Flucht nach Europa

  • Nein, ich bin nur ehrlich!
    Ihr hättet recht, wenn ich den Tod der Flüchtlinge wollte. Aber das will ich natürlich nicht...
    Helfen ja, aber ich will die nicht in Deutschland haben!


    Flüchtlinge hier, die machen uns Probleme, keine Flüchtlinge hier, machen uns auch keine Probleme.
    Was ist falsch an der Aussage?


    Wright or wrong, but my Country ... würde der Engländer sagen!

  • Sie machen hier in Deutschland Probleme z.B. mit der Unterbringung, mit der ärztlichen Versorgung, in den Schulen,
    obwohl Gäste stellen sie schon Forderungen...
    sie kosten mehr Geld, als wenn wir die in den Flüchtlingslager bezahlen..
    es besteht die Gefahr, daß die, die Salafisten des lieben Pierre unterstützen...
    wir haben genug eigene Arme
    für das Geld, das wir für die Edelflüchtlinge hier aufbringen müssen, können wir das 20 fache an Einfachflüchtlingen in den Lager im Ausland unterstützen...
    die Flüchtlinge hier rechnen sich nicht.


    Ich mach auch einen Unterschied bei den Afghanen die für die Bundeswehr gearbeitet haben, denen müssen wir Asyl geben, wenn die verfolgt werden.

  • es erfüllt mich mit klammheimlicher Freude, wenn ein Flüchtling Deutschland nicht erreicht. :D
    D.H. nicht, daß er seine Flucht nicht überleben soll. :)


    Das ist Wortklauberei. Die Chancen, dass ein Flüchtling Europa/Deutschland nicht erreicht, weil er unterwegs einen Unfall erleidet, Opfer von Gewalt wird, in der Sahara verdurstet etc. und dabei stirbt oder schwer verletzt wird sind nunmal deutlich höher, als andere Gründe - sofern es diese gibt. Also ist das Nicht-Überleben mehr oder weniger miteinbegriffen.

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    And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.

  • Streiche ich aus deinen Prämissen den ganzen Unfug weg, der darauf basiert Menschen nicht gleichwertig zu behandeln, verbleibt am Ende, als Rechtfertigung dafür Menschen den Zugang zu einem Land zu gewähren oder nicht, eine kühle Abrechnung. Diese hat als Saldo den eigenen Wohlstand aufgeführt; dessen Gefährdung wird zur Tatsache erhoben und dann als Grundlage verwendet darüber zu entscheiden, wer denn das "eigene" Land, in welchem man zufälligerweise das Glück hatte geboren zu werden, kommen darf.


    Beide Daumen nach oben. Einen für solche Schlussfolgerungen, den anderen dafür, so etwas als Rechtfertigung zu bezeichnen so über Menschen zu entscheiden.


    Zuletzt: In Rückbezug auf meinen ersten Beitrag hier, war es das dann auch wieder von mir hier in diesem Forum. Ich möchte nicht Teil einer Gemeinschaft sein, die solche Ansichten und insbesondere ihre Verbreitung in einem öffentlichen Forum toleriert und lediglich mit einer Verwarnung ahndet.

  • Ich weiß nicht, womöglich stehe ich mit der folgenden Ansicht sehr alleine, aber bei solchen Dingen, deren Kernaussage Amon schön zusammengefasst hat, frage ich mich doch immer wieder, was macht einen bzw. gibt einem wirklich das Recht ein "Staatsangehöriger" zu sein?


    @ Rainald


    In erster Linie bist du ein Mensch oder vielleicht nur ein Mensch, der eben das Glück hatte, hier geboren zu sein. Ich zähle mich nicht als Deutscher bzw. bin stolz darauf einer zu sein, allein aus der Tatsache, dass ich hier geboren bin, sondern weil es eine einigermaßen demokratische, tolerante und aufgeschlossene Gemeinschaft ist.
    Ich habe zwar offiziell Rechte hier, wie auch Pflichten, aber rein gedanklich fühle ich mich hier in erster Linie wohl, weil hier größtenteils Menschen sind die auf sozialer Ebene größtenteils ähnlich denken wie ich und es Grundregeln gibt, welche das gütliche Zusammenleben ermöglichen.


