[WH30K-WH40K-WH Fantasy] Bücher und Buchreihen

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    • Es stimmt schon, das Chaos ist die größte Bedrohung der Menschheit, daher ja auch das Edikt von Nikaea. Und ja, die Space Marines (und vorallem die GK, die eigens zum Kampf gegen Dämonen gezüchtet werden) sind wohl am besten dafür geeignet sich dem Chaos zu stellen, da ihre geistige Indoktrination sehr viel widerstandsfähiger ist/sein soll, als jene der einfachen Menschen (wobei die Souldrinker-Reihe da einige Zweifel aufkommen lässt). Aber nichtsdestotrotz "fühlt sich das komisch an". Die Winkel stimmen nicht, um mal aus der Eisenhorn-Trilogie zu zitieren. Vielleicht ist hier auch einfach mein Verstand zu beschränkt, um sich bedingungslos darauf einzulassen.

      Was mir aber gerade einfällt, und auch zum Thema des Thread passt; hat hier auch schon jemand davon gehört, dass im neuesten Schwarzen Kreuzzug Cadia und Biel'Tan fallen - und noch viel krasser - Roboute Guilliman (wie er neuerdings heißt) aufersteht? :blink:
    • Ich hab den White Dwarf abonniert, daher weiß ich da so grob Bescheid.
      Hier mal die Kurzfassung:
      Spoiler anzeigen
      Abaddon startet seinen schwarzen Kreuzzug und greift wie üblich Cadia an. Im Zuge dessen lässt der Necronlord Trazyn einige Menschen aus seiner Sammlung frei, inklusive Inquisitorin Greyfax, um das Chaos am Sieg zu hindern. Irgendwas wird mit den alten Pylonen auf Cadia gemacht. Sankt Celestine, die Inquisitorin und ein hochrangiger Mechanicus Heini versuchen mit Hilfe einer Streitmacht der Black Templars :conan: Cadia zu verteidigen und scheitern. Währenddessen versucht eine Gruppe von Eldar eine neue Gottheit zu schaffen (wie sie es bereits aus versehen mit Slaanesh getan haben), nämlich Ynnead, Gott des Todes, um das Chaos zu vernichten. Dazu vereint sie Weltenschiff Eldar und Dark Eldar.
      Im dritten Teil erwecken diese beiden Gruppen auf Ultramar Guillaume, den Primarchen der Ultramarines, zum Leben. Ach ja und Cipher, der gefallene Engel taucht auch auf (vielleicht kommt ja bald ein weiterer Primarch zurück, Lion El Jonson ist ja immer noch am Leben und in der Festung der Dark Angels.


      Da ich die Bücher noch nicht gelesen habe, kann ich nicht mehr sagen.

      Edit: Den Namen Guilliman hat er aus irgendeinem Grund schon lange in der deutschen Übersetzung, keine Ahnung wieso sie das geändert haben.
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      aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
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      -Werner Gruber

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Black Templar95 () aus folgendem Grund: Rechtschreibung & Grammatik

    • Draconarius schrieb:

      Lucius Vantarius schrieb:

      Bei Space Marines erwarte ich einen heroischen Kampf gegen böse Orks und Verräter, und weniger gegen Chaosbrut und Gestaltwandelnde Dämonen.
      Schwierig. Ich bin da eher der Meinung, dass das Chaos der zentrale Gegner des Imperiums und somit auch der Space Marines ist, denn - wie schon das Intro von Chaos Gate damals feststellte -:
      Also erst mal die Bemerkung: Ich habe (leider) keine W40k-Romane gelesen und mein Wissen basiert nur aus Wiki-Schnipseln und das Lore, was man im Tabletop mitbekommt...

