[WH30K-WH40K-WH Fantasy] Bücher und Buchreihen

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    • [WH30K-WH40K-WH Fantasy] Bücher und Buchreihen

      Moin zusammen,

      anlässlich des Starts einer neuen Buchreihe im Warhammer Universum wollte ich es mir nicht nehmen lassen mal einen Thread zu eröffnen, der sich im allgemeinen mit den Büchern und Buchreihen rund um die Horus Häresie, der Neuerschienenen Buchreihe zur Ork-Invasion (The Beast Arises) und den Büchern der Post Häresie-Ära beschäftigt.

      Was ich im speziellen wissen möchte ist, wer hier welche Bücher gelesen hat, welche davon empfehlenswert sind und welche nicht, was man unbedingt gelesen haben sollte (und warum), und alles was sich sonst noch zu besprechen lohnt.

      Ich selbst habe bislang nur die ersten vier Teile zur Horus Häresie gelesen, weil mir die Teile 5 bis 14 fehlen (alle folgenden Teile besitze ich bereits, lese sie aber nicht, weil mir da zu viel fehlt). Dafür kenne ich jedoch mehrere Buchreihen (sprich Zweiteiler oder Trilogien) zu diversen Orden, wie z.B. die Blood Angels, Night Lords und Space Wolfs. Dazu habe ich auch etwas über die Grey Knights gelesen, und auch die Deathwatch ist mir recht gut bekannt, wie auch diverse Bücher über die Imperiale Armee. Leider ist es aber so, dass gerade die älteren Buchreihen nicht mehr verfügbar sind (nicht einmal im Gebrauchthandel), sodass ich mich frage, was ich bislang verpasst habe. Kennt jemand einen Laden (vielleicht auch Online), wo man ältere Bücher beziehen kann/könnte?

      Meine Lieblingsbuchreihe ist, abgesehen von der Horus Häresie, die Night Lord Trilogie, weil sie meiner Ansicht nach am besten die Atmosphäre wiedergibt, wie ich sie mir bislang vorgestellt hatte. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich das WH40K-Universum bis dahin nicht wirklich kannte, wenn man mal von diversen PC-Spielen absieht. Daher bin ich auch davon beeindruckt, wie es den Autoren der Bücher immer wieder gelingt die Finsternis, und wie ich finde auch Hoffnungslosigkeit darzustellen, die allen Büchern gemein ist. Oder sehe ich (mal wieder) alles nur in einer beschränkten Sichtweise, wie es mir auch bei anderen Buchreihen (z.B. ASoIaF) passiert (ist)?

      Das witzigste Kuriosum zu diesem Thema ist übrigens, dass ich zum ersten mal meinen Vater dazu gebracht habe, Bücher zu kaufen, die ich vor ihm gelesen habe. Und er hört damit nicht mehr auf .... :D

      Also dann, was muss ich noch lesen/wissen, und was ist totaler Quatsch? Ach ja, ich habe auch eine Reihe Bücher der "Space Marine Battles", die ich aber erst im Sommer lesen will, wenn ich wieder auf See unterwegs bin. Daher hier bitte nach Möglichkeit nicht zu viel spoilern, denn wie gesagt, ich will das selbst lesen. :pfeif:
    • Ich selbst habe einige Warhammer 40k und auch ein paar Warhammer Fantasy Bücher gelesen, wobei da mehr oder weniger gute Exemplare dabei waren. Über WH40k bin ich selbst gestoßen, da zu dem Zeitpunkt mein gesamter Freundeskreis und einige Leute in meiner Schulklasse Armeen sammelten (welches Volk ich spiele dürfte ziemlich offensichtlich sein).

      Erstmal hätte ich an dich die Frage ob dein Interesse auch für das Warhammer Fantasy Universum gilt, in dem Fall würde ich dir die Gotrek&Felix Reihe ans Herz legen, ich als Person die sich vorher ausschließlich mit Warhammer 40k und nicht mit Fantasy beschäftigt hatte fand mich da gut zurecht.

      Zu 40k und den Space Marine Battles Romanen, da kann ich bisher nur Helsreach mit den Black Templar empfehlen, die Geschichte von Grimaldus wie er die Verteidigung koordiniert und dabei auch mit ein paar Angehörigen der planetaren Verteidigungsstreitkräfte und des Adeptus Titanicus zu tun hat ist ganz gut geschrieben.
      Die anderen beiden Space Marine Battles Romane die ich gelesen habe, nämlich Schlacht um den Reisszahn von Chris Wraight und Feinde vor Kadillus von Gav Thorpe fand ich persönlich nicht sehr gut geschrieben und teilweise etwas eintönig, was laut Bekannten, welche mehr von den Space Marine Battles Romanen gelesen haben, auf die meisten dieser Romane zutrifft. Teilweise fühlt es sich an als würde man einen Schlachtbericht lesen und man hat die ganze Zeit Space Marines, welche alles in ihrem Weg problemlos beiseite fegen.

      Was ich auch noch empfehlen kann, ist die Eisenhorn Trilogie, obwohl ich meine mich zu erinnern gelesen zu haben, dass du die schon kennst. Ich finde es ist eine recht interessant erzählte Geschicht der Entwicklung eines Inquisitors des Ordo Xenos im lauf seiner Karriere.

      Wenn du Space Marines magst gibt es von Nick Kyme auch noch eine Trilogie zu den Salamanders, der erste Band heißt glaub ich Feuerechse oder so, habs grad nicht zur Hand. Ist ganz nett geschrieben, wobei ich persönlich den dritten Band nicht mochte, wirft aber mal Licht auf einen nicht so häufig betrachteten Orden.

