Polizei - Dein Freund und Helfer?

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    • Richtig, wie auch bei den Soldaten. Aber in den Gegenden mit geringem Migrantenateil in der Bevölkerung ist dieser naturgemäß auch bei der Polizei nicht so hoch.
      Der durchschnittliche Dorfpolizist ist deutsch mit Schnurrbart, der Stadtpolizist schon eher multinational und mal ner hippen Frisur.
      Militem aut monachum facit desperatio

      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
    • Ich nehme den Begriff mal nur wörtlich, also als Einschätzung der Polizei über Täter mit Migrationshintergrund. Also Pott oder Bayern. :P
      Aber ich denke, ich verstehe was Du meinst. Dafür müsste aber ein neutralerer Begriff genommen werden, z.B. nur Profiling.
      Natürlich hat die Polizei Profile von ihren Kunden und welche Reaktionen und Straftaten sie von diesen aller Voraussicht nach erwarten können. Dies ist ja auch verständlich und vernünftig.
      Die Einschätzung stimmt dann halt nicht immer und die Polizei muss dies erkennen und passend und angemessen reagieren.

      Ich sehe auch eher nach Zivi als nach Bundi aus. ;)

      Profiling betreibt doch auch jeder von uns Tag für Tag. Man wäre ja z.B. schön doof nachdem ein Rotweiler einem den Unterarm durchgebissen hat beim nächsten Treffen mit einem Rotweiler wieder zu versuchen den lieben Wauwi zu streicheln. Sofort erschießen sollte man ihn natürlich auch nicht, sondern zunächst abwarten wie dieser sich verhält.
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    • Aber wenigstens die Waffe ziehen und auf den Hund zielen wird doch wohl zur Eigensicherung erlaubt und vernünftig sein.
      Auch wenn man selbst ein Rottweiler ist.

      Oder nicht?

      Oder zur Vorsorge einfach mal ein Taser abfeuern?
      Ich meine, So einer hat einem mal den Unterarm durchgebissen.
      Und das war ein Rottweiler. Kein deutscher Schäferhund.
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
    • Moin Twiggles,


      ich könnte Deine Antwort - mal wieder :rolleyes: - als Provokation auffassen. Ich komme aber gerade ausgeschlafen von meinem leisen Balkon und kann daher zengleich antworten:
      .....................






      Aber klar, ich bin mir auch nicht immer sicher, ob jedes Mitglied der Ordnungsmacht alle Kurse zum Deeskalationstraining, zur Selbstreflektion und eingehender und unvoreingenommener Analyse ihres Kundestammes gewissenhaft besucht hat.
      So kann es dann schon mal sein, dass ich einige Veranstaltungen mit Vorsicht besuche und um die Schergen einen Bogen mache oder bei der Abendgarderobe das Che-T-Shirt im Kleiderschrank bleibt.


      Die Berliner Polizisten sind angeblich besser in der Konfliktbewältigung als das was in hamburger Polizeischulen gelehrt wird. Sie greifen die Gewalttäter und Störer direkt aus den Zügen und lassen die Friedvollen passieren und singen mit ihnen We shall overcome. Waren das nicht die, die ohne Not in HH die erste Demo im friedlichsten Moment von der Seite in einer engen Passage gestürmt haben, obwohl vorne schon vor den Baden-Württembergern (?) die Masken abgenommen wurden?


      Es bleibt schwierig. Greift die Polizei ein, dann wird sofort Polizeigewalt geschrien. Macht sie nix, heißt es sofort wo war die Polizei.

      Ohne sie geht es aber nicht und ich würde mir ein bisschen mehr wünschen, dass sie nicht immer für alle nur der Feind sind und man nach ihrem Fehlverhalten sucht, sondern es etwas mehr Unterstützung durch die Bevölkerung gibt. Dann könnten sie auch der liebe Bobby aus der heilen Welt der 50er-Jahre-Soap sein.

