Paradox - Allgemeine News

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    • Paradox - Allgemeine News

      Seit heute kann man bei Paradox "March of the Eagles" vorbestellen. Das Spiel befasst sich mit den Napoleonischen Kriegen und kommt, soweit man das den Previews entnehmen kann, in einer Art Hearts of Iron daher. Als besondere Dreingabe erhält man das unfassbar erfolgreiche Spiel "Sengoku", welches bekanntlich kurz nach der Veröffentlichung von Shogun II TW erschien, und die selbe Epoche behandelte. Na wenn das kein Glücksfall ist. :kaffee:

      Quelle
    • Ich weiß nicht, ich kann Paradox irgendwie immer weniger ernst nehmen. Das Spiel sieht furchtbar aus. Schon wenn ich sowas wie CA_NAVAL_Pr... in einem Screen sehe, der für das Spiel werben soll... absolut unprofessionell. Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sie relativ lieblos einfach auf die Schnelle jedes Szenario nachbasteln, dass CA ihnen vorweg nimmt.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Jedem das Seine ;)
      In Sachen Spielspaß und Tiefgang schlagen die Titel Civ und die TW Reihe für mich um Längen.
      Auch wenn die Ausschlachtung der Clausewtiz Engine etwas Überhand nimmt und mich diese ganzen Ableger nicht wirklich interessieren.
    • Bezüglich "March of the Eagles"

      Befassen wir uns mal mit "MotE".

      Vorweg, ich habe das Spiel (evtll. noch) nicht, habe mich aber gestern Abend eingelesen/geschaut (AARs, YouTube). Zum Spielprinzip sag ich mal nichts, lässt sich schnell ersehen wenn man nen Trailer schaut. Hintergrund des Spiels sind die Koalitionskriege gegen das Kaiserliche Frankreich ab 1805. Bündnisse sind allerdings nicht wie in NTW schon von Anfang an gegeben, können also sehr frei geschlossen werden. GB und Frankreich liegen wohlgemerkt von Anfang an im Krieg.

      Auch zum Wirtschaftlichen, Politischen usw. werde ich hier nichts sagen. Scheint alles sehr Paradox-klassisch zu sein. Gesagt sei nur, dass es hier natürlich nicht wie in CKII darum geht eine Dynastie zu führen, sondern vielmehr Koalitionen zu schmieden und Krieg zu führen.

      Ersteinmal muss man sich natürlich fragen, ob die militärische Komponente (die in Paradoxspielen meistens sehr einfach gehalten ist) ausreicht dem Spiel Würze zu verleihen. Genutzt wird die "Clausewitz-Engine"; eine Armee besteht also aus 4 Teilen, die alle von jeweils einem befehlshabendem Offizier kommandiert werden: Beide Flanken, das Zentrum und die Reserve. Die Kämpfe spielen sich zwischen diesen Bestandteilen der Armeen ab.

      An sich ein simples System ohne viel Möglickeit für den Spieler das Geschehen zu beeinflussen. Allerdings hat sich Paradox hierfür etwas einfallen lassen:
      Der Spieler kann jedem einzelnen zuständigen Offizier individuelle Vorgehensweisen empfehlen. Von diesen gibt es 9 oder 10 an der Zahl. Beispielhaft hierfür wären "Verzögerung", "Einsatz der Garde", "Massierter Kavallerieangriff" usw. Welche von diesen Vorgaben alle genutzt werden können, hängt von der jeweiligen Zusammensetzung des Armeeteils zusammen.

      Beispiel: Wir wollen auf der linken Flanke mit Marschall Bernadotte eine Verzögerungstaktik fahren. Hierzu muss Bernadottes Truppe mindestens einen bestimmten Prozentsatz an leichter Infanterie und leichter Kavallerie haben, die den Feind plänkelweise beschäftigen ohne ihm einen wirklichen Durchbruch zu ermöglichen.
      Gleichzeitig soll das Zentrum den Österreicher mit raschen Artilleriesalven demoralisieren, während Marschall Murat auf der Rechten mit seiner massierten Kavallerie den Feind dort werfen soll. Ist dies geschafft, schwenkt er auf das Zentrum des (demoralisierten) Feindes ein und wirft gemeinsam mit unserem Zentrum dieses. Der rechte Flügel der Österreicher hängt nun in der Luft und stellt keine Bedrohung da.
      Natürlich sind wir diesmal davon ausgegangen dass unser Gegner passiv bleibt, was realistischerweise nicht passiert.