      Zur Imperialen Armee, genauer gesagt zum Kommisariat, gibt es noch die Ciaphas Cain Reihe von Sandy Mitchell.
      Die Bücher sind in der Ich-Perspektive verfasst und sind wie eine Art Memoiren gestaltet, wobei hin und wieder noch kurze Anmerkungen der Inquisitorin Amberley Vail hinzukommen, welche mit Cain im Laufe seiner Karriere mehrfach zusammengearbeitet hat.
      Die Bücher sind ziemlich humorvoll, vor allem da Cain alles versucht um sein eigenes Leben zu erhalten, wobei er durch eine Reihe von Zufällen aus Versehen zum imperialen Held wird und auf immer gefährlichere Missionen geschickt wird. Da es sich um Memoiren handelt, deutet er auch hin und wieder zukünftige Ereignisse an (oftmals nach dem Muster "Wenn ich gewusst hätte , dass ... hätte ich sofort umgedreht").
      Mir persönlich gefallen die Romane sehr und ich kann sie nur empfehlen, das einzige richtige Problem ist, dass sie in Papierform teilweise gar nicht oder nur für horrende Preise teils über 100€ zu haben sind. Deshalb hab ich mir einfach zwei der Romane bei Black Library als E-Books bestellt.

      Zurück zu den Space Marines fällt mir gerade noch die Ultramarines Reihe von Graham McNeill ein. Eigentlich hasse ich die Ultramarines, vor allem aufgrund der Art und Weise wie sie von Matt Ward im Space Marines Codex dargestellt wurden, aber die Hauptfiguren der Serie, Captain Uriel Ventris und Sergeant Pasanius finde ich recht sympathisch, unter anderem, da sie den Codex nicht Wort für Wort befolgen, sondern basierend auf der Situation regieren.
      Bisher gelesen habe ich die ersten drei Bände, welche es ünrigens als Sammelband gibt und ich finde sie besser als die meisten anderen 40k Romane die ich gelesen habe.

      Bei der Horus Heresie Reihe finde ich die ersten paar Teile am besten, beim Rest schwankt die Qualität ziemlich stark. Was ich jedoch empfehlen kann ist der 9. Band "Mechanicum" von Graham Mcneill, welcher die Geschehnisse auf dem Mars beschreibt und zwar in meiner Meinung sehr gut.
      Wirklich mehr kann ich dazu nicht sagen.

      Zur Imperialen Armee gibt es dann noch die Gaunts Ghosts Serie, die glaub ich auch zum Teil vor einer Weile als Neuauflage erschien. es geht dabei um ein regiment der Imperialen Armee, das 1. Tanith, wobei die imperialen Soldaten teilweise meiner Meinung nach teilweise zu gut dargestellt werden und die späteren Bände auch nicht mehr so gut sind wie die früheren.

      Generell zum Kauf von Warhammer Romanen findet man abgesehen von Black Library bei Amazon oder Ebay hin und wieder welche, wobei die Preise teilweise lächerlich hoch sind (Ich hab mal einen Roman der Ciaphas Cain Reihe gesucht und die Preise lage zwischen 120 und 200€). wenn du auf Papier verzichten kannst finden sich auch einige Sachen noch als E Book, was halt wieder Geschmacksache ist. Als erste Anlaufstelle bei der Suche solltest du immer bei Black Library nachschauen.

      Zudem empfehle ich immer die englische Origianlfassung zu lesen, da oft einige Witze verloren geben und es häufig zu Übersetzungfehlern kommt. So werden häufig die namen von Waffen falsch übersetzt und das stört teilweise sehr stark. (Ein Beispiel wäre, das Hochenergie-Lasergewehre oft als Höllenfeuerkanonen übersetzt werden, was eigentlich eine schwere Geschützwaffe ist).

      Wenn du weitere fragen zu irgendwas dazu hast beantworte ich sie gerne, ich hab selten genug die Möglichkeit darüber zu plaudern. :)
      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
      aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
      - Albert Einstein

      "Kirche und Naturwissenschaften haben soviel miteinander zu tun wie Gruppensex und Bratkartofflen"
      -Werner Gruber

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Black Templar95 () aus folgendem Grund: Rechtschreibung & Grammatik

    • So also ich hab grad den Thread entdeckt und freu mich dann auch gleich mal meine umfangreiche 40k Buchsammslung in den Raum zu werfen.

      Fangen wir mal bei den reinen Space Marine Büchern an.

      Da habe ich bisher die Ultramarines Reihe und die Space Wolves Reihe komplett gelesen. Bezüglich der Ultramarines Reihe besitze ich den Sammelband der ersten 3 Bücher und noch den vierten und fünften Teil. Mir fehlt hier lediglich der sechste und zugleich letzte Teil.

      Insgesamt sind die Ultramarines Bücher aufjedenfall äußerst empfehlenswert und ich kann hier zu großen Teilen Black Templar zustimmen. Die Mary Sue haftigkeit der ach so unbesiegbaren Ultramarines wie Sie Matt Ward gerne haben möchte wird von Graham McNeill sehr gut konterkariert.

      Captain Uriel Ventris erinnert mich vorallem im nachhinein auch oft an Captain Titus aus der Space Marine Kampagne da beide der Meinung sind, dass der Codex Astartes zwar wichtige Richtlinien sind aber keineswegs unumstößlich sein sollten. Und ohne zuviel spoilern zu wollen entwickelt sich eben aus dieser Grundeinstellung auch ein sehr interesannter interner Konflikt in den eigenen Reihen der denk ich auch gut die Gespaltenheit von GW (also Matt Ward und der vernünftige Rest) darstellt.