      Es geht vielen Deppen hier einfach zu gut. Die sollten Mal ne Weile andere Länder z.B. in Nahost, Afrika oder Lateinamerika oder die USA besuchen. Dann weiß man was man hier an den Polizisten und der Justiz hat. Dies soll natürlich nicht heißen, dass die Polizei sich dahingehend entwickeln soll, sondern dass die Pseudorevoluzzer und -Linke nicht immer zuerst das Haar in der Suppe bei einem Polizeieinsatz suchen sollen, sondern auch mal einen Einsatz als notwendig hinnehmen.

      Die, die am lautesten gegen die Polizei wettern sind doch dann meist diejenigen die einen SEK-Einsatz und Lynchjustiz fordern wenn Nachbarshund gegen den Reifen ihres Mercedes gepisst hat.

      Farvel - Like
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      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
    • Ok.

      Du wünscht dir mehr Unterstützung aus der Bevölkerung?


      Nach meinem Wissen, ist der Beruf Polizist bei denen mit dem höchsten Berufsprestige.
      Eventuell knapp nach Medizinern.
      Viel mehr geht da eigentlich nicht.

      Und fast alle wissen durchaus auch, was sie an den deutschen Polizisten haben. Gerade im Vergleich zur Türkei oder Kolumbien oder was weiß ich.

      Ich persönlich bin da dallerdings dann eher drum besorgt, dass es so bleibt. Und das geht in meinen Augen am ehesten indem man Probleme schonungslos anspricht und sie auch akzeptiert und sich nicht nur in reflexhaften Loyalitätsbekundungen zur Polizei ergeht.

      Sowas schleift dann Fehlverhalten bestenfalls ein.


      Und daher werde ich Fehlverhalten nicht als notwendig hinnehmen, da ich in der Tat überzeugt bin, dass das immer mehr schadet als nutzt, besonders wenn es dann noch vertuscht wird.
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      François Mitterrand
    • Ich denke schon dass man die Polizei kritisieren darf und auch muss. Sonst passiert was? In ein paar Jahren haben wir den nächsten großen Gipfel in Deutschland und es knallt wieder weil keiner aus den Fehlern von 2017 gelernt hat? Super.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Wie wäre es wenn mann den nächsten Gipfel auf einer einsamen Insel abhält. :grübel:
      Da gibt es keine Zivilisten die stören, mann kann alles mit relativ wenig Sicherheitspersonal abdecken und statt Elbphilharmonie und Luxusfresschen gibts was Rustikales vom Grill, Musik aus der Konserve und Donald kann am Lagerfeuer ein paar "Lockerroom" Geschichten zum besten geben. Spart ne Menge Geld und niemand muss diesen Käse mehr ertragen.

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
    • Dann sind wir uns ja einig, daß wir keine Zustände wie in der Türkei wollen und von daher Verfehlungen der Polizei oder auch der Bundeswehr aufgedeckt müssen.
      Unsere Herangehensweise ist nur scheinbar eine andere.
      Ich bin froh, dass es beide Organe gibt und danke ihnen für Ihren Einsatz und gehe zunächst davon aus, daß die meisten ihrer Angehörigen einen guten Job machen, es dabei allerdings auch ein paar schwarze Schafe gibt.
      Bei Euch hat man aber häufig den Eindruck, daß ihr zunächst nur die schwarzen Schafe der Polizei seht und zuerst die Gewalt des Staates aufzählt bevor Euch vielleicht doch ein Danke über die Lippen bekommt.

      In meiner Wahrnehmung bewertest Du, Fairas, auch oft zu schnell und zu voreilig.

