Die SPD

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    • Nonsens schrieb:

      Die beste Lösung wäre wohl, wenn Beck freiwillig auf seine Kandidatur verzichtet. Es kann ja von vornherein nicht efolgsversprechend sein, wenn nicht mal die eigene Partei geschloßen hinter ihm steht.
      Grabenkämpfe hat jede Partei durchzustehen, das gehört dazu. Angie hat es ja elegant vorgemacht: von ihrem Ziehmeister Helme alles gelernt, was man so im Leben braucht und ihn dann elegant ad acta gelegt. Ich stimme Dir zu: eine so alt ehrwürdige Pareti hat ein anderes Ende verdient als von Oskar und den anderen Phrasendreschern in`s Abseits geschoben zu werden, aber im Moment bin ich auch ratlos. Ich weiß wirklich nicht, wie die da noch rauskommen sollen. Scheiß Personal, große Koalition, Mitgliederschwund, die Linke im Nacken.....
      Vokale sind schwul!
    • Kurt Beck greift die Bundeskanzlerin an: "Merkel und die Union gönnt uns zu wenig."

      Was soll man von diesen Kindergarten halten? Die SPD sollte sich schleunigst einen neuen Spitzenkandidaten zulegen, sonst endet die Wahl in einer Katastrophe für die Sozialdemokraten.
    • stern.de/politik/deutschland/7…Wenn-Genossen/626930.html

      Ist schon ziemich tief gesunken die SPD. Ich war ja nie ein Freund von Clement, spätestens seit er sich vehement gegen soziale Änderungen innerhalb der SPD eingesetzt hat und im hessischen Wahlkampf eigentlich eher Koch unterstützt hat als Ypsilanti, ist er mir schon sehr merkwürdig vorgekommen, Eine ähnliche Veränderung ist mir nur von Schily bekannt, das verstehe wer will.
      "Es tut weh, dass Wolfgang Clement einen solchen charakterlichen Abstieg genommen hat. Zumal deutlich ist, dass er als RWE-Mann redet, und nicht als Politiker", so Scheer über Clement, in Anspielung auf dessen neue Tätigkeit beim westdeutschen Energieriesen. "Wenn es jedenfalls einen Grund für ein Parteiausschlussverfahren gibt, dann hat er ihn geliefert. Es ist parteischädigendes Verhalten schwerwiegender Art, wenn man kurz vor der Wahl dazu aufruft, eine andere Partei zu wählen."
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    • Politiker sind auch nur Menschen. Wenn sie in einer Partei sind und sogar einen Ministerposten innehaben, dann müssen sie nach außen auch mal eine Meinung vertreten, die zwar zum Beispiel der Partei oder der Regierung entspricht, aber nicht der eigenen. Hat man in der Partei nichts mehr zu melden, sei es freiwillig oder gezwungener Maßen, dann kann man seine wirkliche Meinung nach außen vertreten. Kein Arbeitnehmer sollte nach außen eine Meinung vertreten, die nicht der eigenen Firma entspricht. Man stelle sich nur mal eine Verhandlung vor: "Sie haben absolut recht mit ihrer Forderungen, aber mein Arbeitgeber will genau das Gegenteil".

      Clement war ja auch Ministerpräsident in NRW und schon da war er ein kleiner Selbstdarstelller. Insofern passen seine Aussagen in das Gesamtbild. Ein ähnlicher Typ wie der Merz von der CDU. Pro Woche mal 3 Stunden in den Bundestag und den Rest der Zeit in 15 Vorständen von großen Firmen verbringen. Solche Leute schaden leider dem Berufsbild von Politikern.

      Komisch ist nur, dass solche "Personenskandale" bei der SPD mehr zu Buche schlagen, als bei der CDU. :grübel:
    • Aus dem verlinkten Spiegelartikel:

      Auch in der Parteien- und Parlamentsforschung ist es seit über 140 Jahren herrschende Lehre, dass die politischen Formationen der Arbeiter ihre bürgerlichen Äquivalente an Mitgliedern in der Regel weit überragen, auch überragen müssen. Denn die Bürger aus der gesellschaftlichen Beletage brauchten schließlich nicht das disziplinierte Kollektiv, benötigten nicht die schlagkräftige Organisation.

