Battlefield 5 aka Battlefield 1

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    Die neue TWL Season ist mit einem mehrere Titel umspannenden Turnier gestartet alles relevante dazu findet Ihr hier Klick mich hart
    • Battlefield 5 aka Battlefield 1

      In circa 15 Minuten soll es einen Enthüllungstrailer geben. Doch bereits jetzt ist bekannt, dass Teil 5 wohl Battlefield 1 heißen wird, angelehnt an das Szenario - 1. Weltkrieg. Vermutlich wird es kein realistischer erster Weltkrieg werden, sondern eher so etwas wie ein 1. Weltkrieg in einer alternativen Zeitlinie, man will ja nicht nur Gräben sehen.

      Ich muss sagen, nach BF 2, BC2, BF3 und BF4, welche alle mehr oder weniger das selbe Szenario hatten, bin ich darauf echt heiß, zumal es richtig unverbraucht ist :thumbsup:

      Achja, Quelle: pcgameshardware.de/Battlefield…nach-Mini-Teaser-1194520/

      Bald gibts mehr ^^


      EDIT: Und bestätigt, zwischenzeitlich 500 000 Zuschauer auf Twitch. 64 Spieler Maps wurden bestätigt. Trailer konnte man sehen, finde ihn aber noch nicht, wird bestimmt hochgeladen wenn der Stream zu ende ist.
    • Bisher gibt es zum Ersten Weltkrieg ja nur zweitklassige Spiele oder Mods, ich denke die Marke Battelfield hat das Zeug dem 1. WK spielerisch zum Durchbruch zu verhelfen.

      Übrigens ist das dann zugleich auch ein Hoffnungsschimmer für Leute die sich wünschen dass mal ein Total War in dieser Zeit erscheint. Denn wenn Battelfield den 1. WK salonfähig macht, kann Total War bequem nachziehen.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Fairas schrieb:

      Bisher gibt es zum Ersten Weltkrieg ja nur zweitklassige Spiele oder Mods
      Flying Corps Gold! war damals ziemlich gut, momentan hat Verdun spielerisch gute Bewertungen...aber in hinsichtlich des ersten Weltkriegs haben bei mir Remarque und Köppen eine größere Wirkung als Jünger und Co. erzielt, daher wohl eher nix für mich.
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      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • Weil der Trailer in der "Verherrlichungscoolness" in meinen Augen neue Maßstäbe setzt.

      Und vielleicht auch weil es die Urkatastrophe des 20 Jahrhunderts war.

      Vielleicht auch weil ich an die Verherrlichung des 1. Wk noch nicht so gewöhnt bin.

      Vielleicht auch wegen Dracos Begründung.
      Deutschland – mein Herz in Flammen
      Will dich lieben und verdammen
    • Schließe mich da Twiggels und Azaghal an. Allerdings mit Einschränkung. Seht euch doch die Total War Trailer an! Alle anderen Trailer von Spielen die historischen Kriegen nachempfunden sind, die sind nicht besser. WoT WoA WoW. Alles das gleiche. Finde jetzt nicht, das dies jetzt da hervorsticht. Einzig, ja es ist wohl der erste der das Thema 1 WK hat. Man sollte sich also weniger um die Thematik des 1WKs kümmern als vielmehr um die allgemeine Verherrlichung der Kriege. Alles andere ist heuchlerrisch.
    • Ich denke das, was so verstörend wirkt, ist die musikalische Untermalung. Da wirkt der Krieg plötzlich wie ein Wacken 1914. Ansonsten kann ich an dem Trailer nichts erkennen, was gewaltverherrlichender wäre, als in anderen Spielen. Dann müsste man schon konsequent sein und jegliche Kriegsverherrlichung ablehnen.

      Letzten Endes ist der Kampf, Krieg und Gewalt doch ein Hauptthema der Spieleindustrie. Offenbar hat das Ganze gerade für männliche Spieler einen starken Reizfaktor. Besser jedenfalls, sie spielen diese Gelüste am Computer aus, als in der Wirklichkeit.

      Aber ja, an solchen Spielen hat vermutlich nur derjenige Spaß, der selbst noch keinen Krieg miterleben musste.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Warum das hier manche etwas "sauer" aufstößt (und bei einem Total War egal ist, wenn da Krieg abgezeichnet wird) liegt whs einfach daran, dass es ein Krieg ist, der in Europa stattgefunden hat und noch nicht allzu lange her ist (ok, über 100 Jahre, aber wenn ich mir anschaue, wann Attila gelebt hat bzw. Kriege geführt hat...)

      Der 1. WK ist für uns einfach etwas "persönlicher"...versteht einer was ich sagen mag?^^
      Steam Name: Patata68
    • Also cinematisch mitreisend und aufheizend wird doch wirklich vieles dargestellt. Nicht nur Krieg, sondern auch Apokalypsen etc.

      Beim neuen DoW3-Trailer, der auch bombastisch aufregend ist, regt sich auch keiner auf. Nur weil da Grüne Männchen vorkommen und SciFi ist? Oder hier als Vergleich der Trailer von For Honor:
      Der macht mit Musik und Darstellung ganz Ähliches wie jetzt Battlefield. Aber da sind ja Samurais, Wikinger und Ritter auf einem Schlachtfeld unterwegs. Ist also unrealistisch und daher nicht verherrlichend?! Das sind dennoch kriegerische Auseinandersetzungen, die da gezeigt werden.
      So, und wenn es nur um den Realismus geht, wo man die Grenze von Verherrlichungsmöglichkeiten zieht (also wo kein SciFi oder deutliche Fiktion vorkommen), dann sollte der Trailer auch nicht dahingehend kritisiert werden. Denn jeder, der es für realistisch empfindet und den Krieg somit als schöner/aufregender empfindet, wird das im Allgemeinen (eben nicht nur bezogen auf einzelne historische Begebenheiten) auch durch andere fiktive cinematische Trailer und Co. tun. Bei solchen Leuten herrscht dann einfach eine große Bildungslücke...
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      "...verantwortungslose Verwaltungsfachangestellte mit Kontrollzwang, also das was wir in Verkennung der Wirklichkeit Regierungen nennen..." - Jochen Malmsheimer
    • Kannst du gerne Doppelmoral nennen.
      Ich sehe den ersten Weltkrieg anders als praktisch alle anderen Kriege, weil Er in meinen Augen keinen Grund hatte neben "wir wollen mal unser neues Spielzeug testen" und damit für mich das sinnloseste Gemetzel, mit einer absoluten Entwertung des Menschenlebens in der Geschichte darstellt.

      Kann sein das nur Ich das so sehe, aber das macht für mich nen Trailer der zum Ziel hat dieses Gemetzel "cool" aussehen zu lassen etwas abstoßend.

      Das Mittelalter ist weit genug entfernt für mich, und der 2. Weltkrieg hatte wenigstens mit Hitler nen klaren Bösewicht aus heutiger Betrachtung. (Beim 1. waren walle geil auf Krieg und im Unrecht wenn man die Gründe betrachtet.)

      Gruß
    • Ich kann die Kritik a la Kriegsverherrlichung ebenfalls nicht verstehen. Es gibt zig Filme und Spiele (Moderne, WK2 oder auch was Früheres) wo Krieg glorifizierend dargestellt wird. Was soll hier daran jetzt anders sein?
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      Yoda
    • Ich kenn das Gefühl und hatte bei dem Trailer tatsächlich ähnliche Gedanken. Man sollte eigentlich meinen Schützengräben und Niemandsland bieten noch weniger Platz für "coolness" als andere Kriege. Allerdings war der erste Weltkrieg ja auch nicht überall so.

      Ich glaube das Gefühl liegt teilweise auch darin begründet, dass wir noch nicht an WK1 als Actionszenario gewöhnt sind. Ich erinnere mich, dass es beim ersten Medal of Honor von Danger Close auch einen Riesenaufrschrei gab, weil Taliban drin vorkamen. Six Days in Fallujah hatte ähnliche Probleme, obwohl da sogar versucht wurde ein einigermaßen realisitisches Bild zu zeichnen. Ich könnte mir also vorstellen, dass diese Bedenken spätestens bei Battlefield 1 3 auch in Bezug auf den ersten Weltkrieg Geschichte sind.


    • Azaghal schrieb:



      Das Mittelalter ist weit genug entfernt für mich, und der 2. Weltkrieg hatte wenigstens mit Hitler nen klaren Bösewicht aus heutiger Betrachtung. (Beim 1. waren walle geil auf Krieg und im Unrecht wenn man die Gründe betrachtet.)
      Na ja, und in 20, 50, 100 oder mehr Jahren ist der gleiche Trailer dann weniger schlimm, weil er weiter zurückliegt. In anderen Kriegen leiden genauso Menschen. Und was ist mit den Battlefields und anderen Spielen, die Nahost-Terroristen in den Mittelpunkt stellen oder ein anderes aktuelles Szenario als Thema haben? Da leiden aktuell Menschen darunter...
      Klar, hat man Mitleid mit dem Nächsten (sowohl räumlich, als auch zeitlich) mehr als mit weit Entfernteren. Das liegt in der Natur der Meisten.

      Und dein zweites Argument verstehe ich komplett nicht. Was hat die Anzahl von Kriegstreibern oder der (populistische) Kontrast von "Gut und Böse" im Weltbild mit dieser Sache hier zu tun? Ich verstehe gerade wirklich nicht, was den ersten Weltkrieg für verherrlichende Ausnutzungen sensibler macht, gegenüber dem zweiten Weltkrieg.
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    • Beim 2. Weltkrieg kann man die Helden verherrlichen die gegen Hitler und die Achsenmächte vorgegangen sind.
      Beim aktuellen Krieg kann man die Helden verherrlichen die gegen Terroristen vorgehen.

      Was kann man beim 1. Weltkrieg verherrlichen, ohne das einem dabei schlecht wird? Die Armen Schweine die sinnlos gegen MG-Nester geschickt wurden, oder die Männer in den MG-Nestern? Oder die Offiziere, die hunderttausende in den Tod geschickt haben? Es gab keinen Grund für den Krieg, darum finde Ich es schwer da was zu finden, was eine Verherrlichung begründet. Es gab keine guten in dem Krieg, natürlich war der 2. rein was zahlen angeht schlimmer, aber da gabs wenigstens Gründe für...
      Ist für mich schwer das anders zu erklären.

      Gruß
    • Azaghal schrieb:

      Beim 2. Weltkrieg kann man die Helden verherrlichen die gegen Hitler und die Achsenmächte vorgegangen sind.
      Beim aktuellen Krieg kann man die Helden verherrlichen die gegen Terroristen vorgehen.

      Was kann man beim 1. Weltkrieg verherrlichen, ohne das einem dabei schlecht wird? Die Armen Schweine die sinnlos gegen MG-Nester geschickt wurden, oder die Männer in den MG-Nestern? Oder die Offiziere, die hunderttausende in den Tod geschickt haben? Es gab keinen Grund für den Krieg, darum finde Ich es schwer da was zu finden, was eine Verherrlichung begründet. Es gab keine guten in dem Krieg, natürlich war der 2. rein was zahlen angeht schlimmer, aber da gabs wenigstens Gründe für...
      Ist für mich schwer das anders zu erklären.

      Gruß
      Die Helden, die ganze Städte niedergebombt haben? Die russischen Helden, die einfach in den Tod gerannt sind, weil es hieß: Vorwärts!?
      Jawoll! Es ist gut Tausende zu töten, weil am Ende einer fällt!

      Es geht mir bei Verherrlichung von Krieg darum, dass man vergisst, was Krieg bedeutet und was dieser mit sich bringt (selbst wenn man keinen selbst miterlebt hat). Und nicht darum, dass man einzelne Dinge glorifizieren kann.
      Und meiner Meinung kann man durch solche Trailer und Co. das nicht vergessen, wenn man ein bisschen Bildung erfahren hat.
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