      Wenn ein Polizist in einer kurzen Videosequenz vor sich mit dem Schlagsstock kreist und seine Gegenüber friedliche, bunte Demonstranten zu sein scheinen oder Bundeswehrsoldaten auf einem Bild mit Waffen im Anschlag vor Frauen und Kindern stehen, dann sind das natürlich die Bilder welche die Gegen-die-Staatsgewalt-Schreier gleich tausendfach liken und sich drüber empören. Sie wissen und wollen es auch nicht wissen wie es zu solchen Bildern kam.
      Der Polizist, den ich vor Augen habe und dort alleine steht muss sich vielleicht vor einer Umschließung und Isolierung durch die Demonstranten schützen. Die Soldaten wurden vielleicht vorher von Männern hinter den Frauen, die direkt vor ihnen stehen angegriffen.

      Letztlich, wenn ich mich in eine lange vorher bekanntgegebene Demonstrationsverbotszone zum Demonstrieren begebe, dann muss ich mich nicht wundern weggetragen oder mit Wasserwerfern begossen und vielleicht auch mit dem Schlagstock vertrieben zu werden, wenn alles Reden nichts hilft. Und wenn jemand Steine wirft oder Fenster einschlägt will dieser doch nicht ernsthaft verlangen, dass man ihn nur mit freundlichen Worten stoppen möge.

      Einige denken scheinbar, nicht ihr, dass Polizisten ohne Steinbewurf nicht lebensfähig sind, so dass Ikea ein spezielles Bullengeschirr entwickeln müsse, damit die Ehefrau zu Hause den Job des Steinewerfers übernehmen kann.

      Die schlimmsten Bilder hätte es ohne den schwarzen Block nicht gegeben, die genau das erreichen wollten. Es wäre zu den gewöhnlichen, rituellen Reibereien zwischen Polizei und Demonstranten gekommen, ein paar Mülleimer hätten gebrannt. Demonstranten wären weggetragen worden, vielleicht auch etwas übertriebene Polizeihärte, fertig. Was soll die Polizei also genau lernen, ausser dass man die Warnungen des Blocks oder anderer Gruppierungen, die Gewalt ankündigen in Zukunft ernster nehmen sollte? Ansonsten. Siehe Flo...

      Wie genau mit Demonstranten umgegangen werden soll, die sich Anweisungen mehrfach verweigern, um Gewalt und Gegengewalt zu verhindern lässt sich wohl auch in Tausend Jahren nicht zufriedenstellend beantworten. Wir können, wollen und sollen ja nicht bei jeder Demo das SEK anrücken lassen.
      Dann hätten wir wirklich den Staat, den eigentlich fast alle nicht wollen.

      Zu Twiggles Falken -> im Vorwege Ingewahrsamnahme und unwürdige Leibesvisitation ohne gegebenen Anlass. Soetwas ist natürlich unschön, aber ich würde dann nicht den nächsten Polizisten mit Steinen bewerfen, sondern eine Beschwerde/Klage einreichen.

      Was ja auch gerade geschieht ua. von der internen Ermittlung der Polizei. Also noch alles gut in Staate Dänemark und weit weg von türkischen Verhältnissen.
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    • Es gibt Schlimmeres zu was man beim Wählen gezwungen sein könnte.

      Nee, die Kennzeichnung wieder abzuschaffen geht gar nicht. Da steht ja nicht der Name und die Wohnadresse drauf. Gerade durch die Kennzeichnung ist es ja erst möglich geworden genau zu benennen und zuzuordnen wer was gemacht haben soll.
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    • Freund von mir ist gerade in Hamburg und hat mir Fotos aus einer völlig verwüsteten Sparkassen-Filiale geschickt. Die haben nicht nur alle Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker zertrümmert und mit Bauschaum unbenutzbar gemacht, sondern gleich die gesamte Filiale wortwörtlich abgefackelt. Zwei Stockwerke dieser Filiale der Hamburger Sparkasse sind ausgebrannt, bzw. durch Ruß nun dauerhaft unbenutzbar.