    Uns und anderen Europäern geht es doch letztendlich auch zu einem großen Teil nur so gut, weil wir indirekt andere ausbeuten. Endlich haben wir einfache Bürger auch mal das Glück etwas zurück geben zu können oder mit guten Beispiel voran zu gehen und dann lese und höre ich leider immer wieder so etwas (auch wenn es letztendlich oftmals noch sachlich umschrieben wird, was aber letztendlich an der moralische verwerflichen Kernaussage nichts ändert), was mich echt zweifeln lässt ...


    Ich gebe da John vollkommen recht, schäm dich!

  • Moin


    Grenzen schließen funktioniert ja offensichtlich nicht mehr.
    Zitat von »Likedeeler«
    Die DDR und Nord-Korea habe eindrucksvoll bewiesen, bzw. beweisen es noch, dass Grenzen funktionieren können. Aber wollen wir das? Irgendwann stehen wir da, wie in den alten Westernfilmen. Ehrbare Cowboys schützen sich mit der
    Zitat von »John«
    Jetzt kommen wir der Sache ja langsam näher. Also sollen wir einen Schießbefehl gegen Kriegsflüchtlinge Frauen und Kinder einführen? Nur mal zur Erinnerung: Diejenigen, die das befohlen haben, kamen vor Gericht und das zu Recht.


    Nein, natürlich nicht. Aber es wird soweit kommen, wenn nicht irgendwann planvoller agiert wird und zur Not auch wieder Zäune mit echten Kontrollen errichtet und bei Bedarf Zuzugskontingente geschaffen werden.


    Tut mir leid, zuerst kommt mein eigenes Volk, dann lange nichts und dann andere.


    Ne Rainald, das klingt mir zu sehr nach Deutschland den Deutschen und Blut und Boden Ideologie. Ich sprach mich dafür aus, dass der Zuzug sozial- gesellschafts- und wirtschaftspolitisch verträglich abläuft zum Wohle der deutschen Bevölkerung und damit meine ich nicht nur die Biodeutschen. Ich möchte nicht, dass alle griechischen, italienischen, türkischen, russischen, afrikanischen und arabischen Kollegen, Trainer und Mitspieler meines Sohnes, Ärzte, Lehrer, Grönhöker um die Ecke, Busfahrer, Müllkutscher, Sozialarbeiter usw. Deutschland verlassen. Sondern die Zuwanderer sollen integrierbar sein. Das geht nicht wenn die Gesamtzahl die Kapazitäten überfordert oder große Kontingente einer Ethnie zuwandern. Es ist auch schwieriger Muslime in die Gesellschaft zu integrieren als christlich geprägte Zuwanderer. Das beste Negativbeispiel sind die Türken, die 3 Genartionen benötigten um anzukommen. Ein Schwarzafrikaner, christlicher Prägung ist, trotz seiner offensichtlichen Andersartigkeit schneller Deutscher, als ein Türke, der in der Regel immer noch nur eine Türkin heiratet und die Großveranstaltungen von Erdogan besucht. Ich befürchte, dass bei einer großen Zuwandererwelle aus muslimischen Ländern eine Rückentwicklung alteingesessener Moslem bewirkt. Rückwendung zu muslimischen Werten, die, wenn man dem Buch wortgetreu folgt, nicht mit unseren freiheitlich demokratischen Grundwerten übereinstimmen. Ich sehe zunehmend mehr kopftuchtragen Frauen, ob das alles Neubürger sind oder Frauen von rückwärtsgewandten Moslems, die hier schon lange leben und durch Salafisten, ISIS oder sonstigen Radikalen beeinflusst sind , weiß ich nicht. Aber es befremdet mich.


