Die SPD

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Menschen aus meinem Umfeld, also SPDler aus einer anderen Ruhrgebietsstadt.
      Direktmandat als SPD-Kandidat ist im Ruhrgebiet eh eine sichere Nummer (gewesen). Aufgestellt wurde der mal, weil er relativ modern rüberkommt und man den Grünen Stimmen abgraben wollte.
      Bülow war schon lange vor seinem Austritt absolut irrelevant. Wer sich selbst ins Abseits stellt, der braucht sich nicht darüber zu wundern, dass er keinen Einfluss hat.
      Was Dortmund angeht, keine Ahnung as auf seiner Website steht. Man hört nur von Genossen nichts gutes. Die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass er eh nie mehr aufgestellt worden wäre.

      Frau Naumann war in der Linkspartei politisch zuhause und hatte ganze zwei Jahre ein SPD-Parteibuch. Dafür wurde ihr mehrmals von der SPD eine große Bühne für ihre Anliegen und die ihrer Gewerkschaft gegeben.
    • Norkzlam schrieb:

      Menschen aus meinem Umfeld, also SPDler aus einer anderen Ruhrgebietsstadt.
      Direktmandat als SPD-Kandidat ist im Ruhrgebiet eh eine sichere Nummer (gewesen). Aufgestellt wurde der mal, weil er relativ modern rüberkommt und man den Grünen Stimmen abgraben wollte.
      Bülow war schon lange vor seinem Austritt absolut irrelevant. Wer sich selbst ins Abseits stellt, der braucht sich nicht darüber zu wundern, dass er keinen Einfluss hat.
      Was Dortmund angeht, keine Ahnung as auf seiner Website steht. Man hört nur von Genossen nichts gutes. Die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass er eh nie mehr aufgestellt worden wäre.

      Frau Naumann war in der Linkspartei politisch zuhause und hatte ganze zwei Jahre ein SPD-Parteibuch. Dafür wurde ihr mehrmals von der SPD eine große Bühne für ihre Anliegen und die ihrer Gewerkschaft gegeben.
      Nicht Bülow, sondern die Linke in der SPD wurde irrelevant.

      Siehe mein Hinweis zur DL21. Hilde Mattheis wurde ja auch kaltgestellt. Wenn die SPD natürlich die Leute mit den besten Ergebnissen an der Urne nicht mehr zu den Wahlen lässt, dann erklärt das ihre Performance ebenso wie die unzähligen Austritte. Es ist doch wohl auch ein Scherz, dass Neumann die große Bühne geboten wurde. Außer man denkt hier an Brot & Spiele. Die hat man zum Feigenblatt der Mittepolitiken inszeniert. Sie hat das auch selbst genau derart problematisiert.

      Schließlich, wenn Du was von "In der Linkspartei politisch zuhause" schreibst, dann unterstreichst Du ja meine Argumentation. Denn wo bitte ist denn die Linkspartei zuhause? Das ist die Linke der SPD zuzüglich den aussterbenden PDS'lern und einigen linken Kleinstgruppen. Da die aber zu 99% sozialdemokratische Politiken vertreten, nur eben nicht die der SPD von heute, sind deine Äußerungen schon skurril.

      Genau solche Äußerungen wie Deine erklären, warum die SPD keine Volkspartei mehr ist, sondern nur noch Interessen der Mehrheit ihrer Mitglieder (siehe: Alter, Berufsstand und Einkommen) vertritt. Selbst die noch halbwegs jungen Wilden kommen seltsamerweise gehäuft aus Haushalten mit akdemischem oder Beamten-Hintergrund. Wenigstens in Teilen haben das Esken und Walter-Borjans begriffen, Scholz und Geywitz so überhaupt nicht.
      Before I refuse to take your questions, I have an opening statement.
      Ronald Reagan
    • Wohnst du in Westdeutschland? Im Osten ist die Linke definitiv eine sozialdemokratische Partei.
      In NRW halt eher nicht. Solid rennt hier auf antisemitischen Demos mit und die Bundestagsabgeordnete aus meiner Stadt gibt regelmäßig wirres Zeug von sich.