      Muss man nicht verstehen sowas. Für mich ist das schon fast auf einer Stufe mit Terrorismus. Mir tun die Mitarbeiter leid, die nun über Minate keinen Arbeitsplatz haben sowie die Menschen vor Ort, insbesondere die Senioren, die nun "ihre" Sparkasse für Monate verloren haben. Nur wegen irgendwelcher Radaubrüder. Aber vielleicht hilft ja die Rote Flora, beim solidarischen Anpacken zum Wiederaufbau...
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Ach, ein Krawalltourist? Ich vermute, dass es Zivilisten nicht gestattet ist die ausgebannte Filiale zu betreten. ;)

      Ohne die HASPA aktuell gesehen zu haben: Monate wird es nicht dauern, bis die Filiale wieder geöffnet ist oder zumindest die Geldautomaten aussen wieder funktionieren. Bisher ging es immer recht schnell.
      Die Schanzenbewohner sind eigentlich ganz nett und werden Omi schon helfen.
      Die HASPA und Geldautomaten werden ständig kaputt gemacht. Es ist ein ewiges geht, geht nicht, geht...
      Wahrscheinlich irgendein Binär- oder Morsecode der Ausserirdischen und wir müssen nur noch ein paar Zyklen abwarten, um die Nachricht zu verstehen.
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    • Likedeeler schrieb:

      @draco und fairas - ach dann sind die Polizisten der anderen Länder also doch zu weich, weil sie eben keine gestandenen Mannsbilder wie ihre Kollegen aus Bayern sind, die auch vor einer zünftigen Wirtshausschlägerei nicht zurückschrecken?

      Likedeeler schrieb:

      Waren unzer anderen die zuvor weiter oben gerühmten Bayern, die sich geweigert haben.
      Gerühmt habe ich sie nicht. Obiges Zitat ist eigentlich sogar äußerst kritisch einzuordnen, weil es eine der Situationen war, in denen die entsprechende Einheit - das USK, das auch in Hamburg war - äußerst brutal vorgegangen ist. Im Zusammenhang mit der Einheit selbst und auch mit ehemaligen Mitgliedern kommt es immer wieder zu Berichten darüber, dass die bei Einsätzen unverhältmismäßig brutal vorgehen. Warum die in Hamburg nicht in das Viertel gegangen sind? - Keine Ahnung, vielleicht haben sie ihre Sturmgewehre nicht dabeigehabt. Wie auch immer, vermutlich ist es besser gewesen.

      Die SciFi-Darth-Vader-Ausrüstung soll angeblich irgendwann Standard für Amok- und Terrorlagen werden - bereits bei Streifenwägen...LINK
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      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • Die sehen schon irgendwie albern aus. Da finde ich das SEK schon beeindruckender.

      Edit 31.7.
      Gerade noch über "Lord Helmchen" gewitzelt und schon hat dieser Helm einem Polizisten das Leben gerettet beim Beschuß mit einer M16!
      Unfassbar was manche Leute zu Hause haben.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Likedeeler ()

    • Oder anders ausgedrückt: Wieder ein bekannter, ausreisepflichtiger Islamist. Ok war zwar der Messerstecher aber egal...

      Und Konstanz liegt doch in Baden Württemberg, sicher dass es so ein Helm aus Bayern war?
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • In der News, die ich gelesen hatte, klang es so als sei es der komische Helm.

      Zu dem spontan radikalisiertem Attentäter kann man wieder mal festhalten wie schwer es ist die Leute, die hier reinkommen auch wieder loszuwerden, obwohl in diesem Fall dee Täter angeblich sogar kooperativ und ausreisewillig war. Laut neuesten Meldungen hätte man ihn aber auch schon im Frühjahr 2015 nach Norwegen schieben können, die deutschen Behörden haben nur die Frist um einen Tag verpasst.
      Es ist schon gruselig am Nachmittag mit einer Terrorwarnung "ums Eck" konfrontiert zu werden. Allerdings schleicht sich so langsam so etwas wie Gewöhnung ein.
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