      ...aber kann man denn in dem Universum überhaupt von einem größten/zentralen Gegner für das Imperium sprechen? Das Chaos verbreitet sich auch in den eigenen Reihen, aber: Riesige (wie große?) Tyraniden-Schwarmflotten brechen über die Galaxie herein, Ghazghkull Thraka ist dabei den "Eternal Waaagh!" heraufzuziehen und die Orks zu vereinen (mein Stand ist Armageddon und Octarian; Orks waren "bisher" unorganisiert und daher eine kleinere Bedrohung, aber seit "Waaagh! Ghazghkull" auch vollkommen unterschätzt) und was weiß ich, was (Dark) Eldar, Necrons und Tau für galaktische Pläne haben.
      Also von einem zentralen Gegner zu sprechen, ist wohl Differenzierung auf hohem Niveau. ^^

      (ich wollte mich auch mal einmischen)
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    • DarthFrankiboy schrieb:

      ...aber kann man denn in dem Universum überhaupt von einem größten/zentralen Gegner für das Imperium sprechen?
      Da hast du schon irgendwie recht. Natürlich ist das eine schwierige Frage. Für mich ist es eben das Chaos, weil es das Imperium zu dem gemacht hat, was es ist (Imperator halbtot, Hälfte der Legionen weg, sämtliche Primarchen (bis auf Papa Schlumpf) abwesend, dazu immer wieder große Invasionen, kleinere Überfälle, Kulte und Aufstände, die ganze Planeten kosten - also sozusagen zentral im Sinne von der ursprünglichste Gegner. :grübel:

      Das Problem an der Frage auch, dass GW vieles so hinschreibt, wie es gerade benötigt wird. Neuer Codex Tyraniden? - Die müssen wir verkaufen, machen wir die zu allesfressenden Weltenvernichter.
      Dann ist eben auch noch vieles am Markt orientiert. Momentan ist Skirmish mehr in? - Legen wir einen Schwerpunkt auf Genestealer und Death Watch. - Manga und Japan kommt gut an: Tada, da sind die Taus.
      Fantasy kommt in Zeiten von Dota, WC und Co. nicht mehr an. Opfern wir mal die gesamte Welt und holen wir die Sigmarines...

      Oder um es zynisch zusammenzufassen: Der größte Gegner des Imperiums ist GW. ;notice:
      ___ ___ ___ ___ ___
      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • Draconarius schrieb:

      Das Problem an der Frage auch, dass GW vieles so hinschreibt, wie es gerade benötigt wird. Neuer Codex Tyraniden? - Die müssen wir verkaufen, machen wir die zu allesfressenden Weltenvernichter.
      Das stimmt allerdings. Wenn man das starke Imperium als Basis hat, sozusagen das identifizierte "Wir" und dann noch einen Gegner wie das Chaos, da wollen sich die anderen Völker/Fraktionen ja nicht benachteiligt/unwichtig fühlen und wenn man dann nur einen Codex liest, denkt man "Wie sollen die aufzuhalten sein?". Aber dann ist es bei jedem Volk am Ende das Gleiche. Und am Ende (sollte es sowas überhaupt geben), wird jedes Volk kurz vor der Vollendung ihres jeweiligen Masterplans stehen und es wird irgendein Deus ex Machina geben.

      Man kann denke ich auch schwerlich Sachen mit Logik rechtfertigen. Z.B. stelle ich mir bei den Orks die Frage: Wie soll der Energiehaushalt funktionieren? Das rapide Wachstum einer Population (unter unterschiedlichsten und geradezu unwirklichsten Umweltbedingungen), jedes Individuum ein Klotz aus Muskelmasse mit unglaublich hoher Regenerationsfähigkeit, unglaublich verschwenderischer Umgang mit Ressourcen, ständige Konflikte ...
      Es kann keine Energie erschaffen. Und alles kommt auch nicht aus dem Warp.
      Ich denke solche Ansätze, braucht man in solch einem Universum dann nicht verfolgen. ^^
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    • Lucius Vantarius schrieb:

      Aber nichtsdestotrotz "fühlt sich das komisch an". Die Winkel stimmen nicht, um mal aus der Eisenhorn-Trilogie zu zitieren.
      Ja, aber hast dann wieder auch die Erscheinung, dass du Space Marines für alles aus den Hut zaubern kannst. Die einen sind spezialisiert auf den Kampf gegen Orks, andere haben Tyranniden als Hauptfeind, wieder andere stehen der Inquisition nahe etc. - wenn dann mal der Bedarf besteht, dass eher suspekte Space Marines zur Verfügung stehen, nimmt man die Dark Angels oder erschafft dann solche Orden wie die der verfluchten Gründung. Sozusagen das Schweizer Taschenmesser des 40. Jahrtausend.