    Es ist auch eine Gefahr für eine Nation, wenn sich nicht mehr in einer Sprache unterhalten wird/werden kann, sondern ein babylonisches Sprachgewirr herrscht. Dies erschwert das Gespräch und wo ist die Gemeinsamkeit auf die man sich berufen kann und die die Zusammengehörigkeit stärkt. Gemeinsame Werte müssen anerkannt und gelebt werden. Die Geschichte des Aufnahmelandes bekannt sein. In meiner Klasse waren, schon vor einigen Jahrzehnten 35 Schüler aus über 20 Nationen. Da es aber keine großen Minderheiten gab, die sich separiert auf dem Schulhof ihrer Welt, Ihrem Glauben oder Wertvorstellungen ergaben, entwickelte sich daraus ein Wir-Gefühl. Unser Viertel, unsere Stadt, unser Land. Alle sprachen zwangsläufig deutsch, da keiner mit seiner Heimatsprache durchkam und jeder von uns hat ein paar Schimpfworte oder Begrüßungsfloskeln der anderen kennengelernt. Neulich bin ich durch Zufall mit einem von ihnen, ein geborener Türke, Taxi gefahren und der sprach mehr den Slang meiner Heimat, als mach Zugereister Bayer oder Hesse und gab mir das Gefühl von Heimat. Und auch er sprach sich gegen die große Zuwanderung der Neuen aus. Damals waren es noch die Rumänen, die in seinen Augen das Gleichgewicht außer Kraft setzen und die Sozialsysteme über Gebühr belasten würden.


    Farvel - Like

  • Rückwendung zu muslimischen Werten, die, wenn man dem Buch wortgetreu folgt, nicht mit unseren freiheitlich demokratischen Grundwerten übereinstimmen.

    Trifft das nicht genauso auf die Bibel oder Tora zu? Dieses Argument ist aus meiner Sicht untauglich. Zitat frei nach Neuem Testament: Bevor du auf den Splitter im Auge deines Feindes zeigst, siehst du denn nicht den Balken in deinem eigenen Auge?


    Aber es befremdet mich.

    Mich auch. Aber Toleranz fängt nun einmal genau dort an, wo es uns befremdet. Andernfalls müssten wir ja nicht "tolerant" sein.


    Es ist auch eine Gefahr für eine Nation, wenn sich nicht mehr in einer Sprache unterhalten wird/werden kann, sondern ein babylonisches Sprachgewirr herrscht.

    Nun, wer deutscher Staatsbürger sein will, der muss einen Deutschen Sprachtest bestehen. Das ist bereits geltendes Recht. Ich denke im übrigen, dass viele Einwanderer die deutsche Grammatik besser beherrschen, als so mancher in Deutschland geborene Bürger.


    Gemeinsame Werte müssen anerkannt und gelebt werden. Die Geschichte des Aufnahmelandes bekannt sein.

    Stimmt. Aber frag mal hier in Deutschland geborene Realschulschüler, mit deutschstämmigen Großeltern, wie viel sie über die deutsche Geschichte, sagen wir in der 9. Klasse wissen. Ich muss dir leider sagen, bei ca. 75% wirst du auf Desinteresse und Unkenntnis stoßen, weil sich ihnen die Bedeutung der eigenen Geschichte (noch) nicht erschließt. Sie leben im Hier und Jetzt und das reicht ihnen. Meist erwächst dieses Interesse dann glücklicherweise in späteren Jahren.

  • 2 1/2 mal Touché. ;)
    Die strenge Auslegung jedweder Religion ist wahrscheinlich gegen unsere Grundordnung. Wobei ich beim Christentum - Neues Testament - am ehesten von einer Kompatibilität ausgehe.

    Zitat von »Likedeeler«
    Es ist auch eine Gefahr für eine Nation, wenn sich nicht mehr in einer Sprache unterhalten wird/werden kann, sondern ein babylonisches Sprachgewirr herrscht.


    Nun, wer deutscher Staatsbürger sein will, der muss einen Deutschen Sprachtest bestehen. Das ist bereits geltendes Recht. Ich denke im übrigen, dass viele Einwanderer die deutsche Grammatik besser beherrschen, als so mancher in Deutschland geborene Bürger.


    Nicht jeder Babylonier gedenkt Deutscher zu werden.

