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    • Liebe Freunde,

      auch wenn ich immer noch die DM als Geld ansehe und den Euroals etwas anderes, sehe ich keine Möglichkeit zur DM, zum France, zur Lira, usw.zurück zukehren.
      Ich schließe mich der Meinung von Prof. Sinn an, der jetzige Euro ist für viele Staaten zu stark. Wir brauchen mindestens drei Euros, einmal den starken Nordeuro, Beneluxstaaten, Frankreich, Deutschland, Österreich, Skandinavien eventl. Irland; einen Mittelmeereuro, Portugal, Spanien, Italien, Griechenland, Malta, Cypern und einen Balkaneuro für den Rest. Diese Euros müssen untereinander ab bzw. aufwerten können. Die Voraussetzung für eine gemeinsame Währung müssen aber eine angeglichene Politik in den Bereichen Finanzen, Steuern, Soziales sein, wenn das nicht erreicht wird, gehe ich davon aus, daß der Euro nicht bestehen bleiben wird. Sobald die Mittelmeer bzw. Balkaneuros stark genug sind für den Nordeuro, sollte man die angeglichen und in die Runde der Nordeurostaaten aufgenommen werden. Alles andere halte ich für nicht durchfürbar.
    • Wir brauchen keine drei verschhiedenen Euros, sondern endlich ein geeintes Europa, in dem die unterschiedliche Wirtschaftskraft seiner Mitgliedsstaaten keine Rolle mehr spielt. Das Gefälle zwischen dem "Wirtschaftsmonster" Deutschland, bis zum Zwerg Zypern, ist einfach zu groß.

      Meiner Meinung nach, müssen die poppeligen Eurostaaten endlich dem großen Ganzen weichen.
    • Wäre ich auch sehr dafür, aber solange die nationalen Politiker eifersüchtig verhinden, einzelne Ressorts an Europa abzutreten, dürfte sowas eher schwierig werden. Hinzu kommt ja noch das ständige Störfeuer von der Insel. Diesen Cameron kann man kaum noch ertragen.

      Überhaupt habe ich leider den Eindruck, dass wir momentan aufgrund eines verstärkt aufkommenden nationalistischen Gebaren, zunehmend Gefahr laufen, Europa zu verlieren.
    • Na dann pass mal auf, dass du nihct von der historischen Entwicklung überrollt wirst.

      Europa steht im Moment am Scheideweg.
      Der Gang in beide Richtungen ist möglich.
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
    • Lion Bertelchen schrieb:

      Niemals, nie im Leben wird irgendein Staat so viel seiner Souveränität abgeben... und das ist gut so.
      Gut, dass es in der Weltgeschichte quasi noch keinen Staat gab, der seine Souveränität abgegeben hat, um sich mit anderen Staaten zu vereinigen...
      Also in so einem Thema das Wort "niemals" zu gebrauchen ist schon mehr als mutig.
    • USA ---> 13 Kolonien, und alle Staaten die sich nachträglich anschlossen. Besonders: Texas, Hawai, Costa Rica 8vor kurzem erst in einer freien Wahl totaler Anschluss)
      Dann noch ein kurzer Brainstorm
      Pergamon
      Achäischer Bund, verschiedene andere Staaten/Städte/Stammesbünde der griechsichen bzw. allgemein der antiken Welt,
      Saarland
      Kalmarer Union
      alle Bundesgenossen Roms
      Weißrussland würde gerne. Russland will nicht

      Mit etwas Nachdenken könnte man diese Liste beinhahe beliebig erweitern
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
    • Das mag ja alles sein, allerdings gibts da den großen Unterschied warum das nicht funktionieren wird: Europas Länder sind einfach kulturell (und auch in vielen anderen Belangen) viel zu verschieden um wirklich eine Nation zu werden. Denkt ihr ernsthaft, Griechenland und Deutschland könnten jemals auf den gleichen Stand gebracht werden? Da ist einfach eine grundverschiedene Mentalität vorhanden, das kann nicht funktionieren. Eine weitere Abgabe von Aufgaben und Entscheidungsgewalt der Nationalstaaten ist (zumindest in Österreich) auch von der großen Mehrheit nicht gewollt, eher das Gegenteil ist der Fall.

      Abgesehen davon ist der Euro einfach nur hässlich, Schillinge waren viel schöner. :P

      :) Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden. :)
    • Wir leben in der Postmoderne.

      1)Ein Kennzeichen der Postmoderne ist dass eines der Hauptmerkmale und Erfindung der Moderne, die Idee der Nation, immer mehr an Einfluss verliert.

      2)Es gibt wesentlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.
      Aber diese Gemeinsamkeiten zu leugnen das ist ja ziemlich beliebt bei unseren südlichen Nachbarn wie ich durch dieses Forum erfahren habe :pfeif:

      Hauptvorteil von Schillingen. Man konnte die wertlosen 10 Groschen Stücke nehmen und damit deutsche Automaten füttern. Hach ich vermisse das.
      Alle Autofahrer in dem Bekanntenkreis meiner Eltern haben mir immer mit ca. 500 % Aufschlag die 10 Groschenrollen abgekauft für die Parkuhren.
      Das waren noch Gewinnspannen. Doofer Euro. Naja, die neueren Automaten fielen eh nicht mehr drauf rein...
      Von daher ist dies zurecht wohl wie der Schilling einfach dem Fortschritt zum Opfer gefallen.
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
    • Lion, die gleichen Argumente hat man 1848 vorgebracht. Man meinte das die vielen verschiedenen Mentalitäten doch auch nicht zusammen passen würden. Badner, Preußen, Hessen. :rolleyes: Wart noch dreißig Jahre, dann haben wir bei den selben Pass. :P
      Topping from the bottom.
    • Lion Bertelchen schrieb:

      Das mag ja alles sein, allerdings gibts da den großen Unterschied warum das nicht funktionieren wird: Europas Länder sind einfach kulturell (und auch in vielen anderen Belangen) viel zu verschieden um wirklich eine Nation zu werden.
      Kulturell verwandt und keineswegs so verschieden sind:

      Deutschland-Österreich-Luxemburg-Niederlande-Belgien ( Flandern )
      Belgien ( Wallonien )-Frankreich
      Zypern-Griechenland
      Spanien-Portugal-Italien
      Tschechien-Polen-Slowakei-Slowenien
      Estland-Lettland-Litauen
      Finnland-Schweden-Dänemark

      Die einzigen, die wirklich schlecht in´s "Raster" passen sind UK und Malta.
      Nicht zu vergessen die Ungarn, die sich seit Orbans Wahl dermaßen selbst diskreditiert haben, daß man die auch wieder in den Einflußbereich Rußlands schieben könnte.

      Das mit dem Scheideweg würde ich auch so unterschreiben. Entweder zerbröselt der Euro und damit Europa aufgrund der Krise(n) vollends oder man reißt sich jetzt endlich zusammen und macht Nägel mit Köpfen. Treibt also eine richtige Union voran, die echten und föderalen Staaten von Europa.
      Auch die USA haben es geschafft innerhalb von wenigen Jahrzehnten aus einem Sammelsurium an Dutzenden von Nationalitäten einen Staat zu formen, mit dem sich nahezu jeder identifiziert. Die USA haben noch nicht einmal eine Amtsprache.
      Wenn sich Europa in den nächsten Jahren nicht vollständig einen sollte, werden die Einzelstaaten zerrieben in der Weltpolitik. Zwischen den USA, China, Indien und Rußland. Aufstrebende Länder wie Brasilien, Argentinien, Mexiko, Südkorea oder Indonesien rücken nach. Da können die Deutschen Autos bauen wie sie wollen oder die Österreicher Red Bull keltern, alleine wird man da keine Chance haben.
      Vokale sind schwul!
    • Twiggels schrieb:

      1)Ein Kennzeichen der Postmoderne ist dass eines der Hauptmerkmale und Erfindung der Moderne, die Idee der Nation, immer mehr an Einfluss verliert.

      Da würde ich ein großes Fragezeichen hinter machen. Ich glaube keineswegs, dass der Nationalismus ausgedient hat. Das hätten vielleicht manche Deutsche heute gerne, aber wenn man mal nach Frankreich, England, Dänemark oder in die Niederlande fährt, dann sieht man dort sehr schnell, dass die Leute dort die Landesflagge am Häuschen haben und nicht die EU-Flagge. Der Nationalismus wird dort ganz anders gesehen, weil er keine (empfundenen) negativen Bezüge zur Geschichte hat, wie bei uns Deutschen.

      Ich glaube nicht, dass es in absehbarer Zeit einen europäischen Einheitsstaat geben wird und für uns Deutsche ist das wahrscheinlich auch ganz gut so. Das fängt schon mit dem Image an. "Deutschland" ist auch ein Markenname und "Made in Germany" ist ein echtes Markeprodukt. Ich weiß das von Freunden, die in China und Asien arbeiten. Die sind dort ganz heiß auf alles wo "Made in Germany" draufsteht, weil das einfach für eine enorm hohe Verarbeitungsqualität steht. Und zwar nicht nur bei Autos, sondern auch bei Industriemaschinen, Badezimmeramaturen usw. usf.. Deutschland wäre geradezu beknackt, wenn es sich in seiner Außendarstellung mit den Spaniern, Italienern oder Franzosen auf eine Stufe stellen würde. "Made in EU" hätte garantiert einen ganz anderen "Markeneffekt". Das ist nur ein Grund von sehr vielen.

      Man darf auch nicht die Tradition vernachlässigen, welche für viele in Deutschland ja gar nicht zu existieren scheint. Eigentlich alle Länder feiern jedes Jahr ihre nationalen Veteranentage. Millionen von Soldaten haben ihre Leben über Jahrhunderte geopfert um die eigene "Nation" zu erhalten und zu bewahren. Dafür ehrt man sie in fast allen Ländern heute jährlich. Und dann erwartet man ernsthaft, dass das plötzlich keine Rolle mehr spielen soll? Das die Nation bereitwillig aufgegeben wird?

      Hinzu kommen die sprachlichen Unterschiede, welche auch kulturelle Unterschiede begründen. Deshalb kann man die Vereinigung Deutschlands auch nicht einfach auf die Vereinigung Europas übertragen. Das selbe gilt für die USA. Kein Land wird seine Sprache und damit seine Kultur zu Gunsten einer "Einheitssprache" aufgeben wollen. Das hat schon in der Sowjetunion nur mit Zwang funktioniert, die sogenannte Russifizierung. Und das ist auch gut so, denn jede Sprache bietet einen ganz eigenen Blickwinkel auf die Welt. Vieles lässt sich nicht in der jeweils anderen Sprache ausdrücken.

      Ich sehe Europa daher eher als eine "Föderation" unabhängiger Staaten, welche sich möglicherweise auf eine gemeinsame Verteidigungspolitik, eine gemeinsame Armee und im besten Fall auch auf ein gemeinsames Sozial-, Steuer- und Wirtschaftssystem einigen können. Aber letztlich werden die Europäer immer zuerst Engländer, Franzosen, Deutsche usw. sein und erst danach Europäer. Das gehört einfach auch zur europäischen Identität und unterscheidet uns von Amerikanern oder Chinesen.

      Übrigens habt ihr die Balkanvölker Rumänen, Bulgaren, Serben, Kroaten, Bosnier, Albaner, Slowenen, Mazedonen mal gerade alle unterschlagen. - Die muss man schon auch mit einbeziehen, wenn es um den Nationalismus geht. Und Länder wie Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Ukraine usw. usf. natürlich auch. Der Nationalismus ist also ganz sicher nicht auf dem Rückmarsch, eher das Gegenteil stimmt.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.
    • John schrieb:

      Ich sehe Europa daher eher als eine "Föderation" unabhängiger Staaten, welche sich möglicherweise auf eine gemeinsame Verteidigungspolitik, eine gemeinsame Armee und im besten Fall auch auf ein gemeinsames Sozial-, Steuer- und Wirtschaftssystem einigen können. Aber letztlich werden die Europäer immer zuerst Engländer, Franzosen, Deutsche usw. sein und erst danach Europäer. Das gehört einfach auch zur europäischen Identität und unterscheidet uns von Amerikanern oder Chinesen.

      Wenn das alles der Fall ist, wo unterscheidet sich dann diese Föderation noch von einem Gesamtstaat? Spätestens wenn die Steuern gemeinsam eingezogen werden, ist es doch defacto ein Staat.
      Du tust den Chinesen ebenso wie den Amerikanern Unrecht. Sag mal einem Dong er hätte die gleiche Identität wie ein Han-Chinese. Die amerikanischen Siedler haben sich vor dem Bürgerkrieg vorallem über ihren Bundesstaat definiert und nicht über die Union. Ganz zu schweigen von den Südstaatlern und dem Lost Cause. Die "europäische Identität" fußt auf gemeinsamen Wertevorstellungen, wer die teilt kann mitmachen. Ob man nun englisch als Muttersprache oder deutsch lernt halte ich da für nebensächlich. Die Marke Made in Germany wird getauscht mit der größten Wirtschaftsmacht der Welt: Europa. Der Markteffekt dort ist, das man selbst ein Großteil des Marktes ist. Größer als die USA oder China. Qualitätsstandards gleichen sich immer mehr an, in dreißig Jahren wirst du europäisch keine bzw. sehr geringe Unterschiede bemerkbar machen, auch die Schwellenländer werden da gewaltig aufholen. Die Frage nach einer europäischen Identität, wenn wir diesen Staat denn auf einem Konzept aufbauen wollen was sein goldenes Zeitalter schon längst gehabt hat, ist das nur eine Frage des Willens und passenden Leitmotiven. Die UDSSR hat es nicht geschafft, aber eine stalinistische Diktatur ist nicht unbedingt das beste Objekt für eine Feldforschung. Trotz der neuerlichen Unabhängigkeitsbestrebungen seitens Schottlands hat es das UK geschafft seine Ethnien 300 Jahre beisammen zu halten und das trotz eines schlechten Starts.


      Da würde ich ein großes Fragezeichen hinter machen. Ich glaube
      keineswegs, dass der Nationalismus ausgedient hat. Das hätten vielleicht
      manche Deutsche heute gerne, aber wenn man mal nach Frankreich,
      England, Dänemark oder in die Niederlande fährt, dann sieht man dort
      sehr schnell, dass die Leute dort die Landesflagge am Häuschen haben und
      nicht die EU-Flagge. Der Nationalismus wird dort ganz anders gesehen,
      weil er keine (empfundenen) negativen Bezüge zur Geschichte hat, wie bei
      uns Deutschen.
      Du siehst momentan viele Entwicklungen im Schatten der Kapitalismuskrise, das Menschen gerade dann wieder sich an alte Halme klammern konnte man früher schon beobachten. Sobald man aus der Krise raus ist, wird sich ein deutlich optimistischeres Bild ergeben. Warum sollten die Leute auch die EU-Flagge hissen, wenn niemand anstalten macht das als Staat zu verkaufen? Wie du richtig erwähnst geben sich diverse Staaten alljährlich die Patriotennadel. Der EU fehlt ein Groß zelebrierter Feiertag. In Deutschland vermutlich eh überflüssig, aber wenn es andere brauchen.
      Topping from the bottom.
    • John schrieb:

      Ich sehe Europa daher eher als eine "Föderation" unabhängiger Staaten, welche sich möglicherweise auf eine gemeinsame Verteidigungspolitik, eine gemeinsame Armee und im besten Fall auch auf ein gemeinsames Sozial-, Steuer- und Wirtschaftssystem einigen können.
      Wenn wir "nur" das in den nächsten 20 Jahren hinbekommen, haben wir 90% der Probleme gelöst, der Rest kommt beim Bügeln. Die Feiertage kann jeder behalten wie er möchte, ist doch in der BRD ( ja ich weiß John ) auch nicht anders. Und natürlich auch seine kulturellen Eigenheiten und die Sprache. Klappt doch sogar mit den Bayern ganz ordentlich. Selbst wenn die hier immer stänkern, ernsthaft austreten will niemand aus dem Verbund.
      Wir haben seit 5 Jahren oder so eine europäische Aussenministerin ( Ashton ). Hat die schon mal jemand gesehen, geschweige denn reden gehört ? :confused: Vielleicht sollten wir mit der mal anfangen zu üben und gucken, wie es funktionieren könnte, wenn man mal gemeinsam Politik machen sollte.
      Vokale sind schwul!
    • @Crusader
      Wir brauchen keine drei verschhiedenen Euros, sondern endlich ein geeintes Europa, in dem die unterschiedliche Wirtschaftskraft seiner Mitgliedsstaaten keine Rolle mehr spielt. Das Gefälle zwischen dem "Wirtschaftsmonster" Deutschland, bis zum Zwerg Zypern, ist einfach zu groß.

      Meiner Meinung nach, müssen die poppeligen Eurostaaten endlich dem großen Ganzen weichen.

      ..doch brauchen wir.

      Das mag ja alles sein, allerdings gibts da den großen Unterschied warum das nicht funktionieren wird: Europas Länder sind einfach kulturell (und auch in vielen anderen Belangen) viel zu verschieden um wirklich eine Nation zu werden. Denkt ihr ernsthaft, Griechenland und Deutschland könnten jemals auf den gleichen Stand gebracht werden? Da ist einfach eine grundverschiedene Mentalität vorhanden, das kann nicht funktionieren. Eine weitere Abgabe von Aufgaben und Entscheidungsgewalt der Nationalstaaten ist (zumindest in Österreich) auch von der großen Mehrheit nicht gewollt, eher das Gegenteil ist der Fall.

      Ist z.Zt. nicht vorstellbar, daher die drei Euros!

      Abgesehen davon ist der Euro einfach nur hässlich, Schillinge waren viel schöner.


      ein nicht zu schlagendes Argument :ironie:

      Allerdings gehöre ich zu der Geneartion die ziemlich bewusst die Aussöhnung zwischen den "Erbfeinden" Deutschland und Frankreuich mit erlebt hat. Hier würde ich am liebsten weitermachen. Ich habe noch die Worte des großen de Gaulles im Ohr " ..dieses große Deutsche Volk, jawohl, das große Deutsche Volk.." und das 10 Jahre nach dem Krieg und den Gräuel der Nazis!
      Allerdings werden sich die jungen Freunde hier nicht das Wissen.
      Erstmal ein Kerneuropa schaffen zwischen Frankreich, Beneluxstaaten, Deutschland und Polen. Gerne mit den Dänen, Norwegern, Schweden Finnen, (Österreich ist mir zu unsicher, die werfen uns dann vor, sie seien die ersten Opfer dieses Kerneuropas geworden).
      Ich stell mir einen Bundesstaat vor, in dem die Regionen, Länder und Provinzen die einzelnen Mitglieder sind; mit einen ähnliches Status haben wie die Kantone der Schweiz, ein Parlament und eine Regierung bilden.
      Als Hauptstadt könnte ich mir gut Luxemburg oder Straßburg vorstellen und das ganze 4, 5 ,6 sprachig.
      Was die kleine Schweiz seit Jahhunderte kann, sollte im Zeitalter der Rechner erstrecht möglich sein! Dann können andere Länder dazu stoßen, wenn sie die wirtschaftlichen Voraussetzungen haben. Nur ein solches Kerneuropa kann langfristig gleichberechtigt im Konzert der Großmächte (China, USA, Indien, Brasilien) mithalten. :grübel: :stimmt:
    • John schrieb:

      Da würde ich ein großes Fragezeichen hinter machen. Ich glaube keineswegs, dass der Nationalismus ausgedient hat. Das hätten vielleicht manche Deutsche heute gerne, aber wenn man mal nach Frankreich, England, Dänemark oder in die Niederlande fährt, dann sieht man dort sehr schnell, dass die Leute dort die Landesflagge am Häuschen haben und nicht die EU-Flagge. Der Nationalismus wird dort ganz anders gesehen, weil er keine (empfundenen) negativen Bezüge zur Geschichte hat, wie bei uns Deutschen.


      Siehst bei uns auch... allerdings die Landesflagge, weniger die Staatsflagge. Das läuft bei uns so: Dorf<-Land/Staat (Land vielleicht ein kleines bisschen mehr) und dann ist Ende, als Europäer fühlt sich niemand. Ein Großteil der Leute (ich auch) rechnet noch in Schilling um. Und du wirst wahnsinnig wenn weißt dass ein Laib Brot früher 10 Cent gekostet hat. :D

      Fängt doch schon bei der Drogenpolitik an: Österreich wird NIE seine Drogengesetze liberalisieren (sie wurden gerade verschärft), während in Portual alles konsumieren darfst.

      :) Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden. :)