      Die Space Wolves Reihe von Wiliam King besteht aus 8 Büchern von welchen ich ebenfalls einen Sammelband der ersten 3 Bücher besitze.

      Hier muss ich sagen bin ich etwas zwiegespalten. Ich kann mich zwar erinnern, dass ich vorallem den ersten Teil sehr, sehr mochte da dieser gerade zu Beginn auf einen starken Story Twist setzt aber die Reihe per Fortdauer immer "langweiliger" wurde.

      Ich weis nicht genau woran es lag aber die Space Wolves Bücher haben mich nicht sonderlich angesprochen und ich hatte dann auch nicht das Bedürfnis unbedingt zu erfahren wie es weiter geht weswegen ich mir dann keine weiteren Bücher der Reihe mehr gekauft habe. Aber der erste Teil hat sich allein schon wegen dem netten Story Twist gelohnt.

      Kommen wir zu den restlichen "Imperialen" Bücher. Hiervon besitze ich warscheinlich sogar die meisten.

      Anfangen möchte ich mit Titanensturm welches soweit ich mich erinnern kann sogar mein allererstes Warhammer 40k Buch überhaupt war. Titanensturm wurde vom großartigen Dan Abnett geschrieben welcher ohnehin in der allgemeinen Fangemeinde der Gott-Imperator der 40k Literatur ist.

      Titanensturm befasst sich wie schon der Titel andeutet mehr mit den riesigen Titanen des Imperiums und derer Besatzungen. Der Konflikt der in Titanensturm erzählt wird ist einfach gigantisch und man bekommt auf jeder Seite des Buchs sehr deutlich und realistisch vermittelt, dass hier selbst die Space Marines wie Ameisen wirken würden. (das Cover zeigt sogar einen riesigen Titanen und im Vordergrund klein aussehende Space Marines)

      Titanensturm ist absolut empfehlenswert und eignet sich auch sehr gut als "Einsteiger" Literatur für das 40k Universum da man hier so richtig die epischen Ausmaße der Konflikte vor Augen geführt bekommt. Einziger Kritikpunkt sind vllt die doch etwas schwachen Charaktere bzw die schiere Masse an "wichtigen" Charakteren die grade zu beginn einen sehr verwirren können.

      Weiter gehts mit dem Buch "Eiserner Dorn" von Henry Zou. Ich muss sagen ich kenne den Autor kaum und hab auch das Buch damals eher mal auf gut Glück gekauft, aber hier kann ich von einem absoluten Glücksgriff erzählen.

      Eisener Dorn erzählt die Geschichte von einem Imperialen Garde Regiment welches auf einem Dschungelplaneten die Aufgabe bekommt ein schweres Geschütz von planetaren Rebellen auszuschalten.

      Die Story ist sehr gut erzählt und die Charaktere des Regiments sind einem auch sehr schnell sympathisch. Was die Story jedoch wirklich gut macht ist vorallem das letzte Drittel. Ich will hier nicht allzu viel spoilern aber es ist aufjedenfall mal etwas neues was hier ausprobiert wird und es funktioniert in meinen Augen auch sehr gut. Wenn man eine wirklich "düstere" Geschichte haben will, selbst für normale 40k Verhältnisse sollte man sich aufjedenfall mal Eiserner Dorn ansehen.

      So und jetzt kommen wir mal zu meinen beiden absoluten Lieblingsreihen. Gaunts Ghosts und Eisenhorn. Beide Reihen wurden vom grandiosen Dan Abnett verfasst, den ich bereits vor einigen Zeilen erwähnt habe.

      Gaunts Ghosts erzählt wie von Black Templar schon angeschnitten die Geschichte des first Tanith Regiments der Imperialen Garde und Ihrem Kommisar Gaunt. Gaunts Ghosts ist eigentlich so das absolute "Optimum" was man aus dem 40k Setting mit einem normalen Garde Regiment herausholen kann.

      Die meisten Mitglieder des Regiments sind wie von Black Templar schon erwähnt äußerst sympathisch geschrieben und mehr oder weniger die "good guys. Hier sehe ich aber im Gegensatz zu Black Templar keinen Nachteil daran.

      Gerade die ersten Bücher der Reihe bauen darauf auf das man dem Leser das Regiment und alle Spaten des Regiments so genau wie möglich vorstellen möchte. Ich glaube Gaunts Ghosts hat bis Heute noch die meisten Charaktere an die ich mich überhaupt namentlich erinnern kann und das eben weil Sie gerade so sympathisch und realistisch geschrieben wurden.

      Es gibt auch sehr viele interne Konflikte innerhalb des Regiments zwischen den verschiedenen Offizieren zum Beispiel, falls jetzt jemand denkt es wäre in diesem Fall schon wieder "zu freundlich". Bedauerlicherweise besitze ich hier ebenfalls nur den ersten Sammelband der die ersten 3 Bücher umfasst und es ist aufjedenfall ein Ziel von mir sich bei Gelegenheit die nächsten Teile zu kaufen.

      Kommen wir zu Eisenhorn. Hier kann ich ebenfalls Black Templar in weiten Zügen zustimmen, die Geschichte von Eisenhorn selbst der zunächst als reiner "Puritaner" auftaucht und im laufe der Geschichte immer mehr zu einem Radikalen wird ist natürlich einfach nur Gold wert.

      Es gibt kaum Geschichten die eine so radikale Wandlung so gut darstellen können. Die Charaktere sind fast alle sympathisch, (selbst der von Eisenhorn versklavte Dämon hat seinen Charme) an Eisenhorn kann man eigentlich ähnlich wie an Gaunts Ghosts als richtiger 40k Fan kaum etwas aussetzen.

