The Long Dark

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    • In der Logik des Spiels müsste die Steinzeitaxt dann besser sein als die moderne und länger halten.
      Schließlich ist auch ein selbstgebastelter Fellmantel bessser/hält wärmer als moderne Outdoorkleidung die sich nach ein paar Tagen tragen in ihre Einzelteile zerlegt...



      Bzw. Ist das immer noch so?
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand

      gruene.de/landingpages/bundest…dnis-90die-gruenen.html#/
    • Steinaxt bauen geht nicht.
      Aber genau das ist ja der Reiz des Spieles. Man muß gewohnte und bekannte Pfade verlassen und sich auf den Weg in andere Regionen machen; dort wird sich dann schon eine Axt finden.

      Und zu den Outdoor Klamotten: hab mal Skischuhe gefunden. Die sind deutlich wärmer als selbst gefertigte Rehlederstiefel ( +4°C anstelle von 2,5°C ) aber mit 4 kg im Vergleich zu 1,5 kg auch deutlich schwerer, klobiger und damit deutlich unpraktischer. Vor nem Wolf weglaufen ist dann nicht mehr....
      Das Spiel kalkuliert die gefühlte Temperatur wohl mit einem gewissen ( nackten ) Basiswert und addiert dann immer z.B. +0,5°C für eine Polyestermütze, +0,1°C für ein T-Shirt, +3,0°C für einen Seemann-Mantel aus schwerer Wolle etc. Je nach Außentemperatur kommt man dann in die positiven / negativen Zahlen und man kühlt ab und sollte sich schnell ein warmes Plätzchen suchen.
      Die Polyester oder Baumwollklamotten kann man praktisch unendlich nähen und wieder auf 100% bringen, Naturzeugs benötigt dann schon wieder Leder und zerlegtes Getier.

      Und ein echter Trapper zieht dann schon stilecht durch die Wälder und nicht mit nem Outfit wie zum Aprés Ski. :P
      Vokale sind schwul!
    • Mal ne kleine Verständnisfrage, es wird hier aber auch bei Steam immer geschrieben das mann stundenlang schlafen/rasten oder in einem Versteck wegen Schneestürmen usw. ausharren muss um dann wieder ein bisschen was unternehmen zu können. Heißt das dann es kommt ein Ladescreen und im Spiel sind ein paar Stunden vergangen oder muss mann diese Zeit tatsächlich absitzen ohne das mann was machen kann ?

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
    • Ladescreen...wenn man will, bzw. einer längeren Tätigkeit nachgeht.

      Also nein. Du musst nicht 14 Stunden oder auch nur 20 Minuten warten, während dein Char den Blizzard verschläft und sich immer wieder und wieder umdreht.
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      François Mitterrand

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    • Nein, Du hast zwei Möglichkeiten.
      Du nutzt die beispielsweise 3 Stunden zum Schlafen, sofern Du müde genug bist. Das Spiel läßt Dich nur schlafen, wenn Du erschöpft oder müde bist.
      Du kannst die Stunden aber auch mit "vorspulen" verbringen. Das entspricht dann einem warten.
      Es kommt eine Uhr ( als Ladescreen und im Spiel sind 3 h vergangen, genau ).
      Der Unterschied ist der, daß beim Warten mehr Kalorien verbraucht wird und Du durstiger bist, wenn die Zeit abgelaufen ist.
      Schlaf ist deutlich resourcenschonender, gerade mal 1/3 des Kaloroenverbrauchs und eine Erholung.
      Vokale sind schwul!
    • Twiggels schrieb:

      Schließlich ist auch ein selbstgebastelter Fellmantel bessser/hält wärmer als moderne Outdoorkleidung die sich nach ein paar Tagen tragen in ihre Einzelteile zerlegt...
      Das fand ich auch extrem nervig. Ich kann gut verstehen, dass die moderne Funktionskleidung nach einem Sturz oder Angriff durch ein Tier kaputt geht, aber nicht dermaßen schnell.
      Ist aber vermutlich dem Survival-Prinzip geschuldet...insofern...

      Mogges schrieb:

      Du kannst die Stunden aber auch mit "vorspulen" verbringen. Das entspricht dann einem warten.
      Oder Arbeiten. Pfeile bauen, Sachen nähen, Gewehr reinigen etc. > das ist auch vorspringen.
      Gibt es eigentlich immer noch die selbstgeschmiedeten Äxte, die man auf den gekenterten Schiff schmieden konnte?