      Bülow würde sehr wohl persönlich irrelevant. Der hat eben auch in DL21 Kreisen niemanden interessiert, weil sein primäres Interesse in der Vermarktung von Marco Bülow bestand. Kenne genug Genossen die von Anfang an gegen die GroKo waren, gegen Harz4 sind und selbstverständlich gegen Scholz (bin ich übrigens alles ebenfalls) die trotzdem über diesen Verlust nicht traurig waren.

      Die Parteilinke ist sicher von den Seeheimern gut im Schach gehalten worden, aber letztendlich liegt das zumindest auch am fehlenden Zusammenhalt. Wenn die linken Kandidaten sich bei der Urabstimmung gegenseitig die Stimmen klauen, dann profitiert eben Scholz.
    • In Frankfurt Main, hier ist die Linkspartei immer an der Seite von Migranten, Wohnungssuchenden, Arbeitslosen, klassische Sozialdemokratie. Dass es problematische Kreise gibt, will ich nicht bestreiten. Auf Bundesebene gibt es jedenfalls keine Chance für Hufeisensympathisanten. Das hat Wagenknecht oft genug mitbekommen, mal zu Recht und mal zu Unrecht. Schließlich sollte man da auch genau hinschauen, wie man an der BDS-Debatte gut sieht, wo Juden selbst den BDS vor denen verteidigen, die das Kind gleich mit dem Bade ausschütten. Aber wozu differenzieren, wenn Daumenhoch oder Daumenrunter auch geht. Was ich bei der Linkspartei viel problematischer finde, ist, dass sie sich vor den schwierigen Diskussionen drückt. Finanzierungsfragen, Transformationstheorie und Außen- als Friedenspolitik. Eine ambitionierte Linke, wozu ich die SPD wie gesagt nicht mehr zähle, muss das leisten. In der Linkspartei sind das nur einzelne Namen, viele machen sich den schlanken Fuß.

      Was die SPD-Parteilinke und Pseudoparteilinke bei der Urabstimmung getrieben hat, war einmal mehr sinntypisch. Aber die Besseren wie Mattheis haben es ja begriffen und zumindest die richtigen Konsequenzen getroffen. Jetzt wird es sich weisen und wenn sie tatsächlich Scholz wählen, dann ahoi Genossen, Eisberg voraus.

      Bülow schätze ich anders als Du ein, aus Lektüren, Reden, Veranstaltungen. Hintenherum weiß ich nichts über ihn und will es auch nicht wissen. Das mag als SPD-Mitglied anders aussehen.
      Before I refuse to take your questions, I have an opening statement.
      Ronald Reagan
    • Joss schrieb:

      immer an der Seite von Migranten, Wohnungssuchenden, Arbeitslosen, klassische Sozialdemokratie
      Und regiert die Linke auch mit? In der Opposition kann man immer viel fordern.
      In der Regierung ist man dann gewissen Sachzwängen unterworfen oder glaubt das zumindest.

      Deine restliche Kritik an der Linkspartei würde ich so unterschreiben. Zum Antisemitismus noch die Ergänzung, dass es leider nicht nur um BDS-Unterstützung ging. (Wenn dir langweilig ist, google mal Hannah Bruns, nur um ein paar Dutzend Stimmen den Einzug in den Bundestag verpasst).
    • Nein, sie regiert nicht mit. Wie schwierig die Tagespolitik linken Regierungen fällt hat man die letzten Jahre in Spanien gut sehen können. Negativ in Barcelona oder bei Podemos in mehreren Regionen, positiv in Cadiz. In Lateinamerika lässt sich auch bestens studieren, dass Geldausgeben per se keine politische Agenda ist, so schön es auch sein mag. Von Linken erwarte ich mir immer ein gesteigertes Maß an Lernfähigkeit aus solchen Erfahrungen. Dass die Leute sich aber in der Opposition schon mal ins Zeug legen, ist in Deutschland auch keine Selbstverständlichkeit mehr. Und bei der Linken ist das auch keine Verbalattraktion, sondern die nehmen sich Zeit und Nerven für die Basisarbeit fern ab von den Buffetzonen a la Verdi und IG-Sonstnochwas mit Anschlußbeschäftigung.