      Einen großen Unterpunkt gibt es noch und das sind die Horus Häresie Bücher.

      Ich bin mir nicht ganz sicher von welchen Büchern Bob und Black Templar geredet haben da es ja soweit ich weis zwei komplett verschiedene Reihen gibt.

      Es gibt die "reine" Horues Häresie welche bereits etwas älter ist und die direkte Geschichte des Verrats und der Schlacht um Terra erzählt und die neuen Bücher die nun seit ungefähr 2 oder 3 Jahren erscheinen.

      Von der neuen Reihe besitze ich die Bücher Prospero Brennt, Im Schatten des Verrats, Die Primarchen und Zeitalter der Dunkelheit. Ich muss ehrlich gestehen bis auf "Propero Brennt" kann ich mich an diese Bücher allesamt nur sehr bruchstückhaft erinnern.

      Die Geschichten die erzählt werden decken hier vorallem oft nur reine "Nebengeschichten" ab die im großen und ganzen mit der Rahmenhandlung der Häresie wenig bis garnichts zu tuen haben. Es gibt zwar immer wieder neue Informationen die vielleicht für einen kompletten Sammler der Serie äußerst nutzvoll sind aber jemand der wie ich nur einige dieser Bücher liest wird davon warscheinlich nur wenig mitbekommen.

      Propero Brennt würde ich aber trotzdem jedem 40k Fan empfehlen da eben hier ein "Großereignis" der Häresie mal in einem neuen und etwas anderem Licht dargestellt wird als sonst.

      Abschließend bleibt mir dann nurnoch die Night Lords Reihe übrig, über die die meisten von euch eh schon gesprochen haben. Ja auch ich fand Sie äußerst gut und ich fand sogar erstaunlicherweise die meisten Charaktere der Night Lords selbst und auch Ihre Sklaven irgendwie sympathisch und in Ihren Handlungen allesamt nachvollziehbar.

      Zum Thema des kaufens kann ich eigentlich nicht wirklich viel sagen, da ich die meisten bzw eigentlich alle meine Bücher bei mir in der Thalia um die "Ecke" gekauft habe. :D Die Bücher sind dort zwar allesamt vergleichweise teuer (ich glaub so im Bereich von 20 bis 25 €) aber dafür gibt es dort halt auch immer alt und neu. Ich müsste ohnehin mal wieder hinschauen und gucken was es so gibt aber ich hab dort wirklich schon alles gesehen. (auch die ganz, ganz alten Horus Häresie Teile)

      Oder alternativ wenn man auf die Originalverfassungen steht wie Black Templar könnte man auch im nächstgelegenen Games Workshop vorbeischauen. Hier in Wien gibt es zwei und die haben dann auch die meisten Bücher auf englisch dort. Die Preise sind aber natürlich "GW like" ebenfalls horrend teuer.
    • ich wollte nochmal kurz auf die Gaunts Ghosts eingehen, was ich meinte war, dass oftmal andere Imperiale Kommandanten oder Regimenter als arrogant und inkompetent dargestellt werden und das 1. Tanith und sein Befehlshaber immer den tag rettet. Ich finde es halt etwas störend, dass gaunt so dargestellt wird als haääte er keine Charakkterschwächen und tut immer das richtige, d.h. er ist voll und ganz einer von den "guten". Ich persönlich finde die eisenhorn Reihe deshalb besser, weil man auch die inneren Konflikte des Inquisitors betrachten kann und dessen Veränderungen in Folge seiner Erlebnisse. In Gaunts Ghost kommt meiner Meinung nach zu zu wenig Charakterentwicklungen.
      Zudem finde ich es etwas nervig, dass das erste Tanith scheinbar an jedem wichtigen Ereignis im Sabbat-Kreuzzug beteiligt ist, aber das ist Geschmackssache.
      Nochmal zur Horus Heresy, es wird halt als eine Reihe bezeichnet und es gibt keine offizielle teilung in zwei Reihen.
      Wo wir bei Eisenhorn sind, es gibt dann auch noch die Ravenor Trilogie, welche quasi ein Nachfolger ist, wobei die mir nicht annähernd so gut gefällt wie die Eisenhorn Trilogie. Die Bücher gehen um den Inquisitor Ravenor, einen ehemaligen Schüler Eisenhorns, der auch in den eisenhorn Büchern auftaucht.
      Dann gibt es noch Pariah, wo beide aufeinander treffen, wobei ich dies etwas seltsam finde.
      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
      aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
      - Albert Einstein

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    • Also gleich mal zu den Gaunts Geister.
      Ich finde die Buchreihe der Gaunts Geister sehr empfehlenswert, weil man eine sehr starke Beziehung zu den verschieden Charakteren aufbauen kann da Dan Abnett
      sie sehr gut beschreibt. Und Gaunt fällt einmal keine gute Entscheidung, bei dem Buch Tödliche Mission in Hinsicht auf Soric :(
      Und in jedem Buch gibt es halt eine andere Mission für das Regiment, einmal ist es ein Stellungskrieg (was an den 1 Weltkrieg erinnert "Tödliche Mission"), dann muss das Regiment eine Stadt verteidigen, dann eine Eskorte führen oder einen Planeten infiltrieren. Der Autor lässt auch mal Charakteren sterben mit denen man sympathisiert, was zu einer guten Geschichte halt gehört, nicht so wie bei der
      Horus Häresie :Huh: .