      Leider hat Paradox das übliche, nervige Verfolgen der geschlagenen Armeen nicht irgendwie zum Besseren geändert. Der Feind muss immernoch bis zur totalen Vernichtung gejagt werden, was natürlich im Normalfall äußerst Micro-intensiv ist.

      Zu den Einheiten:
      Zumindest jede große Land verfügt über eigene Einheiten, auch die Uniformen sind hübsch und einigermaßent historisch korrekt gelungen. Selbiges gilt für die sehr vielen historischen Generäle die implementiert wurden.


      Ob die Kombination Paradox und Militär + Clausewitz-Engine gelingt ist skeptisch zu sehen. Gegen die KI stelle ich mir die Partien nicht sehr spannend vor, allerdings erschiene mir eine Multiplayerpartie mit historischer Spielweise ohne Exploiting durchaus als verlockend.

      Hierbei sei darauf hingewiesen das eine Demo verfügbar ist. Wer das Spiel bereits besitzt (kostet 20 Euro), mag doch gerne hier einen Erfahrungsbericht verfassen.
    • Paradox hat (wiedermal) ein Mount and Blade/War of the Roses ähnliches Spiel gepublisht: War of the Vikings. Sieht ziemlich gut aus, inzwischen kann man sich auch für die Alpha anmelden War of the Vikings alpha signup | Paradox Interactive


      :) Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden. :)
    • Da ich War of the Roses habe, bin ich automatisch in der Alpha. Ich kanns mir mal anschauen und evtl. kurz was dazu sagen. Denke aber, dass ich sowieso nicht sonderlich viel schreiben darf.

      Edit:
      Non Disclosure Agreement, also darf ich überhaupt nichts sagen :rolleyes:
    • Naja, Du wirst doch aber bestimmt sagen können, ob es besser, schlechter oder sehr, sehr ähnlich zu M&B WB, bzw. WotR ist, oder? ;) Mehr will man doch eigentlich auch gar nicht wissen. Wobei ich zugebe, kaufen werde ich mir ein reines Onlinespiel in diesem Genre nicht.
    • Habs gestern nur kurz angespielt, aber scheint mir recht ähnlich zu War of the Roses zu sein. WotR würde ich aber nicht mit M&B vergleichen, da liegen Welten dazwischen.
      Wenn man ein (paar) Kumpel hat, mit denen man es spielen kann, kann es sicherlich ein paar Stunden Spass machen. Aber so ganz alleine wäre es für mich nichts. Aber gut, erstens nicht viel gespielt und zweitens ist es eine Alpha, bei der diverser Content noch nicht enthalten ist.
    • Es gibt einen Trailer zu Warlock 2, ich muss den Vorgänger noch anspielen, aber man kann zumindest schon mal sagen das die Paradox Trailer wie immer gut sind^^


      Und es gibt ein langes Ingame Video: ParadoxInteractive - Warlock 2 - World Premiere - Twitch
      Scheint zwar mehr wie ein großes Add-on zu sein, verbessert aber so ziemlich alles was ich am ersten Teil wirklich störend fand.
    • MAn verhandelt kaum bis gar nicht miteinander.
      Man kann auch nur eher marginal dem Anderen schaden.
      Kämpfe gegeneinander gibt es auch nciht.

      Jeder terraformt halt vor sich hin und reagiert auf die BEmühungen seiner Mitspieler, da diese auch Auswirkungen auf auf einen selbst haben. Dazu muss man aber nicht zwingend mit ihnen reden.
      Deutschland – mein Herz in Flammen
      Will dich lieben und verdammen