Weströmisches Reich

    • [Attila]

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    • Alex_of_Newski schrieb:

      Die Berechnung die ich gemacht hatte war glaub ich der Juwelenschmied gegen ein Schafsgebäude Stufe III, das Schafgebäude bringt zwar nur ca. 1100 - 1300 Einkommen, gegen die 2000 vom Juwelenschmied, kostet aber 4000 gegen 13500 in der Anschaffung, hat nur -3 öffentliche Ordnung gegen die -10 des Juwelenschmieds, bringt zusätzliche Nahrung und verschmutzt auch nicht so viel. Die Kombination aus Schafsgebäude und Therme (Lvl 4 Badhaus) bringt insgesamt genauso viel Einkommen wie der Juwelenschmied, ist Nahrungsneutral, verbessert die Hygiene und kostet noch weniger in der Anschaffung.
      Hast du dabei auch die Statthalter und -vor allem- deren Haushalt miteingerechnet? Was gibt es da den alles: "Boss der Nachbarschaft" 5% auf Industrie, 10% Einwanderung, -3% Baukosten für Industrie oder den "Hauptaufseher" mit 5% auf Industrie und 10% erhöhte Einwanderung. Beide sind sehr gut für eine Region mit Goldmine geeignet die auf Stufe III 1500 Wohlstand durch Industrie einbringt.

      Der Juwelier, klar man braucht noch ein Edelsteinvorkommen (der Bau der Mine kostet ja auch nochmal) oder ein Handelsabkommen bei dem man Edelsteine impotiert, bringt 2000 Wohlstand durch Handel. Aber vor allem -und das war der ausschlaggebende Punkt für mich- bringt er fraktionsweit 10% auf alle Zolleinkommen. Das sind bei mir fette 20% da ich mich auch in Ägypten gegen die Goldmine und für den Bau des Juweliers entschieden habe. In Gallien folgt dann die Nr.3 - wenn ichs irgendwann erobert habe. Als Haushalt für den Statthalter sind da die "Brieftauben" sehr gut geeignet: 10% aus Handelsgebäuden und -5% Baukosten für Häfen....da bietet sich natürlich dann auch der Bau des Handelshafen an.

      Sehr geil sind natürlich auch die Färbewannen (Stufe III - 6% aus Handel und 6% aus Industrie plus 80 Purpur für den freien Markt) und vor allem die Olivenpresse. Die ist ein echter Knaller: Stufe III +130 Nahrung, 15% Wohlstand aus allen Handelsgebäuden der Provinz und nochmal 80 Olivenöl für den freien Handel/Export. Ich ärgere mich gerade etwas, dass ich schon im Lategame bin und es nicht mehr ganz so viele Nationen gibt...dadurch auch weniger Handelspartner.

      Alex_of_Newski schrieb:

      und das wird es bei den Römern nahezu immer weil sie so abhängig von der Landwirtschaft sind
      Ja, es ist ein Graus. Ich darf öfter mal im Winter eine kleine Provinz von der Steuer befreien um über die Runden zu kommen. Mittlerweile ist die Fruchtbarkeit durch den Klimawandel ja so gesunken, dass Rinderhöfe mehr Nahrung als Weizenfelder bringen. Da werde ich demnächst ein paar Felder umbauen. Aber nicht alle. Ich spiele da gern realistisch: Wir sind ja keine reinen Fleischesser. :) Irgendwo gabs bestimmt Weizen. Auf Schafshöfe habe ich durch die Nahrungsknappheit bisher verzichtet...aber mal sehen ob da noch was zu machen ist um mehr Wohlstand zu generieren. Man, ich hab noch soviel vor und so wenig Cash. :angry:
      Das Wein-Emporium ist natürlich auch richtig spitze - konnte mir zwei davon in Afrika leisten.

      Alex_of_Newski schrieb:

      mit Rebellen hat man schlussendlich ja auch Probleme
      Ständig. Ich muß mir sechs Halfstacks im Reich leisten um die ständigen Rebellionen zu unterdrücken. Hauptverantwortlich natürlich die Steuern. In Kriegszeiten muß ich die öfter mal hochfahren um über die Runden zu kommen. Ist Frieden und die Steuer auf mittlerer Stufe bleibt alles ruhig...so solte es als Ausgangswert eigentlich auch sein. Die Barbaren sind schuld! :conan:



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
    • Ja denke schon. Wenn ich die Steuer niedriger habe helfen die auch gegen die Barbaren aus. Und bei mir ist oft Not am Mann - da stopfen die gut Löcher. In der Regel: 1 x Comes (General), 4 x Auxilia Palatina Speerträger, 4 x Legio Comitatenses, 2 x Matiarii, 1 x Kundschafter-Equites. Gleichzeitig ziehe ich mir damit fähige Generäle heran. Hab eigentlich immer um die drei welche um die acht Sterne haben am Start.

      Edit:

      Das Jahr 459 nach der Geburt des Erlösers:

      Die "Befriedung" der Barbaren durch römische Gladii schreitet weiter voran. Kaiser Catulus selbst bildete die Speerspitze zur Eroberung Südostgalliens. Katalonien konnte gleichzeitig gegen den bösen Sachsen mit nur einer Armee gehalten werden. Nachdem der Sachse Vienna und Lugdunum im ehrvollen Kampf verloren hatte, einigte man sich auf einen Waffenstillstand für 3000 Talente zugunsten der römischen Kriegskasse...ähh Ernährung des Volkes wollte ich sagen. :)

      In Afrika geht es dagegen nur schleppend voran. Der Gegner rekrutiert immer wieder große Bestände an Söldnern um den Römischen Legionen erbittert Widerstand zu leisten. Auch die Rebellen machen ordentlich Druck und sind nicht zu unterschätzen - Paraetonium wird vorübergehend nicht mehr zu halten sein. Ich mußte den Kompromiss wählen und Ägypten schutzlos lassen. Auch ein Risiko wenn man an die sassanidische Bedrohung denkt.

      Auch gibt es einen neuen Kriegsschauplatz: Der oströmische Verräter fiel seinem Bruder in den Rücken. Dafür werden sie teuer bezahlen. Meine Flotte hatte von der afrikanischen Küste bis nach Rhodos keinen allzu langen Weg und blockiert nun Rhodos-Stadt.
      Zeitsprung
      ( Übrigens eine sehr schöne historisch erhaltene Stadt mit beeindruckenden alten Stadtmauern - für den historisch interessierten Touristen nur zu empfehlen, genauso wie Lindos im Süden der Insel...da war ich 2003 mal auf Urlaub)

      Der Krieg in der Ägäis hat also begonnen. :klopp:
      Anmerkung: Das generierte Minus in der Kasse kommt daher, dass die Steuern wieder auf "mittel" gesenkt werden konnten. Im Moment ist ein Amt des Heermeisters auch nicht besetzt, was 3% weniger Unterhaltskosten der Armee bewirken würde. Diese drei Prozent reichen aus um die Finanzen ins Minus rutschen zu lassen. Ändert sich aber dann wieder nächste Runde mit einem neuen zusätzlichen Heermeister.

      Spoiler anzeigen


      Die Herculiani Seniores sind wirklich bärenstark. Mit höchstem Rüstungs- und Waffenupgrade richtige Maschinen. Dem Kaiser loyal und zuverlässig im Kampf - stolze Söhne Roms. Die Rückeroberung Galliens - der erste Schritt wurde getan.




      Kriegsschauplatz Afrika: Der Feind Africa hat noch 2,5 Fullstacks und nun wieder eine Siedlung welche ich im engen Kampf verloren habe. Von Sabrata aus wird aber bald eine Offensive starten um den Feind den Rest zu geben. Leptis Magna und Macomades sollen so lange gehalten werden.




      Die Rebellen. Durch den Krieg mit Africa wurden die Legionen aus Ägypten dringend benötigt. Die Rebellen nutzten die Gunst der Stunde um zu erstarken.




      Kriegsschauplatz Ägäis: Ostrom sieht schwächer aus als es ist. Bisher leisteten sie den Sassaniden erbitterten Widerstand mit vier oder fünf Fullstacks. Die sind allerdings in Anatolien mit dem Ziegenhirten beschäftigt, so das Eutropius Hadrianus mit der Römischen Flotte Rhodos belagern konnte. Eine Einnahme der Stadt ist erstmal nicht geplant. Die Flotte soll geschont werden bis Kräfte aus Afrika frei werden und solange die Seehoheit gewährleisten. Sollte sich der Oströmer mit seinen Truppen auf See wagen um Rhodos zu entsetzen, werden unsere Schiffe anfangen "aufzuräumen".

      Die Falle ist bereit und gestellt. :teufel2:



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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Flavius Jolius ()

    • Herculiani Seniores sind die Elite Schlechthin. Aber nur in der Defensive, wo sie mit ihrer Schildkröte alles halten können. In der Offensive ermüden sie aber doch recht schnell und gehen dann entsprechend schnell unter.

      Die coolsten Einheiten sind aber die Ravenna Elite Ballistari. Wenn die erstmal zu feuern beginnen geht jeder Gegner in Windeseile unter. Da ich kategorisch auf schwere Artillerie verzichte (da fehlt mir die Immersion) sind sie halt die beste Option.

      Die Brot und Butter Einheit Westroms, die Cornuti Seniores sind aber auch toll. Haben in den eisigen Steppen Osteuropas so manchem Hunnensturm stand gehalten.
      „The Wheel of Time turns, and Ages come and pass, leaving memories that become legend. Legend fades to myth, and even myth is long forgotten when the Age that gave it birth comes again."
    • Alex_of_Newski schrieb:

      Herculiani Seniores sind die Elite Schlechthin. Aber nur in der Defensive, wo sie mit ihrer Schildkröte alles halten können. In der Offensive ermüden sie aber doch recht schnell und gehen dann entsprechend schnell unter.
      Ja das ist richtig. Aber da ich eh eher der Defensivtaktiker bin (man vermutet es vielleicht schon, wenn man sieht das ich eher Schritt für Schritt gehe in Gallien als zu "rushen") sind die natürlich super. Für die Offensive während der Schlacht nutze ich immer noch die "Elite der Palatina" Die muß man aber mit größter Vorsicht einsetzen -gerade gegen die Barbaren- sonst sind die ganz schnell Futter für deren Eliteplänkler.

      Ravenna Balistarii und die Cornuti Seniores habe ich hoffentlich bald...wenn genügend Talente für Forschung und Bau übrigbleiben. Aber der Frieden naht und dann wird fleißig gearbeitet werden wenn das Geld nicht mehr für Krieg benötigt wird.



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    • Die Elite Palatina hab ich aufgrund ihrer Schwäche gegen Kavallerie und Geschossinfanterie auch kontinuierlich durch Herculianis ersetzt. Außerdem sind sie in Autoschlachten besonders verwundbar.

      Ansonsten kann ich dir nur raten vorsichtig mit dem Umstieg auf Cornuti Seniores umzugehen. Die Kampfkraft nimmt zwar durch zusätzlichen Wurfspeer zu, der Unterhalt verdoppelt sich jedoch nahezu!
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    • O bitte Jupiter verzeih uns Ungläubigen. Wir alle lagen wohl falsch. Immerhin haben wir den Ketzer Jesus hinrichten lassen. :lehrer: Oder war es doch die Hilfe des einen Gottes?