      Btw, Mogges, wir mal ein Auge auf This war of mine. Könnte auch etwas für dich sein.
      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • So, soeben mal nachgeschaut. Die letzte Steamerrungenschaft waren 40 Tage in der Wildnis überlebt. Jetzt erinnere ich mich. Es war sehr ärgerlich. Kurz vor den 50 Tagen dahingeschieden. Um genauzusein, bin ich in der Nacht vom 48. auf den 49. an Fieber und/oder Durchfall und Flüssigkeitsmangel in einem Bauwagen verstorben, weil ich rohes Fleisch gegessen oder nicht abgekochtes Wasser getrunken hatte.
      Besonders frustig war, dass ich "nur mal eben" die Nachbarschaft erkunden wollte und dann eingeschneit wurde. Natürlich ohne Streichhölzer oder ausreichend Essen und Trinken mitzunehmen. Bin quasi einen Steinwurf von meinem prall gefüllten Depot vor den Schöpfer getreten. Danach habe ich erstmal pausiert. Das war im September.

      Jetzt werde ich versuchen eine andere Errungenschaft zu erreichen. Entweder Bio - 25 Tage nur von Naturprodukten leben oder den anderen Weg 25 Tage überleben ohne ein Tier zu töten. Ich fürchte Fische gehören da auch zu.

      Heute Abend starte ich mit Lady Frost. Habe mich nur noch nicht auf die Startregion geeinigt. Nehme vielleicht die Küstenstraße. Da findet man eventuell Schminkspiegel :cool:

      Danke John fürs Schieben. Hättest aber auch einen oder 2 Beiträge vorher starten können.
      Militem aut monachum facit desperatio

      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
    • Draconarius schrieb:

      Gibt es eigentlich immer noch die selbstgeschmiedeten Äxte, die man auf den gekenterten Schiff schmieden konnte?
      Ich hab mal nen Schmiedehammer gefunden, nur die dazu gehörende Schmiede nicht.

      Noch mal zu den Klamotten: ich vermute mal, Ihr ( Twiggels und Du ) haben das Spiel schon vor einem Jahr oder noch länger her gespielt? Da hat sich einiges getan, auch in Hinsicht auf die angesprochenen Klamotten. Sicherlich halten self-made-Stickereien deutlich länger, doch auch Polyester von der Stange ist ein gutes Zeug und deutlich einfacher zu reparieren also nix "survival halt". Eine Degradierung von 100% auf 80%, wo evtl. eine Raparatur anstehen sollte, dauert ingame bestimmt einen Monat.
      Und Polyester-Plastik-Kram hat einem Wolfangriff auch im echten Leben weniger entgegenzusetzen als dickes Leder. Hat sich in der Bikerszene ja nicht umsonst durchgesetzt:

      Veganes Überlebenstraining? Viel Spaß......befürchte mal, daß das nicht besonders effektiv sein wird, zumal meiner Beobachtung nach die Rohrkolben auch nicht nachwachsen. Halt uns mal auf dem Laufenden. :mampf:
      Diese roten Pilze kann man nur gebraten essen, richtig?

      Laut meinem Tagebuch habe ich im Moment 52% der Welt erkundet......aha.
      Bin von Mistery Lake aus gestartet, die Küstenstraße entlang zum Desolation Point und jezt im Pleasant Valley. Da scheinen die verbleibenden 2 Karten ja riesig zu sein. Bin mal gespannt....
      Vokale sind schwul!
    • Mogges schrieb:

      Ich hab mal nen Schmiedehammer gefunden, nur die dazu gehörende Schmiede nicht.
      Die müsste Desolation Point gewesen sein, der Ofen in dem gekenterten Schiff. Allerdings braucht man Kohle, um die geeignete Temperatur zu erreichen. Fand man damals vor allem, wenn man von den Küstendorf nach Desolation Point gereist war in den aufgelassenen Bergwerk. War allerdings ziemlich gewichtsintensiv das alles herumzuschleppen.
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    • Schön gespoilert.