    Stimmt. Aber frag mal hier in Deutschland geborene Realschulschüler, mit deutschstämmigen Großeltern, wie viel sie über die deutsche Geschichte, sagen wir in der 9. Klasse wissen. Ich muss dir leider sagen, bei ca. 75% wirst du auf Desinteresse und Unkenntnis stoßen, weil sich ihnen die Bedeutung der eigenen Geschichte (noch) nicht erschließt. Sie leben im Hier und Jetzt und das reicht ihnen. Meist erwächst dieses Interesse dann glücklicherweise in späteren Jahren.


    Schlimm genug. Hier muss definitiv nachgebessert werden.

  • Aber es wird soweit kommen, wenn nicht irgendwann planvoller agiert wird und zur Not auch wieder Zäune mit echten Kontrollen errichtet und bei Bedarf Zuzugskontingente geschaffen werden.


    Zu Grenzen mit Todesstreifen, Hundelaufgehegen, Wachtürmen samt Schießbefehl, Minengürteln? - Soweit wird es hoffentlich nicht mehr kommen und es liese sich auch nur mit extrem unwahrscheinlichen Zuständen rechtfertigen. Selbst die



    Zitat von »Likedeeler«
    Rückwendung zu muslimischen Werten, die, wenn man dem Buch wortgetreu folgt, nicht mit unseren freiheitlich demokratischen Grundwerten übereinstimmen.


    Trifft das nicht genauso auf die Bibel oder Tora zu? Dieses Argument ist aus meiner Sicht untauglich. Zitat frei nach Neuem Testament: Bevor du auf den Splitter im Auge deines Feindes zeigst, siehst du denn nicht den Balken in deinem eigenen Auge?


    Grundsätzlich trifft das auf alle religiösen Schriften bzw. deren Auslegungen zu, mit denen Anhänger der Religion im Alltag versuchen das staatliche Gefüge und die Gesetze untergraben. Im Protestantismus hat Luther mit Melanchton und ein paar anderen der frühen führenden Theologen durch die Lehre von den beiden Reichen den Widerstand gegen den Staat und die herrschenden Gesetze relativ schnell als Aufruhr verurteilt, die Zähmung der katholischen Kirche sollte mittlerweile auch relativ weit fortgeschritten sein, man müsste aber auf jeden Fall die Durchsetzung der neuen Regelungen für die kirchlichen Angestellten, der einige tiefschwarze Bischöfe noch nicht zugestimmt haben, von staatlicher Seite forcieren und vor allem bei Internen Skandalen noch mehr ermitteln.
    Bei den großen Organisationen des islamischen und des jüdischen Glaubens ist auch davon auszugehen, dass sie hinter dem Staat stehen und diesen nicht schädigen wollen.
    Das Hauptproblem sind bei allen in meinen Augen v.a. kleinere Gruppierungen, die Mist bauen. D.h. katholische Ordensschwestern die Schulen betreiben, dann aber keinen Sexualkundeunterricht durchführen lassen, pietistische Leher, die Kreationismus unterrichten wollen, holocaustleugnende Piusbrüder, ... die Liste kann man sicherlich auch für andere Glaubensrichtungen beliebig fortsetzen.


    Zu fragen wäre aber generell auch, ob Themen, die wir in diesem Zusammenhang als religiös sehen, in vielen Punkten nicht auch stark kulturell oder regional bedingt sind.

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    And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.

  • Zitat

    Ihr hättet recht, wenn ich den Tod der Flüchtlinge wollte. Aber das will ich natürlich nicht...


    Das Widersprichts Du Dir selber. Oder wie war das mit Selbstschussanlagen?


    Zitat

    Wright or wrong, but my Country ... würde der Engländer sagen!


    Vielleicht würde er auch sagen: We are all human beeings...


    Zitat

    Flüchtlinge hier, die machen uns Probleme, keine Flüchtlinge hier, machen uns auch keine Probleme.
    Was ist falsch an der Aussage?


    Was ist daran richtig?

  • Nun, wer deutscher Staatsbürger sein will, der muss einen Deutschen Sprachtest bestehen. Das ist bereits geltendes Recht. Ich denke im übrigen, dass viele Einwanderer die deutsche Grammatik besser beherrschen, als so mancher in Deutschland geborene Bürger.

