Hardcore Strategie

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    Ihr wisst nicht wie ihr euch an Heiligabend beschäftigen sollt nachdem ihr bei Mutti die Geschenke abgestaubt habt? Euch steckt die Weihnachtsgans noch im Hals? Dann hat die Forenleitung für euch die Lösung: In den nächsten Tagen und rechtzeitig um der Langweile vorzubeugen, wird die Forenleitung euch eine kleine Freude bereiten. Der Imperator arbeitet schon fieberhaft an der Umsetzung. grinsende-smilies-0034.gif von smiliesuche.de
    • :pfeif:

      Was gibt es denn für Fragen zu Command?
      Wer sich für die Kriegsführung in der Luft und zur See ab 1950 interessiert und nach einer ultra detaillierten Simulation sucht ist bei Command genau richtig.
      Ich hab es leider bislang auch nur anspielen können, da man sich in jedes einzelne Sznario wirklich reinarbeiten muss.
      Diese laufen in Echtzeit ab und könnn von wenigen Stunden bis hin zu mehren Tagen/Wochen gehen.
      An Vielfalt bekommt man genug geboten. Korea, Vietnam, Jon Kipur, Falkland bis hin zu aktuellen Brennpunkten, sowie auch hypothetischen Eskalation von Ereignissen, welche in den Abendnachrichten nur eine Randnotiz waren, wie etwa beispielsweise der Abschuss einer russischen Su24 durch türkische F-16 über Syrien die zu einer kompletten Eskalation zwischen der NATO/Türkei und Syrien/Russland führen kann (Mit dem Russischen S-400 SAM Systm ist nicht zu spaßen). Dazu gibt es noch jede Menge Community Szenarien, welch man sich bequem über den Workshop laden kann.

      Man darf halt keine Kampagne erwarten wie in Hearts of Iron. Die Szenarien sind beschränkt, bieten aber gnügend Variabilität um sie mehrmals zu spielen. Die meiste Zeit verbringt man zu Beginn in der riesigen Datenbank und auf Wikipedia und macht sich zunächst mit dem Equipment vertraut über welchs man selbst und der Feind verfügt, bevor man überhaupt seine ersten Missionen plant.

      Die Software wird nicht umsonst in vielen Staaten zur Ausbildung von zukünftign Befehlshabern genutzt.

      Für einen visuellen Eindruck kannst du mal hier reinschauen.



      EDIT: Zu Thread hinzugefügt.
      Imperator Bob
    • Hardcore Strategie

      Moin,

      zu dem Thema gibt es leider keinen eigenen Thread. Daher mach ich mal diesen auf.

      Ich bin immer noch und mal wieder auf der Suche nach einem Hardcore-Strategie-Spiel. HoI ist dabei dann fast schon zu bunt und zu einfach strukturiert. :cool:
      Durch die tollen AARs von drache und Twilight zum "Spiel" Gary Grigsby's War In The Pacific und dem aktuellem Sale wurde mein Interesse wieder neu befeuert.

      Hier soll also bitte alles zum Thema rein, was nach TOAW riecht und nicht zu Paradox gehört:
      • Vorstellungen
      • Kaufempfehlungen
      • Tips
      Irgendwo hatte ich im Forum schon mal nach solcher Art Spiele gefragt. Diese Frage ist aber unter dem Steam-Faden oder sonstwo im Nirgendwo verschwunden.

      Aktuell bin ich zu 99% entschlossen mir Flashpoint Campaigns: Red Storm Player's Edition zu holen:


      Quellcode

      1. Großartiges Hex-Strategie Spiel für Fans von Spielen wie Panzer General, Battle Academy oder World at War (Brettspiel) und Hobby-Generälen im 3. Weltkrieg (NATO vs. WP).
      2. Die Steuerung ist schnell gelernt. Das Tutorial Szenario (und vielleicht ein Video auf YouTube) zeigen einem schnell und einfach wie man spielt. Wie man gewinnt... das ist eine andere Frage und macht den ganzen Spaß aus.
      3. Die Besonderheit zu vielen anderen Strategie-Spielen ist die Tatsache, dass man nicht ständig Befehle geben kann. Stattdessen gibt man diese zu Beginn und danach immer wieder in Pausen nach verschieden langen Zeiträumen. Das stellt sehr gut die reale Tatsache dar, dass solche Pläne gemacht, geprüft und übermittelt werden müssen bevor Einheiten sich bewegen. Außerdem zwingt es den Spieler dazu sich Gedanken über seinen Plan zu machen, denn einmal angestoßen kann man die nächsten 10-30 (Spiel)Minuten nichts mehr ändern. Einfach mal vorrücken und schauen was da so kommt? Nope... wird nicht klappen.
      4. Es mag zunächst abschreckend sein, dass man in den Action-Phasen zwischendurch nicht eingreifen kann. Aber schnell wird einem klar, dass keine Langeweile aufkommt. Im Gegenteil braucht man die Zeit um sich das große Ganze vor Augen zu führen. Die (je nach Ereignis-Dichte längeren oder kürzeren) Phasen sollte man intensiv nutzen um zu analysieren wo und mit welchen MItteln der Gegner gegen einen vorgeht. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle wie Gelände, Wetter, Ausrüstung, Minensperren, Moral, etc. etc.
      5. Verluste, insbesondere von HQs, führen dazu, dass die Action-Phasen länger werden und man seltener Gelegenheit bekommt Befehle zu erteilen. Andersherum kann es von entscheidendem Vorteil sein, innerhalb eines Zeitrahmens öfter Befehle geben und damit flexibler reagieren zu können als der Feind, sollte man ihn schwer treffen.
      6. Das Spiel ist nichts für Menschen die gewaltige Bombast-Grafik-Schlachten erwarten. Die Karten sind schlicht gehalten. Jedoch findet man im Internet schon die ersten Mods die es einem erlauben die Farbsets zu ändern.
      7. Apropos die Karten... bei deren Design wurde sich fast 1:1 an die realen Landschaften in Deutschland gehalten. Man findet also viele Orte wieder die man aus dem täglichen Leben kennt. Es macht unglaublich Laune die Gegend um Seligenstadt und den Main gegen heranrückende Sowjets zu verteidigen wenn man die Landschaft aus dem echten Leben kennt.
      8. Briefings gibt es ebenso leider nur als einfache Text-Briefings. Aber man sollte sich vor Augen führen, dass 1985 in einem Kommando-Panzer selten Videokonferenzen abgehalten wurden sondern das DIN-A4 Blatt mit schnell hingekritzelter Lage und Auftrag eher der Realität entsprach ;-).
      9. Der Sound ist ebenfalls nicht Oscar-verdächtig aber macht trotzdem Laune. Das einzige was zu Beginn ein wenig verwirrend sein kann ist die Tatsache, dass schon Schüsse im Hintergrund zu hören sind, auch wenn noch keine Einheit Kontakt hat. Aber spätestens wenn der Kampf losgeht merkt man davon nichts mehr.
      10. Die Einheiten-Vielfalt kann sich dafür sehen lassen und lässt viel Raum für Experimente. Auch wenn alle Einheiten nur als einfache Marker dargestellt werden, so verrät die Detailansicht doch die bedeutenden Unterschiede.
      11. Dazu gibts einen Editor, der einen leider keine Karten verändern oder neu gestalten lässt. Das einzige was man tun kann ist auf den vorhandenen Karten Szenario-Parameter zu ändern oder neue Szenarien/Kampagnen zu entwerfen mit der ganzen Bandbreite an verfügbaren Truppen.
      12. Fazit: Von Stil und Grafik her kommt es nicht an die Wargame-Serie heran. Das Gameplay ist in meinen Augen jedoch um Längen besser. Der ständige Wechsel zwischen Ausführungs- und Planungssphase, zwischen Analyse und Reaktion macht das Spiel herausfordernder als die Klickorgien so mancher Echtzeitstrategiespiele in denen der gewinnt, der schneller mit der Maus ist. Hier gewinnt der vorrausschauendere Plan, die bessere Ausnutzung von Gelände und das Quentchen Glück. Denn kein Plan überlebt den ersten Kontakt mit der Realität. Wie wahr dieser Grundsatz ist demonstriert dieses Spiel eindrucksvoll.
      Alles anzeigen

      Das letzte Prozent werde ich noch überzeugen :D Auch wenn ich gerade mitten in einem Sack voll Arbeit stecke und von daher eigentlich nur noch Hirnkapazitäten für Pong freihabe.


      @Mods: Könnt Ihr das bitte hier einfügen. Danke!


      Farvel - Like

      Edit/ Danke sehr! Auch wenn es irgendwie komisch aussieht, dass Twilight vor mir als dem Threadersteller posted. Aber das passt schon. Ist er doch einer der Masterminds des Genres.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Likedeeler ()

    • An die Gary Grigsby Experten @Twilight und @drache hier oder ähnlich gebildete.

      Ich hab mir War in the East gekauft.
      Nun frage ich gerade wie ich genau Einheiten kessel und vernichte.

      Die rennen teilweise einfach durch meine Reihen durch, wenn sie geschlagen fliehen????

      bzw. muss man wirklcih jedes Feld füllen, oder kann man auch eins oder gar zwei (wenn von beiden Seiten jeweils die Kontrollzone ausgeübt wird)? zwischendurch freilassen? In meine Richtung war noch ein Feld frei wo sie sich an zig meiner Truppen vorbei, hätten retten können.
      Aber das erscheint mir eigentlich nicht als realistische Fluchtroute, da es ja eine "Kontrollzone" von einem Feld gibt. Gibts die nicht bei fliehenden Einheiten? Oder ist die nicht stark genug, da die ja eh nur Bewegung verlangsamt?