      Nee, nicht vegan. Nur keine Tiere töten. Das klappt bisher ungewollt ganz gut.
      Diese Sitzung startete ausnehmend schlecht. Gleich durch die erste Mahlzeit eine Lebensmittelvergiftung bekommen und mit knapp 14Prozent überlebt.
      Die Lage ist verheerend.Ich habe keine Axt, kein Messer, kein Brecheisen und auch kein Feuerzeug oder Streichhölzer. Kaum noch Cracker, Müsliriegel und Hundefutter und nur wenige Limodosen. Dafür soviel Klamotten, dass Lady Frost jeden Tag was anderes anziehen könnte. Dazu noch jeweils 1x Nähzeug und Waffenreinigungsset, eine Patrone und einen Angelhaken und etwas Medizin. Wenn ich nicht bald mehr finde bin ich im Eimer.
      Morgen gehe ich zu den Angelhütten in der Hoffnung dort Nützliches zu finden. Wenn es möglich ist ein Loch zu hacken werde ich angeln und den Erfolg sausen lassen. Sonst bin ich tot.
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    • Erst mal danke für die Antworten :thumbup:
      Habe ich das richtig verstanden wenn ich sterbe ist alles weg und ich muss komplett bei Null neu starten ?
      Und wenn ja ist es dann wieder die selbe Karte mit den selben Sachen oder wird da irgendwas neu per Zufall generiert ?

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    • Ja, tot ist tot und man startet wieder bei Null.
      Es gibt sechs Startkarten und wenn man die gleiche nimmt gibt es, glaube ich, mehrere Startpunkte.
      Die Landschaft, die Gebäude und Fahrzeuge oder auch die Fundstellen für Beeren oder Hasenfallen bleiben gleich. Allerdings findet man jeweils unterschiedliche Gegenstände.
      Dann gibt es noch verschiedene Schwierigkeitsgrade, die sich ua. auf die Menge der Fundgegenstände oder auf das Verhalten der Tiere auswirken.
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    • Jo, nennt sich Permadeath; neuladen is also nicht.
      Aber genau das macht den großen Reiz des Spiels aus.

      @Likedeeler: stimmt auch nicht ganz. Selbst wenn man auf der gleichen Karte noch mal neu startet, können die Bedingungen völlig anders sein. Gegenstände werden immer wieder neu und zufällig auf der Karte verteilt. Bei Häusern sieht das wieder anders aus: es kann gut sein, daß ein bestimmtes Haus im nächsten Spiel gar nicht mehr steht, sondern nur noch eine abgebrannte Ruine.
      Die Startpositionen variieren auch jedes mal auf´s Neue.
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    • Richtig, Häuser können beim nächsten Spiel zerfallen sein.
      Ganz umsonst sind die einzelnen Durchgänge auch nicht, denn neben der Erfahrung die man pro Spielstand gewinnt, gibt es mittlerweile Errungenschaften, die wenn man sie gemeistert hat, dem neuen Charakter Boni verschaffen können. Wie z.B. bessere Kälteresistenz.

      Edit/
      So, nachdem ich nach längerer Pause wieder mit dem Spiel angefangen habe, sind die ersten 4 Versuche recht schnell und unrühmlich zu Ende gewesen und mein Alter Ego musste den Weg ins lange Dunkel innerhalb der ersten 5 Tage antreten.
      1. Verhungert: mit direktem Blick auf ein gefrorenes Reh. Alle Lebensmittel, die ich gefunden hatte waren aufgebraucht und kein Werkzeug zur Hand, um den gefrorenen Kadaver auszuweiden
      2. Starker Blutverlust und Schock: Angriff eines Wolfes mit der Hand abgewehrt. Kein Messer vorhanden und zu allem Übel kein Verbandszeug.
      3. Erfroren: Schon zu Beginn sehr schlechte Kleidung, die durch eine Wolfsangriff (diesmal mit Messer bewaffnet besser überstanden) nicht besser wurde. Dazu fehlende Anzünder, um Feuer machen zu können. Fehlendes Flickzeug für die Klamotten + starker Wind
      4. Die allgemeinen Umstände: Hier hat es die Summe gemacht. Schlechte Kleidung und damit einhergehendem ständigem Frieren + Erkältung -> Erschöpfung + Mangelernährung und noch irgendwas - Parasiten??
      Aber aktuell bin ich hoffnungsvoll! Es begann schon mit dem Spawn bei blendendem Wetter. Strahlende Sonne, kein Wind. Ein ängstlicher Blick auf den Zustand und die Anzahl der Kleidung ließ mein Herz gleich ruhiger schlagen, weil der Zustand diesmal recht passabel war. Wie sich herausstellte war die Startposition ebenfalls hervorragend. Schnell wurde ein Unterschlupf gefunden, der mir Messer und Beil bescherte und mir ein wenig Nahrung und ein bis zwei Kleidungstücken in gutem Zustand bot. Bei den Streifzügen habe ich jetzt noch das Brecheisen, ein Gewehr und die Lupe gefunden - die ist mir neu- muss mal ausprobieren wie das mit dem Feuermachen geht. Zwei Bücher zum schmökern waren auch dabei. Zum absolutem Glück fehlt mir nur noch der Wetzstein, Patronen, ne Angel und die Einzelteile für Pfeil und Bogen.