      Also ein Kritiker würde die Horus Häresie auseinander nehmen :D
      Ich habe bis jetzt 23 Bänder gelesen und noch 5 andere die so kleine Einblicke von Primachen oder wichtigen Space Marines geben.
      Aber ja, die ersten fünf Bände sind wirklich gut da passiert viel. Dann ja...wird die Geschichte in die Länge gezogen.
      Man hat ab und zu halt das gefühl es würde nichts vorangehen. Ein Grund ist der, es stirbt keiner! Wenn ich so überlege sterben in den 23 Bänder Galaxiskrieg drei Charaktere, die eine Rolle gespielt haben :blink: in einem Krieg? Und fünf andere Charakteren sind auf einmal wieder lebendig :happy clapping: heil das Chaos.
      Sollten von das Lied von Eis und Feuer mal lernen. Aber ja die Geschichte ist ja eigentlich schon geschrieben, wann die Primarchen sterben und wie und teils von ihren Hauptmännern.
      Muss sich überlegen ob für einen sich die Investition lohnt die Bücher zu lesen. Man bekommt ein guten Einblick in die damaligen 18 Legionen von verschieden Perspektiven, z.B. über das Nikea abkommen
      von den Thousand sons und dann in einem anderen Band von den Space Wolves. Und man lernt die 18 Primachen kennen.

      Die Eisenhorn Reihe ist wirklich zu empfehlen, sehr gut geschrieben!

      Bei der Space Wolves Reihe finde ich die Space Wolves sehr plump beschrieben, als seien sie nur hirnlose, muskelbepackte Krieger. In der Horus Häresie bekommen sie einen würdevolleren Anstrich.

      Die Night Lord Reihe ist auch sehr gut.
    • Interessant. Offenbar besteht zu diesem Thema Redebedarf, denn anders lässt es sich nicht erklären, dass Leute, die sonst keine Beiträge verfassen, bei denen man weiterscrollen muss, um auch das Ende erfassen zu können, solche Textkonstrukte kreieren. Aber ich will mich nicht beschweren, ganz im Gegenteil. :thumbup:

      @Black Templar95
      Gelesen habe ich bislang ausschließlich Bücher zu WH30K und WH40K. Das Fantasy-Szenario liegt mir gar nicht, da ich dem SciFi Element als Kern des Ganzen sehr viel mehr abgewinnen kann, als irgendwelchen Fantasy-Geschichten. Selbst "Der Hobbit" gefällt mir nur deshalb, weil mit der Vielfalt der Fraktionen das Element der Magie etwas in den Hintergrund gerückt wird.

      Etwas weiter unten im Text sagst Du, dass es Dir nicht so gefällt, wie dominant die Space Marines sind, bzw. dass die Art ihrer Kriegsführung zu überlegen erscheint. Ich glaube, dass dies ja gerade der Kern der Sache ist, denn genau zu diesem Zweck wurden Space Marines geschaffen; sie sollen dominant sein und wie ein heißes Messer durch Butter schneiden, also im Bezug auf die Linen des Feindes. Mir persönlich gefällt das sehr gut, zumindest solange in der Geschichte auch immer mal wieder von persönlich bedingten Rückschlägen oder Schwächen berichtet wird, um dem Ganzen etwas die Spitze zu nehmen. Ansonsten erwarte ich exakt eine Geschichte mit überlegener Infanterie in einer hoffnungslosen Situaation - die natürlich gewonnen wird, oder mit einem heroischen Rückzug endet.

      Aus diesem Grund fand ich die Geschichten der Imperialen Armee ohne Beteiligung der Space Marines auch etwas weniger gut, als zum Beispiel die Buchreihen, die sich ausschließlich mit den Space Marines befassen, bzw. wo diese die Hauptcharaktere stellen (z.B. Der Macharius-Feldzug, da kommen die Space Marines in den Farben der Space Wulfs nur am Rande vor, bzw. nur in einem der drei Teile in etwas ausgeprägter Form).

      Zu den Bezugsquellen; Ich bin kein Freund von Amazon oder E-Bay. Ich weiß, dass ich damit wohl etwas anders ticke als die große Mehrheit, aber dem einen Laden (Amazon) traue ich nicht, und E-Bay ist mir zu unsicher, was meine Rechte als Käufer angeht (Qualität der Second Hand Ware etc.). Daher beziehe ich meine Bücher auch ausschließlich von Buch-de (wenn ich sie in gedruckter Form kaufe und im Buchladen an der Ecke nicht finde), oder von der Homepage von Black Library (als E-Books). Dazu kommt, dass ich keine Englischsprachigen Bücher lese, weil ich keine Lust habe nebenbei im Wörterbuch blättern zu müssen, um die Bedeutung ganzer Textpassagen interpretieren zu können. In der heutigen Zeit vielleicht eine beschränkte Ansicht, aber für mich ist es Teil der Unterhaltung, dass ich eine Geschichte lesen kann, ohne andauernd nachschlagen zu müssen, was denn da gerade geschrieben wurde. Die daraus resultierende Schwierigkeit ist dann aber auch, dass ich darauf warten muss, dass BL irgendwann die alten Bücher oder Buchreihen neu auflegt, denn anders werde ich wohl nicht an diese herankommen, sofern es nicht einen anderen Weg (Flohmarkt oder so) gibt, um ältere Auflagen zu beziehen. Und darauf zielte meine Anfrage nach Bezugsquellen auch ab.