      Und ach ja. Hat jemand die 384 Seiten Anleitung gelesen?
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
    • Muss zugeben das weis ich tatsächlich selber auch noch nicht genau, in unserem Spiel hatte ich vor kurzem genau die selbe Situation als sich gekesselte Truppen von Twilight in Burma einfach weiter nördlich in den Dschungel zurückgezogen haben obwohl dort quasi meine Basen liegen.

      Aber fliehende Einheiten reagieren ohnehin für mich auch etwas suspekt indem Sie mehr oder weniger instand ein ganzes Hexfeld durchqueren, wofür meine Truppen beispielsweise oft mehrere Tage brauchen.

      Vielleicht weis da Twilight schon mehr.
      It is better to die for the Empress than to live for yourself.
    • drache schrieb:

      Aber fliehende Einheiten reagieren ohnehin für mich auch etwas suspekt indem Sie mehr oder weniger instand ein ganzes Hexfeld durchqueren, wofür meine Truppen beispielsweise oft mehrere Tage brauchen.
      Zugegebenermaßen ist der Landkrieg nicht der Focus von WitP.
      Die fliehenden Einheiten ziehen sich häufig auch nur dann zurück, wenn sie bereits einen Bewegungsbefehl bekommen hatten und auch wenn die Bewegung instant ist, je weiter sie fliehen müssen, desto höher erscheint mir der Disruption Wert, den sie dadurch bekommen. Sprich, man kann den Einheiten tagelang keine Befehle nach so einen Gewaltmarsch geben.


      Twiggels schrieb:

      bzw. muss man wirklcih jedes Feld füllen, oder kann man auch eins oder gar zwei (wenn von beiden Seiten jeweils die Kontrollzone ausgeübt wird)? zwischendurch freilassen? In meine Richtung war noch ein Feld frei wo sie sich an zig meiner Truppen vorbei, hätten retten können.
      Aber das erscheint mir eigentlich nicht als realistische Fluchtroute, da es ja eine "Kontrollzone" von einem Feld gibt. Gibts die nicht bei fliehenden Einheiten? Oder ist die nicht stark genug, da die ja eh nur Bewegung verlangsamt?
      War in the West und East habe ich nicht gespielt, es ist auch ein andere Engine.
      Erfahrungen aus TOAW und andern hex-basiernden Wargames sagen mir aber, dass gekesselte Einheiten vollständig umstellt sein müssen, damit sie nicht entkommeen
      In TOAW konnten Feindcounter bei Bewegungen "hängen" bleiben an den eigenen, wie das in Grigsby´s funktioniert kann ich nicht sagen.
      Zudem ist die Karte auch nicht ganz so detailliert wie ein Fite Szenario in TOAW. Dort war ja ein Hex 10km oder so. Gut möglich, dass eine kleine Aufklärungseinheit mit ein paar Kettenkrads nicht in komplettes Hexfeld Aufgrund seiner Größe sichern können und somit der Feind entwischen kann.

      Daher aufjedenfall das Handbuch lesen, dort wird sicherlich beschrieben wie die Zone of Control genau funktioniert und was der Feind dort für Bewegungsmöglichkeiten hat.
      Sorry, das ich nicht weiterhelfen kann :ka:
    • Ich habe mal ein bischen recherchiert.

      Man muss die Umzingelung den Zug des Feindes über aufrechterhalten.
      Dann bekommen die einen "unversorgt" Status, kapitulieren sehr leicht. und fliehen nicht mehr über Hexfelder die der Andere kontrolliert.


      Ach und ich dachte, dieses Toaw Spiel was ihr da gespielt hattet, wäre War in the East. Vertan.
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    • So,
      ich habe dann doch noch schnell im Sale zugeschlagen und mir Flashpoint Campaigns: Red Storm Player's Edition + Flashpoint Campaigns: Germany Reforged zugelegt und hoffe es bis 2019 anspielen zu können. :cool:

      EDIT
      So ich habe mal eine schnelle Runde gespielt und sehr schnell auf die Nüsse bekommen. Entweder war die NATO in den 80ern wirklich, so wie vermutet, eine sehr schlechte, ständig feiernde Freizeitarmee oder es hat die RTFM-Karte gezogen...
      Ich denke, man muss sich schon durch das Handbuch wühlen, um hier zum Erfolg zu kommen.
      Die Tage probiere ich den WP. Vielleicht geht es mit den Roten besser, auch ohne Handbuch!
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