      Hannah Bruns ergoogel ich mir morgen gestählt nach dem Frühstück.
      Before I refuse to take your questions, I have an opening statement.
      Ronald Reagan
    • Ich glaube beim Thema Linke und Antisemitismus wird gerne viel in einen Topf geworfen. Da muss man aber zwischen Kritik an der Politik des Staates Israel und tatsächlichem Antisemitismus trennen. Die Grenzen können fliesend sein, ein echter Antisemit ist natürlich auch gegen Israel, aber jemand der Israel kritisiert, ist deswegen nicht automatisch ein Antisemit.
      Wenn ich Erdogans Kurdenpolitik kritisiere bin ich auch kein Rassist gegen Türken.

      Soll nicht heißen, dass es nicht trotzdem richtige Antisemiten unter den Linken gibt und gegebenenfalls auch zuwenig Abgrenzung von diesen innerhalb der Linken als Ganzes.

      Aber diese Lieblingsschwachstellen des politischen Gegners gibt es eigentlich in jedem Lager.

      -

      Joss schrieb:

      Wie schwierig die Tagespolitik linken Regierungen fällt hat man die letzten Jahre in Spanien gut sehen können. Negativ in Barcelona oder bei Podemos in mehreren Regionen, positiv in Cadiz. In Lateinamerika lässt sich auch bestens studieren, dass Geldausgeben per se keine politische Agenda ist, so schön es auch sein mag. Von Linken erwarte ich mir immer ein gesteigertes Maß an Lernfähigkeit aus solchen Erfahrungen.

      Das Gegenstück zu Spanien ist Portugal, da funktioniert linke/sozialdemokratische Politik nach allem was ich höre ziemlich gut. Ein auf den ersten Blick schlechtes Beispiel wäre Griechenland, allerdings hat man die linke Regierung dort arg im Zaum gehalten und seit ein Konservativer an der Macht ist hat er alle Freiheiten. So nach dem Motto eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

      Lateinamerika ist ein Fall für sich, Venezuela etwa ist eine korrupte rückständige Diktatur. In wie fern das als Gegenargument etwa für linke Politik in Deutschland oder auch Europa herhalten soll ist mir fremd. Es gibt auch Diktaturen mit Kapitalismus, wird deshalb jetzt der Kapitalismus schlecht geredet? Ich meine nicht.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Fairas schrieb:


      Lateinamerika ist ein Fall für sich, Venezuela etwa ist eine korrupte rückständige Diktatur. In wie fern das als Gegenargument etwa für linke Politik in Deutschland oder auch Europa herhalten soll ist mir fremd. Es gibt auch Diktaturen mit Kapitalismus, wird deshalb jetzt der Kapitalismus schlecht geredet? Ich meine nicht.
      Was Du zum Eintopf-Antisemitismus schreibst, sehe ich ebenso. Für mich gehen harte Kritik in Sachfragen nach wie vor mit der Bekämpfung des Antisemitismus, Erinnerungsräumen für die deutsche Verantwortung und einem Eingeständnis der Schuld, welches zur Identität von Bürger und Nation gehört zusammen. Die Entwicklung in Israel selbst verfolge ich auch und betrachte sie als tragisch. Wer sich dort heute offen für Frieden und Aussöhnung engagiert, steht mit dem Rücken an der Wand.