      Ich freue mich auf das weitere Spiel. Danke Mogges für die Erinnerung an das Schmuckkästchen in meiner Spielesammlung!

      p.S. mir scheint es so, als würde man im zweitleichtesten Schwierigkeitsgrad am meisten Kalorien verbrauchen. Nebenher probiere ich noch Interloper aus. Bin gespannt wei lang ich da durchhalte.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Likedeeler ()

    • Gern geschehen!

      Interloper ( für die Nichtkenner; das ist der höchste Schwierigkeitsgrad ) ist irgendwie für Masochisten; überhaupt nicht mein Ding. Das hat mit spielen kaum noch etwas zu tun, ist harte Arbeit, kommt aber vielleicht der Realität am Nächsten....
      Da biste schon verloren, wenn man Zweige für´s Feuermachen zerbricht und dabei wertvolle Sekunden verliert anstelle vom Stöckchen aufheben. Man ist nur am Rennen, weil man beim normalen Gehen zu schnell zu viel Wärme verliert und im Laufen fast einfriert......ne ne, nicht mein Ding.

      Ich habe gerade das Problem, daß meine Rehlederstiefel und -hose sowie die Kaninchenfäustlinge anfangen zu verschleissen ( in einem echten Blizzard kannste zugucken, wie die von 100% auf 92% fallen ). Jetzt muß ich irgendwie zu Rehelder kommen ( ok, kann man schießen, aber der Kram muß erst mal ne Woche trocknen ) und natürlich zu Kaninchen. Weit und breit keine guten Jagdgründe für Kanickel und die guten Winterklamotten aus Polyester, die ich vorher gefunden hatte, sind natürlich alle zu Recycle-Stoff verarbeitet.

      Mit den Wintersachen von der Stange läuft man über kurz oder lang besser, muß ich sagen. Sind stellenweise deutlich leichter vom Gewicht her und praktisch unendlich reparierbar durch die Masse an Stoffen, die man über Monate zusammensammelt.

      Ich ess jetzt noch meine letzten 5 kg Rehrücken auf und mach mich dann auf den Weg nach Timberwolf Mountain, da war ich nämlich noch gar nicht.
      Forlorn Muskeg hab ich auch erst zu 10% erforscht. Das sind die beiden Regionen, die ich irgendwie am unwirtlichsten finde, am ursprünglichsten.
      Ist nur immer schade, daß man dann einen kompletten Haushalt zurückläßt, hier in Pleasant Valley. Der Kühlschrank ist voll, eimerweise Kerosin für die Lampen, Kletterseile und Beile, Messer, Feuerholz ohne Ende und eine entwickelte Infrastruktur.
      Die Neugier treibt einen immer weiter, vielleicht sogar in der Tod. Wäre nicht das erste mal. :P

      Das mit den Büchern für die Forschung finde ich klasse: jetzt hat man endlich was zu tun, wenn draußen die Schneestürme toben.
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    • Jo, Interloper ist schon arg heftig. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ausreichend frustresitent bin, um diesen Schwierigkeitsgrad lange spielen zu können.
      In dem Hauptspiel bereitet mir mittlerweile die Kleidung ein wenig Kopfzerbrechen. Ich bin zwar recht gut bestückt, habe aber noch nicht wirklich viel neues gefunden, um dies mit getragener zu tauschen oder die alte damit aufzubessern. Was ich auf dem Leib trage reicht nicht, um einen ordentlichen Puster zu trotzen. Die Bücher sind ausgelesen. Nun warte ich nur noch das Ende vom Sturm ab, um den Osten zu erkunden.
      Die Orientierung ist teilweise recht schwer. Vor allem wenn die Sonne verdeckt ist. Ham die Bäume eigentlich ne Wetterseite? Weder ich nachher prüfen. Bei den Pilzen schien es mir so als wenn sie nur in eine Richtung wachsen. Was aber auch nicht wirklich hilfreich ist, da die doch recht selten zu finden sind.
      Außerdem habe ich gestern wieder lernen müssen, dass Angelschnüre reißen können. Ist nicht so schlimm, ich habe davon ja noch 2. Blöd nur, dass ich die beim Aufräumen im andern Lager gelassen habe. Da gibt's nicht mal Stellen zum Fischen. :stimmt:
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    • Es kommen noch ne ganze Ecke mehr an Büchern.
      Selbst wenn die das gleiche Cover haben, nicht gleich verbrennen nach dem Fund. In den allermeisten Fällen sind das so ne Art Fortsetzungen, mit denen man den Skill noch mehr verbessern kann.