      DarthFrankiboy schrieb:

      Und am Ende (sollte es sowas überhaupt geben), wird jedes Volk kurz vor der Vollendung ihres jeweiligen Masterplans stehen und es wird irgendein Deus ex Machina geben.
      Entweder am Ende oder immer dann, wenn es die Autoren, die am Hintergrund arbeiten Mist gebaut haben, der dann wieder ausgebessert werden muss.


      DarthFrankiboy schrieb:

      da wollen sich die anderen Völker/Fraktionen ja nicht benachteiligt/unwichtig fühlen und wenn man dann nur einen Codex liest, denkt man "Wie sollen die aufzuhalten sein?"
      Da muss ich an ein altes Fantasy-Armeebuch denken. Ich glaube "Krieger des Chaos", 5. Edition. Da gab es den Bericht eines Hochelfen über die Konfrontation mit Chaoskriegern (ich glaube Khorne), in dem mehr oder weniger berichtet wurde, dass sämtliche Elfen von denen verdroschen wurden. Normale Speerträger: weg, Schwertmeister: bämm und weg und so weiter.
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    • Black Templar95 schrieb:

      Edit: Den Namen Guilliman hat er aus irgendeinem Grund schon lange in der deutschen Übersetzung, keine Ahnung wieso sie das geändert haben.
      Der heißt jetzt auch im Englischen so, hab das gerade bei Black Library (Klick) nachgeprüft. Keine Ahnung seit wann genau das so ist .... :grübel:

      DarthFrankiboy schrieb:

      Also von einem zentralen Gegner zu sprechen, ist wohl Differenzierung auf hohem Niveau.
      Das sehe ich anders. Die Verräter-Legionen werden in mehreren Büchern als DER ERZFEIND bezeichnet, und gerade in den älteren Büchern wird stellenweise immer wieder erwähnt, dass der Kampf gegen das Chaos der einzige Kampf ist, der nicht verloren werden darf. Tyraniden und Orks werden dabei durchaus als weniger bedrohlich eingestuft, obwohl es die schon gibt. Da Du aber schon schreibst, dass Du die Bücher nicht kennst, habe ich Dir hier wohl etwas voraus (wobei ich weit entfernt davon bin, den Gesamtüberblick zu haben, dazu kenne ich zu viele Bücher, und auch die Codexe (was ein blödes Wort) zum Tabletop nicht).
    • Lucius Vantarius schrieb:

      neuesten Schwarzen Kreuzzug Cadia und Biel'Tan fallen - und noch viel krasser - Roboute Guilliman (wie er neuerdings heißt) aufersteht?
      Es gibt auch entsprechende Zusammenfassung der Handlung im Netz. Zu "Rise of the Primarch" - LINK. Die anderen sind im selben Subforum.


      Lucius Vantarius schrieb:

      Der heißt jetzt auch im Englischen so
      Nicht mehr Robert Girlyman?
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      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • Draconarius schrieb:

      Nicht mehr Robert Girlyman?
      Da hab' ich mich stundenlang weggeschmissen, als mir der Composter den Namen aufgesagt hat. Einfach zum totlachen! Ich hab' bestimmt 50 oder 60 mal den Knopf gedrückt, um mir den Namen vorlesen zu lassen, und ich musste mich zwingen damit aufzuhören. Der größte Schlumpf aller Zeiten - und dann so ein Name!!! :lol5:

      Allerdings: Das ist sein neuer Name, der alte war "Roboute Guillaume", also irgendwas französisches, glaub ich.

      P.S.: Und weil es so schön war - Klick mich :rofl:
    • Wie es scheint, macht GW jetzt Ernst mit ihrem neuen Zeitalter. Denn wie ich gerade in der Schwarzen Bibliothek gesehen habe, erscheint im englischen bereits das erste Buch zum Indomitus Kreuzzug des Herrn Girlyman (Klick). Laut Beschreibung geht es dabei auch mal gleich in die Vollen, denn Papa Schlumpf zieht mit gezogenem Schwert in den Kampf gegen die junge Rasselbande von Oppa Nurgle (sprich es geht gegen die Death Guard). Mit Guy Haley als Autor dürfte das also ein spannendes Szenario werden, vorallem auch wegen der neuen Super Space Marines, die angeblich seit bereits 10.000 Jahren entwickelt wurden.