      Venezuela schätze ich anders ein. In einer Diktatur gehen die Leute nicht ständig gegen den Diktator auf die Straße und es gibt auch keine bedingt freien Wahlen. Man hat während dem Putschversuch sehen können, dass Maduro durchaus kein blindwütiger Diktator ist. Man muss ja nur Nordkorea mit Venezuela vergleichen. Aber es ist heute ein autokratisches System mit stark restringierter Presse, einer Unterstützung von nur mehr einem Drittel der Bevölkerung (aber das doch immerhin, die Opposition wird auch nicht mehr unterstützt), hoher Kriminalität, einer Korruption, die den staatlichen Interventionen die Luft nimmt, einem Verschwimmen von Staat und Militär (zigtausend Generäle) und einem Aushebeln der Verfassung durch den Autokraten. Man sollte sich aber bei aller Kritik auch daran erinnern, wie es vorher war. Von all dem abgesehen kann es heute für Progressive auch keine Option mehr sein, ein Wirtschaftsmodell zu betreiben, dass allein auf der Extraktion von Erdöl gründet. Das war in Venezuela aber auch nie anders, es hatte nie eine diversifizierte Ökonomie. Von Europa aus lässt sich das auch leicht fordern. Jedenfalls sind alle Versuche daran etwas zu ändern bereits unter Chavez gescheitert.

      Ein meiner Meinung nach sehr gutes Gespräch mit anschließender Diskussion zum Thema findet sich hier:

      Und um den Bogen zurück zur SPD zu spannen, die hat sich in Sachen Venezuela durch Anerkennung des Fantasy-Präsidenten lediglich in die Knie geschossen. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat das auch sofort gesehen und kritisiert. Unsere Außenpolitik hätte natürlich mit aller Kraft auf Maduro einwirken müssen, das Land für Hilfslieferungen zu öffnen und einen Prozess hin zu Neuwahlen zu moderieren. Das mussten einmal mehr andere übernehmen.
      Before I refuse to take your questions, I have an opening statement.
      Ronald Reagan
    • Jetzt theoretisch live, das SPD-Kandidatenduell:

      twitter.com/woelken/status/1194276721538818048

      unsere.spd.de/home/

      In der Praxis geht aber gerade gar nichts:



      Entschuldigung,
      Wartungsarbeiten!


      Wir sind gleich wieder für Sie da.
      ------------------------------------

      Gibt gerade herzlich-frische Backpfeifen dazu im Netz.


      Auf Facebook funktioniert es:

      facebook.com/SPD/videos/706913…906742&notif_t=live_video
      Before I refuse to take your questions, I have an opening statement.
      Ronald Reagan
    • Mal spaßeshalber ein Szenario:

      Hab gelesen die Delegierten müssen die von den Mitgliedern gewählten Vorsitzenden noch bestätigen.

      Fände es irgendwie lustig wenn die Mitglieder knapp für das eine Duo stimmen und die Delegierten dann knapp für das andere Duo. Wäre bezeichnend für den Zustand der SPD.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Die Delegierten müssen Wählen. Ist im Prinzip wie beim Brexit-Referendum. Was die Mitglieder entscheiden ist juristisch gesehen völlig irrelevant.
      Allerdings haben praktisch Malle halbwegs relevanten Leute bestätigt, dass der Parteitag sich an das Votum halten wird. Und beide Teams haben angekündigt, im Falle einer Niederlage nicht auf dem Parteitag zu kandidieren.
    • Am besten noch heute Abend. Dann hat dieses "Wir haben schon viel geschafft - Drama" endlich ein Ende.