      Das mit den Lagern kenne ich. Man kann ja beim Umzug nicht alles mitnehmen; ich lasse oft einen soliden Grundstock da für den Fall, daß ich widerkomme, und nehme nur das Nötigste mit.
      Nun ja, meistens ist das Nötigste eigentlich genau das, was ich am nächsten Ort dann sowieso 2 oder 3 x wiederfinde, und das was ich dort gelassen habe, fehlt mir dann.
      Im Moment ist es das Qualitätswerkzeug zum Reparieren der Bügelsäge. Hab mich in Tinderwolf Mountain häuslich eingerichtet und dann festgestellt, daß meine Säge so gut wie im Eimer ist. Also noch mal den Zweitagestrip nach Pleasant Valley auf mich genommen und das Zeugs geholt.
      ( Wenigstens gibt es hierbei keine Eisenbahnbrücken oder Felsvorsprünge zu überbrücken......Absturz :pfeif: ).

      Eine Wetterseite bei Bäumen kann ich mir nicht vorstellen.
      Das mit der Orientierung ist in der Tat so eine Sache; ich mache es oft so, daß ich an bestimmten Wegkreuzungen mit mehreren Wahlmöglichkeiten und Verwechslungsgefahr einen Stofffetzen als Markierung da lasse. Man hat ja beim Zerreissen der alten Klamotten doch so einiges gesammelt. Das platziere ich dann auf einem Schneehügel; klappt ganz gut.
      Richtig scheiße wird das jedoch in großräumigen Höhlen.....Da wünsche ich mir wirklich rote Fähnchen zum Kennzeichnen der Seitengänge o.Ä.

      Die Theorie, die durch´s Internet geistert, daß mit zunehmender Überlebensdauer das Wetter immer schlechter wird, scheint bei mir zu stimmen. Hab jetzt 73 Tage auf der Uhr und es vergeht kein Tag ohne Blizzard und Temperaturen von -38°C. Die Schneestürme dauern dann meistens 6-7 h, und das natürlich nur tagsüber, so daß sich die Aufenthaltsdauer draussen meistens nur auf 4 h beschränkt.
      Raus aus der Hütte, 300 m laufen und die Kanickelfallen checken, wieder zurück und ich bin völlig im Eimer. Gottseidank kann man sich an bestimmten Landmarks orientieren.....
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    • Ich habe mir die Bäume jetzt mal genau angeschaut. Die haben definitiv keine Wetterseite. Zur Orientierung werde ich vielleicht mit abgebrannten Fabeln oder dem guten altem Pfeil-aus-Stöckern oder abhebrannten Lagerfeuer arbeiten. Bisher war noch alles gut und ich habe mich nur fast verlaufen.
      Du meinst also nicht, dass ich die ausgelesenen Bücher nicht verbrennen darf, sondern es noch den Band zwei, von z.B. "Der Eisfischer" gibt, mit dem ich mehr lernen kann. Die Bücher wo draufsteht, dass man später aus ihnen lernen kann, sie aber einstweilen auch verbrennen kann, kann man dann auch verbrennen.
      Die Lupe gefällt mir ganz gut. Schön ressourcensparend, wenn denn ausreichend die Sonne scheint. Das war natürlich die letzten Tage nicht der Fall -.-

      Ich bin gerade auf dem Weg in mein zweites Lager, um dieses aufzulösen. Selbstredend ist das Wetter schlecht, so dass ich unterwegs Unterschlupf finden musste.
      Dass die Klamotten nass werden und danach einfrieren wenn man durch den Schnee läuft, ist neu. Da muss ich wohl ne andere Kollektion zusammen stellen, wenn ich das nächste Mal rausgehe. Gestern habe ich mir 2x direkt hintereinander den Fuß verstaucht, obwohl ich nicht mal vom Felsen gesprungen bin. Gut, mein Charakter war sehr müde. Da kann es schon mal passieren, dass man in ein Fuchsloch oder ähnliches tritt.

      Ich werde noch ein paar Tage warten bis meine Felle und Därme getrocknet sind. Vielleicht etwas fischen und jagen bevor ich weiterziehe.

      Viel Erfolg in Timberwolf
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