      Das schöne ist aber, dass uns BL in dieser Frage gelegentlich überrascht. So wird es zu der von Dir genannten Buchreihe der Ultra Marines von Graham McNeill wohl im Sommer (Juni glaube ich) einen Sammelband mit drei Teilen geben. Dazu gab es in diesem Monat einen Sammelband zu den ersten drei Teilen der Horus Heresy, mit ein paar Zusatzgeschichten, die der Neuordnung der Gesamtstory entsprechen (sprich: BL hat vor ein paar Monaten die Teile der Horus Heresy und diverse Kurzgeschichten in eine Reihenfolge gebracht, die im Ablauf stimmig ist. Die Kurzgeschichten gab es zudem bislang nur im Englischen.).

      @Hornblower
      Blasphemie. Wie kannst Du es wagen, die beste Buchreihe seit der Bibel derart schändlich zu kritisieren? Dass die Charaktere nicht sterben ist doch super, dann muss man sich nicht ständig an neue Helden gewöhnen, oder? ;)

      Spaß beiseite. Ich habe leider nur die ersten vier Teile lesen können, weil ich die folgenden 10 nicht besitze. Daher kann ich auch nicht beurteilen, wie sich die Geschichte nach 23 Büchern zu je rund 300 Seiten anfühlt. Grundsätzlich finde ich es aber auch gar nicht schlimm, wenn sich das Ganze nachher etwas aufdröselt, weil sich nach dem gescheiterten Angriff auf die Erde ja ohnehin alles zerschlägt; Das Imperium, die Ordensstrukturen, der Zusammenhalt, die Führung, etc. etc. etc. ... Vielleicht fehlt Dir in diesem Zusammenhang auch die eine oder andere Kurzgeschichte, die es da im Englischen gab, mit denen diverse Zusammenhänge geschaffen wurden. Ich verlinke daher mal hier (Klick mich) die offizielle Reihenfolge aller Bücher der Horus Heresy und der dazugehörigen Kurzgeschichten.

      @drache
      Du schreibst, es gab von der Space Wulfs Serie acht Teile? Hm, ich habe bei Recherchen zu diesem Thema nur vier gefunden. Dafür gibt es aber eine andere Reihe (bislang zwei Teile) von Chris Wraight, mit anderen Charakteren als in der von Dir genannten Serie, die ich persönlich sehr gut fand (man kämpft auf einer Schreinwelt an der Seite der Sororitas (ich wusste bis dahin gar nicht, dass es mehrere Orden der Sororitas gibt) gegen Väterchen Nurgels Truppen, trifft auf Seuchen Marines, und die Terminus Est wird mehrfach in Relevanter Form genannt :D ). Ich werde aber mal versuchen herauszufinden, wie die anderen Teile heißen, und ob es die vielleicht irgendwo gibt.

      Abschließend nur noch einen Satz: Den Thalia-Laden meines Vertrauens hat man neulich geschlossen. ;(
    • Beim Durchstöbern der Black-Library-App habe ich gelesen, dass wohl noch in dieser Woche eine neue Buchreihe gestartet wird. Dabei soll wohl zu jedem der 18 bekannten Primarchen ein Buch veröffentlicht werden, um diese den Lesern/Fans näher zu bringen. Da es zu den meisten Primarchen bislang nicht allzu viel an Informationen gab, eine durchaus logische Sache wie ich finde (auch wenn die Primarchen damit etwas von ihrem Mythos einbüßen dürften). Ich bin dann mal gespannt, ab wann wir die Bücher hier in Deutschland bekommen .... hoffentlich bald. :kaffee:
    • Black Templar95 schrieb:

      Zudem empfehle ich immer die englische Origianlfassung zu lesen, da oft einige Witze verloren geben und es häufig zu Übersetzungfehlern kommt.
      Sind die immer noch so schlimm? Die ganz frühen Übersetzungen der Stories - damals noch im Heyne-Verlag erschienen - hatten teilweise abstruse Übersetzungen, die Imperials Fists waren die "Kaisergrenadiere" und statt Bolter hatte man afair Bolzengewehre verwendet. :O


      Lucius Vantarius schrieb:

      Dabei soll wohl zu jedem der 18 bekannten Primarchen ein Buch veröffentlicht werden, um diese den Lesern/Fans näher zu bringen. Da es zu den meisten Primarchen bislang nicht allzu viel an Informationen gab, eine durchaus logische Sache wie ich finde (auch wenn die Primarchen damit etwas von ihrem Mythos einbüßen dürften).
      These: WH 30k ist ein neue CashCow von GW, mit der die Geld machen können. Daher wird dazu jetzt vermehrt Material veröffentlicht. Die hatten letztes Jahr auch ein zugehöriges Brettspiel herausgebracht.
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      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • Ganz ehrlich - mir ist das egal. Für mich ist das Themengebiet das, was für andere Star Wars oder Star Trek ist. Solange die Bücher auf Deutsch erscheinen, kaufe ich die auch. Selbst wenn das eine oder andere Buch nicht ganz so gut gelungen ist, die Geschichten interessieren mich halt. Eine einigermaßen gute Übersetzung ist da natürlich schon hilfreich/wünschenswert, aber bislang ist mir da kein grober Schnitzer untergekommen, bzw. kein Buch, das völlig verhunzt wurde. Über einzelne Begrifflichkeiten kann man sicher streiten, aber solchen Sachen wie die "Kaisergrenadiere" (Echt, das stand da drin? :D ) sind mir bislang nicht begegnet.
    • Lucius Vantarius schrieb:

      Ganz ehrlich - mir ist das egal. Für mich ist das Themengebiet das, was für andere Star Wars oder Star Trek ist. Solange die Bücher auf Deutsch erscheinen, kaufe ich die auch. Selbst wenn das eine oder andere Buch nicht ganz so gut gelungen ist, die Geschichten interessieren mich halt.
      Verständlich. Ich würde bei Fantasy-Sachen auch über so etwas hinwegschauen (ganz im Gegensatz zu historischen Sachen, wo mich Detailfehler eher aufregen. Z.B. falsche Helme!!!)