      Sacrum Romanum Imperium - für Kaiser und Reich

      "Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist gezwungen sie zu wiederholen."
      Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana


      "Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." Friedrich Nietzsche
    • Tilo Jung bekommt als einer der ersten ein kurzes Interview:



      Saskia Esken: "Weiter so hieße weiter nach unten." Ich glaube die Frau hats verstanden :thumbup:

      Zwar nur oberflächlich, aber glaubt irgendjemand ein Olaf Scholz würde sich für ein Interview auf die Bühne setzen? :grübel:
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Da bin ich doch tatsächlich positiv überrascht, über die Hälfte der SPD Basis hatt offenbar den Ernst der Lage verstanden und jetzt gegen ein "weiter so wie bisher" mit Scholz gestimmt. :thumbup:

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
    • Flo78 schrieb:

      Da bin ich doch tatsächlich positiv überrascht, über die Hälfte der SPD Basis hatt offenbar den Ernst der Lage verstanden und jetzt gegen ein "weiter so wie bisher" mit Scholz gestimmt. :thumbup:
      Wenn jetzt auch noch die CDU/CSU und die FDP anfangen ihre Altvorderen in die zweite Reihe zu verschieben und mal unbekannte "Hinterbänkler" ans Ruder lassen, würde ich das sehr begrüßen. SPD wird mir gerade wieder sehr sympathisch. Ich kenne beide überhaupt nicht und damit dürfte ich auch nicht der einzige sein, aber gerade dieser Umstand ist eine spannende Voraussetzung für die politische Entwicklung Deutschlands im Jahr 2020. :thumbup:
    • Neu

      Es bleibt in jedem Fall eine spannende Situation. Der CDU-Vorstand hat angekündigt, keine weiteren Zugeständnisse gegenüber der SPD zu machen. Ein freiwilliges Ende der GroKo kann ich mir angesichts der aktuellen Umfragewerte nicht vorstellen. Eine gerupfte CDU träfe dann vermutlich auf deutlich gestärkte Grüne. Die SPD hätte vier Jahre Zeit für sich, um einen Kurs in den 2020er Jahren zu finden. Das klingt nicht wirklich vielversprechend.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Neu

      Nonsensification schrieb:

      Eine gerupfte CDU träfe dann vermutlich auf deutlich gestärkte Grüne.
      Und auf welche AfD treffen wir, wenn das Gewurstel weitergeht?


      Sacrum Romanum Imperium - für Kaiser und Reich

      "Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist gezwungen sie zu wiederholen."
      Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana


      "Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." Friedrich Nietzsche
    • Neu

      Noch kurz in der Groko bleiben und schauen wie weit man die CDU zu echten linken Zugeständnissen bewegen kann, könnte nicht verkehrt sein. Was die Leute von der SPD wollen ist ja ein Kurswechsel. Regierung oder Opposition ist kein Kurs, das ist ein Zustand. Also wenn ein paar echte Klopper wie 12 Euro Mindestlohn etc. drin sind, warum nicht durchziehen?

      Nicht gefallen hat mir das Rumgewurschtelt von Walter-Borjans gestern im Heute Journal, das war richtiges Politiker-Sprech ohne konkrete Aussage.

      Ich würde da ganz offen rangehen und die CDU direkt ansprechen: Macht Zugeständnisse oder wir gehen raus.

      Der interne Machtkampf in der SPD darf übrigens auf keinen Fall abgeschlossen sein, jetzt müssen Leute wie Olaf Scholz eiskalt abgesägt werden, damit Platz für die Zukunft entsteht.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Neu

      Ach Fairas du bist auch nicht mehr zu retten. Jetzt nenne mir mal eines was diese Regierung auf die Welt gebracht hat ohne das eine Partei Kompromisse eingehen musste? Hinzu kommen noch Fehlgeburten wie das Klimapaket. Und wieso ist Scheuer immer noch im Amt? Mir fallen zig Themen ein die mich auf die Palme bringen aber ad hoc fällt mir nur ein Thema ein, welches mich etwas positiver stimmt - Grundrente.

      Ich bin für sofortige Neuwahlen in der Hoffnung dass mehr Links einher geht (man darf noch Träumen).
    • Benutzer online 1

      1 Besucher