    Hehe, wohl wahr.
    Generation Whats App lol-rofl. :D
    Oder so mancher Niederbayer aus den Grenzgebieten.


    Leider befürchte ich, daß man den Fehler aus den 70´ern wiederholen könnte und Neuansiedler, Integranten und Zuzügler wieder zentral unterbringen wird; was dann wieder Wasser auf die Mühlen der Ghettoisierungskritiker ist. Vielleicht Ortschaften mit mehr als 50.000 Einwohnern einfach außenvor lassen und nur noch in kleinere Gemeinden integrieren ( mit der nötigen finanziellen Unterstützung natürlich ); das schafft schon mal einen größeren Intregrationszwang auf beiden Seiten als eine Anonymisierung in Ortsteilen einer Großstadt.

  • Asyl: Polizeigewerkschaft ber Machtkmpfe unter Flchtlinge - SPIEGEL ONLINE


    Zitat:
    Die Konflikte und Kämpfe sind laut Wendt vor allem religiös und politisch motiviert. "Vieles davon ist sicher der Enge in den Unterkünften geschuldet, aber es gibt auch knallharte kriminelle Strukturen", wird Wendt zitiert. Die meisten Gewalttaten fänden innerhalb der muslimischen Gruppen statt. "Da kämpfen Sunniten gegen Schiiten, da gibt es Salafisten unterschiedlichster Ausprägung. (...) Frauen werden zur Verschleierung gezwungen. Männer werden gezwungen zu beten. Islamisten wollen dort ihre Werte und Ordnung einführen."


    Na da können wir uns ja schon mal freuen, diese Menschen werden wir sicher ganz leicht von unserem GG überzeugen und integrieren können. Ein paar zusätzliche putzige Welcome Schilder werden da bestimmt Wunder wirken. :pfeif: :mampf:


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Moin,

    Vielleicht Ortschaften mit mehr als 50.000 Einwohnern einfach außenvor lassen und nur noch in kleinere Gemeinden integrieren ( mit der nötigen finanziellen Unterstützung natürlich ); das schafft schon mal einen größeren Intregrationszwang auf beiden Seiten als eine Anonymisierung in Ortsteilen einer Großstadt.


    dann müssten man ja sofort die Stadtstaaten aus der Verteilung herausnehmen. Das würde die anderen Bundesländer sicher freuen. Es wird aber weiterhin in Hamburg so laufen, dass die Flüchtlinge in den sowieso schon benachteiligten Stadtteilen landen werden und die reichen sich rausklagen. Sie haben ja schlüssige Argumente: "Was sollen die hier, es gibt hier nicht mal einen Aldi.."oder "die passen doch besser nach Billstedt"Menschen mit Migrationshintergrund 53% in Billstedt
    Die beste Integration würde natürlich gelingen, wenn jeder Bundesbürger einen Migranten an die Hand nähme. Was allerdings unrealistisch ist.


    ..Frauen werden zur Verschleierung gezwungen. Männer werden gezwungen zu beten. Islamisten wollen dort ihre Werte und Ordnung einführen."


    Mittlerweile wurden immerhin ein paar Leute aus Suhl verhaftet.
    FAZ - Mehrere Flüchtlinge nach Krawallen in Suhl festgenommenDie Leute berufen sich darauf, dass sie in ihren Heimatländern religiös oder politisch verfolgt werden und machen hier munter das Gleiche. Für die Täter müsste sofort jedweder Anspruch auf Asyl verwirkt sein und diese sofort in das Land rückgeführt werden aus dem sie nach eigenen Angaben kommen.


    Dass dies leider nicht so einfach ist, zeigt dieses Beispiel.
    Handelsblatt- Ich habe Angst, dass Bürger gegen uns marschieren

    Zitat

    In Sachsen droht ein Asylbewerber aus Libyen einer Supermarktangestellten mit Enthauptung...Für Aufregung sorgt nun, dass der Vorgang keinen Einfluss auf das Asylverfahren der beteiligten Männer haben soll...Nach der geltenden Rechtslage sind den Behörden jedoch die Hände gebunden. „Grundsätzlich haben Straftaten und Gerichtsverfahren keine Auswirkungen auf das laufende Asylverfahren“, sagte der Sprecher des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Mehmet Ata, dem Handelsblatt. Gleichwohl gebe es im Asylverfahren „verschiedene Ausschlussklauseln, bei deren Vorliegen die Gewährung von Asyl, Flüchtlingsschutz oder subsidiärem Schutz ausscheidet“.


