Der Fahrzeug und Diesel Abgas-Skandal

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    • Fairas schrieb:

      Gut man könnte ein Elektroauto kaufen...
      Derjenige, der sich einen BMW, Audi, Mercedes oder einen größeren VW leisten kann, könnte das in finanzieller Hinsicht tatsächlich...aber die wollen das dann meistens nicht, weil wahlweise zu klein, zu langsam, zu geringe reichweite, nicht ego-aufwertend, nicht geländegängig und auch kein Büffelfänger...
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      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • Habt ihr noch mehr Platitüden auf Lager?

      Und lustig. Habe mir heute am Stand eher das Gegenteil anhören müssen.

      Eigentlich sind die Grünen dafür berüchtigt tausende Arbeitsplätze in schmutzigen Industrien gewerbsmäßig zu gefährden/zu vernichten. alleine aus "Ideologiegründen".

      Aber wenn allgemeinere Vorurteile gegen Politiker was anderes sagen, dann müssen die wohl stimmen.
      Deutschland – mein Herz in Flammen
      Will dich lieben und verdammen
    • Draconarius schrieb:

      aber die wollen das dann meistens nicht, weil wahlweise zu klein, zu langsam, zu geringe reichweite, nicht ego-aufwertend, nicht geländegängig und auch kein Büffelfänger...
      Der Grund liegt nicht in der Größe oder dem Pimmelersatz-Status, sondern schlicht und ergreifend in der Flächendeckung der Steckdosen für die Karre und der Flexibilität.
      Sobald es 25.000 Stromtanken gibt und man die Batterie in 10 min voll hat, wird sich das ganz schnell ändern.
      Zu langsam? Ein E-Auto hat deutlich mehr Power als ein normaler Benziner, sowohl was die potentielle Endgeschwindigkeit betrifft als auch die Beschleunigung. Liegt auch in der Natur der Sache; Strom als Kraftquelle ist deutlich schneller verfügbar als verbrannter Kohlenwasserstoff.


    • Mogges schrieb:

      nicht in der Größe [...]
      Kannst du das ausschließen? - Wieso gibt es dann z.B. den Trend, dass die meisten Autos immer größere Dimensionen annehmen. Wieso ziehen z.B. Motorradfahrer herkömmliche Bikes mit Verbrennungsmotor diese den schnelleren mit Elektromotoren vor, weil diese ein völlig anderes Feeling haben?


      Mogges schrieb:

      ergreifend in der Flächendeckung der Steckdosen für die Karre und der Flexibilität
      Taucht doch oben auf - Stichwort "Reichweite"? Das Preisargument - mehrere tausend Euro (die französischen e-Kleinwägen ca. 10.000 mehr als die herkömmlichen Modelle) mehr - besteht außerdem noch weiterhin.
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      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • Motorradfahrer: völlig andere Welt, kann man nicht diskutieren :P

      Meine Theorie: würden Elektrofahrzeuge das gleiche kosten wie Benziner oder Diesel, die Tankstellenversorgung wäre die gleiche, ja selbst wenn die KWh das gleiche kosten würde, würden mehr elektrisch unterwegs sein als mit nem klassischen Verbrennungsmotor.

      Zur Reichweite: nein, die muß es gar nicht sein. Es würde schon reichen, wenn ein PKW nur 300 km hätte, man aber sobald man aus dem Haus geht, völlig sorgenfrei den Weg aufnimmt und mal irgendwo tankt, so wie man es mit einem Benziner auch tut. Mein Auto verbraucht mehr als 8,5 l, hat also eine Reichweite von knapp 550 km, im Vergleich zu einem modernen Diesel mit mehr als dem Doppelten. So what? Wir gehen beide aus dem Haus mit dem Gedanken, wir wollen von A nach B ohne über Tankstellen auf dem Weg dazwischen nachzudenken.


    • Verbrennungsmotoren sind eh 130 Jahre alter Schrott. Es ist ein absolutes Armutszeugnis der Industrie zu behaupten, das man noch auf Jahrzehnte hinaus mit den Verbrennern rumfahren soll.

      Aber da merkt man natürlich auch den Nachteil der Marktwirtschaft. Man weiß, das man alten Scheiß produziert, muss ihn aber weiter verkaufen, um Geld zu verdienen, mit dem man dann was zukunftsträchtiges entwickeln kann - wenn man Glück hat.
    • Crusader schrieb:

      Verbrennungsmotoren sind eh 130 Jahre alter Schrott. Es ist ein absolutes Armutszeugnis der Industrie zu behaupten, das man noch auf Jahrzehnte hinaus mit den Verbrennern rumfahren soll.

      Aber da merkt man natürlich auch den Nachteil der Marktwirtschaft. Man weiß, das man alten Scheiß produziert, muss ihn aber weiter verkaufen, um Geld zu verdienen, mit dem man dann was zukunftsträchtiges entwickeln kann - wenn man Glück hat.
      Generell ist der Kapitalismus und seine heutigen Auswüchse vergleichbar mit dem dunklen Mittelalter und dem Christentum zu jener Zeit. Arbeit ist zur einer Religion geworden, wer nicht arbeitet ist gesellschaftlich nichts Wert. Und Mythen wie, wer viel schafft wird auch wohlhabend, sind doch gleichzusetzen mit den damaligen Ablassbriefen. Man schaut sich nur an was am Anfang des 20. Jahrhundert alles erfunden wurde und zieht den Vergleich mit dem 21. Jahrhundert. Nach meinem empfinden könnten wir schon längst viele Probleme gelöst haben, wenn wir nicht nach Gewinnmaximierung uns orientieren sondern was bringt eine Gesellschaft wirklich weiter.
    • Crusader schrieb:

      Verbrennungsmotoren sind eh 130 Jahre alter Schrott. Es ist ein absolutes Armutszeugnis der Industrie zu behaupten, das man noch auf Jahrzehnte hinaus mit den Verbrennern rumfahren soll.
      Auch wenn das in diesem konkreten Fall stimmen mag, möchte ich trotzdem betonen, dass alte Technik nicht zwangsläufig aufgrund des Alters schlechter als modernere Dinge sein muss. Traditionelle Rasierhobel sind z.B. immer noch deutlich besser als moderne System- oder Elektrorasierer.

      Außerdem ist alte Technik häufig erprobt und zuverlässig.

      Hades85 schrieb:

      Generell ist der Kapitalismus und seine heutigen Auswüchse vergleichbar mit dem dunklen Mittelalter und dem Christentum zu jener Zeit.
      Ob das im Volksmund weit verbreitete Bild des dunkeln Mittelalters als Ort ohne jeglichen technischen Fortschritt tatsächlich der Wahrheit entspricht, wage ich bezweifeln.
    • Gaius Bonus schrieb:

      Hades85 schrieb:

      Generell ist der Kapitalismus und seine heutigen Auswüchse vergleichbar mit dem dunklen Mittelalter und dem Christentum zu jener Zeit.
      Ob das im Volksmund weit verbreitete Bild des dunkeln Mittelalters als Ort ohne jeglichen technischen Fortschritt tatsächlich der Wahrheit entspricht, wage ich bezweifeln.
      Ich bin ganz Ohr. :)
    • Hades85 schrieb:

      Crusader schrieb:

      Verbrennungsmotoren sind eh 130 Jahre alter Schrott. Es ist ein absolutes Armutszeugnis der Industrie zu behaupten, das man noch auf Jahrzehnte hinaus mit den Verbrennern rumfahren soll.

      Aber da merkt man natürlich auch den Nachteil der Marktwirtschaft. Man weiß, das man alten Scheiß produziert, muss ihn aber weiter verkaufen, um Geld zu verdienen, mit dem man dann was zukunftsträchtiges entwickeln kann - wenn man Glück hat.
      Generell ist der Kapitalismus und seine heutigen Auswüchse vergleichbar mit dem dunklen Mittelalter und dem Christentum zu jener Zeit. Arbeit ist zur einer Religion geworden, wer nicht arbeitet ist gesellschaftlich nichts Wert. Und Mythen wie, wer viel schafft wird auch wohlhabend, sind doch gleichzusetzen mit den damaligen Ablassbriefen. Man schaut sich nur an was am Anfang des 20. Jahrhundert alles erfunden wurde und zieht den Vergleich mit dem 21. Jahrhundert. Nach meinem empfinden könnten wir schon längst viele Probleme gelöst haben, wenn wir nicht nach Gewinnmaximierung uns orientieren sondern was bringt eine Gesellschaft wirklich weiter.
      Und was bringt die Gesellschaft wirklich weiter?
      Topping from the bottom.
    • Stand zwei Jahre nach Beginn des VW Abgas-Skandals:



      Die fünffache Überschreitung des Grenzwertes ist derzeit durch das Kraftfahrt-Bundesamt zugelassen.


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      EDIT 06.07.2017


      Frankreich prescht vor und will den Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotoren bis 2040 stoppen.

      Hoffe das wird was und bringt auch ordentlich Druck auf Deutschland mit sich.

      spiegel.de/auto/aktuell/frankr…smotors-an-a-1156278.html


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      EDIT 14.07.17


      VW wird neuer Sponsor des DFB

      welt.de/wirtschaft/article1666…aeppchen-im-Fussball.html

      Die italienische Mafia und das kolumbianische Drogenkartell standen auch zur Auswahl, sind aber knapp gescheitert. :Huh:
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • VW braucht halt gute Presse und nach dem Skandal kann ich mir denken dass es von der Führungsriege die Anweisung gab, dass egal was es kostet sie den Deal mit dem DFB haben wollen.
      Der DFB wiederum hat bestimmt nicht nein gesagt als ihnen VW nen Blankoscheck überreicht hat. "Tragen sie einfach eine Zahl ein."
      Meister des Schokimods


    • Fairas schrieb:

      Audi, BMW, Daimler, Porsche und VW sollen seit den 90ern wie ein Kartell agiert haben und sich in allen wichtigen Punkten abgesprochen haben.

      spiegel.de/wirtschaft/soziales…llverdacht-a-1159052.html

      Irgendjemand überrascht? :thefinger:
      Kein bisschen. Und ich will nicht wissen was da sonst noch für Leichen im Keller liegen da ja nur immer das öffentlich wird was man nicht mehr verheimlichen kann. Unabhänig vom Dieselskandal die gesamte Wirtschaft betreffend.
    • Wirtschaft hin oder her, geltendes Recht darf sich dem nicht beugen. Wenn der deutsche Wohlstand davon abhängen sollte, dann muss man sich nach neuen Alternativen umsehen und diese fördern.

      Es gibt ja schließlich heute auch keine Million Beschäftigte im Kohlenbergbau mehr und obwohl dieser mal der Wohlstandsfaktor Nummer Eins in unserem Land gewesen ist, dreht sich die deutsche Welt immer noch weiter.
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