      Von der Geschichte mal abgesehen, weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich von dieser "Entwicklung" halten soll. Sicherlich ist es gut, dass die Statik des 41. Jahrtausend aufgebrochen wird, und ordentlich Schwung in die Geschichte kommt, aber Super Space Marines, die von Guilliman persönlich beauftragt wurden? Ich weiß nicht .... :unsure:

      Hat denn jemand von den am Thema Interessierten, und dem Tabletop Verfallenen hier schon entschieden, ob er sich die neuen Codizes zulegen wird? Oder vielleicht sogar die Modelle zu den neuen Kriegern? Mich würde es mal interessieren, wie die Tabletop Spieler zu dieser Entwicklung stehen. :mampf:

      Um abschließend noch was zum Thema zu sagen; ich habe inzwischen die Reihe zu Gaunt abgeschlossen. Insgesamt fand ich sie nicht schlecht (stellenweise wäre das Wort "überrragend" angebracht), wobei ich aber auch sagen muss, dass sie zum Ende hin etwas nachlässt. Allerdings habe ich auf dem neuen News-Portal von GW gelesen, dass es wahrscheinlich im nächsten Jahr einen 14. Teil geben wird, man darf also gespannt sein, vorallem auch deshalb, weil man ja noch ein "Ende" erwartet.

      Des Weiteren habe ich die Trilogie "Das Vermächtnis von Caliban" gelesen, an deren Ende man erfährt, wie Caliban zerstört wurde. Insgesamt eine gut erzählte Geschichte, deren Ende ich aber nicht wirklich gelungen fand. Was man zu dieser Reihe vielleicht erwähnen sollte, die Geschichte beginnt eigentlich mit dem Space Marine Battle Buch "Feinde vor Kadillus". Zwar benötigt man die dort erzählten Anteile nicht wirklich, allerdings erschließen sich bestimmte Passagen nur, wenn man das Buch kennt (Namen, Orte, Gespräche).
    • Ich bin nicht so in der Story drin, als dass es mich groß kümmern würde. Ich lese mit Interesse, was in den Kodizes steht, finde das Kopfkino dazu geil und mache mir wenige Gedanken drüber.

      Was mich nur interessiert: Wie sinnvoll sind Veränderungen für das Spielerische.
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    • Lucius Vantarius schrieb:

      Von der Geschichte mal abgesehen, weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich von dieser "Entwicklung" halten soll.
      Also so wie ich das verstanden habe, ist das ja gar keine SO große Entwicklung. Erstmal ist es in keiner Weise so eine Vergewaltigung inkl. darauffolgender Abtreibung des Hintergrunds wie Age of Sigmar. Die Galaxie ist nach dem Fall von Cadia und den Warpstürmen nicht sicherer geworden, sondern mindestens genauso am Allerwertesten, nur dass jetzt durch Robert Gullimann, die neuen Spacemarines und Technologien so etwas wie ein Hoffnungschimmer am Horizont vorhanden ist. Wie sich das aber sonst so weiterentwickelt - z.B. innere Spannungen im Imperium wegen der ganzen Neuerungen durch Roman Gorillamann - mal sehen... :kaffee:

      Lucius Vantarius schrieb:

      Hat denn jemand von den am Thema Interessierten, und dem Tabletop Verfallenen hier schon entschieden, ob er sich die neuen Codizes zulegen wird? Oder vielleicht sogar die Modelle zu den neuen Kriegern?
      Eventuell die Starterbox. Mit Rabatt kriegt man die für 105€. Allerdings bräuchte ich da nur die Marines, die Plague Marines gefallen mir gar nicht und ich würde die abgeben - also wenn jemand Interesse hat...
      Bis auf die neuen Assault Marines - die Modelle schweben so rum wie Baron Harkonnen in Dune - gefallen mir die Primaris SMs sehr gut. Die stehen endlich mal im "richtigen" Größenverhältnis, i.e. sind größer als normale Menschen.
      (Spielregeln gibt es eh interessantere...)
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    • ich persönlich bin da ziemlich hin und hergerissen. Zum einen gefällt mir einiges am neuen Hintergrund überhaupt nicht, zum Beispiel die Vereinigung der beiden Eldarfraktionen und überhaupt nicht der Hintergrund der Primaris Marines. Dafür gefallen mir die Modelle der Primaris Marines und des neuen Space Marine Antigravpanzers ziemlich gut und ich finde es nett, dass sich im Imperium endlich was bewegt. Zudem hoffe ich, dass Girlyman, ein Anhänger der Imperialen Wahrheit(im Prinzip also Atheist), sich mit der Ekklesiarchie anlegt, das könnte einiges interessantes ergeben, da er ja Primarch und somit "Sohn" des Gott-Imperators ist.

      Mir wäre es zudem lieber gewesen, wenn ein anderer Primarch wie z.B. Vulkan oder Lion'el Johnson wiedeergekommen wären, diese waren ja im Gegensatz zu Guillaume ja auch potenziell noch am Leben.
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    • Der alte Schlumpfhäuptling war auch nicht tot, sondern schwerstverwundet und in Stasis gefangen. Das steht zumindest so in der Buchreihe zu Uriel Ventris, dort wird immer wieder erwähnt, dass man hofft, dass er sich von seinen tödlichen Verletzungen erholt und wieder aufwacht. Dagegen dachte ich allerdings, dass der Semiverräterische Löwe tot sei, gestorben im Zuge der Horus Heresy und erschlagen von seinem Kumpel Luthor. Dann las ich neulich allerdings, dass er wohl im Turm der Engel "ruht" und "auf den Ruf des Imperators wartet". Aber naja, so kann man sich irren. ^^

      Die zu erwartenden Konflikte sind auch für mich das Salz in der Suppe, muss ich sagen, denn angesichts der Trennung vom restlichen Imperium könnte man schon mutmaßen, dass der XIII. Primarch die Gelegenheit nutzt sich selbst nach ganz oben zu bringen (im Grunde hat er das ja mit der Übernahme der Befehlsgewalt über alle loyalen Streitkräfte schon getan). Daher bin ich auch gespannt, wie die Inquisition über seine plötzliche Genesung urteilt, ebenso wie die Kirche. Popcorn-Momente dürften da also wohl nicht ausbleiben, vorallem auch deshalb, weil Abaddon als oberster Widersacher auch noch mit von der Partie ist, und man (also ich) noch nicht wirklich weiß, was er diesmal vor hat. Abgesehen vom üblichen Tagesgeschäft, wie das Ende der Tyrannei des Leichengottes auf Terra, aber das kennen wir ja schon .... :pfeif:
    • Lucius Vantarius schrieb:

      vorallem auch deshalb, weil Abaddon als oberster Widersacher...
      Gar nicht mal deswegen, laut Regelbuch ist irgendwie alles ziemlich im Allerwertesten, der einzige Lichtblick ist eigentlich Rowboat Gullyman und die neuen Super Space Marines...also alles wie bisher, vielleicht noch eine extra Prise Grimdarkness.
      Spoiler anzeigen
      So wie ich das bisher gelesen habe: Neue Schwarmflotten, viele Orks, Renegaten, Trennund der Galaxie durch Warp-Sturm bis auf ein paar Passagen und schließlich durch die unterschiedlichen Warstürme für Chaos-Dämonen die Möglichkeit, sich überall zu manifestieren. Khorne mit Angriff auf Terra, Dämonenprimarchen (Mortarion und Magnus) sind bei Angriffen auf andere Planeten aufgetaucht und und und...



      Lucius Vantarius schrieb:

      Tyrannei des Leichengottes auf Terra
      Extra-Häresie!!!! :bischof: :jaeger:
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      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • In den letzten sieben Wochen habe ich die Buchreihe "Die Bestie erwacht" gelesen. Die Geschichte ist im 32ten Jahrtausend angesiedelt, und spielt damit 1.500 Jahre nach der Horus Heresy und dem damit verbundenen Bürgerkrieg. Zu diesem Zeitpunkt lebt die Menschheit in einem illusorischen Frieden, das Reich gedeiht und von einer Bedrohung ist breit und weit nichts zu sehen. Soweit die Ausgangslage.