    Eine Flüchtlingsanerkennung ist beispielsweise ausgeschlossen, wenn ein Ausländer rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Jahren verurteilt worden ist. Allerdings wird dann immer noch geprüft, ob tatsächlich abgeschoben werden kann. Gilt der Herkunftsstaat als nicht sicher, bleiben auch Straftäter in Deutschland.


    Bayern erwägt aufgrund der weiterhin täglich 10.000 neu ankommenden Flüchtlinge - die mathematischen Fähigkeiten der Politiker hatte ich ja schon angemerkt -die, trotz der "Kontrollen" einreisen, eine Ungarn-light-Version in der Flüchtlingspolitik: Abweisen oder Durchwinken.
    Horst Seehofer kündigt "Notmaßnahmen" an

    Zitat

    ...es könnten beispielsweise Flüchtlinge an der Grenze abgewiesen werden, für die nach geltendem EU-Recht eigentlich ein anderes Mitgliedsland zuständig wäre. Zudem wird demnach in Erwägung gezogen, Flüchtlinge einfach in andere Bundesländer weiterzuschicken...

    Fein wenn nicht nur Europa, sondern sogar Deutschland an dieser Frage auseinanderdriftet.


    Solange es "noch" weiche Grenzen gibt wird allerdings das nicht passieren:
    Standard- Mikl-Leitner: Ohne internationale Lösung droht "Gewalteinsatz" an Grenzen

    Zitat

    ...Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) mit einer neuen Hiobsbotschaft aufhorchen, falls sich Deutschland eines Tages gegen den Weitertransport von Flüchtlingen sperrt – und sich hierzulande ein arger Rückstau an Wartenden ergibt: "Man muss sich bewusst sein, wenn es keine internationale Lösung gibt, gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder die Vorgangsweise wie bisher oder dann eben ein strenges Vorgehen an den Grenzen, das heißt auch, mit Gewalteinsatz. Dann entstehen Bilder so wie in Mazedonien, dessen muss sich jeder bewusst sein...


    Und ganz so nebenbei hat die FPÖ bei der Wahl in Oberösterreich ihre Stimmen verdoppelt auf 30%. In Österreich ist der Zugewinn der FPÖ schon lange ein schleichender Prozess, welcher aber durch die Flüchtlingskrise beschleunigt wurde.
    Österreich hat eh keinen Nazihintergrund, wo man mit der Nazikeule dreinschlagen könnte. Sie haben sich ja lange als erstes Opfer der Nazis verkauft :stimmt:
    Opferthese ? Wikipedia
    In Deutschland werden die Rechten wohl nicht mit solchen Zugewinnen rechnen können. Doch die möglichen Wahlausgänge oder Änderungen der Gesetze bereiten mir Unbehagen.


    Farvel - Like

  • Fein wenn nicht nur Europa, sondern sogar Deutschland an dieser Frage auseinanderdriftet.


    Besteht denn nicht schon in einigen Bundesländern ein gewisses Desinteresse an der Hilfe für andere Bundesländer? - Die Münchner Sozialreferentin hat sich ja vor einigen Wochen relativ emotional dazu geäußert:


    (Ich habe den Ausschnitt in einer Fernsehsendung bei ARD oder ZDF gesehen - in Youtube habe ich nur derartige inoffiziellen Mitschnitte gefunden, aber die Kanäle habe ich nicht auf Seriösität geprüft).


    Die Bundesregierung trägt derzeit - abgesehen von den zugesagten Geldzahlungen - nicht zur Entspannung der Lage bei. Ein ehemaliger Herausgeber der FAZ (seit Ulfkotte sind mir die ehemaligen Mitarbeiter der Zeitung etwas suspekt) - hat folgende Aussage Merkels aus einer Fraktionssitzung kolportiert:

    Zitat

    “Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da.”


