Banished

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    • Das stimmt; ein Holzhacker ist immer dann am effektivsten, wenn er direkt neben einem Holzstapel platziert wird, der von einem Förster stammt. Ist der Holzhacker gebildet, kann der gut 750 Einheiten / Jahr herstellen. Wenn der sich erst die Baumstämme vom anderen Ende der Karte besorgen muß und sein eigenes Wohnhaus auch kilometerweit entfernt ist, schafft der einfach deutlich weniger in der gleichen Zeit.
      Das Gleiche mag für den Händler gelten, zu lange Wege, das kostet Zeit.
      Die Arbeiten laufen eigentlich immer recht ähnlich ab: Männeken geht aus dem Haus an seinen Arbeitsplatz, besorgt sich dann seine zu verabeitenden Utensilien ( Schubkarren beim Händler, Baumstämme beim Holzhacker ), fängt an sie zu verarbeiten, läßt die Arbeit liegen und geht nach Hause zum Essen, besorgt sich selber Essen in der Scheune, macht Pause, geht wieder zurück an den Arbeitsplatz.....Wenn sich nun alle vier Stationen weit auseinander befinden, geht das auf die Effizienz.

      Kann man eigentlih die Kosten für Hühner (800), für das Saatgut verringern.
      Ohne Modding, nein.
      Am Anfang ist es immer recht ärgerlich, da man sich kaum etwas leisten kann, doch das ändert sich mit der Zeit. Da muß man einfach geduldig sein und warten, bis man selbst genug an Tauschware eingelagert hat.

      Die deutsche Variante der Kolonial-Mod muß aber anders sein als die englische, die ich spiele. Denn bei mir gibt es keinen Köhler oder Lehmer.
      Habe im Moment 3/4 der Karte ( riesig ) voll gebaut, 1.400 Einwohner und gerade ein Massensterben an Mumpsinfzierten und Verhungerten hinter mir. Habe eine riesige Leder- und Wollproduktion aus dem Boden gestampft und deale mit Peacoats. Aber durch das Splitten und Neuverteilen der Lamas und Bisons ging erst einmal die Fleischproduktion völlig in den Keller. Das waren knapp 40.000 / Jahr, die mir fehlten. Jetzt nach 6 Jahren sind die Gatter langsam wieder gefüllt und es kommt wieder Fleisch auf den Markt.
      Leider zeigt sich bei einer solch großen bewirtschafteten Fläche einer der großen Fehler des Spiels: die Wege werden viel zu lang. Wenn man an einem neuen Stadtteil bastelt und 70 + X Builder gleichzeitig beschäftigt, sind diese die ersten, die in die neuen Häuser einziehen, obwohl die eigentlich für Farmer oder Herdsmen gedacht waren. Dementsprechend werden diese Arbeitsplätze schlecht bewirtschaftet und zwar so lange, bis man die Builder wieder reduziert und zu Laborern macht und das Spiel die Wohnstätten neu verteilt. In welchem Zeitrahmen das passiert, habe ich aber noch nicht herausgefunden.
      Alle 10 Jahre oder so sollte man jedoch ALLE Berufe zu Laborern reduzieren ( ausgenommen Lehrer natürlich ) und dann wieder neu verteilen; auch wenn´s ne Klickorgie ist.
      Vokale sind schwul!
    • Also bei dem letzten Spiel habe ich den Holzhacker in das Dorf platziert, da ich dachte, daß er dann keine zu langen Wege zu seinem Haus hat und fast neben dem Lager neben der Scheune. Auf dem Lagerplatz waren meist sehr viele Holzstämme gelagert, aber nur Bauholz. In anderen Spielen habe ich es meist so platziert, daß ich Holzfäller, Sammler, Holzhacker und Jäger mit zwei Hölzhäuser außerhalb der Siedlung im Wald gebaut habe.
      Denb Schmied und den Schneider in das Dorf, das sind meist die beiden ersten Gebäude die ich errichte. Bei dem Köhler brauch ich Lehm, aber ich habe keine Ahnung wo ich den herbekommen soll. Dann gibt es so was wie ein Bndler...ich nehme an das soll Bündler heißen. Bisher ist es mir noch nicht klar, für was der gut sein soll. Ich hatte schon gedacht, daß ich über ein Bergwerk Lehm bekomme. Danbn gibt es noch einen Schwarzhndler (Ä) mit Gebäude und einen Pranger.
      Bringt der was? Mal sehen. ob ich die Deutsche Erklärung ausgedruckt bekomme, dann versuche ich es auch mal mit der englischen Version.
      Schönes Siedeln,
      RvD.
    • Rainald von Dassel schrieb:

      In anderen Spielen habe ich es meist so platziert, daß ich Holzfäller, Sammler, Holzhacker und Jäger mit zwei Hölzhäuser außerhalb der Siedlung im Wald gebaut habe.
      Die aufgezählten Betriebe fassen in den Standardeinstellungen 12 Arbeiter, deine beiden Wohnhäuser 4. Heißt das hier 2 von 3 Arbeiten woanders wohnen.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Rainald von Dassel schrieb:

      Denb Schmied und den Schneider in das Dorf, das sind meist die beiden ersten Gebäude die ich errichte.
      Und das sollten eigentlich die letzten sein, die man errichtet. ;)
      Gerade zu Beginn hat man noch gute Reserven an Werkzeugen und Klamotten; die Eigenproduktion kann man ruhig erst mal 2-3 Jahre später hintenanstellen.

      Förster: sollte ja einen großen Radius haben, in dem Bäume gefällt werden, deswegen hat der automatisch längere Laufwege. Hierbei ist es eigentlich egal, ob seine Wohnhütte direkt im Wald ist neben seinem Arbeitsplatz oder im Dorf selbst. In beiden Fällen muß er laufen. Im ersten Fall zum Essen holen zur Scheune, im zweiten Fall an seinen Arbeitsplatz. Das Gleiche gilt für den Sammler und den Jäger.
      Kapitalismus pur ist es, wenn man den Schmied und den Holzhacker direkt neben den Handelsposten platziert. Man kauft vom Händler billige Baumstämme oder Eisen ein und verkauft für das vierfache Feuerholz und Werkzeuge wieder zurück.

      Andererseits: so viel Mühe man sich auch macht mit der Optimierung der Laufwege zu Beginn des Spiels, umso mehr chaotisiert sich das Ganze ab einer gewissen Größe von 700 + X. Spätestens jetzt nehmen die Landwirtschaften kolchosische Ausmaße mit Monokulturen an, am besten Bohnen, denn die haben die kürzeste Vegetationszeit. Um eine Hungernot zu bekommen muß es noch nicht einmal zwingend sein, daß man weniger produziert als man verbraucht, es kann auch genau das Gegenteil sein.
      Hatte in meinem jetzigen Spiel festgestellt, daß meine Produktion nach und nach zurückging und dies zuerst einmal auf die Laufwege bezogen. Optimiert und optimiert. Bis ich dann zu der Erkenntnis gekommen bin, daß meine einzige Tabakplantage dermaßen viel abwirft, daß sämtliche Scheunen mit Tabakblättern voll waren und kein Platz mehr vorhanden war für Lebensmittel. Das Errichten von speziellen Lagerhäusern für Tabak, Wolle oder Leder hat´s dann gelöst.

      Das Spiel verzeiht Fehler nur langsam; falsch platzierte Scheunen, Lagerplätze oder Wohnhäuser wirken sich noch Jahre später auf die Produktivität aus.
      Vokale sind schwul!
    • Danke für die Tips Mogges.

      Aber du hattest mir geraten als erstes je 1 Holzhacker, Sammler, Schmied und Schneider und Häuser zu bauen.
      Was ich aber noch nicht verstanden habe, wie kann ich meine Schweinezucht vergrößern bzw. die Herden zu teilen? Das klappt leider nicht.
      Übrigens ich spiele z. Zt. den Banished + Mod.

      Dann taucht noch eine Frage auf: ich wollte meine Schmiede aufwerten, da bekam ich die Mitteilung, daß ich Mauerziegel dafür benötige. Wo bekomme ich diese her?




      Schönen Sonntag,
      und fröhliches siedeln.
      RvD.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rainald von Dassel ()

    • Rainald von Dassel schrieb:

      Was ich aber noch nicht verstanden habe, wie kann ich meine Schweinezucht vergrößern bzw. die Herden zu teilen? Das klappt leider nicht.
      Du baust einfach ein zweites Viehgatter, setzt zwei zusätzliche Herdsmen ein, wählst "Schweine" als Tierart. Dann zurück zum ersten Gatter mit den Schweinen und "split" wählen; die Schweine werden dann geteilt und ziehen zum neuen Gatter.