      Neben den katastrophalen Umfragewerten der SPD mag aber auch ein nicht unbedeutender Anteil an Mitgliederschwund daraus zu resultieren, daß der klassische Arbeiter immer mehr fehlen wird. Es gibt natürlich immer noch die Jungs aus den Kohlgruben, den Fließbandarbeiter und das Handwerk, aber Deutschland entwickelt sich auch immer mehr zu einer Dienstleistungsgesellschaft, die sich von anderen Parteien besser vertreten fühlen oder eine Partei erst gar nicht benötigen.
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    • Stimmt sicher. Es gibt immer weniger Arbeiter in Deutschland, aber ist so eine Entwicklung gut oder verliert Deutschland so ein wichtiges Element. Man macht sich immer mehr von den Entwicklungen im Ausland abhängig indem man hierzulande immer weniger produziert oder sich nur auf höherwertige Produkte beschränkt. Unter solchen Umständen verschlechtert man die Situation für weite Teile der Bevölkerung zunehmend.

      Das ist keine gute Entwicklung.
    • Keine Ahnung, ob das gut oder schlecht ist, aber solange die Leute einen Job haben, mag es keinen Unterschied machen und im Dienstleistungssektor wird stellenweise besser bezahlt als im klassischen Handwerk oder am Fließband. Frag mal einen Arbeitnehmer, ob er lieber unter Tage werkelt oder bei entsprechender Eignung im Büro am Rechner sitzt.
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    • Ich denke, die Große Koaltion ist auch für den Mitgliederschwund innerhalb der SPD verantwortlich. Die beiden, (ehemals) großen Volksparteien haben an Profil verloren, man hat sich zwangsweise annähern müssen und somit sind signifikante Unterschiede verschwommen. Wofür steht denn die SPD? Das kann mir kein Kommilitone aus den Politikwissenschaften beantworten, die gleiche Frage ließe sich im übrigen auch mit der CDU stellen. Angela Merkel betreibt ja zurzeit eine öko-soziale Politik, was m.E. im völligen Kontrast zum traditionellen Bild der CDU steht.
    • Der Punkt bei Angie ist einfach der, daß sie mehr als Kanzlerin denn als Vorsitzende der CDU gesehen wird, und das nicht nur beim gemeinen Volk. Sie gibt sich staatsmännisch(fraulich) und da Umweltschutz, Energie und Treibhaus zur Zeit richtig hipp sind, findet sie daran eher Gefallen als an den langweiligen, parteiinternen Diskussionen.
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    • Leute, die nächste Wahl wird die SPD eh garantiert nicht gewinnen, außer sie hat noch ein Ass im Ärmel. Da bräuchten sie aber schon einen vom Kaliber Schröder. Ich hoffe nur das sie auch in die Opposition gehen und sich langsam mal ein bisschen erholen werden. Vielleicht wird dannach ja wieder was.
    • Münte ist Beck.

      Nettes Wortspiel. Beck tritt zurück und Münte wird fast sein eigener Nachfolger. Steinmeier wird Kanzlerkandidat, da steht der SPD ja einiges vor der Haustür. Mal schauen, ob das neue Duo Steinmeier und Münte die SPD wieder auf Kurs bringen. Kurt Beck hat ja leider keine große Lobby mehr in seiner Partei gehabt. Der Rücktritt war also die logische Konsequenz.
    • ..mh, die Reißleine? Steinmeier hat für mich den Charme eines Postbeamten von 1970 auf Betriebsausflug! ...dazu ein Paladin des größten und unsozialsten Lumpen als Kanzler unserer Zeit, nämlich Schröder. Habt ihr das Gespräch neulich mit Heiner Geissler und noch einem gesehen, der die neuesten Hurenbock IV Repressalien kommentiert hat? Er bekommt das C zurecht.

      Ich denke, die SPD wird sich auf dauer nicht erholen, sie erreichen vielleicht nicht das Traumergebnis der FDP, aber ich denke nicht, daß sie 30% bei den nächaten Wahlen bekommen. :klopp: