Die SPD

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • John ist da auf dem Holzweg. Lassen wir ihn in seinem Irrglauben. Es gab genügend Argumente im Thread der Bundeswehr, die aufgezeigt, weshalb von der Leyen hier nur aktionistisch handelt, um sich selbst aus dem Fokus zu drängen. ;)
      Weil es ja zum guten Ton gehört noch mal auf Selbstverständlichkeiten hinzuweisen. Natürlich haben extreme Ansichten und Verherrlichung von Taten aus dem Weltkrieg nichts in einer republikanischen Armee zu suchen. Die Misstände existieren allerdings bereits seit Jahrzehnten, siehe meinen verlinkten Beitrag aus Frontal 21. Die Bundeswehrangehörigen vom Darmstädter Signal haben erst vor zwei Jahren wieder in einem Schreiben an die Führung im Verteidungsministerium auf diese Misststände erneut aufmerksam gemacht. Frau von der Leyen ist bereits seit dreieinhalb Jahren Ministerin. Das ist kein Populismus, sondern klare rationale Darstellung von Fakten.
    • John schrieb:

      ier bin ich mal so gar nicht mit Schulz auf einer Linie. Aus meiner Sicht springt er hier auf eine populistische Welle auf, um risikofrei Stimmen einzufangen.
      Also der Stegner hatte so etwas ja am Mittwoch bei Maischberger als eine Art "Revanche" für den NRW-Wahlkampf angekündigt. Sinngemäß so: Die CDU in NRW hat gegen den für die Sicherheit zuständigen Innenminister Jäger ausgekeilt, jetzt machen wir das auch auf Bundesebene. Natürlich schwierig zu beurteilen, ob das nur verbale Kraftmeierei gewesen ist oder ob das tatsächlich beschlossen wurde.

      Nonsensification schrieb:

      Lassen wir ihn in seinem Irrglauben. [...] Das ist kein Populismus, sondern klare rationale Darstellung von Fakten.
      Ich würde mich auch eher dieser Deutung der Angelegenheit anschließen, nämlich, dass vdL aus Aktionismus handelt und dass entsprechenender Handlungsbedarf aber auch (schon länger) vorhanden war.
      Johns Hinweis, dass vdL auch deswegen Kritik abbekommt, weil sie als Frau mit ihrem Ressort in eine "Männerdomäne" eingebrochen wird, halte ich aber grundsätzlich auch für valide und denke, dass er bei einigen die Ablehnung vdLs verstärkt. Als z.B. Agnieszka Brugger von den Grünen als Sprecherin für Verteidigungspolitische Angelegenheiten antrat (eventuell ist die Postenbezeichnung falsch), meine ich auch Leserkommentare bei SPON bemerkt zu haben, die ihr Kompetenz hierfür absprachen, weil sie eine Frau war (und damit nicht gedient hatte).
      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • Bei VDL kommt halt hinzu, dass sie den Sprung vom Ministerialamt für Frauen und Gedöns zur Verteidigungsministerin gewagt hat und das macht viele Menschen doch aus gutem Grunde sehr skeptisch.

      Beide Ämter liegen einfach inhaltlich dermaßen weit auseinander, so dass zwangsläufig immer wieder ihre Qualifikation in Frage gestellt werden wird. War eigentlich von Begin an voraus zu sehen und hat nicht zwingend etwas mit ihrem Geschlecht zu tun.
    • Das ist aber bei vielen Ministern so, da kommen im Ressort unerfahrene Leute rein und es werden Ressorts nach belieben umverteilt. Parteipolitik ist da in der Regel wichtiger als Qualifikation.

      Also kein Punkt den man speziell von der Leyen vorwerfen könnte.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Inhaltlich richtig.

      ---------

      Hab in den Rede von Schröder reingeschaut, bei aller Abneigung den ich gegen den Mann habe, seine Rede ist besser als alles was man von Schulz oder Gabriel zu hören bekommt. :unsure:

      -----------

      EDIT 19.07.17

      Mal ein bisschen den Wahlkampf anheizen:

      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Fairas schrieb:


      Mal ein bisschen den Wahlkampf anheizen:
      Von welchem Wahlkampf sprichst du? Das wird im September so spannend, wie die letzten fünf Meisterschaften in der Fußball-Bundesliga. Mittlerweile kann ich persönlich das Gebahren der SPD nur noch als traurige Vorstellung bezeichnen. Sie zeigt sich stets bemüht, aber es fehlt die Initialzündung.
    • Nonsensification schrieb:

      Mittlerweile kann ich persönlich das Gebahren der SPD nur noch als traurige Vorstellung bezeichnen. Sie zeigt sich stets bemüht, aber es fehlt die Initialzündung.
      Ne vor allem benötigt es Glaubwürdigkeit, und die suchst du bei der SPD vergeblich. Vor der Wahl kann ich viel erzählen, entscheidend ist aber was ich davon danach umsetze. Bisher war das meist das Gegenteil, was im übrigen genau so auch für die Union gilt. Das Ankündigen von ominösen "Entlastungen für den Bürger" durch rolli Schäuble vor Wahlen hat ja inzwischen auch schon Tradition.

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
    • Früher hat man sich wenigstens noch klar von der Union abgegrenzt und unterschieden...mittlerweile ists ein einheitlicher Brei. Wird langweilig kurz vor der Wahl dann immer das gleiche Gequatsche zu hören. Ich hatte ja Hoffnung für die SPD nachdem Muttis Schoßhündchen nicht mehr so viel zu melden hatte (auch wenn ich kein SPD-Wähler bin) - allerdings scheint die "Schulz-Euphorie" schon seit mehreren Wochen abgeflaut bzw. beendet zu sein.



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
    • Neu

      Wann werden Muttis E-Mails veröffentlicht?

      Ach warte da war ja was mit Neuland.... :thumbsup:


      -----


      EDIT 23.07.17

      Schulz macht Flüchtlinge zum Wahlkampfthema. Was sind seine Absichten? Die 8% der AfD oder die Union spalten? Ich denke beides wird nicht gelingen.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Benutzer online 2

      2 Besucher