      Eine echte Glaubensfrage. Habe eben nicht schlecht aus der Wäsche geschaut. Der Oströmische Kaiser ist 138 Jahre jung. :alt: Wtf? :D Oder gibt es doch andere Gründe als die Götter? Es könnte auch am kretischen (Kreta ist ihnen noch geblieben) Olivenöl liegen...soll ja gut für die Gesundheit sein.



      Im Hintergrund sieht man ein wenig den Stand der Kampagne. Die Sassaniden kamen wie erwartet. Dadurch fiel uns Äthiopien (endlich Gewürze und Felle), Palästina, 2/3 von Syrien, Zypern und Rhodos in die Hände. Auch wurde der Bürgerkrieg mit der Einnahme Ravennas beendet. Zusätzlich wird gerade Verona und in Noricum Iuvavum wieder aufgebaut. Man verspricht sich durch das dortige gewonnene Olivenöl und vor allem aus dem Holz in Noricum einen regen Handelsanstieg. Auch ist das Holz zum Bau bestimmter Gebäude notwendig. Für die Resourcenbeschaffung wurde auch eine Expeditionslegion über Constantinopolis nach Thrakien entsandt. Das dortige Blei weckte das Interesse des neuen Kaisers Scaurus - wird es doch im Reich für sanitäre Anlagen dringenst benötigt. Doch konnten weder Contsantinopolis noch Scupi gegen die anrückenden Armenier gehalten werden. Diese Marionetten des Ziegenkönigs werden die Rache Roms aber noch bei gegebener Zeit spüren. Constatinopolis wurde aber schnell noch unter unserer Herrschaft auf Befehl des Kaisers in "Byzantium" umbenannt. Wieso weiß eigentlich keiner im Hofstaat. Er murmelte nur etwas mit einer "Vision für die Zukunft". Er schmiedet aber schon wieder Pläne für eine Invasion in Thrakien und Anatolien um die Sassaniden und der Speichellecker in die Zange zu nehmen. Allerdings dürfte das noch etwas dauern, da die Legionen im großen Reich verstreut die Grenzen verteidigen und für eine Offensive zur Zeit die Männer fehlen. Syrien wird mit einer Legion gehalten. Eine weitere sichert Ägypten, Plästina und die Inseln Orientalis. Auf Rhodos ist die Flotte im großen Militärhafen stationiert. Sie alleine eroberte Constan...ähhh Byzantium im Handstreich. :lehrer: Auch ist wieder mal ein Krieg gegen die Jüten im Gange. Nachdem sie die Franken ausgelöscht hatten wendeten sie sich wieder uns zu. Und sie werden wieder nicht begreifen das die Spanische Festung nicht zu erobern ist. Der Sachse konnte indes bis nach Vesontio in Südgermanien zurückgedrängt werden. Hier ist ein Raubzug und Plünderung von der kleinen Legion aus Noricum geplant. Vielleicht schafft man es sogar bis nach Uburzis oder ins jütische Augusta Treverorum. Alles in allem eine mutige Mission mit unterlegenen Truppen. Wir verlassen uns da allerdings auf unsere Spionageberichte die besagen das die Städte im Moment nur von den Garnisonen bewacht werden.

      Bei Zeiten mehr Text und auch mehr Bilder. Selten so lange Motivation bei einer Kampagne gehabt - 374 Runden sind gespielt. :alt:



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    • Ich finde es irgendwie witzig dass Ostrom selbst mit nur einer Provinz noch immer Machtrang 6 inne hat :D

      Aber Westrom war auch immer meine beliebteste Kampagne auch schon bei BI, dieses bröckelnde Reich zu halten und zu retten ist einfach immer wieder spannend.
      Soldaten: Menschen die offene Rechnungen der Politiker mit ihrem Leben bezahlen; Ron Kritzfeld
    • Die scheinen fett Kohle zu haben und konnten vier FS und zwei Flotten unterhalten. Mittlerweile haben sie mit meiner Unterstützung Constantinopolis (jetzt: Byzantium) und Synnada zurückerobern können. Die Makedonen haben sich Ephesos geschnappt. Die "Allianz" gegen die Sassaniden besteht mittlerweile aus: Mauri, Illyrien, Makedonien, West- und Ostrom. 3/4 der heutigen Türkei sind unter unserer Kontrolle. Bithynia und Kilikien sind komplett unter meiner Kontrolle, Kappadokien zu 2/3. Ausgerechnet Melitene mit dem wichtigen Blei für Aquädukte Stufe IV haben mir die Armenier und Lachmiden wieder abgeknöpft.

      Das Problem sind auch nicht mehr die Sassaniden. Deren Besitztümer im ehemaligen Gebiet Ostroms wurden erobert oder niedergebrannt, so daß sie sich bis nach Parthien, wo sie noch vier Städte haben, zurückziehen mußten. Deren Marionette, die Lachmiden sind mittlerweile auf Machtrang 4!



      Die aktuelle Situation auf der Karte.

      Eben wieder Trapezus mit der Flotte zurückerobert. Mußte aber wieder zum Plündern ins Schwarze Meer abziehen, da die Armenier und Lachmiden mit drei FS schon wieder vor der Stadt stehen. Melitene ist auch erst mal tabu - das ist in Reichweite von neun!!! Fullstacks der Lachmiden. Drei vor Antiochia, fünf rund um Amida und eben eine vor Trapezunt. Im Moment versuche ich Antiochia und Caesarea Eusebia zu halten. Die Städte sind auch gut ausgebaut um mit Hilfe der Garnisonen überhaupt eine Chance bei der Verteidigung zu haben. Da lob' ich mir die Schildkrötenformation (Interessant wären mal Barbaren -welche schlechte Kavallerie und die Schildkröte ja nicht haben- gegen Ostvölker. Ich zweifele stark an der alleinigen Macht der Piken) gegen die vielen Reiter...oft kann ich damit zwei Armeen des Gegners zurückschlagen - bei drei wirds meist spannend. Bei Kilikien landet in zwei Runden noch ein FS von mir an. Drei Armeen brauche ich in Venetien und Italien um dort die Sachsen in Schach zu halten. In Palästina und Ägypten je ein FS und in Spanien sorgen zwei HS für Ordnung und sichern ab. Aber mehr ist nicht drin, da ich auf eine Armee verzichte um genügend Cash auf mittlerer Steuerstufe zu bekommen. Ich hoffe das die sechs oströmischen Armeen (die zur Hälfte meist aus Söldnern bestehen...spricht für die Geld-Theorie. Haben ja auch den Zins-Bonus) endlich mal wieder in die Gänge kommen. Solange heißt es auf gute Gelegenheiten warten und gezielt und schnell zuschlagen. :ninja: :klopp:



      Edit 12.03. :


      [/Intermezzo] Durfte ja eigentlich noch nicht verraten werden das es Frieden mit Ostrom gab...wir springen also wieder etwas zurück in der Zeit:



      Das könnte jetzt etwas länger werden...immerhin hat unser Geschichtsschreiber Gaius Historicus 50 Jahre aufzuholen. Ich gehe mal nur auf die militärischen -ausgeschmückt mit sonstigen Dingen- Ereignisse ein. Nur die wichtigsten Bilder.
      Detailierte Angaben zu Wirtschaft, Städtebau, Verbreitung von Religion und Kultur wäre mir einfach zu viel.

      Warnung: Albernheiten, Absurditäten und strenge Missachtung der tatsächlichen historischen Ereignisse sind Bestandteil unserer Römischen Propaganda zwecks Feindverwirrung und somit beabsichtigt. :w00t:

      Es geht also weiter im Jahre 460 nach der Geburt des Messias.


      Afrika



      Die Integration sowie die Umsiedelung in Afrika ist als beispiellos im Römischen Imperium anzusehen. Selbst die Plebejer ziehen mit - wie folgende antike Fotografie zeigt...

      Eine Frau sieht rot!




      Hier sehen wir Ludmilla Piscisia -ihres Zeichens kräftige Marktfrau aus Macomades (böse Zungen behaupten sie wäre dick. :pfeif: )- zusammen mit ihrem Skla....Ehegatten, wie sie mit ihrem Fischmesser gut und gerne 20 ungewaschene Rebellen filetiert und in Streifen schneidet. Da staunt der Legionär im Hintergrund. Da fragt sich dann auch so mancher für was man eigentlich Legionen braucht?
      Nach der Schlacht bat der kommandierende General Ludmilla darum sich doch bitte beim nächsten Gemetzel etwas zurückzuhalten um die Moral der Truppe aufrecht zu halten und der Legion einen Sinn zu geben - befürchtete doch schon so mancher Soldat ansonsten in der Wüste bessere Verwendung zu finden. :weg:

      ...ansonsten war es recht ruhig in Afrika. Ist die Front doch mittlerweile sehr weit weg.




      Etwas nördlicher hingegen...Schauplatz Süd-Gallien:


      Der Tod des Kaisers


      Lugdunum: Der Kaiser ist tot - es lebe der Kaiser




      Lugdunum konnte gegen eine Übermacht der Sachsen nicht gehalten werden. Allerdings sind 6400 Sachsen bei ihren Göttern eingetroffen. Die hohen Verluste der Sachsen sollten sich später noch bezahlt machen. Der Kaiser entkam mit 15 Mann seiner Getreuen als einzige Einheit dieser Blutmühle.




      ...wurde später allerdings verfolgt, gestellt und getötet. Die Verstärkung traf zwar rechtzeitig ein - konnte aber Kaiser Fabius Catulus nicht mehr retten.
      Sein Sohn Pinarius Scaurus folgte ihm auf den Thron.
      Unsere tapferen Römer zogen sich wieder nach Hispania zurück. Der Krieg gegen die Sachsen in Süd-Gallien mußte -vorerst- als Rückschlag gesehen werden.




      Der junge Kaiser hat ehrgeizige Pläne. Während sein Vater sich gegen eine Invasion in Anatolien und Kappadokien sträubte -Ausreden wie "zu viele Berge, zu viele Ziegen, zu wenig Strand"- ist Scaurus ein Fan der dort ansäßigen Wintersportindustrie. Annähernd Vergleichbares gibt es nicht. Das Skigebiet rund um die Alpen ist größtenteils in barbarischer Hand und für den Tourismus noch nicht erschlossen. Die sind halt etwas..."rückständig" dort. Zudem gibt es eine Reisewarnung für römische Bürger, da dort der Sachse entfesselt agiert.


      Die Invasion oder Wie klaue ich mir eine Ziegenherde


      Dem Kaiser gelang es eine Allianz gegen die Sassaniden zu schmieden. Das war die Grundlage um überhaupt an einen Feldzug gegen die sassanidischen Gebiete in Kleinasien zu denken. Ostrom (beim Feldzug zur See in der Ägäis passierte eigentlich gar nichts und der Römisch-Römische Krieg wurde schnell beendet. Mehr noch - es gab wieder ein Bündnis unter Brüdern), Makedonien, Illyrien, Mauri und unser Westrom marschierten von nun an gemeinsam gegen den Feind.

      Doch bevor Scaurus selbst an Eroberungen dachte half man Ostrom bei der Rückeroberung Byzantiums (sollten die Visonen Catulas wirklich stimmen?) und bei der Besetzung Synnadas. Sowie Makedonien bei der Einnahme von Ephesos*

      *siehe Asterix Band XXXIV "Scaurus bei den Sassaniden" vom Donnerstag.



      Byzanz spricht wieder Latein


      Die Wiedereinführung Lateins als Amtssprache in Byzantium. Unserer Flotte konnte der Feind nichts entgegensetzen. Zuerst rammten wir die feindliche Garnisonsflotte auf den Meeresgrund. Danach beschäftigten die Armbrustschützen und Artillerie zur See den Feind...




      ...während die Legionäre zur See rund um die Hagia Sophia an Land gingen. Nach der Besetzung des Zentrums fiel die Stadt. Die Flotte hatte nur geringe Verluste.

      Danach zog ich wieder ab und ließ die Siedlung rebellieren. Wie spekuliert schnappte sich die oströmische Armee in der Nähe dann die Stadt.




      Byzantium war dann schließlich die Eintrittskarte für die Rückkehr Ostroms. Ein starker Spieler mehr auf unserer Seite. :Band:





      Danach schlug die Stunde Scaurus und der Weströmer. Bei aller Liebe und Aufopferung für die Verbündeten - nicht weniger als der Großteil des Kuchens sollte für unsere Römer übrigbleiben: Über Antiochia war der Weg nach Kleinasien für unsere Legionen frei. Nach und nach fiel eine Stadt und eine Provinz der Sassaniden nach der anderen. Kilikien, Bithynia und -bis auf Melitene- auch Kappadokien wurden von der Herrschaft des Herrn der Ziegen befreit.


      Kappadokien:


      Fast unaufhaltsam





      Rom marschiert.




      Fast unaufhaltsam


      Wie manch römischer Soldat mit Schrecken feststellen sollte, führte der Feind aber noch andere Tiere als nur Pferde und Kamele (sollten eigentlich Dromedare sein und dann auch so heißen, liebe CA-Entwickler) ins Feld. Die Wenigsten hatten je zuvor einen echten Elefanten gesehen. Durch Mut und Feuer wurden aber auch diese Tierchen besiegt. Auch wenn uns der Feind dadurch hohe Verluste verursachte.




      Exculcatores mit Trophäe. Ca. 1400 Jahre später wäre dies ein Motiv für eine Feldpostkarte geworden.



      Es gab natürlich auch Rückschläge. Wir versuchen die für die Propaganda natürlich trotzdem so heroisch wie möglich, z.B. mit diesem Bild, darzustellen. Vier letzte Einheiten Cornuti seniores halten gegen 120.000 Feinde (mindestens :rolleyes: ) Stand bis zum Ende. Erinnert mich irgendwie an Gaugamela. Was willste da noch machen? Testudo und Augen zu - das Ding ist durch.





      Zusammen mit unsere makedonischen Freunden greifen wir nach Ancyra. Angeführt wird die Armee, die aus Not und günstiger Gelegenheit schnell zusammengewürfelt wurde (deswegen der Speer-Spam), von unserem Thronfolger "Spurius Nipius O." (nicht erfunden wie bei der Marktfrau...der heißt wirklich so :lol5: ). Der Mann mag ein Namen tragen ähnlich eines Dackels eines römischen Patriziers - sowas wagt man aber höchstens zu denken und sollte es nicht aussprechen...wenn man alt werden möchte. :klopp:




      Der vierte von links in der vorletzten Reihe ist der tapfere Cornuti Senior "Marcus Moggesium". Er sprang bei der Belagerung von Nikomedia als Erster vom Belagerungsturm. Dafür wurde er später mit 20 Talenten belohnt.


      ...man sah ihn einige Tage später die Münzen in einem örtlichen Bordell verjubeln. Ein echtes Vorbild und Held der Römischen Armee eben. Der Orient lockt!





      Auch kümmerten wir uns erfolgreich um die Marionetten der Sassaniden. Armenien wurde vernichtet und die Arranier unsererseits zur Marionette gemacht. Die Provinzen Kaukasien und Armenien ins römische Reich eingegliedert. In dem Zuge fiel auch endlich Melitene an uns. In Sarmatia Asiatica konnte Anacopia besetzt werden. In der Provinz wurde GOLD gefunden...der Wiederaufbau der Provinz ist mittelfristig geplant. Die Halbinsel Krim fiel an unsere Freunde die Mauri...die sind in der bekannten Welt weit verstreut mittlerweile. In ihrer Heimat Mauretannien, in Italien zwei Städte und nun auch in Sarmatia Europaea.


      Kaukasus

      Kaukasien und Armenien unter unserer Kontrolle. Seide, Holz und Blei aus Melitene können nun gehandelt werden.






      Es folgt ein Intermezzo mysteriöser Wetterkapriolen, Landschaften, Bogenschützen, Tiere (nein, keine Katzen :D ) und seltsamer haariger Dinge:


      Ach komm!




      Ein Sandsturm während einer Seeschlacht. Hatte ich bisher auch noch nicht und war deswegen ein Screen wert. Das sollte wohl mal ein richtiger Sturm mit Wind und Regen werden...oder warum lassen sich Schiffe bei Sand schwieriger entzünden?



      Ach komm!

      AttilaTW bietet auch herrliche Landschaften: Hinter dem fruchbaren Landstrich am Sinus Arabicus (Roten Meer) beginnt die Wüste zu leben.




      Und natürlich auch großartige Mods durch die Community: Das ist einer von zwei ( dazu noch "better shields") die ich seit Kurzem verwende - "Elite-Sagitarii". Verfügbar für West- und Ostrom. Balancing ist gelungen. Rekruierungskosten ca. 1.000 pro Einheit und Unterhalt nochmal ca. 350 pro Runde. Hab mir insgesamt mal acht Einheiten gegönnt. Davon vier in Spanien und vier in der Türkei stationiert. Hauen richtig gut rein die Jungs...und dazu noch schick anzusehen.





      Bei der Verteidigung des Forts: Bis der Feind sich aufgestellt hat können wir noch ein wenig die Fauna bestaunen und uns diese drolligen Wölfe anschauen. Leider sind sie dann weggerannt als der Feind kam. Lieber wäre es uns gewesen wenn sie vorher noch ein paar böse Sachsen zerfetzt hätten. Tiger können sowas...leben aber leider nicht in Gallien.




      Nicht schlecht so ein Kulah-Helm: "Heute Haar, morgen fort...Ach komm!" :jumping2: --->> :alt:



      Krieg, Krieg, Krieg! Unsere tapferen Römer hatten in dieser Kampagne noch kein eines Jahr in Frieden mit dem Rest der Menschheit. Und als ob dies nicht schon genug wäre...
      Nein, ein Bürgerkrieg kam dazu und Römer ging auf Römer los. Allerdings sollte sich dies Kaiser Scaurus noch zu Nutze machen können.

      Wie es dazu kam...

      Ravenna




      Es machte *zack* und am Anfang meiner Runde war meine halbe Familie zu den Weströmischen Separatisten übergelaufen. Der einzige Vorteil war: Ich hatte wieder einen schlanken, übersichtlichen Stammbaum. Diese miesen Hunde hatten sich aus der Asche erhoben...die hatten mich früher schon geärgert. Aber nun war Schluß...die Vernichtung der Separatisten wurde von Kaiser Scaurus als oberste Priorität für die Legionen ausgerufen! Zum Glück war zu der Zeit nur ein General innerhalb der Familie aktiv.




      Schnell wurde Ravenna als Nest der Brut ausgemacht und erobert.

      Nicht wundern, zu der Zeit war Illyrien auch noch Feind...wie man im Hintergrund sehen kann. Nachdem wir ihnen aber dann direkt nach Beendigung des Bürgerkrieges Aquileia abgenommen hatten, waren sie schnell zu Frieden bereit. Eine Zeit der Freundschaft begann.



      Westrom hatte also wieder Ravenna und Aquileia. Schnell noch Verona aufgebaut und die Provinz war komplett. Wir hatten wieder den Fuß auf und in Italien! Später, unter der Herrschaft von Kaiser Spurius Nipius Ocella (dem "Dackel"), wurde der Wiederaufbau Italiens fortgesetzt. Zuerst mit Roma und dann mit Fiorentia. Neapolis und Rhegium ist in Besitz unser Freunde, den Mauri. Tarentum gehört den Makedonen.

      Zur Zeit ist der Kaiser mit der "Wiederauferstehung" von Syrakus, Genua und der alten Hauptstadt Mediolanum beschäftigt. Italien soll wieder in alter Blüte strahlen können. Es ist durch die Feldzüge im Osten, den Ausbau der dort eroberten Städte (Schwerpunkt Industrie & Handel) reichlich Gold vorhanden. Die Steuern konnten auf die vorletzte Stufe gesenkt werden und dennoch werden pro viertel Jahr ca. 15.000 Talente in die Staatskasse getragen. Eine Zeit der Hochkonjunktur begann...es sind weitere Aufbaumaßnahmen geplant..u.a Marsillia und auf dem Balkan. Solange Gold da ist gibt es auch genug Marmor!



      Kommen wir zum nächsten Kapitel und zurück zur Bedrohung durch die Barbaren:


      Zeit der Rache!



      Eines schönen Frühlingtages machten sich fast 10.000 Jüten auf den Weg nach Hispania. Und da die keinen Wanderausflug planten oder Touristen waren, war erin Kampf abzusehen. Die Jüten halten nach wie vor Burdigala und sind von da aus immer eine Bedrohung - sitzen sie ja quasi um die Ecke.

      Wieder mal war es ein Versuch die Iberische Festung zu stürmen...langweilig...aber tödlich!

      Wanderlust


      Noch rechtzeitig konnten zwei Armeen zusammengezogen werden und eine fast doppelt so große Übermacht bei Tarraco stellen. Na ja, eigentlich war es andersherum: Sie stellten uns! Egal, es war ein wichtiger Sieg! Wir töteten 8000 von ihnen und nahmen 1200 als Gefangene. Den Rest erledigten wir kurz danach.




      Ja und da der Nordmann dann für volle 10.000 Talente um Frieden bat, stimmten wir dem zu. Immerhin war der Sachse ja noch entfesselt. :D
      Aber es sollte noch besser kommen...

      Aus Feinden werden Freunde und umgedreht




      Nachdem die Jüten endlich eingesehen hatten, dass sie mit mir keinen Blumentopf gewinnen werden, zerbrach auch ihr Bündnis mit den Sachsen zehn Runden später. Rom gelang es dann für ein wenig Gold den geschwächten Jüten einen Nichtangriffspakt und Handelsabkommen abzuringen. Kurz darauf kam die Anfrage ihres Königs, ob wir uns eine Heirat vorstellen könnten. Na klar doch - dem jungen römischen Mädel sind wir zu tiefsten Dank verplichtet. Innerhalb kurzer Zeit waren aus Feinden gute Freunde geworden.
      Es geschah das -kurz zuvor noch- Undenkbare: Man schloß ein Defensiv- und kurz darauf ein Militärbündnis. Das kam Scaurus gerade Recht, zerbrach doch kurz vorher die Allianz im Osten gegen die Sassaniden.

