Armee in dem "Fantasy"-Film "The Great Wall". Habe das für völlig übertriebenen Hollywood-Kitsch gehalten. Dabei war es offenbar eine Anspielung auf diesen Roman mit seine Generälen der Luft, des Feuers usw.. Faszinierend.
      Hast du den Roman gelesen? Bin ja jetzt total interessiert daran.
      Aber McBeth als Vorlage für eine MTW... kann mir Schlechteres vorstellen. :grübel: Könnte doch ganz unterhaltsam werden. Jede Wette, dass für Total War Sagas: Britannia die Serie "Vikings" als Ideengeber herhalten muss. Warum also nicht auch mal ein chinesischer Roman in einer Fassung aus dem 17. Jahrhundert.
      Nein, gelesen habe ich ihn (noch) nicht. Aber letztes Jahr kam eine neue deutsche Übersetzung heraus also wäre es jetzt eine günstige Gelegenheit es zu lesen. Und das Spiel kann definitiv gut werden, insbesondere weil CA oft kreativer ist wenn es ein relativ begrenztes Szenario ist. Nur so richtig historisch wird es halt nicht. Aber mit Elefantenartillerie sind wir ja auch schon einiges gewöhnt. Ist halt recht massiv mit über tausend namentlich genannten Charakteren und als Europäer hat man sowieso ein Handicap bei den chinesischen Namen weshalb ich es bisher immer auf 'später' verschoben habe.

      Und das mit dem Film kann schon gut sein, das Werk ist sehr einflussreich in China, vergleichbar mit einigen Werken von Shakespeare oder Goethe, so haben sich Sprichwörter und geflügelte Wörter aus dem Roman in der Alltagssprache eingebürgert. Und dieser im Roman vorkommenden Schwur hatte eine ähnliche Bedeutung für die Entwicklung und Definition von Freundschaft wie im Westen der platonische Freundschaftsbegriff.

      Ich entschuldige mich für meine Kommasetzung, das Englische hat mir fast komplett die deutschen Regeln ausgetrieben.
      Metal, Metal, Metal
    • Was sind das im Trailer? Schon wieder Kirschblüten? :sleeping: Gewünschte Fantasy und Helden nach TW:WH und der große chinesische Absatzmarkt waren wohl die ausschlagebenden Gründe für die Entwicklung dieses Teils. Wieder der gleiche Einheitsbrei in Ostasien wie in Shogun2? Dazu noch DLC's mit Japanern, Koreanern und Mongolen für je 19,99 €?

      Ne, sorry...ohne mich. :facepalm:

      Na es bleibt ja zum Glück noch Alfred und die Insel. ;) :wink:



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
    • Flavius Jolius schrieb:

      Na es bleibt ja zum Glück noch Alfred und die Insel.
      Apropos Einheitsbrei? Du meinst das Szenario wo heidnische, germanische Stämme die aus wirtschaftlichen Gründen nach England migriert sind und später christianisiert wurden gegen heidnische, germanische Stämme kämpfen die aus wirtschaftlichen Gründen nach England migrieren, die später christianisiert wurden?
      Metal, Metal, Metal
    • Für mich ist dort für Europa und einen kleinen Abschnitt im Vergleich zu China ein größerer kultureller Unterschied zu erkennen. Irische/gälische, kaledonische/keltische/piktische Strömungen treffen auf germanische/sächsische. Dazu natürlich die Wikinger als Invasoren. Nicht zu vergessen das die Römer auch noch nicht sooo lange von der Insel sind. Rückstände sind da bestimmt noch auffindbar. Wann wurde der Hadrianswall zerstört?

      Mit ME2 Kingdoms: Britannia hat CA auch eine gute Einheitenvielfalt auf der Insel hinbekommen. Die Waliser hatten ihre Bogenschützen, die Iren ihre Plänkler, Schotten die Piken, Norweger ihre Zweihänder und Äxte und Engländer ihre schweren Ritter zu Pferd.