      Bereits im ersten Buch wird jedoch offenbart, die Menschheit wird von einer nie dagewesenen Invasion der Orks überrascht, die im Laufe der Kampagne bis zum, und schon sehr bald sogar in den Imperialen Palast schwappt. Die Gegenmaßnahmen, die vom Imperialen Senat ergriffen werden, sind nicht nur viel zu kurz gegriffen, sondern aufgrund der persönlichen Ziele der einzelnen Senatoren auch beinahe immer der Auftakt zu einer Katastrophe, die schlimmer ausfällt als die Katastrophe zuvor. Intrigen und Machtspiele werden also stets auf dem Rücken der Menschheit ausgetragen, die im Laufe der Invasion schließlich nur einen Wimpernschlag vom Untergang entfernt ist.

      Was man hier erzählt bekommt lässt sich in zwei Kategorien einteilen. Zum einen ist da der Kampf der Space Marines unter der Leitung des Ortsansässigen Ordens der Imperial Fists sowie dessen Nachfolgeorden, und zum anderen die Machtspiele der Senatoren des Hohen Senats zu Terra, die nur darauf bedacht sind ihre eigene Position zu festigen, zu verteidigen und zu verbessern - koste es was es wolle, notfalls auch das Leben von Millionen.

      Wenn man soetwas aus dem WH40K-Universum nicht kennt, oder von der Machtpolitischen Struktur des Imperiums nicht allzuviel weiß, ist diese Buchreihe ein durchaus interessanten Projekt. Die 12 Bücher lesen sich recht zügig weg, was (leider) auch daran liegt, dass sie mit 170 Seiten im Schnitt sehr kurz sind. Die Geschichte, mit ihren Wendungen, Überraschungen, Verwicklungen und multiplen Handlungssträngen ist es aber auf jeden Fall wert gelesen zu werden, zumal man einige sehr interessante Informationen präsentiert bekommt, die bislang nirgends Erwähnung fanden.

      Ohne ins Detail gehen zu wollen, und ohne das Risiko eines Spoilers auszureizen, gebe ich ich mal ein paar Stichworte: Gründung zweier der drei Orden der Inquisition (inklusive einiger Hinweise auf die Gründung der Inquisition selbst), Grey Knights, Sororitas Silentum, der erste Orden der Space Marines, der nach der Horus Heresy aus den Geschichtsbüchern getilgt wird, das Schiksal eines Primarchen (auch wenn es hier einige Diskrepanzen gibt), sowie einige "Fakten am Rande" die Zusammenhänge herstellen bzw. erläutern.

      Wie gesagt, für mich ist diese Buchreihe durchaus lesenswert - obwohl sie nicht das Geld wert ist, dass ich dafür bezahlt habe. Mit 17€ pro Buch und einem Durchschnittlichen Umfang von 170 Seiten pro Buch komme ich auf einen Schnitt von 1€ für 10 Seiten Text. Für mich ist das ein inakzeptales Verhältnis, das sich auch nicht mit der Einzigartigkeit des Inhalts oder dem Konzept der Buchreihe (sie wurde von verschiedenen Autoren geschrieben) begründen lässt. Vielmehr entseht für mich der Eindruck, dass es nur um Geldschneiderei geht - und das lehne ich ab. Sollte jemand mit dem Gedanken spielen sich die Buchreihe zuzulegen empfehle ich noch ein oder zwei Jahre zu warten, dann dürfte es vermutlich einen Sammelband geben, der mit einem erheblich günstigeren Preisschild daherkommt.
    • Du bist ja sehr eingelesen in dieses Universum. Mit welcher Buchreihe fängt man denn am besten an, wenn man eigentlich noch so gar keine Ahnung davon hat?