      Aber solche abstrus-fehlerhaften Übersetzungen sorgen leicht für Facepalm-Momente, einfach weil es in der Situation mMn. einfacher und besser gewesen wäre, den englischen Eigennamen zu behalten. Man übersetzt ja Navy Seals auch nicht mit Kriegsmarine-Robben.

      Habe noch mal etwas weiter recherchiert. Bei den ganz frühen Übersetzungen der durch MB vertriebenen Spiele im 40K-Universum (Space Crusade) gab es zur Entschärfung auch recht seltsame deutsche Übersetzungen, siehe HIER.
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      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • STAR QUEST! Das hab' ich auch gespielt, damals, als ich noch ein kleiner Dreikäsehoch war. Mensch, da wird man ja richtig sentimental bei, wenn man sich daran erinnert, wie man seine GSG-Trupps in die Schlacht gegen die Tritnauten (O-Ton zur Aussprache meines Vaters für das Wort Dreadnought) geschickt hat. Einfach herrlich. Wir hatten damals beide Addons, die Eldar und das Titanen-Upgrade mit den zwei zusätzlichen Space Marines und dem Tarantula-Zwillingslaser. :love:

      Allerdings scheint es da verschiedene Ausgaben gegeben zu haben, denn bei uns hießen die Space Marines zwar "GSG" (keine Ahnung, wofür das eigentlich stand), aber die Orden wurden durchaus mit den richtigen Namen angegeben, sprich Ultra Marines, Imperial Fists und Blood Ravens. Und: Man darf nicht vergessen, das Spiel war für Kinder gemacht. Wenn man da in die Waffenbeschreibungen (die es in der Spielanleitung gab) reingeschrieben hätte, dass aus der Sturmkanone Massereaktive Geschosse kommen, die nach dem Eintritt in den Orkkopf explodieren, hätte das bei so manchem Kind zu Alpträumen geführt und den Verkauf nachhaltig gestört. ;)
    • Lucius Vantarius schrieb:

      Allerdings scheint es da verschiedene Ausgaben gegeben zu haben,
      Ich blicke da auch nicht mehr wirklich durch.

      Es gab da offenbar in Zusammenarbeit mit MB Space Crusade/StarQuest + Erweiterungen als reine Brettspiele, dann gab es wie bei HeroQuest den Versuch, das Spiel in einer "Advanced Space Crusade"-Version rauszubringen und dann gab es das bis heute immer wieder aufgelegte Space Hulk direkt von GW.

      Ich selbst bin erst durch Final Liberation + Chaos Gate, beides PC-Spiele, auf 40k aufmerksam geworden...
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    • Wo ich derzeit nicht durchsehe, ist die Agenda von Black Library, bei der Veröffentlichung ihrer Bücher. Im letzten Monat sind gleich zwei Sammelbände erschienen, in denen neben einzelnen Geschichten auch reguläre Bücher der Horus Heresy zusammengefasst wurden. Jetzt könnte man meinen, dass da die Reihenfolge eingehalten wird - aber weit gefehlt. Im ersten Sammelband gab es die Teile 1 bis 3, im zweiten Sammelband die Teile 5 und 23. Irgendwie bescheuert, denn obwohl mir die Teile 5 bis 14 fehlen, bin ich mir nicht sicher, ob ein Kauf wirklich sinnvoll ist. :grübel:
    • Naja ich kann es versehen dass sich die Geschichte in die länge zieht da es um 18 Legionen geht die alle ihre eigene Geschichte haben.
      Es ist vielleicht zermürbend wenn man ja schon das Ende der großen Geschichte kennt und es tut weh immer die Niederlagen des Imperiums einzustecken ;(
      Habe letztens den Band über Molech gelesen, in dem Horus auf die Spur geht, weshalb der Imperator göttlich ist und sich selber zum Gott küren will.
      Auf dem Planetet wird eine große Schlacht geschlagen, Imperiunm gegen Verräter, wer gewinnt? Man weiß es ja. Horus ist in ernster Gefahr, überlebt er?
      Man weiß es ja.
      Das ist echt schlimm wenn das grobe Ende vom Buch schon bekannt ist und dauernd darauf hofft dass die Verräter endlich eine Niederlage einstecken
      Was gut ist, ich weiß nicht was mit 15 Primachen passieren wird, weshalb ich mich sehr auf die kommenden Bänder noch freue :)
      bin übrigens doch schon bei Band 31, ein paar vergessen :rolleyes:

      Band 5 und 23 haben auch einen Zusammenhng, in beiden Bändern geht es um die Emperor's Children.
      Band 5 muss man haben! Ist einer der Besten!! :thumbsup:

      Habe mir mal diese kurzen Stories angeschaut die Black Library anbieten,leider gibt es die so nicht zu kaufen nur als E-Book :l
      Und die Übersetzungen sind nicht mehr so schlimm wie früher, die Übersetzungen sind ganz gut zu lesen.
    • Hornblower schrieb:

      Das ist echt schlimm wenn das grobe Ende vom Buch schon bekannt ist ....
      Stimmt auffallend, besonders wenn hier jemand Bücher spoilert, die ich noch nicht gelesen habe. :pffft:

      Allerdings verstehe ich was Du meinst. Wenn man den groben Plott kennt, sprich das Duell Horus <-> Imperator (wie heißt der eigentlich mit Namen), und dann noch das eine oder andere aus anderen Büchern erfährt, ergibt sich zwangsläufig eine etwas unschöne Situation, vorallem bei der Buchreihe zur Heresy selbst. Damit kann man aber leben, denke ich.
    • Der Name des Imperators ist nicht bekannt, dies wird irgendwo damit begründet, dass der "wahre Name" einer Person einem Macht über diese Person gewährt und daher niemand seine wahre Identität kennt. Meiner Meinung nach ein bescheuertes Konzept, aber irgendwer hat es halt eingebracht.
      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
      aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
      - Albert Einstein

      "Kirche und Naturwissenschaften haben soviel miteinander zu tun wie Gruppensex und Bratkartofflen"
      -Werner Gruber
    • Nachdem wir vor einem dreiviertel Jahr über die frühen Bücher gesprochen hatten, habe ich im Spätsommer letzten Jahres beschlossen mir über die Online-Plattform ReBuy tatsächlich alle alten, in Deutsch erschienenen Bücher zugelegt. Und weil ich zuletzt sehr viel Freizeit mit Lesen verbracht habe, kenne ich inzwischen die allermeisten davon sogar. Einzig die "Geister von Tanith" sind noch offen, wobei ich auch hier schon beim dritten Buch bin. :kaffee:

      Mein Fazit dazu: Das meiste, das es früher gab, liest sich heute irgendwie .... seltsam (was vielleicht auch an den Übersetuungen liegt). Es gibt zu den heute gefestigten "Fakten" zu viele Widersprüche, die sich nicht immer auf die Geschichte oder ihre Charaktere zurückführen lässt. Andererseits sind sie aber auch sehr viel unterhaltsamer, da häufig sehr viel tiefer auf die Umstände, Figuren und Strukturen eingegangen wird, sodass die Bücher zuweilen auch mal mehr als 400 Seiten haben, und nicht nur als Spaßveranstaltungen von gerade einmal 200 Seiten erscheinen, wie zuletzt bei der "Die Bestie erwacht" Serie. :thumbdown: Von daher würde ich schon allein wegen der Qualität der Bücher zu einem Kauf raten - wenn er sich als nicht zu kostspielig erweist.

      Meine Favoriten aus der alten Ära sind ganz klar die beiden Trilogien "Eisenhorn" und "Ravanor", und die Geschichten "Titanensturm" und "Der doppelte Adler" von Dan Abnett, sowie auch die beiden Bücher zur "Dawn of War" Reihe. Gerade letztere beiden waren für mich eine positive Überraschung, weil sie nicht die Geschichte zu den Spielen nacherzählen, sondern die Vorlage zu den Spielen liefern (tatsächlich hat mich das fast aus den Socken gehauen, weil die Cover was anderes vermuten ließen). Wer die Blood Ravens mag, sollte sie sich daher vielleicht mal genauer ansehen, es lohnt sich auf jedem Fall. Vielleicht kommt man sogar wie ich zu dem Schluss, dass die Blood Ravens ein Nachfolgeorden der .... Thousand Sons sein könnten. Nur so eine Theorie, die sich in den Büchern stellenweise geradezu anbiedert. :pfeif:

      Etwas das mich auch überrascht hat, und das eigentlich einer meiner letzten Aussagen entgegenspricht, ist, dass ich Geschichten mit Dämonen und einem exzessiven Chaos-Befall nur wenig abgewinnen kann. Das ist auch der Grund, warum ich Teile der Ultramarine-Serie nicht so gelungen fand (wobei ich Honsou durchaus ins Herz geschlossen habe, er ist einfach zu sehr wie ich ^^ ). Bei Space Marines erwarte ich einen heroischen Kampf gegen böse Orks und Verräter, und weniger gegen Chaosbrut und Gestaltwandelnde Dämonen. Das ist nämlich eher was für Inquisitoren, wo ich aufgrund der von Herrn Abnett sehr gut geschriebenen Geschichten sehr viel eher über dieses "Manko" hinwegsehen kann, als bei den genannten Ultra-Schlümpfen oder z.B. Ben Counters Grey Knights. Aber da das Chaos nunmal Teil des Universums ist, muss man das wohl oder übel mal hinnehmen, wenn man sich nicht um die eine oder andere gut erzählte Geschichte bringen will (wie zum Beispiel Gaunts Geister, da geht es ja auch wie es scheint zumeist um's Chaos, aber trotzdem ist es nicht zu dominant).

      Insgesamt habe ich wohl 20 Bücher in 5 Monaten gelesen, und ich habe es bisher nicht bereut die zum Teil heftigen Kosten bezahlt zu haben (manche Bücher haben knapp 25€ gekostet, was ich aber bezahlen musste, um die einzelnen Serien zu komplettieren). Wer also die Gelegenheit hat sich das eine oder andere Buch mal anzuschauen, es könnte sich durchaus lohnen. ;)
    • Lucius Vantarius schrieb:

      Bei Space Marines erwarte ich einen heroischen Kampf gegen böse Orks und Verräter, und weniger gegen Chaosbrut und Gestaltwandelnde Dämonen.
      Schwierig. Ich bin da eher der Meinung, dass das Chaos der zentrale Gegner des Imperiums und somit auch der Space Marines ist, denn - wie schon das Intro von Chaos Gate damals feststellte -:


      Allerdings unterliegt 40k ja auch immer wieder verschiedenen Einflüssen aus dem SciFi/Fantasy-Bereich. Tyraniden

      Lucius Vantarius schrieb:

      z.B. Ben Counters Grey Knights
      Die sind ja auch speziell zum Kampf gegen Chaos da...wenn ich den Hintergrund richtig im Kopf habe...
      ___ ___ ___ ___ ___
      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.