      Keine Ahnung wegen der Ziegel, kommen in meinem Spiel nicht vor.
      Vokale sind schwul!
    • Denke ich nicht, dann wäre das mit "Stein" übersetzt worden. Außerdem schrieb er von einem Upgrade der Schmiede, das erste Level wurde also schon mit Steinen errichtet, eine aufgewertete Version benötigt dann wohl Ziegel.
      Habe das in meinem Spiel mit dem Schneider. Hierfür benötigt man für das Upgrade zum Clothier Seile.
      Vermute eher, daß man in einem Steinbruch entweder Steine oder Lehm abbauen kann oder es gibt extra Lehmgruben. Diese dann mit Stroh zu Ziegeln verbacken; hatte ich zumindest mal in einem anderen Aufbauspiel so gesehen.
      Vokale sind schwul!
    • Hallo liebe Freunde von Banished,

      inzwischen habe ich ein paar neue Erkenntnisse gewonnen.
      Nun, Mauerziegel bekommt man indem man den Köhler aufwertet, Lehm, Sand, Frösche und Schildkröten indem man einen Schlürfer an Ufern baut, gekennzeichnet sind diese Stellen durch angedeuteten Schilf.
      Kann es sein, daß man Nomaden nur dann bekommt, wenn man eine Bürgermeisterei, einen Markt und einen Händler gebaut hat.

      Ich wünsche allen ein schönes erfolgreiches siedeln,
      RvD.
    • Rainald von Dassel schrieb:

      Kann es sein, daß man Nomaden nur dann bekommt, wenn man eine Bürgermeisterei, einen Markt und einen Händler gebaut hat.
      Dieses Gerücht hält sich in den Foren hartnäckig. Ich persönlich konnte es weder beweisen noch widerlegen, da Nomaden ohnehin unregelmäßig kommen und in 3-5 Jahren zu deren Wiederkehr ne Menge gebaut wird.
      Sicherlich könnte man einmal einmal ein Rathaus bauen und einfach mal 10 Jahre warten, ob etwas passiert.....ist aber nicht so richtig zielführend, da für ein ordentliches Spiel ohnehin Händler und Markt benötigt werden.

      Was macht man denn mit Schildkröten und Fröschen, essen? :D Lohnt sich auch nicht wirklich, oder?

      Die Übersetzung der Kolonial-Mod scheint etwas völlig anderes zu sein als die englische, die ich spiele.

      Ich hab´s mir mittlerweile angewöhnt, mich nur noch auf EIN Exportgut für den Händler zu konzentrieren, im Moment sind es Seile. Dafür braucht man logischerweise einen Seiler, als Rohstoff Hanf oder Flachs. Man produziert zwar nur ca. 40 Seile / Jahr, dafür haben die einen Handelswert von 35!
      Feuerholz ist mir immer wieder zu unsicher, gerade wenn man neue Stadtteile mit Häusern anlegt, die sich das Zeug sofort in die Hütte schleppen. Man muß dann immer wieder mit einem neuen Woodcutter und einem Förstern nachlegen, reine Waldgebiete anlegen etc.

      Und die Mod mit den unendlichen Vorkommen an Steinen und Eisen ist klasse. Endlich kann man mal zentral ein Ruhrgebiet anlegen, was nichts anderes macht als produzieren. 10-15 Arbeiter da rein und sammeln lassen, sehr entspannend.
      Vokale sind schwul!
    • Es gibt Life is Feudal zweimal. Einmal Life is Feudal: Your Own, was besagter "Mittelaltersimulator" ist und einmal recht neu Life is Feudal: Forest Village und das ist ein Banished-Klon.

      Hab Forest Village bisher 7 Stunden gespielt und bin beim zweiten Versuch bis ins Jahr 15 gekommen (bin allerdings nicht tot, hab nur nicht mehr weitergespielt).

      Von "besser als Bandisehd" ist Forest Village aber meiner Meinung nach noch Lichtjahre entfernt. Noch fehlt das "wichtigste" Feature, der Steam-Workshop. Es scheint wie bei Banished keinen Endgame-Content zu geben, da werden für langfristigen Spielspaß wieder zwingend Mods erforderlich sein.


      -------------


      EDIT nach langer Zeit:

      Habe die Tage mal wieder Banished gespielt und zum ersten Mal über 1.000 Einwohner erreicht:

      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Oh ist das alles schön geordnet. Meine Dörfer sind noch nie so groß geworden und sahen vorher schon aus wie :kotz: !
      Eigentlich spiele ich diese Games richtig gerne, nur mit Banished konnte ich mich nicht wirklich anfreunden.
      quod sumus hoc eritis

      Refugees welcome!!!
    • @Loon
      Hast Du schon mal Mods probiert? Vielleicht ist es ja das, was Dir fehlt (wobei ich Dir keine Tipps geben kann, welche Mods was taugen).

      Meine Dörfer sehen auch immer aus wie Kraut und Rüben. Einzig die Minen und Steinbrüche folgen einem gewissen Muster, keine Ahnung warum das so ist. ^^

      Hm .... eigentlich könnte man das auch mal wieder spielen .... mal schauen. :grübel:
    • Oh ich verwende einige Mods, die das Spiel stellenweise sogar einfacher machen. Das wichtigste: ich hab Spaß :thumbsup:

      Allerdings hab ich mir mein Spiel selbst zusammengeschustert. Hab auch mal Modpacks wie Colonial Charter ausprobiert, die machen das Spiel unglaublich komplex aber mir hat dabei nicht alles gefallen.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Lucius Vantarius schrieb:

      Hm .... eigentlich könnte man das auch mal wieder spielen .... mal schauen.
      Gesagt tun getan. Ich habe mal wieder ein Dorf gebaut und dabei dieses "One with Nature" Achievement angepeilt. Um das zu schaffen darf man seine Lebensmittel nur aus der Natur beziehen, sprich mit Sammlern, Fischern und Jägern. Ich muss sagen, dass das richtig Spaß gemacht hat, weil man die Karte geschickt nutzen muss, um zu verhindern, dass das Dorf zu schnell in die Breite wächst. ^^

      Was allerdings komisch war, war die Bevölkerungsentwicklung nach erreichen der 400PX-Marke. Zunächst wuchs die Bevölkerung noch ganz normal weiter, aber dann - ganz plötzlich - brach sie um über 50% ein. Und das binnen eines Zeitraums von 20 Jahren (was quasi 80 Lebensjahre der Bewohner sind). Ich habe nach insgesamt 100 Jahren nur mit Hängen und Würgen die 300 Einwohnermarke erreicht, und das mit einer boomenden Lebensmittel- und Ressourcenwirtschaft, 170 Wohnhäusern und eigentlich allem was man braucht. Es ist wirklich komisch, wenn sowas passiert und die Lagerhäuser voll sind .... :grübel:
    • Das hatte ich auch. Irgendwie, obwohl genügend Wohnhäuser (einige sogar leerstehend) da sind und alles im Überfluss vorhanden ist, paaren sich die Leutchen trotz ihrer steigenden Zahl nicht mehr (zumindest ihrer steigenden Zahl entsprechend) und dann fing in meinem Dorf die Bevölkerungszahl an, einzubrechen, weshalb ich dann auch aufgehört hatte, zu spielen.

      Steam-Profil

      "...verantwortungslose Verwaltungsfachangestellte mit Kontrollzwang, also das was wir in Verkennung der Wirklichkeit Regierungen nennen..." - Jochen Malmsheimer
    • Spielt ihr komplett ohne Mods? Ich habe einige Mods drauf, unter anderem eine die ein Jahr auch zu einem Lebensjahr für die Dorfbewohner macht, wodurch sie deutlich länger leben (und arbeiten).

      Ansonsten habe ich nur Einbrüche bei Seuchen oder Hungersnöte allerdings kann ich die mit Nomaden immer gut ausgleichen.

      Häuser versuche ich immer eher ein paar weniger zu haben, weil ich hab oft erst einen Nahrungsüberschuss, wenn ich dann gleichzeitig zu viele Häuser habe, explodiert die Bevölkerung und ich komm nicht mehr hinterher neue Felder anzulegen und dann kommt die große Hungernot.

      Aber so einen kompletten Bevölkerungseinbruch ohne Not hatte ich nie.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
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