    - allerdings scheint die Verbreitung im Netz sehr einseitig zu sein (von den größeren Zeitungen nur die WELT), so dass man zum Wahrheitsgehalt nichts sagen kann. :wacko:

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    And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.

  • Aha, also man soll die Menschen krepieren lassen oder direkt erschießen oder wie? Anders wird man die Landesgrenzen ja kaum sichern können.

    Wenn es hart auf hart kommt, kann es womöglich notwendig werden. Aber besser ist es, die Lage der Menschen vor Ort zu verbessern, aber den weiteren Zuzug ansonsten zu unterbinden oder wenigstens auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, wo auch immer dieses liegt.


    Ach und weil Crusader ein komisches Gefühl hat, soll die Politik nun dafür sorgen, dass tausende Zivilisten ihr Leben verlieren.

    Ach, und weil John plötzlich sein Herz für Kriegsflüchtlinge entdeckt hat, muss die Politik dafür sorgen, dass jeder aufgenommen wird, oder was? Nur weil etwas die moralisch richtige Entscheidung zu sein scheint, muss es noch lange nicht gut und angebracht sein.


    Die Kapazitäten sind begrenzt, und sobald diese Grenze erreicht ist, muss man halt schluss machen. Ein gewissen Grad kann man vielleicht noch drüber gehen, aber alles was dann weiter geht, geht halt nicht.

  • Frage. Sollten dann die Türkei (über 1.000.000) und Jordanien (über 600.000) den großteil der Flüchtlinge wieder ins Schlkachthaus zurückschicken? Sorry Kappazitäten sind erschöpft?


    Denn das was gefordet wird ist ja den Zuzug an Flüchtlingen zu stoppen, also die Aufnahmezentren vor Ort weiter zu belasten bzw. diese dann zu Informieren bitte Ihre Grenzen zu schließen damit aus Syrien keine weiteren MENSCHEN entkommen können?


    Da man hier in Europa die finanzielle und kulturelle Belastung nicht mehr ertrage.

  • Gegenfrage:
    Soll Europa die Flüchtlinge in riesigen Flüchtlingslagern mit Minimalversorgung und ein paar Euro Monatssatz unterbringen, wie es zur Zeit in der Türkei und Jordanien die Regel ist?
    Ach, brauchen wir ja nicht. Die Türkei bietet uns ja an die Lager auszubauen gegen ein geringes Bakschisch.
    http://www.zeit.de/politik/aus…r-tuerkei-ahmet-davutoglu
    Massenhaltung im großen Stil, direkt an der Grenze. Keine Teilhabe, keine Integration. Da würden die Menschenrechtsverbände aber applaudieren.


    Farvel - Like

  • [spoil]

    Zitat

    Jeder kauft im Aldi ein.


    Deine Mudda kauft im Aldi ein! ;-)[/spoil]



    Zitat

    Soll Europa die Flüchtlinge in riesigen Flüchtlingslagern mit Minimalversorgung und ein paar Euro Monatssatz unterbringen, wie es zur Zeit in der Türkei und Jordanien die Regel ist?
    Ach, brauchen wir ja nicht. Die Türkei bietet uns ja an die Lager auszubauen gegen ein geringes Bakschisch.
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-…ahmet-davutoglu
    Massenhaltung im großen Stil, direkt an der Grenze. Keine Teilhabe, keine Integration. Da würden die Menschenrechtsverbände aber applaudieren.


    Die Türkei, Jordanien oder auch der Libanon haben diese Lager, dazu kommen noch die Millionen die innerhalb Syries auf der Flucht sind und in behelfsmäßigen Lagern leben


    Europa ist da alleine vom zur verfügungen stehenden Raum und den finanziellen Mitteln ganz anders aufgestellt um so eine Situation aufzufangen. Nur müssten die einzelnen Länder da mal zusammenarbeiten, mit dem Ziel die Situation für alle beteiligten bestmöglich zu lösen. Da das aber niemand möchte, ist die Situation halt wie sie zurzeit ist.

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