      Ich habe also Hoffnung das es CA wieder hinbekommt... :wink:



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      - Friedrich Nietzsche -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Flavius Jolius ()

    • Flavius Jolius schrieb:

      Wieder der gleiche Einheitsbrei in Ostasien wie in Shogun2?
      Ja, es wäre eine Schande wenn sich CA an dem besten TW seit Me2 orientieren würde....so eine Schande.
      „The Wheel of Time turns, and Ages come and pass, leaving memories that become legend. Legend fades to myth, and even myth is long forgotten when the Age that gave it birth comes again."
    • Jeder sieht es eben anders. Für mich hatte S2TW einen hohen Nostalgiewert, eben weil ich durch den allersten Japan-Ableger in die TW-Reihe gefunden habe. Das war ein Spaß. Grundsätzlich habe ich aber auch am Gameplay und der Immersion großen Gefallen gefunden. Dieses Gefühl galt übrigens auch für FotS. R2TW konnte da bisher nicht gleichziehen und in Attila habe ich mich erst Ende 2017 eingearbeitet. Gern hätte ich die Kampagne um Karl den Großen in einer ähnlichen Immersion wie STW/S2TW gespielt. Ich kann nur hoffen, dass CA seine Hausaufgaben erledigt hat für die beiden diesjährigen Ableger.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Alex_of_Newski schrieb:

      Flavius Jolius schrieb:

      Wieder der gleiche Einheitsbrei in Ostasien wie in Shogun2?
      Ja, es wäre eine Schande wenn sich CA an dem besten TW seit Me2 orientieren würde....so eine Schande.
      Wie es Nonsens schon sagte: Geschmacksache. Für mich ist es wiederum das schlechteste Spiel seit Empire. ;)
      Vielleicht bin ich aber auch vom ME2-Modding noch mit Einheitenvielfalt verwöhnt. :ka: Da konnte man sich so richtig austoben.



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
    • Ich habe mir Shogun 2 nur wegen FotS geholt, das Hauptspiel selbst hat mir hauptsächlich wegen der mangelnden Einheitenvielfalt nicht gefallen. Wobei ich es dennoch besser als Empire und Napoleon fand. Three Kingdoms werde ich mir wahrscheinlich aus ähnlichen Gründen nicht holen wie Shogun ( hauptsächlich desinteresse am Szenario) und der Fantasy-Aspekt an dem ganzen schreckt mich auch eher ab.
      Auch in TW:WH finde ich den Fokus auf Helden etwas zu stark, weshalb es mir in einem historischen Teil wahrscheinlich erst recht nicht gefallen würde.
      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
      aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
      - Albert Einstein

      "Kirche und Naturwissenschaften haben soviel miteinander zu tun wie Gruppensex und Bratkartofflen"
      -Werner Gruber
    • Wer jetzt nicht direkt das Buch lesen möchte, sondern die Charaktere mit einer visuellen Darstellung besser unterscheiden kann, es gibt da eine 95 Teile lange Serie von 2010. Mit ein bisschen Durchhaltevermögen (und wenn einen der Gesamt im Intro nicht abschreckt ^^ ) ganz unterhaltsam, gibt glaube ich sogar fast alle folgen mit englischen Untertiteln auf youtube:



      Der Kampf gegen Dong Zhuo der hier im neuen Total War Teil wohl im Fokus steht, wird etwa in den ersten 10 Folgen abgehandelt.
    • Fehlende Einheitenvielfallt ist auch für mich ein Grund das Spiel zu meiden. Ein Serie wie TW lebt davon da die wirtschaftlichen und Politischen Aspekte unterentwickelt sind. Der Name legt den Fokus ja fest. Und was würde mehr Spaß machen als mehrere Fraktionen die sich militärisch alle unterschiedlich spielen. ME2 ist bis dato für mich unerreicht.
      Deswegen bin ich überzeugt das die Helden diesen Malus ausgleichen sollen. Ich habe aber trotsdem die Hoffnung das es durch andere Fraktionen wie z.B. Mongolen, Korea usw. etwas mehr Vielfalt in das Spiel einzieht.
    • Bob schrieb:

      ...es gibt da eine 95 Teile lange Serie von 2010
      Das war Pflicht für die Mod :D

      War aber doch interessant da die 'mythischen Superhelden' eben nicht ganze Armeen im Alleingang besiegten. Unser Historiker sagte dass es sich doch recht gut an das 'Buch' vom 14ten Jahrhundert gehalten hat.

      Man gut, dass ich eine Woche nichts zu tun hatte.
    • Neu

      Könnte tatsächlich hinsichtlich des Multiplayers ein interessantes Spiel werden. Es handelt sich ja offensichtlich um ein inner-chinesisches Szenario, also von der Einheitendiversität her potenziell mit Shogun vergleichbar. Allenfalls gibts auch wieder ein Avatar-System à la Shogun, was natürlich extrem motivierend wäre!
      Je lay emprins – Karl der Kühne nach der Schlacht von Murten 1476
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