      "Die Glaubwürdigkeit der Politiker war noch nie so gering wie heute. Das liegt nicht zuletzt an einer Gesellschaft, die in die Glotze guckt. Die Politiker reden nur oberflächliches Zeug in Talkshows, weil sie meinen, es sei die Hauptsache, man präge sich ihr Gesicht ein."
      - Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D., SPD, *1918 +2015

    • Söööö. Also. Bücher habe ich alle gelesen die auf Deutsch erschienen sind bis zum April diesen Jahres.
      Wie man dieses Universum durch die Bücher kennen lernt hängt meines Erachtens davon ab mit welchem Buch man startet.
      Fürs Beispiel: ich wurde angefixt mit einem Taschenbuch indem 3 Bände der Ultramarines für 10 Euro versammelt waren. Danach habe ich ein Taschenbuch mit 3 Bänden der Space Wolves gekauft. Und somit hatte ich ein gewissen Grundbild eines Space Marines. Als ich dann mit der Horus Häresie anfing, da erschienen mir die Dark Angels doch sehr... menschlich. Das "besserte" sich dann mit den nachfolgenden Bänden ein wenig, auf dem aktuellen Stand geht's dann
      Vor so rund 3 Jahren bin ich auf die eBooks umgestiegen die man direkt von Blacklibrary kaufen kann. Das hat 2 Vorteile: gegenüber Amazon sind die eBooks an nichts und niemanden gebunden, theoretisch kann man sie also jederzeit weitergeben. UND: im Falle der Reihe "Die Bestie erwacht" hat man mit 9,99€ keine so großen Schmerzen wenn man so einige irre Übersetzungen liest!
      Alle paar Tage schaue ich übrigens hier vorbei : librum-40k.de/
      Der Admin pflegt seine Seite recht gut, und mit den Bewertungen stimme ich in 8 von 10 Fällen überein.

      Die Veröffentlichungspolitik der Bücher ist mir auch schleierhaft. Habe z.B. mit der Reihe um die Primarchen noch gar nicht angefangen, von der HH-Reihe stellt Buch 34 etwa die Mitte dar (wurde in einem Interview preisgegeben!) und es kommt demnächst ja noch eine Buchreihe dazu... aktuell kommen die Bücher also schneller als man sie lesen kann. Nichts schlechtes, wie ich finde?
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      :lehrer: Wenn es heute nacht NULL GRAD sind, und morgen Nacht doppelt so kalt wird - wie kalt ist es dann?



      :weg: Wenn ich mich selbst ganz aufesse, bin ich dann ganz weg oder doppelt so schwer?

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    • Gut, das war sehr ausführlich. Aber ich bin leider so schlau wie vorher. 34 Bücher und das ist erst die Mitte? Ich fürchte soviel Zeit habe ich nicht. :mellow:

      "Die Glaubwürdigkeit der Politiker war noch nie so gering wie heute. Das liegt nicht zuletzt an einer Gesellschaft, die in die Glotze guckt. Die Politiker reden nur oberflächliches Zeug in Talkshows, weil sie meinen, es sei die Hauptsache, man präge sich ihr Gesicht ein."
      - Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D., SPD, *1918 +2015

    • Sofern du dein frühzeitiges Ende planst: die Bücher erscheinen zur Zeit schneller und werden auch schneller übersetzt.... du könntest das "Ende" also noch miterleben - wobei ich eher mit einem neuen Zeitalter rechne, denn immer wenn irgendwo jemand das Wort "Frieden" ausspricht lachen im Warp ein paar dunkle Götter leise vor sich hin.

      Da wir weit mehr als 40.000 Jahre Geschichte vor/hinter uns haben, so hoffe ich das ich noch 40 Jahre in diesem Universum lese, bevor meine Überreste endlich in einen Dreadnought eingesetzt werden.

      Es ist wohl ein bisschen wie bei den Groschen-Romanen von Perry Rhodan. Wer heute anfängt zu lesen muss so alt wie Jopi Hester werden nur alleine um auf den Stand von heute zu kommen.

      Habe auch -vor dem ersten Buchkauf- überlegt ob ich mir so eine lange Reihe wirklich antun möchte. Die Antwort geht mir heute runter wie ein dickes Kind auf der Wippe: ja, wenn man einmal anfängt, dann will man es.
      Grundvoraussetzung man kann mit der Mischung aus SciFy und Fantasy etwas anfangen und hinterfragt nicht immer alle Fakten!
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      :lehrer: Wenn es heute nacht NULL GRAD sind, und morgen Nacht doppelt so kalt wird - wie kalt ist es dann?



      :weg: Wenn ich mich selbst ganz aufesse, bin ich dann ganz weg oder doppelt so schwer?

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