      Und da unsere neuen jütischen Freunde die Axt nicht nur zum Holzfällen verwenden brauchten sie ein neues Opfer: Die Sachsen!
      Darauf habe ich seit der Vernichtung der Franken, ca. 60 Jahre gewartet. Das die zwei großen Barbarenvölker aufeinander los gehen.

      Ja und wer ist wohl der lachende Dritte gewesen?





      Nun konnte es los gehen und Scaurus sollte seine Rache für den Tod seines Vaters Catulus bekommen. Bei Verona schlugen 8.000 Römer 10.500 Sachsen. Der Weg in Richtung Uburzis war frei. Scaurus sollte die Eroberung des sächsischen Bollwerks nicht mehr erleben. Catulus Enkel Ocella kam zur Rache und Ruhm gegen die Sachsen.

      Schlacht bei Verona




      Eingraben und verteidigen war die erfolgreiche Taktik. Ein kleines Fort hat weniger Raum den man verteidigen muß. Die Rechnung ging auf: 8.500 tote und 400 gefangene Sachsen. Rom zahlte mit 3.500 Toten.



      Nach einer kurzen Erholung ging es weiter zum Ziel.

      Uburzis




      Zur Überraschung fanden Kundschafter bei der Ankunft eine erhebliche Schwachstelle in der Verteidigung der Stadt. Ja hatte den Sachsen den niemand erzählt, daß man eine Mauer um die ganze Stadt baut? :stimmt: Dementsprechend fiel die Stadt im Handumdrehen. Danach gut ausgebaut bildet sie heute die Speerspitze der Römischen Kultur in Germanien. Nie zuvor war auch nur ein römischer Soldat so tief nach Germanien vorgedrungen.

      Habs gar nicht glauben können - da war hintenrum offen wie...und tatsächlich man konnte da hochlaufen.




      Kaiser Ocella war klar das man mehr Städte in Germanien nicht halten konnte. Auch wurden Legionen im Osten benötigt. Sollen doch die Jüten die Sachsen beschäftigen - wir können dann später den Rest aufwischen. :teufel2:

      Die Sachsen boten für Frieden viel, viel Gold und man wandte sich also neuen ehrgeizigen Aufgaben zu. Wo haben wir den noch nicht den Fuß in der Tür? Auf dem Balkan...und richtig: In Britannien!



      Letztes Kapitel: Romans back in Britannia!


      Da die Jüten gegen die Sachsen marschierten konnten sie wohl ihre Besitztümer auf der Insel nicht ausreichend gegen Rebellionen schützen. Und es ergab sich eine Chance. Die Britannier erhoben sich und erklärten ihre Unabhängigkeit...in einer als Beute ( :teufel2: ) interessanten Stadt bezogen sie ihre Hauptstadt: Segontium. Da gibt es Blei und einen Hafen. :pfeif:

      Da konnte Kaiser Ocella nicht lange widerstehen... die Flotte wurde entsandt.

      Return of the Romans



      Nach einem halben Jahr Hafenblockade kamen die Jüten als Verstärkung an. Zeit zum Angriff. Unsere Landungstruppen wurden geschont - sollen sich doch die Barbaren an Land kloppen. :conan: Die Stadt kassieren wir. :thefinger:




      Die Nordmänner taten das was man von ihnen erwartete. Rom gab Feuerunterstützung von See aus.




      Auch geil, dass wir den Sachsen zuvor gekommen sind. :baeh: Wir werden jetzt in Ruhe die Stadt ausbauen und ich denke um die Sachsen und den Rest der Briten werden sich die vier Armeen der Jüten kümmern. Ganz freiwillig.




      ...wobei die Reise zu den zwei verbliebenen Siedlungen der Sachsen (Eblana und Eboracum) und in das zerstörte piktische Hochland vielversprechend sein könnte.


      Abschließend noch den Stand der Dinge im Jahre 518 n. Chr.:

      Kampagnenstatus




      Noch kurz etwas zu den Bastarnern...ein ganz drolliges und mutiges Völkchen. :) Erheben sich und erscheinen neu. Ein paar Runden später erklären sie mir den Krieg. Klaro...gleich mal mit den Mächtigsten anlegen. Ich habe nichts unternommen und war gespannt ob es ein Bastarner auf mein Gebiet schafft...es kam keiner. Stattdessen bekamen sie Besuch von den Ostgermanischen Separatisten. Anfrage für Frieden bei mir. Ja klar...wenn ihr dafür meine Marionette werdet? Angenommen!

      Nun hab ich einen weiteren Klient-Staat in den Karpaten. :thumbsup: Da wollte ich so schnell eh nicht hin. Aber dennoch zur Sicherheit eine Legion aus Noricum und 2.000 Gold geschickt. Will ja mein neues Baby nicht gleich wieder verlieren.

      Zwischen mich und die Lachmiden/Sassaniden habe ich eine schöne Pufferzone der Verwüstung gesetzt. Da ist erstmal Ruhe.


      ...es fühlt sich fast an wie Frieden zur Zeit. Endlich! :wink:




















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      - Friedrich Nietzsche -

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    • Die Korruption liegt zum Start ja sehr hoch. Glaube da sinds 80%. Da generiert man fast kein Einkommen obwohl man ein riesen Reich hat. Zur Zeit sind es stellenweise immer noch 40-50%. Auch ein Grund warum ich die ganze Zeit wenig Cash hatte. Der Schritt zur Pufferzone im Osten war da sehr wichtig. Da ist Ruhe eingekehrt und ich konnte gut bauen und endlich richtig Kohle machen.

