Regeln für alle Hotseatrunden?

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    • MaNiaC schrieb:

      Aber was ist die "Schiffsbrücke"?

      Antwort.

      MaNiaC schrieb:

      Der Todesring stellt jedoch kein Ungleichgewicht oder Bedrohung für das Balancing dar. Insofern seh ich ihn in deiner Aufzählung irgendwie fehl am Platz, Diaz ;)
      Wenn man mit dem Todesring Armeen vernichten könnte würde ich dir jedoch beipflichten.

      Der Bezug galt der Schiffsbrückenanspielung von Franki. ;) Denn im direkten Bezug ist da selbst der Todesring in seinen Auswirkungen stärker und dieser - wie du selbst feststellst - wirkt sich nicht (bzw. unwesentlich) auf das Balancing aus.
      Meine Aufzählung galt dazu auch zum Aspekt der Vorbeugung, also Mund zu! :thefinger: :D
    • Ich wollt dich eigentlich nur ein wenig ärgern, und das klappt auch wie geplant ;)

      Bezüglich des Todesrings muss ich übrigens an dieser Stelle wirklich mal eine Lanze für ihn brechen.
      Mal von Mods abgesehen in denen die Agentengrenze nicht durch vorhandene Gebäude begrenzt wird ist nämlich das Balancing bereits in Vanilla ab einer gewissen Reichsgröße gegenüber kleineren Reichen stärker beeinflusst als es durch die schiere Größe des Reichs sein sollte. Dass zwar zu einem gewissen Maß die Quantität, in keinem Fall aber die Qualität der Geheimdienste von der Anzahl der Untertanen, bzw der besessenen Quadratkilometer abhängen kann sollte ja einleuchtend sein. Ein gutes Beispiel hierfür wäre z.B. der Mossad. Zudem ist ja der Anteil feindlicher Agenten in einem Land immer dann am auffälligsten, wenn die Bevölkerung überschaubar ist.
      In Medieval stellt sich aber etwas anderes ein, und zwar die Möglichkeit für große Reiche sehr verschwenderisch mit seinen Agenten umzugehen was von den kleineren Reichen oft schlichtweg nicht gekontert werden kann. Natürlich kann jeder von Beginn an auf Spionage setzen, doch je nach Position und Spielweise ist das dann für die allgemeine Entwicklung des Reichs verheerend. Ich zumindest tu mich oft schwer in der Anfangsphase einer Runde genügend Spionagegebäude zu bauen, schlichtweg weil in der gleichen Zeit Gebäude gebaut werden könnten die mir wirtschaftliche oder militärische Vorteile bringen und im Zweifelsfall auch schlichtweg kosteneffizienter sind.
      Wenn ich nun aber nicht dahergehe und meine Nachbarn übern Haufen kloppe um an ihr Land zu kommen, sondern durch geschickten Handel und gezielten Stadtausbau zu Reichtum komme und mir eine große Armee halten kann, so bin ich dennoch im Agentenkrieg unfair benachteiligt. Ebenfalls radikal benachteiligt ist man, wenn man - wie meist Russland - in große, weit auseinanderliegende Provinzen aufteilt ist und die schiere zu überwachende Fläche in keinem Verhältnis zum Agentenausstoß der Städte steht.
      Bei Spionen ist das noch eine Sache, ein mehr an Spionen öffnet einem sicherlich mehr Türen, ersetzt aber keine effiziente und meist umfangreiche Armee. Bei Attentätern ists dagegen schlichtweg ein Todesurteil, wenn man entweder vor dem Bau eigener Attentäter überrascht oder an mehr als einer Front unter ein Verhältnis von ca 1:2 fällt.
      Dann töten sie Generäle, Agenten, zerstören Gebäude und soweiter und man kann sie lediglich ab- aber nicht aufhalten, da man sie nicht töten kann.
      Der Ring hilft einem nicht sie zu finden, lässt sich nicht gegen Agenten in Burgen oder Schiffen einsetzen und verbraucht in den meisten Fällen einen Großteil der Bewegungspunkte der verwendeten Einheiten (die Agenten stehen ja nicht zwangsläufig neben den armeen). Dass das Ereignis keine politischen Auswirkungen auf die KI hat u./o. wie bei Agenteneinsätzen einen Krieg auslösen kann ist definitiv ein Makel.
      Dass es mich allerdings in die Lage versetzt mich gegen eine feindliche Agentenübermacht zu wehren, gleichzeitig aber keinen unfairen Offensivvorteil für Spieler mit mehr Truppen darstellt überwiegt für mich.

      Wem das jetzt zu ausführlich war, dem sei gesagt, ich denke auch an Hotseatneulinge, sollte es sie denn da draußen noch geben ;)