      Wenn Illyrien, Makedonien und Ostrom mal wieder die Städte auf dem Balkan aufbauen würden...da ist genug Platz. Falls ich Gallien und Britannien wieder aufbaue, wird das wohl eine Provokation für die Jüten sein. Spannend wie stark das Bündnis dann hält.


      Mal sehen wie lange ich noch spiele und ob ich die Motivation finde und bis zur Unterwerfung der Welt durchhalte. Wollte eigentlich nochmal die Langobarden anfangen und dann Ostrom (falls sich das ziemlich gleich anfühlen sollte wie der Westen, werde ich aber abbrechen). Gerne auch als Mehrspielerkampagne...falls jemand Lust hat.

      ...und meine Burg bei 7dtd will ich ja auch noch fertig bauen...ächz. :)



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    • Alex_of_Newski schrieb:

      Herculiani Seniores sind die Elite Schlechthin. Aber nur in der Defensive, wo sie mit ihrer Schildkröte alles halten können. In der Offensive ermüden sie aber doch recht schnell und gehen dann entsprechend schnell unter.

      Die coolsten Einheiten sind aber die Ravenna Elite Ballistari. Wenn die erstmal zu feuern beginnen geht jeder Gegner in Windeseile unter. Da ich kategorisch auf schwere Artillerie verzichte (da fehlt mir die Immersion) sind sie halt die beste Option.

      Die Brot und Butter Einheit Westroms, die Cornuti Seniores sind aber auch toll. Haben in den eisigen Steppen Osteuropas so manchem Hunnensturm stand gehalten.

      Alex_of_Newski schrieb:

      Die Elite Palatina hab ich aufgrund ihrer Schwäche gegen Kavallerie und Geschossinfanterie auch kontinuierlich durch Herculianis ersetzt. Außerdem sind sie in Autoschlachten besonders verwundbar.

      Ansonsten kann ich dir nur raten vorsichtig mit dem Umstieg auf Cornuti Seniores umzugehen. Die Kampfkraft nimmt zwar durch zusätzlichen Wurfspeer zu, der Unterhalt verdoppelt sich jedoch nahezu!
      Salut! Ich spiele seit kurzem auch Attila - im Rahmen der Weströmischen Kampagne. Verzichte dabei allerdings komplett auf manuelle Schlachten aus zeitgründen. Bei deinen Ausführungen nehme ich an, dass du auch auf Autoschlachten setzt? Ich persönlich habe ja meine Schwierigkeiten: die Römerverbände sind ja sehr schwach geworden. Wenn man sie mit BI vergleicht zB.

      Vielleicht hat der eine oder andere Tipps für mich? Herzlichen Dank.
    • Sofort alle Hauptmilitärgebäude auf Stufe 2 setzen bzw. Stufe 3. Um mehr Zeit rauszuholen, lässt du eine Armee in Britannien in einer befestigen Stadt stehen, da die Fraktionen erst dann übersetzen, wenn sie alle Gebiete haben. (Das dürfte dir mit Auto Schlachtfunktion aber nicht helfen, weil die KI das trotzdem verliert)

      Gallien gibst du ggf. auf und konzentrierst dich nur auf Spanien und Italien bzw. Norditalien. Dort baust du dann deine neuen Truppen aus und schlägst zurück.
    • Danke SnaxeX. Mir ist bei meinen Durchläufen ebenfalls aufgefallen das bei Truppenauflösungen die nachbarn SOFORT in die Offensive gehen (nach kriegserklärung). Das mit Brittanien ist mir neu. Ich gab es eigentlich immer auf und löste die dortigen Truppen auf. Einfacher wäre natürlich die Totalaufgabe: aber das möchte ich nicht. Nicht wegen unruhen - die kann man nieder kämpfen, sondern weil neue Fraktionen entstehen, welche man diplomatisch gut bearbeiten kann.

      Ad Einheiten: tja, neue Truppen kosten viel Geld. Das hat man als Weströmer nicht. Vor allem teure Einheiten sind ja eh erst im späterem Spielverlauf verfügbar. Und auch da kommen mir sie eher schwächlich vor. :D
    • Wie gesagt, du lässt in Britannen eine Hauptarmee in der Hauptstadt stehen und verteidigst diese auch immer manuell, so lange es geht. Gallien lässt du fallen und in Spanien/Italien baust du deine Gebäude aus, um Unruhen zu vermindern und mehr Geld zu kassieren. Als ich dann in Gegenoffensive gehen konnte in Gallien, habe ich beim ersten Gebiet eine Fraktion wiederaufstehen lassen, die somit automatisch dein Verbündeter ist und die unterstützt du mit Geld und Truppen hier und da, damit sich diese etwas ausbreiten kann (so auf 2-3 Gebiete, sollte reichen, dass sie stärker wird).

      Ich weiß ja nicht wie es genau bei Vanilla ist, aber am Anfang hast du ja relativ viel Geld. Da baust du dann in den 2 wichtigsten Städten deine Militärgebäude und lässt noch etwas Geld übrig, für eine Armee. Du musst eigentlich nur die ersten 10 Runden überstehn, dann hast du deine Militärgebäude ja schon + eine etwas bessere Armee.
    • In allen Städten die du eh aufgeben willst die Gebäude abreißen (nicht die Siedlung komplett verwüsten/aufgeben - gibt sonst Bambule). Das geht jede Runde bis zur Siedlungstufe I und einem Hafen Stufe I (falls vorhanden). So hast du am Anfang erstmal richtig Cash (glaub bei mir wwaren da teilweise 80 K auf dem Konto) und kannst Kasernen in strategisch wichtigen Siedlungen (Spanien, Italien) bauen und auch Armeen ausheben. Bei den Armeen machts Anfangs die Masse.



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